[go: up one dir, main page]

DE1948338A1 - Linearer Asynchronmotor - Google Patents

Linearer Asynchronmotor

Info

Publication number
DE1948338A1
DE1948338A1 DE19691948338 DE1948338A DE1948338A1 DE 1948338 A1 DE1948338 A1 DE 1948338A1 DE 19691948338 DE19691948338 DE 19691948338 DE 1948338 A DE1948338 A DE 1948338A DE 1948338 A1 DE1948338 A1 DE 1948338A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide
rail
vehicle
linear
stator
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19691948338
Other languages
English (en)
Inventor
Laithwaite Eric Roberts
Bliss Denys Stanley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tracked Hovercraft Ltd
Original Assignee
Tracked Hovercraft Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tracked Hovercraft Ltd filed Critical Tracked Hovercraft Ltd
Publication of DE1948338A1 publication Critical patent/DE1948338A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K41/00Propulsion systems in which a rigid body is moved along a path due to dynamo-electric interaction between the body and a magnetic field travelling along the path
    • H02K41/02Linear motors; Sectional motors
    • H02K41/025Asynchronous motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L13/00Electric propulsion for monorail vehicles, suspension vehicles or rack railways; Magnetic suspension or levitation for vehicles
    • B60L13/03Electric propulsion by linear motors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L2200/00Type of vehicles
    • B60L2200/26Rail vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Linear Motors (AREA)
  • Control Of Vehicles With Linear Motors And Vehicles That Are Magnetically Levitated (AREA)

