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DE2335089A1 - Verfahren zum herstellen eines skis mit oberkantenschutzstreifen - Google Patents

Verfahren zum herstellen eines skis mit oberkantenschutzstreifen

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DE2335089A1
DE2335089A1 DE19732335089 DE2335089A DE2335089A1 DE 2335089 A1 DE2335089 A1 DE 2335089A1 DE 19732335089 DE19732335089 DE 19732335089 DE 2335089 A DE2335089 A DE 2335089A DE 2335089 A1 DE2335089 A1 DE 2335089A1
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ski
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protection strips
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Franz Voelkl
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Franz Volkl OHG
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Franz Volkl OHG
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Publication of DE2335089B2 publication Critical patent/DE2335089B2/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C5/00Skis or snowboards
    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/048Structure of the surface thereof of the edges
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A63C5/04Structure of the surface thereof
    • A63C5/052Structure of the surface thereof of the tips or rear ends

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description

,5 IP' INQ.STAPF
-ING. SCMV?ABE DP1.DR. SANDMAIR
PATENTANWÄLTE MUNCHeNfO - MAÜERKIRCHeR8TR.4|
Anwaltsakte 24 037 1 0« Juli 1973
Franz Völkl oHG, 8440 Sträubing / Ndb.
"Verfahren zum Herstellen eines Skis mit Oberkantenschutzstreifen"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen eines Skis mit sich zumindest über einen Teil der Länge des Skis erstreckenden Oberkantenschutzstreifen aus hoch verschleißfestem Werkstoff, insbesondere aus Metall, welche im Ba?eichda? Skioberkante eingebettet sind, wobei ein zusammenhängender, die Skioberseite und die Skiseitenflächen bedeckender Schutzüberzug aus Kunststoff geformt und mit den Oberkantenschutzstreifen und mit dem Skikern mit Hilfe eines aushärtbaren Kunstharzes stoffschlüssig verbunden und der Ski fertiggestellt wird.
VI/d - 2 -
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Ein derartiges Verfahren ist aus der CH-PS 471I 275 bekannt. Gemäß diesem bekannten Verfahren wird zunächst ein Skikern hergestellt. Dann werden in eine Form für die Herstellung des fertigen Skis zunächst längs der entsprechenden Kanten als Kantenschutzstreifen geeignete Metallstreifen oder -Federn eingelegt. Die Form wird dann mit fließbarem Kunststoff, wie z.B. Epxiberzeoaer Polyurethan, fr. no großer Mange gefüllt, daß nach dem hierauf folgenden Einlegen des Kerns dieser Kunststoff den Kern von drei Seiten umgibt, welcher dann auch noch mit der Laufsohle verbunden wird.
Eine derartige Herstellung von Skiern mit Oberkantenschutzstreifen weist beträchtliche technische Schwierigkeiten auf. Insbesondere ist es schwierig, die meist aus relativ hartem und entsprechend elastischem Metall bestehenden Oberkantenschutzstreifen während der Formung des fertigen Skis in der Form genau an Ort und Stelle zu halten. Ist der Streifen gar profiliert, so wird die einwandfreie Skifertigung in wirtschaftlich tragbarem Maße praktisch unmöglich.
Demgegenüber schafft die Erfindung ein Verfahren der eingangs umrissenen Art, welches es erlaubt, bei der Herstellung des Skis den Oberkantenschutzstreifen in der Form, in welcher die aushärtbaren Kunststoffteile des Skis bei Fer-
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tigstellung des Skis ausgehärtet werden, einwandfrei festzuhalten und einen fertigen Ski mit genau längs der gewünschten Linie verlaufenden Oberkantenschutzstreifen zu erzeugen.
Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung werden in eine den Schutzüberzug bildende thermoplastische Kunststofffolie den Umrißlinien der Skioberseite folgende Nuten eingebracht; danach werden in diese Nuten die Oberkantenschutzstreifen eingebracht und die seitlich außerhalb der Nuten befindlichen Folienteile so umgeschlagen, daß eine wenigstens angenäherte einseitig offene Kastenform entsteht, in deren Innerem die Schutzstreifen verlaufen; hierauf wird der Schutzüberzug mit dem Skikern verbunden.
Wenn auch dem Grunde nach zuerst die seitlich außerhalb der Nuten befindlichen Folienteile zwecks Bildung der die Seitenflächen des Skis schützenden Schutzüberzugteile umgeschlagen werden und danach erst die Schutzstreifen in die Nuten eingelegt werden können, so wird es jedoch bevorzugt, daß die Schutzstreifen vor dem Umschlagen der seitlich außerhalb der Nuten befindlichen Folienteile eingelegt werden.
