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DE2330919A1 - Verfahren zur verminderung der hygroskopizitaet von polycarboxylaten - Google Patents

Verfahren zur verminderung der hygroskopizitaet von polycarboxylaten

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Publication number
DE2330919A1
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DE
Germany
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poc
rel
mixer
melt
addition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2330919A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Dr Haschke
Horst Dr Krueger
Peter Dr Kuzel
Gerhard Dr Morlock
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
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Priority to GB2564274A priority patent/GB1445058A/en
Priority to US05/478,425 priority patent/US3987218A/en
Priority to SE7407836A priority patent/SE7407836L/xx
Priority to FR7420919A priority patent/FR2233362B1/fr
Priority to IT51552/74A priority patent/IT1013488B/it
Priority to BE6044645A priority patent/BE816470A/xx
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Pending legal-status Critical Current

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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J3/00Processes of treating or compounding macromolecular substances
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2300/00Characterised by the use of unspecified polymers
    • C08J2300/10Polymers characterised by the presence of specified groups, e.g. terminal or pendant functional groups
    • C08J2300/104Polymers characterised by the presence of specified groups, e.g. terminal or pendant functional groups containing oxygen atoms
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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    • Y10T428/29Coated or structually defined flake, particle, cell, strand, strand portion, rod, filament, macroscopic fiber or mass thereof
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Description

DEUTSCHE GOLD- UND SILBER-SCHEIDEANSTALT VOIiMALS BO£ 6000 Frankfurt 1, Weissfrauenstrasse 9
Verfahren zur Verminderung der Hygroskopizität von Polycarboxylaten
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Verminderung der Hygroskopizität und zur Verbesserung der Rieselfähigkeit von Polycarboxylaten.
Polyelektrolyte vom Typ der Polycarboxylate - also Polymere, deren Eigenschaften im wesentlichen vom Vorhandensein zahlreicher Carboxyl- bzw. Carboxylatgruppen bestimmt werden tendieren mehr oder weniger stark dazu, Wasserdampf aus der Luft aufzunehmen. Diese Eigenschaft ist besonders stark ausgeprägt, wenn diese Polyelektrolyte in Form von Alkali- oder Ammoniumsalzen vorliegen. Sie kann dann unter Umständen so stark sein, dass diese Stoffe bereits in einer Atmosphäre relativ geringer Temperatur, z.B. 20 C, und relativ geringer relativer Luftfeuchtigkeit, z.B. kO bis 60 $, sehr rasch zur Verklumpung neigen, klebrig werden oder gar zerfliessen.
Es ist bekannt, zur Verminderung der hygroskopischen Eigenschaften derartiger Polycarboxylate die Tatsache auszunutzen, dass ihre sauren Formen, also die freien Polycarbonsäuren, im allgemeinen wesentlich weniger hygroskopisch sind als die Salze. So wird z.B. in der DT-OS 2 100 5OO ein Verfahren zur Hygroskopizitätsverminderung von Polycarboxylaten angegeben, bei dem diese Polycarboxylate grundsätzlich nur durch partielle Neutralisation saurer Polycarbonsäuren mit Alkalien bis zu einem Neutralisationsgrad von maximal 60 f? hergestellt werden sollen.
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Andere bekannte Verfahren zur Verminderung unerwünschter Folgeerscheinungen der Hygroskopizität von Polycarboxylaten beruhen auf der bekannten Eigenschaft hydrophobierter, feinteiliger Kieselsäuren, hygroskopische Pulver rieselfähig zu halten (vgl. z.B. DT-OS 2 13^ 695).
Es ist ferner bekannt, die Hygroskopizität bestimmter Stoffe dadurch zu beseitigen, dass man sie mit geeigneten Hüllmaterialien einkapselt oder analog zu derartigen "makroskopischen" Verfahren einem "mikroskopisch" arbeitenden Coatungsprozess unterwirft. Ein besonders elegantes, modernes Verfahren der Coatungstechnik ist das sogenannte "Prill-Verfahren". Dabei wird der hygroskopische Stoff in Pulverform in eine Schmelze des Hüllmaterials eingetragen bis eine möglichst konzentrierte, jedoch noch fliessfähige und durch Düsen versprühbare Suspension des hygroskopischen Stoffes in der Hüllinaterialschmelze als Suspensionsmittel entstanden ist, Diese Suspension wird anschliessend durch Sprühdüsen in einen Sprühturm eingesprüht, wobei in jedem versprühten Suspensionströpfchen das zunächst noch flüssige Suspensionsmittel aufgrund seiner Oberflächenspannung eine nahezu genau kugelförmige Hülle um die darin suspendierten Pulverteilchen des hygroskopischen Stoffes bildet. Auf dem Fallweg durch den Sprühturm erkalten die versprühten Tröpfchen soweit, dass das Hüllmaterial erstarrt, und dass man schliesslich am Boden des Turmes ein Pulver kugelförmiger Partikel erhält. Dieses Verfahren hat jedoch den Nachteil, dass relativ grosse Hüllmaterialmengen, bezogen auf den zu umhüllenden Stoff, erforderlich sind - mindestens etwa 1 Gewichtsteil Hüllmaterial auf 1 Gewichtsteil zu umhüllenden Stoff- um die Fliessfähigkeit der Suspension, deren Versprühbarkeit und die Ausbildung kugelförmiger Partikel zu gewährleisten.
