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DE2331612A1 - Gebundenes buch, verfahren zum binden des buches und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Gebundenes buch, verfahren zum binden des buches und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2331612A1
DE2331612A1 DE19732331612 DE2331612A DE2331612A1 DE 2331612 A1 DE2331612 A1 DE 2331612A1 DE 19732331612 DE19732331612 DE 19732331612 DE 2331612 A DE2331612 A DE 2331612A DE 2331612 A1 DE2331612 A1 DE 2331612A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
book
spine
adhesive layer
pages
adhesive
Prior art date
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Granted
Application number
DE19732331612
Other languages
English (en)
Other versions
DE2331612B2 (de
DE2331612C3 (de
Inventor
Robert Kendall Newcomb
Henry Newman Staats
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Binding Corp
Original Assignee
General Binding Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Binding Corp filed Critical General Binding Corp
Publication of DE2331612A1 publication Critical patent/DE2331612A1/de
Publication of DE2331612B2 publication Critical patent/DE2331612B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2331612C3 publication Critical patent/DE2331612C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D1/00Books or other bound products
    • B42D1/04Books or other bound products in which the fillings and the spine portions of the covers are secured integrally, e.g. paper-backs ("livres brochès", "Broschüren")
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B42D3/00Book covers
    • B42D3/002Covers or strips provided with adhesive for binding

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  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Fluid Adsorption Or Reactions (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Wire Bonding (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)
  • Inorganic Insulating Materials (AREA)

Description

Es ist bekannt, Blätter aus Papier oder
ähnlichem Material, derart zusammenzubinden, dass sie mit einer ihrer Kanten mit einem nachgiebigen Haftmittel versehen werden. Ein bekanntes Beispiel dieser Technik ist aus der typischen Ausbildung der Halterung für die Blätter zu sehen, um welche Halterung die einzelnen Buchseiten bein Gebrauch des Buches einzeln nacheinander abgebogen werden und leicht aus dieser Halterung herausgelöst werden können. Bei einer solchen Art des Buchbindens werden die Blätter im Bereich ihrer Halterung stark zusammengepresst, damit sie als sehr kompaktes Paket im Bereich der Kante vorliegen, die dann mit dem Haftmittel versehen wird. Bei dem so zusammengedrückten Blätterblock wird das Haftmittel auf die freiliegende
Feu-rh
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— 1 —
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Kante des Blockes aufgetragen. Diese Art des Bindens wurde in gleicher Weise für Hefte oder Bücher angewandt, wobei eine Bindevorrichtung verwendet wird, auf der die zu bindenden Blätter zuerst zueinander ausgerichtet werden und dann im Bereich der für die Rückenleimung bestimmten Kante zusammengepresst werden. Auf diese bekannte Weise wurden viele Bücher bisher gebunden. Für kleinere Werkstätten oder für Heimarbeit ist diese Bindeart jedoch nicht geeignet, da die hierfür erforderlichen Apparaturen zu teuer sind und weiterhin zur Bedienung dieser Apparaturen ausgebildete Fachleute nötig sind. Aus diesen Gründen konnte das bekannte Buchbinden nur in grossen Werkstätten und bei grossen Stückzahlen angewandt werden. Es wurden bereits schon Vorschläge gemacht um eine einfache Kantenbindung zu erreichen. Es wurden auch schon Anstrengungen unternommen um den eingangs erwähnten Pressvorgang des Buchblockes zu vereinfachen. Diese Anstrengungen haben aber bis heute zu keiner ausgereiften Lösung geführt, die ein einfaches Buchbinden Mittels Haftschicht erlauben, dass auch für einfache Werkstätten und für Heimarbeit geeignet ist.
Es wird die Schaffung eines gebundenen Buches bezweckt, das auf einfachere Weise hergestellt werden kann und wobei die Buchseiten auf festere Weise in ihrer Halterung gehalten werden können.
Das erfindungsgemässe Buch ist dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Buchseiten, die entlang einer ihrer Kanten zueinander ausgerichtet sind, mit diesen ausgerichteten Kanten in einer thermisch erweichbaren Haftschicht eingebettet liegen, so dass jede Buchseite mit einem zu beiden Seiten ihrer ausgerichteten Kante liegenden Bereich, der beiden an diese ausgerichtete Kante angrenzenden Vorder- und Rückseiten der Buchseite liegt,mit der Haftschicht in Kontakt steht.
Bei einem derart gebundenen Buch liegen die gebundenen Buchseiten also als lose gesammeltes Paket vor, und
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nicht mehr als zusammengepresster BlMtterblock wie bei einem nach der* bekannten Technik gebundenen Buch.
Das erfindungsgemässe Verfahren zum Binden
eines solchen erfindungsgemässen Buches ist dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen zu bindenden Blätter auf eine thermisch reagierende Haftschicht gelegt werden, welche Haftschicht sich auf einem Buchrücken befindet, dass dann die Haftschicht erwärmt wird, so dass die Blätter während der Erwärmung der Haftschicht in die Haftschicht eindringen und dass dann die Haftschicht gekühlt wird, wobei der Buchrücken zumindest annähernd rechtwinklig zur Ebene der Blätter gehalten wird.
Die lose gesammelten Blätter werden also z.B.
durch Schütteln oder auf andere Weise bezüglich einer für die Bindung bestimmten Kante zueinander ausgerichtet und dann auf eine horizontal liegende Haftschicht, die bei einem Buchrücken angebracht ist, aufgelegt. Dieses Zueinanderausrichten der einzelnen Blätter und das Auflegen dieser so gesammelten Blätter auf die Haftschicht erfolgt bei einem nicht reagierenden Zustand der Haftschicht. Letztere tritt also noch nicht als Klebemittel in Funktion, so dass das Ausrichten und das Auflegen ohne Einwirkung und damit ohne Störung durch die Haftschicht vor sich geht. Die Haftschicht ist also bei diesem Arbeitsvorgang nicht aktiv und damit nicht wirksam. Liegen dann die zueinander ausgerichteten Blätter auf der unwirksamen Haftschicht, wird letztere erwärmt, so dass die einzelnen Blätter in die Haftschicht eindringen, oder mit anderen Worten, die einzelnen Blätter verschieben sich gegeneinander, so dass das Haftmittel in Anlage mit schmalen Bereichen der Blattgrundflächen gelangt,und zwar von der Vorderseite und der Rückseite eines jeden Blattes angrenzend an diejenige Kante, bei der die Blätter gebunden werden. Es hat sich hierbei ergeben, dass das Haftmittel auf diese Weise ganz gleichmässig mit der Vor-
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derseite und der Rückseite eines jeden Blattes zur Anlage kommt. Das bedeutet also, dass jedes Blatt bei der zu bindenden Kante einen schmalen Streifen auf der Vorderseite und auf der Rückseite aufweist, der mit dem Haftmittel versehen ist. Nach dem Abkühlen des Haftmittels sind die Blätter und der Buchrücken bleibend miteinander verbunden. Während dieses erläuterten Bindevorganges wird keine nennenswerte Zusammendrückung der Blätter vorgenommen, damit die einzelnen Blätter in die erweichte Haftschichtmasse eindringen können. Eine zur Durchführung dieses Bindeverfahrens geeignete Vorrichtung kann verhältnjsmässig billig trotz grosser Leistungsfähigkeit realisiert werden.