Dadurch, daß die Oberkantenschutzstreifen in den Nuten 409885/0128
liegen, sind sie vom Folienmaterial ausreichend gehalten, so daß sie während der Fertigstellung des Skis,die im allgemeine! unter Huck, ErwfmurE und gleichaätagan Aushärten eines aushSrtfcaren Kunstharzes erfolgt, nicht mehr verrutschen können. Die Nuten werden vorzugsweise so tief in die Kunststoffolie eingebracht wie es möglich ist, ohne daß die Folie nachher während der Weiterverarbeitung längs der Nuten aufreißt. In der Regel wird die Folie eine Dicke von 0,7 bis 1 mm haben. Die Nutentiefe kann dabei z.B. 0,5 bis 0,8 mm betragen.
Ein besonderer Vorteil, den die Erfindung mit sich bringt, liegt darin, daß das Umschlagen der die seitlichen Skioberflächen später bedeckenden Schutzüberzugsteile längs der Folien wesentlich erleichtert wird, da diese zugleich als "Filmscharniere" wirken.
Die den Schutzüberzug bildende Folie kann z.B. aus einem Polyamid oder einem Polyurethan bestehen. Bevorzugt besteht sie jedoch aus ABS(Acrylnitril-Butadien-Styrolpolymerisat). Für den Schutzüberzug wird eine thermoplastische Kunststoffolie vorgezogen, da diese sich beim letzten Verpressen und Aushärten der duroplastischen Skibestandteile unter dem Einfluß der Wärme genau der die Form des Skis bestimmenden Form anschmiegt. Dem Grunde nach ist auch ein anderes Folienmaterial, welches ausreichend flexibel
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bei genügender Härte ist, geeignet, sofern dieses sich einwandfrei mit dem Skikern - oder genauer gesagt mit den den Skikern umgebenden Verstärkungsschichten, wie z.B. glasfaserverstärktem Polyester oder Epoxiharz verbinden läßt.
Der Schutzstreifen sollte dabei ein solches Profil haben und so in seiner Nut liegen, daß noch ein erheblicher Teil seines Umfangs nicht von den Wänden der Nut bedeckt ist, sondern zum Skiinneren hin offen ist, so daß hier eine gute Bindung zwischen dem Schutzstreifen und dem den Schutzüberzug und den Skikern bzw. die Verstärkungsschichten des Skikerns zusammenhaltenden duroplastischen Harz möglich ist. In seiner bevorzugten Ausfuhrungsform umfaßt das Verfahren gemäß der Erfindung auch ein Freilegen der Kantenschutzstreifen im Kantenbereich. Das wird vorzugsweise dadurch bewirkt, daß die Schutzschicht des fertigen Skis auf der Oberseite und gegebenenfalls auch auf den Seiten so. weit abgeschliffen wird, daß die Kantenschutzstreifen zum Vorschein kommen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, lediglich die Kante so weit abzuarbeiten, insbesondere abzuschleifen, daß der Kantenschutzstreifen selbst außen sichtbar wird.
Bei richtiger Abstimmung des Profils der Oberkantenschutzstreifen mit dem Profil der Nut in der die Schutzschicht
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bildenden Kunststoffolie genügt es, wenn die Kantenschutzstreifen in die Nuten einfach eingelegt werden.
Die Fertigung wird jedoch wesentlich vereinfacht und erleichtert, wenn man den Oberkantenschutzstreifen, der vorzugsweise aus einer relativ harten Leichtmetalllegierung aber auch aus Stahl oder sogar aus einem hoch verschleißfestem Kunststoff bestehen kann, in die Nut der Folie einklebt. Zu diesem Zweck kann man den entsprechend vorgebogenen, vorzugsweise in einem Stück zusammenhängenden Oberkantenschutzstreifen und die Nut z.B. mit einem sogenannten druckaktivierbaren Kleber oder mittels Schmelzkleber, der as einer Kleberpistole in geeigneter Düsenquerschnittsform ausgetragen wird, einstreichen.
Die Wände der Nut können so ausgebildet sein, daß der Kantenschutzstreifen auch bei umgeklappten Seitenteilen der Folie wieder herausgezogen werden kann. Vor allem bei einer derartigen Konstruktion empfiehlt sich ein Einkleben des Streifens.