Ganz allgemein führen Verfahren zur Mischung hygroskopischer
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BAD ORIGINAL
Substanzen mit festen oder flüssigen nicht-hygroskopischen Stoffen in den verschiedensten Mischsystemen andererseits nur zu einer dem Mischungsverhältnis entsprechenden Hygroskopizitätsverminderung (ausgedrückt als Abnahme der bei bestimmter Temperatur und bei bestimmter relativer Luftfeuchtigkeit von der Gewichtseinheit des hygroskopischen Stoffes bzw. der Mischung in einem bestimmten Zeitraum aufgenommenen Wassermenge), ohne dass dabei die Eigenschaften des hygroskopischen Stoffes entscheidend beeinflusst würden. Darüber hinaus führt jeder derartige Mischvorgang im allgemeinen nach dem n Schneeballsystem" zu einer mehr oder weniger raschen Agglomerierung der Pulverpartikel unter Bildung von bis zu einige Zentimeter grossen Brocken, die nach dem Mischprozess abgesiebt oder vermählen werden müssen.
Es wurde nun ein Verfahren zur Verminderung der Hygroskopizität von Polycarboxylaten gefunden, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man sie in Pulverform portionsweise in eine in einem laufenden, auf eine Temperatur bis zu 14O C beheizten Mischer befindliche Schmelze eines nach Gleichgewichtseinstellung bei 30 C in einer Luftatmosphäre von 40 $ relativer Feuchtigkeit noch gut rieselfähig bleibenden, in wässriger Lösung bzw. Suspension sauer oder neutral reagierenden, im Bereich zwischen kO und 120 C schmelzenden Stoffes einträgt, wobei die Menge des Coatungsmittels so zu bemessen ist, dass sie in der nach Eintragung der Gesamtmenge an Polycarboxylat entstehenden Mischung mindestens 3 und höchstens ^O Gewichtsprozent ausmacht.
Überraschenderweise tritt bei der Behandlung von Polycarboxylaten nach dem erfindungsgemässen Verfahren beim Mischungsvorgang keine Klumpenbildung auf. Eine wesentliche Verbesserung der hygroskopischen Eigenschaften wird bereits mit Coatungsmittelmengen erzielt, die weit unter denen der bekannten Coatungsverfahren liegen, obwohl die Verfahrensweise denkbar einfach ist. In Anbetracht der geringen bereits wirksamen Coa-
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tungsmittelmengen muss bezweifelt werden, ob der zu erzielende Effekt überhaupt oder.überwiegend auf einer echten Coatung beruht. Der Ausdruck "Coatungsmittel" wird daher nur vereinfachend gebraucht. Darüber hinaus fällt das gecoatete Produkt direkt als weitgehend einheitliches, gut rieselfähiges Granulat an.
Das erfindungsgemässe Verfahren lässt sich grundsätzlich zur Verminderung der Hygroskopizität aller Polycarboxylate anwenden. Besonders gross ist der erzielbare Effekt jedoch bei der Behandlung von partiellen oder vollständigen Alkali- oder Ammoniumsalzen. Unter Polycarboxylaten werden in der vorliegenden Anmeldung solche polymeren Elektrolyte verstanden, die als funktioneile Gruppen eine Vielzahl von Carboxyl- bzw. Carboxylatgruppen aufweisen. Beispiele solcher Polycarboxylate sind Polyacrylate, Poly(ü£/-hydroxyacrylate), Homo- oder Copolymerisate der Maleinsäure oder Itaconsäure bzw. die entsprechenden Salze.
Mit besonderem Vorteil wird das erfindungsgemässe Verfahren bei einer ganz bestimmten Gruppe von Polycarboxylaten angewandt. Und zwar bei solchen, die als funktionelle Gruppen neben überwiegend Carboxyl- bzw. Carboxylatgruppen zusätzlich noch Carbonyl- und/oder Hydroxylgruppen enthalten. Diese Polycarboxylate werden je nachdem, welche der genannten Gruppen sie in welchem Anteil enthalten, Poly(aldehydocarboxylate) - kurz PAC -, Poly(hydroxycarboxylate) - kurz POC - oder Poly(hydroxyaldehydocarboxylate) - kurz PAC oder POC, je nach dem überwiegenden Charakter - genannt. Der mittlere Polymerisationsgrad der wichtigsten Vertreter liegt zwischen 5 und 5OO, vorzugsweise zwischen 10 und 300^ insbesondere zwischen 15 und 100. Dabei sind die Angaben über den mittleren Polymerisationsgrad so zu verstehen, dass deren Werte 5» 10» 15, 100, 300 bzw. 500 Werten der reduzierten Viskosität, gemessen an einprozentigen Lösungen freier Poly(aidehydοcarbonsäuren) bzw. für die Poly(hydroxycarboxylate) und Poly-
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(hydroxyaldehydoearboxylate) gemessen an den diesen als Zwischenprodukte zugrunde liegenden Poly(aldehydocarbonsäuren) von O,033, 0,047, 0,053» O,095, 0,200 bzw. 0,300 Deziliter pro Gram« entsprechen, wobei zur Bereitung der zur Messung notwendigen 1 $dgen Poly(aldehydocarbonsäure)-Lösungen die freien Poly(aldehydocarbonsäuren) zuerst mit entsprechenden Mengen 5 $iger, wässriger SO -Lösungen übergössen werden und man, nachdem vollständige Lösung eingetreten ist, mit den gleichen Volumen 10 ^iger, wässriger NaCl-Löeungen auffüllt. Die viskosiraetrische Messung erfolgt bei 20°C.
Diese Polycarboxylate sind aufgebaut aus
Y + W/2 - 2Z Grundeolprozent Einheiten der allgemeinen Foreel
-ΟΙ
COOA
(D.
Grundmolprozent Einheiten der allgemeinen Forwel
-C-CHO
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Grundmolprozent Einheiten der allgemeinen Formel
COOA
C COOA
(in).
