DE2329236A1 - Anordnung mit einem sender und einem empfaenger zur uebertragung in periodischen taktintervallen liegender binaerer signale - Google Patents
Anordnung mit einem sender und einem empfaenger zur uebertragung in periodischen taktintervallen liegender binaerer signaleInfo
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Description
FHN.6233* JW/EVH.
Dr. Herbert Scholl
Anmelder: ' N. Y. Philips" G'oeüampenfabneken
Akte No.; pHN- 6233
·»· Anmeldung vom ι 29· Mai 1973
·»· Anmeldung vom ι 29· Mai 1973
Anordnung mit einem Sender und einem Empfänger zur Uebertragung
in periodischen Taktintervallen liegender binärer Signale
Die Erfindung besieht sich auf eine Anordnung mit einem Sender und einem Empfänger zur Uebertragung in Taktintervallen
liegender binärer Impulssignale durch Phasen· modulation, welche Anordnung sendeseitig einen Phasenmodulator
enthält, der mit mindestens zwei an der Eingangeseite parallelgeschalteten Kanälen mit einem in jeden dieser
Kanäle aufgenommenen Modulator und mit einem gemeinsamen Trägeros*illator versehen ist, der die beiden Modulatoren
mit untereinander um 90* phasenverschobenen Trägerschwingungen
speist, wobei die Ausgänge der beiden Modulatoren zur Uebertragung Ober eine Uebertragungsstrecke in einer Zusammenfdgungsanordnung
zusammengefügt werden« Dabei enthält der Empfänger einen Phasendemodulator, der mit mindestens zwei
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an der Eingangsseite an die Uebertragungsstrecke angeschlossenen
parallelgeschalteten Kanülen mit einem in jeden dieser Kanüle aufgenommenen Modulator und mit einer Schaltungsanordnung
zur Örtlichen TrSgerrückgewinnung versehen ist, die
zur Demodulation der auegesandten binären Impulssignale auf den
SendetrKgerschwingungen stabilisiert ist und die beiden
Modulatoren mit untereinander um 90* phasenverschobenen TrSgersohwingungen speist, wobei die jedem der Ausgänge der
beiden Modulatoren entnommenen Impulseignale Ober einen Impulsregenerator einem Verbraucher zugeführt werden. Derartige
Schaltungeanordnungen werden u.a. mit Vorteil bei
vier- und acht-Phasenmodulationssystemen und sogenannten
ParallelQbertragungseystemen verwendet, bei denen mehrere
Impul«reihen mit im Takte derselben Taktfrequenz auftretenden
Impulsen unter Verwendung einer Anzahl der obenstehend beschriebenen
Phasenmodulatoren bzw. Phasendemodulatoren gleichseitig in Frequenzmultiplex auf Trägerschwingungen,
die untereinander um die allen Impulsreihen gleiche Taktfrequenz verschieden sind, übertragen werden.
In derartigen Uebertragungssystemen erfolgt an der
Empfangsseite der Anordnung zur Örtlichen Trägerrückgewinnung eine Korrektur der durch die Uebertragungskennlinien
der Uebertragungsstrecke verursachten Phasenverschiebungen
in den Örtlich erzeugten Trägerschwingungen, aber die rückgewonnene
Trägerschwingung weist meistens noch eine Phasenungewissheit
auf und zwar infolge der verwendeten Apparatur. Beispielsweise bei Verwendung eines Frequenzteilers mit
einem Teilungsfaktor 2 gibt es ausser der richtigen Phasenlage
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der Örtlich erzeugten Trägerschwingung die Möglichkeit
einer um 180* verschobenen Phasenlage, die als Demodulationsträger
der eingetroffenen phaeentnodulierten Schwingungen
eine Inversion der demodulierten Impulse bedeuten würde« Um die fehlerhafte Reproduktion der rttckgewonnen Impulssignale durch die möglicherweise unrichtige Phasenlage der
Ortlichen Trägerschwingung mit Gewissheit auszuschalten,
ist in derartigen Uebertragungssystemen die Anwendung zusätzlicher
Nassnahmen notwendig, beispielsweise in Form von Sondermodulationsarten oder Sonderimpulskoden, wie differentielle
Phasenmodulation oder Wechselmodulation (change of state modulation), wobei jedoch infolge dieser zusätzlichen
Massnahmen ausser einer Beschrankung der AnwendungsmOglichkeiten
zugleich die Fehlermöglichkeit vergrOssert wird.
Die Erfindung bezweckt nun, eine andere Konzeption eine· Uebertragungssystems der eingangs erwähnten Art zu
schaffen, wobei zusammen mit einer empfindlichen Phasenregelung immer die richtige Phasenlage des rückgewonnenen
Trftgers gewährleistet ist und wobei auf diese Weise bei einer
verringerten FehlermOglichkeit die Beschränkungen in den
AnwendungsmOglichkeiten vermieden werden.
Das erfindungsgemässe Uebertragungssystem weist dazu
das Kennzeichen auf, dass zur Phasenstabilisierung im Takte einer periodischen Zyklusperiode entsprechend einer ganzen
Anzahl von Taktintervallen ein Synchronisationsintervall mit
einer Dauer mindestens eines TaktintervalIs reserviert ist,
wobei sendeseitig an den Modulator im ersten Sendekanal ein Synchronisationssignalgenerator angeschlossen ist, der in
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den Synchronisationsintervallen als Synchronisationssignal
ein definiertes Impulssignal an den Eingang des in diesen
Kanal aufgenommenen Modulators legt, und in den zweiten der beiden Sendekanäle ein Unterbrechungsschalter aufgenommen
ist, der den zweiten Sendekanal in den Zeitpunkten der
Synchronieationsintervalle unterbricht, während im EmpfMnger
die Schaltungsanordnung zur örtlichen TrKgerrückgewinnung
einen an den Ausgang des Modulators in dem dem zweiten Senderkanal entsprechenden Empfangerkanal angeschlossenen
Phasenstabilisierungskanal enthält, der mit einer darin aufgenommenen
Sperranordnung versehen ist, die zur Phasenstabilisierung freigegeben wird durch ein Schaltsignal in den
Synchronisationsintervallen, welches Signal von einem Synchronisationsintervallselektor
herrührt, der zur Selektion der Synchronisationsintervalle mit geringerem Signalpegel durch
die eingetroffene phasenmodulierte Trägerschwingung gespeist
wird.
Ein Aueführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigern
Pig· 1 und Fig. 2 eine Darstellung eines Senders bzw.
eines Empfängers eines erfindungsgemässen Uebertragungseystems,
Fig. 3 und Fig. k einige Vektordiagramme zur Erläuterung
des in Fig. 1 und Fig. 2 dargestellten Senders bzw. Empfängers.
Das erfindungsgemässe Uebertragungssystem mit einem
Sender und einem Empfänger, wie in Fig. 1 bzw. Fig. 2 dargestellt ist, zeigt nur einen Kanal eines parallelen Ueber-
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tragungssystems mit 25 Kanälen für Signalübertragung im
Band von 370-3230 Hz und ist für Vierphasenmodulation in Taktintervallen auftretender binärer Impulssignale eingerichtet,
welche Signale mit positiver Polarität oder negativer Polarität ausgesandt werden. Der Kürze wegen
werden die ausgesandten Impulssignale durch +1 und -1 bezeichnet,
je nachdem ein Impuls mit positiver oder negativer Polarität auegesandt wird.
Für die Vierphasenmodulation wird im Sender nach Fig.
ein Vierphasenmodulator verwendet, der mit zwei an der
Eingangsseite parallelgeschalteten Kanälen 1, 2 mit einem in jeden dieser Kanäle aufgenommenen Modulator 3» k vom
Gegentakttyp versehen ist, wobei den Eingängen der Modulatoren 3, k über Tiefpassfilter 5, 6 die gegebenenfalls auch
fehlen können, die +1, -1 Informationsimpulssignale, die in Taktintervallen liegen, die einer Impulsgeschwindigkeit von
beispielsweise 110 Band entsprechen, zugeführt werden. An
die beiden Modulatoren 3, k ist unmittelbar bzw. über ein
90*-phasendrehendes Netzwerk 7 ein gemeinsamer Trägereszillator 8 von beispielsweise 1800 Hz angeschlossen, wobei die
Ausgangsgeschwingungen der beiden Modulatoren 3, U in einer
Zusammenfügungsanordnung 9 zusammengefügt werden und nach
etwaiger Verstärkung über ein Ausgangefilter 10 im Band von 300-3300 Hz einer Uebertragungsleitung 11 zugeführt
werden*
In der beschriebenen Anordnung werden die Irapulssignale
in den Kanälen 1, 2 an der Phasenlage der über die
Uebertragungsleitung 11 ausgesandten Schwingungen unterschieden,
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insbesondere deuten im Vektordiagramm aus Fig. 3a die
Vektoren OP und OQ nach Richtung und GrB3ββ des Ausgangssignals
des Kanals 1 an bei einem ihm zugeführten +1 bzw,
-1 Signal und die Vektoren OR und OS die des Kanals 2 bei einem ihm zugeführten +1 bzw. -1 Signal, so stellt es sich
durch Zusammenfügung der Vektoren OP und OQ mit jedem der Vektoren OR und OS heraus, dass die über die Uebertragungsleitung
11 ausgesandten phasenmodulierten Schwingungen in vier Phasenlagen OT, OU, OV und OV auftreten können, die
für die den Kanälen 1, 2 zugeführten Impulssignale kennzeiohnend sind* So kennzeichnen die Vektoren OT, OU, OV und
OV nacheinander die Zustände, wenn in den Kanülen 1, 2 gleichseitig
ein +1, +1, ein -1, +1, ein -1, -1 und ein +1, -1 Signal
auftreten.
Zusammen mit den auf diese Veise erhaltenen phasenmodulierten Schwingungen werden in der angegebenen Anordnung
über die Uebertragungsleitung auf bekannte Veise noch Daten der Taktfrequenz und der Trägerfrequenz mitgesandt, die
empfangeseitig zur Taktrückgewinnung und zur Trägerrückgewinnung
benutzt werden·
Zur Rückgewinnung der Taktfrequenz erfolgt dies dadurch, dass die Umhüllende der der Zusammenfügungsanordnung
entnommenen Schwingungen in einem Modulator 12 mit einem geeigneten umhüllenden Signal eines durch die Taktfrequenz
synchronisierten umhüllenden Signalgenerators 13 beispielsweise der in der Figur duroh Ik bezeichneten Form mit sinusfSrnigen
Uebergängen moduliert wird, wodurch gleichzeitig der Vorteil erhalten wird, dass Verzerrungs- und Uebersprech-
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erscheinungen infolge der Phasensprünge bei den +1, -1 oder
-11, +1 Uebergängen in den Kant1en 1, 2 vermieden werden.
Zur Rückgewinnung des TrHgers werden auf beiden Seiten
des Uebertragungsbandes noch zwei Pilotsignale mitgesandt,
die dadurch erhalten werden, dass die Trägerschwingung des gemeinsamen Trägeroszillators 8 im Gegentaktmodulator 15 mit
der Ausgangeschwingung eines Hilfeoszillators 16 von beispielsweise
1^30 Hz moduliert wird, wobei die durch Modulation
erhaltene Summen- und Differenzfrequenz von 370 und 3230 Hz
über ein Ausgangsfilter 17 in der Zusammenfügungsanordnung
mit den Ausgangsschwingungen der Modulationen 3» ^ zusammengefügt
und gemeinsam über die Uebertragungsleitung 11 zum Empfänger übertragen werden.
In dem in Fig. 2 dargestellten Empfänger werden die
über die Leitung 11 eingetroffenen Signale in einem Eingangsverstärker
18 mit einer schematisch dargestellten Verstärkungsrege
lung sanordnüng 19 mit einer grossen Zeitkonetante von
beispielsweise 100 ms verstärkt und nach Verstärkung zur Demodulation einem Vierphasendemodulator mit zwei an der
Eingangsseite parallelgeschalteten Kanälen 20, 21 mit einem in jeden dieser Kanäle 20, 21 aufgenommenen Modulator 22,
zugeführt. Unter Verwendung über die Leitung 2k zugeführter
Örtlicher Trägerschwingungen in der richtigen Phasenlage
werden an den Ausgängen der beiden Modulatoren 22 und 23 die demodulierten Ausgangssignale erhalten, die auf bekannte
Weise nach Integration und Impulsregeneration in durch ein örtliches Taktsignal gesteuerten Integratoren 25, 26 und
Impulsregeneratoren 27, 28 zur Weiterverarbeitung Verbrauchern29,
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30 zugeführt werden. Die Integratoren 25, 26 sowie die Impulsregeneratoren 27t 28 sind vom bekannten Typ, beispielsweise
werden in der angegebenen Anordnung Integratoren 25,
derjenigen Art verwendet, wie diese in der U.S. Patentschrift 2.977*^17 beschrieben worden sind.
Das örtliche Taktsignal und die örtlichen Tragerschwingungen
werden im beschriebenen Empfänger in Anordnungen zur örtlichen TaktSignalrückgewinnung 31 und zur örtlichen
Trägerschwingungsrückgewinnung 32 zurückgewonnen, die beide an den Ausgang des Eingangsverstärkers 18 angeschlossen sind.
Zur Örtlichen Takt Signalrückgewinnung wird dazu eine Phasenregelschleife verwendet, die einen örtlichen Taktoszillator
33 und einen an den Ausgang des Eingangsverstärkers 18 angeschlossenen Umhüllenden-Detektor 3k enthält,
dessen Ausgangssignale in einem Phasendetektor 35 zur Erzeugung
eines Phasenregelsignals verglichen werden, welches
Signal über ein Tiefpassfilter 36 den örtlichen Taktoszillator
steuert. Dem örtlichen Taktoszillator 33 wird dabei das örtliche
Taktsignal entnommen, das über eine Leitung 37 an die Integratoren
25, 26 und die Impulsregeneratoren 27« 28 gelegt ist.
Zur örtlichen TrägerrUckgewinnung werden in der Anordnung
32 die mitgesandten Piloteignale von 370 und 3230 Hz im Pilotfilter 38, 39 in Form von Phasenregelschleifen
selektiert und in einer darauffolgenden Mischstufe kO mit
dem Ausgangsfilter U1 gemischt, wobei im Ausgangsfilter 41
die Summenfrequenz von 3600 Hz zur Erzeugung der örtlichen Trägerschwingung von 1800 Hz mit einer rechteckigen Signalform
selektiert wird» Dazu wird das Ausgangssignal des Ausgangs-
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filters ^I1I als Synchronisationssignal an einen Impulsgenerator k2
gelegt und über eine noch zu beschreibende Phasenregelanordnung
43 nach Frequenzteilung mit einem Teilungsfaktor 2
unmittelbar bzw. Ober ein 90'-phasendrehendes Netzwerk kk
als Demodulatlonsträger den Modulatoren 22, 23 zugeführt.
In der beschriebenen Anordnung tritt unter dem Einfluss der 8rtliehen Träger eine Demodulation der eingetroffenen
phasenmodulierten Schwingungen auf, insbesondere werden im Vektordiagramm aus Fig. 3b die eingetroffenen phasenmodulierten
Schwingungen nach Richtung und GrBsee-wie im Vektordiagramm
nach Fig. 3a wieder durch die Vektoren OT, OU, OV und OW
dargestellt, dann entstehen infolge des Demodulationsprozesses an den Ausgängen der Modulatoren 22, 23 über Integratoren
25, 26 Ausgangssignale, die durch die Projektion der Vektoren OT, OU, OV und OW auf den Trägervektoren gegeben
sind, welche Auegangssignale bei der richtigen Phasenlage der örtlichen TrÄgersignale mit den durch die Sendekanäle
1,2 ausgesandten Impulssignalen genau übereinstimmen.
So werden bei der richtigen Phasenlage der Örtlichen
Trägersignale, die durch die Vektoren OX und OY gegeben
sind, den Ausgängen der Modulatoren Ausgangssignale entnommen, die mit den Signalen OP, OQ bzw. OR, OS in den Sendekanälen
genau übereinstimmen.
Zugleich werden im Vektordiagramm die Effekte dargestellt, die ihre Ursache in einer Phasenabweichung der
örtlichen Träger gegenüber der richtigen Phasenlage OX und OY finden. Im Falle, wo die örtlichen Träger durch eine Phasenabweichung
ψ die Lagen OX', OY* einnehmen, werden die Aus-
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gangssignale der Modulatoren 22, 23 nicht mehr durch die
Vektoren OP, OQ, OR und OS gegeben werden, sondern durch das dann auftretende Uebersprechen zwischen den Empfangskanälen
20, 21 abweichende Werte. OP», OP"; OQ*, OQ"j OR·, OR";
OS*, OS" aufweisen, die in den Impulsregeneratoren 27, 28
eine Verringerung der Impulsunterscheidung zur Folge haben.
Falls durch eine Phasenungewissheit in der Anordnung
zur TrBgerrückgewinnung die örtlichen TrSger einen Phasenfehler
von 180* aufweisen und auf diese Weise im Vektordiagramm die Lagen OX", OY1* einnehmen, wird bei Demodulation
in den Modulatoren 22, 23 eine Signalinversion auftreten, d.h., dass ein in den Sendekanälen 1, 2 ausgesandtes +1 bzw.
-1 Signal in den EmpfangskanKlen 20, 21 als -1 bzw. +1 Signal
reproduziert wird.
Nach der Erfindung werden nun die örtlichen Trlger unter allen Umstftnden bei einer empfindlichen Phasenregelung
immer in der richtigen Phasenlage dadurch zurückgewonnen, dass an der Sendeseite zur Phasenstabilisienngim Takte einer
periodischen Zyklusperiode, entsprechend einer ganzen Anzahl von Taktintervallen, ein Synchronisationsintervall mit einer
Dauer von mindestens einem Taktintervall reserviert ist, wobei an den Modulator 3 im ersten Sendekanal 1 ein Synchronisationssignalgenerator
kü angeschlossen ist, der in den Synchronisationsintervallen als Synchronisationssignal
ein definiertos Impulssignal an den Eingang des in diesen Kanal 1 aufgenommenen Modulators 3 legt, und in den zweiten
dor beiden SendekanSle 1, 2 ein Unterbrechungsschalter k6
aufgenommen ist, der den zweiten Sendekanal 2 in den Zeitpunkten
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der Synchronlsatlonelntervalle unterbricht.
Ira angegebenen Sender werden dazu die Sendekanäle 1,2
durch die Ausgangssignale von Schieberegistern 47, 48 mit elf Schieberegisterelementen gespeist, während deren Inhalt
im Takte der Taktfrequenz der auszusendenden Impulseignale von 110 Hz wHhrend einer Zyklusperiode T entsprechend elf
Taktperioden von 1/110 s weitergeschoben wird. Jeweils beim Anfang einer Zyklusperiode T werden in den Schieberegistere
lenient en der Schieberegister 47, 48 unter Verwendung durch
die Zyklusfrequenz gesteuerter Zwischenspeicher 49, 50 die
Impulssignale der Informationsimpulsquellen 51, 52 über
Schieberegister 53, 54 mit zehn Schieberegisterelementen
eingeschrieben, während zur Phasensynchronisation dem Schieberegisterelement
55 des Schieberegisters 47 ein +1 Signal des Synchronisationssignalgenerators 45 zugeführt wird. Beispielsweise
wird der Synchronisationssignalgenerator 45 in der dargestellten Ausfuhrungsform dadurch gebildet, dass
der Zwischenspeicher 49 mit einem zusätzlichen Speicherelement
56 versehen wird und dass daran eine geeignete Gleichspannungsquelle
57 angeschlossen wird.
VBhrend der darauffolgenden Zyklusperiode von 1/10 s
erfolgt das Weiterschieben des Inhalts der elf Schieberegisterelemente der Schieberegister 47, 48 und gleichzeitig
damit das Weiterschieben von zehn Impulssignalen der Informationsimpulsquellen 51, 52 in den Schieberegisterelementen
der Schieberegister 53, 54 unter Ansteuerung des zu diesen
Impulssignalen gehörenden Taktimpulsgenerators 58, wobei nach Beendigung der Zyklusperiode der obenstehend angegebene
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Zyklus sich wiederholt. Dabei ist die Frequenz des Taktimpulsgenerators
58 gleich 10/11 von der der ausgesandten Impulssignale, d.h, eine Frequenz gleich 10/11 χ 110 Hz = 100 Hz.
Alle Frequenzen zur Steuerung des Senders werden dem Taktimpulsgenerator 58 von 100 Hz hergeleitet und zwar
wird durch Frequenzteilung mit einem Teilungsfaktor 10 in einem Frequenzteiler 59 die Zyklusfrequenz von 10 Hz zur
Steuerung der Zwischenspeicher ^9» 50 erhalten und durch
Frequenzvervielfachung in einem darauffolgenden Frequenzvervielfacher 60 um einen Faktor 11 die Taktfrequenz von
110 Hz zur Steuerung des Schieberegisters Uj, k8 erhalten.
Zugleich werden die Ausgangssignale des Frequenzteilers und des Frequenzvervielfachere 60 an einen Schaltsignalgenerator
61 zur Erzeugung eines Schaltsignals für den Unterbrechungsechalter k6 im Sendekanal 2 und das Ausgangssignal
des Frequenzvervielfachers 60 als Synchronisationesignal an den Umhtillenden-Signalgenerator 13 gelegt.
In der bisher beschriebenen Schaltungsanordnung erfolgt in aufeinanderfolgenden Taktintervallen von 1/110 s die
Uebertragung der Signale der Schieberegister k7, ^8 über
die beiden SendekanHle 1, 2, wobei jeweils das erste Taktintervall
einer Zyklusperiode von 1/10 s als Synchronisationssignalintervall reserviert ist. Im Vergleich zur Informationsimpulsübertragung,
wobei die beiden Sendekan&le 1, 2 gleichzeitig wirksam sind, unterscheidet sich die Synchronisationesignalübertragung
während des ersten Taktintervalle einer
Zyklusperiode darin, dass der Sendekanal 2 durch den Unterbrechungsschalter h6 unwirksam gemacht wird und dabei im
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Die angegebenen Unterschiede in der Uebertragung des
Synchronisationssignals und der Informationsimpulse der
Informationsimpulsquellen treten eindeutig im Vektordiagramm
der Übertragenen Signale hervor, wenn nämlich im Vektordiagramm
in Fig· Ua sowie im Vektordiagramm in Fig. 3a die
Vektoren OT, OU, OV und OV die nach Zusammenfügung in der
ZusammenfügungsanordnuQg 9 erhaltenen, ausgesandten Informationsimpulssignale
nach Richtung und Grosse zeigen, so wird das Synchronisationssignal durch den Vektor OZ dargestellt,
Einerseits unterscheidet sich der Synchronisationssignalvektor OZ von den Vektoren OT, OU, OV OW durch seine Phasenlage,
während andererseits der Synchronisationssignalvektor OZ in seinem Signalwert um einen Factor !2 kleiner ist als
die Vektoren OT, OU, OV und OW.
Die beiden unterschiedlichen Kennzeichen bei der Uebertragung des Synchronisationssignals gegenüber der
Uebertragung der Informationsimpulse machen, dass an der Empfangsseite die örtlichen TrHgersignale in der Anordnung
zur örtlichen Trägerrückgewinnung 32 ohne Gefahr vor einer
Phasenungewissheit bei einer empfindlichen Phasenregelung immer in der richtigen Phase zurückgewönnen wird, wie nun
an Hand des in Fig. 2 dargestellten Empfängers erläutert wird.
Nach der Erfindung enthält dazu die Schaltungsanordnung zur örtlichen Trägerrückgewinnung 32 an der Empfangsseite einen an den Ausgang des Modulators 23 in dem dem
zweiten Sendekanal 2 entsprechenden Empfangskanal 21 angeschlossenen
Phasenstabilisierungskanal 62, der mit einer
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darin aufgenommenen Sperranordnung 63 versehen ist, die zur Phaaensfcabilieierung durch ein Schalt signal in den Synchronisationsintervallen
freigegeben wird, welches Signal von einem Synchronisationsintervallselektor 6k herrtlhrt, der zur
Selektion der Synchronisationsintervalle mit geringorera
Signalpegel durch die eingetroffenen phasemodulierten Schwingungen
gespeist wird»
In der dargestellten AusfUhrum:sform des Synchronisationsintervallselektors
6k werden dazu die Ausgangssignale des
Eingangsverstärkers 18 der Kaskadenschaltung eines Amplitudendetektors
65, eines Über die Leitung 66 durch Taktimpulse gesteuerten Integrators 67 und eines Haltekreises 68 zur
jeweiligen, wahrend eines Takt intervalIs, Speicherung des
integrierten Signalwertes zugeführt, wobei zur Selektion der
mit der Zyklusfrequenz auftretenden Synchronisationsintervalle mit niedrigerem Signalpegel das Ausgangssignal des
Haltekreises 68 als Steuersignal einer Phasenregelschleife zugeführt wird, die die durch Frequenzteilung in einem
Frequenzteiler 70 aus den Taktimpulsen des örtlichen Taktimpulsoszillators
33 erzeugte Zyklusfrequenz mit den Synchronisationsintervallen
im Ausgangssignal des Haltekreises 68
in Phasenübereinstimmung bringt. Dabei ist die Phasenregelschleife
69 also als Amplitudenfilter wirksam.
Die verwendete Phasenregelschleife 69 ist vom bekannten
Typ (vgl· beispielsweise "Data Transmission", Bennett and
Davey, 1965, S. 261), weshalb hier eine Erwähnung der Elemente
ausreicht. Insbesondere enthalt die Phasenregelschleife
einen Phasendetektor 71» der an dl* Ausgange des Haltekreises
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und der Phasenregelschleife 69 angeschlossen ist, ein Tiefpassfilter
72 und einen Komparator 73 zur Steuerung einer Phasenregelanordnung
7^» di© durch einen an den Frequenzteiler
angeschlossenen Frequenzvervielfacher 75 mit zwei nachgeschalteten
parallelen Zweigen 76, 77 gebildet wird, welche Zweige mit je einem durch einen Komparator 73 gesteuerten
elektronischen Schalter 781 79 und zugleich im Zweig 77 mit
einem Inverter 80 versehen sind, wobei die Ausgange der
parallelen Zweige 76t 77 Über eine ZusammenfUgungsanordnung
an einen Frequenzteiler 82 angeschlossen sind, der den Ausgang der Phasenregelschleife bildet. Dabei ist der Teilungsfaktor des Frequenzteilers 82 dem Multiplikationsfaktor des
Frequenzvervielfächere 75 gleichgemacht.
In der beschriebenen Phasenregelschleife 69 wird im nicht stabilisierten Zustand durch jeweilige Hinzufügung
eines Impulses bzw, durch jeweilige Unterdrückung eines Impulses der dem Frequenzteiler 82 zugeführten Impulsreihe
mit Hilfe des über den Komparator 73 gesteuerten Schalters 78, 79 die Phase des AusgangsSignaIs ständig geändert, bis
zwischen dem Ausgangssignal des Frequenzteilers 82 und den Synchronisationsintervallen im Ausgangssignal des Haltekreises
68 im stabilisierten Zustand eine Phasenüberein—
Stimmung erreicht ist, wonach die Phasenregelschleife 69 im stabilisierten Zustand gehalten wird.
Dem Ausgang des Frequenzteilers 82 werden auf diese Weise in Phasenübereinstimmung mit den in der Zyklusfrequenz
auftretenden Synchronisationsintervallen im Ausgangssignal des Haltekreises 68 Ausgangsimpulse entnommen, die als Schalt—
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- 16 - PHN.6233.
impulse über ein auch durch die Taktimpulse des örtlichen
Taktimpulsoszillators 33 gesteuertes UND-Tor 83 eine Freigabe der Sperranordnung 63 im Phasenstabilisierungskanal
der Anordnung zur örtlichen TrHgerrtickgewinnung 32 bewerkstelligt.
Insbesondere wird die Sperranordnung 63 durch einen normalerweise gesperrten Komparator zur Steuerung
einer Phasenregelanordnung 84 in einer Phasenregelschleife, der Art wie die obenstehend beschriebene Phasenregelschleife
im Synchronisationsintervallselektor 64 gebildet.
Ebenso wie in der beschriebenen Phasenregelschleife im Synchronisationsintervallselektor 64 enthält die betreffende
Phasenregelschleife einen Phasendetektor, der hier durch den Modulator 23 im Empfangskanal 21 gebildet wird,
dessen Ausgangssignal über den Integrator 26 als Phasenregelsignal
dem Komparator 63 zugeführt wird, während auch die Phasenregelanordnung 84 auf gleiche Weise ausgebildet ist,
insbesondere enthält die Phasenregelanordnung 84 einen Frequenzvervielfacher 85 mit zwei nachgeschalteten parallelen
Zweigen 86, 87» die mit je einem durch den Komparator gesteuerten elektronischen Schalter 88, 89 und zugleich im
Zweig 87 mit einem Inverter 90 versehen sind, wobei die parallelen Zweige 86, 87 Über eine Zusammenfügungsanordnung
an einen Frequenzteiler 92 angeschlossen sind. Weil der durch die Summenfrequenz der beiden Pilotsignale von 370 und
3230 Hz synchronisierte Impulsoszillator 42 eine Frequenz
von 3600 Hz hat und die örtliche Trägerfrequenz gleich I8OO Hz
sein muss, ist der Teilungsfaktor des Frequenzteilers zweimal grosser als der Multiplikationsfaktor des Frequenzvervielfachers
95. 3Q9 88 3/096 7
- 17 - ΡΗΝ.όί-33.
In der beschriebenen Anordnung wird in den Zeitpunkten
der Synchronisationsintervalle, d.h. in den Empfangszeitpunkten eines vom ersten Sendekanal 1 herrührenden Synchronisationssignals
im Modulator 23 über den Integrator 26 des
dem zweiten Sendekanal 2 entsprechenden Empfangskanals 21
durch Modulation des örtlichen Trägers und der eingetroffenen
phasenmodulierten Schwingungen eine Regelspannung erzeugt,
die zur Phasenstabilisierung der örtlich erzeugten Tragerschwingung
über den Komparator 63 die elektronischen Schalter 88, 89 in der Phasenregelanordnung 8Ί. steuert. Es stellt sich
nämlich heraus, dass die durch Modulation im Modulator 23 im Empfangskanal 21 erzeugte Regelspannung in ihrer Grosse
und Polarität genau in Grosse und Polarität den Phasenunterschied
zwischen dem örtlichen Träger und dem Träger des Sendeträgeroszillators 8 untereinander kennzeichnet. Beim
jeweiligen Auftritt eines Synchronisationsintervalls wird der
Komparator 63 durch einen Schaltimpuls des UND-Tores 83
freigegeben, wobei durch HinzufUgung bzw. Unterdrückung eines Impulses mit Hilfe der elektronischen Schalter 88, 89
die Phase des örtlichen Trägers abhängig von Grosse und
Polarität der Phasenregelspannung solange nachgeregelt wird, bis die gewünschte Phasenübereinstimmung des örtlichen
Trägers und des Sendeträgers erreicht ist. Insbesondere wird in der angegebenen Anordnung ausgehend von der dargestellten
Stellung der elektronischen Schalter 88, 89 jeweils in den Freigabezeitpunkten des Komparators 63 bei einer Phasenvoreilung
des örtlichen Trägers durch Oeffnung des Schalters 88 ein Impuls unterdrückt und bei Phasennaeheilung durch
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- 18 - ΓΗΝ.6233.
Schliessung des Schalters 89 ein Impuls hinzugefügt werden.
Zur Erläuterung der Wirkungsweise der bisher beschriebenen Schaltungsanordnung ist in Fi^. kb ein Vektordiagramm
dargestellt, wobei ebenso wie beim Vektordiagramm in Fig. ka. durch die Vektoren OT, OU, OV und OW die Informationssignale
nach Richtung und Grosse dargestellt sind und durch OZ der Synchronsisationssignalvektor in den Zeitpunkten
der Synchronisationsintervalle, während die Vektoren
OX und OY die örtlichen Träger darstellen, die in der richtigen Phasenlage an den Modulatoren 22 bzw. 23 auftreten.
Wenn die örtlichen Träger die durch die Vektoren OX und OY angegebene Lage einnehmen, wird in der Phasenregelschleife
43 keine Phasenregelung der örtlich erzeugten
Träger auftreten, da dann ja in den Zeitpunkten der Synchronisationsintervalle im Modulator 23 im Empfangskanal 21 der
örtliche Träger OY senkrecht auf dem Synchronisationssignalvektor OZ steht, und folglich im Modulator 23 über den
Integrator 26 keine Regelspannung erzeugt wird. Wenn Jedoch die örtlichen Träger gegenüber der Lage OX, OY eine Phasenabweichung
aufweisen, tritt in der Phasenregelschleife kj
eine Phasenregelung auf, da dann im Modulator 23 durch Uebersprechen zwischen den Empfangskanälen 20, 21 untereinander
eine Regelspannung erzeugt wird, deren Polarität und
Grosse durch die Polarität und Grosse der auftretenden
Phasenabweichung bestimmt wird· Wenn beispielsweise in
Fig. kb die örtlichen Träger eine durch di-e Phasenabweichung
gegebene Lage OX*, OY1 einnehmen, wird im Integrator 26 im
Ausgang des Modulators 23 ein· Phasenregelspannung OL erzeugt
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V — * · ^i-JJ ·
mit einer negativen Polarität und mit einer durch die Projektion ties Synchronisationssignalvektors OZ auf den
Trägervektor OV1 gegebenen Grosse OZ sin T , welche die
Phasenregelschleife 43 in ihre stabile Endlage bringt, die
durch die Lage OX, OY der örtlichen Träger gekennzeichnet ist.
Ohne Gefahr von Phasenungewissheiten in der Schaltungsanordnung
zur örtlichen TrägerrUckgewinnung 32 wird immer gewährleistet, dass bei einer empfindlichen Phasenregelung
die örtlichen Träger für die Empfangskanäle 20, 23 mit den
Trägern in den entsprechenden Sendekanälen 1, 2 genau in PhasenUbereinstinunung sind« So wird in der angegebenen Anordnung
erhalten, dass im Impulsregenerator 27, 28 der Empfangskanäle 20, 21 eine genaue Reproduktion des über die
Sendekanäle 1, 2'ausgesandten Informationsimpulsstromes
bewerkstelligt wird, der im Takte der Zyklusperiode durch das Synchronisationssignalintervall periodisch unterbrochen
wird. Im angegebenen AusfUhrungsbeispiel werden beispielsweise
in jeder Zyklusperiode von 1/10 s zehn Taktintervalle von 1/110 s für die Informationsimpulse und ein Taktintervall
für die Synchronisation benutzt.
Wünscht man in der beschriebenen Schaltungsanordnung die Informationsimpulse der Informationsimpulsquellen 51 ι
mit der Taktfrequenz von 100 Hz ohne Unterbrechung des Impulsstromes rückzügewinnen, so kann dies auf analoge Weise
wie im Sender verwirklicht werden. Insbesondere sind dazu jeder der Impulsregeneratoren 27, 28 in den Empfangskanälen 20,
21 ebenso wie jeder der Verbraucher 29, 30 an Schiebere-
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- 20 - FHN.6233.
glster 93» 9** bzw. 95» 96 angeschlossen, wobei die Elemente
der Schieberegister 93 und 95 bzw. 9^ und 96 über Zwischenspeicher
97» 98 untereinander gekoppelt sind. Werden nun in ,jeder Zyklusperiode die den Impulsregeneratoren 27, 28
entnommenen 10 Informationsimpulse im Takte der dazu gehörenden Taktfrequenz von 110 Hz in den Schieberegistern 93»
Sk mit zehn Schieberegisterelementen weitergeschoben und
danach Über die Zwischenspeicher 97» 98 in den Schieberegisterelementen
der Schieberegister 95» 96 eingeschrieben, so erhält man von den Schieberegisters 95» 96 die Informationsimpulse der Informationsimpulsquellen 51, 52 wieder zurück
und zwar dadurch, dass der Inhalt der Schieberegisterelemente 95» 96 mit der zu diesen Informationsimpulsen gehörenden
Taktfrequenz von 100 Hz weitergeschoben werden. Dabei werden die Weiterschiebefrequenzen der Schieberegister 93» 9^ bzw.
95» 96 sowie die Einschreibefrequenz für die Zwischenspeicher 97» 98 der Schaltungsanordnung zur örtlichen TaktsignalrUckgewinnung
31 und dem Synchronisationssignalintervallselektor
6h hergeleitet, insbesondere die Weiterschiebeimpulse
von 110 Hz für die Schieberegister 93, 9^ vom örtlichen
Taktimpulsoszillator 33» die Einschreibeimpulse von
10 Hz fUr die Zwischenspeicher 97, 98 vom UND-Tor 83 Über
ein geeignetes Verzögerungselement 99» und die Weiterschiebeimpulse
von 100 Hz für die Schieberegister 95, 96 von einem an das UND-Tor 83 angeschlossenen Frequenzvervielfacher
mit einem Frequenzmultiplikationsfaktor 10.
Im Rahmen der Erfindung können noch Verbesserungen in
der angegebenen Anordnung vorgesehen werden. Insbesondere
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kann der Amplitudendetektor 65 im Synchronisationssignalselektor
6k mit Vorteil als Amplitudendetektor mit quadratischer
Detektionskennlinie ausgebildet sein, da dadurch der Pegelunterschied zwischen den Informationsimpulsintervallen
und dem Synchronisationssignalintervall mit niedrigerem Signalpegel um 3 dB verbessert wird. Eventuell kann diese
Verbesserung des Pegelunterschiedes auch sendeseitig bewerkstelligt werden und zwar dadurch (vgl. Fig. 1), dass das
dem Modulator 3 zugeführte Synchronisationssignal abgeschwächt wird, beispielsweise durch Verwendung eines elektronischen
Schalters 101, der unter Ansteuerung des Schaltsignals des Schaltsignalgenerators 61 im Synchronisationsintervall jeweils das Synchronisationssignal über einen
Abschwächer 102 dem Modulator 3 zuführt.
An dieser Stelle sei erwähnt, dass im Rahmen der Erfindung weitere Ausführungsformen der beschriebenen Schaltungsanordnung
möglich sind·
Für die Taktfrequenzrückgewinnung kann beispielsweise
anstelle die Umhüllende der ausgesandten Signale in einem Modulator 12 (vgl· Fig. 1) mit dem durch Ik bezeichneten
Umhüllenden Signal zu modulieren, diese UmhUllende-Modulation
auch durch eine geeignete subharmonische der Taktfrequenz bewerkstelligt werden, was bei Vierphasen- bzw. Achtphasenmodulation
ohne Parallelübertragung keine VergrBsserung der Uebertragungsbandbreite erfordert. Erapfangsseitig wird dann
das Taktsignal dadurch zurückgewonnen, dass nach Detektion der Umhttllenden eine geeignete Frequenzvervielfachung angewandt
wird. Gegebenenfalls ist die Taktsignalrückgewinnung
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- 22 - FHN.6233.
auch durch Verwendung von Pilotfrequenzen oder auf andere bekannte Art und Weise zu bewerkstelligen.
Zur TrSgerrückgewinnung ist es ebenfalls nicht notwendig,
zwei Pilotfrequenzen zu verwenden, aber dazu kann ein einziges Pilotsignal verwendet werden, dessen Frequenz
dann ein bestimmtes Vielfaches bzw. ein bestimmter Bruchteil der Trägerfrequenz ist. Die TrBgerrückgewinnung könnte sogar
ohne Pilotfrequenzen verwirklicht werden und zwar dadurch,
dass empfangeseitig ein ausreichend stabiler örtlicher
TrSgeroszlllator benutzt wird.
Ausserdem können die Elemente des erfindungsgemSssen
Uebertragungssysteras anders ausgebildet werden als im Ausführungsbeispiel
nach Fig. 1 und Fig. 2. So können beispielsweise statt des Amplitudenfilters in Form einer Phasenregelschleife
zur Synchronisationsintervalldetektion der Synchronisationsintervalle mit niedrigerem Signalpegel auch Amplitudenfilter
eines anderen bekannten Typs benutzt werden.
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Claims (1)
- - 23 - PriN.6233.•2379236PATENTANSPRUECHE ιη J Schaltungsanordnung mit einem Sender und einem Empfänger zur Uebertragung in periodischen Taktintervallen liegender binSrer Impulssignale durch Phasenmodulation, welche Anordnung sendeseitig einen Phasenmodulator enthält, der mit mindestens zwei an der Eingangsseite parallelgeschalteten Kanälen mit einem in jeden dieser Kanäle aufgenommenen Modulator und mit einem gemeinsamen Trägeroszillator versehen ist, der die beiden Modulatoren mit untereinander um 90° phasenverschobenen Trägerschwingungen speist, wobei die Ausgänge der beiden Modulatoren zur Uebertragung über eine Uebertragungsstrecke in einer ZusammenfUgungsanordnung zusammengefügt werden, während der Empfänger einen Phasendemodulator enthält, der mit mindestens zwei an der Eingangsseite an die Uebertragungsstrecke angeschlossenen parallelgeschalteten Kanälen mit einem jeden dieser Kanäle aufgenommenen Modulator und mit einer Anordnung zur örtlichen Trägerrückgewinnung versehen ist, welche Anordnung zur Demodulation der ausgesandten binären Impulssignale auf dem Sendeträger stabilisiert ist und die beiden Modulatoren mit untereinander um 90° phasenverschobenen Trägerschwingungen speist, wobei die jedem der Ausgänge der beiden Modulatoren entnommenen Impulssignale über einen Impulsregenerator einem Verbraucher zugeführt werden, dadurch gekennzeichnet, dass zur Phasenstabilisierung im Takte einer periodischen Zyklusperiode, die einer ganzen Anzahl von Taktintervallen entspricht, ein Synchronisationsintervall mit einer Dauer von mindestens einem Taktintervall reserviert ist, wobei sende-309883/0967- Zk - PHN.6233.2379236seitig an den Modulator in dem ersten der beiden Sendekanäle ein Synchronisationssignalgenerator angeschlossen ist, der in den Synchronisationsintervallen als Synchronisationssignal ein definiertes Impulssignal an den Eingang des in diesen Kanal aufgenommenen Modulators liegt und in den zweiten der beiden Kanäle ein Unterbrechungsschalter aufgenommen ist, der den zweiten Sendekanal in den Zeitpunkten der Synchronisationsintervalle unterbricht, während im Empfänger die Schaltungsanordnung zur örtlichen Trägerrtickgewinnung einen an den Ausgang des Modulators in dem dem zweiten Sendekanal entsprechenden Empfängerkanal angeschlossenen Phasenstabilisierungskanal enthält, der mit einer darin aufgenommenen Sperranordnung versehen ist, die zur Phasenstabilisierung durch ein Schaltsignal in den Synchronisationsintervallen freigegeben wird, welches Signal von einem Synchronisationaintervallselektor herrUhrt, der zur Selektion der Synchroni section's int ervalle mit niedrigerem Signalpegel durch die eingetroffenen phasenmodulierten Schwingungen gespeist wird.2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, wobei jeder der beiden Sendekanäle durch eine Informationsimpulsquelle gespeist wird, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der Sendekanäle an ein Schieberegister sowie an die Informationsimpulsquellen angeschlossen ist, wobei das an den Sendekanal und das an die Informationsimpulsquelle angeschlossene Schieberegister durch einen Zwischenspeicher miteinander gekoppelt sind, welcher Speicher im Takte der periodischen Zyklusperiode den Inhalt des an die Informationsquelle309883/0967- 25 - PHN.6233.angeschlossenen Schieberegisters einschreibt in das an den Sendekanal angeschlossene Schieberegister und dieses letztere Schieberegister ein zusätzliches Schieberegisterelement enthält, mit dem ein Synchronisationssignalgenerator gekoppelt ist, wShrend das an den Sendekanal sowie das an die Informationsiropulsquelle angeschlossene Schieberegister in jeder Zyklusperiode völlig durchgeschoben wird, 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronisationssignalgenerator dadurch gebildet wird, dass der Zwischenspeicher mit einem zusätzlichen Speicherelement versehen und daran eine Gleichspannungsquelle angeschlossen wird.k. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Unterbrechungsschalter im zweiten Sendekanal an einen Schaltsignalgenerator angeschlossen ist, der durch die Zyklusfrequenz und die Taktfrequenz der ausgesandten Impulse gesteuert wird, 5. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen das an den ersten Sendekanal angeschlossene Schieberegister und den an diesen Kanal aufgenommenen Modulator ein elektrischer Schalter aufgenommen ist, der durch dasselbe Schaltsignal wie das des Unterbrechungsschalters im zweiten Sendekanal gesteuert wird, und dabei das Synchronisationssignal über einen Abschwächer an dem genannten Modulator im ersten Sendekanal liegt.6· Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronisation·-309883/0967- 26 - DiIN.6233.2379236intervallselektor durch einen durch die eingetroffenen phasenmodulierten Schwingungen gespeisten Amplitudendetektor mit einem nachgeschalteten Amplitudenfilter gebildet wird, welches Filter die Synchronisationsintervalle mit niedrigerem Signalpgel selektiert.7· Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Amplitudendetektor im Synchronisationsintervallselektor durch einen Amplitudendetektor mit quadratischer Detektionskennlinie gebildet wird. 8» Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einer Anordnung zur örtlichen TaktsignalrUckgewinnung, dadurch gekennzeichnet, dass das Amplitudenfilter durch eine Phasenregelschleife gebildet wird, wobei die rückgewonnenen Taktsignale einer Phasenregelanordnung zugeführt werden und deren Ausgang die selektierten Taktsignalintervalle entnommen werden, die in einem Phasendetektor mit dem Ausgangssignal des Amplitudendetektors zum Erzeugen eines Phasenregelsignals verglichen werden, welches Signal über einen Komparator die Phasenregelanordnung steuert. 9· Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperranordnung im Phasenstabilisierungskanal der Anordnung zur örtlichen TrMgerrückgewinnung durch einen Komparator gebildet wird, der zugleich durch das Ausgangesignal des Modulators in dem dem «weiten Sendekanal entsprechenden Empfangskanal zur Steuerung einer Phasenregelanordnung gespeist wird, «deren Eingang ein örtlich erzeugter TrSger zugeführt wird, und deren Ausgang an die Modulatoren in den beiden EmpfangskanBlen angeschlossen309883/0967- 27 - PHN.6233.237923610. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche mit einer Anordnung zur örtlichen TaktsignalrUckgewinnung, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltsignal für die Sperranordnung im Phasenstabilisierungskanal der Anordnung zur örtlichen TrÄgerrückgewinnung einem UND-Tor entnommen wird, das durch die Ausgangssignale dee Synchronisationsintervallselektors sowie der Anordnung für örtliche Taktsignalrückgewinnung gespeist wird.11. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Impulsregeneratoren sowie die Verbraucher in jedem der beiden Empfangskanflle an ein Schieberegister angeschlossen sind und diese Schieberegister durch einen Zwischenspeicher untereinander gekoppelt sind, der im Takte der dem Synchronisationsintervallselektor entnommenen Schaltimpulse den Inhalt des an den Impulsregenerator angeschlossenen Schieberegisters in das an den Verbraucher angeschlossene Schieberegister einschreibt, w&hrend der Inhalt des an den Impulsregenerator angeschlossenen Schieberegisters durch die Taktsignale einer Anordnung zur örtlichen Taktsignalrückgewinnung weitergeschoben wird, und der Inhalt des an den Verbraucher angeschlossenen Schieberegisters durch Taktimpulse entsprechend den Taktimpulsen der Informationsimpulse an der Sendeseite«12. Schaltungsanordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, zur Parallelübertragung, dadurch gekennzeichnet, dass die phasenmodulierten Ausgangssignale in einem Modulator durch ein umhüllendes Signal mit sinusförmigen UebergBngen der Taktfrequenz moduliert werden, während zur örtlichen Takt-309883/0967- 28 - ^HK,6233.2379236signalrückgewinnung enpfangsaeitig ein in einer Phasenregelschleife liegender Örtlicher Taktoszillator aufgenommen ist, der durch das detektierte umhüllende Signal synchronisiert wird.309883/0967Lee rsei te
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