Bevorzugt werden jedoch die Nuten breiter als die Kantenschutzstreifen ausgebildet und mit so steilen Rändern versehen, daß die Nutenränder nach dem Umschlagen der Seitenteile die Kantenschutzstreifen formschlüssig halten. In anderen Worten: Nach dem Umschlagen der Seitenteile soll die Nutenwandung, die dem Seitenteil angehört, im Profil gesehen so auslaufen, daß sie mit der Nuten-
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wandung, die dem die Skioberfläche abdeckenden Folienteil angehört, einen Winkel einschließt, wobei die Spitze des Winkels auf der Seite der Folie liegt, die später dem Skikern zugekehrt ist.
Die Nuten können beispielsweise durch thermoplastische Verformung in die Folie eingebracht werden. Bevorzugt werden die Nuten jedoch spangebend in die Folie eingebracht. Vorzugsweise werden die Nuten wiederum ausgefräst oder mittels eines hobelartigen Werkzeuges ausgeschnitten.
Nachfolgend sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung anhand der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 bis 6 zeigen aufeinanderfolgend verschiedene Fertigungsstufen bei der Durchführung eines Verfahrens gemäß der Erfindung jeweils im Querschnitt zur Skilängsrichtung.
Fig. 7 bis 9 zeigen eine andere Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung in drei Fertigungsstufen.
Fig. 10 bis 12 zeigen in drei Stufen eine dritte Ausführungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung.
Fig. 13 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Teils ei-
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nes halbfertigen Skis gemäß der Erfindung.
Fig. 1 zeigt im Schnitt eine ABS-Folie von 0,7 mm Dicke, wie sie zum Umkleiden der Oberseite und der Seitenfläche eines Skis in einem Stück geeignet ist. In diese Folie 1, die auch in Fig. 2 in verkleinertem Maßstab in der Ansicht von oben dargestellt ist, wird nun längs der Umrißlinie 3 des zu erzeugenden Skis eine Nut 2 eingefräst, die in diesem Ausführungsbeispiel Rechteckprofil aufweist. Die Nut 2 dient der Aufnahme eines aus einer Aluminiumlegierung gefertigten Oberkantenschutzstreifens 4. Dieser Oberkantenschutzstreifen besitzt ein Profil ähnlich wie es für Stahlkanten heute vielfach verwendet wird, wobei jedoch die mit der Skikante zusammenfallende Kante im Gegensatz zu der Stahlkante abgerundet ist. Der linke breitere Teil, in bezug auf dessen Ausbildung hiermit ausdrücklich auf die Zeichnung Bezug genommen wird, wird nachfolgend als Wulstteil 5 bezeichnet, während der in Fig. 3 rechtsliegende Teil als Flansch 6 bezeichnet wird. Der Wulstteil übersteigt die in Fig. 3 obere Fläche des Flansches 6 um ein Maß, welches gleich der Tiefe der Nut 2 ist und bei einer Foliendicke von 0,7 mm beispielsweise 0,5 mm beträgt. Die Gesamtbreite des Oberkantenschutzstreifens k betrage beispielsweise 3 mm. Die Breite der Nut 2 ist gleich der Länge der Umfangslinie des Profils des Wulstes 5, welche letzteren von oben und von links in der Zeichnung umgibt.
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Nach dem Ausfräsen der Nut 2 in der Folie 1 wird der Kantenschutzstreifen 4 in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise in die Nut eingeklebt. Hierauf wird der linke Teil la der Folie 1, welcher später die Seitenfläche des Skis schützen soll, um 90° nach unten geschwenkt^ so daß er die in Fig. 4 gezeigte Lage einnimmt. Sinngemäß das gleiche geschieht natürlich mit dem Kantenschutzstreifen und dem dem Teil la entsprechenden Teil der Folie auf der anderen Seite. Zum Schwenken des Teils la aus der in Fig. 3 gezeigten Lage in die in Fig. 4 gezeigte Lage kann die ABS-Folie im Bereich des hinter der Nut stehengebliebenen dünnen Steges Ic angewärmt werden.
