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DE2333849A1 - Mikrobizide mittel - Google Patents

Mikrobizide mittel

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Publication number
DE2333849A1
DE2333849A1 DE19732333849 DE2333849A DE2333849A1 DE 2333849 A1 DE2333849 A1 DE 2333849A1 DE 19732333849 DE19732333849 DE 19732333849 DE 2333849 A DE2333849 A DE 2333849A DE 2333849 A1 DE2333849 A1 DE 2333849A1
Authority
DE
Germany
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weight
parts
microbicidal
total
optionally
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732333849
Other languages
English (en)
Inventor
Karlheinz Dr Adams
Erich Dr Klauke
Therese Dr Knott
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DE19732333849 priority Critical patent/DE2333849A1/de
Priority to JP49074389A priority patent/JPS5036618A/ja
Priority to GB2924574A priority patent/GB1431238A/en
Priority to CA203,838A priority patent/CA1032468A/en
Priority to BE146143A priority patent/BE817166A/xx
Priority to FR7423164A priority patent/FR2235676B1/fr
Publication of DE2333849A1 publication Critical patent/DE2333849A1/de
Priority to US05/859,698 priority patent/US4167583A/en
Pending legal-status Critical Current

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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K31/00Medicinal preparations containing organic active ingredients
    • A61K31/045Hydroxy compounds, e.g. alcohols; Salts thereof, e.g. alcoholates
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A50/00TECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE in human health protection, e.g. against extreme weather
    • Y02A50/30Against vector-borne diseases, e.g. mosquito-borne, fly-borne, tick-borne or waterborne diseases whose impact is exacerbated by climate change

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  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Agricultural Chemicals And Associated Chemicals (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

Bayer Aktiengesellschaft
Zentralbereich Patente, Marken und Lizenzen
509 Leverkusen, Bayerwerk III (Pha)
l Ml 1373
Mikrobizide Mittel
Die vorliegende Erfindung betrifft neue mikrobizide Synergistißehe Wirkstoffkombinationen aus bekannten aliphatischen Alkoholen und teilweise bekannten substituierten Benzylalkoholen.
Es ist bereits bekannt geworden, daß wässrige primäre Alkohole eine mikrobizide Wirkung haben/Praktische Bedeutung haben nur Äthanol und Propanol erlangt. Wegen der Flüchtigkeit der Alkohole endet die Wirkung jedoch bereits nach sehr kurzer Zeit. Pie mikrobizide Wirksamkeit von 2,4-Dichlorbenzylalkohol ist ebenfalls bekannt. Die Wirkung ist jedoch für praktische Zwecke nicht voll zufriedenstellend. Ebenfalls bekannt ist ein Gemisch von Dichlorbenzylalkohol, Isopropanol und Butylglykol. Diese Mischung kann, wie die anderen oben angeführten mikrobiziden Mittel, jedoch nur dort Anwendung finden, wo es möglich ist, gebrauchsfertige wässrige Lösungen zuzubereiten, wo Schüsseln bzw. Becken zum Eintauchen der Hände zur Verfügung stehen und wo zum
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anschließendem Abspülen der Hände möglichst keimfreies Wasser verfügbar ist. Die Anwendung der bekannten Mittel ist also recht umständlich und sie sind nicht überall anwendbar.
Es wurde gefunden, daß die neuen mikrobiziden Mittel, die in 1oo Gewichtsteilen die Wirkstoffkombination aus
(a) insgesamt 3o bis 85 Gewichtsteilen Alkoholen der Formel
R-OH (I)
in welcher
R für Methyl, Äthyl, n- und i-Propyl steht, (= Wirkstoffgruppe 1) und
(b) insgesamt o,o1 bis 5 Gewichtsteilen eines Benzylalkoholderivates der Formel
H2OH
R2 —r i— R1
in welcher
R für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Trifluormethyl, Trifluormethyloxy oder Trifluormethylthio
steht und
2
R für Fluor, Chlor, Brom, Trifluormethyl, Trifluor-
methyloxy oder Trifluormethylthio steht, (= Wirkstoffgruppe 2)
neben Wasser und gegebenenfalls zusätzlich nichttoxischen, pharmazeutisch verträglichen !Träger- und Formulierungsstoffen und gegebenenfalls weitere mikrobizide Stoffe enthalten, eine besonders hohe mikrobizide Wirksamkeit aufweisen.
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Überraschenderweise ist die mikrobizide Wirksamkeit der erfindungsgemäßen Wirketoffkombinationen wesentlich höher als die Summe der Wirkungen der einzelnen Wirkstoffe. Es liegt also ein echter Synergistiseher Effekt vor.
Die erfindungsgemäßen Wirkstoffkombinationen weisen eine hohe Wirkungsintensität auf, besitzen eine langandauernde Wirkung und sind auf der menschlichen oder tierischen Haut außerordentlich gut verträglich. Die erfindungsgemäßen Wirketoffkombinationen sind gebrauchsfertig und können durch direktes Auftragen auf die Haut überall, also auch dort, wo keine Waschgelegenheit vorhanden ist, z. B. direkt am Krankenbett, bei Unfällen, im Katastrophenfall usw., schnell und ohne Aufwand verwendet werden. Die Wirkstoffkombinationen stellen somit eine wertvolle Bereicherung der Technik und insbesondere der Pharmazie dar.
In der Formel I steht R vorzugsweise für Äthyl sowie n- und i-Propyl, insbesondere für n- und i-Propyl. Die Alkohole der Formel I können getrennt oder auch in Form von Mischungen untereinander verwendet werden. Vorzugsweise werden Mischungen von i- und n-Propanol eingesetzt, wobei das Mischungsverhältnis für den gewünschten Effekt ohne Belang ist. Das IsomerenverhältniB n-Propanol zu i-Propanol kann z. B. 1 : 1 und bevorzugt 3:4 (Gewicht) betragen.
1 2
In der Formel II können R und R gleich oder verschieden
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sein. Die Substituenten R und R können jede beliebige Stellung im aromatischen Kern besetzen. Bevorzugt werden Verbindungen der Formel II verwendet, in denen R nicht für Wasserstoff steht. Vorzugsweise stehen in den Benzylalkoholen der Formel II R und R für Chlor und/oder Fluor, insbesondere für Chlor. Die Verbindungen der Formel II können getrennt oder aber in Mischungen untereinander eingesetzt werden. Es können auch Mischungen von Stellungsisomeren, z. B. insbesondere von 2,3-Dichlorbenzylalkohol, 2,4-Dichlorbenzylalkohol Le A 14 97o - 3 -
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und/oder 3,4-Dichlorbenzylalkohol verwendet werden.