Description

Linearer Asynchronmotor
Die iärfindung bezieht sich auf einen linearen ^synchronmotor.
In. dem .buch "Propulsion v/i t Lout Wheels" von ür_c xtobsrts jjaJ-thwaite, das im Jahr 196b von der Jünglish ühiv-r.iiiv x-ress Ltdο veroffentlicht wurde, ist die Wirkungsweise linearer Asynchronmotoren beschrieben, 'in diesem Buch wie auch in ier britischen tatentscurift I \jO'L· :?83 findet sich ei—a -,sscLreiburxt.. der Yerv/endun^· eiies lii:earen Asynchronmotors in Veroindung nit ainem an einem Fahrzeug angebrachten doppelseitigen otator, wobei das ifevrzeuä mit Iiilfe dieses Motors angetrieoerx ν/erden Icann. uie Erfindung betrifft insbesondere die /er-" •ve-.iäui-i V-.U1 linearen .i.svncaronr:o'uoren zum Antreican von ji'al^rzeu^'en, and ^erncis der ürfindiui^ soll eine den "Läufer" eines iis,vnciironinotors bildende ixeaktionsschiene in der «/eise geschaffen v/erden, daß man zur Herstellung der Heaktionsschiene mit einer ru·.'glichst kleinen Laterialmenge auskommt,,
U:. der ürfindung ist eine plattenähnliche üeai-;-ciorJ.s-HC ..ie>ne l.v'..·.-U1S eines Gleises bzwo einer Führung angeordnet, die mindestens zwei i'ldchen umfaßt, welche sich im querschnitt der Führung unber einem Winkel schneiden. Die Heaktionsschiene springt gegenüber dem durch die beiden Flächen der i'ührung ^e-
009814/0555
-z-
bildeten winkel so vor, aal: sie allgemein in einer zur ersten der beiden Fahrun-.-si"locher, o&ralielen Ebene lieg"c und sich 3.11ger.:ein 'uer zu -ner 2 Are it en .el'Jene der Führung erstreckt. üer ötator umfaßt zv;e± miteinander verbundene i'eile, die beim oetrieb auf entgegengesetzten deiten der xieaktionsscH-iene angeordnet sind; hierbei trv^t nur einer d.~r ütatorteile mit elektrischem dt rom zu speisende .vicklungen mit nach au£en ragenden Endschleifeu, 7/ärirend der andere dtatorteil als Klotz. aus einem magnetischen .»erkstoff ausgebildet ist, der einen Bestandteil des magnetischen Kreises des Motors bildet. Dieser klotzförmige '!eil des oüators ist auf derjenigen deite der Keaktionsschiene angeordnet, die sich unter einem Winkel zu der erwähnten zweiten Führuncsfläche erstreckt.
Diese .Anordnung bieret den Vorteil, daß an dem Klotz keine vorspringenden y/indungsschleifen vorhanden sind, die in Berührung mit der Führung kommen könnten, so daß man eine Heaktionsschiene verwenden kann, deren Breite kleiner ist, als es beim Vorhandensein solcher ^ndschleifen erforderlich sein würde. Der Klotz ist so angeordnet, daß dann, wenn er ähnlich wie der andere Ütatorteil mit Endschleifen versehen wäre, diese Endschleifen des Klotzes durch die zweite Fläche der Führung ragen würden. Der mic dem elektrischen iitrom zu speisende -eil des ütators ist auf derjenigen delte der üeaktionsschiene angeordnet, die in der gleichen allgemeinen Ebene liegt v/ie eine der Führungs fläch en, so daß die öchleifen an den Jänden der Wicklungen die Führung nicht berühren können. Zwar ist die Erfindung insbesondere für lineare Asynchronmotoren von Bedeutung, bei denen schleifenförmige magnetische Kraftlinien durch auf einem Statorteil angeordnete flache Wicklungen erzeugt v/erden, doch sei bemerkt, daß sich die Erfindung auch, bei linearen Asynchronmotoren anderer Bauarten anwenden läßt, z.B. bei Hingankermotoren bzw. Motoren mit einem Grammeschen Hing. Bei solchen Ringankermotoren erweist sich die Erfindung nicht als so vorteilhaft wie bei Motoren mit ttindungssehleifen, denn bei Ringankermotoren haben die schleifen an den Enden der Windungen kleinere Abmessungen.
