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DE2328941A1 - Bodenreinigungsgeraet - Google Patents

Bodenreinigungsgeraet

Info

Publication number
DE2328941A1
DE2328941A1 DE2328941A DE2328941A DE2328941A1 DE 2328941 A1 DE2328941 A1 DE 2328941A1 DE 2328941 A DE2328941 A DE 2328941A DE 2328941 A DE2328941 A DE 2328941A DE 2328941 A1 DE2328941 A1 DE 2328941A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
opening
chamber
screen
liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2328941A
Other languages
English (en)
Inventor
Terry H Jones
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Clarke Gravely Corp
Original Assignee
Clarke Gravely Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to US05/352,623 priority Critical patent/US4114229A/en
Priority to GB2570073A priority patent/GB1430989A/en
Application filed by Clarke Gravely Corp filed Critical Clarke Gravely Corp
Priority to DE2328941A priority patent/DE2328941A1/de
Priority to AU56817/73A priority patent/AU470921B2/en
Publication of DE2328941A1 publication Critical patent/DE2328941A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L11/00Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L11/40Parts or details of machines not provided for in groups A47L11/02 - A47L11/38, or not restricted to one of these groups, e.g. handles, arrangements of switches, skirts, buffers, levers
    • A47L11/408Means for supplying cleaning or surface treating agents
    • A47L11/4088Supply pumps; Spraying devices; Supply conduits
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L11/00Machines for cleaning floors, carpets, furniture, walls, or wall coverings
    • A47L11/34Machines for treating carpets in position by liquid, foam, or vapour, e.g. by steam

Landscapes

  • Cleaning By Liquid Or Steam (AREA)

Description

DR. ING. E. HOFFMANN DxPL. IZiG. W. EITLE · DK. KER. NAT. K. HOFFMANN
PATENTANWÄLTE D-βΟΟΟ MÖNCHEN 81 · ARABELLASTRASSE 4 · TELE FON (0811) 9110 87
23 996/7
Clarke-Gravely Corporation, Muskegon, Michigan (USA)
Bodenreinigungsgerät
Die Erfindung bezieht sich auf ein tragbares Bodenreinigungsgerät, welches ein nach unten offenes rechteckiges Gehäuse mit einer vorderen und einer hinteren Wandung, sowie mit einem sich nach oben und hinten erstreckenden Griff aufweist, und insbesondere auf ein Bodenreinigungsgerät, in welchem eine Reinigungsflüssigkeit auf den Boden bzw. auf einen Teppich aufgebracht und in Bewegungsrichtung des Geräts wieder davon entfernt wird.
Um die Lebensdauer von Bodenbelägen zu verlängern, ist es wichtig, daß sie in regelmäßigen Zeitabständen von Schmutz, Sand oder dergleichen gereinigt werden.
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Eine solche Reinigung ist verhältnismäßig einfach, wenn die Oberfläche des Bodens von einem Material mit glatter Oberfläche gebildet wird, beispielsweise Linoleum oder Hartholz; ist jedoch der Boden mit einem Teppich oder einem Läufer bedeckt, so wird in oft betretenen Bereichen Schmutz in den Teppichflor eingetreten, der sich an dessen Fasern festsetzt und durch Bearbeitung mit einem gewöhnlichen Staubsauger nicht leicht entfernen läßt. Bei einem Verfahren zur Reinigung von Teppichen; das allgemein als "Trockenschamponierung" bezeichnet wird, verwendet man relativ trockenen Seifenschaum oder chemisch behandeltes Granulat, das auf den Teppichflor aufgebracht, in diesen eingebürstet, und nach einer gewissen Zeit mit dem Staubsauger vom Teppich abgesaugt wird. Wiederholtes Schamponieren dieser Art führt zur Bildung vom Schamponresten und Fremdstoffen, so daß die Schamponierung wirkungslos wird. Außerdem führt bei bestimmten Teppichmaterialien eine mechanische Behandlung mit dem Naßreiniger zur Bildung statischer Aufladung im Teppichflor, wodurch Fremdstoffpartikel entgegengesetzter Ladung angezogen werden, die nur sehr schwer aus dem Teppichflor zu entfernen sind.
Bei einem anderen Verfahren wird eine Flüssigkeit verwendet, gewöhnlich Wasser, das mit Seife oder einem Reinigungsmittel versetzt ist, und das normalerweise durch eine rotierende Scheuerbürste auf den Teppichflor aufgebracht wird, wobei anschließend soviel Wasser und Seife wie möglich durch Staubsaugen entfernt werden. Bei diesem letzteren Verfahren führt dies im wesentlichen zu einer vollständigen Durchfeuchtung des Teppichs, wodurch eine längere Trockenzeit erforderlich wird, während welcher möglichst der Teppich nicht betreten werden sollte.
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Im allgemeinen werden zum bisherigen Stand der Technik zwei Arten an Oberflächenreinigungsgeräten in Patentschriften beschrieben. Bei in sich geschlossenen Geräten, wie sie in den US-PSen 3 040 362, 3 060 484, 3 332 101 und Re 25 beschrieben sind, ist ein im allgemeinen aufrecht stehendes Gehäuse, das mit einer bürstenähnlichen Einreibvorrichtung am unteren Ende versehen ist, mit einem Behälter ausgestattet, welches eine auf die zu reinigende Oberfläche aufzubringendes Reinigungsmittel enthält, das nach Gebrauch durch eine Saugeinrichtung, die im Gehäuse untergebracht und innerhalb einer Aufnahmeeinrichtung in diesem angeordnet ist, entfernt wird. Bei der anderen Art von Oberflächenreinigungsgeräten, wie sie beispielsweise in den US-PSen 3 079 285, 3 262 146 und 3 496 592 beschrieben sind, ist im allgemeinen ein Reinigungskopf vorgesehen, welcher mit dem Boden in Berührung steht, durch welchen ein Reinigungsmittel auf die zu reinigende Oberfläche aufgebracht wird, während der Kopf durch elastische Leitungen mit einem auf Rädern getragenen Unterdruckerzeuger verbunden ist, welcher eine bestimmte Menge Reinigungsflüssigkeit und einen Sammelbehälter für die verbrauchte Flüssigkeit enthält.
Diese in sich geschlossenen Einheiten haben den Nachteil, daß sie nur eine begrenzte Menge an Reinigungsmittel enthalten, das häufig ausgewechselt werden muß, wobei der Behälter für die verbrauchte Flüssigkeit zu entleeren ist.
Der Hauptnachteil anderer Reinigungsgeräte, bei denen ein auf Rädern getragener Aufbau vorgesehen ist, welcher einen Behälter für das Reinigungsmittel und einen Aufnahmebehälter für die verbrauchte Flüssigkeit enthält, besteht darin, daß dieses Gerät zusammen mit dem Bedienungspersonal von einem Zimmer zum anderen bewegt werden muß, und daß die Kosten für Ankauf und Wartung eine zusätzliche Belastung darstellen.
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Erfindungsgemäß wird nun ein Reinigungsgerät der eingangs beschriebenen Art vorgesehen, welches folgende Teile aufweist: Eine erste, das Gehäuse in Querrichtung unterteilende Trennwandung, welche zusammen mit der vorderen Wandung eine Ansaugdüse bildet; eine zweite, das Gehäuse in Querrichtung unterteilende Trennwandung, welche eine Aufnahmekammer für verbrauchte Reinigungsflüssigkeit bildet, und mit der Ansaugdüse in Verbindung steht; eine Gebläseeinrichtung im Gehäuse, welche mit der Kammer in Verbindung steht und rasch Luft aus dieser abzieht, wobei eine große Menge Luft und verbrauchte Reinigungsflüssigkeit durch die Ansaugdüse gezogen werden; eine Flüssi-keitspumpe innerhalb des Gehäuses, welche eine Einlaßöffnung aufweist, die mit der Kammer zum Abziehen verbrauchter Reinigungsflüssigkeit in Verbindung steht, wobei die Flüssigkeitspumpe eine Auslaßöffnung aufweist; eine langgestreckte Auslaßleitung, welche an einem Ende mit der Auslaßöffnung und am anderen Ende mit einem entfernter liegenden Abfluß verbunden ist; einen Sprühkopf zum Aufsprühen einer Reinigungsflüssigkeit auf einen Teil einer zu reinigenden Bodenoberfläche, wobei der Sprühkopf innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, und die Reinigung nahe und vor der Ansaugdüse beim Bewegen der Ansaugdüse über den Boden erfolgt, während der Sprühkopf an seinem anderen Ende mit einer entfernter liegenden Flüssigkeitsquelle verbunden ist.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung werden einige vorteilhafte Merkmale der beiden vorgenannten Arten von Reinigungsgeräten angewendet. Dies führt zu einer relativ leichten Einheit, die durch einen Bedienenden gesteuert werden kann, und bei welcher eine Wasserquelle der üblichen Wasserversorgung mit der Vorrichtung über eine verlängerte Leitung verbunden ist, beispielsweise ein normaler Wasserhahn, wobei das Wasser mit einem Reinigungsmittel gemischt
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wird, bevor es auf die zu reinigende Fläche aufgesprüht wird. Zudem wird die verbrauchte Reinigungsflüssigkeit von der Teppichoberfläche sofort nach dem Aufbringen durch einen im Gerät vorgesehenen Motor entfernt, welcher einen Unterdruck erzeugt, wodurch die Befeuchtung des Teppichs oder dergleichen auf ein Mindestmaß verringert wird. Gleichzeitig mit dem Unterdruck erzeugenden Motor arbeitet ebenfalls im Gerät eine Pumpe, so daß die verbrauchte Reinigungsflüssigkeit durch eine verlängerte elastische Leitung zu einem Auslaßpunkt geführt wird, beispielsweise zum Ablauf am Waschbecken oder Ausguß, von welchem das Wasser auch abgenommen wird. Zudem wird die Masse des Gerätes, das leicht vom Bedienenden gesteuert werden kann, dazu verwendet, die Ansaugdüse des Gerätes in festen Kontakt mit der zu reinigenden Bodenfläche zu bringen, so daß gleichsam eine Quetschsaugwirkung erzielt wird.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß auf die zu reinigende Oberfläche eine gleichbleibende Menge erwärmter Reinigungsflüssigkeit nahe einem Reinigungskopf in dessen Bewegungsweg aufgebracht wird, und daß die verbrauchte Reinigungsflüssigkeit mit gelöstem Schmutz und dergleichen fortlaufend von der Oberfläche durch Absaugen entfernt werden, wodurch die gereinigte Fläche im wesentlichen trocken bleibt.
Im folgenden wird nun die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnung näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Seitenaufriß des erfindungsgemäßen Reinigungsgerätes;
Fig. 2 einen Vorderaufriß des Reinigungsgerätes in vergrößerter Darstellung;
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- 6 Fig. 3 eine Draufsicht auf das Reinigungsgerät;
Fig. 4 einen vertikalen Querschnitt entlang der Linie 4 4
aus Fig. 3, und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer Flüssigkeit und Fussel abscheidenden Einheit in vergrößerter Darstellung.
In der Zeichnung ist mit dem Bezugszeichen 1O das gesamte Reinigungsgerät bezeichnet, welches ein Gehäuse 12 und ein Steuergehäuse 14 aufweist. Das Gehäuse 12 ist im wesentlichen rechteckig und hat eine offene Unterseite, eine horizontale obere Wandung 16, welche mit vertikalen Seitenwandungen 18 und 20 verbunden ist, eine vertikale Rückwandung 22 und eine nach vorn und unten geneigte, vorzugsweise durchsxcntige vordere Wandung 24. Eine zylindrische, rohrähnliche Rolle 26 mit geschlossenen Enden 28 ist auf einer rohrförmigen Achse 30 gelagert, die sich quer durch die Seitenwandungen 18 und 20 nahe der Rückwandung 22 so erstreckt, daß sich ein Umfangsbereich der Rolle 26 nach unten über das horizontale untere Ende der Seitenwandungen des Gehäuses hinaus erstreckt, wodurch der hintere Bereich des Gehäuses im Abstand über der Oberfläche des Bodens oder dergleichen getragen wird, der durch die Linie 32 angedeutet ist. Die Lage der rohrförmigen Achse 30 hält außerdem einen Umfangsbereich der Rolle 26 hinter der Ebene der hinteren Wandung 22. Der Vorteil der Verwendung einer zylindrischen Rolle 26 besteht darin, daß diese die Masse des Gerätes über eine größere Fläche verteilt als es Lenkrollen oder dergleichen tun, wenn das Gerät über eine mit Teppich ausgelegte Fläche bewegt wird; außerdem kann das Gerät eine Treppe hinauf- und hinunterbewegt werden, wobei der freiliegende Umfangsbereich der Rolle 26 es ermöglicht, daß diese mit der Oberfläche der Futterstufe und der horizontalen Fläche von Treppenstufen in Berührung gelangt und diesen
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folgt, wenn das Gerät in einem Treppenhaus hinauf- und hinunterbewegt wird. In Ruhestellung wird das Gerät von der Rolle 26 so getragen, daß die nach unten ragende Kante der vorderen Wandung 24 auf der tragenden Fläche 3 2 aufliegt.
Es wird nun besonders auf Fig. 4 Bezug genommen, aus welcher ersichtlich ist, daß das Gehäuse 14 an seinem nach unten ragenden Ende mit der oberen Fläche des hinteren Abschnitts der oberen Wandung 16 des Gehäuses verbunden ist und sich von diesem aus unter einem Winkel nach hinten und oben um einen vorgegebenen Abstand erstreckt. Ein rohrförmiges Teil ist an einem Ende mit einem Umfangsbereich des Gehäuses 14 nahe dessen oberem Ende verbunden und erstreckt sich seitlich nach unten und hinten vom Gehäuse weg, so daß ein Griff 34 gebildet wird. Der Griff 34 ist mit einem "Schnellverschlußventil" 36 versehen, wobei der Zweck hierfür im weiteren noch beschrieben werden wird.
Das Gehäuse 12 weist eine sich quer dazu erstreckende erste Trennwandung 38 auf, welche sich in vorgegebenem Abstand parallel hinter der vorderen Wandung 2 4 erstreckt. Die nach unten ragende Kante dieser ersten Trenhwandung liegt in der von den nach unten ragenden Kanten der Seitenwandungen und der vorderen Wandung begrenzten Ebene, während sich ihr oberes Ende in einer horizontalen Ebene auf halber Höhe der vorderen Wandung 24 erstreckt,wodurch eine Ansaugdüse oder -Öffnung 40 entsteht, welche sich zwischen den Seitenwandungen 18 und 20 aus klar ersichtlichen Gründen erstreckt.
Die erste Trennwandung 38 wird im Abstand von der Innenfläche der vorderen Wandung 24 durch eine Vielzahl von Abstandshaltern oder Anschlägen 42 und 44 gehalten und getragen, welche im allgemeinen planar und durch gebogene Seitenkanten
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gekennzeichnet sind, die zwischen der vorderen Wandung 24 und der vorderen Trennwandung 38 liegen und ein Paar Durchlässe oder Kanäle 46 am oberen Ende der Düsenöffnung 40 begrenzen, wodurch der Querschnitt des Strömungsweges der Ansaugdüse verringert und die Strömungsgeschwindigkeit der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit und der Luft erhöht wird, die durch diese in noch zu beschreibender Weise gezogen werden.
Eine zweite querverlaufende Trennwandung, welche einen vertikalen Plattenabschnitt 48 aufweist, der mit einem im wesentlichen horizontalen Plattenabschnitt 50 im wesentlichen unter einem rechten Winkel verbunden ist, unterteilt den vorderen oberen Abschnitt des Gehäuseinnenraumes so, daß ein Luftdurchlaß und eine Kammer 52 zur Aufnahme verbrauchter Reinigungsflüssigkeit gebildet werden.
Eine Gebläseeinrichtung 54, welche einen antriebsmäßig mit einem Gebläse F verbundenen Motor M aufweist, liegt innerhalb des Gehäuses, wobei das Gebläse F von der vertikalen Trennplatte 48 um eine darin gebildete Einlaßöffnung getragen ist. Ein nach oben ragender Trennschirm bzw. eine Trennwandung 58 erstreckt sich quer durch den hinteren Abschnitt der Kammer 52, wobei die nach unten ragende Kante der Wandung 58 an der horizontalen Trennwandung 50 so befestigt ist, daß die seitlichen Endkanten an der Innenfläche der betreffenden Seitenwandung 18 bzw. 2O des Gehäuses befestigt sind, und wobei die Trennwandung 58 an ihrem oberen horizontalen Ende im Abstand unterhalb der Ebene der oberen Wandung 16 des Gehäuses verläuft. Die Wandung 58 liegt parallel im Abstand vor der vertikalen Trennplatte 48, so daß eine Luftkammer 60 gebildet wird, welche mit der Gebläseeinlaßöffnung 56 in Verbindung steht.Ein Schirm 61 erstreckt sich zwischen den oberen Enden der Wandung 58 und der Platte 40, und begrenzt dabei die Öffnung der Luftkammer 60, so daß Fussel und dergleichen nicht eindringen können. Das Gebläse F läßt Luft
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- 9 nach unten durch den offenen Boden des Gehäuses austreten.
Ein Sprühkopf 62 erstreckt sich nach unten durch die Trennwandung 50, und wird dabei von dieser getragen, wobei sein Auslaßende zum unteren horizontalen Ende der Ansaugdüse 40 hinter der ersten Trennwandung 3 8 so gerichtet ist, daß ein Sprühstrom von Reinigungsflüssigkeit auf die Fläche 32 in einer noch zu beschreibenden Art und Weise in gleicher Richtung wie der Querabstand zwischen den Seitenwandungen 18 und 20 aufgebracht wird.
Ein längeres Stück einer elastischen Leitung 64 ist an einem Ende mit dem Griff 34 verbunden, während das andere Ende mit einer Wasserquelle, vorzugsweise mit einer Heißwasserleitung an einem Waschbeckenhahn oder dergleichen angeschlossen ist. Eine elektrische Widerstandsheizvorrichtung ist im Innern des Gehäuses 14 angebracht, deren eines Ende mit dem mit dem Gehäuse verbundenen Ende des Griffes 34 über eine Leitung 68 verbunden ist. Eine andere Leitung 70 verbindet das andere Ende der Heizvorrichtung 66 mit der Einlaßöffnung einer herkömmlichen Mischeinheit 72 mit konstantem Durchtrittsquerschnitt, welche auf der rückwärtigen Wandung 22 des Gehäuses angeordnet ist. Die Mischeinheit 72 ist vorzugsweise mit einem durchsichtigen Speicherbehälter 74 für eine bestimmte Menge eines Reinigungsmittels versehen, welches durch die Linie 76 angedeutet ist und sich mit dem durch die Einheit fließenden Wasser vermischt. Die Auslaßöffnung der Einheit 72 ist durch eine Leitung 78 mit der Sprühdüse 62 verbunden, so daß bei manueller öffnung des Ventils 36 im Griff 34 Wasser in die Einheit 72 einströmt, in welcher es mit einer vorgegebenen Menge Reinigungsmittel 76 vermischt und auf die Fläche 32 durch den Strühkopf 62 aufgebracht wird, wie durch den Pfeil 80 angegeben ist. Zudem wird das Wasser durch die Heizvorrichtung
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auf eine vorgewählte Temperatur erwärmt. Eine Flüssigkeitspumpe P ist auf einem Befestigungsarm 82 angebracht, welcher vor der Trennplatte 50 nach unten ragt, wobei die Einlaßöffnung der Pumpe sich durch die Platte 5O hindurch erstreckt und mit der Kammer 52 in Verbindung steht. Die Auslaßöffnung der Pumpe P ist über eine Leitung 84 mit einem Verbindungsstück 85 am oberen Endabschnitt der Wandung des Gehäuses 14 verbunden, wobei sich die Leitung 84 durch das Gehäuse 12 und das Steuergehäuse 14 erstreckt. Eine langgestreckte Auslaßleitung, vorzugsweise ein durchsichtiger Schlauch, ist mit dem Verbindungsstück 85 am Gehäuse verbunden, während das andere Ende mit einem Abfluß, beispielsweise mit dem Ablauf eines Waschbeckens nahe der Wasserzufuhr verbunden ist oder in diesen einmündet. Die Leitung ist durchsichtig, so daß feststellbar ist, ob das Gerät schmutzige, verbrauchte Reinigungsflüssigkeit abgibt oder nicht. Die Einlaßöffnung der Pumpe ist vorzugsweise mit einem Filter 88 zum Abtrennen von Fusseln oder Überbleibseln aus dem in die Pumpe P einströmenden Wasser abgedeckt.
Nun wird auf Fig. 5 Bezug genommen, in welcher unter dem Bezugszeichen 9O ein mit einem Filter versehener Aufnahmebehälter bzw. eine Filtereinrichtung angegeben ist, welche vorzugsweise vom Gehäuse in der Kammer 52 getragen ist und zur Hauptfilterung der verbrauchten Reinigungsflüssigkeit dient. Die Filtereinrichtung weist vorzugsweise eine durchsichtige Platte 92 auf, welche einen Teil des oberen Wandungsabschnitts des Gehäuses bildet und in der Ebene desselben nahe dem oberen Ende der vorderen Wandung 24 zwischen den Seitenwandungen 18 und 20 und vor dem Gehäuse 14 angeordnet ist. Die Filtereinrichtung weist ein Paar seitlicher Platten 94 auf, welche von den jeweiligen Endabschnitten der oberen Platte 92 nahe dem inneren Ende der jeweiligen Seitenwandungen 18 und 2O des Gehäuses nach unten ragen. Die seitlichen Platten
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94 enden im Abstand unterhalb der Trennplatte 50. Die nach unten ragenden Endbschnitte dieser seitlichen Platten 94 sind durch einen Filterschirm 96 miteinander verbunden, welcher einen im wesentlichen ü-förmigen Durchlaß bildet,so daß verbrauchte Reinigungsflüssigkeit, die Fussel oder dergleichen enthält, aufgrund der Schwerkraft durch den Filterschirm 96 fällt, wobei die Fussel abgeschieden werden. Die Filtereinrichtung kann zum Reinigen leicht entfernt werden, indem sie durch einen knopfartigen Griff 98 aus der Kammer 52 gehoben wird, Falls die Filtereinrichtung 90 nicht verwendet wird, so bildet ihr Wandungsabschnitt 92 einen Teil der oberen Wandung 16 des Gehäuses und dient als Schauglas und abhebbare Platte,
Eine Steckerfassung 100 für elektrischen Strom ist mit dem Gehäuse 14 nahe dem Griff 3 4 verbunden und zur Aufnahme eines herkömmlichen Steckers 102 mit Netzanschluß vorgesehen, welcher von einer (nicht dargestellten) Stromquelle dem Motor M, der Pumpe P und dem Wassererhitzer 66 Strom zuführt, die durch (nicht abgebildete) Leitungen miteinander verbunden sind, wobei eine entsprechende Regeleinrichtung vorgesehen ist,welche einen "EIN-AUS"-Schalter S umfaßt, welcher innerhalb des oberen Endabschnittes des Gehäuses 14 vorgesehen ist,
Beim Betrieb sind die Zuführleitungen 6 4 und die Auslaßleitung 86 jeweils mit dem Griff 34 und dem Verbindungsstück 85 für die Auslaßleitung verbunden, während ihr anderes Ende mit einer Wasserquelle und einem Abfluß verbunden ist, wovon jedoch keines dargestellt ist. Der Netzanschluß 102 wird mit einer elektrischen Energiequelle verbunden. Die Leitungen und 86, sowie der Netzanschluß 102 sind vorzugsweise nebeneinander befestigt, so daß beim Betrieb des Gerätes 10 eine leichte Steuerung möglich ist. Der Schalter S wird auf "EIN" geschaltet, und Wasser, das zuvor durch die Heizeinrichtung 66 erwärmt wurde, wird auf die zu reinigende Ober-
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fläche 32 mittels Handsteuerung des im Griff untergebrachten Ventils 36 aufgebracht. Der Bedienende hebt von Hand den
hinteren Abschnitt des Gerätes von der Fläche 32 ab, so daß
die nach unten ragende Kante der vorderen Wandung 24 jedoch noch mit der Fläche 32 in Berührung bleibt, wobei ein
Großteil der Masse des Gerätes im wesentlichen von der nach
unten ragenden Kantenfläche der vorderen Wandung 24 getragen wird. Dadurch befindet sich die sich nach unten erstreckende Kantenfläche der ersten Trennwandung 38 nahe, jedoch im Abstand von der Fläche 32, wodurch der Luftstrom
durch die Düsenöffnung 40 ermöglicht wird. Während weiterhin das Reinigungsmittel auf die Fläche 32 aufgesprüht wird,
wird das Gerät von Hand nach hinten gezogen, so daß die sich nach unten erstreckende Kantenfläche der vorderen Wandung 2 4 auf die Fläche 32 eine Quetsch- bzw. Reibwirkung ausübt, wodurch somit die Reinigungsflüssigkeit zusammen mit dem darin enthaltenen Schmutz entfernt wird. Die verbrauchte Reinigungsflüssigkeit wird nach oben in Richtung des Pfeiles durch die Ansaugdüse 40 in die Kammer 52 gezogen, wo die Luft vom Wasser getrennt wird und in die Kammer 60 strömt, wodurch sie
nach unten durch das Gehäuse hindurch mittels des Gebläses
F ausgeblasen wird, während das Wasser durch die Pumpe P zum Auslaßpunkt gefördert wird.
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Claims (8)

  1. - 13 Patentansprüche
    ηJ Tragbares Bodenreinigungsgerät, welches ein nach unten offenes rechteckiges Gehäuse mit einer vorderen und einer hinteren Wandung, sowie mit einem sich nach oben und hinten erstreckenden Griff aufweist, welcher mit dem Gehäuse verbunden ist, gekennzeichnet durch eine erste, das Gehäuse in Querrichtung unterteilende Trennwandung, welche zusammen mit der vorderen Wandung eine Ansaugdüse bildet; eine zweite, das Gehäuse in Querrichtung unterteilende Trennwandung, welche eine Aufnahmekammer für verbrauchte Reinigungsflüssigkeit bildet und mit der Ansaugdüse in Verbindung steht; eine Gebläseeinrichtung im Gehäuse, welche mit der Kammer in Verbindung steht und rasch Luft aus dieser abzieht, wobei eine große Menge Luft und verbrauchte Reinigungsflüssigkeit durch die Ansaugdüse gezogen werden; eine Flüssigkeitspumpe innerhalb des Gehäuses, welche eine Einlaßöffnung aufweist, die mit der Kammer zum Abziehen verbrauchter Reinigungsflüssigkeit in Verbindung steht, wobei die Flüssigkeitspumpe eine Auslaßöffnung aufweist; eine langgestreckte Auslaßleitung, welche an einem Ende mit der Auslaßöffnung und am anderen Ende mit einem entfernter liegenden Abfluß verbunden ist; einen Sprühkopf zum Aufsprühen einer Reinigungsflüssigkeit auf einen Teil einer zu reinigenden Bodenoberfläche, wobei der Sprühkopf innerhalb des Gehäuses angeordnet ist, und wobei die Reinigung nahe und vor der Ansaugdüse beim Bewegen der Ansaugdüse über den Boden erfolgt, während der Sprühkopf an seinem anderen Ende mit einer entfernter liegenden Flüssigkeitsquelle verbunden ist.
  2. 2. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine elektrische Widerstandsheizvorrichtung, welche mit einer elektrischen Energiequelle verbunden und in einer Zufuhrleitung angeordnet ist; einen
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    Netzanschluß mit Stecker, welcher eine elektrische Energiequelle mit der Gebläseeinrichtung und der Flüssigkeitspumpe verbindet, und eine Reinigungsmittel enthaltende Mischeinheit in der Zufuhrleitung zwischen der Heizvorrichtung und dem Sprühkopf.
  3. 3. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Trennwandung eine sich durch diese erstreckende öffnung aufweist; daß die Gebläseeinrichtung im allgemeinen hinter der zweiten Trennwandung nahe der öffnung angeordnet ist und mit dieser zum raschen Absaugen von Luft aus der so gebildeten Kammer in Verbindung steht; daß ein Trennschirm im allgeminen vor der öffnung innerhalb der Kammer im Abstand von der zweiten Trennwandung angeordnet ist, die öffnung abJc»ckt und oben eine öffnung aufweist, durch welche Luft aus einer von dem Trennschirm gebildeten Kammer durch die Gebläseeinrichtung durch die öffnung oben auf dem Trennschirm und dann durch die öffnung abziehbar ist.
  4. 4. Bodenreinigungsgerat nach Anspruch 1, 2 oder 3, g e kennzeichnet durch eine Schirneinrichtung innerhalb der Kammer zur Aufnahme verbrauchter Reinigungsflüssigkeit zum Abfiltern der in die Flüssigkeitspumpe eintretenden Flüssigkeit.
  5. 5. Bodenreinigungsgerat nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine in die Kammer im allgemeinen oberhalb der Schirmeinrichtung führende öffnung, und eine durchsichtige Abdeckung über der öffnung zum Einblick in das Gerät.
  6. 6. Bodenreinigungsgerat nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Schirm oben auf dem Trennschirm.
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  7. 7. Bodenreinigungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Öffnung oben auf dem Trennschirm von der zweiten Trennwandung zur Oberkante des Trennschirmes erstreckt, wodurch die Luft im allgemeinen über die Oberkante des Trennschirmes und nach unten durch die Öffnung strömt.
  8. 8. Bodenreinigungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche f gekennzeichnet durch eine sich quer durch das Gehäuse nahe dem unteren Ende der hinteren Wandung erstreckende Achse, und eine sich im wesentlichen in gleicher Richtung erstreckende Rolle mit gleicher Querabmessung wie das Gehäuse, welche auf der Achse so gelagert ist, daß normalerweise ein Großteil der Masse des Gerätes von der Rolle getragen ist.
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DE2328941A 1971-06-30 1973-06-06 Bodenreinigungsgeraet Pending DE2328941A1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US05/352,623 US4114229A (en) 1971-06-30 1973-04-19 Surface cleaning apparatus
GB2570073A GB1430989A (en) 1971-06-30 1973-05-30 Floor or carpet cleaning apparatus
DE2328941A DE2328941A1 (de) 1971-06-30 1973-06-06 Bodenreinigungsgeraet
AU56817/73A AU470921B2 (en) 1971-06-30 1973-06-12 Surface cleaning apparatus

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US15835771A 1971-06-30 1971-06-30
DE2328941A DE2328941A1 (de) 1971-06-30 1973-06-06 Bodenreinigungsgeraet

Publications (1)

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DE2328941A1 true DE2328941A1 (de) 1975-01-02

Family

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Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE2328941A Pending DE2328941A1 (de) 1971-06-30 1973-06-06 Bodenreinigungsgeraet

Country Status (1)

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DE (1) DE2328941A1 (de)

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