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DE2331969B2 - Beta-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-propionitril und verfahren zu seiner herstellung - Google Patents

Beta-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-propionitril und verfahren zu seiner herstellung

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Publication number
DE2331969B2
DE2331969B2 DE19732331969 DE2331969A DE2331969B2 DE 2331969 B2 DE2331969 B2 DE 2331969B2 DE 19732331969 DE19732331969 DE 19732331969 DE 2331969 A DE2331969 A DE 2331969A DE 2331969 B2 DE2331969 B2 DE 2331969B2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formula
propionitrile
trimethoxyphenyl
acrylonitrile
copper
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732331969
Other languages
English (en)
Other versions
DE2331969A1 (de
DE2331969C3 (de
Inventor
Takao Tokio; Himoto Shizuo; Nakagawa Kunio; Kawagoe Saitama; Suzuki (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nisshin Seifun Group Inc
Original Assignee
Nisshin Seifun Group Inc
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Filing date
Publication date
Application filed by Nisshin Seifun Group Inc filed Critical Nisshin Seifun Group Inc
Publication of DE2331969A1 publication Critical patent/DE2331969A1/de
Publication of DE2331969B2 publication Critical patent/DE2331969B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2331969C3 publication Critical patent/DE2331969C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C255/00Carboxylic acid nitriles
    • C07C255/49Carboxylic acid nitriles having cyano groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton
    • C07C255/53Carboxylic acid nitriles having cyano groups bound to carbon atoms of six-membered aromatic rings of a carbon skeleton containing cyano groups and hydroxy groups bound to the carbon skeleton

