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DE2329905A1 - Lichtempfindliches organ fuer die elektrophotographie - Google Patents

Lichtempfindliches organ fuer die elektrophotographie

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DE2329905A1
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photoconductive layer
layer
photosensitive
organ
photoconductive
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Description

PATENTANWALTSBÜRO TlEDTKE - BüKLING " KlNNE
TEL. (0811) 539653-56 TELEX: 524845 tipat CABLE ADDRESS: Germaniapatent München
8000 München 2 Bavariaring 4
Postfach 202403 12. Juni 1973
Canon Kabushiki Kaisha Tokyo, Japan
Lichtempfindliches Organ für die Elektrophotographie
Die Erfindung bezieht sich auf ein lichtempfindliches Organ, das in mit Naßentwicklung arbeitenden elektrophotographischen Systemen Verwendung finden kann und eine photoleitende Schicht besitzt, die gegenüber der Entwicklerflüssigkeit widerstandsfähig ist. Generell ist der Aufbau eines lichtempfindlichen Organs für die Elektrophotographie durch den Typ des elektrophotographischen Systems bestimmt, in dem es verwendet wird. Unter den elektrophotographischen Systemen kann allgemein zwischen zwei Typen unterschieden werden, von denen der eine die elektrische Ladung direkt auf der photoleitenden Schicht und der andere die elektrische Ladung auf einer auf der photoleitenden Schicht ausgebildeten dielektrischen Schicht vorsieht. Letzteres System ist
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im Hinblick auf die Charakteristik des lichtempfindlichen Organs selbst und den höheren elektrostatischen Kontrast zur Ausbildung einer klaren Kopie vorteilhafter. Das erfindungsgeinäße lichtempfindliche Organ ist dazu bestimmt, in einem System des zweiten Typs verwendet zu werden.
Ein elektrophotographisches System des beschriebenen Typs, das ein solches lichtempfindliches Organ benutzt, ist beispielsweise in den japanischen Patentschriften 239IO/I967 und 24748/1968 beschrieben, aus denen ein Verfahren hervorgeht, das folgende Schritte umfaßt: Laden eines lichtempfindlichen Organs durch eine Koronaentladung in heller oder dunkler Umgebung, um dadurch eine Anlagerung der Ladung in der Nähe der Grenzfläche zwischen der photoleitenden Schicht und der transparenten dielektrischen Schicht des lichtempfindlichen Organs zu veranlassen, anschließendes Projizieren des Bildes auf das lichtempfindliche Organ, während dieses einer Ladung entgegengesetzter Polarität oder einer A'echselstrom-Koronaentladung ausgesetzt wird, so daß die Ladung in den hellen Zonen der lichtempfindlichen Schicht durch Ausnutzung der Impedanzdifferenz zwischen den hellen und den dunklen Zonen der photoleiten" den Schicht umgekehrt oder gelöscht werden und ein latentes Bild mit einem Kontrast im elektrostatischen Potential gebildet wird, und nachfolgendes Entwickeln des latenten Bildes und übertragen desselben mit Hilfe herkömmlicher Prozesse, um eine Kopie zu erhalten.
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Das lichtempfindliche Organ ist bisher in Verbindung mit der Trockenentwicklung zur Ausbildung des Bildes verwendet worden; seine Verwendung in Verbindung mit einer Naßentwicklung würde wahrscheinlich jedoch verschiedene Vorteile mit sich bringen, wie eine Beschleunigung der Entwicklung und damit des Kopierens, eine verbesserte Qualität des erhaltenen Bildes aufgrund der feinen Tonerpartikel sowie eine vereinfachte Konstruktion der Entwicklungsvorrichtung und demgemäß einen geringeren Kostenaufwand für das Kopiergerät. Dennoch hat dies im wesentlichen deshalb keinen Eingang in die Praxis gefunden, weil die Charakteristik der photoleitenden Schicht durch die in dem flüssigen Entwickler enthaltene Dispersionsflüssigkeit verschlechtert wird. Wenn beispielsweise die photoleitende Schicht eines lichtempfindlichen Organs aus nicht-kristallinem Selen oder einer nicht-kristallinen Selen-Tellur legierung gebildet ist,' kann der Querschnittsabschnitt einer solchen photoleitenden Schicht, der belichtet wird, durch seinen Kontakt mit der Dispersionsflüssigkeit in dem flüssigen Entwickler, beispielsweise Kerosin, Silikonöl, Tetrachlorkohlenstoff oder dergleichen, oder einer Mischung daraus oder in geringer Menge darin enthaltenen organischen Lösungsmitteln, beeinträchtigt werden, so daß in der photoleitenden Schicht eine fortschreitende Kristallisation stattfindet, bis deren Photoleitfähigkeit völlig aufgehoben ist..Dies ist insbesondere in solchen Kopiergeräten oder dergleichen der Fall, in denen das lichtempfindliche Organ und die Entwicklungsflüssigkeit oft Temperaturen von 40°C
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bis 50 C besitzen.
