DE2329769A1 - Antriebsvorrichtung fuer hochgeschwindigkeits-fahrzeug - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer hochgeschwindigkeits-fahrzeugInfo
- Publication number
- DE2329769A1 DE2329769A1 DE2329769A DE2329769A DE2329769A1 DE 2329769 A1 DE2329769 A1 DE 2329769A1 DE 2329769 A DE2329769 A DE 2329769A DE 2329769 A DE2329769 A DE 2329769A DE 2329769 A1 DE2329769 A1 DE 2329769A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- windings
- vehicle
- winding
- superconducting
- cushion
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 117
- 230000000087 stabilizing effect Effects 0.000 claims description 33
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 24
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 10
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 6
- 230000003993 interaction Effects 0.000 description 4
- 238000005339 levitation Methods 0.000 description 2
- RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N Copper Chemical compound [Cu] RYGMFSIKBFXOCR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 1
- 229910052802 copper Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010949 copper Substances 0.000 description 1
- 238000009434 installation Methods 0.000 description 1
- 210000004072 lung Anatomy 0.000 description 1
- 230000013011 mating Effects 0.000 description 1
- 230000035699 permeability Effects 0.000 description 1
- 239000003381 stabilizer Substances 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K41/00—Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
- H02K41/02—Linear motors; Sectional motors
- H02K41/03—Synchronous motors; Motors moving step by step; Reluctance motors
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L13/00—Electric propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; Magnetic suspension or levitation for vehicles
- B60L13/10—Combination of electric propulsion and magnetic suspension or levitation
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L2200/00—Type of vehicles
- B60L2200/26—Rail vehicles
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/08—Structural association with bearings
- H02K7/09—Structural association with bearings with magnetic bearings
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10S505/00—Superconductor technology: apparatus, material, process
- Y10S505/825—Apparatus per se, device per se, or process of making or operating same
- Y10S505/902—Railway, e.g. rapid transit
- Y10S505/903—Suspension, e.g. magnetic, electrodynamic
- Y10S505/905—Motor structure
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Vehicles With Linear Motors And Vehicles That Are Magnetically Levitated (AREA)
Description
P»tn
Qr.-'.r.'a. '.<!. BEEV^ jr.
t MI·«h·· 22, 8t»lfwdorf8tr. ία ? Ί ? Q 7 R Q
t MI·«h·· 22, 8t»lfwdorf8tr. ία ? Ί ? Q 7 R Q
81-20.870P(20.871H)
12. Juni 1973
Antriebsvorrichtung für Hochgeschwindigkeits-Fahrzeug
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung
für ein Hochgeschwindigkeits-Fahrzeug, und insbesondere auf eine Vorrichtung, die das Fahrzeug
mit einer magnetischen Abstoßungskraft anhebt und es reibungslos
mit Hilfe eines Linearmotors antreibt.
Es wurde bereits eine Vorrichtung zum Antrieb eines Fahrzeugs mit einer hohen Geschwindigkeit von 550 km/h
diskutiert, bei der das Fahrzeug durch eine magnetische Abstoßungskraft angehoben wird, die ausgeübt wird durch
eine supraleitende Wicklung am Fahrzeug und durch eine kurzgeschlossene Wicklung oder Leiterschicht am Boden,
8i-(pos 30.636)-Ko-r («) 309881 /0459
und bei der das Fahrzeug reibungslos mittels eines Linearmotors
angetrieben wird. Diese Vorrichtung hat jedoch die folgenden Nachteiles Die Anzahl der für den Antrieb, das
freischwebende Anheben und die Stabilisierung verwendeten Wicklungen ist groß, wenn diese herkömmlich angeordnet
sind, so daß das Gesamtgewicht des Fahrzeuges groß und dessen Kosten ebenfalls hoch sind.
Um diese Nachteile zu vermeiden, muß deshalb eine Vorrichtung angegeben werden, die einen Antrieb, eine
Kissen- oder Schwebeeinrichtung und einen Stabilisator umfaßt, und die wirtschaftlich mit einer kleinen Anzahl
von Wicklungen ausgerüstet ist.
Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Vorrichtung zum Antrieb eines Fahrzeuges mit einer hohen
Geschwindigkeit anzugeben, die in ihrem Gewicht leicht
und in ihren Kosten wirtschaftlich ist.