Die Erfindung betrifft auch einen Bucheinband, der ein üblicherweise nichtklebendes Haftmittel aufweist, das aber durch Wärmebehandlung aktiv wird. Ein solcher Bucheinband kann für sich allein betrachtet ein Handelsprodukt sein. Ein solcher Bucheinband kann zum Anlegen einer Dokumentensairimlung dienen, wobei die zum Aufheben bestimmten Papier durch Schütteln oder auf andere Weise zueinander ausgerichtet werden und auf der nichtklebenden Haftschicht aufgestellt werden. Die Erwärmung der Haftschicht kann dann durch irgendein im Haushalt vorhandenes Heizgerät erfolgen.
Um das erwähnte Eindringen der Blätter in die
erwärmte Haftmittelschicht zu erreichen, ist es am einfachsten, wenn ein ganzer gebündelter Stoss von Papieren vorliegt. Es ist aber auch möglich, einzelne, zusätzliche Blätter in ein schon gebundenes Buch nachträglich einzubringen. Hierzu wird das Haftmittel nochmals erwärmt und die zusätzlichen Blätter werden in dieses erwärmte Haftmittel eingestossen. Ein solches gebundenes Buch kann aber auch wie ein Aktenhefter benutzt werden, wobei also gewünschte einzelne Blätter dem gebundenen Buch entnommen oder zusätzliche Blätter dem gebundenen Buch hinzugefügt werden können, ohne dass die Halterung für die
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gebundenen Blätter hierbei nachteilig beeinflusst wird.
Die erläuterte neue Methode zum Buchbinden
kann sehr einfach und nicht teuer bewerkstelligt werden, so dass dieses Verfahren auch in kleinen Werkstätten und Zuhause angewandt werden kann, da keine anspruchsvollen Anforderungen und nur ein geringer konstruktiver Aufwand notwendig ist.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines mit
einem Haftmittel versehenen Bucheinbandes, Fig. 2 eine Stirnansicht auf den Bucheinband nach
Fig. 1,
Fig. 3 die Stirnansicht auf den Bucheinband nach
Fig. 2 für die Lagerhaltung, wobei eine Buchdecke auf den Buckrücken umgeklappt ist,
Fig. U einen Teil einer Stirnansicht eines zu bindenden Buches, das auf einer Heizeinrichtung aufliegt,
Fig. 5 eine vergrösserte schematische Darstellung
der auf einer Haftschicht aufliegenden Blätter unmittelbar vor dem Bindevorgang, Fig. 6 und 7 Vorgänge, die beim Eindringen der zu bindenden
Blätter in die Haftschicht auftreten, Fig. 8 eine Ansicht wie die in den Fig. 5 bis 7,
nachdem der Bindevorgang beendet ist,
Fig. 9 eine Stirnansicht auf eine beim Buchbinden ver
wendete Kühleinrichtung,
Fig. 10 . eine Seitenansicht auf eine Bindevorrichtung, Fig. 11 einen Schnitt nach der Linie XI-XI in Fig. 10, Fig. 12 eine Stirnansicht auf einen sich in der Bindestellung befindlichen Bucheinband, der Aenderungen gegenüber dem in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Bucheinband hat,
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„ β „
Fig. 13 eine Stimansicht auf einen weiteren Bucheinband,
Fig. 14 eine Stirnansicht auf einen weiteren Bucheinband,
Fig. 15 eine Stirnansicht auf einen weiteren Bucheinband, mit mehreren zu bindenden Blättern,
Fig. 16 . eine Stirnansicht auf einen Bucheinband mit
einem Trennorgan zur Halterung der ersten und letzten Seite im gewünschten Abstand zur Buchdecke,
Fig. 17 eine Stirnansicht auf einen Bucheinband mit
einer anderen Ausführungsform des Trennorgane s,
Fig. 18 eine schaubildliche Darstellung der Ausbildung nach Fig. 17,
Fig. 19 eine Stirnansicht der Ausbildung nach Fig. 17
in einer anderen Lage des Trennorganes,
Fig. 20,21,22,23 eine Stirnansicht auf einen Bucheinband, wobei ein zusätzlicher Buchteil zwischen den vorhandenen Buchteil eingesetzt werden soll, in verschiedenen Arbeitsabläufen, und
Fig. 24,25,26,27 eine Stirnansicht auf einen Bucheinband wobei
ein einzelnes Blatt oder eine geringe Anzahl zusätzlicher Blätter in ein schon gebundenes Buch nachträglich eingesetzt werden soll bzw. sollen.
Der mit der Haftmittelschicht versehene Bucheinband ist aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich. Der Bucheinband weist einen Buchrücken 11 und Buckdecken 12 und 13 auf. Der Bucheinband 10 hat Falzlinien IU und 15, um die die Buchdecken 14 und 15 bezüglich des Buchrückens 11 umklappbar sind. Auf dem Buchrücken 11 befindet sich eine thermisch reagierende Haftmittelschicht 16. Diese Schicht 16 kann auf mechanische
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Weise oder auch durch Kleben am Buchrücken 11 befestigt sein. Die Innenseiten der Buchdecken 12 und 13 sind mit einer lösbaren Schicht 18 und 19 versehen, und jede dieser Beschichtungen 18 und 19 hat eine etwas grössere Fläche als die Grundfläche der Haftmittelschicht 15, so dass zur Lagerhaltung oder für den Versand der Bucheinband in die Lage nach Fig. 3 geklappt werden kann. Hierbei liegt entweder die Beschichtung 18 oder die Beschichtung 19 auf der Haftmittelschicht 16 auf, und die Haftmittelschicht 16 haftet nicht an der Beschichtung 18 an, so dass dann später bei Gebrauch der Bucheinband leicht wieder auseinandergeklappt werden kann. Tn der Fig. 4 ist der Bucheinband 10 mit darinliegenden Seiten gezeigt.