Auch im Falle eines lichtempfindlichen Organs, dessen photoleitende Schicht aus photoleitenden feinen Partikeln mit darin dispergiertem Harz aufgebaut ist, erfolgt die Herstellung einer solchen photoleitenden Schicht durch Aufbringen und Trocknen eines Anstrichs aus photoleitendem Material mit darin befindlichem dispergiertem Harz; beim Prozeß des Trocknens des Lösungsmittels wird die photoleitönde Schicht unvermeidbar porös, da man versucht, den Prozentsatz an Binderharz in der photoleitenden Schicht so stark wie möglich zu reduzieren, um die Empfindlichkeit der Schicht zu erhöhen. Die im Entwickler enthaltene Dispersionsflüssigkeit würde im allgemeinen in die photoleitende Schicht durch deren Querschnitt eindringen und den Dunkelwiderstand der photoleitenden Schicht dadurch verringern, was wiederum zu einem ungenügenden Potential in den Dunkelzonen eines Kopierbildes und demgemäß zu einem niedrigeren Kontrast der fertigen Kopie führt. Insbesondere wenn organische Lösungsmittel gemischt in der Dispersionsflüssigkeit vorhanden sind, würde sich das Binderharz auflösen und die photoleitende Schicht zerstören; außerdem würde das austretende Binderharz die Entwicklerflüssigkeit mannigfaMg beeinträchtigen.
Dies ist auch bei einer photoleitenden Schicht der Fall, die einen Überzug aus Polyvinylcarbazol und verschiedenen anderen organischen photoleitenden Materialien
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oder einen Überzug aus organischem photoleitendem Material und Harz aufweist.
Mit der Erfindung soll ein lichtempfindliches Organ für die Elektrophotographie geschaffen werden, das die oben erwähnten Nachteile der herkömmlichen lichtempfindlichen dreischichtigen Organe vorteilhaft vermeidet und das insbesondere beim Naßentwicklungssystem brauchbar ist.
Ein erfindungsgemäßes lichtempfindliches Organ für die Elektrophotographie weist ebenso wie ein herkömmliches drei Schichten auf, ist jedoch dadurch gekennzeichnet, daß entlang des gesamten Randabschnitts eines Trägers eine von einer photoleitenden Schicht freie Zone vorgesehen ist, und daß eine gegenüber der Dispersionsflüssigkeit in dem elektrophotographischen Flüssigentwickler widerstandsfähige transparente dielektrische Schicht aufgebracht ist und sowohldie photoleitende Sohicht als auch den Randabschnitt des Trägers bedeckt, ohne daß die photoleitende Schicht ungeschützt bleibt. Wenn das lichtempfindliche Organ in den Flüssigentwickler eingetaucht wird, kann die photoleitende Schicht auf diese Weise vollständig von der Dispersionsflüssigkeit isoliert werden, ohne in irgendeiner Weise verändert zu werden, so daß das lichtempfindliche Organ dadurch einer semipermanenten wiederholten Benutzung standhält.
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Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist das
lichtempfindliche Organ für die Elektrophotographie dadurch gekennzeichnet, daß ein transparenter dielektrischer
Film, der gegenüber der Dispersionsflüssigkeit in dem elektrophotographischen Flüssigentwickler widerstandsfähig ist, mit Hilfe eines ebenfalls gegenüber der Dispersionsflüssigkeit widerstandsfähigen Klebers auf die photoleitende
Schicht und den äußeren Rand des Trägers aufgebracht ist. Diese Konstruktion sichert ebenfalls, daß die photoleitende
Schicht vollständig von der Dispersionsflüssigkeit isoliert ist und erlaubt einen semipermanenten wiederholten Gebrauch des lichtempfindlichen Organs.
Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die
Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Schnittdarstellung eines lichtempfindlichen Organs für die herkömmliche
Trockenelektrophotographie;
Fig. 2 zeigt eine Schnittdarstellung eines erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Organs für die
Naßelektrophotographie;
Fig. 3 ist eine schaubildliche Ansicht des lichtempfindlichen Organs gemäß Fig. 2;
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Fig. 4 ist eine Schnittdarstellung einer weiteren Form eines erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Organs;
Fig. 5 ist eine schaubildliche Ansicht des lichtempfindlichen Organs gemäß Fig. 4;
Fig. 6 zeigt eine Schnittdarstellung einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführung.
Das in Fig. 1 gezeigte herkömmliche lichtempfindliche Organ besitzt einen Träger 1, eine photoleitende Schicht 2, die eine Oberfläche des Trägers vollständig überzieht, und eine transparente dielektrische Schicht, die direkt auf der photoleitenden Schicht gebildet ist, oder einen transparanten dielektrischen Film 1I, der mit Hilfe einer Kleberschicht 3 mit der photoleitenden Schicht verbunden ist.
Demgegenüber besitzt das erfindungsgemäße lichtempfindliche Organ für die Elektrophotographie gemäß Fig. 2 einen Träger 1, eine photoleitende Schicht 2, die eine Oberfläche des Trägers derart überzieht, daß der Randbereich des Trägers von der photoleitenden Schicht unbedeckt bleibt, und eine transparente dielektrische Schicht 1J' , die gegenüber elektrophotograpniaiher Entwicklungsflüssigkeit widerstandsfähig und derart gebildet ist, daß sie die Schicht 2 und den Randbereich des Trägers 1 direkt
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abdeckt, oder einen transparenten dielektrischen Film 4', der Entwicklerflüssigkeit gegenüber widerstandsfähig ist und mit Hilfe eines Klebers 3'j der ebenfalls gegenüber elektrophotographischer Entwicklerflüssigkeit widerstandsfähig ist, auf der Schicht 2 und dem Randbereich des Trägers aufgebracht ist. Ein solches lichtempfindliches Organ ist in Fig. 3 bildlich dargestellt.
Das erfindungsgemäße lichtempfindliche Organ kann selbstverständlich jede gewünschte Gestalt erhalten, die von der beabsichtigten Verwendung des Organs abhängt, und ist nicht auf die gezeigte ebene Form beschränkt; es kann vielmehr auch die in den Figuren 4 und 5 gezeigte zylindrische Gestalt annehmen.
Wie in Fig. 4 dargestellt, kann auf der äußeren Oberfläche eines Zylinders 5 ein Träger 1 vorgesehen sein, der dann mit Ausnahme der gegenüberliegenden Endbereiche mit einer photoleitenden Schicht 2 beschichtet wird, wonach eine gegenüber der elektrophotographischen Entwicklerflüssigkeit widerstandsfähige transparente dielektrische Schicht 4' aufgebracht wird, die sowohl die photoleitende Schicht 2 als auch die gegenüberliegenden Randbereiche des Trägers 2 bedeckt; alternativ wird ein gegenüber der Entwicklerflüssigkeit widerstandsfähiger transparenter dielektrischer Film 4· mit Hilfe eines ebenfalls gegenüber der Entwicklerflüssigkeit widerstandsfähigen Klebers wie im Falle des obenbeschriebenen ebenen lichtempfindlichen
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Organs auf der photoleitenden Schicht 2 und den Randbereichen des Trägers gebunden. Das erhaltene lichtempfindliche Organ besitzt die in Pig. 5 gezeigte Gestalt.
Der Ausdruck "widerstandsfähig;* gegenüber der elektrophotographischen Entwicklerflüssigkeit bedeutet, daß das Material von der Entwicklerflüssigkeit nicht gelöst, aufgequollen oder zersetzt wird. Als Kleber für das erfindungsgemäße lichtempfindliche Organ kommen Nitrilkautschuk, Acrylharz, Epoxyharz, Polyesterharz, Polyurethanharz oder dergleichen in Betracht. Materialien für die transparente dielektrische Schicht sind vorzugsweise thermohärtendes Harz, wie Melaminharz, Acrylharz, Aminoalkydharz, Epoxyharz, Polyesterharz, Polyurethanharz oder dergleichen, oder irgendein anderes Harz, was gegenüber der Entwicklerflüssigkeit widerstandsfähig ist. Der transparente dielektrische Film kann aus einem der verschiedenen Kunststoffilme und vorzugsweise aus Polyesterfilm gebildet sein, der ausgezeichnete mechanische Festigkeit aufweist.