Hierzu ist eine Bodenwicklung horizontal vorgesehen, und supraleitende Wicklungen sind am Fahrzeug angebracht,
das so angetrieben wird, daß die supraleitenden Wicklungen auf beiden Seiten der Stabilisierwicklung, die zur Bodenwicklung
gehört, und im wesentlichen in einer horizontalen Ebene vorgesehen sind, in der die Stabilisierwicklung
liegt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine herkömmliche Vorrichtung zum Antrieb eines Fahrzeugs mit einer hohen
Geschwindigkeit;
309881 /CU59
Fig. 2 die Magnetflußverteilung bei der in der Fig. 1 dargestellten Vorrichtung;
Fig. 3 einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung
zum Antrieb eines Fahrzeugs mit einer hohen Geschwindigkeit;
Fig. k die Magnetflußverteilung bei der in der Fig. 3
gezeigten Vorrichtung; und
Fig. 5 und 6 weitere Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung»
Zunächst soll eine herkömmliche Vorrichtung zum Antrieb eines Fahrzeugs mit einer hohen Geschwindigkeit anhand
der Fig. 1 und 2 näher erläutert werden. Diese Vorrichtung verwendet einen Linearmotor mit einer supraleitenden
Wicklung, bei der, wie in der Fig. 1 dargestellt ist, die Rückstell- und Kissenkraft durch die Wechselwirkung
zwischen dem Magnetfluß erhalten wird, der durch eine supraleitende Wicklung 3 erzeugt wird, die am Fahrzeug 1
angebracht ist, und zwischen dem Strom, der in derartigen kurzgeschlossenen Wicklungen (oder Leiterschichten) in-,
duziert wird, die am Boden als Stabilisierwicklung k und Kissenwicklung 6 angeordnet sind, während die Antriebskraft
erzeugt werden kann aufgrund der Wechselwirkung zwischen dem Magnetfluß, der durch die supraleitende Wicklung
3 erzeugt wird, und zwischen der Magnetfluß-Laufwelle, die
synchron zur Geschwindigkeit des Fahrzeuges ist und durch eine Triebwicklung 5 erzeugt wird, die aus rechteckigen
Spulen besteht und durch eine äußere Dreiphasenetromquelle erregt wird.
309881/0459
Anhand der Fig. 1 wird nun die relative Lage der einzelnen Wicklungen näher erläutert. Das Fahrzeug 1
hat eine konkave Aussparung oder Leitrinne, die sich in der Längsrichtung des Fahrzeuges erstreckt, und ein passender
Vorsprung oder eine Leitschiene ist so am Boden vorgesehen, daß die Leitschiene in die Leitrinne paßt,
wobei ein Luftspalt dazwischen vorgesehen ist. Die Stabilisierwicklung k ist in senkrechter Richtung in der
Leitschiene vorgesehen. Die supraleitenden Wicklungen 3 sind am Fahrzeug auf beiden Seiten und parallel zur Stabilisierwicklung
k vorgesehen, und weitere supraleitende Wicklungen 3* sind am Fahrzeug 1 in der Nähe und senkrecht
zu den supraleitenden Wicklungen 3 angeordnet. Die Kissenwicklungen 6 sind am Boden, gegenüber und parallel
zu den supraleitenden Wicklungen 3' vorgesehen. Die Triebwicklung 5 ist am Boden zwischen den Kissenwicklungen 6
und senkrecht zu Stabilisierwicklung 4 angeordnet.
Fig. 2 zeigt die Verteilung der Magnetflußdichte,
die die Stabilisierwicklung k in Fig. 1 verkettet} und die auf die Wicklung h einwirkende Rückstellkraft kann
mit Hilfe dieser Figur erläutert werden. Die horizontale seitliche Flußdichte Bx, die durch die Spulen A-B und
C-D der supraleitenden Wicklung 3 erzeugt wird, ist so verteilt, wie dies in der rechten oberen Hälfte der Fig.
dargestellt ist.