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

-CH,—CM,—CN (I)
Die Verbindung (!) besitzt selbst antimikrobische Aktivität und kann außerdem als Zwischenprodukt /ur Herstellung von 2,4-Diamino-5-(3'.4'.5'-tritnethoxybenzylj-pyrimidin verwendet werden, dessen außerordentlich starke antibaktericlle Aktivität bekannt ist (US-PS 26 58 897, 29 09 522. 30 49 544 und GB-PS 7-34 801. 8 75 562. 9 20 412 und 9 57 797). Die Verbinduni: I]) kann also direkt als Medikament oder in an sich bekannter Weise diazotiert wird und das erhaltene Diazomumsal? des 3,4.5-Trimethoxyben/ols in Gegenwart von Kupfer(I)-halogcnid oder Kupfer^ 1 !-halogenid mit Acrylnitril zu einem <<-Halo}_'eniJ-(3.4,5-trimethoxyphenyl)-propionitri! der allgemeinen Formel
11,CO
H3CO —-
H3CO
-CH, ~CH — CN (HI)
umgesetzt wird, in der X für das aus dem Kupfersal/
stammende Halogen sieht, wobei dieses Kuril der Formel (111) anschließend vor oder nach der Isolierung aus dem Reakiionsgemiseh in an sich bekannter Weise reduktiv dehalogeniert wird.
Bei der Diazotierungdcs l-Amino-3.4.5-trimethoxyben/ols im Rahmen des Verfahrens gemäß der Erfindung wird das Diazoniumsalz des 3.4.5-Trimethoxybenzols der allgemeinen Formel
H3CO
V-N=N-X
H,CO
gebildet, in dem X den Saureres! der bei der Diazotierung verwendeten Mineralsäure bedeutet. Die Umsetzung des Diazoniumsalz.es mit dem Acrylnitril ist eine Meerwcin-Kondcnsalion. in der die ursprünglich im Ausgangsmaterial, dem l-Amino-3.4.5-tnmethox\ benzol, vorhandene 1-Aminogruppe schließlich durch eine 2-Halogcn-2-cyanoäthylgruppe ausgetauscht werden kann. Bislang galt die Meinung, daß der Wirkungsgrad der Meerwein-Kondensation mit Benzolderivaten, die eine Methoxygruppe am Kein tragen, niedriger sei als für Bepzolderivale. die eine elekironenabsaugende Gruppe, beispielsweise eine Nilrogruppe oder Chlor, enthalten (B runner und P e r g c r, »Monatsh.« 79, S. 187. 1948). Γ nispiethcnd dieser Lehrmeinung ist die Herstellung u>n ,.-i'hen>ipropionitrildcrivaten mit 3 Methcxygruppen am Benzolring unter Verwendung der Meerwein-Kondensation weder versucht noch durchgeführt worden. Angesichts dieser Sachlage ist es um so überraschender, daß wider Erwarten die Umsetzung des Diazoniumsalzes des 3,4,5-Trimethoxybenzols mit Acrylnitril nach dem Meerwein-Verfahren trotz der Gegenwart der drei Methoxygruppen am Btnzolring des 3,4.5-Trimethoxybenzols mit hoher Ausbeute glatt verläuft, so daß auch das <t-Ha!ogen-iM3.4,5-trimethoxyphenyI)-propionitril mit hoher Ausbeute und damit auch das Endprodukt der Formel (1) mit außerordentlich hoher Gesamtausbeute des Verfahrens erhalten werden kann. Das Verfahren wird in zwei Stufen durchgeführt, nämlich in der ersten Stufe der Meerwein-Kondensation und der darauf folgenden Stufe der reduktiven Dehalogenierung. Für die Meerwein-Kondensation wird das l-Amino-3,4,5-trimethoxybenzol in einer Mineralsäure, beispielsweise in Salzsäure, oder in einem Gemisch von Minnralsäuren und organischen Säuren, beispielsweise in einem Gemisch von Salzsäure und Essigsäure, gelöst. In die so erhaltene Lösung wird ein niederes Stickstoffsalz, beispielsweise Natriumnitril. bei 5"C oder tieferer Temperatur dazugegeben, wobei die Diazolierung des 1-Amino-3.4,5-trimeihoxybenzols glatt vonstatlen gehi. Das Reaktionsgemisch der Diazotierung wird dann mit einer Acrylnitrillösung und einem Kuplcrsalz in Aceton bei tiefer Temperatur, vorzugsweise bei einer Temperatur unterhalb von OT und vorzugsweise in einer Inertgasatmosphärc, beispielsweise in Stickttoffaunosphäre, versetzt. Das Molverhäluiis des Ai-rvlniirils zum 1 -Amino^AS-trimclhoxvbenzol kann vorzugsweise 4:1 bis 5:1 betragen. Als Mineralsaure können neben Salzsäuie auch Brom wasserstoffsäure und andere verwendet werden. Als Kupfersalz kommen Kupfer(I)-chlorid, Kupferilll-chlorid. Kupfer(l)-bromid, Kupfer(ll)-bromid und andeie in Frage. Die Diazotierung wird vorzugsweise in Gegenwart einer geringen Menge Alkalimetallchlorid. beispielsweise in Gegenwart einer geringen Menge von Lithiumchlorid, durchgeführt.