0098U/0555
_ 3—
- Die beiden Führungsfläcken schneiden sich vorzugsweise unter einem rechten Winkel, doch könnte der Schnittwinkel auch größer oder kleiner sein als ein rechter Winkel. Allerdings verringert sich der gemäß der Erfindung erzielbare Vorteil um so stärker, 30 weiter der Schnittwinkel von einem rechten Winkel abweicht·
Die Erfindung bietet nicht nur den Vorteil, daß sie es ermöglicht, mit einer kleineren Menge des kostspieligen Werkstoffs für die Hea. tionsschiene auszukommen, die z.B. aus Aluminium besteht, sondern sie bietet außerdem den Vorteil, daß man eine iieaxtioiisschxene von geringerer Breite verwenden kann, die ein 3auteil von größerer Formstabilitüt bildet, natürlich muß die Keaktionsschiene so ausgebildet sein, daIi sie sowohl die Vortriebskräfte als auch die Bremskräfte aufnehmen kann, und es kann ferner erforderlich sein, die --ieaktionsschiene dazu zu benutzen, den Stator abzustützen und zu führen.
Die sich bezüglich der Unterbringung der Wicklungsenden ergebenden Schwierigkeiten haben dazu geführt, dab es fels erwünscht betrachtet wird, den Wicklungsenden möglichst kleine Abmessungen zu geben, doch macht es diese n.a« nähme schwieriger, die Ä'ickluiursenden zu kühlen, aei der erfindur._s •er.;'.eii. Anordnung ist es dagegen nicht:mehr erforderlich, die Wic>i:in~;s- bzw. Hindun -senden so k-leiii auszubilden, und da::er keimen sie leichter gekühlt werden. :iiera\xs ergibt, sich v;iederum lie i»Iög— lichkeit, die i<ennleistunis des Llotors zu erhöhen.
Bezüglich des Äufbaus des erfindun^sgeiaäiien Lotors kann man sagen, daß er im elektrischen oinne einseitig, redoch im magnetischen Sinne doppelseitig ausgebildet ist. liiixseiuixe Asynchronmotoren sind z.L·» in dem eingangs ermähnten buch bescvrie"ben. aeim man eine im elektrischen Sinne einseitige Anordnung vorsieht, Eiufi man die i'at-sache in Kauf nehmen, ia3 man in /ergleich zu einem im elektrischen öii-ne doppelseitigen Stator breitere Schlitze und schmalere fährte cen:'tigt, und hieraus ergibt sich ein kleinerer Wert der Zugkraft je Fläcr.eneini:-eit der PoIflache. Die im elektrischen bir.ne ein-
^ ! 0098.14/0555
BADORfGINAL
seitige Anordnung ist daher je nach dem gewählten Kupfer-Eisenverhältnis um einen zwischen 1 und 2 liegenden Faktor länger und schwerer als ein im elektrischen Sinne doppelseitiger Stator.
Ein erfindungsgemäßer Asynchronmotor kann dazu dienen, einen Zug anzutreiben, der sich mit Hilfe von Rädern an Schienen abstützt, oder man kann ihn benutzen um ein mit einer Führung zusammenarbeitendes Schwebefahrzeug anzutreiben, d.h. ein durch Gaskissen unterstütztes Fahrzeug, das sich'längs einer vorbereiteten Führung bewegt, die das Fahrzeug längs der gewünschten Bahn führt.
Die Reaktionsschiene kann an der Führung auf beliebige Weise so angebracht werden, daß sie mit einem mit dem Fahrzeug verbundenen Stator zusammenarbeiten kann. Beispielsweise könnte man die Heaktionsschiene auf einer Führung zentral anordnen, · wobei man an dieser Stelle eine Stufe vorsehen kann, so daß die beiden Führungsflächen. zum Anbringen der Reaktionsschiene zur Verfügung stehen. Bei einer möglichen Anordnung ist eine einzige Reai-tionsschiene vorgesehen, die von einem seitlichen Ansatz der Führung auf einer öeite der Führung aus nach unten ragt. Bei einer anderen erfindungsgemäßen Anordnung ragt die. Reaktionsschiene in seitlicher Richtung über die betreffende Seite der Führung hinaus, und die Oberseite der Reaktionsschiene liegt allgemein in der Ebene der Oberseite der Führung, wobei die zweite Fläche der Führung durch eine im. wesentlichen senkrecht verlaufende Seitenfläche der Führung gebildet wird.