Die in Fig. 4 zum Teil gezeigte, in Kastenform gebrachte, mit dem Oberkantenschutzstreifen 4 versehene ABS-Folie wird nun in die Preßform für die Fertigstellung des Skis so eingelegt, daß der den Ski oben schützende Teil der Folie unten in der Form liegt. Nun wird der mit einer nicht ausgehärteten GFK-Ummantellung 7 versehene, im Ausführungsbeispiel aus Holz bestehende eigentliche Skikern 8 in die Form eingelegt. Dann wird von oben auf den entsprechenden Teil der GFK-Ummantelung (Ummantellung aus glasfaserverstärktem Kunststoff, wie z.B. glasfaserverstärktem Epoxiharz) die Laufsohle mit den unteren Stahlkantenstreifen aufgelegt und die Form wird geschlossen. Durch Beheizen der Form wird das noch nicht ausgehärtete
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Harz der GFK-Ummantellung ausgehärtet. Dieses Harz verbindet sich dabei vollständig mit den angrenzenden Teilen, also dem Holzkern 8, dem ABS-Schutzüberzug 1, den Oberkantenschutzstreifen h und den Teilen der Laufsohle des Skis. Nun ist der in Fig. 5 zum Teil im Querschnitt gezeigte Ski entstanden. In einem letzten Arbeitsgang werden nun von der Skioberfläche 10 und der Skiseitenfläche 11 jeweils 0,2 mm abgeschliffen. Bei diesem Schleifvorgang, der zugleich auch die Kantenrundung frei legt, entsteht die endgültige Skioberfläche 10a sowie die endgültige Skiseitenfläche 10a, die beide an der Oberkante des Skis gegen die metallische Oberfläche des Wulstes 5 des Skioberkantenstreifens k stoßen.
Bei dem in Fig. 7 bis 9 gezeigten Ausführungsbeispiel des Verfahrens gemäß der Erfindung wird im wesentlichen statt eines ungleichmäßig geformten Kantenstreifens ein Kantenstreifen 15 von einfachem Rechteckprofil in die entsprechend ausgefräste Nut 16 der ABS-Folie 17 eingelegt und dort verklebt. Dann wird die Folie aus der in Piß· 7 gezeigten Lage in die in Fig. 8 gezeigte Lage umgeschlagen. Nun wird der Ski, ebenso wie anhand von Fig. 1 bis 6 erläutert, fertiggestellt. Im Gegensatz zur Ausführung gemäß Fig. 1 bis 6 werden jedoch die Skioberfläche 18 und die Skiseitenfläche 19 nicht abgeschlif-
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fen. Es werden lediglich die Skioberkanten unter einem Winkel von beispielsweise 45° abgeschliffen, so daß eine Schrägfläche 20 des Oberkantenschutzstreifens frei gelegt wird. Anstelle des in der Zeichnung gezeigten Winkels von etwa 45° kann die Fläche des Schliffes auch flacher erfolgen, so daß ein größerer Teil des Oberkantens.chutzstreifens 15 frei gelegt wird.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wurde bei dem eben gezeigten Ausführungsbeispiel eine einfache Rechtecknut ebenso wie bei dem erstbeschriebenen Beispiel eingebracht. Bei entsprechendem Kantenverlauf der Oberkantenschutzstreifen genügt dies auch.
Die Nut kann jedoch auch beispielsweise viertelkreisförmig verlaufende Kanten erhalten, wie .dies bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 10 bis 12 der Fall ist, in welchem ebenfalls verschiedene Stufen des erfindungsgemäßen Verfahrens im Querschnitt durch den Ski bzw. die entsprechenden Teile gezeigt sind.
Die Folie 30, welche die Oberseite und die Seitenflächen des Skis abdecken soll, wird hier mit einer Nut 31 mit viertelkreisförmigen Seitenrändern versehen, die in den ebenen Boden der Nut übergehen.
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Dann wird in die Nut, deren Tiefe beispielsweise 0,5 mm beträgt, wie aus Fig. 11 ersichtlich, ein Kantenschutzstreifen 32 mit Kreisprofil eingeklebt, dessen Durchmesser 2 mm beträgt. Die Breite der Nut 31 ist so gewählt, daß sie nach dem Einkleben des Drahtes und dem Umklappen des in den Zeichnungen links von der Nut befindlichen Folienteils in die in Fig. 11 gezeigte Lage mit ihren Randkanten 33 an dem Draht 32 anliegt. Da die beiden gegeneinander längs der zukünftigen Skioberkante geklappten Teile der ABS-Folie 30 um einen Winkel von 90° geklappt sind, liegt die Verbindungslinie dieser beiden Kanten in Fig. 11 oder 12 auf der dem Skikern zugekehrten Seite des Mittelpunkts des Querschnitts des Drahtes, und zwar in einem gewissen Abstand von diesem. Dadurch wird der drahtförmige Oberkantenschutzstreifen auch hier formschlüssig gehalten. Nun erfolgt die Weiterfertigung wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß den Fig. 1 bis 6. Auch hier entsteht, wie aus Fig. 11 ersichtlich, ein Ski, dessen Holzkern J>k mit einer GFK-Ummantellung 33 versehen ist, welche stoffschlüssig mit allen an ihr anliegenden Skiteilen verbunden ist. Da hier der Krümmungsradius an den Seiten der Nut geringer ist als der Radius des drahtförmigen Oberkantenschutzstieifens 32, entsteht ein kleiner Hohlraum an jeder Seite jedes Drahtes 32, wie die s in Fig. 12 mit 35 bezeichnet ist. Beim Verpressen des fertigen Skis unter Aushärten des GFK-Mantels füllt sich dieser Hohlraum
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jedoch mit dem duroplastischen Kunststoff des GFK-Mantels, was dem Oberkantenschutzstreifen einen besonders guten Halt verleiht.