Grundmolprozent Einheiten der allgemeinen Formel
$ - CH,
-C-
CH2OH
(IV) und
Grundmolprozent Einheiten der allgemeinen Formel
- 0 - CH -
CH = CH,
wobei U gleich 12 bis 47, vorzugsweise 10 bis 30; V gleich 1 bis 25» vorzugsweise 1 bis 15f insbesondere 1 bis 10; ¥ gleich 0 bis U, vorzugsweise 0,3 * U bis U, insbesondere 0,5 · U bis U} Y gleich 100- (u + V + Z) und Z gleich 0 bis 20, vorzugsweise 0 bis 10, insbesondere 0, ist, A für ein Alkalimetall-, Wasserstoff- oder Ammoniumion, vorzugsweise ein Natrium- oder Wasserstoffion, steht, R Wasserstoff, Methyl, Hydroxymethyl, Äthyl, Chlor oder Brom, vorzugsweise Wasserstoff oder Hydroxymethyl, bedeutet, R_ und R. gleich
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oder verschieden sind und Wasserstoff oder Hydroxymethyl bedeuten, R_ und R_ gleich oder verschiß den sind und Wasserstoff, Methyl oder Äthyl, vorzugsweise Wasserstoff, bedeuten, und wobei als Randbedingung erfüllt sein muss, dass für W ungleich Null der Quotient aus Grundmolprozent Carboxyl- bzw. Carboxylatgruppen und Grundmolprozent Hydroxylgruppen zwischen 2 und 16, vorzugsweise zwischen 2 und 9» insbesondere zwischen 3 und 8, liegt.
Die Anteile der Einheiten mit den allgemeinen Formeln (i) bis (V) sind in Grundmolprozenten nach E. Tromrastorff angegeben, d.h. als die mittlere Anzahl der jeweiligen Formeleinheiten pro insgesamt 100 Formeleinheiten (i) bis (V) in den Polymerenmolekülen.
Die vorsteheid definierten Poly(aldehydocarboxylate), PoIy-(hydroxycarboxylate) und Poly(hydroxyaldehydocarboxylate) sowie geeignete Verfahren zu ihrer Herstellung sind in den deutschen OffenlegungsSchriften 1 90h 9^0, 1 90^ 9^1 und 1 9^2 556 ausführlich beschrieben. Sie sind unter anderem hervorragend geeignet als Komplexbildner für die Wasserhärtebildner oder für Schwermetallionen und als Gerüstsubstanzen für Wasch-, Bleich- und Reinigungsmittel. In speziellen Anwendungsfällen wirkt jedoch möglicherweise ihre Hygroskopizität störend. Durch das erfindungsgemässe Verfahren kann nun diese Hygroskopizität erheblich vermindert werden, so dass sie auch für solche Zwecke eingesetzt werden können, ohne dass Störungen zu befürchten sind.
Die nach dem erfindungsgemässen Verfahren zu behandelnden PoIycarboxylate, insbesondere in Form ihrer partiellen oder vollständigen Salze, werden als vermahlenes oder sprühgetrocknetes Pulver langsam, d.h. etwa so schnell, dass naph visueller Beurteilung immer eine vollständige Homogenisierung des Mischgutes innerhalb weniger, beispielsweise 5 bis 10, Minuten erfolgt, in die in einem laufenden, auf eine Tempera-
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tür bis zu ikO C beheizten Mischer befindliche Schmelze des Coatungsmittels eingetragen.
Als Coatungsmittel kommen natürlich nur solche Stoffe in Frage» die weniger hygroskopisch sind als die zu behandelnden Polycarboxylate. Sie sollen nach Gleichgewichtseinstellung bei 30 C in einer Luft-Atmosphäre von 40 $, vorzugsweise mindestens 80 $, insbesondere mindestens 90 $» relativer Feuchtigkeit noch gut rieselfähig, also "frei fliessend" bleiben.
Die Coatungsmittel müssen ferner in wässriger Lösung bzw. Suspension sauer oder neutral reagieren. Unerwarteterweise sind nämlich basische Stoffe, wie beispielsweise Hexamethylendiamin, völlig ungeeignet, weil sie zu vollständigem Verkleben des Mischgutes im Mischer und zu Knollenbildung führen«
Der Schmelzpunkt der Coatungsmittel soll im Bereich zwischen k0 und 120 C, vorzugsweise zwischen 50 und 100 C, insbesondere zwischen 60.und 80 C,liegen und ihre Menge soll so bemessen sein, dass ihr Anteil nach Eintragung der gesamten Menge an zu behandelndem Polycarboxylat 3 bis k0 Gewichtsprozent, vorzugsweise 5 bis 30 Gewichtsprozent, insbesondere 5 bis 15 Gewichtsprozent, der entstehenden Mischung ausmacht.
Als Coatungsmittel, welche die genannten Bedingungen erfüllen, sind beispielsweise geeignet aliphatieche Monocarbonsäuren ab etwa C12, wie Laurinsäure, Myristinsäure, Palm!tinsäure, Stearinsäure, Arachinsäure, Behensäure, Elaidinsäure; aliphatische Dicarbonsäuren, wie Glutarsäure, Pimelinsäure oder Undecandicarbonsäure j Säureanhydride, wie Maleinsäureanhydrid; einwertige Alkohole, wie Cetyl-, Ceryl-Alkohol, oder Eikosanol, Psyllostearylalkohol, oder bestimmte Poly(vinylalkohole)j Paraffine; Ester, wie Fettsäureester höherer einwertiger Alkohole (z.B. "Japanwachs"); Fettsäure-Polyglykoläther;
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Polyäther, wie Propylenoxid-Äthylenoxid-Copolyadditionsprodukte. Besonders bevorzugt sind die aliphatischen C1^ bis C„2 Monocarbonsäuren und φ Poly (vinylalkohole ). Die Coatungsmittel können auch im Gemisch angewendet werden, wenn die Gemische die oben genannten Bedingungen erfüllen. Es können dann auch Coatungsmittel, die im reinen Zustand Schmelzpunkte über 120 C aufweisen, eingesetzt werden, wenn durch den Effekt der Schmelzpunktserniedrigung die Gemische unterhalb 120 C schmelzen.
