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DE2330200A1 - Verfahren zum trennen von oel, schwebeteilchen od. dgl. aus emulsionen oder dispersionen - Google Patents

Verfahren zum trennen von oel, schwebeteilchen od. dgl. aus emulsionen oder dispersionen

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DE2330200A1
DE2330200A1 DE19732330200 DE2330200A DE2330200A1 DE 2330200 A1 DE2330200 A1 DE 2330200A1 DE 19732330200 DE19732330200 DE 19732330200 DE 2330200 A DE2330200 A DE 2330200A DE 2330200 A1 DE2330200 A1 DE 2330200A1
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Germany
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emulsion
ultrafiltration
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liquid
oil
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DE19732330200
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Klaus Gaefgen
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DUERR O FA
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DUERR O FA
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    • C23COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
    • C23GCLEANING OR DE-GREASING OF METALLIC MATERIAL BY CHEMICAL METHODS OTHER THAN ELECTROLYSIS
    • C23G1/00Cleaning or pickling metallic material with solutions or molten salts
    • C23G1/36Regeneration of waste pickling liquors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D17/00Separation of liquids, not provided for elsewhere, e.g. by thermal diffusion
    • B01D17/08Thickening liquid suspensions by filtration
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01D61/00Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/14Ultrafiltration; Microfiltration
    • B01D61/145Ultrafiltration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01D63/00Apparatus in general for separation processes using semi-permeable membranes
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10MLUBRICATING COMPOSITIONS; USE OF CHEMICAL SUBSTANCES EITHER ALONE OR AS LUBRICATING INGREDIENTS IN A LUBRICATING COMPOSITION
    • C10M175/00Working-up used lubricants to recover useful products ; Cleaning
    • C10M175/04Working-up used lubricants to recover useful products ; Cleaning aqueous emulsion based
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Description

DiPL-ING. GRÄMK0V7 DR. MULLER-BCRE
DlPL-PHYS. DR. MANITZ DIPL-CHEM. DR. DEUFEL DIPL-ING. FI N STERWALD
PATENTANWÄLTE 2330200
7 STUTTGART SO (BAD CANNSTATT) SEELBERGSTRASSE 23/25 ι -z C
Gr/Ka/Rö OD 66
Anmelderin;
Otto Dürr, 7 Stuttgart 40 (Zuffenhausen), Spitalwaldstraße
"Verfahren zum Trennen von öl, Schwebeteilchen od.dgl. aus Emulsionen oder Dispersionen"
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Trennen von öl, Schwebeteilchen od.dgl. aus Emulsionen oder Dispersionen, die z.B. der Reinigung oder anderen Zwecken dienen. Ein solches Verfahren ist vor allem für eine Oberflächenbehandlung metallischer Werkstücke von Bedeutung, die mit öl behaftet sind, beispielsweise in Wasch-, Reinigungs-, Schleifprozessen od.dgl. Hierbei werden z.B. Flüssigkeiten verwendet, die Emulgatoren enthalten, bzw. denen solche zugefügt werden und dadurch die Fähigkeit haben, das den Werkstücken anhaftende Öl aufzunehmen.
Die Standzeit, d.h. Brauchbarkeitsdauer solcher Emulsionen ist begrenzt:
a) durch die ölaufnahmefähigkeit, wobei ein Sättigungsgrad auch dann erreicht wird, wenn durch Zugabe von entsprechenden Chemikalien (Emulgatoren) ein Nachschärfen der
AO§$BS/Q$31
Aufnahmefähigkeit vorgenommen wird; b) durch den maximal zulässigen Verschmutzungsgrad, welcher den Behandlungsprozeß stören könnte, z.B. bei mechanischen Verschmutzungen durch Metallspäne, Verzunderungen od.dgl.
Normalerweise wird nach Erreichen der Standzeit, etwa beim Erreichen der maximal zulässigen öl- und Schmutzkonzentration, die umgewälzte Behandlungsflüssigkeit, also beispielsweise die Reinigungs-, Schneid- oder Kühlemulsion, z.B. durch Ablassen oder Vernichten, verworfen und muß gegen eine neue Menge von Behandlungsflussigkeit ausgetauscht werden. Hierbei gehen jedoch in der Regel wertvolle ungenutzte Chemikalien verloren.
Es ist zwar möglich, diese Flüssigkeiten oder Emulsionen nach verschiedenen Verfahren aufzubereiten, doch sind diese Verfahren im allgemeinen in Bezug auf Kosten und Abwasserqualität unbefriedigend.