Demgemäß induziert der Fluß 0 , der die Stabilisierwicklung
k entlang der Breite P-Q dieser Wicklung verkettet, eine Spannung über der Wicklung k, und ein Strom Ia
fließt durch die kurzgeschlossene Stabilisierwicklung (oder Leiterschicht). Der Strom Ia nimmt so eine Richtung
309881/04S9
an, daß das entstehende Feld das Feld auslöschen kann, das durch die supraleitenden Wicklungen erzeugt wird,
und die Größe des Stromes Ia ist proportional zur Verschiebung x, da die induzierte Spannung ebenfalls proportional
zur Verschiebung χ in einem Bereich ist, in dem die Verschiebung klein ist. Hier soll unter der Bezeichnung
"Verschiebung" der Abstand der Abweichung der Mitte des Fahrzeuges 1 (oder der Mittelebene zwischen
den Wicklungen 3 von der Ebene verstanden werden, in der die Stabilisierwicklung k liegt. Die Flußdichte Bx, die
in senkrechter Richtung durch die supraleitenden Wicklungen erzeugt wird, die die Spulenseiten P und Q der Stabilisierwicklung
k verketten, weist eine Verteilung auf, wie diese links unten in der Figo 2 dargestellt ist. Demgemäß
kann die Rückstellkraft aufgrund der Wechselwirkung zwischen der Flußdichte Bx (PP1 in Figo 2) und dem induzierten
Strom Ia erzeugt werden. Wenn die Verschiebung χ Null ist, dann verschwindet die Dichte des Flusses, der
die Stabilisierwicklung k verkettet, einheitlich. Demgemäß wird keine Spannung (deshalb kein Strom) induziert,
und die Rückstellkraft verschwindet mit dem Vorteil keines Kupferverlustes (d. h. Widerstandskraft). Wenn irgendeine
Verschiebung vorliegt, dann werden ein Verkettungsfluß, eine induzierte Spannung, ein induzierter Strom und
eine Rückstellkraft erzeugt, alle proportional zur Verschiebung x.
Mit dieser Anordnung der Wicklungen kann das Fahrzeug angehoben, angetrieben und stabilisiert werden. Es sind
jedoch vier supraleitende Wicklungen 3 und 31 am Fahrzeug
1 mit den zugeordneten Teilen erforderlich. Deshalb müssen vier Einheiten derartiger Teile, wie beispielsweise
309881/0459
Kühleinrichtungen und deren Zubehör, am Fahrzeug angebracht werden, so daß das Gesamtgewicht des Fahrzeuges
groß ist. Je größer das Gewicht des Fahrzeuges 1 ist, um so höher muß die Kissen- oder Schwebekraft eingestellt
werden. Dies ist einer der Nachteile, der bei der herkömmlichen Vorrichtung auftritt»
Gemäß der vorliegenden Erfindung, die die oben aufgezeigten Nachteile vermeidet, liegt die Stabilisierwicklung
horizontal zwischen diesen supraleitenden Wicklungen am Fahrzeug, das waagerecht vorgesehen ist.
Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung wird nun anhand der Fig. 3 und 4 näher erläutert. In der
Fig. 3 hat ein Fahrzeug 1 supraleitende Wicklungen 3t die
auf beiden Seiten an dessen Boden vorgesehen sind, wobei die Wicklungen in einer und derselben waagerechten Ebene
liegen, Schwebe- oder Kissenwicklungen (oder Leiterschichten) 6 sind am Boden 2 gegenüber zu den jeweiligen supraleitenden
Wicklungen 3 vorgesehen. Triebwickltmgen 5 sind
ebenfalls am Boden 2 auf den äußeren Seiten der jeweiligen Kissenwicklungen 6 und im wesentlichen in der gleichen
waagerechten Ebene angeordnet, die die supraleitenden Wicklungen 3 a"i Fahrzeug 1 enthält. Eine Stabilisierwicklung
(oder Leiterschicht) 4 ist am Boden 2 zwischen den Kissenwicklungen 6 und im wesentlichen in der gleichen
waagerechten Ebene angeordnet, die die supraleitenden Wicklungen 3 und die Triebwicklungen 5 enthält.
Fig. 4 zeigt die Verteilung der Flußdichte, die die Stabilisierwicklung 4 in Fig. 3 verkettet. In Fig. 4 ist
auf der Abszisse der Abstand von der Mitte der Stabilisierwicklung 4 und auf der Ordinate die Flußdichtevertei-
309881/0459
lung dargestellt, wobei die Skalene-'nteilung, d. h. die
Werte der Koordinaten, die gleiche ist wie bei einem gewöhnlichen rechteckigen Koordinatensystem. Wenn die Verschiebung
χ der Mitte des Fahrzeugs 1 in bezug auf den Mittelpunkt der Breite P-Q der Stabilisierwicklung "Null11
ist, dann löscht der durch die Spule A-B erzeugte Fluß den durch die Spule C-D erzeugten Fluß aus, wie dies ±n
Fig. k gezeigt ist. In diesem Fall verschwindet der die Wicklung 4 verkettende Fluß, so daß sowohl die Rückstellkraft
als auch die Zieh- oder Widerstandskraft verschwinden.