ίο Die Meerwein-Kondensation liefert ein «-Halogen-/f-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-propionitril der allgemeinen Formel (III), das der reduktiven Dehalogenierung zum Nitril der Formel (I) unterworfen wird. Die reduktive Halogenierung kann beispielsweise in der Weise durchgeführt werden, daß man Zinkpulver oder Zinkgranulal direkt in das aus der Meerwein-Kondensation erhaltene Reaktionsgemisch gibt und das Gemisch anschließend bei Zimmertemperatur rührt. Dadurch wird im Reaktionsgemisch Wasserstoff freigesetzt, der die a-Halogenverbindung (IH) reduktiv dehalogeniert. Alternativ kann das u-Halogen-/i-{3,4,5-trimethoxyphenyl)-propionitril zunächst aus dem aus der Meerwein-Kondensation erhaltenen Reaktionsgemisch beispielsweise durcii Extraktion mit Benzol und Abziehen des Lösungsmittels unter vermindertem Druck isoliert werden. Das so isolierte Nitril kann dann in Essigsäure gelöst und diese Lösung mit dem metallischen Zink in Pulver- oder Granulatforni versetzt werden. Auch hierbei wird der Wasserstoff entwickelt, der das Nitril reduktiv dehalogeniert.
Das als Ausgangsprodukt benutzte 1 -Amino-3,4,5-trimethoxybenzol kann leicht und in einfacher Weise dadurch erhalten werden, daß man Trimethyl-
3S gallamid der Hoffmann-Reaktion unterwirft (C. Graebe und Moritzsute r, »Ann. Chem.« 340, S. 222 [1905]). Auch kann die Ausgangsverbindung direkt durch Umsetzen von Nitromethan oder Natriumazid mit Trimethylgallussäure in polyphosphorsaurer Lösung erhalten werden.
Das als Endprodukt dieses Verfahrens erhaltene /i-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)-propionitril weist, wie bereits eingangs erwähnt, antibakterielle bzw. antimikrobielle Aktivität auf. In der nachstehenden Tabelle sind die Mindestmengen der Verbindung (I) angegeben, die das Wachstum verschiedener Bakterien und Pilze unterbinden.
Antimikrobiell Aktivität
von fi-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)-propionilril
Getestete Mikroorganismen S.S Minimale
Wirkkonzen
iration
oo Bacteria (mcg ml)
Shigella sonnei
Shigella fkxneri 320
Salmonella typhi 320
us Staphylococcus aureus i60
Fungi 320
Trichophyton mentagrophytes
80
Die hohe Überlegenheit der Wirkung der erfindungsgemäßen Verbindung ergibt sich aus folgendem Vergleichsversuch:
Getestete Mikrooreanismen
Minimale Wirkkonzen 2.4-Diamino-
tration Ug/ml) 5-(3'.4'.5'-tri-
Verbinoung methoxy-
gemäß benzyl)-
Anspruch 1 pyrimidin
(Vergleich I
500
800
160
80
Salmonella typhi
Trichophylon
mentagrophytes
Die Erfindung ist nachstehend anhand von Ausrührungsbeispielen näher beschrieben.
B e i s ρ i e 1 1
1. 7.4 g l-Amino-3.4.5-trimethoxybenzol wurden in einem Gemisch von 8,6 ml 35%iger Salzsäure. 15.6 ml Essigsäure und 42 ml Wasser gelöst. Die Lösung wurde anschließend bei 0-5 C in kleinen ;<; Portionen mit 2.8 Natriumnitrit zur Diazotierung versetzt. Die so erhaltene Diazoniumsalzlösung wurde dann in Stickstoffatmosphäre bei - 10'C tropfenweise zu einer Lösung von 0.5 g Kupfer(l)-chlorid. 0.3 g Lithiumchlorid und 20 g Acrylnitril in 230 ml Aceton ^o gegeben. Nach der Zugabe der Diazoniumsalzlösung wurde das Gemisch 5 h lang bei 0-- 5°C gerührt Nach Stehenlassen des Reaktionsgemisches über Nacht wurde mit Benzol extrahiert. Der Benzolextrakt wurde mehrmals mit Wasser gewaschen und an- _is schließend mit 2-n wäßriger Natronlauge und schließlich noch einmal mit Wasser und einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung geschüttelt. Der Benzolextrakt wurde über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und unter vermindertem Druck eingeengt. Es wurden 8.6 g a-Chlor-ß-(3,4.5-Trimethoxyphenyl)-propionitril als hellgelbes öl erhalten. Die Ausbeute betrug 83,5%. Nach Zugabe von η-Hexan konnte das öl vollständig kristallisiert werden. Die Kristalle hatten ein,>n Schmelzpunkt von 88—89rC. Nach Umkristallisieren aus einem 1 : 1-Gemisch von Isopropyialkohol und Hexan wurde ein kristallines Produkt mit dem Schmelzpunkt von 89"C erhalten. Das Produkt hatte folgende Elementaranalyse:
C12H14ClNO3: V
Gefunden . .
berechnet . .
C 56,51. H 5,52. N 5,50%;
C 56.48. H 5.53. N 5,48%.
Das NMR-Spektrum in CDCl3 als Lösungsmittel zeigte die folgenden Maxima:
-CH, —. <) = 3.23 ppm (Dublett).
-CHCl —. Λ = 4.56 ppm (Triplett).
2. 6 g r(-Chlor-/i-(3.4.5-trimcthoxyphcnyl)-profnonitril wurden in 60 ml Essigsäure gelöst und mit <,o 12 g metallischem Zinkpulver versetzt. Das Gemisch imrde bei Zimmertemperatur 3 h lang gerührt. Das so erhaltene Reaktionsgemisch wurde vom restlichen Zink abfiltriert und das Filtrat mit Benzol and Wasser versetzt. Das so erhaltene Gemisch wurde iierührt und in eine benzolische und eine wäßrige Phase getrennt. Die benzolische Phase wurde zweimal mit 10%iger Salzsäure, anschließend zweimal mit 10%iger wäßriger Natronlauge und schließlich mit Wasser und einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Anschließend wurde die so erhaltene benzolische Lösung über wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet und durch Destillation unter vermindertem Druck eingeengt. Dabei wurden 4.5 g rf-(3.4.5-Trimethox\phenyl)-propionitril als farbloses öl in einer Ausbeute von 86.6% erhalten. Beim Stehenlassen wurde das so erhaltene öl allmählich fest. Das Endprodukt zeigte die folgende Elementaranahse:
Q2H15NO3:
Gefunden ... C 65. (-4. Ü6.S7. N 6.32%:
berechnet ... C 65.20. H 6.84. N d.33%.
Beispiel 2
Das im Beispiel 1 unter (11 beschriebene Verfahren wurde mit der Abänderung wiederholt, daß stau 0.5 g Kupfer(l)-chlorid 0.9 g~Kupfer(II)-chlorid-dih\- drat verwendet wurden. Dabei wurden 8.4 g u-Chloi-.•M3.4.5-trimethoxyphenyl)-propionitril entsprechend einer Ausbeute von Sl.6% in kristalliner Form erhalten.
Das so erhaltene Zwischenprodukt wurde in der gleichen Weise, wie im Beispiel 1 unter (2) beschrieben, zu dem gewünschten Endprodukt der Formel (Ii weiterverarbeitet.
Beispiel 3
7.4 g 1-Amino-3.4.5-trimethox) benzol wurden in der gleichen Weise, wie im Beispiel I unter (1) beschrieben, diazotiert. Die Lösung des so erhaltenen Dia7oniumsalzes wurde tropfenweise zu einer Lösung von 0.5 g Kupfer(I)-chlorid. 0.3 g Lithiumchlorid und 20 g Acrylnitril in 230 ml Aceton im Stickstoffstrom und unter Kühlung des Gemisches auf —10 C gegeben. Nach der Zugabe wurde das hergestellte Gemisch noch 5 h lang bei 0—5 C gerührt. Das Reaktionsgemisch, das auf diese Weise erhaltene «-Chlor-/i-(3.4,5-trimethoxyphenyl)-propionitril enthielt, wurde über Nacht stehengelassen und dann mit 16 g Zinkpulver versetzt. Das Gemisch wurde 2 h lang bei Zimmertemperatur gerührt, wobei das «-Chlor-/i-(3A5-trimethoxypheny])-propionitril reduktiv dehalogeniert wurde. Das Reaktionsgemisch wurde mit Benzol extrahiert. Der als benzolische Lösung erhaltene Extrakt wurde mehrmals mit Wasser, dann mit 2-n wäßriger Natronlauge und schließlich mit Wasser und einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung gewaschen. Die so gewaschene benzolische Lösung wurde über wasserfreiem Natriummagnesium getrocknet und anschließend unter vermindertem Druck eingeengt. Dabei wurden 7,2 g /i-(3.4.5-Trimetho\\- phcnyll propionitril in einer Ausbeute von 80.7%. bezogen auf dareingesetzte l-Amino-3.4.5-trimetho\ybenzol. als öl erhalten.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. /i-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)-propionitril.
2. Verfahren zur Herstellung von />'-(3.4.5-TrimethoxyphenyU-propionitril der Formel
H3CO
H3CO
CH1-CH1-CN
H3CO
dadurch gekennzeichnet, daß man 1-Amino-3.4.5-trimethoxvbenzol der Formel
H3CO
H3CO -<
H3CO
NH,
(II)
in an sich bekannter Weise diazotieri und das erhaltene Diazoniumsalz des 3,4,5-Trimethoxybenzols anschließend in Gegenwart eines Kupfer(I)-halogenids oder eines Kupfer(II)-halogenids mit Acrylnitril zu einem «-Halogen-,;-(3,4.5-trimethoxyphcnyO-propionitril der allgemeinen Formel
H1CO
H3CO -<( ■;; CH, ■- CH — CN
H3CO
in der X das aus dem Kupfcrsalz stammende Halogen bedeutet, umsetzt und daß man die so erhaltene Verbindung der Formel (III) anschließend vor oder nach dem Abtrennen aus dem Reaktionsgemisch in an sich bekannter Weise reduktiv dehaloszeniert.
0 2
/. als Medikamentenzwischenprodukt angesehen wer- ^ den.
Zur Herstellung von /V-Aryl-propionitrilen. die eine oder mehrere Methoxygruppen oder Hydroxylgruppen am aromatischen Kern tragen, ist beispielsweise ein Verfahren bekannt, bei dem das entsprechend substituierte Methoxybenzol oder das entsprechend substituierte Hydroxybenzol mit Acrylnitril umgesetzt werden, wodurch die direkte Cyanoäthylierung des Ausgangsbenzolderivats erreicht wird (A. Chatte rjee und B.G. Hazra: »Tetrahedron Letters« 73, 1969). Weiterhin hat die Anmelderin ein Verfahren vorgeschlagen, nach dem 3,4,5-Trimethoxybenzaldehyd mit Cyanoessigsäure zu rf-(3.4,5-Trimethoxyphenyl)-acrylnitril umgesetzt wird, das anschließend in Gegenwart eines Palladium-Kohlenstoffkatalysators hydriert wird (japanische Patentanmeldung 9 783 1972).
Das zuerst genannte Verfahren der direkten Cyanoäthylierung des substituierten Benzols ist für die Herstellung des ,;-(3.4.5-Trimethoxyphenyl)-propionitrils nicht geeignet, da bei dieser Reaktion mit großer Wahrscheinlichkeit die Cyanoäthylgruppc bevorzugt in Ortho- und ParaStellung eingebaut wird, so daß bei der Umsetzung von 1.2.3-Trimethoxybenzol mit Acrylnitril die Cyanoäthylgruppen in unerwünschten Stellungen im Benzolring des Ausgangsriiaterials eingeführt werden, so daß, wenn überhaupt, die gewünschte Verbindung der Formel (I) nur in sehr geringen Ausbeuten erhalten wird.
Das zweite genannte Verfahren ist nicht notwendigerweise auch ein wirtschaftlich vorteilhaft durchführbares Verfahren, da der als Ausgangsmaterial verwendete 3,4,5-Trimethoxybenzaldehyd schwer hcrstellbar ist und außerdem eine großtechnisch schwor (HI) regelbare katalytische Hydrierung einschließt.
Zur Umgehung dieser Schwierigkeiten wird ein ebenfalls neues und eigenartiges Verfahren zur Herstellung des ,•;-(3.4.5-Tnmethoxyphenyl)-propionitnl> vorgeschlagen, das leicht und im kommerziellen Rahmen mit hohen Ausbeuten an dem gewünschten Produkt durchgeführt werden kann.
Das erfindungsgemäß vorgeschlagene Verfahren zur Herstellung des Nitrils der Formel (I) besteht darin, daß l-Amino-3.4.5-trimethoxyben/ol der Formel
H1CO
Die Erfindung betrifft /,'-(3,4.5-Trimcthoxyphenyl)- so propionitri! und ein Verfahren zu seiner Herstellung. Die neue Verbindung hat die folgende Formel: H: C O -
NH,
(II)
DE19732331969 1972-06-22 1973-06-22 beta-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)-propionltril und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE2331969C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP6182772 1972-06-22
JP6182772A JPS4920149A (de) 1972-06-22 1972-06-22

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2331969A1 DE2331969A1 (de) 1974-01-10
DE2331969B2 true DE2331969B2 (de) 1976-10-21
DE2331969C3 DE2331969C3 (de) 1977-06-08

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ID=

Also Published As

Publication number Publication date
DE2331969A1 (de) 1974-01-10
JPS4920149A (de) 1974-02-22

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Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)
E77 Valid patent as to the heymanns-index 1977