DE2329001A1 - Reifenlaufflaechen und deren herstellung - Google Patents
Reifenlaufflaechen und deren herstellungInfo
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Description
CRASEMANN & RAFFA"
2 HAMBURG 7O
SCHLOSSTRASSEe PATENTANWÄLTE:
2 HAMBURG 7O
SCHLOSSTRASSEe PATENTANWÄLTE:
DIPL.-INQ. JDRQEN CRASEMANN 4-, Juni 1973 DIPL.-ING. VINCENZ ν. RAFFAY
REF; 1030/392
The Firestone Tire &. Rubber Company
Äkron/Ohio 44 317, U.S.A.
Heifenlaufflächen und deren Herstellung.
Die ilrfindung betrifft ein neues Verfahren zur Herstellung von
Fahrzeugreifen. Der üeifenkörper aus einer flüssigen Kautschukmischung
wiri! gewöhnlich im Zentrifugalguß hergestellt und ist
frei von Verstärkungselementen, obgleich er kurze Fasern o.dgl.
darin verteilt enthalten kann. Tatsächlich kann der lieifenkörper in jeder gewünschten ./eise hergestellt werden. Die Lauffläche
wird nicht gegossen, sondern wird gewöhnlich in eine Form gelegt und der Reifenkörper gegen sie gelegt und die beiden
werden erforderlichenfalls mit Klebstoff verbunden. Die Erfindung umfaßt die neue unvulkanisierte Mischung, die neue Lauffläche
und ilethode zur Herstellung derselben.
Die Lauffläche, welche ein Verstärkungsmittel, wie iiuß oder i3iliciumdioxyd
oder ein Metalloxyd etc. enthält, wird aus einem einstufi. en Polyurethan gebildet, das ein Reaktionsprodukt von
(1) einem hydroxylierten Polymeren, welches mindestens 2 Hydroxygruppen
enthält, und (2) einem Polyisocyanat und einer Schwefel-Vulkanisation,
welche die Isocyanathärtun■■; ergänzt, ist. Das
hydroxylierte Polymere leitet sich von der i.lasse ab, welche
aus (a) Ilomopolymeren oder Copolymeren von konjugierten Dienen
(z.B. Polybutadien, Polyisopren, Polychloropren, Polypiperylen, Butadien-Isopren usw.)t, wobei das Dien 4 bis 6 Kohlenstoffatome
enthält, (b) Copolymeren eines solchen konjugierten üiens und eines aromatischen Vinylmonomeren (z.H. Butadien-Styrol, Isopren-Styrol,
Butadien-Vinylnaphthalin, Butadien-J^-Methylstyrol etc.)
und (c) Copolymeren eines solchen konjugierten üiens und eines
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TELEFON: CO4 11) 68 7O OS · TELEGRAM M E: PATFAY. HAM BU RQ
Vinylnitrilmonomeren (z.B. Butadien-Acrylnitril, Isopren-Acrylnitril,
Butadien-^- oder ß-Methylacrylnitril etc.) besteht. Die
vorhergehenden Gopolymeren beziehen sicli auf Kautschuke, welche
aus Monomeren mit den gewöhnlichen Monomerprozentwerten hergestellt
sind, und Copolymere anderer geeigneter Monomerbereiche. Das Polymere kann Mischungen der vorstehenden Polymeren und Polyisocyanate
oder Mischungen jedes einzelnen oder mehrerer der vor-' hergehenden und anderem Kautschuk, wie GummiabfalIe, enthalten.
Es kann jedes der gewöhnlichen Diisocyanate beim Herstellen des
Polyurethans verwendet werden, obgleich es denkbar ist, daß ein Reaktionsteilnehmer oder ein Gemisch von Reaktionsteilnehmer,
welche mehr als 2 Isocyanatgruppen enthalten, verwendet werden können. Es versteht sich, daß Bezugnahmen auf Diisocyanate hier
solche Verbindungen und Gemische einschließen. £>o können sowohl
ein hydroxy-substituierter Kautschuk jedes bekannten Typs als auch andere isocyanat-streckbare Polymere verwendet werden
und elastomere Produkte, welche keine Unsättigung enthalten, können mit Kautschuken gemischt werden, solange ein Teil der
Polymermischung ungesättigt ist. Gewöhnlich enthalten die Elastomeren
nur 2 reaktionsfähige Gruppen, können aber mehr enthalten, bis zu 3 oder 4 oder 5 oder mehr Hydroxylgruppen im
Durchschnitt. Es können Festkautschuk, Abfallgummi, Regeneratgummi
etc. in die Laufflächenmischung eingemischt werden. Der Reifen der ijfindung enthält jede beträchtliche Men;re eines VuI-kanisats,
welches von einem Polymeren mit einer Hauptkette (backbone) abgeleitet ist, welche 2 oder mehr Hydroxylgruppen
enthält, welche mit einem Polyisocyanat mit einer zusätzlichen Schwefelvulkanisation gestreckt sind, und die Lauffläche kann
jede Menge bis zu 100 /o davon enthalten.
Die Reaktionen von Diisocyanaten mit hydroxylierten Verbindungen sind nicht neu. Die keaktion von Diisocyanaten mit hydroxylierten
Kautschukpolymeren, wie Polybutadien, Butadien-Styrol und Butadien-Acrylnitril, ist ausführlich in einer Reihe von
Berichten, beginnend mit Berichten von Sinclair Petrochemicals Company's PRODiC1J D11Ti, BULLiSTIIJ1J Nr. 505, 506 und 508 und fort-
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gesetzt in PRODUCT BULLETINb of AÜCÜ Chemical Company, bezeichnet
als BD-1 und BD-2, diskutiert. iVuf iJeite 20 von Sinclair's
PRODUCT DATa BULLETIN Nr. 505 und Seite 18 der Revision vom
Juni 1967 wird auf die Verwendung der Harnstoffurethanharze in
Auto-r und Traktorenreifen hingewiesen, aber diese sind zweistufige
Urethanreaktionsprodukte. Diese Reihe von Berichten enthalt keinen Hinweis auf die Verwendung eines einstufigen Urethan-'
Reaktionsprodukts in Reifen. Auf Leiten 1 und 2 von liinclair's
■ RODUGT DATA BULLETIN Nr. 505 werden Isocyanat- und
ochwefelhärtungen dieser Polymeren erwähnt, jedoch werden notwendige
Verfahren zur Erzielung guter Vulkanisate nicht dargelegt. Die Herstellung von Reifen aus gewissen dieser ARCO-Produkte
ist in RAPRa (Rubber and Plastics Research Association),
Bulletin Vol. 25, Ko. 6, Ilovener-iiozember 1971, oeiten 126-128
diskutiert, aber hinsichtlich dieser ...'':0ο und anderer Produkte
wird festgestellt:"The final properties attainable at present
are certainly not good enough for the highest qualit^ products but development worit is continuing." Die Erfindung bezieht sich
nicht auf Reifen im allgemeinen, sondern auf Laufflächenwerkstoffe
und andere .Verstoffe. In der obigen Aeihe von Berichten
wird dan NCO/OII-Verhaltnis in Einstufen-Ure^han-Keaktionen sehr
viel diskutiert und insbesondere solchen Reaktionen, in welchen das iiCO/Oil-Verhältnis 1,0 oder 1,1 bei Mischungen, welche Ruß
oder oiliciumdioxyd oder Zinkoxyd (oder anderes I.letalloxyd) enthalten,
beträ.'t, aber die Berichte enthalten keinen Hinweis auf
Mischungen, die sich zur Verwendung als Reifenlaufflächen eignen,
unc es v/erden keine Mischungen erwähnt, welche schwefel
einschließen. Es werden in jener Reihe von Berichten höhere Verhältnisse erwähnt, wenn derartige !''ällstof :'e nicht anwesend sind,
aber in einer Reii'enlauffläche ist es erforderlich, ein solches Vers t,ärkunp;sinittel, wie erwähnt, zu verwenden, und es ist ein
lÄerkmal der Erfindung, daß mit solchen Verstärkungsmitteln und
mit einem zusätzlichen ^chwefelvulkanisationssystem, das während
Kettenstreckung anwesend ist, sich ein Verhältnis größer als 0,5 äußerst befriedigend erwiesen hat. Es wurde in der Tat gefunden,
da.: Verhältnisse von 1,1':>
oder 3,0 oder darüber, wie 4,0 oder 5?0 oder sogar darüber, pich je nach dem vorhandenen
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Füllstoff als zufriedenstellend erwiesen haben.
Wo Ruß oder Siliciumdioxyd mit den Elastomeren vermischt wird
und eine zusätzliche Schwefelvulkanisation angewandt wird, kann das NCO/OII-Verhältnis etwas niedriger als oben erwähnt, beispielsweise
1,0 oder sogar niedriger, sein.
Bei der Herstellung von Reifen durch Zentrifugalguß sind zahlreiche
elastomere Stoffe verwendet worden. Diese Stoffe werden wegen ihrer Gießfähigkeitseigenschaften ausgewählt mit einer
anschließenden fiärtung zu einem kautschukartigen Zustand, der sich zur Verwendung in fahrzeugreifen, entweder in Luftreifen
oder Vollreifen, eignet. Es wurde ,jedoch gefunden, daß die für
die Lauffläche eines Reifens gewünschten Eigenschaften, wie Rutschfestigkeit etc. , nicht mit den Eigenschaften verträglich
sind, die in Seitenwandbereichen erforderlich sind, wie beispielsweise Festigkeit und ein hoher Modul. Demgemäß sind zusammengesetzte
Reifen vorgeschlagen worden, in welchen für den Laufflächenteil und den Reifenkörper verschiedene Materialien
verwendet werden. Ein derartiger Aufbau verwendet einen vorgebildeten
Laufflächenteil aus einer Masse von natürlichem oder
synthetischem Festkautschuk, die in eine Form gebracht wird, Seitenwände aus einer Polyurethanmasse, die zur Bildung eines
zusammengesetzten iieifens zentrifugal darauf gepreßt wird, s. Britisches Patent 1 118 '428. Die Hauptschwierigkeit mit dieser
Art Bauweise liegt darin, gute Haftung zwischen der Lauffläche und dem Reifenkörper zu e.ualten, da diese Stoffe chemisch
sehr verschieden sind.
Es ist umfangreiche Technik über Bilden von Polyurethanen aus Dihydroxypolybutadien und Butadiencopolymeren vorhanden. Hsieh
3 175 997 erwähnt die Verwendung von Polyurethanen als herkömmliche
Laufflächenwerkstoffe etc. und schließt Hinwies auf Vulkanisieren des Diisocyanatreakuionsprodukts von festem Dihydroxypolybutadien
mit Schwefel ein, sagt aber nicht, wie man eine gute Lauffläche machen kann. Goldberg 3 055 952 erwähnt das
Einbringen eines gemahlenen Gemisches aus einem Diisocyanat und
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und Dihydroxypolybutadien in eine Form mit nur genügendem Druck, damit es die Gestalt der Form annimmt, und Vulkanisieren mit
Schwefel, erwähnt aber keine Kei fenherstellung.
Erfindungsgenuäß verwendete Laufilächenwerkstoffe sollen von anderen
Keifenwerkstoffen unterschieden werden, weil sie sowohl
feucht als aucn trocken gute Bodennaf tun.\ und Kutschfestigkeit haben müssen. Es ist wichtig, da;; ein Keifenwerkstoff durch
Kutschen eines Keifens nicht in solchem MaEe erwärmt wird, daß der Kautschuk so weit geschmolzen wird, daU der Keifen die gute
Kutschfes tigkeit verliert. Lauf flächenwerkstof i'e müssen abriebfest
sein, damit sie eine lange Lebensdauer haben. Auch können unvulkanisier te L- uf flächenwerkstof i'e viel steifer sein als die
in dem ..orper eines Reifens verwendeten.
Der Lauffläcneriwerkstoff kann eine Lischt.η ■; der verschiedenen
hier beschriebenen Polymeren sein und kann kleine Mengen anderer Elastomerer· enthalten. Er enthäj t mindestens 25 oder ^O ,i oder
mehr einen hier erwähnten Polymeren. Die hier erwähnten Polymeren
sin·'; von Elastomeren abgeleitet, weiche mindestens P Hydroxylgruppen
enthalten. Dieses, sind vorzugsweise widgruppen. Die
lolymeren ha: on in vielen l'ällen in ihr als .' solcher reaktionsfähiger
Gruppen pro .ette, beispielsweise '>
oder mehr in eini-(■;en i'ällen. Jeaoc;; sollte die Durcaschn i t tsf unk t ionalität gew')h.il.ic:i
nicnt mehr :>ls 5,0 betragen. 1 unl: t ionali tat wird hier
aus Hydroxy ge h-.t 1 tswe r ton (z.is. .'»'<■:',en, errri 1 Lon durcli die '.ViI-let
t-ü..";'--:i.ydrox.ylbestii1iDunp;, Inf r-a rotanalyse etc.) und K'iolekulargewichlswei-Len
(z.f·. v",'v;-I.iolelcuLar;';ewiclit, ...oiek ,largewicht aus
V :.: Kosi tat in verdünnter Lösung, GeldurcfKir ΐ ngungscnromatograr.hie
etc.) best i;a;ni,, und es sind be trächt L i ehe ^cii.vierigke i ten
vornaniJe.'i, .ve η π man in dieser ■..(;;:·; ein·,· >;naue l<lunkt ionaL i tat
ertialten .viii.
Cbgleicri die genaue i-iatur der Keakcion ti^r. i'olymeren mit Schwefel
in iJe,;en;;art der l.e ttenst reckreakt ion mit isocyanat nicht be-Kannt
i.rt, κ.·.ηπ die -a;uktion ein·.;:; ,Λ isoeyana ti; mit einem Hy-
d ro x./po L /bui.'iii i ;;t. uurch die folgende Gleichung veranschaulicht
wt; rden : -,-.-..,·/ n / -, ^
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HO-(CH2-CH-CH-CH2)nOH + OCN-4X),
-NCO
in welcher η die Anzahl Butadiengruppen in dem Polymeren bezeichnet-
und m die Anzahl wiederkehrender Polyurethaneinheiten bedeutet. In der Reaktion kann beispielsweise η ein- η »Vert von
10 bis 25O oder sogar 300 haben, wobei sich Molekulargewichte
von im wesentlichen 600 bis etwa 3 000 oder 5 000 oder 15 000 er
geben, und m ist derart, daß das Molekulargewicht des Polymeren beispielsweise 20 000 oder mehr nach Kettenverlängerung
beträgt. Solche Reaktionen sind in der Technik wohlbekannt. Die Hydroxygruppen sind als endständij·; dargestellt und es wird
im allgemeinen angenommen, daß diesel der .ball ist, wenn sie
auch vielleicht nicht in allen !'allen endständig sind. Es können
mehr als 2 Hydroxygruppen mit den Polybutadien^inheiten
verbunden sein. Ungeachtet der unzihl von Hydroxygruppen ist
zur Vollendung der Reaktion eine gleiche anzahl von Isocyanatgruppen
erforderlich, wie in der Gleichung dargestellt, und
dieses gut unabhängig davon, ob dar, Elastomere Pol.. outadien
Oder irgendein anderes Elastomer ist. Das Verhältn- :■ -NOO/-OH
beträgt, wie durch die Formel dargestellt, minderte..3 1,0 und
dieses gilt unaühängig von der Anzahl vorhandener Hydroxygruppen
und unabhängig von dem bei Ausführung der Reaktion verwendeten
Diisocyanat. Da jedoch ein zusätzlicnes ochwc elvulkanisationssystem
vorhanden ist, kann ein so niedriges /erhälnnis
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BAD ORIGINAL
wie 0,5 verwendet werden, obgleich Verhältnisse -^I ,15 vorzuziehen
sind. Die Diisocyanate sind sehr a'tiv und reagieren mit ."jeder vorhandenen Feuchtigkeit, reagieren mit anderen Verunreinigungen
und sind auch sehr reaktionsfähig gegenüber Stoffen, die mit dem Polyurethan vermischt sind, wie beispielsweise funktionellen
Gruppen, die auf den Kuß- oder Siliciumdioxydoberflächen vorhanden sind, und möglicherweise auch Schwefel. Wenn
daher Ruxi oder anderer, unreiner oder reaktionsfähiger Bestandteil
mit dem Polyurethan vermischt wird, wie bei den Mischungen
der Erfindung, muß überschüssiges Isocyanat gegenüber dem für ein 1:1 Il.'O/O.!-Verhältnis erforderlichen zugesetzt werden, um
mit .Vasser etc. zu reagieren. Auch ist et.var, überschüssiges
Isocyanat erwünscnt, um Vernetzung durcn .illophanatbildung zu
bewirken. Reaktion von .Vasner mit Isocyanaten erzeugt ein primäres
Amin, dar, seinerseits in die i.e t t.enverlängerungsreaktion
und Vernetzungsreai:tionen durch Bildung von Harnstoffen und
Biureten eingeht.
Es werd-.n Stoff,-römische offenbart, in welchen das NCO/OH-Verhältnis
0,5 oder 1,3 oder 1,5 oder höher bis zu 5 oder darüber
in der einstufigen.Urethansynthe e beträgt, in welchen ein Verstärkungsmittel
in Verbindung mit einem zusätzlichen SchwefelvulkanisationssysLem
verwendet wird, was alles hier veranschaulicht
wird. iJs 7/ur ie überraschend gefunden, daß durch Härtung
gute Eigenschaften mit V.erkstoffen erhalten wurden, in welchen
so hohe Verhältnisse in Gegenwart eines zusätzlichen Schwefelvulkanisationssystems
verwendet wurden, iriher glaubte man, daß solche hohen Verhältnisse unterlegene und untergehärtete Werkstoffe
liefern wurden, weil ein wesentlicher Teil der Hydroxygruppen in Isocyanatgruppen umgewandelt würde und dieses seinerseits
wirksame i.ettenverlangerung vorhin lern würde. Der Vorteil
der- Verwendung höherer NCC/O:.:-Verhältnisne wird in den
3eispi 'len veranschaulicht.
Die zu verwendende i-iiisocyanatraen,";^ hängt von den folgenden
Faktoren ab: (1) dem Molekulargewicht de? lol'ineren, (2) der
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Funktionalität ies Polymeren, (5) dem Molekulargewicht des Kettenverlän£erun;"smittels,
(4) der Funktionalität dec Kettenverlängerunn-smittels,
(5) der Menr:e von Verunreinigungen (wie <Vasser)
und (6) den reaktionsfähigen otellen auf der Oberfläche der
verwendeten Füllstoffe, wie iiuß etc. Beispielsweise kann die
Menp;e Feuchtigkeit, die bei dera ^u.. des ti ndels vorhanden ist,
variieren, und die verwendete Men^e liuß kann von 35 oder wenir;er
bis 200 oder mehr Teilen auf 100 Teile Polymeres variieren.
Daher ist es unmöglich, die zu verwendende I'Aen^e solcher i.ettenverlängeruxi^smittel
genau vorzuschlagen.
Es ist aus der Tee inik offensichtlich, dai: zur Durchführung der
Erfindung eine gro2e M nni.^faltigkeit von Diisocyanaten verwendet
werden kann, beispielsweise Toluoldiisocyanat (ein Gemisch von 2,4-und 2,o-lGotneron) , Diani ridin-diisocyanat, Diphenylmetnan-diisocyanut,
liexamethylen-d Lisocyanat, Jiitoluol-diisocyanat,
Polymeth^lon-polyphenyl-isocyanat etc.
Die Diisocyanatreaktion kann durch jeden der herkömmlichen Urethankatalysatoren,
wie Dibutylzirm-dilourat, 1,4-Diazabicyclo
r2,2,2J-octar. (iLi^u), Zinn(II)-octoat etc., katalysiert werden.
Dibutylzinn-dilaurat ist insofern besonders nützlich, als beim Härten hohe und niedrige Temperaturen anRowandt werden können.
D/iBJÜ ve:-ursacht bei iioc:ite::ip:3raturhUrtunr;en (z.3. 1^9 0 und
darüber) Unkehrt;η .
Diese Reaktion des Hydroxypolyrrieren und Diisocyanats ist auf
eine Sinstufen-ivealrtion der Polyuretiiansynthese in Gegenwart
eines zusätzlicien »jch'.vefelvulkanisationssystems gerichtet im
Gegensatz zu der zweistufigen Ure !,hanreaktion.
In der Einstufenroa.·. tion, die IJOO und OH Gr.,poen einschließt,
wird p;enü^end Isocyanai, zum vollstündi.ren i'ärten zugesetzt.
Dieser iceakt ions typ zeichnet sich durch ei;:e kurze Topfzeit
(beispiels'.veise weniger als 3 oturjden) aus, nachdem das Isocyanat
in die iüsciunr einf?emischt worden ist. Da egen wird bei
der Zweistufen-Urethansynthese nahezu zweimal so viel Isocyanat
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zu dem Gemisch :u|T;-'setzt. !-Leser, bewirkt, J Le Um.v'indlun - aller
riyiroxr/f^rMiK.cn in isoeyrinat^rupperi, und Ln olnor inerten .itraos:>
höro int, die i'opfzeit unbegrenzt (z.h. 6 ...onnti' oder mehr).
.-.:in ra."t, da.: in diener .-',ufe die '-.'! Lsehun." in der1 /orpol.vi-jrfo
."m vorli.'"-i"t. Vorpol 'mere iverdon dann im al !^ovioinon durch
Zus-.t'/, von öialkoholen, wie rentündiol etc. oder durch Diamine,
.VLe :.ie th. -len-b is-o-c >
1 oranil in , auni^ohiineu I'-i tnächlich können
die u'ei f enkorper, die zur Herstellung von !.'ei Ie η aus den Laufflächen
der iM'f inciunf verwendet ,verden, eine Z ,ve is tuf en-Urethanr(iaktion
einnchlicen, und solche körper '.verueri mit einem iCinstufen-LauiTlächenansatz
kombiniert.
i)ie Lüncnbestandteile in dem Lauf i'liichenweik.s ί,οΙ'Γ können ,"jeden
.'P.vp von Verstärkungsmittel, v/ie :'u;.', beicpiolsweise GPl-, I^.-iF,
t..il·' etc. oder ι-,e fäll tes ^iliciucidioxyd etc., enthalten, ^v kann
,jede Art von ieichmacher'Jl, .vie parafi'iniscne, naphthenische
und aromatische .,Ie, ijioctylphthalat etc., verwendet werden,
bie hön^.. .n aroma ti schv.fi Je scheinen einige /orteile gegenüber
den anderen zu bieten.
üa:: hier verwendete ..ort 'i'ifrment" umfaßt ochwefel, Beschleuniger,
Vers tär1 un^r:pigmente , Antiox.vdantien , niitiozonantien, FüllstoiTe
etc.
i^s können verse- i-.-dene !',ypen von aitioxydant ien, iintiozonantien
u.dprl. verwendet vvei-den, .vie der ^tan.i der Technik für die Verwendung
solcher Verbi-idun^eu in r.autschuken vorschlagt. Jedoch
sind wah: ::chei:ilica die r>c-hinder'Jen Phenole cie zweckmäßigsten,
ca eic die meiste cterische Hi.ncier in," mit li'oc.'/ünaten zei.'en.
Lis werden bei oe;· ^rfindun.e versc.ledene ^chv-efelvulkanisiersystome
vor;; a.iet, in -.ve lc hen die .cirwefc !vulkanisation entweder
,,leichze 1 ti;·- mit der Ketteiiverlän^erun^sreaution oder
nach dor ;.e t terive-rlönferuii'^sreakt ion oder beiües zusammen erfoli't.
.1.Uf jeden i-all ist das .,ciuioi'elvui: anisiersystem während
der ..etcenverlani-';erun^sreai-tion an.vesend. u-iv- einfachste zusätzliche
L.ch.-;e f elvulkanisationssystem entiält elementaren
1 0 9 8 8,3 / 0 4 1 3
ochwefel in v.-ra Bereich von 0,1 bis 10,0 piir oder ßo.;nr darüber.
In diesen l'ällen werden auch rindere Pigmente, die zum Bewirken
der och'.vefelreaktion benötigt werden, wie beispielsweise Zinkoxyd,
Stearinsäure (oder Zinkstearat), sowie geeignete Beschleuniger,
in anlerne; enen Merken zu der verwendeten Lchwefelmen^e
zugesetzt. !>ie iirwähnun;: dieser Pigmente ist nur ein Vorschlag,
und es versteht sich, daß andere iin der Technik bekannte Pigmente hierin eingeschlossen sind, außer Vulkanisationen mit elementarem
schwefel können solche mit nichtelementarem schwefel
in der gleichen Weise angewandt werden, üokann UeLh Ί Tuads
(Tetramethylthiuram-disulfid) in dem Bereich von 0,1 bis 30,0
phr entweder allein oder in Verbindung mit solchen MitLeln, wie
iJulfnran "ί (4,V-Dithio-dinorpholin), verwendet werden, Diese
Pigme.tbe sind wie: er nur als /orschlai; er.vähnt und sollen die
Anspr ehe in keiner V/eise beschränken.
Das Verfahren zur Herstellung von L<.ufflächeuwerkstoffen umfaßt
gewöhnlich P stufen, in der er. ton utufe v/erden das Polymer
und alle Mischungsbestandteile, einschließlich des Lchwefelvulkanisationssystems,
aber ausrchlie:ilicti der ί ettenverlänger ,:.
rungsmittel, vorgeraiiicht und feingemahlen, vorzugsweise auf einer
Dreiwalzenwarberimühle, Attritor-i.iühl ■, einem Brabender-M^scher
etc. , so daii Verstärkungs- und andere l'it'jmente fein verteilt
werden. Dieses Material wird als eine Grundmie,,:iung bezeichnet
und hat unbegrenzte Lagerfähigkeit. In der zweiten ^tufe wird
das Kettenverläugerungsmittel in die Grundmischun ·; eingemischt
und die sich ergeban^e Liuffläch.jnraischuni" wird in die Reifenform
gei^eben, gerade bevor der üeifenkörper auf die L uffläche
gegossen wird. Dar. lMiscrien er;"olf;t zwecknüßigerweire in derselben
Vor:-ichtung /ie cia zur Herstellung d--r Grundmi^chung verwendet
wurde, oder in einer anderen löschkammer, wie beispielsweise
einem Buker-i'erkins-Misciior. Die Zeitspanne zwischen Einmischen
des i.ettenverlängerungsmittels in die Grundmischung und
Gieren dec ^e ΪΓ^.· Likör pe rs auf den L-: uf I lächen.verlcstof f sollte so
kurz wie no lieh sein. Haftung vo: Lauffläche an : ürper ist abhängig
von geringer i ettenverlflngerung des Laufflächenwerkstoffs
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2379001
vor Zugeben des i.örpers zu der i('oru. υ ie :.qttenverlüngerungsrate
wird hauptsächlich durch die i.atal ysatormenge kontrolliert.
Jie vorstehenden Ausführungen dienen nur der Veranschaulichung
und es können gewünschtenfalls andere Verl'ahren und Vorrichtungen
verwendet werden, beispielsweise kann man einen regulären
faserverstärkten lieifenkörper aus Festkautscuuk gegen die Lauffläche
legen und in Gegenwart eines Klebstoffs vulkanisieren.
Die Zeichnung zeigt einen Schnitt eines gemäß der Erfindung her-
ehe /
gestellten lieifens.Die Lauf f Ia'' ti·1 um eine gewünschte DicKe aufweisen
und die i'eilungslinie zwischen der Lauffläche und dem Körper des Reifem; kann nach Lage und konfiguration variieren.
Die Erfindung erstellt eine Laufflächenmischung, auf welche ein
Reifenkörper zentrifugal formgepreüt werden kann. Die Lauffläche und Leitenwandteile haben unterschiedliche Eigenschaften,
sind aber dennoch fest gebunden, um eine einstückige Struktur
zu erzeugen. Es kann bei ihrem Verbinden ein Klebstoff verwendet
werden.
Der Reifen wird gewöhnlich gebildet, indem man zuerst den Laufflächenwerkstoff
in eine Reifenform bringt und dann durch Schleudergui: eine flüssige, den Körper bildende Llischung gegen die
Lauffläche bringt und dann beide., die Lauffläche und den Reifenkörper, zusammen vulkanisiert, wobei eine starke Bindung zwischen
ihnen gebildet wird.
Es können Verstärkungskorde oder -einla cn vor Gießen des Reifenkörpers
über die Lauffläche in der Fora gelegt werden; es
ist aber keine Vorstärkung notwendig. Gew'inschtenfalls können
kurze Verstärkungsfaden mit dem Laufflächemverkstoff vermischt
werden.
Wenn Polybutadieneinheiten in der Hauptkette (backbone) des Polymeren
in der Lauffläche vorhanden sind, gleichgültig von welchem Elastomeren das Polymer abgeleitet ist, enthält es vor-
•I0S88 3/0A 1 3
zugsweise etwas 1 ,2-Litruktur, und die 1 ,2-otruktur kann bis zu
60/0 betrafen, aber 5 % bis 15 '/<>
sind für Dauerhaftigkeit und Tieftemperatureigenschaften vorzuziehen.
Beim Herstellen des Laufflächenwerkstoffee können Hydroxypolymere
frei gemischt oder ausgetauscht werden und die x.ettenverlängerung
kann erfolgen, indem man ?Iettenverlängerungsmittel zusammenmischt.
Bei der technischen Herstellung sind gewöhnlich Feuchtigkeit
u, ι vielleicht andere Verunreinigiin "en in dem Polymeren, Ruß
und anderen Pigmenten, welche zusammen die Grundmischung bilden, vorhanden. .Daher sind Verhältnisse von Kettenverlängerungsmittel
zu reaktionsfähigen Jnden von mindestens 1,15 erforderlich.
Gewöhnlich wird ein Verhältnis von 1,3 oder 1,4 oder darüber
benötigt, um die Anwesenheit von genügend Jiicocyanat für die
Polyurethanreaktion zu gewährleisten. Das gilt insbesondere in Gegenwart von Jch-.vefel. Bei der technischen Herstellung bedeutet
es keinen Nutzeffekt, die iüischungsbesLandteile zu trocknen
oder einen einheitlichen Feuchtigkeitsgehalt von einer Charge zur anderen zu schaffen; so ist es notwendig, den Feuchtigkeitsgehalt
jeder Charge zu bestimmen, vorzugsweise nach Vermischen mit Kuß oder anderen Minschungsbestandteilen bevor man die Reaktion
mit dem Diisocyanat ausführt, und genügend Diisocyanat zu verwenden für die Reaktion mit der Feuchtigkeit und dem polyhydroxypolymeren
Material und jeden wesentlichen Überschuß zu vermeiden, wenn auc: gewöhnlich ein leichter Überschuß verwendet
wird. Die Lauffläche eines teifens ist abhängig vor der Verwendung
von genügend Diisocyanat für die Reaktion mit den endständigen Hydroxygruopen des Polymeren und kann davon abhängen,
ob genügend vorhanden ist für die Reaktion mit anderen anwesenden Hydroxylgruppen.
Obgleich der Feuchtigkeitsgehalt einer Grundmischung schwierig
zu bestimmen ist, wird die och vi ■;ri:-;keit bequem umgangen, inden
z.an kleine mengen einer Grundmischurig mit verschiedenen
Menge η / ettenverlärigerungsm-ittel vulkanisiert, um unterschiedlicne
.ICO/CH-Vorhältnisse zu errobcn, und von diesen das eine
3 09883/0413
Verhältnis auswählt, welches die gewünschten Vulkanisateigenschaften
er·.-ibt.
Die Technik beschreibt Apparate, die beim Gießen von Keifen verwendet
werden können, wie sie beispielsweise bei Beneze 3 55 beschrieben sind, solche Apparate oder Verbesserungen an diesen
können beim Herstellen von Hei fön aus den Laufflächenmischungen
der Erfindung verwendet werden. Die vVulste werden in jeder geeigneten
.Veise in dem iVormhohlraum gehalten. Die Lauffläche wird
zweckmäßig in den Laufflächenteil der i'orm gebracht bevor der
Reifenkörper gerben sie gegossen wird. Zum Gießen des körpers
geeignete i.:isciiungen sind in der Technik bekannt, s.beispielsweise
GB-: .,11 59 64 3.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Herstellung von
Laufflächen-.jerkstoffmischungen in einer i-orm. Der Reifenkörper
kann in der 1'ori.i durch Zentrifu.;alguß auf den Laufflächenwerkstoff
gebracht werden. Hs kann ,jedoch ,jede Reifenkörpermischung
verwendet werden, sogar ein herkömmlicner, vorgeformter Reifenkörper,
nötigenfalls mit einem ; lebstoff zur Verbindung des
Reifenkörpers und der Lauffläche. Die Lauff'lächenwerkstoffmischung
ist gewöhnlich so viskos, daß sie während des Gießens
des Körpern nicht leicht fließt, bie kann durch Auftragen mit
dem Spatel o.dgl. in die i'orm gebracht werden und es kann eine
Lehre, ähnlich der bei Beneze 3 555 141 beschriebenen, aber
eine lungere, verwendet werden.
Beim i'Ormen eines Reifens kann es sich als wünschenswert erweisen,
ein Trennmittel zu verwenden, beispielsweise ein Poly(methylsi
1 ikon)-öl, das als ein .».erosolspray auf die inneren Oberflächen
der iorm gebracht wird, um die Trennung des geformten jrodukt.s von der I'orm zu unterstützen.
3Ü9U3 3/041 3
Die folgenden Beispiele erläutern die -Erfindung. Die anspräche
sind nicht darauf beschränkt.
In den folgenden -Beispielen werden nandelsnamen und Bezeichnungen
zur KennZeichnung von Materialien verwenvJet, deren Zusammensetzungen
unten angegeben sind. Die AKCO-Mischlingen (Polybutadiene
und Butadien-ütyrol-Copolymere) besitzen alle Polybutadien
hauptketten mit der angenäherten L'iikrostruktur:
trans-1 ,4 60>
cis-1 ,4 20p
Vinyl-1,2 20:-ä
Es sind flüssige, hydroxylterminierte _olymere der folgenden
typischen Zusammensetzungen und Eigenschaften, wie in AIfCC s
Product Bulletin BD-1, üeite 3 verzeichnet ist:
AÜÜO Bezeichnung R-45iyi Cu-15 R-1 5M
Zusammensetzung:
Butadien, Gew/i 100 75 100
Styrol, Gew/ό -
Viskosität, ioi::e bei 300G 50
Hydroxylgehalt, meq/gm 0,7
Feuchtigkeit, Gew.y 0,05
Jodzahl 598
Funktionalität* .',2-2,4
* Die Anzahl Hydroxygruppen pro Polymerkette. Die Eigenschaften sch;;anken etwas, wie in den verschiedenen
AliCO-Berichten verzeichnet ist.
Weitere Bezeichnungen sind:
Weitere Bezeichnungen sind:
Adiprene L-167 = Flüssiger Polytetrah.vdrofuran,
isocyanatterminiert, 6,3^ NCO.
^pez.Gew. 1,07-02 erhalten von Dui'ont.
| 25 | 65 | — | ,70 |
| 225 | 05 | 200 | ,05 |
| ο, | ο. | ||
| 0, | 2,5-2,ö | ο. | 2,5-2,8 |
| 335 | 395 | ||
3 09883/0413
ALTAX
= Benzothiazyl-disulfid, verkauft von R.T. Vmderbilt Go., Inc.
CA/TUR-4 DABGO = Zink-chlorid-MBTü-Komplex, verkauf von
DuPont
= 1,4-Diazabicyclo ]_2,2,2j -octan.
Epoxyharz /Ruß-Mischung
V-780 = 10/90 Ruß (Epoxy-harzpaste verkauft
durch die Color Division of Ferro Corp.)
Ethyl 70
= 4,4'-Methylenbis(2,6-di-t-butylphenol),
ein Antioxidanz hergestellt von Ethyl Corp.
HÜ-45 Festes Polybutadien, verkauft von x'irestone.
Hvlene T Toluol-diisocyanat (mindestens 96% ·
2,4-Isoraer, Rest 2,6-Isomer) DuPont.
Isonate 143L
IiSAF Black Lithene .^H
- wie Diphenylmethan-diisocyanat. (Upjohn)
= Intermediate super abrasion ölofenruß.
= Flüssiges Polybutadien, welches keine reaktionsfähigen Gruppen mit Isocyanaten
aufweist, verkauft von Lithium Corporation of America.
Methyl Tuads = Tetramethylthiuram-disulfid verkauft von ίϊ.Τ. Vanderbilt.
309883/0^13
MOCA
= Methylen-bis-orthochloranilin verkauft
von DuPont.
S;ntocure 26 2(2,6-DimethyI—4-morpholinothio)benzothiazol,
verkauft von Monsanto
.HELL DUTREX 916
Silicone Oil DC-200
Sulfat;an R
Kautschukweichmacherol, verkauft von Shell Oil Go.
ül vom Silikont,rp zum Formschmieren,
hergestellt von Dow-Corning Go.
4,4'-Dithio-dimorpholin, verkauft von Monsanto
Die unten verzeichneten Eigenschaften wurden durch die folgenden anerkannten j.Jrüfungen bestimmt:
Bleibende Verformung Firestone Flexometer Adhäsion
ASTM D-395, Methode B
ASTM D-625-6,', Methode B ASTM D-41'5-39, Maschinenmethode,
Streifenmuster
100/0 oder 300,·., Modul,
Zugfestigkeit,
Bruchdehnung = ASTM ΰ-4-12 62T Die"C"
Ring-Zerreißprobe
(nierenförmiges Prüfstück) = ASTIv: D-624-54 Die"lT
= AGI1Iv: D-2240-64T
Stanley-London
Naßrutsciifestigkeit = ^ Plvi i-3O3-Gr)
Stahlku^el-Rückprall
= J.H.Dillon, 1.3. Prettyman und G.L.Hall, o. Appl.Phys. , 1_5^ 309
(1944)
309883/0413
-M-
Gewaltbremstest
Pr" fwagen:
19o6 Chevrolet Inpala
Reifendruck 24 psi. Hinterbremsen wurden mittels eines Ventils in der hydraulischen Bremsleitung abgeschaltet. i)ac pf? s an te Bremsen erfolgte ausschließlich mit den Vorderbremsen
Reifendruck 24 psi. Hinterbremsen wurden mittels eines Ventils in der hydraulischen Bremsleitung abgeschaltet. i)ac pf? s an te Bremsen erfolgte ausschließlich mit den Vorderbremsen
Der '..'ageη wurde auf 20 oder 30 mph
beschleunigt, bei dieser Geschwindigheit gehalten und die Bremsen in eien
plötzlichen "lock-up" Zustand gebracht und gehalten bin der .Vagen völlig stand
Die l·' hrbahndecke war eine hochabriebfeste, fein zusammengesetzte Makadamdecke.
Ausnahmen von dieser Testmethode sind vermerkt.
In den Beispielen und an anderen Ltellen beziehen sich "Teile"
auf Gewichte teile pro 100 Teile Polymer, aber bei Bezugnahme auf
Klassen von stoffen, wie beispielsweise diisocyanate im allgemeinen,
raui. beachtet werden, da'.: die verschiedenen Glieder jeder
Klasse von additiven und auc.i die Polymeren unterschiedliche
Holekulargewichte haben, so da;, die angegebenen Mengen als Vorschlag
zu betrachten sind.
In zwei der folgenden Beispiele sind zwei ..ei hen von Eigenschaften
ve :-.:eichnot: Vu; kanisate igenschafton des l.aboratoriums
und rJrgebn Lr.r.e vcu iteif enlauff l iiehenleis t.ungen . Beide Reihen
von iirgebni ssen stammten von der Vulkanisation derselben Lauf-
Beispiele 1 und 2 enthalten die Ergebnisse von Jr'riifungen an Reifen,
welche Laufflächen hatten, wie gesondert verzeichnet ist, und Reifenkörper, welche wie folgt hergestellt waren:
Gewichtsteile
| Adiprene L-167 | 100 |
| Silicone Oil DC-200 | 0,1 |
| Epoxyharz/Ruß-Mischuag | |
| ("V-780") | 2,5 |
| Di(2-äthylhexyl)-phthaiat | 20 |
| MOCA | 19, 20 oder 21 |
In einigen Fällen erhielt der Reifenkörper keine spezielle Farbe, und in diesen Beispielen wurde die Epoxyharz/Ruß-Mischung
V-780 weggelassen. Die Schwankung im lÄOüA-Gehalt war eine Folge
von Schwankungen im Prozent wert NGO in dein Adiprene L-167 von einer Charge zur anderen, wobei mehr MOCa für die Werkstoffe
mit höherem NCO-Gehalt verwendet wurde.
Das Rezent ist nur beispielhaft, und es können andere Werkstoffe
verwendet werden, welche Elastomere aufweisen, die mit den reaktionsfähigen
Stellen in den Iaifflächeninischunden reaktionsfähige
Stellen besitzen.
Erläuterung von Vernuchsberichten DO'.' = U.S. Department of Transportation
Gr finde für Re i fen versagen
TJu = Ausklumperi der Lauffläche
T■■ OLi = Trennung der Lauffläche vom i.'örper
^ : r Λ - Bio; "obruch eier woi ι en;;and
Der :.örperwerki;tof Γ wur K' in einem uruci octtäl ter mi:i rostfreiem
kjtahl herber :.ivl It, ./elcher mit t.-:nem :ioch Leistung:.rührer, einem
A ü :i H ■<
>> ! 0 '. I 3
Heiz- und Kühlmantel, Leitungen zum Zufuhren von stickstoff und zum jvnlegen eines Vakuums in dem freien Raum des Behälters sowie
einer mit Ventil versehenen lintnahmeleitung am Boden des Behälters
ausgerüstet war. Das Vorpol.yrner und alle Bestandteile außer dem IVIOCa wurden zusammen unter stickstoff in den Behälter gefüllt
und der Behälter geschlossen. Dann wurde ein Vakuum von 3-5 mm abs. an den Behälter gelogt und der Inhalt 2 s'tunden lang
bewegt und auf 16?°F(72°C) erhitzt, wonach der Behälter geöffnet wurde und der freie xiaum in dem Behälter mit stickstoff überflutet.
Das r.iCGA wurde geschmolzen, auf 9l)°F unterkühlt und unter
Rühren zu dem Behälter zugeretzt. Da^ Vakuum wurde dann wieder
angelegt und das Gemisch 3 Minuten lang gerührt. Dann wurde Stickstoffdruck in den Behälter eingeführt und der Inhalt durch
die Entnahmeleitung in eine Forin gegen den Laufflächenwerkstoff,
der zuvor auf die Lauffläche der Form gebracht war, ausgeblasen. Die Zentrifugalrotation der Form und die Ofentemperatur wurden
während 2 Stunden auf 25O°F gehalten, wonach die Rotation zum
Kühlen der Fora an der Luft fortgesetzt vr:rde. ^m Ende dieser
Zeit wurde die Rotation abgebrochen und u;r Keifen von der Form
gestreift. In einem F ille wurde der ganze Reifen dann in einem
Ofen nachvulkanisiert, ura zu gewährleisten, daß die Schwefelvulkanisation vollendet war.
Rezept:
| Beispiel | 1 | Is11F | -15 |
| 100 | Teilo | shell | |
| 50 | Il | Eth"l | DUtrex 916 |
| 15 | Il | D ibtuv | 702 |
| 1 | Il | '.n-ste | 1-zinn-dilaurat |
| o, | Ω ri" | i- chwc 1' | arat |
| 5 | M | nltax | el |
| 2 | Il | ||
| 1, | 5 " | riylene-T | |
| 7, | |||
309883/OA 1 3
Spannungs-Dehnungs-Eigenschaften - vulkanisiert 223'/2120F. + 30'/3OQ0F.
300% Modul, psi Zugfestigkeit ,psi Bruchdehnung, %
212°F. Zugfestigkeit
1500 15OO
300
450 (vulkanisiert 50'/30O0F.)
212 F. Zerreißfestigkeit, nierenförmiges Versuchsstück vulkanisiert 50'/30O0F.
| Lbs./in. | 64 | 295 | Standard- | 41 |
| Rückprall - vulkanisiert 180'/2120F. | >60 | Firestone-Kon- | 100 | |
| % bei 730F. | 33 | trolle | ||
| % bei 2120F. | 34 | |||
| Shore "A" Härte - vulkanisiert | ||||
| 180'/212°F. | 60 | 41 | ||
| Firestone-i^lexometer-Test - vulkanisiert | 100 | |||
| 180f/2i2°F. | ||||
| Lauftemperatür, 0F. | ||||
| Platzen,Zeit in Min. | ||||
| Stanley-London Naßrutschfestigkeit- | ||||
| vulkanisiert 7O'/3OO°F. | ||||
| er. | ||||
| Index | ||||
| Bleibende Verformung » 2? -Jtdn./158°F | ||||
| vulkanisiert 180'/2120F. | ||||
309883/0413
Ha· ' ung an gegossenem Reifenkörperwerkstoff - vorgehärtet-1?'/212OF. - vulkanisiert 18O'/212°F.
Lbs./in. 73°*' 50
25O0F. 29
DOT Haltbarkeit - IO5O mi, gebrochener Wulstclip,
T^OB in Schulter
DOT riochgeschwindigkeit - 0,2 btdn./80 mph; TiJ; TCO
Gewaltbreinsung - nicht geprüft
AnfangsgeschwinifTkeit, mph.
Bremsweg, ft
Abriebverlust, in
Versculeißprüfungen - .51,5 mi./mil, mäßig stark Heifen^röße E 78-14
Die Lauffläche wurde mit einem Spatel bei 165 F in. die Form gebracht;
dieser ^patel ist ähnlich dem bei'Beneze 3 555 141 be«-
schriebenen, aber langer. Die Lauffläche wurde 20 Minuten bei 225°F vorgehärtet, wonach das Heizen 4S Minuten unterbrochen
wurde, während verschiedene Zusamtnenbauoperationen an der Versuchsform
durchgeführt wurden, ^s wurde erneut V/ärme bei 225°F
während 5 Minuten angewandt, wonach der Körper gegossen wurde. Die Lauffläche und der Körper wurden dann während 2 Stunden
bei 25O0I' vulkanisiert. Es wurde keine Nachvulkanisation gegeben.
309883/04 13
Rezept:
| - 22 - Beispiel |
Teile | 2 2325Ü01 |
| 100 | Il | ARGO Ci3-15 |
| 50 | Il | |
| 15 | Il | ZnO |
| 15 | Il | Shell Dutrex 916 |
| 1 | ,05" | Ethyl 702 |
| o, | ti | Dibutyl-zinn-dilaurat |
| 2 | Il | Stearinsäure |
| 2 | Il | Schwefel |
| 1 | ,86" | Al tax |
| 9, | Hylene-T |
NGO/OH 1,80
300% Modul, psi 1475
Zugfestigkeit, psi 1625 Bruchdehnung, % 310
212°F. Zugfestigkeit 625 2120F. Zerreißfestigkeit, nierenförmiges Versuchsstück -
vulkanisiert 180'/2120F.
Lbs./iη. 115
Rückprall - vulkanisiert 180'/2120F.
* bei 73°F 40
% bei 212°F. 45
Shore "α" Härte - vulkanisiert
180'/2120F. 73
180'/2120F. 73
Lauftemperatur, 0F. 265
Platzen, Zeit, Min. 32
309883/0413
Stanley-London Naßrutschfesti^keit- Standardvulkanisiert 18O'/212°F. Firestone-Kontrolle
C.'f. 40 41
Index 97 100
Bleibende Verformung - 22 t;tdn./158oF.
vulkanisiert 18O'/212°F.
% ■ 34
Haftung an gegossenem Reifenkörperwerkstoff- vorgehärtet
1O'/212°F. - vulkanisiert 180'/2120F.
Lbs./in. 73°F. 50
25O°F. 18
25O°F. 18
DOT-HaItbarkeit - 1025 mi. TLOB
DOT Hochgeschwindigkeit ->1,2 ütn./85 mph (besteht DOT)
Gewaltbreinsung:
Anfan^sgeschwindigkiet, mph. - 30
ßrensweg, ft. - 87
Kbriebverlust, in. - 0,08
Verschleißtest - nicht geprüft Reifengröße E 78-14
Der Vulkanisationscyclus war ähnlich dem von Beispiel !,mit dej· /
fur gen Zusammam/
Ausnahme, daß eine Verzögerung von I05 Minuteri vornanaen war,
die Lauffläche 8 Minuten auf 225°i" vor Gießen des Körpers vorgeheizt
wurde, weitere 20 Minuten bei 225°F vor der Hauptvulkanisation
geheizt wurde und der Reifen 20 Minuten lang bei 2öO°l· nachvulkanisiert wurde.
Beispiele 1
und
2:
Beispiele 1 und 2 zeigen, daß ochtfefel als zusätzliches Vulka-
309883/0413
nisiermittel mit Isocyanaten verwendet werden kann. Im Gegensatz
zu analogen Rezepten ohne Schwefel müssen die NCO/OH-Verhältnisse
höher sein, wenn ochwefelvulkanisationssysteme verwendet werden. Möglicherweise reagiert etwas Isocyanat mit einigen Bestandteilen
der üchwefelvulkanisationssysteme.
Beispiel 1 wurde mit einem .Vagen „auf einer Fahrbahn mäßiger
Schwierigkeit auf Abrieb geprüft, mit einem Abriebverlust von 51,5 J'Aeilen/mil abgefahrene Lauffläche. Dieses ist vergleichbar
mit der Firestone-Kontrolle von 64 bis 77 Meilen pro mil unter
identischen Bedingungen, Die DOT Haltbarkeits- und Hochgeschwindigkeitstests
versagten infolge Laufflächenabtrennungen. Es ist seither gefunden worden, daß Vermindern der Zeitspanne
zwischen der1 Zeit, zu welcher das Isocyanat in die Grundmischung
des Laufflächenwerkstoffs gemischt wird, und dem tatsächlichen
Gießen des Körpers auf die Lauffläche /ersahen durch Laufflächenablösen
eliminiert. Vahlweire schwächt auch Herabsetzen oder Weglassen von Dibutylzinn-dilaurat (oder anderen Katalysatoren)
oder Erhöhen der Extender Jimenge die Lctiwierigkeit der
Laufflächenablösunc; ab.
Beispiel 2 zei--;t Ergebnisse von liaftungspr"funken ("panic stop
tests") auf trockener Fahrbahn, iiesultate r,ind mit denen vergleichbar,
welche mit im ilandel erhältlichen Laufflächen von
j/ersonenwaf-en erhalten weraen.
Rezept: 100 Teile ,ii?<;u W-4r;M
20 " IÜ.J'1
0,3 " DaiiCC
1 " S,-intoc ore 26
7,70" Hylene-r;'
iJJO/OH 1,10
3Q9883/CK1 3
| Eigenschaften: | 0 0 |
3 | 1 0 |
4 | 232900 | 1 | 6 | |
| No. | ,5 ,0 |
,0 ,0 |
5 | 1,5 0,0 |
||||
| phr , phr |
1,0 1,0 |
|||||||
| sikalische | ||||||||
| Beispiel | ||||||||
| Schwefel, Ethyl 70,° |
ßpannungs-Uehnungs-Eigenschaften
vulkanisiert 40'/3OQ0F-
vulkanisiert 40'/3OQ0F-
i,'iodul, psi Zugfestigkeit, p
Bruchdehnung, yO
| 40 | 20 | 25 | 120 |
| 550 | 390 | 425 | 500 |
| 310 | 340 | 390 | 220 |
Beispiele 3 bis 6 zeigen die Vulkanisation von Polybutadien in
einem Kezept, welches nur 20 phr iiuß und verschiedene Mengen
ochwefel aufwies. Zugfestigkeiten sind nicht hoch, und dieses
kann auf die Verwendung von DABCO zurückzuführen sein. Isocyanat-
ärtunge::, die durch D.:BCO katalysiert sind, neigen dazu,
bei 25O0I'1 und darüber umzukehren. Ein anderer möglicher Grund
für die niedri >en Zugfestigkeiten könnte das niedrige NCO/OH-Verhältnis,
dar in diesen Beispielen verwendet wird, sein.
| kozent: | 100 Teile | ' ίίΐν/L·1 Jl- I Viii |
| 20 | IuAF | |
| 0,15" | Dibutyl-zinn-dilaurat | |
| 10 | Zinkstearat | |
| 1 | Lantocure 2β | |
| 8,18" | Hylene-T |
NüO/OH
Physikalische Eigenschaften:
Beispiel Ho. Schwefel, phr Ethyl 70.°, phr
1,07
7 6
0,5 1,0
0,0 0,0
0,5 1,0
0,0 0,0
0,0
10
1,5
1,0
309883/0413
Spannungs-Dehnungs-Eigenschaften
vulkanisiert 30'/3OQ0F
| 100% Modul, psi | 260 | 270 | 240 | 220 |
| Zugfestigkeit, psi | 740 | 740 | 700 | 650 |
| Bruchdehnung, % | 180 | 190 | 180 | 160 |
| Rückprall- vulkanisiert | ||||
| 40'/3000F. |
% bei 73°F
% bei 212°F.
% bei 212°F.
61 72
60 71
62 70
58 66
Shore A Härte-vulkanisiert
40'/3000F.
40'/3000F.
60
59
60
56
Bleibende Verformung - 22 ^tdn. bei 158°F.-vulkanisiert 40'/
300°F.
Ü 48
47
38
42
Beispiele 7 bis 10 können mit Beispielen 3 bis 6 verglichen
werden. £s wurde DaBGO in Beispielen 7 bis 10 verwendet, und
Zugfestigkeiten sind höher.
Rezept:
| 100 | Teile | AH, :0 CS-15 |
| 50 | Il | IÜ.iF |
| 1 | Il | Ethyl 702 |
| o, | 05" | Dibutyl-zinn-dilaurat |
| 1 | Il | Al tax |
| 6, | 75" | Hylene-T |
NCO/OH
309883/0413
Beispiel lio. ZnU, phr
Stearinsäure, phr Schwefel, phr
| 11 | I2. | 21 |
| 0 | 0 | 2,5 |
| 0 | 0 | 2,0 |
| 1,0 | 2,0 | 2,0 |
KJpannungs-Dehnungs-Ei genschaften
vulkanisiert 50'/5(X)0;'.:
vulkanisiert 50'/5(X)0;'.:
100.., Modul, psi Zugfestigkeit, psi
Bruchdennum1;, /Ό
212°F. Zugfestigkeit, psi
| 5 ?5 | 540 | 675 |
| 1900 | 2325 | 2350 |
| 260 | 27O | 250 |
760
900
950
liückprall - vulkanisiert
7O'/3OO°I.:
,0 bei 75°F. ,Ό bei 212°F.
36
38
38
36
4-0
4-0
48
ohore A Härte - vulkanisiert
61
67
Bleibende Verformung bei 15<3°i. - vulkanisiert
7O'/3OO°i .:
61
26
Zu beachten ist, daß Vulkanisateigenschaften am besten für Beispiel
17) sind, in welchem die gewöhnlichen Pij-mente (d.h. ZnO,
Stearinsäure) mit Beschleuniger und schwefel enthalten sind.
Dieses zeigt, d sich tjchwefel- ,^uerbindun ;en in der erwarteten
.eise bilden, d.... ähnlich wie sie in herkjmmlichera kautschuk
gebildet werden.
309883/0413
Rezept:
| Beispiel | 14 | ARGO CS-15 |
| 100 | Teile | ISAF |
| 50 | Il | Shell Dutrex 916 |
| 15 | ti | Ethyl 702 |
| 1 | It | Dibutyl-zinn-dilaurat |
| O, | 05" | Zinkstearat |
| 5 | Il | Schwefel |
| 2 | It | Caytur-4 |
| 1 | Il | Hylene-T |
| 7, | 28" | |
NC0/0H 1,35
500?* Modul, psi 975
Zugfestigkeit, psi 1600
Bruchdehnung, % 460
Rückprall - vulkanisiert 30'/30O0F.
% bei 75°F. 30
% bei 212°F. 35
Shore A Härte - vulkanisiert 30'/30O0F. 60
Bleibende Verformung - 22 Stdn./ 1580F. vulkanisiert 50'/30O0F.
Dieses Beispiel zeigt die Verwendung von Caytur-4 als der Schwefelbeschleuniger.
Caytur-4 wird oft in schvvefelhartbaren, mahlbaren Urethanen verwendet.
309883/0413
Hezept:
| 100 | Teile | /UiCO C^-15 |
| 50 | It | ILAF |
| 15 | It | tihell Dutrex 916 |
| 1 | Il | Ethyl 702 |
| O | ,05" | Dibutyl-zinn-dilaurat |
| 2 | ,5 " | 1ZnO |
| 2 | It | Litearinsäure |
| 6 | ,48" | Hylene-T |
NGO/OH 1,20
| Beispiel Mo. | phr | 1_ | 5 | 1 | 16 | 11 | 18 | 5 |
| Methyl Tuads, | 3 | ,0 | 0 | ,5 | 1,0 | o, | 8 | |
| oulfasan H | 0 | 1,0 | o, | |||||
opannungs—LJehnungs-üi gen
schaften - vulkanisiert
schaften - vulkanisiert
2 otdn./225°F. plus
25'/2800F.
25'/2800F.
| 300;<. kodul | 800 | 700 | 575 | 225 |
| Zugfestigkeit, psi | 1250 | 1425 | 975 | 525 |
| Bruchdehnung, yo | 430 | 510 | 450 | 520 |
| Gealtert, Zugfestigkeit, | ||||
| pci (4 Tage/2120F.) | 1975 | 2000 | 2050 | 1725 |
| 2120F. Zugfestigkeit, psi | 550 | 575 | 400 | 225 |
| Rückprall - vulkanisiert | ||||
| 2 Ltdn./225°F. | ||||
| plus 30'/2300F. | ||||
| ;i bei 73°F. | 26 | 27 | 23 | 22 |
| 7o bei 212°F. | 27 | 24 | 22 | 10 |
309883/041 3
Shore A Härte - vulkanisiert
2 Stdn./225°F. plus 3O'/?8O°F. 58 58 48 47
Bleibende Verformung - 22 Stdn./
158°F.-vulkanisiert 2 Stdn./2250F
158°F.-vulkanisiert 2 Stdn./2250F
plus 30'/2800F.
% 41 55 50 72
Beispiele 15 bis 18 zeilen, daß ein zusätzliches Vulkanisationssystem
aus nichtelementarem Schwefel verwendet werden kann. Gesamtvulkanisat ist am besten für Beispiel 15* wo die höchste
Menge Methyl Tuads verwendet wird.
Hezept;
| Beispiel | Teile | 19 |
| 75 | Il | RGO GS-15 |
| 25 | Il | Lithene QH |
| 50 | Il | ISAF |
| 15 | Il | Shell Dutrex 916 |
| 1 | ,04" | Ethyl 702 |
| o, | Il | Dibutyl-zinn-dilaurat |
| 10 | Il | ZnO |
| 2 | Il | Stearinsäure |
| 2 | Il | Schwefel |
| 1 | ,38" | Al tax |
| 7, | NGO/OH | Hylene-T |
| 1,8 |
Spannungs-Dehnungs-Eigenschaften
vulkanisiert 45'/2800F.
100% Modul , psi - 450
Zugfestigkeit, psi 1400
Bruchdehnung, % 250
309883/0413
| Kuckprall- | vulkanisiert |
| 60'/2800F. | |
| io bei | 73°F. |
| 70 bei | 21P0F. |
| Shore A Härte - vulkanisiert | |
| 6O'/?8O°F. | |
31 4-1
Bleibende Verformung- 22 Strin./ 1580I'1.- vulkanisiert 60'/2800F
Yo 53
Beispiel 19 zeigt eine Mischung aus 2 flüssigen Polymeren, eines
ein hydroxyterminiertes Butadien-Styrol-Copolymer und das andere ein Polybutadien, welches keine Gruppen besitzt, die mit
Isocyanaten reagieren, ^n diesem Falle werden die zusätzlichen
Querbindungen von der Schwefelvulkanisation benötigt.
Rezept:
| Beispiel | Teile | 20 |
| 75 | ti | ARGO GS-15 |
| 25 | Il | Firestone IID-45 |
| 50 | Il | ISAF |
| 15 | Il | Shell Dutrex 916 |
| 1 | ,04" | Ethyl 702 |
| 0, | If | Dibutyl-zinn-dilaurat |
| 10 | Il | ZnO |
| 2 | Il | Stearinsäure |
| 1 | Il | Schwefel |
| 1 | ,27" | Alt χ |
| 10, | Hylene-T |
NGO/OH 2,50
309883/041 3
Spannungs-Dehnungs-Eigenschaften-
vulkanisiert 45'/2800F.
100% Modul, psi 550
Zugfestigkeit, psi 13OO
Bruchdehnung, % 240
Gealtert, Zugfestigkeit, psi (4Tage/212°F.) 2200
Rückprall- vulkanisiert 45'/2800F.
% bei 730I''. 40
% bei 2120F. 46
Shore A Härte - vulkanisiert 45/2800I. 75
Bleibende Verformung - 22 Stdn./ 158°f. - vulkanisiert 45'/2800F.
% 38
Beispiel 20 zeigt eine Mischung aus ARGO Cü-15 und normalem
Festpolybutadien. Zugfestigkeitswerte nach ^ltern lassen vermuten,daß
dieser Ί/erkstoff untervulkanisiert war.
Zusammenfassend wird bei der Herstellung von fahrzeugreifen
eine selbstvulkanisierende Laufflächenmischung, welche ein Verstärkungsmittel
enthält, auf den Laufflächenteil einer Üeifenform gebracht und dann wird ein tieifenkörper durch Zentrifugalguß
in der Form gegen diese Lauffläche hergestllt. Die Lauffläist
aus einem elastomeren Polymeren aus der Klasse (a) PoIyhydroxyhomopolymere
oder -copolymere von konjugierten Dienen, (b) Polyhydroxycopolymere eines konjugierten Diens und eines
aromatischen Vinylmonomeren und (c) Polyhydroxycopolymere eines
309883/041 3
Diens und eines Vinylnitrilmonomeren hergestellt, indem man dieselben mit einem Diisocy'anat in einer Einstufen-Reaktion
mit einer zusätzlichen Schwefelvulkanisation umsetzt. Jegliche vorhandene Feuchtigkeit wandelt endständige Isocyanatgruppen
in Aminogruppen um und daher sind mehr oder weniger aminoterminierte
Polymere vorhanden.
309883/0413
Claims (5)
- _ 34 PatentansprücheHeifenlauffläche, enthaltend ein schwefelvulkanisierteseinen/
Reaktionsprodukt von (a)/ eiastomeren Polyhydroxypolymeren der Klasse (1) Homopolymere und Copolymere von konjugierten Dienen, welche 4· bis 6 Kohlenstoffatome enthalten, und (2) Copolymere eines solchen Diens und eines aromatischen Vinylmonomeren oder Vinylnitrilmonomeren und (b) einem Polyisocyanat, sowie (c) genügend Verstärkungspigment zur Braue iibarmachung der Mischung als eine Reifenlauffläche. - 2. LMufflächenmischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Polymere Polybutadien ist.
- 3. Laufflächenmischung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Polymere Butadien-ütyrol-Copolymeres ist.
- 4. Laufflächenmischung nach a.nspruch Λ , dadurch gekennzeichnet, daß das Polyisocyanat ein Toluol-diisocyanat ist.
- 5. Verfahren zur Herstellung einer Lauffläche, dadurch gekennzeichnet, daß man mit Lichwefel (a) ein elastomeres Polyhydroxypolymer der Klasse (1) Homopolymere und Copolymere von konjugierten Dienen, welche 4 bis 6 Kohlenstofi'atome enthalten, und (2) Copolymere eines solchen üiens und eines aromatischen Vinylmonomeren oder Vinylnitrilmonomeren und (b) ein Polyisocyanat umsetzt.309883/0413
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| DE1694887B2 (de) * | 1965-06-18 | 1978-11-09 | Sinclair Research Inc., New York, N.Y. (V.St.A.) | Po/jmerenverschnitte, bestehend aus Kohlenwasserstoffkautschuk und Polyurethan und deren Verwendung |
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-
1973
- 1973-05-22 ZA ZA733464A patent/ZA733464B/xx unknown
- 1973-05-29 GB GB2561973A patent/GB1437007A/en not_active Expired
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- 1973-06-04 AU AU56471/73A patent/AU471603B2/en not_active Expired
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Patent Citations (2)
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