Der Erfindung liegt vor allem die Aufgabe zugrunde, die Verluste an ungenutzten, brauchbaren Chemikalien zu verringern und die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens sowie der Anlage zu erhöhen. Die Erfindung besteht demgemäß im wesentlichen darin, daß die aus dem Behandlungsprazeß, also beispielsweise aus einem Reinigungsbad abgeführte Flüssigkeit (Emulsion), einer vorzugsweise mehrfachen Ultrafiltration mit einem Ausfiltern klein-
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molekularer Substanz wie Emulgator- und gegebenenfalls waschaktiver Substanz im Kreislauf unterzogen wird. Hierdurch wird erreicht, daß die brauchbaren Bestandteile, die noch in dermit den öl- bzw. Schmutzteilchen versetzten Flüssigkeiten enthalten sind, zunehmend als Filtrat ausgefiltert werden und die verbleibende Restflüssigkeit bis zum maximal zulässigen bzw. maximal möglichen Verschmutzungsgrad mit den öl- und Schmutzteilchen angereichert wird.
Vorzugsweise wird das aus gereinigter Flüssigkeit bestehende und wertvolle ungenutzte Chemikalien enthaltene Filtrat erneut dem Behändlungsprozeß, z.B. den Reinigungs- oder Waschdüsen bzw. -bädern zugeführt.
In einer bevorzugten Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird die der Ultrafiltration zuzuführende Emulsion vor der Ultrafiltration gesammelt und nach dem Ausscheiden des Filtrates durch Ultrafiltration der Sammelmenge erneut zugeleitet.
Eine besonders bevorzugte Durchführung des Verfahrens besteht ferner darin, daß der gesammelten- z.B. Schmutz- bzw. ölteilchen in zunehmender Konzentration enthaltenden - Emulsion
(verschmutzter)
jeweils soviel Menge an/Emulsion aus dem Behändlungsprozeß erneut zugeleitet wird, wie der im Umlauf befindlichen Menge durch die Ultrafiltration an Filtrat entzogen wird. Gegebenenfalls kann die Zuleitung in einem kontinuierlichen Verfahren erfolgen. Der Zulauf an Emulsion zur Sammelmenge kann hierbei selbsttätig gesteuert werden.
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Die Ultrafiltration als solche ist bekannt. Sie ist eine Art umgekehrter Osmose, bei der die zu. filternde Flüssigkeit unter Druck an semipermeablen Wänden vorbeigeleitet wird. Hierbei treten kleine Moleküle, insbesondere Wasser und noch brauchbare waschaktive Substanzen sowie ein Teil der in die Emulsionen eingebauten Emulgatoren durch die membranartigen semipermeablen Wände hindurch, während die Makromoleküle, insbesondere ölmoleküle und Schmutzteilchen, zurückgehalten werden. Von der umgekehrten Osmose unterscheidet sich die Ultrafiltration jedoch durch größere Permeabilität. Bei der Aufbereitung der mit öl- und Schmutzteilchen angereicherten (schmutzigen) Emulsionen durch Ultrafiltration bleibt, wie bereits erwähnt, eine Emulsion zurück, die mit öl- und Schmutzteilchen stark angereichert ist. Diese öl- und Schmutzkonzentration verstärkt sich immer mehr, je häufiger die bei der Filtration zurückbleibende Flüssigkeit in den Kreislauf zurückgeführt und der Ultrafiltration erneut zugeführt wird, während das saubere Filtrat der Ultrafiltration entweder nach außen abgeleitet oder zum Neuansatz wieder verwendet werden kann.
Auf diese Weise wird die ursprünglich relativ große Menge der mit relativ kleinem Schmutz- und ölanteil beladenen Emulsionsmenge auf eine relativ kleine Menge mit relativ großem öl- und Schmutzanteil konzentriert. Enthält beispielsweise ein Sammelbehälter zunächst eine Menge von 20 cbm beim Behandlungsprozeß verbrauchter Emulsion mit einer öl- und Schmutzkonzentration von 1 g/l, so wird nach einer Vielzahl
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von Umläufen der Emulsion durch die Vorrichtung zur Ultrafiltration eine immer stärkere Konzentration erhalten, bis sich beispielsweise die Menge auf 0,2 cbm mit einer Öl- und Schmutzkonzentration von 100 g/l reduziert hat.
Die Erfindung sei anhand der Zeichnung noch näher erläutert.