Als Wirkstoffe der Formel II seien beispielhaft genannt:
2,3-Dichlorbenzylalkohol; 2,4-Dichlorbenzylalkohol; 3,4-Dichlorbenzylalkohol; 2,6-Dichlorbenzylalkohol; 2,3-Difluorbenzylalkohol; 2,4-Difluorbenzylalkohol; 3,4-Difluorbenzylalkohol; 2,6-Difluorbenzylalkohol; 2-Fluor-4-chlorbenzylalkohol; 2-Fluor-6-chlorbenzylalkohol; 3-Chlor-4-trifluormethoxybenzylalkohol; 3-Fluor-4-trifluormethoxy benzylalkohol; 2-Chlor-4-trifluormethylbenzylalkohol; 2-Fluor-4-trifluormethylbenzylalkohol; 2-Trifluormethylbenzylalkohol; 4-Trifluormethylbenzylalkohol.
Sie Wirkstoffe der Formel II sind teilweise bekannt. Die noch nicht bekannten Stoffe können aus bekannten Ausgangsverbindungen nach üblichen Methoden und in bekannter Weise hergestellt werden.
Sie Benzylalkohol der Formel II können z. B. aus entsprechenden Benzaldehyden durch katalytische Reduktion, aus Carbonsäuren durch Reduktion mit LiAlH. oder aus Carbonsäurehalogeniden durch Reduktion mit NaBH. erhalten werden.
Sie als Ausgangsverbindungen geeigneten substituierten Benzaldehyde können z. B. in Tetrahydrofuran Über Raney-Nickel bei 5o°C und einem Druck von 31 Atmosphären mit Wasserstoff hydriert werden.
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ORIGINAL INSPECTED
ar
Die als Ausgangsverbindungen geeigneten substituierten Benzoesäurehalogenide, ζ. Β. Fluoride, können beispielsweise in einer Suspension oder Lösung in Dioxan bei ca. 25 C mit NaBH2, zum substituierten Benzylalkohol reduziert werden.
Sie Einfuhrung der Halogenatome, z. B. der Fluoratome, in den Benzolkern der für die oben erläuterte Reduktion verwendeten Carbonsäuren geschieht nach bekannten Methoden, z. B. durch Diazotieren entsprechender Aminobenzoesäuren in wasserfreiem Fluorwasserstoff und anschließendes Verkochen (vgl. Houben-Weyl, Methoden der Organischen Chemie, Band 5/3, Seite 215) oder nach der Methode von Balz-Schiemann (vgl. Houben-Weyl, Methoden der Organischen Chemie, Band 5/3, Seite 227). Sie Carbonsäuren können anschließend, falls gewünscht vor der Reduktion, in die Halogenide überführt werden.
Geeignete Aldehyde, die zu den Verbindungen der Formel II, wie oben erläuert, reduziert werden können, sind in einfacher Weise erhältlich, z. B. aus entsprechenden Toluolen durch Seitenkettenchlorierung zum Benzalchlorid und anschließende Hydrolyse.
Das zur oben erläuterten Reduktion geeignete 3-Chlor-trifluormethoxybenzoylchlorid kann durch die Fluorierung von 3-Chlor-4-trichlormethoxybenzoylchlorid mit wasserfreiem Fluorwasserstoff erhalten werden (vgl. Belgische Batentschrift 784 737).
Analog den oben erläuterten Verfahren können auch alle übrigen Verbindungen der Formel II hergestellt werden.
Die Gewichtsverhältnisse der Wirkstoffgruppen (Wirkstoffgruppe 1 = Alkohol ROH der Formel I und Wirkstoffgruppe 2 = Benzylalkohol der Formel II) in den Wirkst off kombinationen
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können in relativ großen Bereichen schwanken. Im allgemeinen enthalten 1oo Gewichtsteile des gebrauchsfertigen mikrobiziden Mittels außer Wasser und gegebenenfalls zusätzlich nichttoxischen, pharmazeutisch verträglichen Träger- und
Formulierungsstoffen und gegebenenfalls weiteren mikrobiziden Stoffen
(a) insgesamt 3o bis 85, vorzugsweise 5o bis 8o, insbesondere
65 bis 75 Gewichtateile und ganz besonders bevorzugt 7o Gewichtsteile Alkohole der Formel I und
(b) insgesamt o,o1 bis 5, vorzugsweise o,1 bis 1, insbesondere o,3 bis o,8 Gewichtsteile und ganz besonders bevorzugt o,5 Gewichtsteile der Benzylalkoholderivate der Formel II.
Eine ganz besonders vorteilhafte neue Wirkstoffkombination enthält neben Wasser und nichttoxischen, pharmazeutisch verträglichen Träger- und Formulierungsstoffen und. gegebenenfalls weiteren mikrobiziden Stoffen auf 100 Gewichtsteile des
febrauchafertigen mikrobiziden Mittels . a; insgesamt 7o Gewichtsteile Propanol (z. B. 4o Gewichtsteile iso-Propanol und 3o Gewichtsteile n-Propanol) und
(b) insgesamt o,5 Gewichtsteile Dichlorbenzylalkohol (vorzugsweise 314-Dichlorbenzylalkohol.
Sie neuen Wirkstoffkombinationen weisen starke mikrobizide Wirkungen auf. Sie sind wirksam gegen ein sehr breites Spektrum von Viren, Bakterien und bakterienähnliche Erreger (gramnegative und grampositive Keime) sowie Filze. Besonders geeignet sind sie zur Bekämpfung der üblicherweise vorkommenden pathogenen Erreger, insbesondere auch gegen die für
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die Klinik interessanten, häufig nur schwer bekämpfbaren Problemkeime. Die virusinaktivierende Wirkung erstreckt sich gegen verschiedene Virustypen, unter anderem z. B. auf Influensa-Virus, Mäusepocken-Virus und Tollwut-Virus.
