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DE2331842A1 - Verfahren und einrichtung zum befeuchten von cerealem korngut vor dessen mahlung - Google Patents

Verfahren und einrichtung zum befeuchten von cerealem korngut vor dessen mahlung

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Publication number
DE2331842A1
DE2331842A1 DE19732331842 DE2331842A DE2331842A1 DE 2331842 A1 DE2331842 A1 DE 2331842A1 DE 19732331842 DE19732331842 DE 19732331842 DE 2331842 A DE2331842 A DE 2331842A DE 2331842 A1 DE2331842 A1 DE 2331842A1
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DE
Germany
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conveying surface
grain
moistening
humidifying
malt
Prior art date
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DE19732331842
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English (en)
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DE2331842B2 (de
DE2331842C3 (de
Inventor
Helmut Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Buehler Miag GmbH
Original Assignee
Buehler Miag GmbH
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Publication date
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Priority to BE145712A priority patent/BE816670A/xx
Priority to FR7421747A priority patent/FR2234040B3/fr
Priority to GB2777174A priority patent/GB1462904A/en
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Publication of DE2331842B2 publication Critical patent/DE2331842B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2331842C3 publication Critical patent/DE2331842C3/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02BPREPARING GRAIN FOR MILLING; REFINING GRANULAR FRUIT TO COMMERCIAL PRODUCTS BY WORKING THE SURFACE
    • B02B1/00Preparing grain for milling or like processes
    • B02B1/04Wet treatment, e.g. washing, wetting, softening

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  • Adjustment And Processing Of Grains (AREA)
  • Cereal-Derived Products (AREA)
  • Distillation Of Fermentation Liquor, Processing Of Alcohols, Vinegar And Beer (AREA)

Description

MIAG 19.06.73 Pat/Ad/Gr
(EM 1583)
Verfahren und Einrichtung zum Befeuchten von von cerealem Korngut vor dessen Mahlung
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Befeuchten von cerealem Korngut vor dessen Mahlung, insbesondere zum Befeuchten von Gerstenmalz vor dem Schroten, bei dem das Korngut in einen Befeuchtungsraum eingebracht und mit dem Befeuchtungsmedium benetzt wird und im BefeucMungsraum eine gewisse Zeit zum Weichen verbleibt und nach dem Weichen zur weiteren Verarbeitung abgeleitet beziehungsweise abgefordert wird.
Die Erfindung betrifft außerdem eine,Einrichtung zum Befeuchten von cerealem Korngut vor dessen Mahlung, insbesondere zum Befeuchten von Gerstenmalz vor dem Schroten, mit einer Befeuchtungskammer, die einen Guteinlaß und einen Gutauslaß sowie Mittel zum Befeuchten des in sie eingebrachten Korngutes aufweist zum Ausüben dieses Verfahrens.
Bei der Bierherstellung ist es für das Abläutern der Würze wichtig, daß die Schalen der Malzkörner möglichst ganz bleiben, weil ganze, großflächige Schalen für ein rasches Filtrieren unerläßlich sind. Um die Schalen im ganzen von den relativ trockenen Malzkörnern zu lösen und ein anschließendes Zerbröckeln weitgehend auszuschließen, wendet man das sogenannte Naßschroten an, das heißt schrotet beziehungsweise mahlt das Malz, nachdem man es intensiv angefeuchtet hat; durch entsprechende Feuchtigkeitsaufnahme werden die Schalen elastisch.
