DE2144561A1 - Verfahren und vorrichtung zum belueften von einer keimung zu unterwerfendem gut - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum belueften von einer keimung zu unterwerfendem gutInfo
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Description
- Verfahren und Vorrichtung Zu@@@ Belüften von einer Keimung zu unterwerfendem Gut Die Erfindung bezieht sich auf ean Verfahren zum Belüften von einer Keimung zu unterierfendem Gut, insbesondere von Getreide beim Mälzvorgang, bei dem Luft durch das in einem Behälter befindliche Gut mit Bilde eines Gebläsos hindurchgetrieben wird, sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
- Bei modernen Mälzungsverfahren, bei denen als Getreide meist Gerste verarbeitet wird, wird diese Gerste in einem ersten als Weiche bezeichneten Behälter etwa 30 Stunden lang bei mehrmaliger Wasserzufuhr und -abfuhr vorgeweicht, bis die Gerste einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 38% aufweist.
- Die Gerste wird dann in eine zweite Weiche überführt, wo sie etwa 3 Tage lang stark belüftet wirdt um Leime zu treiben.
- Die Gerste bleibt in dieser zweiten Weiche, bis sich ihre Keime zu verzweigen beginnen. Anschließend wird die Gerste wieder unter Wasser gesetzt bis sie nach etwa 5 Stunden einen Wassergehalt von mindestens 48% aufweist. Die so behandelte Gerste wird dann in einen weiteren Keiinkasten überführt, wo sie etwa 3 bis 4 Tage lang unter gekühlter Belüftung weiter keimt.
- Bei diesem modernen Mälzungsverfahren wird zur Belüftung der Gerste in der zweiten Weiche ein trichterförmiger Behälter benutzt, in dem die Gerste auf einer mit Buftdurchtritten versehenen rostartigen Fläche liegt und auf dieser von unter belüftet wird. Diese Belüftung wird durch Zuführung von Druckluft in das unterhalb der Gerste zwischen dem Rost und den Behälterwänden gebildete Volumen erreicht, wobei dieses Volumen relativ groß sein muß, damit eine gleichmäßige Durchströmung des auf dem Rost gelagerten Keimgutes gewährleistet ist. Darch dieses relativ große Volumen ergibt sich Jedoch ein ungünstiger toter Raum unter dem zu behandelnden Keimgut, der einerseits trotz der dadurch bedingten relativ großen Behälterabmessungen für die Weiche zur Aufnahme von Keimgut nicht ausgenutzt werden kann, andererseits Jedoch beim Fluten des Keimgutes vollständig mit Wasser gefüllt werden muß, wodurch nicht nur ein hoher Wasserverbrauch bedingt ist, sondern auch durch das relativ große Gewicht dieser für das eigentliche Fluten des Keimgutes nicht ausnutzbaren Wassermenge zu einer erheblichen statischen Belastung sowohl des Behälters als auch der den Behälter tragenden Fundamente führt.
- Aufgabe der Erfindung ist es, ein neue Verfahren und eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens zu schaffen, mit dem in einfachrer Weise eine optimal gleichmäßige Belüftung des Keimgutes, z. B. bei einem Mälzungsverfahren, bewirkt werden kann, wobei Jedoch der nachteilige Totraum in den bisher bei derartigen Verfahren benutzten Weichen vermieden wird.
- Bei einem Verfahren der eingangs genannten Art ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß die Luft im Inneren des Gutes angesaugt wird.
- Bereits allein durch diese verblüffend einfache Maßnahme ist der nachteilige und bei den bisherigen Verfahren unter dem jeweils zu belüftenden keimgut angeordnete große Rohlraum zu umgehen, da jetzt die z. B. über dem Keimgut in dem Behälter stehende Iiuft durch das Keimgut hindurch gesaugt, innerhalb des geimgutes angesaugt und in geeigneter Weise abgeleitet wird.
- Mit Hilfe dieses erfindungsgemäßen Verfahrens wird dadurch zusätzlich eine bisher nicht gekannte gleichmäßige Durchströmung des Keimgutes erzielt, da die über dem Keimgut stehende Luft gleichmäßig von der gesamten freien Oberfläche des Keimgutes aufgenommen und zur Luftabsaugvorrichtung geleitet wird.