Als Bakterien, bakterienähnliche Mikroorganismen und Pilze, die bekämpft werden können, seien beispielhaft genannt:
1. Bakterien und bakterienähnliche Mikroorganismen:
Micrococaceae, wie Staphylokokken, z. B. Staphylococcus aureus, Staph. epidermidis, Staph. aerogenes und Gaffkya tetragena (Staph. = Staphylococcus);
Lactobacteriaceae, wie Staptokokken, z. B. Streptococcus pyogenea,oC- bzw. ß-hämolysierende Streptokokken, nicht («T'-J-hamolysierende Streptokokken. Str. virldans, Str. faecalis (Enterokokken), Str. agalactiae, Str. lactie, Str. equi, Str. anaerobis und Diplococcus pneumoniae (Pneumokokken) (Str. = Streptococcus);
Neieseriaceae, wie Neisserien, z. B. Neisseria gonorrhoeae (Gonokokken), N. meningitidis (Meningokokken), N. catarrhalis und H. flava (H. = Neisseria);
Corynebacteriaceae, wie Korynebakterien, z. B. Corynebacterium diphtheriae, C. pyogenes, C. diphtheroides, C. acnes, C. parvum, C. bovis, C. renale, C. ovis, C. murieepticum, Listeria-Bakterien, z. B. Listeria mono-
cytogenes, Erysipelothrix-Bakterien, z. B. Erysipelothrix insidiosa, Kurthia-Bakterien, z. B. Kurthla zopfii
(C. a Corynebacterium);
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Mycobacteriaceae, wie Erreger von Mykobakterlösen, z. B. Mycobacterium tuberculosis, M. bovis, M. avium, sogenannte atypische Mykobakterien der Runyon-Gruppen I, II, III und
IV, M. leprae (M. = Mycobacterium);
Enterobacteriaceae, wie Escherichiae-Bakterien der CoIi-Gruppe: Escherichia-Bakterien, z. B. Escherichia coli, Aerobacter-Bakterien, z. B. A. aerogenes, A. cloacae, Klebsiella-Bakterien, Z. B. K. pneumoniae, K. ozaenae, Erwiniae, z. B. Erwinia spec, Serratia, z. B. Serratia marcescens (A. = Aerobacter) (K. = Klebsieila), Proteae-Bakterien der Proteus-Gruppe: Proteus, z. B. Proteus vulgaris, Pr. morganii, Pr. rettgeri, Pr. mirabilis, Providencia, z. B. Providencia sp. (Pr. = Proteus), Saimonelleae: Salmonella-Bakterien, z. B. Salmonella parytyphi A und B, S. typhi, S. enteritidis, S. cholera suis, S. typhimurium (S. = Salmonella), Shigella-Bakterien, z. B. Shigella dysenteriae, Sh. ambigua, Sh. flexneri, Sh. boydii, Sh. sonnei (Sh. = Shigella);
Peeudomonadaceae, wie Pseudomonas-Bakterien, z. B. Pseudomonas aeruginosa, Ps. pseudomallei (Ps. = Pseudomonas), Aeromonas-Bakterien, z. B. Aeromonas liquefaciens, A. hydrophila (A. = Aeromonas);
Spirillaceae, wie Vibrio-Bakterien, z. B. Vibrio cholerae,
V. proteus, V. fetus (V. = Vibrio), Spirillum-Bakterien, z. B. Spirillum minus;
Parvobacteriaceae oder Brucellaceae, wie Pasteurella-Bakterien, z. B. Pasteurella multocida, Past, pestle (Yersinia), Past, pseudotuberculosis, Past, tularensis (Past. = Pasteurella), Brucella-Bakterien, z. B. Brucella abortus, Br. melitensis, Br. suis (Br. = Brucella),
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Haemophilus-Bakterien, z. B. Haemophilias influenzae, H. ducreyi, H. suie, H. canis, H. aegypticua (H. = Haemophilus), Bordetella-Bakterien, z. B. Bordetella pertussis, B. brochiseptica (B. = Bordetella), Moraxella-Bakterien, z. B. Moraxella lacunata;
Bacterioidaceae, wie Bacteroides-Bakterien, ζ. Β. Bacteroides fragilis, B. serpens (B. = Bacteroides), Fusiforme-Bakterien, z. B. Fusobacterium fusiforme, Sphaerophorus-Bakterien, z. B. Sphaerophorus necrophorus, Sph. necroticus, Sph. pyogenes (Sph. = Sphaerophorus);
Achromobaeteriaceae, wie Flavobacterium, Alcaligensis faecalis, Achromobacter, z. B. Achromobacter anitratus;
Actinobacillose-Bakterien, wie z. B. Actinobacillus mallei, Act. lignieresii;
Bartonellen, wie z. B. Bartonella bacilliformis;
Mimae, wie Mima-Bakterien, z. B. Mima polymorpha, Herellea-Bakterien, z. B. Herellea vaginocola;
Actinomycetaceae, wie Actinomyzeten, z. B. Actinomyces Israeli, Act. bovis, Act. baudettii (Act. = Actinomyzeten), Nokardien, z. B. Nocardia asteroides, N. brasiliensis (N. madura) (N. = Nocardia);
Bacillaceae, wie Aerobe Sporenbildner, z. B. Bacillus anthracis, (B. subtilis, B. cereus) (B. = Bacillus), Anaerobe Sporenbildner - Clostridien, z. B. Clostridium perfringens, Cl. septicum, Cl. oedematiens, Cl. histolyticum, Cl. tetani, Cl. botulinum (Cl. = Clostridium);
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Spirochaetaceae, wie Borrelia-Bakterien, ζ. B. Borrelia recurrentia, B. vincent!! (B. = Borrelia), Treponema-Bakterien, z. B. Treponema pallidum, Ir. pertinue, Tr. carateum (Tr. = Treponema), Laptospira-Bakterien - Leptospira interrogans, z. B. Leptospira icterohaemorrhagiae, L. canicola, L. grippotyphosa, L. pomona, L. mitis, L. bovis (L. = Leptospira);
Rickettsiales - bakterienähnliche Mikroorganismen, wie Rickettsiaceae, z. B. rickettsia prowazeki, R. mooseri,
R. rickettsi, R. sibirica, R. akari, R. orientalis,
R. burneti, R. quintana (R. = Rickettsia), Chlamydiaceae,
z. B. Chlamidia psittaci (ornithosis), ChI. lymphogranulomatosis, ChI. trachomatis, ChI. oculogenitalis (ChI. =
Chlamidia);
Mykoplasmen, wie z. B. My coplasma pneumoniae, M. hominis, M. suis pneumoniae, M. gallisepticum, M. hyorhinis (M. = Mycoplasma).