Wenn andererseits irgendeine Verschiebung χ vorliegt, dann beeinflußt die positive Flußdichte By1 nicht die negative
Flußdichte By2. Folglich besteht ein Fluß, der die Wicklung h verkettet, so daß ein Strom über die Wicklung
h induziert wird. Die Rückstellkraft kann aufgrund der
Wechselwirkung zwischen dem induzierten Strom und dem Unterschied der Flußdichten By1 - By2 erzeugt werden.
Die so erhaltene Rückstellkraft wird im folgenden
näher erläutert. Es soll angenommen werden (Fig. k), daß
die Breiten A-B und C-D der supraleitenden Wicklungen und die Breite P-Q der Stabilisierwicklüng k überall a
sind, daß jede Länge der jeweiligen Spalten B-P und C-Q durch g gegeben ist, wenn keine VerschJSWWmUgfa'-Mi.tte
des Fahrzeuges 1 vorliegt, und daß das Fahrzeug 1 um eine Entfernung χ verschoben wurde, wie dies in Fig. 2 gezeigt
ist.
Die Länge von jeder supraleitenden Wicklung 3 i*t im Vergleich zu ihrer Breite A-B oder C-D ausreichend
groß, und deshalb ist es möglich, eine supraleitende Wicklung mit einer unendlichen Länge anzunehmen. Unter
dieser Annahme weist die durch die supraleitenden Wick—*
30988 1/0469
ORIGINAL INSPECTED
lungen 3 (A-B und C-D) erzeugte vertikale Flußdichte By
eine Verteilung auf, wie diese in Fig. k gezeigt ist. Der
die Einheitslänge der Stabilisierwicklung k (P-Q) verkettende
Fluß 0 ist nach dem Gesetz von Biot-Savart gegeben durch:
0 = /^f flog )2 - log 2
y 25TI el g - x / ge I a +
g - x
+x/
. log ^
5e\ g+x/ 6
mit Is = magnetomotorische Kraft jeder supraleitenden Wicklung, und
/U = magnetische Permeabilität der Luft.
Deshalb ist der in der kurzgeschlossenen Stabilisierwicklung k induzierte Strom I durch die folgende Differentialgleichung
gegeben:
mit R, L und N = jeweils Widerstand, Induktivität und
Wicklungszahl der Stabilisierwicklung k
Da der Reaktanzabfall im allgemeinen größer als der Wideretandsabfall ist, gilt:
RI « L §i
dt
dt
Da I = 0 für 0=0 gilt, ist der durch die Wicklung k in
duzierte Strom gegeben durch:
309681/0469
Die Dichten ByI und By2 des vertikalen Flusses, der
die Stabilisierwicklung h bei den Teilen P und Q verkettet,
sind jeweils durch die folgenden Gleichungen gegeben:
By1 = /\1 (—1 -J ) (4) und
•M 2x V.g+X a + g+x/ v/
/U Is
Da die Rückstellkraft F pro Einheitslänge der Stabilisierwicklung
k aufgrund der Wechselwirkung zwischen dem induzierten Strom entsprechend der Gleichung (3) und den
Magnetflußdichten entsprechend den Gleichungen (k) und (5) erzeugt wird, folgt aus den Gleichungen (1), (3)» (Ό und
(5), daß F gegeben ist durch:
L ^ Zl/ Jg-x a + g-x+g+x
_ 1 ) , (g ^ x)(a + g - x)^(2a + κ + x) ... (6)
a + g + xj *e (g - x)(a + g + x)i:(2a + g - x)
Wenn angenommen wird, daß in der Gleichung (6) gilt a, g^>x, dann folgt:
g2(a + g)2(2a + g)
Es soll beispielsweise angenommen werden, daß Is = 500 Kiloamperewindungen (ΚΑΤ), a = 0,8 m und g = 0,25 m,
und daß die Stabilisierwicklung k eine Rechteckspule mit 3 m χ 0,8 m aus einem Leiter mit 3,5 cm χ 6,5 cm ist, wo
bei die Polanzahl für ein einziges Fahrzeug 8 (k Pole in
zwei Reihen) beträgt. Dann folgt:
309881/0459
τ 7 Γ 2 χ 3 χ 0.8
—τ- = 4 χ 10" χ 3 log Γ-1 -S +
IT L e 0,1 χ (3 + V3 + 0,8^
0,8 log + 2 -^2 + og2
0,1 χ (0,8 + V32 + 0,82)
. 3,21 X !Ο"6 H
Deshalb wird für die Größe der Rückstellkraft für ein
Fahrzeug erhalten:
F - ^2 χ IQ**7 χ 500 x 1O3)2 . 16 χ O.83 χ 0.05 8
3,21 χ 10 O,252x1,O52x1,852 9f8x1O3
= 8,2 t/Fahrzeug
Wie oben näher erläutert wurde, besteht keine Notwen digkeit für besondere supraleitende Wicklungen, die mit
der Stabilisierwicklung 4 zur Stabilisation des Fahrzeu ges zusammenwirken. Deshalb kann die Anzahl der supralei
tenden Wicklungen mit deren Zubehör verringert werden, so daß das Gesamtgewicht des Fahrzeuges kleiner wird, und so
daß die Vorrichtung zum Antrieb des Fahrzeuges sehr wirtschaftlich wird.