- Nach einer Weiterbildung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die das Gut umgebende bzw. über ihr stehende Luft über eine Kühl- oder Heizvorrichtung in den Behälter gesaugt. Auf diese Weise braucht lediglich die aufgrund des Saugvorganges in den Behälter eintretende Luft zur Einhaltung einer bestimmten Temperatur des Keimgutes gekühlt oder aber vorgeheizt zu werden, Je nach dem, welche Temperatur die den Behälter umgebende Außenluft hat.
- Gemaß einer weiteren Ausgestaltung des Verfahrens wird im Behälter oberhalb des Gutes ein Wassernesel gebildet, durch den die läuft hindurchgesaugt wird. Mit Hilfe eines solchen, s. B. in einfacher Weise durch ein sog. Segner'sches Wasserrad zu erzeugenden WasserneLels wird sichergestellt, daß die mit der läuft in Beruhrung stebentle freie Oberfläche des Keimgutes nicht austrocknet und gleichzeitig mit Hilfe der durch den Wassernebel hindurch angesaugten läuft ein gleichmäßiger Feuchtigkeitsgrad des Keimgutes gewährleistet wird.
- Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens geschaffen, die sich dadurch auszeichnet, daß in dem vom Gut einzunehmenden Raum des Behälters eine Buftabsaugvorrichtung vorgesehen ist, die im Inneren des bei normalem Füllgrad sich im Behälter befindenden Gutvolumens angeordnet ist.
- Mit Hilfe einer solchen, innerhalb des vom Keimgut im Behälter einzunehmenden Volumens angeordneten Absaugvorrichtung, die also bei mit dem Keimgut gefülltem Behälter von dem Keimgut umschlossen ist, wird eine optimal gleichmäßige Durchströmung und damit Belüftung des Keimgutes erzielt, ohne daß dazu der bei den bisherigen vergleichbaren Weichen benutzte Totraum erforderlich ist.
- Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist an der Unterseite des Behälters ein gesonderter Luftzutritt vorgesehen. Besonders bei einem sich nach unten trichterförmig verjüngenden Behälter wird eine sehr gleichmäßige Durchströmung des Keimgutes mit Hilfe der in ihrem Inneren angeordneten Absaugvorrichtung erreicht, wobei lediglich ein relativ kleines, in der unteren Trichterspitze sich befindendes Volumen an Keimgut nicht ganz so stark von Luft durchströmt wird, wie der übrige Hauptteil des gesamten Keimgutvolumens. Durch den an der Unterseite des Behälters, vorzugsweise unmittelbar an der Trichterspitze vorgesehenen zusätzlichen Luftzutritt wird auch dieses kleine Restvolumen des Keimgutes in der gleichen Weise von Luft durchströmt wie der übrige Teil des Keimgutes.
- Diese Weiterbildung der Erfindung ist dann besonders einfach vorzunehmen, wenn der gesonderte Iuftzutritt durch den bei derartigen Behältern ohnehin vorgesehenen Siebkorb und die mit diesem verbundene Wasserabführung gebildet ist.
- Bereits die herkömmlichen als Weichen benutzten Behälter weisen an ihrer Trichterspitze einen Siebkorb auf, durch den a.om Keimgut abgegebenes Wasser ablaufen kann. Die durch diesen Abfluß abgeleitete Wassermenge ist Jedoch so gering, daß der ohnehin vorgesehene läeitungsquerschnitt auch zum Ansaugen von Luft in den Behälter durchaus ausreicht.
- Selbstverständlich kann der Querschnitt dieser Wasserableitung für den zusätzlichen läuft zutritt jedoch auch erweitert werden.