■Weiterhin könnte man zwei Reaktionsschienen vorsehen, von denen je eine auf jeder Seite der Führung angeordnet ist, und die mit zwei·Statoren auf beiden Seiten des Fahrzeugs zu-■sarcmenarbeiten.
Die Erfindung und vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung werden im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an Aus— fünrungsbeispielen näher erläutert.
0098U/ÖS55 BADdRIGlNAl.
■ ■ " —5—
Fig. 1 ist eine schematische Seitenansicht eines ochwebefahrzeugs, das auf der zugehörigen Führung angeordnet ist»
■ Fig. 2 zeigt in einem vergrößerten querschnitt des Schwebefahrzeugs nach Figo 1 schematisch eine mögliche erfindungsgemäiie Anordnung bzw. den Aufbau eines linearen Asynchronmotors o
Fig. 3 und 4 zeigen in einem Querschnitt bzw. einer Seitenansicht Einzelheiten des linearen Asynchronmotors nach Fig. 2 und der zugehörigen Unterstützung« ·
Figo 5 zeigt in einem schematischen querschnitt ein auf einer rechteckigen Führung angeordnetes Schwebefahrzeug, das mit zwei linearen Asynchronmotoren nach der Erfindung ausgerüstet ist«
Figo 6 zeigt in einem 'leilschnitt eine weitere Ausführüngsform der Erfindung,,
Fig» 7 zeigt in einem !'eilschnitt eine bekannte Konstruktion eines linearen Asynchronmotors zum Antreiben von Fahrzeugen. ..
In Fig. 7 und 2 erkennt man ein durch eine Führung 2 unterstütztes Schwebefahrzeug. Die Führung 2 weist eine waage-.rechte Tragfläche 3 und senkrechte Führungsflachen 4 auf* Das Fahrzeug 1 ist mit Vorrichtungen 5 zürn Erzeugen von Drüo'kluftkissen versehen, die das Fahrzeug an der Fläche 3 ab- > stützen, sowie mit Vorrichtungen 6 zürn Erzeugen von_Druckiuftkissen, mittels deren sich das Fahrzeug an den Flächen 4 abstützt. Die Vorrichtungen 5 und 6 werden durch Gebläse 7 und.8 gespeist* Die Arbeitsweise eines solchen du-rcB ein, Sleis-geführten Schwebefahrzeugs ist in der britischen Patentschrift 127 iaeschrieben* · · .
Daä Fahrzeug 1 kann durch einen linearen äuge trieben werden * der es defl* -Fahrzeug ermöglicht, eine hohe · Säfargesefrwindigkeit von a*B* mehr'.als 2ÜÖ km/ii· z.tt ieJfeiöheii. f' Mö-feof- tiiöfaßt an dem Fährzäüg befest'i|pe ätätöieü ^t die" mit
• -6-
einem Läufer in Form einer plattenähnlichezt Reaktionsschiene 10 zusammenarbeiten, welche an der Führung 2 befestigt ist und sich über deren ganze Länge erstreckt. Gemäß Figo 1 sind zwei Statoren 9 in einer -landemanordnung vorgesehen, und aus Fig. 2 ist ersichtlich, daß die Beaktionsschiene 10 an einer Seite der Führung 2 befestigt ist. Die Schiene besteht aus einem nicht magnetischen, elektrisch leitenden Laterial, z.ß. Aluminium.
Zum Zuführen des benötigten Gleichstroms dienen zwei Stromabnehmer 40, die auf Leitern 41 gleiten, welche sich über die ganze Länge der Führung 2 erstrecken» Der zug-eführte Gleichstrom ?;ird in dem Fahrzeug in einen mehrphasigen Wechselstrom-umgewandelt, bevor er den Statoren 9 zugeführt wird»
Fig. 3 und 4 zeigen weitere Einzelheiten eines Stators und einer keäkti ons schiene 10. Die Schiene 10 ragt von einem seitlichen Ansatz 11 auf einer Seite der Führung 2 aus nach unten. Der Ansatz 11 der Führung hat eine senkrechte "Fläche 12j und eine diese Fläche im rechten Winkel schneidende waagerechte Fläche 13. Die Schiene 10 ist in einem Abstand von der Fläche 12 durch einen Gummiklotz 14 unterstützt, der eine elastische Halterung bildet, und die Schiene ist mit der Führung 2 durch Schrauben verbunden, die durch die Schiene oder Platte 10 und den Gummiklotz 14 ragen und in dem Ansatz 11. verankert sind. Die Heaktionsschiene 10 erstreckt .sieh parallel zu der Fläche 12 der Führung, so daß ihre Ebene im rechten Winkel zu der Fläche 13 der Führung verläuft·
Der Stator 9 ümfa£t zwei durch ein starres Baug miteinander verbundene äieile 15 und 16. Kur der Teil 15 Stators trügt öirie lit einem elektrischen Strom zu Wicklung lit häöh aizßeii ragenden Windühgsenden," während" foil Ii des Stators nur einen 'Klotz aus magnetischem Mate umfaßt, äer gihen Seil des magnetischen Kreises des Motors de ti De^ klelzföfaiige Statörteii'16 isi; auf der SeiM" d»* altiönssGÜäne 10 ängeördnöt, die zusammen mit der Flaeixe Ϊ3 ier FÜhriitii elnön WiTiWeI Bildet. Der Stator 9 wird vom öbe^eii'
Hand der Jtteaktionsschiene 10 aus durch, mit Spurkränzen versehene Räder 18 unterstützt; an federn Ende des ötators 9 ist ,jeweils nur ein solches Had vorgesehen. Die Statorteile 15 und 16 werden an jedem Ende des Stators 9 durch einander paarweise gegenüber angeordnete Räder 19 im gewünschten Abstand von der Eeaktionsschiene 10 gehalten.
Die Zugkräfte werden von dem Stator 9 aus auf das fahrzeug 1 durch Zugglieder 20 und 21 übertragen, wie es in Fig. schematisch dargestellt ist. Die Zugglieder 20 verbinden an dem Statorteil 15 starr befestigte Ansätze 22 mit einem ein Bauglied des Fahrzeugs 1 bildenden Bauteil 23. Wenn sich der Stator 9 gemäß Fig. 4 nach links bewegt, wird eine Zugkraft durch das Zugglied 20 auf das Fahrzeug übertragen. Wenn der Stator benutzt wird, um das Fahrzeug abzubremsen, wird die Bremskraft durch das £ügglied 21 auf das Fahrzeug übertragen. Die Anordnung der Zugglieder 20 und 21 ermöglicht; es· dem Fahrzeug 1, unter der wirkung aerodynamischer oder anderer Kräfte in einem gewissen .ausmaß senkrechte und seitliche Bewegungen gegenüber dem Stator ^ auszuführen.
Da die Anordnung der: Wicklung des Statorteils 15 der Anordnung bei einem elektrisch doppelseitigen Stator bekannter Art ähnelt, dürfte sich eine nähere Erläuterung erübrigen. Der Klotz 16 setst sich aus Stahlblechschichten zusammen und dient dazu, den magnetischen Kreis des ko.tcrs zu vervollständigen. Die Wicklungen auf dem Statorteil· 15 umfassen Endschieifen 25 und 26^ die über die Oberseite bzw.: die Unterseite des Stators um etwa 150 mm hinausragen. Die Höhe des ütatorteils 15 beträgt ebenfalls etwa 150· mm.Der Klotz bzw. der Statorteil 16 weist keine vorspringenden »Vindungsenden oder Schleifen auf, und daher kann der ganze Stator 9 um etwa 150 sat näher an die Fläche 15 der Führung 2 herangerückt werr· den, als es anderenfalls möglich sein würde. Da es gemäß der Erfindung nicht notwendig ist, zwischen dem Statorteil 16 und der Fläche 15 feinen Äauffi zum Aufnehmen ;der windungsschleifen vorzusehen. . -.-.-·:. - ...-.^- r" -:■■ ■-..;■:.·■:■ --■■: "-.C-I r..--. . .■ " ^--:v
y ^ 4>
Fig. 5 zeigt schematisch eine andere erfindungsgemäße Anordnung, bei der auf jeder Seite der Führung 2 eine Reaktionsschiene 10 seitlich nach außen ragt, wobei die oberen Flächen der Schienen allgemein in der Ebene der oberen Fläche 30 der !Führung 2 liegen. Jede Reaktionsschiene 10 erstreckt sich im wesentlichen im rechten. Winkel zu einer im wesentlichen senkrechten Seitenfläche 31 der Führung» Gemäß Fig. ist. der durch einen Klotz gebildete Teil 16 Jedes Stators auf derjenigen Seite einer Reaktionsschiene 10 angeordnet, die im rechten Winkel zu der ,zugehörigen Fläche 31 der Führung verläuft.
Jeder Stator 9 ist an seinen !finden mit Servobetätigungsvorrichtungen versehen, durch die der Stator unterstützt und geführt wird. Hydraulische Stößel 39 gleichen Relativbewegungen zwischen den Statoren 9 und dem Fahrzeug 1 in senkrechten Ebenen sowie zufällige Verlagerungen der Reaktionsschienen aus. Auf diese Weise werden die Luftspalte zwischen den Statorteilen und den Reaktionsschienen im wesentlichen auf einer konstanten Breite gehalten. Weitere hydraulische Stößel 40 dienen dazu, seitliche Relativbewegungen zwischen dem Fahrzeug 1 und den Statoren 9 auszugleichen» Die Statoren sind mit Baugliedem 41 des Fahrzeugs durch die Stößel 39 und mit weiteren ßaugl ledern 43 des Fahrzeugs durch die Stößel 40 verbund en. Das'Fahrzeug-1 stützt sich an der oberen Fläche 30 der Führung.2 mit Hilfe von Vorrichtungen 44 zum Erzeugen von Druckluftkissen ab, und. es wird,.von den Seitenflächen 31 der : Führung 2 aus durch weitere ,Vorrichtungen 45 zum Erzeugen von Druckluftkissen geführt* · ·
Fig. 6 zeigt eine weitere Ausführungsforn der Erfindung, bei der eine Heäktionsschiene 10 von einer Seite der Führung aus nach oben ragt. Sine Fläche der Schiene 10 steht allgemein in Fluchtung mit einer senkrechten Fläche 33 der Führung' : und schneidet die waagerechte Fläche 34 der Führung 2 im rechten Winkel, Der klotzförmige Teil 16 des Stators 9 ist auf der Seite der Reaktionsschiene 10 angeordnet;, die die Fläche
• ^:^:, 009814/0555 t
1941338
ρ4· der Fdl-riiii^; im rechten Winkel schneidet. Die Schiene ϊυ ist. mit Hilfe eines abgewinkelten Abschnitts 42 in der aus Beton bestehenden Führung 2 verankert«. -«Sin Vorteil der oi-fiiidtuiäS^emäßen -anordnung nach Fig. 6 besteht darin, daß der Κίοτζ 16 eine robustere- Konstruktion bildet-, als ein mit elektrischem Strom zu -speisender Statorteil, so daß er weniger leicht beschädigt wird, wenn, er auf ilindarnisse, z.i, Steine oder dergleichen, trifft, die auf der Fläche 334- der führung liegen.
7 zeigt schematisch eine bekannte Konstruktion eines Ιπι elektrischen Sinne doppelseitigen Stators 35» fler mit einer iteaktionsscliiene 3·· zusammenarbeitet, die einer senkrecht angeordneten tiatte ähnelt und von einer waagerechten Fläche 37 einer Führung aus nach oben-ragt« Jeder der beiden Stator— teile trägt »'/indungsenden 38, und daher muß man gemäß Fig. 7 einen größeren freien Üaum mit der Höhe hp vorsehen„ ±uin Vergleich mit der erfindungsgemäüen Anordnung nach Fig» 6, bei der die Höhe des entsprechenden freien Hams mit h. bezeichnet ist, läßt sofort erkennen, daß die Erfindung die ,Einsparung einer großen Menge an werkstoff für die iteaktionsschiene ermö'jlicht. Wenn man sich vorstellen würde, daß der Klotz .16 bei den Konstruktionen nach Fig. 3, 5 und 6 ähnlich wie,der Statorteil 15 nach außen vorspringende Windungsenden aufweist,., wurden diese windung senden in die Fläche 13 bzw« 31-;bzw. 34- '-der Führung hineinragen. ., ,
* ■' Die i'rfindühg ermöglicht-es nicht nur1, -bei der Herstellung^ der .Reactionsschienen-imiT>' 'eine'r -kleineren Materialmenge auszukommen, sondern sie trägt auch dazu'bei, dieäSchwierigkeiten zu überwinden, die sich ergeben^, wenntman.versuchl-,, eine heaktionsschiene zu schaffen, die den. auf sie.,.wirkenden *-■ Kräften * standhält. __ - . * ,.^, , .„-a .«.;■-.
■?■ c --: ' 'V^ ".*■ ΐΚΐ··- Ansprüche t 009814/0555

Claims (1)

AHSP xt Ü GH E
1. ) Linearer üsynchronmotor in Kombination mit einem Fahr-.;.,.
mg und einer■ Führung, längs deren sich das Fahrzeug bewegt,, wobei die Führung mindestens zwei Flächen _'auf weist,., die sich . im querschnitt der Führung unter einem Winkel schneiden, und wobei der Motor- einen mit dem Fahrzeug -verbundenen ütator und eine den Läufer bildende plattenähnliche-üeaktionsschiene umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Reaktionssohiene £(10) so angeordnet ist, daß sie sich über die ganze Länge- de%-Führung (2) erstreckt und gegenüber dem durch die erwähnten . Flächen im querschnitt der Führung gebildeten winkel* so vor- -''*- springt, daß sie in einer Kbene liegt, die allgemein parallel zur ersten der beiden Führungeflächen (12 bzw. 30) verläuft und sich quer zu der zweiten Führungsfläche (13 bzw. 31) erstreckt, und daß derotator (9) zwei miteinander verbundene Teile (15,16) umfaßt, die beim Betrieb des ßioüors auf entge- ". gengesetzten Seiten der üeaktionsschiene angeordnet'sind, daß nur der eine otatorteil (15) mit elektrischem otromtzu speisende wicklungen mit nach auiien vorspringenden kindlings enden (25, 26) umfaßt, daß der andere Statorteil (16) ein einen Teil des magnetische^ Kreises des iViotors bildender lilotz aus magnetischem Material ist, und dü.ß dieser Klotz des ütators beim Betrieb des kators auf derjenigen Seite der Üeaktionsschiene angeordnet ist^ die einen winkel mit der zweiten Fläche (13 bzw. 31) bildetM %
2, Linearer'Asynchronmotor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Klotz (16) so angeordnet ist, daß dann, wenn dieser Klotz mit Torspringenden Windungsenden ähnlich den windung senden (25 s 26) des anderen iStatorteils (15) versehen wäre, diese gedachten Windungsenden durch die zweite Fläche (13 bzw. 31) der Führung (2) hindurchragen würden.
3« Linearer Asynchronmotor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heaktionsschiene (10) gegenüber einem seitlichen Ansatz (.11) auf einer öeite der Führung (2) nach ■■ .' - ■'■-.■ rii^Mtm ß-ft- -
009t14/0SS$
■=■■--■ _;-.. - BADORiaiMAI,
unten, ragt, und daß die Unterseite (13) dieses Ansatzes die .erwähnte zweite Fläche der Führung bildet«
4·. Linearer asynchronmotor nach Anspruch. 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Heaktionsschiene (10) gegenüber einer Seite der Führung (2) seitlich so nach außen ragt» daß ihre obere Fläche allgemein in der Ebene der oberen fläche v.30) der Führung liegt, und daß die zweite Fläche (31) der Fährung durch eine im wesentlichen senkrechte Seitenfläche der Führung gebildet ist« .
5· Linearer Asynchronmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 4-, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Eeaktionsschienen (10) vorgesehen sind, von denen Je eine auf jeder Seite der Führung (2) «»geordnet ist und da3 ,jede Reaktionsschiene auf der betreffenden öeite des Fahrzeugs mit zwei Statoren (9) zusammenarbeitet.
6· Linearer Asynchronmotor nach einem der Ansprüche 1 bis 5t dadurch gekennzeichnet, daß das ihm zugeordnete Fahrzeug (1) so ausgebildet ist, daß es von der Führung (2) aus durch ein unterDruck stehendes Gas unterstützt werden kann*
Ber Batentanwalt:
009814/0555
DE19691948338 1968-09-26 1969-09-24 Linearer Asynchronmotor Pending DE1948338A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB4572768 1968-09-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1948338A1 true DE1948338A1 (de) 1970-04-02

Family

ID=10438334

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19691948338 Pending DE1948338A1 (de) 1968-09-26 1969-09-24 Linearer Asynchronmotor

Country Status (4)

Country Link
US (1) US3585939A (de)
BR (1) BR6912626D0 (de)
DE (1) DE1948338A1 (de)
FR (1) FR2018920A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4025313A1 (de) * 1989-09-01 1991-03-14 Daifuku Kk Transportsystem angetrieben durch einen linearmotor

Families Citing this family (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CA923448A (en) * 1969-11-28 1973-03-27 The Dunlop Company Limited Conveyors
DE2131702A1 (de) * 1970-06-26 1971-12-30 Tracked Hovercraft Ltd Sekundaeres Bauteil bzw.Laeuferteil fuer einen einseitigen linearen Asynchronmotor
US3667397A (en) * 1971-06-25 1972-06-06 Tracked Hovercraft Ltd Linear induction motor secondary member
CN103223246B (zh) * 2006-03-03 2015-12-23 哈姆游乐设施股份有限公司 直线电机驱动的游乐设施及方法
EP2701960B1 (de) * 2011-02-21 2019-08-07 Novus Finitor B.V. Schwebesystem für einen zug
CN103813838B (zh) 2011-06-30 2017-02-15 哈姆游乐设施股份有限公司 用于游乐乘坐装置的运动控制系统和方法
US9597603B1 (en) * 2014-12-03 2017-03-21 Skyturtle Technologies Ltd Linear induction motor use with waterslide raft on non riding surfaces
US11309783B2 (en) * 2019-09-26 2022-04-19 Honeywell Federal Manufacturing & Technologies, Llc Electromagnetic propulsion system
BR102021018108A2 (pt) * 2021-09-13 2023-03-28 Freed Participaçoes S/A Esteira transportadora tracionada por motor de indução linear com primário de dupla face e secundário longo seccionado

Family Cites Families (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3225228A (en) * 1963-10-10 1965-12-21 John L Roshala Linear magnetic drive system
US3369497A (en) * 1964-07-17 1968-02-20 Hovercraft Dev Ltd Vehicles for travelling over land surfaces
US3385228A (en) * 1965-04-16 1968-05-28 Skinner Prec Ind Inc Transportation system
GB1203025A (en) * 1966-09-06 1970-08-26 Hovercraft Dev Ltd Electromagnetically-propelled gas cushion vehicle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4025313A1 (de) * 1989-09-01 1991-03-14 Daifuku Kk Transportsystem angetrieben durch einen linearmotor

Also Published As

Publication number Publication date
BR6912626D0 (pt) 1973-04-12
US3585939A (en) 1971-06-22
FR2018920A1 (de) 1970-06-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP2099640B1 (de) Magnetschwebefahrzeug mit wenigstens einem magnetsystem
DE2326871C2 (de) Elektrische Maschine
DE2046021B2 (de) Linearer asynchronmotor
DE1580909C3 (de) Transportanlage mit einem bahn gebundenen Luftkissenfahrzeug mit Linearmotorantrieb
EP2064087B1 (de) Magnetschwebefahrzeug mit führmagneten
DE2008611B2 (de) Linear-synchronmotor
DE1963868A1 (de) Linearmotor
DE102004056438A1 (de) Führmagnetsystem und damit ausgerüstetes Magnetschwebefahrzeug
EP1725417B1 (de) Vorrichtung zur übertragung elektrischer energie vom fahrweg auf das fahrzeug einer magnetschwebebahn
DE1948338A1 (de) Linearer Asynchronmotor
DE2438889A1 (de) Fahrzeug mit linearsynchronmotor
DE2711994B2 (de) Fahrzeug, das gegenüber einem Fahrweg mit Hilfe einer anziehenden magnetischen Einrichtung und einer Zusatzkrafteinrichtung gehalten wird
DE2129278A1 (de) Weiche, insbesondere für Hängeförderbahnen
DE2329769A1 (de) Antriebsvorrichtung fuer hochgeschwindigkeits-fahrzeug
DE2329718A1 (de) Linearmotor fuer hochgeschwindigkeitsbahn
DE2853489C2 (de) Magnetschwebebahn
DE2123520A1 (de) Nutkeilanordnung
DE3225948A1 (de) Langstatormagnet
DE2425027C2 (de) Magnetgeführtes und/oder -getragenes Fahrzeug
DE1917853A1 (de) Elektromagnetisch antreibbares Luftkissenfahrzeug
DE1755174C3 (de) Laufwerk für elektrische Einschienenbahn-Fahrzeuge
DE2364331A1 (de) Linearmotor
DE102016215096B4 (de) Stromabnehmer und Kraftfahrzeug mit solch einem Stromabnehmer
DE2407522A1 (de) Linearmotorantrieb insbesondere fuer ein spurgebundenes schwebefahrzeug
DE968245C (de) Einphasen-Kommutatormotor zum direkten Antrieb von Fahrzeugen