Die photoleitende Schicht in dem erfindungsgemäßen lichtempfindlichen Organ kann aus Selen oder einer Selen-Tellurlegierung oder aus einem photoleitenden Material bestehen, das ein Harz in dispergierter Form enthält. In letzterem Fall kann die photoleitende Schicht aus verschiedenen Materialien wie ZnO, CdS, CdSe etc. bestehen, von dejien CdS wegen seiner höheren Lichtempfindlichkeit am günstigsten ist. Alternativ können verschiedene photoleitende Materialien
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mit oder ohne Binder benützt werden.
Nachstehend werden einige Beispiele der Erfindung gezeigt.
Beispiel 1:
1000 g photoleitendes CdS, 500 g im wesentlichen aus Vinylchlorid-Vinylacetat-Copolyrnerharz (mit 20 % Feststoff gehalt) bestehender Lack, und etwa 150 cm im wesentlichen aus Methylisobutylketon bestehender Verdünner werden miteinander gemischt und anschließend mit Hilfe einer Dreiwalzenmühle vollständig vermengt , so daß ein Anstrich aus
dispergiertes Harz enthaltendem Material erhalten wird. Ein Polyesterband mit einer Dicke von 150 Mikron und einer Breite von etwa 20 mm wurde am Randbereich eines flachen Aluminiumblechs mit einer Stärke von 2 mm aufgebracht, worauf der Anstrich mit Hilfe einer Metallklinge gleichförmig auf dem Aluminiumblech verstrichen wurde, um eine Schicht von genau der Dicke des Bandes auszubilden. Dann wurde die Schicht getrocknet und anschließend das Band entfernt. Als Ergebnis
wurde eine photoleitende Schicht von etwa 50 Mikron Dicke
auf dem Aluminiumblech mit Ausnahme des etwa 20 mm breiten Randes erhalten. Mit Hilfe einer Drahtleiste wurde eine gemischte Lösung aus Polyurethanharz-Klebstoff EPS 623 und
geeignetem Härtemittel KN-1IO (beide Bezeichnungen sind Handelsnamen von Produkten der Dainippon Ink Kagaku Kogyo K.K.) auf einen Polyesterfilm von 25 Mikron Dicke aufgebracht,
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so daß nach dem Trocknen eine Stärke von etwa 10 Mikron erhalten wurde. Nachdem er getrocknet war, wurde er auf der photoleitenden Schicht auf dem Aluminiumblech und dem freien Rand des Aluminiumblechs mit Hilfe einer Kautschukwalze befestigt, womit ein vollständiges lichtempfindliches Organ hergestellt war. Ein solches lichtempfindliches Organ wurde der elektrophotographischen Behandlung unterzogen, wie sie in den vorerwähnten japanischen Patentschriften 239IO/I968 und 2^748/1968 erörtert ist, wodurch ein elektrostatisches latentes Bild auf dem Organ erzeugt wurde. Anschließend wurde das latente Bild mit Hilfe einer elektrophotographischen Flüssigkeit entwickelt, die eine im wesentlichen aus Kerosin zusammengesetzte Dispersionsflüssigkeit verwendet. Das entwickelte Bild wurde auf ein Aufzeichnungsmaterial übertragen, wobei eine klare Kopie erhalten wurde. Das lichtempfindliche Organ konnte im wesentlichen semipermanent verwendet werden, indem es wiederholt in der Entwicklerflüssigkeit gebadet wurde, ohne daß sich irgendeine Veränderung in den Eigenschaften der transparenten dielektrischen Schicht ebenso wie der Kleberschicht einstellte.