Der Ablauf des Buchbindens kann am besten anhand der Fig. 5 bis 8 erläutert werden. Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist liegt der Buchrücken 11 auf einer Heizeinrichtung 20 und ist mit der Haftmittelschicht 16 versehen, auf der mehrere Papierblätter 21 stehen. Ueber die Heizplatte 20 wird Wärme der Haftschicht 16 durch den Buchrücken 11 hindurch in dem Masse zugeführt, dass die Haftmittelschicht 16 weich wird und zu fliessen beginnt. Zu diesem Zeitpunkt werden die Seiten nach Fig. 6 bezüglich des Buchrückens 11 schräg gestellt, wobei die Buchseiten gegeneinander verschoben werden, so dass die in Fig. 6 links unten liegenden Flächenteile der Blätter in die Haftmittelschicht 16 eindringen. Die Kanten 21a liegen an der Haftmittelschicht 16 an, und die in Fig. 6 links unten liegenden Abschnitte 21b liegen ebenfalls am Haftmittel 16 an. Ein Schrägstellen der Blätter 21 in die entgegengesetzte Lage nach Fig. 7 bringt die rechts unten liegenden Abschnitte 21 c in Anlage mit der Haftmittelschicht 16, und gleichzeitig dringt das an den Abschnitten 21b anhaftende Haftmittel zwischen benachbarte Blätter ein. Aus der Kittelstellung nach Fig. 8 ist dann ersichtlich wie die Kanten 21a und alle Scitenabschnitte 21b und 21c in Berührung mit dem Haftmittel
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sind, so dass die Seiten 21 fest im Haftmittel 16 eingebettet liegen.
Aus der vorerwähnten Wirkungsweise ist klar erkennbar, dass es vorteilhaft ist, wenn die zu bindenden Seiten im Bereich ihrer zu bindenden Kante nicht zu einem Paket zusammengepresst werden. Ein solches Zusammenpressen der zu bindenden Blätter ist deshalb nicht wünschbar, weil ja etwas von der Haftmittelschicht 16 zwischen die benachbarten Blätter dringen soll. Es ist jedoch wünschbar, dass die einzelnen zu bindenden Blätter etwas zusammengehalten werden, so dass sie einen verhältnismässig kompakten Block bilden, wobei aber ein leichtes Verschieben benachbarter Blätter zueinander nach den Fig. 6 und 7 ermöglicht sein muss, damit das Haftmittel auf die erläuterte V/eise auf die Bereiche 21b und 21c gelangen kann.
Nach der erreichten Stellung der Blätter 21
nach Fig. 8 sollte das gebundene Buch gekühlt werden, wobei die Blätter 21 rechtwinklig zum Buchrücken 11 gehalten werden. Dieser Kühlvorgang kann durch Abschalten der Heizeinrichtung erfolgen oder durch ein Transportieren des gebundenen Buches zu einem anderen Platz, wo dann die Kühlung in der in Fig. 8 gezeigten Lage stattfindet. Eine solche Kühleinrichtung ist in Fig. 9 gezeigt, wo ein Kühlblock 25 mit einer Stützwand versehen ist, die gegenüber der Vertikalen geneigt liegt, so dass das gebundene Buch sich auf der Wand 26 abstützend mit seinem Buchrücken 11 auf der Kühlfläche 27 aufliegt. Die Fläche 27 liegt rechtwinklig zur Wand 26, damit das Buch während der Kühlung in der richtigen rechtwinkligen Lage bleibt. Es ist vorteilhaft, wenn der Kühlblock 25 aus Aluminium, aus Kupfer oder einem anderen solchen Material besteht, das die Wärme schnell abführt.
Der vorerwähnte Ablauf des Buchbindens kann unter Verwendung des Bucheinbandes nach Fig. 1 und der Heiz-
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platte 20 von Hand erfolgen. Das Hin- und Herschwenken der einen Block bildenden Seite 21 nach den Fig. 6 und 7 kann von Hand durch verhältnismässig leichtes Umfassen der Seiten 21 mittels der Buchdecken 12 und 13 erfolgen, so dass also das Blätterpaket verhältnismässig locker zwischen den beiden Buchdecken 12 und 13 von Hand gehalten ist. Es ist hierdurch erkennbar, dass das Buchbinden unter Verwendung eines vorhandenen Bucheinbandes und Haftmittels überall da erfolgen kann, wo eine Heizplatte, deren Temperatur man kontrollieren kann, zur Verfügung steht. Dies wäre also ein Buckbinden, das man zuhause durchführen kann. Für einen Industriebetrieb jedoch, wo hohe Qualität des Buchbindens verlangt wird, wird man diesen Bindevorgan mechanisieren, wobei die hierfür verwendete Vorrichtung das zu bindende Buch in der aufrechten Stellung hält und dann in die geneigten Stellungen nach den Fig. 6 und 7 schwenkt. Eine solche Vorrichtung ist in den Fig. 10 und 11 gezeigt.
Die Vorrichtung nach Fig. 10 und 11 hat eine
Grundplatte 30 und eine die Vorrichtungsteile umgebende Blechhaube 31. Letztere weist eine obere Oeffnung 3 2 auf, in die ein Buch nach Fig. 11 eingesetzt werden kann. Das Buch 10 liegt auf einer Heizeinrichtung 33 auf, die an Schwenkzapfen 34 und 35 befestigt ist. Die Schwenkzapfen 34 und 3 5 liegen in Büchsen 36 und 37, die sich in Lagerböcken 38 und 39 befinden. Auf dem Schwenkzapfen 34 ist ein Arm 40 drehfest gehalten und steht über einen Lagerzapfen 42 mit einer Stange 41 in Verbindung. Die Stange 41 steht mit ihrem anderen Ende mit einem Exzenter 43 eines Motors 44 in Verbindung. Bei angetriebenem Motor 44 macht die Stange 41 geringe Hin- und Herbewegungen, so dass die Heizeinrichtung 33 um den Schwenkwinkel 45 zwischen den beiden in Fig. 11 gestrichelt gezeigten Endstellungen hin- und hergeschwenkt wird. Es kann hierfür irgendein geeigneter Motor 44 verwendet werden, der beim Beispiel mit einem Kühlgebläse 46 versehen ist. Es wurde eine sehr zufrie-
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denstellende Einbettung αer zu bindenden Buchseiten in die Haftmittelschicht erreicht, wenn die Heizeinrichtung 33 in der Minute etwa 7 0 volle Arbeitsspiele macht. Es wurde aber durch Versuche festgestellt, dass die Frequenz dieser Hin- und Herbewegungan auch bedeutend unter und über dem vorher angegebenen Wert liegen kann. Dieses Hin- und Herschwenken der Heizeinrichtung 3 3 hat das Hin- und Pierschwenken der zu bindenden Seiten in die Stellungen nach den Fig, 6 und 7 zur Folge, so dass die Buchseiten in der gewünschten Weise in die Haftmittelschicht eindringen. Bei diesem Hin- und Herschwenken der Heizeinrichtung 3 3 wird aber auch gleichzeitig eine Schüttelbewegung auf die zu bindenden Seiten ausgeübt, so dass eine ausserordentlich gute Ausrichtung der einzelnen Blätter während des Bindevorganges eintritt.
Das in der Vorrichtung nach den Fig. 10 und
11 befindliche Buch wird durch zwei Seitenwände 50 und 51 in einer aufrechtstehenden Lage gehalten. Diese Wände 50 und werden durch verstellbare Konsolen 52 und 53 gehalten. Letztere weisen eine Mutter 58 bzw. 5 9 auf, die entlang einer Gewindespindel 55 verstellbar sind. Die Gewindespindel 55 ist in Lagerböcken 56 und 57 gehalten. Die Muttern 58 und 59 weisen einmal rechtsgängiges und das anderemal linksgängiges Gewinde auf. Das Gleiche gilt für die in diesen Gewinden laufenden Spindelabschnitte. Die Mutter 59 hat Linksgewinde, so dass beim Drehen des Knopfes 60 in Fig. 11 im Uhrzeigersinn, beide Muttern 58 und 59 aufeinanderzu bewegt werden, so dass die Seitenwände 50 und 51 leicht am Buch 10 anliegen. Beim Drehen des Knopfes 60 in Fig. 11 in der anderen Drehrichtung gehen die beiden Seitenwände 50 und 51 auseinander* Die Konsolen 52 und 53 tragen federnd gelagerte Stangen 62 bzw, 63. Aus Fig. 10 ist ersichtlich, wie die Stange 6 3 innerhalb von Blattfedern 6t drehbar gelagert ist. Am anderen Ende sind die Blattfedern mittels Schraubenbefestigungen 65 an der Konsole 53 befestigt.
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Die auf diese Weise federnd gelagerten Stangen 6 2 und 63 liegen in Fig. 11 aussen am Buch 10 an. Die Stangen 62 und drücken somit federelastisch auf den Bucheinband, dass die äussersten zu bindenden Seiten richtig ausgerichtet auf der Haftmittelschicht nach Fig. 11 zu liegen kommen. Der Abstand zwischen den Seitenwänden 50 und 51 sollte so gross wie die Breite des Buchrückens sein, damit das Buch ohne Verstellung am Knopf 60 aus der Oeffnung 32 herausgenommen werden kann. Bei der Vorrichtung nach den Fig. 10 und 11 ist lediglich eine aufrechte Stellung der zu bindenden Buchseiten erforderlich, anstelle eines früher üblichen Zusammenpressen? der Buchseiten.
Mit Vorteil wird die Heizeinrichtung 33 auf elektrische V/eise unter Verwendung eines Thermostaten 70 beheizt. Ein Endschalter 71 weist einen Kontaktfinger 72 auf, der nach der· richtigen Einstellung des Abstandes der Seitenwände 50 und 51 durch den Knopf 60, am eingesetzten Buch 10 anliegt und hierdurch den Endschalter 71 umschaltet. Befindet sich kein Buch 10 in der Oeffnung 32 bleibt der Schalter 71 in seiner anderen Schaltstellung. Das Umschalten des Schalters 71 durch den Finger 72 hat das Schliessen eines nicht dargestellten Stromkreises zur Folge, so dass ein nicht gezeigter Timer und der Motor 44 eingeschaltet werden, so dass die Heizeinrichtung während einer bestimmten Zeitspanne diese vorerwähnte Hin- und Herbewegung ausführt. Es wurde gute Resultate bei Versuchen erzielt, bei denen die Heizeinrichtung 33 auf eine Temperatur von 163 C gehalten worden ist, welche Temperatur im allgemeinen zwei Minuten nach dem Schliessen des geeigneten Stromkreises erreicht wird. Es ist hierbei das Schliessen des Stromkreises zum Einschalten der Heizeinrichtung gemeint. Bei der Verwendung eines üblichen Bucheinbandes mit der Dicke von 0,3 mm und einem später erläuterten Haftmittel, genügt eine Einstellung des Timers auf etwa 12 Sekunden, bis
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das gebundene Buch wieder entfernt werden kann. Es wurde jedoch bei den gleichen Voraussetzungen festgestellt, dass das Buch auch über eine Zeitdauer von etwa 30 Sekunden innerhalb der Vorrichtung verbleiben kann, ohne dass ein Zusammenschmoren oder ein Auflöseeffekt beim Haftmittel eintritt. Im Stromkreis des Schalters 71 kann ein Rückstellknopf angeordnet werden, so dass nach jedem Buchbindevorgang eine handgesteuerte Unterbrechung möglich ist, um die richtige Einschaltdauer des Timers zu gewährleisten. Es ist klar, dass der erwähnte Timer für das einwandfreie Arbeiten der Vorrichtung nicht unbedingt erforderlich ist. Es ist weiterhin für einen Fachmann klar erkennbar, dass die Heizeinrichtung auch in irgendeinem Zeitintervall ein und ausgeschaltet werden kann, so dass eine Bedienungsperson nur die Bücher in die Oeffnung 32 einführen und dann wieder aus dieser Oeffnung herausnehmen muss, wobei die Bedienungsperson diese Zeitspanne hierfür optisch feststellen kann. Bei der eingangs erläuterten Buchbindearbeit ohne besondere Vorrichtung, also von Hand nach den Fig. 1 bis 8, kann eine gesonderte Kühleinrichtung zum Abkühlen aev gebundenen Bücher vorgesehen werden. Dieser Kühlvorgang erfordert weniger als eine Minute, worauf das gebundene Buch bereits gebraucht werden kann.
Eine Prüfung der für den vorliegenden Zweck geeigneten Haftmittel hat gezeigt, dass eine grosse Anzahl von sogenannten warmschmelzenden Haftmitteln geeignet sind, wenn sie einen Anteil von 20 % bis 40 % an Aethylenvinylacetat mit einer mittleren bis hohen Viskosität in Verbindung mit etwa 20 % Verdickungsmittel, üblicherweise ein Naturharz, und als Rest den Träger als mikrokristallines Wachs mit einem Schmelzpunkt im Bereich von 65 C bis 71 C aufweisen. Es ist vorteilhaft, wenn die Schmelztemperatur dieses Haftmittels etwa bei 105 C liegt, und wenn das Haftmittel nach dem Härten auch wieder schmelzbar ist, damit später einmal zusätzliche Seiten
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in ein schon gebundenes Buch eingesetzt werden können.
Der Bucheinband kann z.B. aus Papier, Karton
oder ähnlichem Material sein. Der Buchrücken 11 wird dann mit einer Schicht dieses vorerwähnten thermisch reagierenden Haftmittels z.B. durch Aufsprühen, versehen. Eine solche Haftschicht mit einer Dicke von 0,9 mm hat sich als vollständig zufriedenstellend herausgestellt. Es wurde festgestellt, dass gerade das lineare Polyäthylen-Material, das manchmal von Buchbindern verwendet wird, und bei der üblichen bisherigen Rückenleimung nur eine schlechte Adhäsion zeigte, nunmehr bei der jetzigen Verwendung als heissschmelzendes Haftmittel in der vorerwähnt beschriebenen Weise einen sehr zufriedenstellenden Klebstoff ergibt, der eine praktisch unzerstörbare Verbindung zwischen Bucheinband und darin eingebundenen Blättern ergibt, weit besser als es bisher der Fall war. Es wurde weiterhin festgestellt, dass das Auflegen eines solchen mit der Haftschicht versehenen Bucheinbandes auf eine Heizeinrichtung, die eine Temperatur von etwa 163 C während einer verhältnismässig kurzen Zeitspanne aufweist, weder der Bucheinband noch sein Inhalt in irgendeiner Weise nachteilig beeinflusst wird.
Aus dem Vorerwähnten ist ersichtlich, dass
verschiedene Aenderungen bei den erläuterten Ausführungsbeispielen denkbar sind. So kann z.B. das Haftmittel im geschmolzenen Zustand auf den Buchrücken aufgebracht und hierdurch mit diesem innig verbunden werden. Dieses ist durch eine Aufbringvorrichtung möglich, wie sie von der Firma Nordson Corp. von Amherst, Ohio, USA, auf den Markt gebracht wird. Die Haftschicht kann aber auch auf irgendeine mechanische Weise, z.B. durch Anheften, am Buchrücken befestigt werden, bevor das zu bindende Buch zum Einsetzen der Buchseiten beheizt wird. So kann z.B. die Haftschicht in Form eines handelsüblichen Streifens als Pflaster vorliegen
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(wie eine Mullbinde oder eine Gaze, also aus lose miteinander verwobenen Fäden, wie sie als Verstärkung für das Kapitalband im Buchbinden verwendet wird). Ein solches Pflaster kann von dem Haftmittel durchsetzt und umgeben sein, so dass eine Gesamtdicke des Pflasters im Bereich von 0,75 mm bis 1 mm erreicht wird. Bei Anwendung des letztgenannten Falles wird dann ein flacher Bucheinband ohne Haftmittelschicht hergestellt und in die Bindevorrichtung eingesetzt. Die gesonderte Haftmittelschicht liegt hierbei-auf dem Buchrücken auf, und die zu bindenden Blätter liegen wiederum auf dieser Haftmittelschicht auf. Die gesamte vorerwähnte Kombination wird dann auf die Heizvorrichtung abgestellt, so dass sie zu einem einzigen Buch miteinander verbunden wird.
Es wurde bisher ein Buchrücken 11 und eine
hierzu passende Heizeinrichtung erwähnt, wobei beide Teile*im wesentlichen flach sind. Es ist klar, dass der Buchrücken auch leicht gekrümmt sein kann, falls dies erwünscht ist; eine solche Krümmung kann sogar erwünscht sein um eine wirkungsvollere Beheizung oder Kühlung zu erreichen. Wenn der Buchrücken aus einem nachgiebigen Material besteht, wie z.B. Papier, kann die Auflagefläche der Heizeinrichtung eben, dagegen die Fläche 27 des Kühlblockes 2 5 gekrümmt werden, damit eine sehr zufriedenstellende entlang einer Krünunungslinie stattfindende Kühlung stattfindet.
Es ist ebenso verständlich, dass die Heizfläche
ebenfalls nachgiebig und erst nach aussen und dann nach unten gekrümmt sein kann, damit sich die einzelnen zu bindenden Blätter leichter gegeneinander verschieben, also schneller als es bei der Ausbildung nach den Fig. 6 und 7 der Fall ist. Es ist also wichtig solche Massnahmen zu treffen, dass die gegenseitige Verschiebung aneinander angrenzender Blätter stattfindet, damit das Haftmittel sowohl mit den beiden Seiten als auch mit dem Rücken der zu bindenden Blätter in Berührung
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kommt. Es. wurde hierbei festgestellt, dass auch ein loses vertikales Halten der zu bindenden Blätter, also ohne Schwenken der Blätter auf die beiden Seiten nach den Fig. 6 und 7, eine ausreichende Bindung der Blätter genügt, wenn die einzelnen Blätter praktisch keine oder nur eine sehr geringe Tendenz zeigen, aneinander zu haften.
Durch Versuche wurde festgestellt, dass
Blätter aus den verschiedensten Materialien in die erwärmte Haftmittelschicht eingebettet werden können. So wurden Blätter aus Acetat, Vinyl-Film, Polyvinylchlorid und ähnlichen Materialien auf diese Weise gebunden. Dementsprechend können also auch die Seiten von Fotoalben leicht gebunden werden. So wurde auch festgestellt, dass beschichtetes Papier, das bisher nach der herkömmlichen Methode schwierig in Buchform zu binden war, in der Haftmittelschicht genügend Halt findet, so dass also mehrere Ausgaben von Magazinen auf solchem beschichtetem Papier gut in einer einzigen Sammlung zusammengefasst werden können. So konnten z.B. auch Fotografien an sich auf diese Weise sehr gut in der Haftmittelschicht gehalten werden.
Als Beschichtungen 18 und 19 (Fig. 1 bis 3)
kann jedes Material verwendet werden, das nicht am Haftmittel anhaftet. So kann z.B. Quilan C (eingetragenes Viarenzeichen derFirma Dupont de Nemours für ihren Chromkomplex in Isopropanol) in einer verdünnten Lösung von 5 Teilen pro 100 Teile Isopropylalköhol oder SyI-Off 2 3 ( eingetragenes Warenzeichen der Firma Dow Corning) verdünnt zu 5 % in Xylol oder FC805 fluorochemical (eingetragenes Warenzeichen der Firma 3M für ihren Chromiumkomplex einer langkettigen Fluor enthaltenden chemischen Verbindung) verdünnt zu 5 % mit Wasser oder Alkohol. Bei einer unterschiedlichen Wahl für das Haftmittel kann natürlich auch ein verschiedenes Material für die Beschichtungen 18 und 19 wünschbar sein.
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Wie aus der Vorrichtung nach Fig. 11 ersichtlich ist, stellen die rollbaren Stangen 62 und 63 ein sicheres Mittel dar um auf jeden Fall die obersten und untersten Seiten eines zu bindenden Buches während der Beheizung in Kontakt mit der Haftmittelschicht zu halten. Diese rollbaren Stangen 62 und 63 arbeiten sehr zufriedenstellend, besonders in den Fällen, wo die Einbanddecken 12 und 13 etwas nachgiebig sind, so dass sie sich in die in Fig, Il gezeigte Stellung etwas verformen können. Es wurde jedoch festgestellt, dass auch zusätzliche Hilf sinittel, um die "letzte Seite" während der Beheizungszeit iü^ncr in Kontakt mit der Kaftmittelschicht zu halten, verwendet werden können. In den Fig. 12 bis 19 sind verschiedene solche Hilfsmittel gezeigt. Solche Hilfsmittel können ständig aber auch nur vorübergehend vorhanden sein. Wie aus der Fig. 12 ersichtlich ist, weisen bei dieser Ausführungsform des Bucheinbandes die entfernbaren Streifen 18a und 19a eine nennenswerte Dicke auf. Diese Streifen 18a und 19a können aber auch gesonderte streif einförmige Abstandshalter sein, die auf die inneren Flächen der Buchdecken 12 und 13 aufgebleicht worden sind und somit Vorsprünge der Buchdecken bilden um zu gewährleisten, dass die letzten zu bindenden Seiten, also sowohl die obersten wie auch die untersten Seiten sicher in Kontakt mit der Haftmittelschicht 16 kommen. Falls die Buchdecken 12 und 13 aus einem plastisch verformbaren Material, z.B. aus einem Thermoplast bestehen, können nach innen ragende Warzen 118 nach Fig. 13 eingeprägt werden. Bei der Ausführungsform nach Fig. IH sind die Buchdecken 12 und 13 an den Stellen 12a und 13a nach innen umgebogen, so dass ihre etwas oberhalb der Haftmittelschicht 16 liegenden Enden 12b und 13b Abstandshalter für diese erwähnten letzten Seiten bilden.
Die Abstandshalter können natürlich aus dem gleichen Material v.'ie die zu bindenden Seiten sein und können
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wie die Abstandshalter 218 in Fig. 15 lose auf die Haftmittelschicht 16 aufgelegt werden. So können die Streifen 218 z.B. zur gleichen Zeit wie die zu bindenden Buchseiten 21 in den Bucheinband eingelegt werden. Wenn dann die Haftmittelschicht 16 erwärmt wird werden auch die Abstandshalter 218 längs der Seiten 21 mit in die Haftmittelschicht 16 eingebettet, so dass also die letzten Seiten immer formschlüssig durch die eingebetteten Abstandshalter 218 in der richtigen Lage in der Haftmittelschicht 16 gehalten bleiben.
Wie aber schon erwähnt, können die Hilfsmitte] auch nur vorübergehend beim Buchbinden verwendet ver^pp, p<?irn Ausführungsbeispiel nach Fig. 16 sind zwei Platten 220 vorhanden, die oben zu zwei Haken 221 und unten zu zwei Haken umgebogen sind. Die Haken 2 21 arbeiten mit den äusseren Kanten der Buchdecken 12 und 13 zusammen, und die unteren Haken 222 dienen als Abstandshalter für die letzten zu bindenden Seiten. Nach dem Binden werden die Platten 220 aus dem gebundenen Buch herausgenommen und in einen anderen Bucheinband zur.i Binden eines neuen Buches eingesetzt. Die Platten 220 kommen nicht mit der Haftmittelschicht 16 in Berührung und können aus irgendeinem Material bestehen.
Es wurde festgestellt, wenn die Platten 220
aus einem verhältnismäßig steifen, undurchdringbaren Material, wie z.B. Aluminium bestehen, dass dieses Material, falls es mit dem Haftmittel 16 in Berührung kommt, nicht ständig mit diesem verbunden bleibt. Die Ausbildungsformen nach den Fig. 17, 18 und 19 zeigen derartige Konstruktionen. Die hierbei verwendeten Platten 320 sind mit entweder abgerundeten oder scharfkantigen Erhebungen 3 21 entlang zumindest einer ihrer Längsseiten versehen. Es ist aus den Fig. 17 und 18 ersichtlich, dass die Platten 320 zwischen den Buchdecken 12, 13 und den letzten Seiten einer Gruppe von zu bindenden Seiten 21 liegen. Die Erhebungen 321 sind im Hinblick darauf, dass
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sie während der Erwärmung des Haftmittels in Kontakt mit diesem Haftmittel 16 stehen, so geformt, dass sie dann wieder leicht aus dem Haftmittel herausgelöst werden können. VJährend der Heizperiode jedoch liegen die eine formschlüssige Abstützung für die letzten zu bindenden Buchseiten 21 darstellenden Platten 320 auf der Haftmittelschicht 16 auf. Um nach dem Buchbinden ein leichtes Entfernen der Platten 320 aus der Haftmittelschicht 16 zu gewährleisten, können die Platten 320 mit Polytetrafluoräthylen beschichtet sein. Es soll aber darauf hingewiesen v/erden, dass aber auch ein unbeschichtetes Metall hierfür zufriedenstellende Ergebnisse gebracht hat.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 19 werden die Platten 320 beim Binden einer geringen Anzahl von Buchseiten 21 in einen verhältnismässig breiten Bucheinband verwendet. Falls eine solche Bindeart gewünscht wird, z.B. zum allmählichen Ansai:-.:neln von Papieren, so können die einzelnen Papiere zu jeder Zeit durch einfaches Einbringen des Bucheinbandes in die Heizvorrichtung leicht den schon gebundenen Blättern hinzugefügt v/erden. Beim Binden nach Fig. 19 dringen die Vorsprünge 321 der rechts liegenden Platte 320 in die Haftmittelschicht 16 ein und bündeln die zu bindenden Buchseiten 21 genügend stark, dass sie aneinanderliegend in die erwärmte Haftmittelschicht 16 eindringen können. Ein grosser Teil der Haftmittelschicht 16 ist darm noch frei für weitere spätere Bindungen von zusätzlichen Blättern. Um die zu bindenden Seiten 21 noch mehr mittels der Platten 3 20 zusammendrücken zu können, können die Vorsprünge 321 in die gestrichelt gezeigte Lage abgebogen werden.
Es wurde festgestellt, dass ein Wiedererwärmen eines bereits gebundenen Buches gut zu bewerkstelligen ist, um nachträglich noch Blätter in ein schon bereits gebundenes Buch einzufügen. Bei der Ausbildungsform eines gebundenen Buches nach Fig. 20 können noch zusätzliche Blätter
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entweder auf der einen oder der anderen Seite der bereits gebundenen Blätter nachträglich eingesetzt werden. In manchen Fällen ist es aber wünschbar zusätzliche Seiten zwischen bereits gebundene Seiten einzusetzen, wie es in den Fig. 20 bis 23 gezeigt ist. Aus Fig. 20 ist ersichtlich, dass bereits zwei Blätterbündel 210, also z.B. zwei Magazine, bereits gebunden sind. Aus Fig. 21 ist ersichtlich, wie ein drittes Blätterbündel 210 nachträglich noch zwischen die zwei bereits gebundenen Magazine eingesetzt wird. Dieses Einsetzen des dritten Magazines 210 wird bewerkstelligt, während der Bucheinband mit seinen Buchrücken 11 auf einer nicht gezeigter: Heizeinrichtung einer Vorrichtung, z.B. der nach den Fig. 10 und 11, aufliegt. Die Heizeinrichtung ist hierbei natürlich eingeschaltet und das dritte Magazin 210 v;ird nach unten bewegt bis es in Berührung mit der Haftmittelschicht 16 gelangt. Während der Beheizung und damit der Erwärmung der Haitiaittelschicht 16 hat das Gewicht des mittleren Magazines 210 zur Folge, dass die beiden äusseren Magazine im fliessbaren Haftmittel 16 etwas auseinander bewegt werden (Kig. 22), so dass dann, schliesslich die Endlage der gebundenen Magazine 210 nach Fig. 23 eintritt. Wenn dann die Heizeinrichtung ausgeschaltet wird oder das gebundene Buch auf eine bereits erwähnte Kühleinrichtung gelegt wird, hat das fertig gebundene Buch ein drittes Magazin fest in sich aufgenommen. Ein solches Buch kann aber auch noch zu einem späteren Zeitpunkt weitere zusätzliche Seiten aufnehmen, indem der vorerwähnte Arbeitsablauf nochmals wiederholt wird.
Bei den Ausbildungen des gebundenen Buches
nach den Fig. 20 bis 23 ist das zusätzlich eingesetzte Materialstück ein verhältnismässig schwerer Gegenstand, also z.B. ein ganzes Heft oder Magazin. V/enn dagegen nur eine einzelne Seite nachträglich in ein bereits gebundenes Buch eingesetzt werden soll, so ist diese Seite nicht schwer genug
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um durch ihr Eigengewicht nach unten in die Haftmittelschicht 16 einzudringen. Für solche Fälle wird das Einsetzen der zusätzlichen Seite durch Verwendung einer Gewichtsplatte und einer Trennplatte bewerkstelligt. Aus den Fig. 24 bis 27 ist eine solche Massnahme ersichtlich, wo ein gebundenes Buch auf einer nicht dargestellten Heizeinrichtung aufliegt und die Trennplatte an der Stelle in das gebundene Buch eingesetzt worden ist, an der ein zusätzliches Blatt eingesetzt werden soll. Als Trennplatte kann die anhand der Fig. 17 bis 19 schon erläuterte Platte 320 mit den Erhebungen 321 vorgesehen werden. Diese Platte 3 20 ist schwer genug um durch ihr Eigengewicht zwischen benachbarten Seiten des gebundenen Buches hindurch nach unten in die Haftmittelschicht 16 einzudringen. Dieses Einsetzen der Trennplatte 320 findet statt, wenn sich die Haftmittelschicht im fliessfähigen Zustand während ihrer Erwärmung befindet, so dass dann die Stellung nach Fig. 25 eintritt, so dass dann nach der Abstandsbildung im Bereich einer einzusetzenden Buchseite die Trennplatte 3 20 entnommen werden kann. In den dann vorhandenen Zwischenraum 322 nach Fig. 26 kann dann leicht eine zusätzliche Seite 211 eingesetzt werden. Auf diese zusätzliche Seite 211 wird dann eine aus dünnem Metall bestehende Gewichtsplatte 330 gehängt, so dass durch das der Seite 211 hinzugefügte Gewicht diese Seite leichter nach unten in die Haftmittelschicht 16 hinein bewegt wird, so dass sie dann auf die gleiche korrekte Weise im Buch gebunden liegt, so als wenn sie schon beim erstmaligen Bindevorgang des Buches dabeigewesen wäre. Nach dem Einsetzen dieser zusätzlichen Seite wird natürlich die Gewichtsplatte 330 entfernt und steht für einen weiteren derartigen Verwendungszweck zur Verfugung.
Aus der vorerwähnten Beschreibung ist deutlich geworden, dass das Hinzufügen und das Entnehmen von Seiten zum Buch bzw. aus dem Buch leicht zu bewerkstelligen
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ist, und dass keine Seiten des Buches ausser Kontakt mit dem Haftmittel stehen. Auf diese Weise wurde also ein sehr vielseitig zu verwendendes Buchbindesystem aufgezeigt.
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Gebundenes Buch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Buchseiten (21), die entlang einer ihrer Kanten (21a) zueinander ausgerichtet sind, mit diesen ausgerichteten Kaqten in einer thermisch erweichbaren Haftschicht (16) eingebettet liegen, so dass jede Buchseite mit einem zu beiden Seiten ihrer ausgerichteten Kante (21a) liegenden Bereich (21b, 21c), der bei den an diese ausgerichtete Kante angrenzenden Vorder- und Rückseiten der Buchseite liegt, niit der Haftschicht in Kontakt steht.
    2. Gebundenes Buch nach Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, dass die Haftschicht (16) ein in ihr eingebettetes Tuch als Versteifung aufweist.
    3. Gebundenes Buch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Haftschicht (16) verwindungsfähig an einem stabilen Buchrücken (11) befestigt ist, der· die vordere und hintere Buchdecke (12, 13) trägt, wobei die Buchdecken zumindest die Grundflächengrösse der Buchseiten (21) aufweisen.
    U. Verfahren zum Binden von mehreren Blättern
    entlang einer ihrer Kante (21a), dadurch gekennzeichnet, dass die Blätter (21) auf eine thermisch reagierende Haftschicht (16) gelegt werden, welche Haftschicht sich auf einem Buchrücken (11) befindet, dass dann die Haftschicht erwärmt wird, so dass die Blätter während der Erwärmung der Haftschicht in die Haftschicht eindringen, und dass dann die Haftschicht gekühlt wird, wobei der Buchrücken zumindest annähernd rechtwinklig zur Ebene der Blätter gehalten wird.
    5. Bindevorrichtung zum Binden eines Buches, dag mehrere zur Befestigung an einem im wesentlichen flachen Buchrücken bestimmte Buchseiten aufweist, wobei der Buchrücken
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    schwenkbar mit der vorderen und hinteren Buchdecke verbunden ist, gekennzeichnet durch eine im wesentlichen flache Platte (20, 33), Heizorgane zur wahlweisen Beheizung dieser Platte, Haltemittel (50, 51, 62, 63) zum Halten eines Teiles des Bucheinbandes (10) in im wesentlichen horizontaler Lage auf der Platte und die Buchseiten (21) im wesentlichen in vertikaler Lage, so dass die Dicke des Buches ohne festes Andrücken von gebündelten Buchseiten an den Buchrücken gebildet wird, und Schwenkmittel (UO-UU) zum Hin- und Herschwenken der Platte (33) um eine zur Längsachse des Buchrückens im wesentlichen parallel liegende Achse (3Ό.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine zum Kühlen des Buchrückens (11) bestimmte Kühleinrichtung (25-27).
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6} dadurch gekennzeichnet, dass die Kühleinrichtung (25-27) eine Abkühlplatte (25) aufweist, die mit einer im wesentlichen flachen Oberfläche (27) verseilen ist, die im wesentlichen rechtwinklig zu einer Wand (26) liegt, zum Halten eines zu bindenden Buches mit seinem Buchrücken (11) während des Kühlvorganges im wesentlichen rechtwinklig zu den Buchseiten (21).
    8. Bindevorrichtung für ein Buch, das mehrere
    zur Befestigung an einem Buchrücken bestimmte Buchseiten aufweist, gekennzeichnet durch eine Halteeinrichtung (33) zum Halten des Buchrückens (11) mit den darauf liegenden Buchseiten (21), Heizorgane zum wahlweisen Beheizen der Halteeinrichtung (33), ein Abstützorgan (50, 51, 62, 63) zum lockeren Abstützen der Buchseitqn an im wesentlichen oberhalb dem Buchrücken liegenden Stellen zum Halten der Buchseiten im wesentlichen vertikal, um die Dicke des Buches ohne festes Andrücken von gebündelten Buchseiten an den Buchrücken zu bilden.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass' die Halteeinrichtung ein Verstellorgan zum Anheben von einzelnen Stellen des Buchrückens aufweist, zum
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    Erreichen einer Verschiebebewegung zwischen den Buchseiten.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch eine Kühleinrichtung (25-27) zum Kühlen des Buchrückens (11) in einer zu den Buchseiten (21) im wesentlichen rechtwinklig liegenden Lage.
    11. Bucheinband, gekennzeichnet durch einen schwenkbar an der vorderen und hinteren Buchdecke (12, 13) angeordneten Buchrücken (11), ein am Buchrücken vorhandenes, thermisch reagierendes Haftmittel (16), wobei der Buchrücken gegen eine Buchdecke zur im wesentlichen flachen Lagerhaltung urnklappbar ist, und dass eine lösbare Beschichtung (18, 19) an dieser Buchdecke vorhanden ist, die bei der Lagerhaltung zumindest den in Anlage mit dem Haftmittel befindlichen Buchdeckenbereich bedeckt.
    12. Bucheinband nach Anspruch 11, dadurch
    gekennzeichnet, dass das Haftmittel (16) am Buchrücken (11) im wesentlichen über den ganzen Haftmittelbereich vorgehärtet ist.
    13. Bucheinband nach Anspruch 11, dadurch
    gekennzeichnet, dass das Haftmittel (16) einen warmschmelzenden Haftmittelanteil enthält, der eine Schmelztemperatur in der Grössenordnung von 105 C hat.
    IH. Bucheinband nach Anspruch 11, dadurch
    gekennzeichnet, dass das Haftmittel (16) eine Dicke von etwa 0,75 mm hat.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch
    gekennzeichnet, dass die Kühleinrichtung eine Abkühlplatte aufweist, die mit einer konkaven, zylindrischen Oberfläche versehen ist, die im wesentlichen rechtwinklig zu einer Wand liegt, zum Halten eines zu bindenden Buches mit seinem Buchrücken während des Kühlvorganges im wesentlichen rechtwinklig zu den Buchseiten.
    16. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass das erste und das letzte Blatt mit formschlüssi-
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    gen Mitteln (18a, 19a, 118, 12b, 13b, 218, 2 20, 320) angrenzend an den Buchrücken (11) in Kontakt mit der Haftschicht (16) angeordnet und gehalten wird.
    17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein Trennorgan (220, 320) zwischen eine Buchdecke (12, 13) und das angrenzende Blatt (21) während der thermischen Einwirkung auf die Haftschicht (16)eingeführt wird.
    18. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass das Trennorgan (220, 320) nach dem Kühlen der Haftschicht (16) entfernt wird.
    19. Verfahren zum Einsetzen eines zusätzlichen
    Blattes in ein Buch, welches Buch einen auf Wärme reagierenden, zum Binden bestimmten Buchrücken aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Buchrücken (11) erwärmt wird, wobei das Buch auf dem Buchrücken liegt, so dass die Blätter des Buches nach oben ragen, dass dann das zusätzliche Blatt (211) zwischen benachbarte Blätter eingesetzt wird und eine nach unten wirkende Kraft (330) auf das zusätzliche Blatt aufgebracht wird und dass gleichzeitg hierbei der Buchrücken um eine zur Längsachse des Buchrückens im wesentlichen parallele Achse (34) hin und her geschwenkt wird.
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DE19732331612 1972-06-22 1973-06-20 Verfahren und Vorrichtung zum Binden eines Blattstapels in einem Einband mittels eines thermoplastischen Klebstoffes Expired DE2331612C3 (de)

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