Zur optimalen Ausnützung des durch das erfindungsgemässe Verfahren erzielbaren Effekts ist es zweckraässig, nach vollständiger Zugabe des Polycarboxylats zu dem im Mischer vorgelegten Coatungsmittel und nach visuell vollständiger Homogenisierung der Mischung noch einige Zeit, d.h. etwa 10 Minuten bis 1 Stunde lang, bei einer Temperatur zwischen kO und 14O C, vorzugsweise zwischen dem Schmelzpunkt des Coatungsmittels und 1^0 C, nachzumisehen.
Als Mischer 'sind nur auf die oben genannten erforderlichen Temperaturen heizbare Systeme geeignet, die das Mischgut mechanisch wenig beanspruchen, d.h. den Aufbau grösserer Partikelaggregationen zulassen und auch nach längerer Mischdauer nicht zu einem Vermählen (d.h. zu einer wesentlichen Verringerung der mittleren Korngrösse der eingesetzten Pulver) des Mischgutes führen. Es kommen demnach nur Mischer ohne spezielle Zerkleinerungsvorrichtungen infrage (vgl. Ullmanns Encyclopädie der techn. Chemie, 3» Aufl., Band 1, S. 7i4). Dazu gehören Mischtrommeln, Mischer mit rotierenden Schaufeln, Umsehaufler und gegebenenfalls, wenn die Konstruktion einen Vermahleffekt (d.i. eine Mischgutzerkleinerung durch Zermahlen zwischen Maschinenteilen oder durch Zerschlagen durch Maschinenteile) ausschliesst, auch Schneckenmischer (vgl. A."G. Kassatkin "Chemische Verfahrenstechnik", Band I, VEB
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Deutscher Verlag für Grundstoffindustrie Leipzig (1962), S. 329).
Beispiele für derartige Mischer sind Pallmischer mit oder ohne zwangsweisen Mischvorgang, Pflugschaufel-Mischer, Zentrifugenmischer oder Kegelschnecken- bzw. Epicycloidschneckenmischer. Besonders geeignet sind davon für das erfindungsgemässe Verfahren die Pflugschaufelmischer mit starrer oder auch mit rotierender Trommel.
Die gesamte Dauer des Mischvorganges beim erfindungsgemässen Verfahren, gerechnet vom Zeitpunkt der ersten Polycarboxylateingabe in den Mischer, soll zweckmässigerweise zwischen 15 Minuten und 5 Stunden, vorzugsweise zwischen 20 Minuten und einer Stunde,liegen.
In den nachfolgenden Vergleichsversuchen und Beispielen wird die Hygroskopizität und Rieselfähigkeit der zu untersuchenden Substanzen auf folgende Weise getestet:
In zylindrische ¥ägegläschen mit einem Durchmesser von ca. #4 cm und einer Höhe (einschliesslich Schliff) von ca. 2 cm werden pulverförmige (mittlerer Partikeldurchmesser um 50/&) Proben der zu prüfenden Substanzen eingewogen. Die Einwaagen werden so gewählt, dass bei einigermassen gleichmässiger Verteilung des Pulvers über die Wägegläschen-Bodenfläche, sich eine Bedeckungshöhe von etwa 3-5 mm ergibt.
Unmittelbar nach der Einwaage werden die Wägegläschen mit den Proben in Exsikatorgefässe über wässrige Schwefelsäure eingestellt. Die in den Exsikatorgefässen befindlichen Schwefelsäurelösungen werden so eingestellt, dass in jeweils einem Exsikatorgefäss eine rel. Luftfeuchtigkeit (bezogen auf 2O°C) von hO #, bzw. von 65 0^ bzw. von 80 % aufrecht erhalten wird (50 #ige, bzw. 36 $ige, bzw. 26 $ige H2SO^).
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In Abständen von jeweils Zk Stunden werden die Wägegläschen mit den Pulverproben ausgewogen und damit die relative Gewichtszunahme (= Wasseraufnähme) in Prozenten des Anfangsgewichtes ermittelt. Vor dem Wiedereinstellen der Proben in die entsprechenden Exsikatorgefässe werden die Pulver mit einem Metallspatel durchmischt, dabei gleichzeitig auf ihre Rieselfähigkeit geprüft und schliesslich zur Ermittelung des Korrekturfaktors wegen eventueller Pulververluste durch den Mischvorgang nochmals gewogen. Die Durchmischung erfolgt, um zu vermeiden, dass gegebenenfalls durch die oberen Pulverschichten der Zutritt der Luftfeuchtigkeit zu den unteren Pulverschichten behindert wird.
Die Testresultate werden in $> Gewichtszunahme nach 2 Tagen bei HO i>, 65 $>, bzw. 80 # relativer Luftfeuchtigkeit ("rel. LF"; 20 C)' zusammen mit der Angabe der Rieselgrenze (d.i. die notwendige, gegebenenfalls durch wesentlich drastischere Bedingungen erzwungene prozentuale Wasseraufnahme bis zum Beginn des Verklumpens, also des Endes der freien Rieselfähigkeit des Pulvers) angegeben.
Beispiele
In den Beispielen wird das erfindungsgemässe Verfahren an den folgenden reinen Poly(hydroxycarboxylaten) und PoIy-(hydroxyaldehydocarboxylaten) veranschaulicht t
POC-Na-SaIz "A"
POC-Na-SaIz, hergestellt durch oxidative Copolymerisation von 20 Molprozent Acrylsäure mit 80 Molprozent Acrolein in 20 gewichtsprozentiger, wässriger Ho0„-Lösung (0,9 Mol H_0 pro Mol Acrolein) bei 65 C, gefolgt von Neutralisation, Umsetzung
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mit NaOH nach Cannizzaro und nachträglicher Neutralisation mit einem Restanteil des genannten Copolymerisate in 33 gewichtsprozentiger wässriger Lösung auf pH = 7>0. Das POC-Na-SaIz war gekennzeichnet durch die Parameter: Mittlerer Polymerisationsgrad = 12; COO": OH-Verhältnis = 3,2 (unter Mitberücksichtigung der Endgruppen); U = 2^,5; V = 11,0; ¥ = 22,5; Y = 64,5; Z=O.