In einem letzten Arbeitsgang wird nun die Skioberkante mit einem Radius abgeschliffen, der etwa doppelt so groß ist wie der Radius des Querschnitts des Streifens 32. Die fertige Skioberkante ist in Fig. 12 gezeigt.
Eine weitere Ausfuhrungsform des Verfahrens gemäß der Erfindung wird nachfolgend anhand Fig. 13 erläutert. Dieses Verfahren unterscheidet sich von dem letztbeschriebenen im wesentlichen nur dadurch, daß in die Nut ein entsprechend bemessener Kantenschutzstreifen 40 eingelegt wird, der ein Rechteckprofil aufweist, an dessen beide Schmalseiten jeweils Halbkreisbögen angesetzt sind, wie dies aus Fig. 13 ersichtlich ist. Hierbei wird der Streifen 40 mit einer seiner beiden Flanschseiten in die Nut des ABS-Folienmaterials 41 eingeklebt, so daß er die aus Fig. 13 ersichtliche Lage im fertigen Ski annimmt. Danach wird durch Abschleifen längs der Ebene 42 die in Fig. 13 links schräg oben liegende ebene Fläche des Kantenschutzstreifens 40 frei gelegt. Eine derartige Konstruktion bietet bei geringem Gewicht des Kantenschutzstreifens eine große wirksame Oberfläche desselben. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Kanten-
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schutzstreifen zwar unter einem Winkel von ή5° angeordnet. Er kann jedoch auch flacher geneigt angeordnet werden, wenn man die Planken der Nut im Streifen 41 entsprechend andere profiliert.
Wenn gewünscht, kann natürlich auch bei dieser Ausführungsform oder der Ausführungsform des Verfahrens gemäß Fig. bis 12 nicht nur die Kante abgeschliffen werden, sondern auch die Skioberseite und die Skiseitenfläche.
Aus den dargestellten Ausführungsbeispielen erkennt man, daß es eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung gibt. Wesentlich ist jedoch, daß die Nut nicht nur die Formung des "Kastens" aus dem Oberflächenschutzmaterial erleichtert, sondern darüber hinaus die Lage des Oberkantenschutzstreifens fixiert, wodurch eine rationelle Fertigung ermöglicht wird.
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- 15 -Ansprüche:

Claims (7)

Ansprüche :
1.J Verfahren zum Herstellen eines Skis mit sich zumindest über einen Teil der Länge des Skis erstreckenden Oberkantenschutzstreifen aus hoch verschläßfestem Werkstoff, insbesondere aus Metall, welche in die Skioberkante eingebettet sind, wobei ein zusammenhängender die Skioberseite und die Skiseitenflächen bedeckender Schutzüberzug aus Kunststoff geformt und mit den Oberkantenschutzstreifen mit dem Skikern mit Hilfe eines aushärtbarem Kunstharzes stoffschlüssig verbunden und der Ski fertiggestellt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in eine den Schutzüberzug bildende thermoplastische Kunststofffolie den Umrißlinien der Skioberseite folgende Nuten eingebracht werden, daß danach in diese Nuten die Schutzstreifen eingebracht und die seitlich außerhalb der Nuten befindlichen Folienteile so umgeschlagen werden, daß eine wenigstens angenäherte einseitig offene Kastenform entsteht, in deren Innerem die Schutzstreifen verlaufen, und daß danach der Schutzüberzug mit dem Skikern verbunden wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenschutzstreifen im Kantenbereich frei gelegt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
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daß die Oberseite und vorzugsweise die Seitenflächen des Skis so weit abgearbeitet werden, daß die Kantenschutzstreifen frei liegen.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kantenschutzstreifen in die Nuten der Kunststoffolie eingeklebt werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten breiter als die Käntenschutzstreifen ausgebildet und mit so steilen Rändern versehen werden, daß die Nutenränder nach dem Umschlagen der Seitenteile die Kantenschutzstreifen formschlüssig halten.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten spangebend in die Folie eingebracht weöen.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten im Heißprägeverfahren mit entsprechenden V/erkzeugen hergestellt werden.
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DE4233647A1 (de) * 1992-10-06 1994-04-07 Head Sport Ag Verfahren zum Herstellen eines Skis

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