Die Fig. 5 und 6 zeigen weitere Ausführungsbeispiele
der vorliegenden Erfindung; und die Anordnung der Wicklun gen am Fahrzeug 1 und am Boden 2 ist in jedem dieser Aus
führungsbeispiele mit Ausnahme der Triebwicklung 5 die gleiche wie beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel (Fig.
3). Der bemerkenswerte Gesichtspunkt des in der Fig. 5 gezeigten
Ausführungsbeispiels liegt in der Anordnung einer
309881/0459
Stabilisierwicklung 7» die am Boden 2 zwischen den Kissenwicklungen
6 am Fahrzeug 1 und in der gleichen waagerechten Ebene vorgesehen ist, die die Wicklungen 3 enthält.
Die Wicklung 7 führt einen Voreilstrom von einer äußeren Dreiphasenstromquelle, so daß sie nicht nur die
Rückstellkraft, sondern auch die Triebkraft erzeugen kann.
Dadurch dient die Wicklung 7 als Trieb- und Stabilisierwicklung. Das Grundkonzept der relativen Verschiebung der
supraleitenden Wicklungen und der Stabilisierwicklung bleibt jedoch das gleiche wie bei dem anhand der Fig. 3
gezeigten Ausführungsbeispiel„
Bei dem in der Fig. 6 dargestellten AusfUhrungsbeispiel
ist die Anordnung der Kissenwicklungen 8 am Boden gegenüber den supraleitenden Wicklungen 3 am Fahrzeug 1
bemerkenswert. Die Wicklungen 8 erzeugen die Triebkraft sowie die Kissenkraft, indem sie einen Voreilstrom von
einer äußeren Dreiphasenstromquelle führen. Dadurch dienen die Wicklungen 8 als Kissen- und Triebwicklungen. Das
Grundkonzept der Anordnung der übrigen Wicklungen ist das gleiche wie bei den anhand der Fig. 3 und 5 erläuterten
Ausführungsbeispielen.
Mit diesen Wicklungsanordnungen entsprechend den anhand der Fig. 5 und 6 erläuterten AusfUhrungsbeiapielen
kann die Anzahl der am Fahrzeug 1 anzubringenden supraleitenden Wicklungen halbiert werden, und ebenso kann die Anzahl
der am Boden 2 anzubringenden Wicklungen verringert werden, so daß eine wirtschaftliche Vorrichtung zum Antrieb
eines Fahrzeuges mit hohen Geschwindigkeiten ermöglicht
wird.