PAC-Na-SaIz "B''
PAC-Na-SaIz, hergestellt durch oxidative Copolymerisation von 50 Molprozent Acrolein und 50 Molprozent Acrylsäure in wässrigein, 20 gewichtsprozentigem ^2^2 ^°»9 Mol H„0 pro Mol Acrolein) bei etwa 60 C und anschliessende Neutralisation mit wässriger Natronlauge in 30 foiger wässriger Lösung auf pH = 7; gekennzeichnet durch die Parameter! Mittlerer Polymerisationsgrad = 60; U = 18; V = k; V = 3; Y = 78S Z=O,
POC-Na-SaIz "C"
POC-Na-SaIz, hergestellt durch oxidative Copolymerisation von 50 Molprozent Acrolein mit 50 Molprozent Acrylsäure in 20 prozentigem, wässrigem Wasserstoffperoxid (0,9 Mol H„0 pro Mol Acrolein) bei 60 C, gefolgt von Neutralisation, Cannizzaro-Reaktion und Neutralisation mit 20 prozentiger H SO. in ^O $iger wässriger Lösung auf pH = 7» gekennzeichnet durch die Parameters Mittlerer Polymerisationsgrad = 60, C00~ : OH-Verhältnis 7»7 (unter Berücksichtigung der Endgruppen); U = 18; V = h; ¥ = 17,5; Y = 78; Z=O.
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POC-Na-SaIz "D"
POC-Na-SaIz, hergestellt durch oxidative Copolymerisation von 50 Molprozent Acrolein mit 5Ö Molprozent Acrylsäure in 20 prozentigeia wässrigem H_0 (0,9 Mol Ho0 pro Mol Acrolein) bei 60 C, gefolgt von Neutralisation und Cannizzaro-Reaktion in Gegenwart von (d.h. unter gleichzeitiger Ankondensation von) Formaldehyd sowie anschliessender Neutralisation mit einem Rest des in der ersten Reaktionsstufe hergestellten Polymerisates in 35 /Siger wässriger Lösung auf pH = 7ΐ gekennzeichnet durch die Parameter» Mittlerer Polymerisationsgrad = 60, COO" j OH-Verhältnis = 5,8 (unter Mitberücksichtigung der Endgruppen); U = 16,7, V = 3,fr; W = 8,0; Y = 79,9; Z=O.
Die Prüfung der Hygroskopizität und Rieselfähigkeit dieser Polycarboxylate brachte folgende Ergebnisse, die als Grundlage für die Beurteilung des durch das erfindungsgemässe Verfahren erzielbaren Effekts dienen sollen:
Produkt Hygroskopizitätstest Gew.-Zunahme nach Rieselgrenze
prozentuale bei einer
2 Tagen bei 65 $rel. LP 8O $> rel prozentualen
frO # rel.LP .LF Gew.-Zunahme
36 fr8 von:
POCNA lfAM 13 20 25 12
PACNa WBW 7 23 30 15
POCNa "C" 8 27 33 15
POCNa "D" 9 15
Bereits nach einigen Stunden offenen Stehens bei 65 $ relativer Luftfeuchtigkeit (bei 20°c) geht die freie Rieselfähigkeit dieser Produkte verloren.
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Beispiel 1:
In einem auf 6O C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 100 g Laurinsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 30 min 1900 g POC-Na-SaIz "CM als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50 M eingetragen (entsprechend 5 $ Coatungsmittel in der Gesamtmischung). Nach Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 50°C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrags gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäureschmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 15O g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellt ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 10 ,vl mittlerem Teilchendurchmesser dar. Es war wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhaltens
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze
k0 i> rel. LF 65 $ rel. LF 80 $ rel. LF
7 \h 16 bei 25 %
Was s eraufnähme
-15 -
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Beispiel 2*
In einem auf 1OO C aufgeheizten Pflugschaufelmischor mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden
100 g Stearinsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden
innerhalb von 30 min bei laufendem Mischer 19OO g POC-Na-Salz "C" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/U eingetragen (entsprechend 5 $ Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 rain bei
100 C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete
Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte,
nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 100 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat
um, das in ziemlich gleichem äusserlichen Aussehen bis zum
Ende der POC-Zugabe und des MischungsVorganges erhalten bliob.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 70/tt mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser riesolfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhaltens
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen Rieselgrenze
hO £ rel. LF 65 # rel. LF 80 £ rel.LF
16 17 bei 22 $
Vasseraufnähme
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- 16 - Beispiel 3»
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 100 g Stearinsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden
innerhalb von 20 min bei laufendem Mischer 1900 g PAC-Na-SaIz "B" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurch- ■esser von ca. 50/U eingetragen (entsprechend 5 $ Coatungs-
■ittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der PAC-Zugabe wurde noch weitere 20 min bei
100 C gemischt. Die zu Beginn des PAC-Eintrages gebildete
Suspension des PAC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der PAC-Menge (ca. 100 g) zugegeben war, bei weiterer PAC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat üb, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum
Ende der PAC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen la Mischer - homogenes Granulat von etwa 70/u Mittlere« Teiichendurchmeaser dar.
Ee war nach de« Abkühlen auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte folgendes Verhalten im Hygroskopizitätstestί
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze hO <jL rel. LF 65 # rel. LF 80 $ rel. LF
12 15 bei 28 «6
Wasseraufnähme
- 17 -
409885/1330
Beispiel Ht
In einem auf 90 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel "und 5 1 Passungsvermögen wurden 100 g Stearinsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 25 min bei laufendem Mischer 19OO g POC-Na-Salz "A" als fein vermahlenes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 7/U eingetragen (entsprechend 5 Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 9O0C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 100 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichera Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Vand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 60/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhalten?