- Gemäß anderen Weiterbdungen der Erfindung ist eine gühl- und Heizvorrichtung vorgesehen, durch die die in den Behälter einströmende läuft hindurchtritt. Der Behälter ist -dabei oben mit einer Haube verschlossen, so daß also die durch die Absaugvorrichtung abgeleitete läuft allein durch durch die Eühl- und Heizvorrichtung hindurchtretende Luft ersetzt werden kann.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist die Absaugvorrichtung einen allseitig luftdurchlässig ausgebildeten Absaugkorb auf, der über eine geeignete Leitungsverbindung an ein Sauggebläse angeschlossen ist. Durch einen solchen, allseitig luftdurchlässigen Absaugkorb, der s. B. die äußere Gestalt eines Doppelkegels hat, wird eine optimal gleichmäßige Verteilung der Saugleistung des Gebläses über das gesamte Volumen des Keimgutes erzielt.
- Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens eine in dem das Gut aufnehmenden Teil des Rehälters angeordnete Druckluftleitung mit etwa gleichmäßig über das Gutvolumen verteilten Austrittsöffnungen vorgesehen. Mit Hilfe dieser Druckluftleitung ist das Keimgutvolumen von Zeit zu Zeit in einfacher Weise aufzulockern, wodurch die Gleichmäßigkeit der Belüftung und auch die Keimbildung des Gutes begünstigt wird.
- Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist oberhalb des das Gut aufnehmenden Raumes des Behälters in diesem eine Wasserzuführung vorgesehen. Mit Hilfe dieser vorzugsweise als Segner'sche Wasserrad ausgebildeten Wasser zuführung kann über der freien Oberfläche des Keimgutes ein Wasserschleier gebildet werden, der eine Austrocknung des an der freien Oberfläche des Gutvolumens liegenden Gutes verhindert und durch die gleichzeitige Befeuchtung der von der Absaugvorrichtung angesaugten läuft auch eine einfache Einhaltung des Jeweils gewünschten Feuchtigkeitsgrades des Keimgutes bewirkt.
- Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles einer Vorrichtung zur Durchfuhrung des erfindungsgemaßen Verfahrens naher erläutert.
- Ein zur Verarbeitung von Gerste in einem herkömmlichen Mälzungsverfahren geeigneter und als Keimweiche bezeichneter Behälter 1 ist in hier nicht näher dargestellter Weise meist zusammen mit mehreren derartigen Behältern, die hier ebenfalls nicht dargestellt sind, in einem geeigneten Gebäude gelagert. Oberhalb der E$mweiche d befindet sich ein weiterer, hier nur mit seinem unteren Teil gezi\:r und als Vorweiche bezeichneter Behälter 15. In diesem Behälter 15 wird bei einem modernen Mälzungsverfahren das einer Keimung zu unterwerfende Gut etwa 30 Stunden lang bei mehrmaliger Wasserzufuhr und -abfuhr vorgeweicht, bis das meist aus Gerste bestehende Keimgut einen Feuchtigkeitsgehalt von etwa 38% aufweist. Das Keimgut wird dann über einen siphonartigen und als Trompete bezeichneten Auslaß 16 in den Behälter 1 überführt, wo es dann nach dem erfindungsgemäßen Verfahren weiterbehandelt wird.
- Im unteren sich trichterförmig verJüngenden Teil des Behälters 1 ist ein Saugkopf 2 mit Hilfe von Abstützungen 3 so angeordnet, daß seine Mittelachse mit der Mittelachse des Behälters 1 zusammenfällt. Der Saugkopf 2 ist über eine geeignete Leitung 4 mit einem Sauggebläse 5 verbunden, daß außerhalb und oberhalb des Behälters 1 angeordnet ist. Der Behälter 1 ist eben mit einer Haube 11 verschlossen, auf der eine hier nicht näher dargestellte Kühl- und Heizvorrichtung 6 angeordnet ist, durch die allein, wie durch die Pfeile angedeutet, Luft in das Behälterinnere gelangen kann.