Es zeigen
Fig. 1 ein beispielsweises Diagramm für die Konzentration in Abhängigkeit von der Zeit,
Pig. 2 äas Schema einer erfindungsgemäßen Anlage und Fig. 3 eine Variante zu Fig. 2.
Fig. 1 zeigt die Erhöhung der ölkonzentration c in einem an eine Behandlungsvorrichtung angeschlossenen Sammelbehälter in Abhängigkeit von der Zeit t. Beispielsweise werde entsprechend der Kurve k, (theoretisch eine Gerade) der maximal zulässige Wert der ölkonzentration nach einer Standzeit t. erreicht. Ist dieser Wert erreicht, wird das Bad verworfen, also nach außen abgeführt oder etwa durch Verbrennung vernichtet.
Entzieht man während der Betriebszeit eine bestimmte Menge der Behandlungsflüssigkeit und trennt diese von öl und Schmutz und ersetzt diese Menge durch Frischwasser oder gereinigtes Wasser, kann die Standzeit erhöht werden, so daß die maximal zulässige Konzentration erst nach längerer Zeit erreicht wird,
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beispielsweise entsprechend der Kurve kp nach einer Standzeit tg. Wenn die kontinuierlich entzogene Menge an öl so gr©ß ist, daß ein in der verschmutzten Emulsion enthaltener ölanteil der durch den Prozeß zugeführten ölmenge entspricht, kann man erreichen, daß sich ein Konzentrationswert einstellt, der unter dem maximal zulässigen Konzentrationswert c„ _„ liegt,
max
wie dieses beispielsweise durch die Kurve k^ angedeutet wird. Die Standzeit kann dadurch theoretisch auf unendlich erhöht werden, z.B. in Annäherung an eine Asymptote, die einer optimalen Konzentration c ^ entspricht.
Durch die Ultrafiltration allein ist dieses Ergebnis nicht ohne weiteres zu erreichen. Zwar kann durch die Ultrafiltration eine hochgereinigte Flüssigkeit als Filtrat abgeführt werden; da jedoch die Ultrafiltration öl nicht separiert, sondern im Kreislauf zurückbehält, kann dadurch zunächst ein Behandlungsprozeß nur in einem bestimmten standzeitabhängigen Zyklus, z.B. mit einer Standzeit t- oder t2, erfolgen.
Durch eine Anlage etwa nach Fig. 2 läßt sich jedoch ein nahezu kontinuierlicher Austrag von öl und Schmutz erzielen.
In der Behandlungsvorrichtung, z.B. einer Waschmaschine 10 mit einem Flüssigkeitsbehälter 10a, werden zu entfettende oder in sonstiger ähnlicher Weise zu behandelnde Gegenstände entfettet oder entsprechend behandelt. Eine Pumpe 11 kann die Behandlungsflüssigkeit (z.B. eine mit einem Emulgator versetzte
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Flüssigkeit bzw.
/Emulsion) im Kreislauf zu den Spritzdüsen 12 leiten. Die verbrauchte Behandlungsflüssigkeit, z.B. mit öl- und Schmutzteilchen angereicherte Emulsion, kann durch eine am Boden des Behälters 10a ausmündende Leitung 15 über ein Ventil 14, einem Sammelbehälter 15 zugeleitet werden, von dem sie durch eine Pumpe l6 über eine Ultrafiltrationsvorrichtung 17 mit einer von der Flüssigkeit durchströmten semipermeablen Membrane l8 und eine Leitung 19 im Kreislauf zum Sammelbehälter zurückgeleitet wird. Die z.B. in Schlangenform angeordnete Membrane l8 läßt die kleinmolekularen Bestandteile der Flüssigkeit - außer Wasser z.B. waschaktive Stoffe - nach außen durchtreten, worauf diese über eine Leitung 20 und eine Pumpe 21 dem Behandlungsprozeß der Waschmaschine 10 wieder zugeführt werden kann, während die von der Membrane l8 nicht durchgelassenen hochmolekularen Bestandteile der Flüssigkeit, insbesondere öl- und Schmutzteilchen, nach dem Sammelbehälter 15 zurückkehren.
Falls keine neue Flüssigkeit, z.B. als verbrauchte Emulsion aus dem Behandlungsprozeß, dem Sammelbehälter 15 zugeführt wird, würde sich dieser in verhältnismäßig kurzer Zeit auf eine Mindestmenge entleeren, wobei sich die verbleibende Menge mehr und mehr konzentriert. Andererseits besteht jedoch die Möglichkeit, den Sammelbehälter 15 über die Leitung 1J> mit weiterer verbrauchter Behandlungsflüssigkeit wieder aufzufüllen. Damit ein konstanter Flüssigkeitsspiegel im Sammelbehälter 15 eingehalten wird, ist eine Schwimmersteue-
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rung l4a für das Ventil l4 vorgesehen, das durch den Schwimmer abgesperrt wird, sobald das gewünschte Flüssigkeitsniveau im Sammelbehälter 15 erreicht ist.
Zur Kühlung der in dem Sammelbehälter 15 befindlichen erwärmten Flüssigkeit dient eine Kühlvorrichtung 22, der das Kühlmittel, z.B. Kühlwasser, über ein Ventil 23 zugeleitet wird. Nach Durchströmen der Kühlvorrichtung 22 wird die Kühlflüssigkeit über eine Leitung 24 in den Flüssigkeitsbehälter 10a der Waschmaschine 10 od.dgl. oder auch nach außen geleitet, wie bei 25 angedeutet ist.
Durch den laufenden Entzug von Filtrat reichert sich die Konzentration im Sammelbehälter 15 bis zum maximal zulässigen Wert c _„ an. Ist dieser Höchstwert erreicht, wird das Konzentrat aus dem Sammelbehälter 15 über eine Leitung 2.6 mit Ventil 27 und Pumpe 28 einem Konzentratablaßbehälter 29 zugeleitet, worauf der Sammelbehälter 15 erneut mit verbrauchter Behandlungsflüssigkeit gefüllt wird. Während der Entleerungszeit, die jedoch sehr kurz gehalten werden kann und von der Entleerungsgeschwindigkeit abhängt, muß allerdings das kontinuierliche Behandlungsverfahren unterbrochen werden.
Um die Behandlung in der Behandlungsvorrichtung, z.B. Waschmaschine 10, nicht unterbrechen zu müssen, kann des weiteren
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eine Anlage nach Fig. 3 vorgesehen sein. Gleiche oder entsprechende Teile wie in Fig. 2 sind mit gleichen Bezugszeichen, jedoch jeweils um 100 vermehrt, bezeichnet. Aus der (nicht dargestellten) Behandlungsvorrichtung wird die verbrauchte Flüssigkeit, z.B. eine öl-Schmutz-Emulsion, über die Leitung 113 mit einem Wärmetauscher 130, z.B. zur Erwärmung von Frischwasser, das der Behandlungsvorrichtung zugeleitet wird, einem Wechselventil Il4 zugeführt, von dem die Emulsion entweder über ein Ventil ll4Aeinem Sammelbehälter 115 oder über ein Ventil ll4B einem Sammelbehälter 115B zugeleitet wird. Schwimmer Il4a bzw. 115b können wieder wie im vorher beschriebenen Ausführungsbeispiel die Ventile ll4A und 114b steuern. In Fig. 3 ist beispielsweise angedeutet, daß der Sammelbehälter 115A gefüllt, der Sammelbehälter 115B im wesentlichen entleert ist.
Von den Sammelbehältern 115A und 115B kann die Flüssigkeit über Abflußleitungen 131A bzw. 13IB einem Dreiwegeventil zugeleitet werden, welches die Flüssigkeit entweder aus dem Sammelbehälter 115A oder aus dem Sammelbehälter II5B über die Pumpe II6 der Ultrafiltrationsvorrichtung II7 zuleitet. Beim Durchgang durch die semipermeable Membran dieser Vorrichtung, die der Vorrichtung YJ nach Fig. 2 entspricht, werden wieder die kleinmolekularen Bestandteile der öl-Schmutz-Emulsion als Filtrat abgefiltert und in dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3 über eine Leitung 120 in einen Filtratbehälter 133 geleitet, aus dem das Filtrat über
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eine Pumpe 1J4 entweder nach außen entfernt oder in die Behandlungseinrichtung, z.B. Waschmaschine 10, zurückgeleitet werden kann. Ein Schwimmer 135 steuert die Pumpe 1JÄ, indem er dieselbe z.B. bei maximal zugelassener Füllung des Behälters 133 in Wirkung und bei minimaler Füllung außer Betrieb setzt, wie dieses schematisch in Fig. 3 angedeutet ist.
Die die Ultrafiltrationsvorrichtung 117 nach Abtrennung des Filtrates verlassende Flüssigkeit wird einem 3-Wegeventil zugeleitet, aus der die Flüssigkeit entweder durch eine Leitung 119A dem Sammelbehälter 115A oder über eine Leitung 119B dem Sammelbehälter 115B wieder zugeleitet wird. Das Ventil ist mit dem Ventil 132 gekuppelt, und zwar derart, daß bei Freigabe der Leitung 119A auch die Leitung 13IA freigegeben, die Leitungen 119B und 13IB dagegen geschlossen werden bzw« eine umgekehrte Steuerung stattfindet. Schwimmer 115a bzw. 115b in den Sammelbehältern 115A bzw. 11;5B können die Pumpe II6 in Abhängigkeit von dem Flüssigkeitsspiegel in den Sammelbehältern bedienen. Leitungen 12βΑ und 126B können die sich allmählich konzentrierende Flüssigkeit in den Sammelbehältern 115A und 115B wechselweise über das Wechsel- bzw» 3-Wege-Ventil 127 über die Leitung 126 nach außen, in einem Behälter od.dgl. weiterleiten.
Durch den wechselweisen Anschluß der Sammelbehälter 115A und 115B kann ein kontinuierlicher Betrieb erreicht werden, indem während des Entleerens des einen Behälters über das Ventil der andere Behälter über das Ventil 114 gefüllt bzw. sein Inhalt über die Ultrafiltrationsvorrichtung 117 allmählich konzentriert werden kann.
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Claims (1)

13.6.1973
Ansprüche:
1. Verfahren zum Trennen von öl, Schwebeteilchen od.dgl. aus zur Reinigung od.dgl. dienenden Emulsionen oder Dispersionen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Behandlungsprozeß abgeführte Emulsion einer vorzugsweise mehrfachen Ultrafiltration mit einem Ausfiltern von kleinmolekularer Substanz wie Emulgator- und gegebenenfalls waschaktiver Substanz od.dgl. im Kreislauf unterzogen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Filtrat dem Behandlungsprozeß erneut zugeführt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Ultrafiltration zuzuführende Emulsion oder Dispersion vor der Ultrafiltration gesammelt und nach dem Ausscheiden des Filtrates durch Ultrafiltration der gesammelten Emulsion erneut zugeleitet wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der gesammelten - z.B. Schmutz- bzw. ölteilehen in zunehmender Konzentration enthaltenden Emulsion jeweils so viel Menge an Emulsion aus dem Behandlungsprozeß erneut zugeleitet wird, als der im Umlauf befindlichen Menge durch die Ultrafiltration an Piltrat entzogen wird.
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5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zulauf der Emulsion zur Sammelmenge selbsttätig gesteuert wird.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß nach Erreichen der maximalen Konzentration in der Sammelmenge diese abgeführt und durch eine neue Sammelmenge aus dem Behandlungsprozeß ersetzt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Sammelmengen einander nebeneinandergeschaltet und wechselweise in den Behandlungsprozeß eingeschaltet werdeji.
8. Anlage zur Ausübung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß dem Behandlungsbehälter (Waschmaschine 10) ein zur Aufnahme der abzuführenden Emulsion dienender Sammelbehälter (15J 115A,115B) nachgeschaltet und an diesen ein Kreislauf über eine Ultrafiltrationsvorrichtung (17;117) angeschlossen ist.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Leitungen (20;120) die Ultrafiltrationsanlage (17;117) mit dem Behandlungsbehälter (10) zur Rückleitung des Filtrates unter dem Druck einer Pumpvorrichtung (21,134) verbinden.
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-13- 233Q200
10. Anlage nach Anspruch 8 oder 9» dadurch gekennzeichnet, daß mit dem oder den Sammelbehältern (15;115A,115B) für die verschmutzte Emulsion eine Steueranlage (l4;ll^A,114b) zur selbsttätigen weiteren Zuführung verschmutzter Emulsion in Abhängigkeit von der Menge des im Sammelbehälter befindlichen Emulsionsgemisches verbunden ist.
11. Anlage nach Anspruch 8, 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß an den Sammelbehälter (15) für die verschmutzte Emulsion ein Ablaßbehälter (29) angeschlossen ist.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (15) für die verschmutzte Emulsion mit einer Kühlvorrichtung (22) versehen ist.
15. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlvorrichtung (22) mit einer der Behandlungsemulsion zuzuführenden Kühlflüssigkeit betrieben wird.
l4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13* dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sammelbehälter (115A,115B) mit gemeinsamer Ultrafiltrationsvorrichtung (117) zum wechselweisen Anschluß an den Behandlungsbehälter einander parallel geschaltet sind.
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