2. Pilze:
Erreger von Kandidamykosen, wie z. B. Candida albicans, C. parasilosis, C. tropicalis (C. = Candida);
Erreger von Kryptokokkosen, wie z. B. Cryptococcus neoformans;
Erreger von Schimmelpilzerkrankungen, wie z. B. Aspergillus fumigatus, Asp. niger, Asp. flavus, Asp. nidulans (Asp. = Aspergillus), Penicillium bertai, Pen. crustaceum, Pen. comune (Pen. = Penicillium);
Erreger von Dermatomykosen, wie Trichophyton, z. B. Trichophyton mentagrophytes, Tr. rubrum, Tr. schoenleinii,
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Tr. tonsurans, Tr. flavum, Tr. quinckeanum, Tr. verucosum, Tr. persicolor (Tr. = Trichophyton), Microsporon, z. B. Microeporon audonini, M. canie, M. gypseum (M. = Microeporon), Epidermophyton, z. B. Epidermophyton floccoeum;
Erreger von Histoplasmosen, wie ζ. B. Histoplasma capsuleturn, Histoplasma duboieii;
Erreger von Kokzidioidomykosen, wie ζ. B. Coccidioides immitie;
Erreger von Blastomykosen, wie z. B. Paracoccidioidee ( = Blaetonyces) brasilieneis, Blastomyces dermatitides.
Die obige Aufzählung von Erregern ist lediglich beispielhaft und keineswegs beschränkend aufzufassen.
Die Wirkstoffe der Wirkstoffgruppen 1 und 2 liegen in den neuen Wirkstoffkombinationen in Mischung mit Wasser vor. Die Mischungen können weiterhin nichttoxische und pharmazeutisch verträgliche Träger- und Pormulierungestoffe enthalten. Menge und Art dieser Träger- und Formulierungsstoffe können einen gewissen Einfluß auf die Wirksamkeit und gegebenenfalls das kosmetische Verhalten der Mischung aus den Alkoholen der Formel I, den Benzylalkoholderivaten der Formel II und Wasser ausüben. Die jeweils günstigste Art und Menge der Träger- und Formulierungsstoffe können je nach Verwendungszweck durch jeden Fachmann leicht festgelegt werden. Alle geeigneten handelsüblichen Träger- und Formulierungsstoffe können verwendet werden. Als Träger- und Formulierungestoffe kommen beispielhaft in Fraget Alle handelsüblichen geeigneten Hautschutzstoffe, z.B. Glycerin, Polyäthylenglykol, Polypropylenglykol, Harnstoff, Polyvinylpyrrolidon, Dextran, Sorbit, Propylenglykol und oberflächenaktiven Stoffe, z.B. Lecithin, Ampholytseifen, Natriumlaurylsarcosinat, Natriumrici-
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noleat, Natriumsalze von hochsulfatierten Fettsäuren, Patialglyceridgemische von natürlichen gesättigten Pflanzenfettsäuren mittlerer Kettenlänge, Ammoniumlauryläthersulfat, Sulfosuccinate langkettiger Alkylolamide, Natriumdodecylbenzolsulfat, Natriumlauryläthersulfat, Natriumlaurylsulfat, Sulfobernsteinsäurehalbester von Laurylpolyglykoläthern und organische Phosphorverbindungen, in denen Körper der Fettreihe direkt oder über eine Äthylenoxidbrücke an Orthophosphorsäure gebunden sind. Besonders bevorzugt findet der tertiäre Ester aus o-Phosphorsäure und Lauryltetraglykoläther Verwendung. Diese Hautschutzstoffe und oberflächenaktiven Stoffe ermöglichen eine bessere Benetzung der zu desinfizierenden Objekte und wirken sich günstig auf die menschliche oder tierische Haut aus ("Rückfettungseffekt")· Weiterhin wirken sie sich günstig auf die Viskosität der Mittel aus. Als weitere Formulierungshilfsstoffe seien die handelsüblichen Duftstoffe erwähnt. Der pH-Wert der neuen mikrobiziden Mittel kann durch den Zusatz der üblichen Pufferstoffe auf einen besonders hautfreundlichen pH-Wert von 6 bis 6,5 eingestellt werden. Als Pufferstoff sei beispielhaft ein Gemisch aus Milchsäure und Natriumlaktat genannt, das besonders vorteilhaft zu verwenden ist. Das verwendete Wasser sollte zweckmäßigerweiee in destillierter oder entmlneralisierter Form vorliegen.
Es ist durchaus möglich, falls gewünscht, dem Gemisch aus den Alkoholen der Formel I, den Benzylalkohol er ivat en der Formel II und Wasser sowie gegebenenfalls Träger- oder Formulierungsstoffen weitere mikrobizide Stoffe, wie Bcnzalkoniumchlorid, zuzusetzen. Beispielsweise können 1oo g der.gebrauchsfertigen neuen Wirketoffkombinationen 0,05 bis 0,5, vorzugsweise 0,2 bis 0,3 g Benzalkoniumchlorid enthalten.
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Sie neuen Wirkstoffkombinationen können nach den Üblichen Methoden durch einfaches Mischen der einzelnen Bestandteile hergestellt werden.
Die neuen mikrobiziden Mittel können zur Desinfektion von unbelebten Objekten und der menschlichen oder tierischen Haut verwendet werden. Sie können demgemäß z. B. in der Nahrungsmittelindustrie und der Getränkeindustrie zur Gerätedesinfektion eingesetzt werden. Besonders geeignet sind die neuen erfindungsgemäßen Desinfektionsmittel zur Verwendung in allen Bereichen der ärztlichen Tätigkeit sowohl in der Humanmedizin als auch in der Tiermedizin sowie bei der Pflege von gesunden und kranken Menschen oder Tieren, also überall, wo die Übertragung von pathogenen Keimen verhindert werden muß. Die neuen mikrobiziden Mittel sind sehr gut geeignet zur Desinfektion von ärztlichen Instrumenten und medizinischen Geräten. Wegen ihrer hervorragenden Hautverträglichkeit können sie gesonders gut zur hygienischen und chirurgischen HandedesInfektion verwendet werden. Ihr Einsatz als Händedesinfektionsmittel kann als ein wesentlicher Beitrag zur Bekämpfung des Hospitalismus betrachtet werden.
Die Anwendung der neuen mikrobiziden Mittel erfolgt nach den allgemein üblichen Methoden, z. B. durch Eintauchen der zu desinfizierenden Objekte oder durch Auftragen des Mittels auf die Objekte. Zur Händedesinfektion werden die Mittel unter leichten Waschbewegungen in die Hände eingerieben. Nach dem Abtropfen eines eventuellen Oberschusses können die Hände trockengewedelt werden. Die Desinfektionswirkung tritt innerhalb einiger Sekunden ein. Zur Desinfektion der übrigen Haut trägt man das Mittel gegebenenfalls mit Hilfe eines Sprays auf und läßt trocknen.
Da ein starker Einbruch in die permanente Hautflora erfolgt, ist in der Chirurgie bei noraaler Operationsdauer auch kein signifikanter Keimanstieg unter Gummihandschuhen zu befürchten.