- Unterhalb der Haube 11 ist im Behälter 1 ein z. B. in Form eines Segner'schen Wasserrades ausgebildeter Spritzkopf 7 vorgesehen, mit dem Wasser in das Behälterinnere gespritzt werden kann. Im unteren Teil des Behälters 1, etwa im Bereich des Ansatzes des trichterförmigen Teiles des Behälters, sind zwei Druckluftleitungen 8 vorgesehen, die über eine Vielzahl von Druckluftauslässen 9 verfügen, die etwa gleichmäßig über das von den Druckluftleitungen bestrichene Volumen verteilt sind. Die beiden Druckluftleitungen sind an eine sich nach oben erstreckende Speiseleitung 17 angeschlossen, so daß auch beim Fluten des Behälters 1 kein Wasser über die DruckluStleitunqen in andere Anlagenteile oder nach außen gelangen kann. An der trichterförmigen Spitze des Behälters 1 ist ein herkömmlicher Siebkopf 10 vorgesehen, der, wie gestrichelt angedeutet, den Durchtritt von Wasser und auch läuft vom Behälterinneren bzw. in Richtung des Behälterinneren ermöglicht. Das durch den Siebkopf 10 austretende Wasser wird über eine Leistung 12 und einen Wasserabscheider 13 abgeleitet. Durch die Leitung 12, die über eine geeignete Verlängerung 18 mit dem Oberteil des Behälters 1, vorzugsweise im Bereich des Lufteintritts durch die Eühl-und Heizvorrichtung 6, verbunden ist, wird jedoch gleichzeitig, wie durch den Pfeil angedeutet, auch durch die Kühl-und Heizvorrichtung entsprechend konditionierte Luft in das Behälterinnere gesaugt.
- Zur Duwsh£ihrung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird der Behälter von der Vorweiche 15 über den Auslaß 16 mit einem einer Keimung zu unterwerfendem Gut gefüllt, so daß der Saugkopf 2 vollständig von dem Keimgut umschlossen ist.
- Nach Einschaltung des Gebläses 5 wird über den Saugkopf X die in dem Keimgut und über dem Keimgut befindliche Luft angesaugt, wodurch sich eine sehr gleichmäßige Durchströmung des gesamten Volumens des im Behälter 1 eingefüllten Keimgutes ergibt. Der in dem untersten trichterförmigen Teil des Behälters 1 befindliche Teil des Keimgutes wird dabei auch von der durch die Leitung 12 und durch den Siebkopf 10 eintretenden läuft durchströmt. Die gesamte Luftmenge der das Keim gut durchströmenden und vom Saugkopf 2 wieder abgesaugten Luft tritt dabei durch die Eühl- und Heizvorrichtung 6 In den Behälter 1 ein, so daß gleichzeitig eine genaue Einhaltung der jeweils gewünschten Temperatur des Keimgutes gewährleistet ist.
- Mit Hilfe des Spritzkopfes 7 wird die freie Oberfläche des in dem Behälter 1 eingefüllten Keimgutes mit Wasser besprüht bzw. über der Oberfläche des Keimgutes ein Wassernebel erzeugt, durch den die durch die Kühl- und Heizvorrichtung 6 eintretende Luft ebenfalls hindurchgesaugt wird. Durch die Wasserzuführung wird eine Austrocknung insbesondere der freien Oberfläche des Keimgutes verhindert und gleichzeiig eine gleichmäßige Befeuchtung des gesamten Keimgutvolumens mit der jeweils durch das Keimgut hindurchströmenden Luft erreicht.
- Mit Hilfe er Druckluftleitungen 8 und der Druckluftaustritte 9 kann das sich im Behälter 1 befindende Keimgut durch ausströmende Druckluf-t aufgelockert werden, wodurch sowohl eine Keimbildung des Keimgutes als auch eine gleichmäßiger Durchströmung des Keimgutes durch die angesaugte Luft begünstigt wird.
- Mit Hilfe einer geeigneten, hier nicht dargestellten und für sich bekannten Regel einrichtung kann in AbhängiLCt der Jeweils vom Keimgut erreichten Temperatur die Drehzahl des Gebläses 5 und die Kiih1- oder Heiztemperatur der Vorrichtung 6 so gesteuert werden, daß die z. B. bei einem Mälzvorgang mit Gerste nicht zu überschreitende Guttemperatur von 180 C sicher und automatisch eingehalten wird.
- Nach Abschluß des Keimvorganges bzw. der zum Mälzungsverfahren gehörenden Behandlung des Keimgutes in dem als Keimweiche ausgebildeten Behälter 1 wird das Keimgut über einen dem Auslaß 16 der Vorweiche 15 entsprechenden Auslaß 14 dem Behälter 1 entnommen.
- Aus der vorstehenden Beschreibung wird klar, daß der bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung benutzte Behälter 1 praktisch in seinem gesamten Füllvolumen zur Aufnahme des zu behandelnden Keimgutes ausgenutzt werden kann. Bei gleichen äußeren Behälterabmessungen kann daher nach dem erfindungsgemäßen Verfahren in dem hier gezeigten Behälter eine weit größere Menge an Keimgut behandelt werden, als es bei den bisher benutzten Weichen der Fall war. Da bei dem hier benutzten Behälter 1 auch keine allein mit Wasser zu füllenden Toträume vorhanden sind, sind an die statische Ausbildung des Behälters als auch seiner Widerlager weit weniger große Anforderungen zu stellen als dieses bei den bisher gebräuchlichen, derartigen Behältern der Fall war.
- Durch das neue Belüftungsverfahren des Keimgutes kann.
- nen auch gleichzeitig sehr viel größere Mengen an Keimgut einer Keimung bei gleichzeitiger Belüftung untenworfen werden, da mit Hilfe der durch das Keimgut hindurchgesaugten Luft eine optimale gleichmäßige Durchströmung auch sehr großer Mengen an Keimgut erreichbar ist. Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens können daher sehr viel größere Weichen mit entsprechend größerem Fassungsvermögen für das Keimgut gebaut werden.
Claims (15)
1. Verfahren zum Belüften von einer Keimung zu unterwerfendem Gut,
insbesondere von Getreide beim Mälzungsvorgang, bei des Luft durch das in einem
Behälter befindliche Gut mit Hilfe eines Gebläses hindurohgetrieben*wird, d a d
u r c h g e k e n n z e i c h n e t " daß die Luft im Inneren des Gutes angesaugt
wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, d a d u r c h g e -k e n n s e i c h
n e t , daß luft durch das Gut hindurch bis etwa ins Zentrum des vom Gut gebildeten
Volumens gesaugt und dort abgeleitet wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d -a d u r c h g e k e n n
z e i c h n e t , daß die das Gut uigebende Luft über eine Kühl- und/oder Heizvorrichtung
(6) in den Behälter (1) gesaugt wird.
4* Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d a -d u r c h g e
k e n n z e i c h n e t , daß auch an der der Behälterwand benachbarten Unterseite
des Gutvolumens Luft in das Innere des Gutes angesaugt wird.
5. Verfahren nach ein der Anspräche 1 bis 4, d a -d u r c h g e k
e n n z e i c h n e t , daß im Behälter (1) oberhalb des Gutes ein Wassernebel gebildet
wird, durch den die Luft hindurchgesaugt wird.
66 Vorrichtung zum Belüften von einer Keimung zu unterwerfendem Gut,
insbesondere von Getreide beim Mälzvorgang, mit einem Behälter zur Aufnahme des
Gutes, einer Buftzuführung und einer Luftabführung, insbesondere zur Durchführung
des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 5, d a d u r c h g e k e n n z e i
c h n e t , daß i.n dem vom Gut einzunehmenden Raum des Behälters (1) eine Luftabsaugvorrichtung
(2) vorgesehen ist, die im Inneren des bei normalem Fullgrad sich im Behälter befindlichen
Gutvolumens angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, d a d u r c h g e -k e'n n z e i c
h n e t , daß an der Unterseite des Behälters (1) ein gesonderter Luftzutritt (10,
12) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, d a d u r c h g e -k e n n z e i c
h n e t , daß der gesonderte Luftzutritt (10, 12) durch den bei derartigen Behältern
ohnehin vorgesehenen Siebkorb (10) und die mit diesem verbundene Wasserabführung
(12) gebildet ist.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, d a -d u r c h g
e k e n n z e i c h n e t , daß eine Eühl-und/oder Heizvorrichtung (6) vorgesehen
ist, durch die die in dem Behälter (1) einströmende Luft hindurchtritt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, d a -cl u r c h
g e k e n n z e i c h n e t , daß der Behälter (1) mit einer Haube (11) verschlossen
ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 10, d a -d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t , daß die Absaug vorrichtung (2) einen allseitig luftdurchlässig
ausgebildeten Absaugkorb aufweist, der über eine geeignete Leitungs verbindung (4)
an ein Sauggebläse (5) angeschlossen ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, d a -d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t , daß mindestens eine in dem das Gut aulnaLzenden Teil
des Behälters (1) angeordnete Druckluftleitung (8) mit etwa gleichmäßig über das
Gutvolumen verteilten Austrittsöffnungen (9) vorgesehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 12, d a -d u r c h
g e k e n n z e i c h n e t , da13 oberhalb des das Gut aufnehmenden Raumes des
Behälters (1) in diesem eine Wasserzuführung (7) vorgesehen ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, d a d u r c h g e -k e n n z e i
c h n e t , daßdie Wasserzuführung (7) als Segner'sches Wasserrad ausgebildet ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 14, d a -d u r c h
g e k e n n z e i c h n et , daß eine Regelungseinrichtung vorgesehen ist, mit der
in Abhängigkeit der Guttemperatur die Saugleistung des Gebläses (5) und die Temperatur
der Kühl- und Heizvorrichtung (6) regelbar ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19712144561 DE2144561A1 (de) | 1971-09-06 | 1971-09-06 | Verfahren und vorrichtung zum belueften von einer keimung zu unterwerfendem gut |
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| DE2144561A1 true DE2144561A1 (de) | 1973-03-22 |
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| DE19712144561 Pending DE2144561A1 (de) | 1971-09-06 | 1971-09-06 | Verfahren und vorrichtung zum belueften von einer keimung zu unterwerfendem gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2144561A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2826907A1 (de) * | 1978-06-20 | 1980-01-17 | Maxwell Davidson Ltd | Verfahren und vorrichtung zur behandlung von samen und getreidekoernern |
| DE19855695A1 (de) * | 1998-12-02 | 2000-06-15 | Berghof Elektronik Und Umweltt | Vorrichtung und Verfahren zur hygienischen Keimung von Samenkörnern |
| EP1005786A3 (de) * | 1998-12-02 | 2001-04-25 | Berghof Elektronik und Umwelttechnik GmbH | Vorrichtung und Verfahren zur hygienischen Keimung von Samenkörnern |
| DE102011111273A1 (de) * | 2011-08-26 | 2013-02-28 | Obermeier - Widmann GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafter August Obermeier, 84419 Schwindegg; Christine Widmann, 92318 Neumarkt) | Mälzereivorrichtung zum Mälzen von Keimgut |
-
1971
- 1971-09-06 DE DE19712144561 patent/DE2144561A1/de active Pending
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2826907A1 (de) * | 1978-06-20 | 1980-01-17 | Maxwell Davidson Ltd | Verfahren und vorrichtung zur behandlung von samen und getreidekoernern |
| DE19855695A1 (de) * | 1998-12-02 | 2000-06-15 | Berghof Elektronik Und Umweltt | Vorrichtung und Verfahren zur hygienischen Keimung von Samenkörnern |
| EP1005786A3 (de) * | 1998-12-02 | 2001-04-25 | Berghof Elektronik und Umwelttechnik GmbH | Vorrichtung und Verfahren zur hygienischen Keimung von Samenkörnern |
| DE19855695C2 (de) * | 1998-12-02 | 2002-02-07 | Berghof Elektronik Und Umweltt | Vorrichtung und Verfahren zur hygienischen Keimung von Samenkörnern |
| DE102011111273A1 (de) * | 2011-08-26 | 2013-02-28 | Obermeier - Widmann GbR (vertretungsberechtigte Gesellschafter August Obermeier, 84419 Schwindegg; Christine Widmann, 92318 Neumarkt) | Mälzereivorrichtung zum Mälzen von Keimgut |
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