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze 40 # rel. LP 65 <f> rel. LF 80 # rel. LF
19 20 bei 22 %
Wasseraufnähme
- 18 -
409885/1330
Beispiel 5»
In einem auf 60 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 200 g Myristinsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden
innerhalb von 20 min bei laufendem Mischer 1800 g POC-Na-SaIz "A" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlex-em Teilchendurchmesser von ca. 50/U eingetragen. (Entsprechend 1O ^ Coatungsmittel in der Gesamtmischung)
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 20 min bei
60 C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete
Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil dex' POC-Menge (ca. 200 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum
Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Sehaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 70/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte folgendes Verhalten im Hygroskopxzitätstestj
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen, bei Rieselgrenze
$ rel. LF 65 <$> rel. LF 80 % rel.LF
17 18 bei 25 i*
Wasseraufnähme
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Beispiel 61
In einen auf 80 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 300 g Palmitinsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 35 min bei laufendem Mischer 1700 g POC-Na-SaIz nAw als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/U eingetragen (entsprechend 15 $ Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 80 C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvere in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 300 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und dee Mischung»vorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellt ein - bis auf vernachlässigbare Vand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 80 /a mittlere« Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhaltens
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze kO <$> rel. LF 65 ή» rel. LF 80 % rel. LF
16 17 bei 25 i> Wasser-
aufnahme
- 20 -
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Beispiel 7?
In einem auf 130 C aufgeheizten Pflugschaufelraischer mit
liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen
wurden *t00 g Behensäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von hO min bei laufendem Mischer 16OO g POC-Na-SaIz MA" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 5O/U eingetragen (Entsprechend 20 fo Coatungsmittel in der Gesamtmischung.)
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 10 min bei
120°C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete
Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte,
nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. ^00 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat
um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum
Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 80/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Abkühlen auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte folgendes Verhalten im Hygroskopizitätstest:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze
k0 $, rel. LF 65 0Ja rel. LP 80 # rel. LP
4,5 15 16 bei 25 $
Wasseraufnähme
- 21 -
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Beispiel 8i
In einem auf °-O°G aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 500 g Stearinsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 30 min bei laufendem Mischer 1500 g POC-Na-SaIz "A" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/" eingetragen (entsprechend 2 5 "k Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 90°C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 500 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des' Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 80/u mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Au3jangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze 40 $ rel. LF 6$ % rel. LF 80 $ rel. LF
3,5 13 15 bei 25
Wasseraufnähme
- 22 -
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Beispiel 9»
In einem auf 9O°C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 500 g Stearinsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 20 min bei laufendem Mischer 1300 g POC-Na-SaIz 11A" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/U eingetragen (entsprechend 28 % Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 20 min bei 90°C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 500 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Vand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 70 /U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Kaumtemperatür wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskop!zi· tätstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze kO % rel. LF 65 $ rel. LF 80 $ rel. LF
2,5 10 14 bei 25 #
Vasseraufnahmo
- 23 -
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Beispiel ΙΟ»
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 200 g Paraffin aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von hO min bei laufendem Mischer 1800 g POC-Na-SaIz "A" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/U (entsprechend 10 $ Coatungsmittel in der Gesamtmischung) eingetragen.
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 20 min bei 100 C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Paraffin-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 100 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischet· - homogenes Granulat von etwa 70/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhalten»
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze $> rel. LF 65 $ rel. LF 80 $ rel. LF
17 19 bei 25 £
Wa ss er aufnahme
- Zk -
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Beispiel 11:
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufe!mischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 300 g Maleinsäureanhydrid aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von kO min bei laufendem Mischer I7OO g POC-Na-SaIz "A" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. $0 ax eingetragen (entsprechend 15 $ Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 100°C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Maleinsäureanhydrid-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 300 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserJichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 80 ,u mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze kO $> rel. LF 65 $ rel. LF 80 <ß> rel. LF
20 23 bei 25 "J»
Wasseraufnahme
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Beispiel 12?
In einem auf* 1OO°C aufgeheizten Pflugschaufelmiaeher mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 100 g Japanwachs aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 30 min bei laufendem Mischer 19OO g POC-Na-Salz "A" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 5O/U eingetragen (entsprechend 5 Coatungsiaittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 100 C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Japanwachs-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 100 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äussorlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Scliaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 60 λχ mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhalten*
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze 40 # rel. LF 65 # rel. LF 80 # rel. LF
9,5 17 18 bei 20 $>
Was s e raufnähme
- 26 -
409885/1330
Beispiel 13 ί
In einem auf 1OO°C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 200 g Japanwachs aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 20 min bei laufendem Mischer 1800 g POC-Na-SaIz "A" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/u eingetragen (entsprechend 10 <fo Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 100°C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Japanwachs-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Mcnge (ca. 200 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 70/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizi· tätstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Riecelgrenze k0 $> rel. LF 65 $ rel. LF 80 # rel. LF
8 16 17 bei 20 %
Was s e r au fnähme
- 27 -
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Beispiel 1.4 ι
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufe!mischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 300 g Japanwachs aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 20 min bei laufendem Mischer 1700 g POC-Na-SaIz "An als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca« 50/U eingetragen (entsprechend 15 ^o Coatungsnittel in der Gesamtraisehung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 100C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Japanwacha-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 300 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des MischungsVorganges erhalten blieb.
Das erhalten-e Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 60,u mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im HygroskopizitUtstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.—Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze kO jL rel. LF 65 $ rel. LF 80 # rel. LF
18 19 bei 20 $
Vasseraufnahrae
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Beispiel 1 5 ·'
In einem auf 1OO°C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Passungsvermögen wurden 100 g Japanwachs aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von hO min bei laufendem Mischer 19-00 g POC-Na-SaIz "C" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50 /U eingetragen (entsprechend 5 $ Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 20 min bei 100°C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Japanwachs-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 100 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Vand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 70/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze k0 «6 rel. LF 65 # rel. LF 80 # rel. LF
11 12 bei 20 $
Wasseraufnähme
- 29 -
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Beispiel i6»
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 200 g Japanwachs aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 30 min bei laufendem Mischer 1800 g POC-Na-SaIz "C" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. SO/U eingetragen (entsprechend 10 0J0 Coatungsmittel in der Gesaratraischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 20 min bei 100°C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Japanwachs-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 200 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des MischungsVorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelaniiaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 80,u mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhalten»
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze kO $ rel. LF 65 $ rel. LF 80 # rel. LF
12 14 bei 20 #
Wasseraufnähme
- 30 -
409885/1330
Beispiel 17 ι
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufelinischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fasau ngsvermögen wurden 300 g Japanwachs aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 30 min bei laufendem Mischer 1700 g POC-Na-SaIz "C" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/U eingetragen (entsprechend 15 io Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 10 min bei 100 C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Japanwachs-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 300 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des MischungsVorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 70/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze k0 <$> rel. LF 65 # rel. LF 80 # rel. LF
3,5 1*l· 15 bei 20 56
Wasserauf nähme
- 31 -
409885/1330
Beispiel 181
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 300 g Japanwache aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 20 min bei laufendem Mischer 17ΟΟ g POC-Na-SaIz "D" ale sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. ^O/u eingetragen (entsprechend 15 $ Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 100 C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Japanwachs-Schmölze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 300 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Fand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 80/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizi· tätstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze kO <$> rel. LF 65 <$> rel. LF 80 # rel. LF
17 19 bei 20 £
Wasseraufnahme
- 32 -
4 09885/1330
Beispiel 19*
In einem auf ^O C aufgeheizten Pflugschaufe!mischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 200 g Stearinsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von kO min bei laufendem Mischer 1800 g POC-Na-SaIz "C" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/U eingetragen (entsprechend 10 % Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 30 min bei 90 C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 200 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem üusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 80 ,u mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizi· tätstest folgendes Verhalten«
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze kO # rel. LF 65 % rel. LF 80 # rel. LF
15 bei 25 ί>
Wasseraufnahme
- 33 -409885/1330
Beispiel 20t
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 200 g Talgfettsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 30 min bei laufendem Mischer 1800 g POC-Na-SaIz "D" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/U eingetragen (entsprechend 10 ^a Coatungsmittel in der Ge samt mischung) .
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 100°C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 200 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 70/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze kO # rel. LF 65 # rel. LF 80 $> rel. LF
15 17 bei 25 %
Vasseraufnähme
409885/1330
Beispiel 21:
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 200 g Talgfettsäure aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 30 min bei laufendem Mischer 1800 g POC-Na-SaIz "C" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/U eingetragen (entsprechend 10 ^a Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 1000C gemischt. Die zu Deginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 200 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichein Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des MischungsVorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Vand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 70/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizi· tätstest folgendes Verhaltens
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze kO # rel. LF 65 <?<, rel. LF 80 $ rel. LF
6 17 19 bei 25 $>
Wasseraufnähme
- 35 -
409885/1330
Beispiel 22:
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 300 g Fettsäure-C-p-C „-Gemisch aufgeschmolzen. In die Schmelze wurden innerhalb von 18 min bei laufendem Mischer 17OO g POC-Na-SaIz "C" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/U eingetragen (entsprechend 15 $ Coatungsmittel in der Gesamtmischung).
Nach dem Ende der POC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 100°C gemischt. Die zu Beginn des POC-Eintrages gebildete Suspension des POC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der POC-Menge (ca. 300 g) zugegeben war, bei weiterer POC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der POC-Zugabe und des Mischungsvorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Wand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 80/U mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizitätstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2. Tagen bei Rieselgrenze k0 $> rel. LF 65 £ rel. LF 80 <$> rel. LF
10 12 bei 27 #
Was s e raufη ahm e
- 36 -
409885/1330
Beispiel 23:
In einem auf 100 C aufgeheizten Pflugschaufelmischer mit liegender, starrer Mischtrommel und 5 1 Fassungsvermögen wurden 300 g Fettsäure-C. „-C. „-Gemisch aufgeschmolzen. In die Schmölze wurden innerhalb von 14 min bei laufendem Mischer 1700 g PAC-Na-SaIz "B" als sprühgetrocknetes Pulver mit mittlerem Teilchendurchmesser von ca. 50/U eingetragen (entsprechend 15 ¥> Coatungsmittel in der Gesamtmichung).
Nach dem Ende der PAC-Zugabe wurde noch weitere 15 min bei 100 C gemischt. Die zu Beginn des PAC-Eintrages gebildete Suspension des PAC-Pulvers in der Fettsäure-Schmelze kippte, nachdem ein Teil der PAC-Menge (ca. 300 g) zugegeben war, bei weiterer PAC-Zugabe plötzlich in ein gut rieselndes Granulat um, das in ziemlich gleichem äusserlichem Aussehen bis zum Ende der PAC-Zugabe und des MischungsVorganges erhalten blieb.
Das erhaltene Produkt stellte ein - bis auf vernachlässigbare Vand- und Schaufelanhaftungen im Mischer - homogenes Granulat von etwa 70 ,u mittlerem Teilchendurchmesser dar.
Es war nach dem Erkalten auf Raumtemperatur wesentlich besser rieselfähig als das Ausgangsprodukt und zeigte im Hygroskopizi· tätstest folgendes Verhalten:
Prozentuale Gew.-Zunahme nach 2 Tagen bei Rieselgrenze k0 % rel. LF 65 56 rel. LF 80 <fo rel. LF
10 11 . bei 28 #
Wasseraufnähme
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Überraschenderweise ist das. erfiridungsgemässe Verfahren in hohem Masse substratspezifisch. Wie aus den voranstehenden Beispielen ohne weiteres zu entnehmen ist, tritt bei der Behandlung von Polycarboxylaten eine beträchtliche Verminderung der Hygroskopizität und parallel dazu eine entsprechende Verbesserung der Rieselfähigkeit ein. Unterwirft man jedoch sonstige, für ihre Hygroskopizität bekannte Substanzen dor gleichen Behandlung, so ist weder ein halbwegs gleichmässiges Granulat zu erhalten, noch eine Verminderung der Hygroskopizität zu beobachten. Die soll durch die nachfolgenden Vergleichsversuche verdeutlicht werden.
Verfrleichsversuch Ί ;
In einem beheizbaren Pflugschaufelmischer ( 5 1 Inhalt; liegende Trommel) wurden *i00 g Laurinsäure vorgelegt. Der Mischer wurde auf 5O°C geheizt. Während des Aufschmelzens der Laurinsäure wurde bereits der Mischer in Gang gesetzt. Nachdem die Fettsäure vollständig aufgeschmolzen war, wurden innerhalb von Ik Minuten 16OO g fein gepulvertes, trockenes "Natriumporcarbonat1» (= Natriumcarbonat-Perhydrat t Na3CO · 1,5 H-Op) gleichraässig eingestreut. Nach Ende der Percarbonate Zugabe wurde noch 10 min weitergemischt. Der Ansatz entsprach 20 $ Coatungsmittel, bezogen auf die fertige Mischung.
Sofort nach Abschalten des Mischers bestand die Mischung aus äusserst heterogenen Anteilen, d.h. feinem Pulver neben Aggregationen von bis zu 2 cm Durchmesser. Ohne dass das Produkt vermählen wurde (Gefahr der Zerstörung der Coatungs— htillen) wurde ein Bewit terungs versuch im Kliraaschrank bei
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65 bzw. 80 $ relativer Luftfeuchtigkeit (20°c) durchgeführt. (Natriumpercarbonat ist für derartige Versuche sehr gut geeignet, da es auf .den Zutritt von Luftfeuchtigkeit äusserst empfindlich mit spontaner Abnahme seines Peroxid-Gehalts reagiert.)
Im Vergleich mit unbehandeltem Percarbonat konnte an dem nach dem erfindungsgemässen Verfahren behandelten Produkt kein positiver Effekt beobachtet werden; im Gegenteil, das mit Laurinsäure behandelte Produkt schien sogar noch rascher seinen Peroxid-Gehalt zu verlieren.
Vergleichsversuch 2:
Analog Versuch 1 wurde eine weitere Perverbindung, nämlich ein Gemisch aus 50 $ KIiSO5, 25 # KHSO^ und 25 # K2SOj^, mit Laui-insäure (wieder 20 % Coatungsmittel in der Endmischung) behandelt.
Auch dabei trat im Mischer wieder Klumpenbildung auf und es war kein positiver Coatungseffekt erzielbar.
Verglcichsversuch 3 s
In einem beheizbaren Pflugschaufelmischer (5 1 Inhalt; liegende Trommel) wurden 15Ο g Stearinsäure vorgelegt. Der Mischer wurde auf 90 C geheizt. Während des Aufschmelzens der Stearinsäure wurde bereits der Mischer in Gang gesetzt. Nachdem die Fettsäure vollständig aufgeschmolzen war, wurden innerhalb von 20 min 350 g fein gepulvertes, trockenes Cholin-Hydrochlorid gleichmässig eingestreut. Nach Ende der
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Cholin-Hydrochlorid-Zugabe wurde noch 15 min weitergemischt. Der Ansatz entsprach 30 $ Coatungsmittel, bezogen auf die fertige Mischung.
Bereits kurz nach Beginn der Cholin-Hydrochlorid-Zugabe begann der Mischer hörbar zu knirschen und im Mischer bauten sich immer grössere Mischgutaggregationen auf. Zu Ende des Mischvorganges stellte das Mischgut ein Gemenge einer mehl" oder weniger krümeligen Masse mit Klumpen bis zu 2 cm Durchmesser dar. Von einem einheitlichen, rieselfähigen Mischgut konnte keine Rede sein. Das Mischgut war auch nach dem Erkalten (in einem gegen Luftzutritt abgeschlossenen Plastikbeutel) keinesfalls als rieselfähiges Pulver zu bezeichnen, sondern verhielt sich etwa wie klumpiger, feucht gewordener Kristallzucker.
Im Hygroskopietest war sowohl das unbehandelte Produkt, als auch das nach dem oben beschriebenen Verfahren behandelte Produkt bereits nach etwa 6 Stunden bei nur 65 ^ rel. Luftfeuchtigkeit (2O°C) zerflossen; bei 80 $ rel. Luftfeuchtigkeit standen sogar Wassertropfen über dem zerflossenen Produkt,
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Claims (1)

  1. 2330319
    Patentanspruch
    Verfahren zur Verminderung der Hygroskopizität von PoIycarboxylaten, dadurch gekennzeichnet, dass man sie in Pulverform portionsweise in eine in einem laufenden, auf eine Temperatur bis zu 1^0 C beheizten Mischer befindliche Schmelze eines nach Gleichgewichtseinstellung bei 30 C in einer Luft-Atmosphäre von kO <jd relativer Feuchtigkeit noch gut rieselfällig bleibenden, in wässriger Lösung bzw. Suspension sauer oder neutral reagierenden, im Bereich zwischen kO und 120°C schmelzenden Stoffes einträgt, wobei die Menge des Coatungsmittels so bemessen ist, dass sie in der nach Eintragung der Gesamtmenge an Polycarboxylat entstehenden Mischung mindestens 3 und höchstens kO Gewichtsprozent ausmacht.
    15. Juni 1973
    PL/Dr.Sib-El
    409885/1330
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