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Die hervorragende mikrobizide Wirksamkeit der neuen synergistisch wirkenden Wirkstoffkombinationen kann durch die folgenden Versuche demonstriert werden:
Versuchsanordnung
Teststämme:
Staphylococcus aureus SG 511, Pseudomonas pyocyaneus V 76o2.
Kulturansatz:
Am Vortag 4-ständige Drehkultur/37°C in Brain-Heart-Broth; o,5 ml hiervon werden iiberimpft in ~7 ml Brain-Heart-Broth. Bebrütung -*16 Stunden/37°C.
Keimverd ünnung:
Diese Übernachtkultur wurde in NaCl-Phosphatpuffer (pH 7,2) bis 1o~* verdünnt. Keimzahl dieser Suspension^ 1x1 ο (7,5x1 ο4 bis 2x1 ο5) Keime pro ml.
Testtemperatur: 350C im Wasserbad.
Präparatν erd ünnungen:
Grundsätzlich wurde jede gewünschte Alkohol-(gemisch)-Konzentration in 1 ofacher Stärke mit NaCl-Phosphatpuffer hergestellt. Die mit Wasser schlechter mischbaren Benzylalkohol© wurden mit Dimethylformamid (im Verhältnis bis 1 : 4) vorgemischt und mit NaCl-Puffer beziehungsweise der gewünschten 2. Alkoholkomponente zur entsprechenden lofachen Konzentration weiter verdünnt. Die Dimethylformamid-Konzentrat ion betrug höchstens o,4 Ί» im Teströhrchen und beeinflußte die Keimzahl nicht.
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Test: λ*
Zum Zeitpunkt "Null" (O) Mischung von 9 ml Keimsuspension (1o ) mit 1,o ml Testpräparat; pro Teststamm und Präparat beziehungsweise Konzentration ein Röhrchen für alle Entnahmezeiten.
Kontrolle;
Keimsuspension 1o + 1,o ml NaCl-Puffer.
Aufarbeitung:
Nach entsprechender Einwirkungszeit Entnahme von 1,o ml Keim-ZPräparatgemisch (=MKonzentrat"). Hiervon wurden sofort o,5 ml mit NaCl-Puffer 1 : 1o verdünnt und o,5 ml mit 1o ml verflüssigtem Nähragar in Petrischalen ausgegossen; von den Verdünnungen 1 : 1o wurden ebenfalls o,5 ml zur Gußplatte verwendet und o,5 ml zur nächsten Verdünnung 1 : 1o (= 1:1oo)
—4- —5
usw. bis zur Stufe 1o bis Io . Die Bebrütung erfolgte bei 37°C/48 Stunden, danach wurden die Kolonien ausgezählt, mit 2 multipliziert (auf 1,o ml) und entsprechend Verdünnungsstufe auf das Konzentrat berechnet = Anzahl überlebender Keime.
Ein Zusatz von Inaktivierungsmitteln zum Agar beziehungsweise NaCl-Puffer der Verdünnungsreihe war nicht notwendig, da die gewählten Präparat-Test-Konzentrationen im Grenzbereich lagen und die Wirkungegrenze schon im Agar unterschritten wurde.
TestPräparate und Konzentrationen
Die in den Versuchen benutzten Konzentrationen sind um etwa 1/1 ο niedriger als in den erfindungsgemäßen mikrobiziden Mitteln.
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Diese geringen Konzentrationen erwiesen sich zur Verdeutlichung des Synergistischen Effektes als zweckmäßig, da durch den starken Synergistischen Effekt der erfindungsgemäßen Mischungen eine zur experimentellen Beobachtung zu schnelle und komplette Keimabtötung erfolgte und nur durch einen Wirkungavergleich der Einzelkomponenten mit Mischungen aus denselben in Grenzkonzentrationsbereichen die hohe Wirkungssteigerung sichtbar gemacht werden konnte. Die Streubreite im Versuch ist vorwiegend bedingt durch Versuchsgröße, Sterilitätsanforderungen bei der Durchführung, Material-(Pipetten) und geringe Zeitfehler; sie beträgt bei Keimeinsaat und Auszählung der Gußplatten etwa Faktor o,5 - 2 vom Durchschnitts- und Erfahrungswert aus zahlreichen Versuchen. Da der synergistische Effekt sich aber durch eine Keimreduktion über bis zu fünf 1oer-Potenzen ausdrückt, ist diese Schwankungsbreite zu vernachlässigen. Sei den ermittelten Keimzahlen und der daraus errechneten Veränderung der Zahl der Keime in 56 wurden die Werte auf 5 beziehungsweise 0 auf- oder abgerundet.
Die Versuchsergebnisse sind in den Tabellen 1 bis 5 aufgeführt .
Aus den Tabellen ist ersichtlich, daß die erfindungsgemäßen mikrobiziden Mittel eine wesentlich bessere Wirksamkeit aufweisen als die einzelnen Wirkstoffe allein und als die Summe der Wirkungen der einzelnen Wirkstoffe.
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Tabelle
>
^ Erreger: Staphylococcus aureus; Zahl der Keime zur Zeit 0 = 1,5 x 1cr Keime je ml
£ Dichlorbenzylalkohol = Gemisch der 3,4- und 2,3-Isomeren
CO CO CO
Testpräparat Konzentration des
Testpräparates in
g/1oo g Nährmedium
- Zahl ,5 der Ergebnis nach 6o Minuten
Keime/ml Veränderung der Zahl der Keime
in $
+ = Zunahme - = Abnahme
5 + 5o
Kontrolle
(ohne Test
präparat )
VJl 1 ,0 χ 1o 5 O
Äthanol 5 I
o,o25J
1 X χ 1o - 96 (erfindungsgemäßes Mittel
Äthanol + ?
Dichlorbenzy 1- *T
alkohol J
5 4 X 1o5 - 4o
Isopropanol 5 7
o,o25J
6 X 1o* - 98 (erfindungsgemäßes Mittel
Isopropanol + Ί
Dichlorbenzy1-f
alkohol ->
5 2 X 1o5 - 7o
Iao- + n-Propa-
nol (4:3)
3 X 1o4 - 99,5 (erfindungsgemäßes
Mittel)
Iso- + n-Propa- λ
nol (4:3) + Dichlor-τ
benzylalkohol J
o,o12 6 X 1o2
A
- 1o
Dichlorbenzylalkohol o,o25 9 ,5 1o4 4 - 65
Dichlorbenzy!alkohol 3 χ 1o
fcH
VO
-J
Tabelle
Erreger: Pseudomonas pyocyaneus; Zahl der Keime zur Zeit O = 1,5 x IcT Keime je ml Dichlorbenzy !alkohol = Gemisch der 3,4- und 2,3-Isomeren
Testpräparat
Konzentration des Testpräparates in g/1oo g Nährmedium
Kontrolle
(ohne Testpräparat )
Äthanol
Äthanol + ~) Dichlorbenzy1-f alkohol J
-ι Isopropanol
Isopropanol Dichlorbenzy alkohol
α>
ι
:■}
Iso- + n-Propanol (4:3) + Dichlorbenzy 1-alkohol
Dichlorbenzy1-alkohol
Dichlorbenzy1-alkohol
,025 j
5 o,o25
Ergebnis nach 6ο Minuten
Zahl der Keime/ml Veränderung der Zahl der Keime
in $ + = Zunahme - = Abnahme
1,5 x
χ 1o χ 1o
9,5 x
1,5 x 5,o χ
+
+
- 98,7 (erfindungsgemäßes
Mittel)
-
->99,99 (erfindungsgemäßee • Mittel)
- > 99,99 (erfindungsgemäßes
Mittel)
+
-
Tabelle 3
Erreger: Staphylococcus aureus; Zahl der Keime zur Zeit 0= 1,5 χ 1cr Keime je ml (= Ver-
A such a)
= 7,5 x 1o* Keime je ml (= Versuch b) Dichlorbenzylalkohol * Gemisch der 3,4- und 2,3-Isomeren
Testpräparat
Konzentration des Testpräparates in g/1oo g Nährmedium
Ergebnis nach 1o Minuten Zahl der Keime/ml Veränderung der Zahl der Keime
in + ~ Zunahme - = Abnahme
Versuch a;
Kontrolle (ohne Testpräparat)
Iso- + n-Propanol(4:3) Dichlorbenzy lalkohol'
Iso- + N-Propanol(4:3) Dichlorbenzylalkohol
Versuch b;
Kontrolle (ohne Testpräparat)
Dichlorbenzylalkohol Iso- + n-Eropanol(4:3)
Iso- + n-Propanol(4:3) Dichlorbenzylalkohol
o,o5
+ \ 5 \ J o,o5J
o,o25 5
5 o,o25 9,5 x 1o
5,5 x ^oί 5,5 x 1o'
1,5 x 1oJ
7,5 x 1o*
9 x 1o4 6,5 x 1o4
2 χ 1o3
-
-
-
99,9 (erfindungsgemäßes
Mittel)
+
+
- 97 (erfindungsgemäßes Mittel)
'CO CO OO
T a b β lie
Erreger: Pseudomonas pyocyaneus; Zahl der Keime zur Zeit Ö = 2, ο χ 1o Keime je ml
.ι* Testpräparat
VO
Konzentration des Testpräparates in g/1oo g Nährmedium
ο co oo co
Kontrolle (ohne Testpräparat)
Iso- + n-Propanol (4 : 3)
Verbindung aus Beispiel 6 Iso- + n-Propanol (4:3) Verbindung aus Beispiel
Verbindung aus Beispiel 4 Iso- + n-Propanol(4:3) + Verbindung aus Beispiel 4
5 o,o5
+1 5 \
6j o,o5J
o,o5
5 o,o5 Ergebnis nach 1o Minuten
Zahl der Keime in ml / Veränderung der Zahl der
Keime in ^
+ = Zunahme - = Abnahme
1,5 x Ιοί χ 1o5
1,5 x 1ol
x 1o
1,5 x 1o
- 25
- 5o
- 25
-!>99,99 (erfindungsgemäßes Mittel)
+ 5o
- 99,99 (erfindungsgemäßes Mittel)
CO OO -P-CD
Tabelle
Erreger: Staphylococcus aureuB ; Zahl der Keime zur Zeit 0=1 ·) g Nährmedium Ergebnis ,ox1 0 Keime je ml (erfindungsgemäßes Mittel)
Testpräparat Konzentration des 1J Zahl der Keime/ml nach 60 Minuten
Testpräparates in 2 Veränderung der Zahl der Keime '
g/1 oo 2} in io ,99 (erfindungsgemäßes
Mittel)
3 o,o25 5,5 x 1o4
Kontrolle (ohne 3} o,o25J + = Zunahme - = Abnahme 5 (erfindungsgemäßes Mit
tel)
Testpräparat) 5 o,o25 6,5 x 1o4 - 45
Verbindung aus Beispiel 1 5J 5 \
o,o25j
5 (erfindungsgemäßes Mit
tel)
Iso-+ n-Propanol(4:3) + 7 o,o25 - 35
Verbindung aus Beispiel o,o25j 5,5 x 1o4 - 96 97 (erfindungsgemäßes Mit
tel)
Verbindung aus Beispiel o,o25 <1o
Iso-+ n-Eropanol(4:3) +
Verbindung aus Beispiel
5 \
o,o25j
5 x 1o4 - 45
Verbindung aus Beispiel o,o25 1,5 x 1o3 -^99
Iso-+ n-Propanol(4:3) +
Verbindung aus Beispiel
5 "I
o,o25J
1 χ 1o5 - 5o
Verbindung aus Beispiel 1,5 x 1o3 - 98,
Ibo- + n-Propanol(4:3) η
Verbindung aus Beispiel
6 χ 1o4 + O
Verbindung aus Beispiel 3 x 1o1 - 98,
Iso- + n-Propanol (4:3)
Verbindung aus Beispiel
- 40
- 99,
GJ CO OO
Beispiele zur Herstellung der neuen Wirketoffkombinationen:
I) 4o g Isopropanol, 3o g n-Propanol, o,5 g Dichlorbenzylalkohol (vorzugsweise des 3»4-Isomeren), 1,5 g tertiärer Phosphorsäureester von Cjg/C-j^-Fettalkoholtetraglykolather, o,o5 g Milchsäure und 1,25 g einer wässrigen 5o Ί« (Gewicht) Natriumlaktatlösung eowie o,1 g eines Farfumöles werden mit so viel entmineralisiertem Wasser versetzt, daß 1oo g Mischung entstehen. Die Mischung der Komponenten erfolgt durch Rühren oder Schütteln.
II) Weitere erfindungsgemäße Wirkstoffkombinationen werden gemäß Beispiel I erhalten, indem man den Dichlorbenzylalkohol durch jeweils eine Verbindung der Beispiele 1 bis 7 ersetzt.
III) 7o g Äthanol, o,3 g Dichlorbenzylalkohol (vorzugsweise des 3,4—Isomeren), 1,5 g tertiärer Phosphorsäureester von C^/C-ja"*6*'1'611^01101*6*1'8·«1^^01^*1161» °»°5 g Milchsäure und 1,25 g einer wässrigen 5o 5* (Gewicht) Natriumlaktatlösung sowie o,1 g eines Farfumöles werden mit soviel entmineralisiertem Wasser versetzt, daß 1oo g Mischung entstehen. Die Mischung der Komponenten erfolgt durch Rühren oder Schütteln.
IV) Weitere erfindungsgemäße Wirkstoffkombinationen werden gemäß Beispiel III erhalten, indem man den Dichlorbenzylalkohol durch jeweils eine Verbindung der Beispiele 1 bis 7 ersetzt.
Le k 14 97o - 22 -
409885/1130
V) 35 g Ieopropanol, 15 g n-Propanol, o,8 g Dichlorbenzylalkohol (vorzugsweiee des 3,4-Isomeren), 1,5 g tertiärer Phoephoreäureeeter von C^/C^-Fettalkoholtetraglykoläther, o,o5 g Milchsäure und 1,25 g einer wäeerigen 5o $6 (Gewicht) Natriumlaktatlösung sowie o,1 g eines Parfumöles werden mit eoviel entmineralisiertem Wasser versetzt, daß 1oo g Mischung entstehen. Die Mischung der Komponenten erfolgt durch RUhren oder Schütteln.
VI) Weitere erfindungsgemäße Wirkstoffkombinationen werden gemäß Beispiel Y erhalten, indem man den Sichlorbenzylalkohol durch jeweils eine Verbindung der Beispiele 1 bis 7 ersetzt.
VII) 6o g Isopropanol, 2o g n-Propanol, 0,4- g Sichlorbenzy1-alkohol (vorzugsweise des 3,4-Isomeren), 1,5 g tertiärer Phosphorsäureester von C^/Ci^-Fettalkoholtetraglykoläther, o,o5 g Milchsäure und 1,25 g einer wässrigen 5o (Gewicht) Natriumlaktatlösung sowie o,1 g eines Parfumöles werden mit soviel entmineralisiertem Wasser versetzt, daß 1oo g Mischung entstehen. Sie Mischung der Komponenten erfolgt durch RUhren oder Schütteln.
VIII) Weitere erfindungsgemäße Wirketoffkombinationen werden gemäß Beispiel VII erhalten, indem man den Slchlorbenzylalkohol durch jeweils eine Verbindung der Beispiele 1 bis 7 ersetzt.
Le A H 97o - 23 -
409885/ 1 130
Die Herstellung der Benzy lalkoho ld er i vat e der Formel II soll durch die folgenden Beispiele erläutert werden:
Beispiel 1
2,4-Difluorbenzy !alkohol
23 g 2,4-Difluorbenzaldehyd werden in 18o ml Tetrahydrofuran gelöst und über 5 g Raney-Nickel bei 5o°C mit einem Druck von 3o atü H2 in einem Autoklaven hydriert. Nach Beendigung der Hg-Aufnahme wird entspannt, filtriert, destilliert. Man erhält 16 g 2,4-Difluorbenzylalkohol vom Kp16: 930C, n^°: I.4880.
Der oben eingesetzte Aldehyd läßt sich aus dem literaturbekannten 2,4-Difluortoluol wie folgt herstellen: 2,4-Difluortoluol wird unter UV-Bestrahlung bei 12ο - 15o°C mit Chlor behandelt bis der Brechungsindex bei etwa 1.5o2o liegt und dann fraktioniert destilliert. Man erhält 2,4-Difluorbenzalchlorid vom Kp. 186-9*C, n^°: 1.5o48. Durch Hydrolyse mit H2SO4 96#ig erhält man bei 3o°C in 2o Minuten eine vollständige Hydrolyse. Man gießt auf Eis, trennt die organische Phase ab und erhält den 2,4-Difluorbenzaldehyd vom Kp1R: 620C, nD°: 1.4995.
Beispiel 2
3-Chlor-4-trifluormethoxy benzy lalkohol
!H2OH
57 g NaBH^ werden in 1 1 Dioxan vorgelegt. Zu der intensiv gerührten Suspension läßt man unter Kühlung bei ca. 250C
Le A 14 97o - 24 -
409885/1 130
243 g 3-Chlor-4-trifluormethoxybenzoylfluorid vom Kp14: 76-90C, n^0: 1.4545 zutropfen. Anschließend wird 2 Stunden bei RUclcf IuSt emperat ur nachreagieren lassen, auf Eis gegeben, angesäuert, mit Äther extrahiert und destilliert. Man erhält 141 g 3-Chlor-4-trifluormethoxybenzylalkohol Kp17: 1280C; P: 44-50C.
Das als Ausgangsmaterial benutzte 3-Chlor-4-trifluormethoxybenzoylfluorid wird wie folgt erhalten:
23o g p-Anissäure und 23o g Thionylchlorid werden unter Stiefestoff allmählich auf 600C erwärmt. Das Reaktionsgemisch wird 1o Stunden lang bei 600C gerührt. Danach wird überschüssiges Thionylchlorid im Vakuum abgezogen. Das zurückbleibende Produkt wird mit 5 g Antimonpentachlorid versetzt. Bei 80 - 1oo°C wird Chlor bis zur Aufnahme der berechneten Menge (1 Mol-Äquivalent) eingeleitet. Man erhält 453 g Rohprodukt, nD°: 1,5825. Das Rohprodukt wird in einem Stahlautoklaven zu 5oo ml wasserfreier Flußsäure gegeben und unter Rühren auf 14o°C erhitzt. Der entstehende Chlorwasserstoff wird bei etwa 2ο atü entspannt. Nach Beendigung der Gasentwicklung wird das Produkt im Vakuum destilliert. Kp14.: 76-790C.
Man erhält 300 g 3-Chlor-4-trifluormethoxybenzoylfluorid, £° 1,4545.
Le A 14 97o - 25 -
409885/1130
Nach den Methoden der Beispiele 1 oder 2 werden desweiteren erhalten:
Beispiel Formel Nr.
Physikalisch-chemische Kenndaten
H2OH
: 115-80C; n£°: 1.53o9
Cl
H2OH
Kp16: 1o8-11°C; Fp: 39 - 420C
3H2OH
: 960C; n£°: 1.4639
SCF
Kp15: 116-80C; Fp: 47-9°C
Kp15: 123-50C; Fp: 46-8°C
Le A 14 97o
- 26 -
409885/1130

Claims (13)

  1. (Ti Mikrobizides Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß 1oo Gewichteteile dieses mikrobiziden Mittels die Wirkstoffkombination aus
    a) insgesamt 3o bis 85 Gewichtsteilen Alkoholen der Formel
    R-OH
    in welcher
    R für Methyl, Äthyl, n- und i-Propyl steht, und
    b) insgesamt o,o1 bis 5 Gewichtsteilen eines Benzylalkoholderivates der Formel
    H2OH
    in welcher
    R für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Trifluormethyl, Trifluormethoxy oder Trifluormethylthio
    steht und 2
    R für Fluor, Chlor, Brom, Trifluormethy1, Trifluormethoxy oder Trifluormethylthio steht, neben Wasser und gegebenenfalls zusätzlich nichttoxischen pharmazeutisch verträglichen Träger- und Formulierungsstoffen und gegebenenfalls weitere mikrobizide Stoffe enthalten.
  2. 2. Mikrobizides Mittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß R für n- und/oder iso-Fropyl steht.
    Le A 14 97o - 27 -
    409885/1130
  3. 3. Mikrobizides Mittel gemäß den Ansprüchen. 1 und 2, dadurch
    1 2 gekennzeichnet, daß R und R für Chlor stehen.
  4. 4. Mikrobizides Mittel gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß 1oo Gewichtsteile dieses mikrobiziden Mittels die Wirketoffkombination aus
    a) insgesamt 5o bis 8o Gewichtsteilen n- und/oder i-Propanol und
    b) insgesamt o,3 bis o,8 Gewicht st eilen Dichlorbenzylalkohol
    neben Wasser und gegebenenfalls zusätzlich nichttoxischen pharmazeutisch verträglichen Träger- und Formulierungsstoffen lind gegebenenfalls 0,05 bis 0,5 g Benzalkoniumchlorid enthalten.
  5. 5. Mikrobizides Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß 1oo Gewichtsteile dieses mikrobiziden Mittels die Wirkstoffkombination aus
    a) insgesamt 4o Gewichtsteilen Isopropanol und 3o Gewichtsteilen n-Propanol und
    b) insgesamt o,5 Gewichtsteile Dichlorbenzylakohol
    neben Wasser und gegebenenfalls zusätzlich nichttoxischen pharmazeutisch verträglichen Träger- und Formulierungsstoffen und. gegebenenfalls 0,2 bis 0,3 g Benzalkoniumchlorid enthalten.
  6. 6. Verfahren zur Herstellung der mikrobiziden Mittel gemäß den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man die Wirkstoffe und Wasser sowie gegebenenfalls zusätzlich die nichttoxischen pharmazeutisch verträglichen Trägerund Formulierungestoffe und gegebenenfalls weitere mikrobizide Stoff· miteinander vermischt.
  7. 7. Verfahren zur Desinfektion von unbelebten Objekten oder der menschlichen oder tierischen Haut, dadurch gekenn-
    Le A.14 970 - 28 -
    409885/1130
    zeichnet, daß man die mikrobiziden Mittel gemäß den Ansprüchen 1 bis 5 mit der Oberfläche der Objekte oder der menschlichen oder tierischen Haut in Kontakt bringt.
  8. 8. Mikrobiüides Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß 1oo Gewichtsteile dieses mikrobiziden Mittels die Wirkstoffkombination aus
    a) insgesamt 3o bis 85 Gewichtsteilen Alkoholender Formel
    R - OH
    in welcher
    R für Methyl, Äthyl, n- und i-Propy.l steht, und
    b) insgesamt o,o1 bis 5 Gewichtsteilen eines Benzylalkoholderivates der Formel
    CH2OH
    R 1— μ R
    in welcher
    R für Wasserstoff, Fluor, Chlor, Brom, Trifluormethy 1, Trifluormethoxy oder Trifluormethylthio
    steht und
    2
    R für Fluor, Chlor, Brom, Trifluormethy1, Tri-
    fluormethoxy oder Trifluormethylthio steht, neben Wasser und gegebenenfalls zusätzlich nichttoxisehen pharmazeutisch verträglichen Träger- und Formulierungast offen enthalten.
  9. 9. Mikrobizides Mittel gemäß Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß R für n- und/oder iao-Propyl steht.
    Le A 14 97o - 29 -
    409885/1 130
  10. 10. Mikrobizides Mittel gemäß den Ansprüchen 8 und 9, dadurch
    1 2 gekennzeichnet, daß R und R für Chlor stehen.
  11. 11. Mikrobizides Mittel gemäß Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß 1oo Gewichtsteile dieses mikrobiziden Mittels die Wirkstoffkombination aus
    a) Insgesamt 5o bis 8o Gewichtsteilen n- und/oder i-Propanol und
    b) insgesamt o,3 bis o,8 Gewichtsteilen 3,4-, 2,3- und/ oder 2,4-Dichlorbenzylalkohol
    neben Wasser und gegebenenfalls zusätzlich nichttoxischen pharmazeutisch verträglichen Träger- und Formulierungsstoffen lind, gegebenenfalls 0,05 bis 0,5 g Benzalkoniumchlorid enthalten.
  12. 12. Mikrobizides Mittel, dadurch gekennzeichnet, daß 1oo Gewichtsteile dieses mikrobiziden Mittels die Y/irkstoffkombination aus
    a) insgesamt 4o Gewichtsteilen Isopropanol und 3o Gewichtsteilen n-Propanol und
    b) insgesamt o,5 Gewichtsteile 3,4-, 2,3- und/oder 2,4-Dichlorbenzylalkohol
    neben Wasser und gegebenenfalls zusätzlich nichttoxischen pharmazeutisch verträglichen Träger- und Formulierungsstoffen und gegebenenfalls 0,2 bis 0,3 g Benzalkoniumchlorid enthalten.
  13. 13. Verfahren zur Herstellung der mikrobiziden Mittel gemäß den Ansprüchen 8 bis 13 dadurch gekennzeichnet, daß man die V/irkstoffe und Wasser sowie gegebenenfalls zusätzlich die nichttoxischen pharmazeutisch verträglichen Trägerund Formulierüngsstoffe" und gegebenenfalls weitere mikrobizide Stoffe miteinander vermischt.
    Le A 14 970 - 30 -
    409885/1130
    1*». Verfahren zur Desinfektion von unbelebten Objekten oder der menschlichen oder tierischen Haut, dadurch gekennzeichnet, daß man die mikrobiziden Mittel gemäß den Ansprüchen 8 bis 12 mit der Oberfläche der Objekte oder der menschlichen oder tierischen Haut in Kontakt bringt.
    Le A U 97o - 31 -
    409885/ 1130
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