309881/0469
Wie oben erläutert wurde, kann die Anzahl der am Fahrzeug 1 anzubringenden supraleitenden Wicklungen verringert
werden, indem in waagerechter Richtung verschiedene Wicklungen vorgesehen werden, die am Boden angeordnet
sind, und indem supraleitende Wicklungen am Fahrzeug angebracht werden, auf beiden Seiten der Stabilisierwicklung,
der Wicklungen am Boden und in der gleichen horizontalen oder waagerechten Ebene, die die Stabilisierwicklung
enthält. Auf diese Weise kann auch das den überflüssigen supraleitenden Wicklungen zugeordnete Zubehör entfernt
werden, so daß das Gewicht des Fahrzeuges verringert werden kann, so daß demgemäß die Kissen- oder Schwebekraft
kleiner eingestellt werden kann, und so daß die Kosten der Vorrichtung weniger hoch sind. Da darüber hinaus die
supraleitenden Wicklungen, die insbesondere mit der Stabilisierwicklung zu Stabilisierung des Fahrzeuges zusammenarbeiten,
ausgeschlossen werden können, ist der Magnetfluß, der durch die supraleitenden Wicklungen erzeugt wird
und den Fahrgastraum durchdringt, geringer. Deshalb kann die magnetische Abschirmung des Fahrgastraumes wesentlich
einfacher durchgeführt werden. Da weiterhin bei der vorliegenden Erfindung alle Wicklungen in horizontaler Richtung
vorgesehen sind, kann der Einbau der Wicklungen beträchtlich erleichtert werden, wobei die Wicklungen bei
dieser Anordnung sicherer gelagert sind.
309881 /0459
Claims (4)
- Pa tentansprüche'!.^Antriebsvorrichtung für Hochgeschwindigkeits-Fahrzeug, gekennzeichnet durchwaagerecht im Boden (2) angeordnete Bodenwicklungen (4, 5, 6) einschließlich einer Stabilisierwicklung (4) und Kissenwicklungen (6), undsupraleitende Wicklungen (3) am Fahrzeug (1), die gegenüber den Kissenwicklungen (6) und auf beiden Seiten der Stabilisierwicklung (4) im wesentlichen in der gleichen waagerechten Ebene vorgesehen sind, die die Stabilisierwicklung (4) enthält, wobei das Fahrzeug (1) durch diese Wicklungen (3» 4, 5» 6) angehoben und angetrieben wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenwicklungen (4, 5» 6) weiterhin umfassen Triebwicklungen (5), die auf den Außenseiten der Kissenwicklungen (6) und im wesentlichen in der gleichen waagerechten Ebene vorgesehen sind, die die supraleitenden Wicklungen (3) enthält.
- 3· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trieb- sowie eine Rückstellkraft durch Einspeisung eines Voreilstromes von einer äußeren Dreiphasenstromquelle in die Stabilisierwicklung (4) erzeugt werden.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Kissen- sowie eine Triebkraft durch Einspeisung eines Voreilstromes von einer äußeren Dreiphasenstromquelle in die Kissenwicklungen (6) erzeugt werden.309881/0459Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP5968872A JPS5345564B2 (de) | 1972-06-15 | 1972-06-15 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2329769A1 true DE2329769A1 (de) | 1974-01-03 |
| DE2329769B2 DE2329769B2 (de) | 1977-12-08 |
| DE2329769C3 DE2329769C3 (de) | 1978-08-10 |
Family
ID=13120383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2329769A Expired DE2329769C3 (de) | 1972-06-15 | 1973-06-12 | Magnetische Schwebeführungsvorrichtung für ein Hochgeschwindigkeits-Fahrzeug |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3867886A (de) |
| JP (1) | JPS5345564B2 (de) |
| DE (1) | DE2329769C3 (de) |
| FR (1) | FR2189247B1 (de) |
| GB (1) | GB1397496A (de) |
Families Citing this family (11)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5212632U (de) * | 1975-07-16 | 1977-01-28 | ||
| SU624807A1 (ru) * | 1976-07-12 | 1978-09-25 | Физико-Энергетический Институт Академии Наук Латвийской Сср | Путевой устройство дл высокоскоростного наземного транспорта с электродинамическим подвешиванием и линейным синхронным двигателем |
| JPS5341319U (de) * | 1976-09-13 | 1978-04-10 | ||
| US4273054A (en) * | 1977-01-18 | 1981-06-16 | Japanese National Railways | Vehicle vibration damping method in the induced repulsion type magnetically suspended railway vehicle |