Beispiel 2:
r/
Anstelle des im Beispiel 1 verwendeten Bindeharzes wurde Epoxyharzlack "FASTIGHT" (Handelsname eines Produkts der Ohashi Kagaku Kogyo K.K. mit 50 % Feststoffgehalt) mit 400 g geeignetem Härtemittel und geeignetem Verdünner benutzt und ein Anstrich hergestellt, der in gleicher Weise
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auf ein Aluminiumblech aufgetragen und dann getrocknet wurde. Danach wurde er vier Tage lang zum Aushärten auf Raumtemperatur gehalten, wobei eine photoleitende Schicht gebildet wurde. Das Aluminiumblech hatte wieder einen Randbereich von etwa 20 mm Breite, der frei von der photoleitenden Schicht war. Klarer Epoxyharzlack "MILLION Nr. 1-A" (Handelsname eines Produkts der Kansai Paint Co., Ltd.) und geeignetes Härtemittel wurden unter Verwendung einer Spritzpistole gleichförmig aufgetragen, um eine Dicke von etwa 30 Mikron nach dem Trocknen zu erhalten. Nach dem Trocknen wurde der überzug zum Aushärten 30 Minuten auf eine Temperatur von 100 C aufgeheizt, wodurch eine transparente dielektrische Schicht und demgemäß ein komplettes lichtempfindliches Organ erhalten wurde. Auch dieses lichtempfindliche Organ ließ gleich gute Kopien erzielen und war gegenüber der elektrophotographischen Flüssigkeit außerordentlich widerstandsfähig, so daß eine häufige Benutzung über eine lange Zeit möglich wurde.
Beispiel 3'
Anstelle der im Beispiel 1 verwendeten photoleitenden Schicht kann eine photoleitende Schicht benutzt werden, die durch hinreichendes Mischen von 30 g Polyvinylcarbazol, 15 g Diphenylchlorid "KANECHLOR" (Handelsname eines Produktes der Kanebuchi Kagaku Kogyo K.K.) und 400 ml Benzol und 50 cm einer Lösung aus 300 g Kristallviolett gelöst in 100 ml Chloroform hergestellt wird; diese
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flüssige Mischung wird aufgetragen, so daß nach dem Trocknen eine Stärke von 20 bis 3& Mikron erhalten wird. Das Ergebnis entsprach dem oben beschriebenen.
Beispiel 4:
Aluminiumfolie von 30 Mikron Stärke und ein Polyesterfilm von 25 Mikron Stärke wurden aufeinandergeschichtet, wobei Kleber EPS-623 und KN-40 ähnlich jenen aus Beispiel 1 verwendet wurden. Das Laminat wurde mit überstehender Filmoberfläche auf eine flache stationäre Platte aufgebracht. Gemäß dem Verfahren des Beispiels 1 wurden eine photoleitende Schicht und ein von einer solchen photoleitenden Schicht freier Bereich vorgesehen und eine transparente dielektrische Schicht darüber gebracht, so daß ein lichtempfindliches Organ erhalten wurde. Dieses wurde um einen Aluminiumzylinder gewickelt und mit Hilfe eines Klebers auf diesem befestigt, so daß sich ein fertiges lichtempfindliches Organ mit einer dielektrischen SchichO als Träger ergab.
Ein solches lichtempfindliches Organ wurde in
einem automatischen elektrophotographischen Kopiergerät, wie in Beispiel 1 beschrieben, verwendet. Das Ergebnis war gut.
Beispiel 5:
Auf der äußeren Oberfläche eines Aluminiumzy-309881/1099
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linders wurde zur B'ildung einer photoleitenden Schicht durch Vakuumverdampfung Selen in einer Stärke von etwa 30 Mikron gleichmäßig aufgebracht. Anschließend wurden diejenigen Bereiche der photoleitenden Schicht aus Selen, die die gegenüberliegenden Randzonen des Zylinders bedecken, nacheinander in eine Flüssigkeit aus Kohlenstoffdisulfid getaucht, um das photoleitende Material in diesen Zonen in einer Breite von ungefähr 20 mm zu lösen und zu entfernen, so daß diese Zonen frei von der photoleitenden Schicht wurden. Auf die gesamte Oberfläche eines solchen Zylinders wurde Polyesterharz-Klarlack "POLYBESTCLEAR" (Handelsname eines Produkts der Dainippon Paint Co., Ltd) gemischt mit einem geeigneten Härtemittel mit Hilfe einer Spritzpistole aufgetragen, so daß eine Dicke von etwa 30 Mikron nach dem Trocknen vorlag. Nach fünfstündigem Trocknen und Aushärten war eine transparente dielektrische Schicht und demgemäß ein vollständiges lichtempfindliches Organ gebildet.
Das lichtempfindliche Organ wurde in einem geeigneten elektrophotographischen Kopiergerät montiert, wonach die Bildung eines latenten Bildes, dessen Entwicklung und Übertragung gemäß den beim Beispiel 1 beschriebenen Prozessen automatisch durchgeführt wurden, was wieder zu einer guten Kopie führte. Das lichtempfindliche Organ erwies sich als ausreichend widerstandsfähig gegenüber der Entwicklerflüssigkeit und widerstand langandauernder wiederholter Benutzung, ohne daß die Kristallisation der photoleitenden Schicht gefördert wurde.
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Beispiel 6;
Anstelle des in den Beispielen 1 und 3 verwendeten Klebers zur Anbringung des. transparenten dielektrischen Films wurde acrylischer Harzkleber "DB BOND 9AO4" (Handelsname eines Produkts der Diabond Kogyo K.K.) verwendet, wobei dieselben beschriebenen Resultate erhalten wurden.
Beispiel 7:
Die in den Beispielen 1 und 3 verwendete Kleberlösung zur Anbringung des transparenten dielektrischen Films wurde durch eine Lösung aus 100 Teilen Epoxyharzkleber "EPIKOTE 151I" (Handelsname eines Produkts der Shell Oil Co., Ltd.) und 20 Teilen Härtemittel "ACMEX H92" (Handelsname eines Produkts der Nippon Gosei Kako K.K.) in einer geeigneten Menge von Methyläthylketon gelöst ersetzt. Das Ergebnis war wieder gut.
Beispiel 8:
Anstelle des in den Beispielen 1 und 3 verwendeten Klebers wurde von Nitrilkautschuk-Kleber "BOND G-103" (Konishi Gisuke & Co., Ltd.) Gebrauch gemacht, wobei dasselbe Ergebnis wie oben beschrieben erhalten wurde.
Wie oben beschrieben, sieht die Erfindung ein
lichtempfindliches Organ für die Naßelektrophotographie vor,
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das beim Flüssigentwicklungsprozeß ein hervorragendes elektrophotographisches, in der Elektrophotographie mit Bildübertragung verwendbares Bild erzeugen laßt, und das die Benutzung speziellen empfindlichen Papiers erübrigt und zur Erzielung klarer Kopien die einfache Verwendung gewöhnlichen Papiers erlaubt. Die vorliegende Erfindung ist daher insofern sehr wirkungsvoll, als sie Kopien guter Qualität erzielen läßt, die sogar die herkömmliche Auffassung von einer Kopie ändern.
Ein lichtempfindliches Organ für die Elektrophotographie weist einen elektrisch leitenden oder einen dielektrischen Träger, eine photoleitende Schicht auf dem Träger und eine transparente dielektrische Schicht auf der photoleitenden Schicht auf. Der gesamte Randbereich des Trägers stellt einen von der photoleitenden Schicht freien Bereich dar. Die transparente dielektrische Schicht ist gegenüber dem in der Elektrophotographie benützten Flüssigentwickler widerstandsfähig und deckt sowohl die photoleitende Schicht als auch den unbedeckten Randbereich des Trägers ab. Alternativ kann die transparente dielektrische Schicht durch Verwendung eines Klebers., der ebenfalls gegenüber dem Flüssigentwickler widerstandsfähig ist, auf der photoleitenden Schicht und dem unbedeckten Randbereich des Trägers befestigt sein.
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Claims (3)

  1. ?329905
    Patentansprüche:
    '/ \.yLichtempfindliches Organ für die Elektrophotographie, gekennzeichnet durch einen elektrisch leitenden oder einen dielektrischen Träger (1), eine photoleitende Schicht (2) auf dem Träger und eine transparente dielektrische Schicht (H) auf der photoleitenden Schicht, wobei der gesamte Randbereich des Trägers eine von der photoleitenden Schicht unbedeckte Zone darstellt und die transparente dielektrische Schicht, die gegenüber Flüssigentwickler widerstandfähig ist, die photoleitende Schicht und die unbedeckte Zone des Trägers bedeckt.
  2. 2. Lichtempfindliches Organ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente dielektrische Schicht (1O mit Hilfe eines gegenüber dem Flüssigentwickler widerstandsfähigen Klebers (3) auf der photoleitenden Schicht (2) und der unbedeckten Randzone des Trägers befestigt ist.
  3. 3. Lichtempfindliches Organ nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es von flacher Gestalt ist.
    ■4. Lichtempfindliches Organ nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß es von zylindrischer Gestalt ist.
    IV/1J 30 99*1/109
    Leerseite
DE732329905A 1972-06-12 1973-06-12 Elektrofotografisches Aufzeichnungsmaterial Expired DE2329905C3 (de)

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DE2329905B2 DE2329905B2 (de) 1978-06-29
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