Dieses Befeuchten des Malzes erfolgt bisher überwiegend in der Weise, daß jeweils die für einen Biersud notwendige Malzmenge in einen sogenannten Weichbehälter eingegeben, , hier mit Wasser besprüht und eine gewisse Zeit weichengelassen Wird und nach diesem Weichvorgang beziehungsweise
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nach ausreichender Feuchtigkeitsaufnahme der. Schalen dann der Schrotmühle zugeführt wird, wo es gemahlen und anschließend im Sudhaus mit Wasser zur Maische gemischt wird. Das bekannte Verfahren wird mit Hilfe eines sogenannten Vorbehälters periodisch durchgeführt. Dieser Vor- oder Weichbehälter ist ein trichterförmiges Gefäß mit einem der für einen Biersud erforderlichen Malzcharge entsprechenden Fassungsvermögen von ca. 5 bis 7 Tonnen Braumalz, dem oben das Malz und mit Hilfe einer Sprühvorrichtung Wasser zugeführt wird und aus dessen im unteren Teil vorgesehenen Austrittsöffnung das befeuchtete beziehungsweise geweichte Malz in die meist unmittelbar darunter befindliche Schrotmühle fließt; zwischen Weichbehälter und Schrotmühle ist dabei ein Fördermittel eingefügt, das die Entnahme des geweichten Malzes beziehungsweise dessen Verweildauer in dem Weichbehälter bestimmt. Eine derartige Befeuchtungseinrichtung ist zum Beispiel in dem deutschen Gbm 6 608 782 /50b 5,01 dargestellt.
Sowohl dem bekannten Verfahren als auch der zum Ausüben dieses Verfahrens verwendeten Befeuchtungseinrichtung haften für den praktischen Betrieb sich nachteilig auswirkende Mangel an. Die Malzkörner der in den Weichbehälter jeweils eingebrachten Malzcharge erfahren eine sehr unterschiedliche Befeuchtung auf Grund der unterschiedlichen Verweilzeit im Weichbehälter, die davon abhängig ist, wo sich das einzelne Korn innerhalb der Füllung befindet; oben im Weichbehälter liegende Malzkörner verweilen langer in diesem, so daß deren Befeuchtungsgrad höher ist als bei unten, nahe der Austrittsöffnung befindlichen Malzkörnern. Diese unterschiedliche Befeuchtung ist ungünstig für das Schroten und bedeutet außerdem einen sehr unterschiedlichen enzymatischen Abbau, der unerwünscht ist. Hinzu kommt, daß bei Betriebsstörungen das zu weichende beziehungsweise zu befeuchtende Malz dem Verderb ausgesetzt ist, wenn es zu
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lange im Weichbehälter verbleibt. Des weiteren ißt das bekannte Verfahren noch insofern ungünstig, als durch die unterschiedliche und relativ lange Verweilzeit des Malzes im Weichbehälter vorzeitig ungewollte und unkontrollierbare biologische Vorgänge ausgelöst werden.
Die Mangel der bekannten Befeuchtungseinrichtung bestehen darin, daß sie, um die relativ große, mehrere Tonnen betragende Malzcharge aufnehmen zu können, bei Anordnung über der Schrotmühle sehr hoch baut und somit einen Raum großer Höhe für ihre Aufstellung erfordert, was in schon bestehenden Sudhäusern meist schwierig ist. Der konstruktive Aufbau der bekannten Befeuchtungseinrichtung beschränkt die zu vermählende Malzmenge; da aber innerhalb einer gewissen Zeitspanne für eine gewisse Malzcharge sowohl das Befeuchten als auch das Schroten aus biochemischen Gründen erfolgen muß, sind für große Schüttungsmengen ^e Biersud bei dieser periodischen Befeuchtung eine Vielzahl Schrotmühlen mit zugehörigen Weichbehältern erforderlich, was hohe Investitionskosten und entsprechenden Mehrbedarf an Aufstellungsraum verlangt.
Der Erfindung obliegt die Aufgabe, ein Befeuchtungsverfahren zu verwirklichen, mit welchem auch große Malzmengen gleichmäßig befeuchtet und im Hinblick auf die biologischen Vorgänge, die durch die Befeuchtung ausgelöst werden, alle Malzkörner gleichmäßig behandelt werden, das heißt die Einwirkdauer der Feuchtigkeit vor dem Vermählen für jedes Malzkorn gleich lang ist. Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Korngut in einem kontinuierlichen Vorgang auf eine bewegte, poröse Förderfläche aufgegeben, auf der Förderfläche bewegt und während dieser Bewegung das Befeuchtungsmedium auf ihm aufgebracht wird. Wenn dabei gemäß
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der Weiterausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens das Korngut kontinuierlich auf der Förderfläche bewegt wird, so lassen sich auch sehr große Malzmengen relativ schnell gleichmäßig befeuchten, was im Hinblick auf die heute vielfach üblichen großen Schüttungsmengen wichtig ist. Ein sehr guter Fördereffekt und außerdem eine besonders intensive Befeuchtung der Malzkörner von allen Seiten lassen sich dadurch erzielen, daß gemäß einem anderen Erfindungsmerkmal das Korngut schwingend auf der Förderfläche bewegt wird. Die Gleichmäßigkeit der Befeuchtung kann noch dadurch gesteigert werden, daß das Korngut stets mit annähernd konstanter Schichthöhe auf die Förderfläche aufgegeben wird. Um das Aufnehmen der Feuchtigkeit von Seiten der Schalen der Malzkörner zu erleichtern, ist es vorteilhaft, wenn das Befeuchtungsmedium feinverteilt aufgebracht wird, was - wie es an sich bekannt ist - durch Sprühen geschehen kann. Das Eindringen der Feuchtigkeit in die Schalen kann durch Erwärmen des Befeuchtungsmedxums noch gesteigert werden, wobei das Malz für den späteren Maischprozeß bereits vortemperiert wird. Damit in Jenem Förderbereich, in welchem das Benetzen erfolgt, das Kerngut durch das nicht aufgenommene überschüssige Befeuchtungsmedium nicht in Förderrichtung fortgeschwemmt wird, ist es im Sinne eines raschen Abführens des überschüssigen Befeuchtungs— mediums günstig, wenn das Korngut in dem Befeuchtungsraum horizontal oder schräg aufwärts bewegt wird.
Der Erfindung liegt ferner als weitere Aufgabe die Ausgestaltung einer Einrichtung zum Ausüben des erfindungsgemäßen Verfahrens zugrunde. Es wird dabei ausgegangen von der eingangs erwähnten bekannten Befeuchtungsvorrichtung mit einer Befeuchtungskammer, die einen Guteinlaß und einen Gutauslaß sowie Mittel zum Befeuchten des in sie eingebrachten Korngutes aufweist, und nach der weiteren Erfindung diese zusätzliche Aufgabe da-
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durch gelöst, daß in der Befeuchtungskammer eine das Korngut aufnehmende, poröse Förderfläche angeordnet ist, die bewegt wird, und über dieser Förderfläche die Befeuchtungsmittel vorgesehen sind. Für das rasche Abführen des überschüssigen Befeuchtungsmediums wird die Förderfläche nach einem anderen Erfindungsmerkmal waagerecht oder geneigt angeordnet. Als Förderfläche dient nach der weiteren Erfindung ein mit Durchtrittsöffnungen für das Befeuchtungsmedium versehener Boden mit Schwingantrieb, der am besten als Loch- oder Spaltsieb gestaltet ist„ Anstelle eines schwingend bewegten Bodens kann die Förderfläche aber auch von dem Obertrum eines kontinuierlich angetriebenen, porösen Förderbandes gebildet werden.
Damit die Befeuchtungsleistung beziehungsweise der Malzdurchsatz sich ändernden Betriebsbedingungen angepaßt werden kann, ist nach der weiteren Erfindung vorgesehen, daß der Antrieb für den Boden beziehungsweise das Förderband in bezug auf die Geschwindigkeit des bewegten Korngutes regulierbar ist.
Zur Erzielung einer intensiven und gleichmäßigen Befeuchtung der Malzkörner sind in Weiterausgestaltung der Befeuchtungseinrichtung die Befeuchtungsmittel zum annähernd gleichmäßigen Beaufschlagen des jeweils auf der Förderfläche befindlichen Korn^utes mit Befeuchtungsmedium über die Förderfläche verteilt plaziert; damit das Befeuchtungsmedium in feiner Verteilung auf die Malzkörner aufgetragen wird, was für ein schnelles Aufnehmen der Feuchtigkeit entscheidend ist, worden als Befeuchtungsmittel am besten eine Mehrzahl Sprühdüsen vorgesehen. Der Zuleitung zu den Sprühdüsen kann dabei. eine Heizvorrichtung zugeordnet sein, die das Sprühmedium erwärmt und dessen rasches Aufnehmen in die Schalen der Malzkörner noch verbessert. Statt dessen kann das Sprühmedium aus einem in Brauereien ohnehin meist vorhandenen Warmwasserspeicher entnommen und der Sprüheinrichtung zugeführt werden.
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Um einerseits den Befeuchtungsgrad des Malzes variieren zu können und andererseits die zugeführte Befeuchtungsmediummenge der sich eventuell ändernden Malzzufuhr anpassen zu können, ein solches Anpassen ist zum Beispiel im Hinblick auf die nachgeordnete Maschine oftmals erforderlich, werden den Sprühdüsen zweckmäßig Einstellmittel zum Regulieren der ihnen zugeführten Befeuchtungsmediummenge zugeordnet. Für das gutmäßige Angleichen (Malzdurchsatz) wird die erfindungsgemäße Einrichtung vorteilhaft mit Mitteln zum Einstellen der Schichthöhe des Korngutes auf der Förderfläche ausgerüstet, mit deren Hilfe die Leistung der Befeuchtungseinrichtung auf Jene Leistung abgestimmt werden kann, welche die nachgeschaltete Maschine, beispielsweise wenn diese Maschine ausgetauscht wird, verlangt.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Befeuchtungseinrichtung nach der Erfindung ist unterhalb der Förderfläche ein Auffangmittel für das überschüssige Befeuchtungsmedium vorgesehen, mit dessen Hilfe das nicht vom Malz aufgenommene Befeuchtungsmedium zur weiteren Verwendung gesammelt wird. Zu diesem Zweck ist das Auffangmittel, das zum Beispiel als Trichter, Trog oder Rinne ausgebildet ist, entweder mit dem Gehäuse der nachgeschalteten Maschine, also zum Beispiel mit dem Sammelraum der Schrotmühle, oder mit der das Schrot von dieser Maschine weiterführenden Förderleitung verbunden. Die erfindungsgemäße Befeuchtungseinrichtung wird vorteilhaft mit der nachgeordneten Maschine kombiniert und mit dieser zu einer Baueinheit vereinigt, wodurch erreicht wird, daß das befeuchtete Malz unmittelbar in die Mahlmaschine gelangt und Zwischenförderer eingespart werden und für den Befeuchtungs- und Schrotvorgang mehr Zeit zur Verfügung steht.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Befeuchtungeeinrichtung nach der Erfindung dargestellt, die
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nachfolgend beschrieben werden. Ea zeigen
Fig. 1 eine Ausführungsform der Befeuchtungseinrichtung in Kombination mit einer Schrotmühle in schematischer Darstellung und
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der Befeuchtungseinrichtung.
Die Befeuchtungseinrichtung gemäß Fig. 1 weist ein Gehäuse 1 auf, dessen Inneres die Befeuchtunp;skainmer 2 bildet. Ein mit dem Gehäuse 1 fest verbundener, eventuell mit diesem aus einem Stück bestehender Einlaufkästen 3 nimmt das zu befeuchtende Korngut in Form von Gerstenmalz auf. Die Befeuchtungskammer 2 besitzt einen Einlaß in Form einer längsschlitzförmigen öffnung 4, welche an dem unteren Ende des Einlaufkastens 3 vorgesehen ist, sowie einen von dem Auslaufschacht 5 verkörperten Auslaß. Innerhalb des Gehäuses 1 ist auf einem Untergestell 6 mit Hilfe von Federn 7 ein Tragrahmen 8 federnd abgestützt, der einen schrägen, als Spaltsieb ausgebildeten Boden 9 aufnimmt, dessen Spalten 9a eine Breite haben, die kleiner als die kleinste Dimension der Malzkörner ist. Der Tragrahmen 8 weist einen ßchwingantrieb 10 auf, der zum Beispiel als in bezug auf die Schwingungsweite regulierbarer Unwuchtmotor ausgebildet ist und die von dem Boden 9 gebildete Förderfläche in Schwingungen versetzt.
Über dem Boden 9 sind in gleichmäßiger Verteilung drei quer zu ihm sich erstreckende SprühdÜBenreihen11,12,13 angeordnet, deren Sprühdüsen 14 an Rohren 15»16,17 befestigt sind. Die Rohre 15*16,17 sind an eine gemeinsame Speiseleitung 13 angeschlossen, welche sie mit einem nicht veranschaulichten Speicher für vorgewärmtes Wasser verbindet. Ein in die Speiseleitung 18 eingebautes Ventil 19 dient zum Einstellen der den Sprühdüsen 14 zugeführten Menge Wasser. Zum Einstellen der Schichthöhe auf dem Boden 9 beziehungsweise zum Regulieren der pro Zeiteinheit zufließenden Malzmenge ist an dem Einlaufkasten 3
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ein Schieber 20 vorgesehen, mit welchem die Öffnung 4-mehr oder weniger abgeschlossen werden kann. Unterhalb des Bodens 9 ist an dem Untergestell 6 ein Trichter 21 als Auffangmittel für das überschüssige, von den Schalen der Malzkörner nicht aufgenommene Wasser befestigt.
Die Befeuchtungseinrichtung ist mit einer Schrotmühle 22 bekannter Bauart mit Einlaufstutzen 23, Schrotwalzen 24 und Sammelraum 25 für das Malζschrot-Wassergemisch sowie Auslaufstutzen 26 und Wasserzufuhrleitung 27 kombiniert, die ihr unmittelbar nachgeordnet ist. Eine Rohrleitung 28 verbindet den Sammelraum 25 der Schrotmühle 22 mit dem Trichter 21.
Arbeitsweise der Befeuchtungseinrichtung nach Fig.1:
Das in dem von einem nicht veranschaulichten Zuförderer gespeisten Einlaufkasten 3 befindliche Malz rutscht auf dessen Schrägboden abwärts und gelangt durch die regulierbare öffnung 4- hindurch auf den Boden 9· Der von dem Schwingantrieb 10 ständig in Schwingungen versetzte Boden 9 fördert die Malzkörner in Richtung des Pfeiles 29 unter den Sprühdüsen 14 der Sprühdüsenreihen 11,12,13 entlang. Während dieser Bewegung führen die Sprühdüsen 14· ein Mehrfaches des Malzdurchsatzes an erwärmtem Wasser zu, und zwar in sehr feiner Verteilung. Die auf dem schwingenden Boden 9 fortwährend in Schwingungen versetzten Malzkörner wandern auf dem Boden9 aufwärts und erfahren dabei ständig Veränderungen sowohl in ihrer Lage als auch in ihrer Position innerhalb der Malzschicht, deren Höhe zum Beispiel durch entsprechendes Einstellen des Schiebers 20 etwa 20 mm beträgt. Im Verlaufe dieser Bewegung und andauernden Lageveränderung werden die Schalen der Malzkörner von allen Seiten intensiv und
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gleichmäßig befeuchtet. Überschüssiges, von den Schalen der Malzkörner nicht aufgenommenes Wasser fließt durch die Spalten 9a des Bodens 9 hindurch in den Trichter 21 und von hier über die Rohrleitung 28 in den Sammelraum 25 der Schrotmühle 22. Sobald die befeuchteten Malzkörner auf dem abgabeseitigen Ende des Bodens 9 angekommen sind, fallen sie durch den Auslaufschacht 5 hindurch in den Einlaufstutzen 23 der Schrotmühle 22. In der Schrotmühle werden die Malzkörner in bekannter Weise gemajihlen, wobei aufgrund der intensiven und gleichmäßigen Befeuchtung die Schalen beziehungsweise Spelzen im ganzen abgelöst werden und gemeinsam mit dem Schrot in den Sammelraum 25 fallen, in welchem Schrot und Schalen mit Wasser aus der Zuführleitung 27 und aus der Rohrleitung 28 vermischt und über den Auslaufstutzen 26 in den nicht gezeigten Maischbottich abgeleitet werden.
Die in Fig. 2 veranschaulichte Ausführungsvariante der erfindungsgemäßen Befeuchtungseinrichtung unterscheidet sich von der vorbeschriebenen im wesentlichen durch eine andere Form der Förderfläche und des Auffangmittels. Bauteile, die mit solchen der Ausführungsform nach Fig. 1 übereinstimmen, sind in Fig. 2 mit um 100 erhöhten Bezugszahlen versehen und werden im einzelnen nicht mehr beschrieben, und zwar das Gehäuse 101, die Befeuohtungskammer 102, der Einlaufkasten 103 mit öffnung 1CW- und Schieber 120, der Auslaufschacht 105, die Sprühdüsenreihen 111,112,113 mit Düsen 114, die Rohre 115*116,117, die Speiseleitung 118 mit Ventil 119 aowie die Rohrleitung 128.
hier Als Förderfläche für das zu befeuchtende Malz dient/das horizontale Obertrum 130a eines im Gehäuse 101 angeordneten, porösen Förderbandes 130 aus zum Beispiel Kunststoff.
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Das Förderband 130 ist über Bandtrommeln 131,132 geführt, von denen die Bandtrommel 131 Umlenktrommel und die als Elektrοtrommel gestaltete Bandtrommel 132 Antriebstrommel ist, welche das Förderband 13O kontinuierlich in Richtung des Pfeiles 133 antreibt. Die Bandtrommel 132 kann mit einem stufenlos regulierbaren oder einem in Stufen schalt— baren Antrieb ausgerüstet sein, so daß das Förderband mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten angetrieben werden kann. AIa Auffangmittel für das überschüssige Befeuchtungsmedium ist unterhalb des Förderbandes 13O ein Trog 134-angeordnet, der durch die Rohrleitung 128 zum Beispiel mit dem Sammelraum der nicht veranschaulichten Schrotmühle verbunden ist oder an die Schrotmühle und Maischbottich miteinander verbindende Rohrleitung angeschlossen ist.
Mit dem Unterschied, daß bei dieser Ausführungsfοrm das Malz auf der Förderfläche statt eine Schwingbewegung eine kontinuierliche Bewegung innerhalb des Befeuchtungsraumes 102 erfährt, ist ihre Arbeitsweise im Prinzip die gleiche wie im Zusammenhang mit dem Ausführungs— beispiel nach Fig. 1 beschrieben.
be Der mit der Erfindung erzielte Fortschritt/steht im wesentlichen in einer völlig gleichmäßigen Behandlung sämtlicher Malzkörner in bezug auf die für die biochemischen Vorgänge entscheidende Dauer der Feuchtigkeit se inwirkung vor dem Schroten und in einer so intensiven Befeuchtung der Maiskörner, daß dio Schalen beziehungsweise Spelzen in für den späteren Läuterungs— proaese vorteilhafter Weise im ganzen beim Mahlen erhalten bleiben.
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Weitere Vorteile sind, daß kein Entmischen des Malzes eintreten kann, daß auch die für die heute vielfach geforderten großen Schüttungsmengen erforderlichen großen Malzmengen ohne Schwierigkeiten mit der erfindungsgemäßen Befeuchtungseinrichtung befeuchtet werden können, des weiteren aufgrund der kontinuierlichen Arbeitsweise eine relativ kleine Bauhöhe und damit eine beträchtliche Raumersparnis gegenüber der bekannten Befeuchtungsein— richtung und ferner bessere Hygiene, da die Befeuchtungskammer einfacher zu reinigen ist als die üblichen großen Weüibehälter, und daß der Schrotprozess im Gegensatz zur bekannten Einrichtung jederzeit durch Sperren der Malzzufuhr zur Förderfläche unterbrochen werden kann.
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Claims (22)

  1. MIAG - 12 - 19.06.73 Pat/Ad/Gr
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    Patentansprüche
    Verfahren zum Befeuchten von cerealem Korngut vor dessen Mahlung, insbesondere zum Befeuchten von Gerstenmalz vor dem Schroten, bei dem das Korngut in einen Befeuchtungsraum eingebracht und mit dem Befeuchtungsmedium benetzt wird und im Befeuchtungsraum eine gewisse Zeit zum Weichen verbleibt und nach dem Weichen zum weiteren Verarbeiten abgeleitet beziehungsweise abgefördert wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Korngut in einem kontinuierlichen Vorgang auf eine bewegte, poröse Förderfläche aufgegeben, auf der Förderfläche bewegt und während dieser Bewegung das Befeuchtungsmedium auf ihm aufgebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Korngut schwingend auf der Förderfläche bewegt wird.
  3. 3· Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Korngut kontinuierlich auf der Förderfläche bewegt wird.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2 oder 35 dadurch gekennzeichnet, daß das Korngut horizontal oder schräg aufwärts in dem Befeuchtungsraum bewegt wird.
  5. 5. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Korngut mit annähernd konstanter Schichthöhe auf die Förderfläche aufgegeben wird.
  6. 6. Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Befeuchtungsmedium erwärmt wird.
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    MIAG - 13 - 19-06.73 Pat/Ad/Gr
    (EM 1583)
  7. 7· Verfahren nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Befeuchtungsmedium in bekannter Weise durch Sprühen auf das Kbrngut aufgebracht wird.
  8. 8. Einrichtung zum Befeuchten von cerealem Korngut vor dessen Mahlung, insbesondere zum Befeuchten von Gerstenmalz vor dem Schroten, mit einer Befeuchtungskammer, die einen Guteinlaß und einen Gutauslaß sowie Mittel zum Befeuchten des in sie eingebrachten Korngutes aufweist, zum Ausüben des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Befeuchtungskammer (2 bzw. 102) eine das Korngut aufnehmende, poröse Förderfläche (9 bzw. 130a) angeordnet ist, die bewegt wird, und über dieser Förderfläche (9 bzw. 1JOa) die Befeuchtungsmittel (14 bzw. 114) vorgesehen sind.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Förderfläche (9 bzw. 130a) waagerecht oder geneigt angeordnet ist.
  10. 10. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befeuchtunßsmittel (14 bzw. 114) zum annähernd gleichmäßigen Beaufschlagen des jeweils auf der Förderfläche (9 bzw. 130a) befindlichen Korngutes mit Befeuchtungsmedium über die Förderfläche (9 bzw. 130a) verteilt plaziert sind.
  11. 11. Einrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Förderfläche als mit Durchtritt so ff nungen (9a) für das Befeuchtungemedium versehener Boden (9) mit Schwingantrieb (10) ausgebildet ist.
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    MIAG - 14 - 19.06.73 Pat/Ad/Gr
    (EM 1583)
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (9) als Loch- oder Spaltsieb gestaltet ist.
  13. 13· Einrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9» dadurch gekennzeichnet, daß die Förderfläche von dem Obertrum (130a) eines kontinuierlich angetriebenen, porösen Förderbandes (130) gebildet wird.
  14. 14. Einrichtung nach Anspruch 11 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (10 bzw. 132) für den Boden (9) beziehungsweise das Förderband (130) in bezug auf die Geschwindigkeit de3 bewegten Kornputes regelbar ist.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Befeuchtungsmittel eine Mehrzahl Sprühdüsen (14 bzw. 114) vorgesehen 6ind.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß den Sprühdüsen (14 bzw. 114) Einstellmittel (19 bzw. 119) zum Regulieren der ihnen zugeführten Befeuchtungsmediummenge zugeordnet sind.
  17. 17. Einrichtung nach Anspruch 8 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (20 bzw. 120) zum Einstellen der Schichthöhe des Korngutes auf der Förderfläche (9 bzw. 130a) angeordnet sind.
  18. 18. Einrichtung nach Anspruch 8 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der Förderfläche (9 bzw. 130a) ein Auffangnittel (21 bzw. ΛJA-) für das überschüssige Befeuchtungsmedium vorgesehen ist.
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    MIAG - 15 - 19.06.75 Pat/Ad/Gr
    (EM 1583)
  19. 19. Einrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß .das Auffangmittel (21) mit einer nachgeschalteten Maschine (22) verbunden ist.
  20. 20. Einrichtung nach Anspruch 8 und einem oder mehreren der folgenden Ansprüche, gekennzeichnet durch die Kombination mit einer Mahlmaschine, insbesondere mit einer Naßschrotmühle (22).
  21. 21. Einrichtung nach den Ansprüchen 19 und 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Auffangmittel (21) mit dem Sammelraum (25) der Schrotmühle (22) verbunden ist.
  22. 22. Einrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit der Mahlmaschine (22) zu einer Baueinheit vereinigt ist und ihr Gutauslaß (5) im Guteinlaß (23) der Mahlmaschine (22) mündet.
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DE19732331842 1973-06-22 1973-06-22 Verfahren und Einrichtung zum kontinuierlichen Befeuchten von cerealem Korngut vor dessen Mahlung Expired DE2331842C3 (de)

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