| DE2717453C3 (de) * | 1977-04-20 | 1980-03-27 | Bayerische Motoren Werke Ag, 8000 Muenchen | Vorrichtung zum Widerstandsschweißen von Bauteilen |
| JPS5425240A (en) * | 1977-07-29 | 1979-02-26 | Honda Motor Co Ltd | Welding gun apparatus with transformer |
| JPS6115557A (ja) * | 1984-06-30 | 1986-01-23 | Toshiba Corp | 浮上式搬送装置 |
| US4885995A (en) * | 1988-03-28 | 1989-12-12 | Antosh Mark J | Solar induction monorail system and method of using |
| JPH0222282U (de) * | 1988-07-28 | 1990-02-14 | ||
| JPH04150706A (ja) * | 1990-10-12 | 1992-05-25 | Mitsubishi Heavy Ind Ltd | 交流磁気浮上体の停止方法 |
| US5586504A (en) * | 1995-05-11 | 1996-12-24 | The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy | Dual-keel electrodynamic maglev system |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR1537842A (fr) * | 1967-07-18 | 1968-08-30 | Jeumont Schneider | Appareil électromagnétique pour la propulsion et la suspension de véhicules |
| US3470828A (en) * | 1967-11-21 | 1969-10-07 | James R Powell Jr | Electromagnetic inductive suspension and stabilization system for a ground vehicle |
-
1972
- 1972-06-15 JP JP5968872A patent/JPS5345564B2/ja not_active Expired
-
1973
- 1973-06-05 GB GB2679973A patent/GB1397496A/en not_active Expired
- 1973-06-06 US US367405A patent/US3867886A/en not_active Expired - Lifetime
- 1973-06-12 DE DE2329769A patent/DE2329769C3/de not_active Expired
- 1973-06-15 FR FR7321934A patent/FR2189247B1/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS4919513A (de) | 1974-02-21 |
| FR2189247A1 (de) | 1974-01-25 |
| DE2329769C3 (de) | 1978-08-10 |
| JPS5345564B2 (de) | 1978-12-07 |
| GB1397496A (en) | 1975-06-11 |
| DE2329769B2 (de) | 1977-12-08 |
| FR2189247B1 (de) | 1975-08-22 |
| US3867886A (en) | 1975-02-25 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2952630C2 (de) | Magnetische Fahrzeugschwebe- und -führungsvorrichtung vom induktiven Repulsionstyp | |
| EP0986490B1 (de) | Fahrsystem für ein magnetschwebefahrzeug | |
| DE2164078A1 (de) | Antriebsanordnung mit einem nach art einer synchronmaschine ausgebildeten linearmotor | |
| DE4222167C2 (de) | Magnetschwebebahn mit Supraleitung sowie dafür vorgesehene Stromzuleitungseinrichtung | |
| DE2326871C2 (de) | Elektrische Maschine | |
| DE3743101C2 (de) | ||
| DE2329769A1 (de) | Antriebsvorrichtung fuer hochgeschwindigkeits-fahrzeug | |
| DE102006056335A1 (de) | Magnetschwebefahrzeug mit wenigstens einem Magnetsystem | |
| DE1580909B2 (de) | Transportanlage mit einem bahngebundenen luftkissenfahrzeug mit linearmotorantrieb | |
| DE69307965T2 (de) | Stromtransformator mit Rückkopplung für Gleichstrom, Wechselstrom oder gepulsten Strom | |
| DE2438889A1 (de) | Fahrzeug mit linearsynchronmotor | |
| DE2729406A1 (de) | Zugvorrichtung mit elektrodynamischer fahrzeugabfederung fuer hochschnell- landverkehr | |
| DE2710156A1 (de) | Permanent-magnetanordnungen fuer tragen, fuehren und vortrieb - geregelte permanentmagnete mit geringer stelleistung | |
| DE2329718A1 (de) | Linearmotor fuer hochgeschwindigkeitsbahn | |
| DE1206010B (de) | Anordnung fuer ein Zugsystem | |
| DE102004012748A1 (de) | Magnetanordnung für ein Magnetschwebefahrzeug | |
| DE1948338A1 (de) | Linearer Asynchronmotor | |
| DE2322903A1 (de) | Linearsynchronmotor fuer hochgeschwindigkeitsfahrzeuge | |
| DE2412221C3 (de) | Elektrodynamisches Trag- und Führungssystem | |
| DE2329839C3 (de) | Vorrichtung zum magnetisch freischwebenden Anheben und Antreiben eines Hochgeschwindigkelts-Fahrzeuges | |
| DE2140874A1 (de) | Magnetgetragene schwebebahn | |
| DE3041940A1 (de) | Kombinierte trag-, antreibs- und stromuebertragungseinrichtung fuer ein magnetschwebefahrzeug | |
| DE2853489A1 (de) | Verkehrseinrichtung mit elektrodynamischem schwebesystem | |
| DE2523888C2 (de) | Magnetisches Führungssystem zur berührungsfreien Schwebeführung eines bewegten Fahrzeugs | |
| DE2610538A1 (de) | Schwebefahrzeug |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |