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DE2328881C3 - Feuermeldeanlage - Google Patents

Feuermeldeanlage

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Publication number
DE2328881C3
DE2328881C3 DE2328881A DE2328881A DE2328881C3 DE 2328881 C3 DE2328881 C3 DE 2328881C3 DE 2328881 A DE2328881 A DE 2328881A DE 2328881 A DE2328881 A DE 2328881A DE 2328881 C3 DE2328881 C3 DE 2328881C3
Authority
DE
Germany
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voltage
current
fire
fire alarm
alarm
Prior art date
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Expired
Application number
DE2328881A
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English (en)
Other versions
DE2328881A1 (de
DE2328881B2 (de
Inventor
Andreas Dr. Stäfa Scheidweiler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cerberus AG
Original Assignee
Cerberus AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Cerberus AG filed Critical Cerberus AG
Publication of DE2328881A1 publication Critical patent/DE2328881A1/de
Publication of DE2328881B2 publication Critical patent/DE2328881B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2328881C3 publication Critical patent/DE2328881C3/de
Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B17/00Fire alarms; Alarms responsive to explosion
    • G08B17/10Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means
    • G08B17/11Actuation by presence of smoke or gases, e.g. automatic alarm devices for analysing flowing fluid materials by the use of optical means using an ionisation chamber for detecting smoke or gas

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Emergency Management (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Fire Alarms (AREA)
  • Alarm Systems (AREA)
  • Fire-Detection Mechanisms (AREA)
  • Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Feuermeldeanlage mit einer Signalzentrale zur Spannungsversorgung und Alarmgabe, an welche mindestens ein Feuermelder mit
ji hohem elektrischen Widerstand im Normalzustand und niedrigerem elektrischen Widerstand im Alarmfall über zwei der Spannungsversorgung und gleichzeitig der Alarmgabe dienenden Leitungen angeschlossen ist.
Bei Feuermeldeanlagen der beschriebenen Art
•to befindet sich die Signalzentrale an einem zentralen Ort, wo eine laufende Überwachung möglich is'. An diese Signalzentrale sind einzelne Feuermelder, die sich in den zu schützenden Objekten befinden, über manchmal sehr lange Leitungen angeschlossen. Beispiele für solche Feuermelder sind Ionisationsfeuermelder, optische Flammen- oder Rauchdetektoren, Temperaturmelder oder auf andere Brandfolgeerscheinungen reagierende Detektoren. Häufig sind auch mehrere solcher Feuermelder parallel über gemeinsame Leitungen an ein und denselben Eingang der Signalzentrale angeschlossen.
Bei Ausbruch eines Brandes geht der Feuermelder vom Normalzustand in den Alarmzustand über, wobei eine Sprungartige Widerstandsabnahme eintritt. In der Signalzentrale, von der die Feuermelder über Leitungen
*>■; ihre Betriebsspannung erhalten, kann in diesem Fall mittels einer Strommeß-Einrichtung eine erhebliche Stromzunahme festgestellt werden, was zur Alarmgabe benützt wird.
Die gleiche Wirkung wie die Widerstandsabnahme eines Melders im Alarmfall kann aber ein Kurzschluß haben, nämlich dann, wenn der Kurzschluß am F.nde einer langen Versorgungsleitung eintritt und der Leitungswiderstand in der Größenordnung des AJarmwklerstandes des Melders Liegt. In diesem ('all tritt
h'· ebenfalls eine Widcrstandsabnahnie mit entsprechender Stromerhöhiiug ein. welche in der Signalzcnirale als Aliirm registriert wird, obwohl kein Feueralarm, sondern eine Störung vorliegt.
Es wäre denkbar, diesen Nachteil dadurch zu vermeiden, daß die Anlage so ausgeführt wird, daß der Widerstand der Feuermelder im Alarmfall einen Wert annimmt, der zwischen demjenigen im Ruhezustand und dem größtmöglichen Kurzschlußwiderstand liegt. Diesem Vorgehen sind jedoch dadurch Grenzen gesetzt, daß der Alarmwiderstand der Feuermelder nicht beliebig groß gemacht werden kann, da er sich vom gesamten Ruhewiderstand aller an der Versorgungsleitung parallel geschalteter Melder und einem eventuell vorhandenen Widerstand zur Ruhestromüberwachung der Leitungen unterscheiden muß. Oft wird auch im Alarmfall eine Glühlampe im alarmierten Melder eingeschaltet, deren relativ geringer Widerstand praktisch den Alarmwiderstand des Melders darstellt.
Wählt man den Alarmwiderstand in der Größenordnung des größtmöglichen Kurzschlußwiderstandes, d. h. des größten Leitungswiderstandes, tritt ein weiterer Nachteil auf, nämlich, daß die Signallampe in ihrer Betriebsspannung und daher in ihrer Helligkeit sehr stark vom Leitungswiderstand abhängig wird.
Andererseits kann der größtmögliche Kurzschlußwiderstand nicht ohne erhebliche Kosten beliebig klein gemacht werden. Gerade bei großen Feuermeldeanlagen, bei denen die Feuermelder in sehr großen Entfernungen von der Signalzentrale montiert sind, ergeben sich erhebliche Verteuerungen, wenn nicht Leitungen mit geringem Querschnitt, z. B. Telefonkabel, verwendet werden können.
Aufgabe der Erfindung ist die Behebung der genannten Nachteile bekannter Feuermeldeanlagen, insbesondere die Schaffung einer Feuermeldeanlage, bei der auch bei Anlagen mit langen Leitungen geringen Querschnitts zwischen Signalzentrale und Feuermelder sicher zwischen Alarmfall und Leitungskurzschluß unterschieden werden kann, bei der sämtliche Leitungen auf Funktionsfähigkeit, insbesondere auf Kurzschluß oder Leitungsunterbruch, überwacht werden und bei der in den Feuermeldern ein Anzeigeorgan vorhanden sein kann, das im Alarmfall eine Spannung erhält, die von der Leitungslänge praktisch unabhängig ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Signalzentrale den Strom im Alarmfall auf einen bestimmten Wert begrenzt, daß der elektrische Widerstand der Feuermelder durch Bauelemente geeigneter Art und Anordnung iir Alarmfall bis zu diesem Begrenzungsstrom größer ist als ein bestimmter Widerstandswert, daß die Feuermelder oberhalb dieses Begrenzungsstromes einen elektrischen Widerstand unterhalb dieses bestimmten Widerstandswertes aufweisen nnd daß die Signalzentrale eine Einrichtung zur Bestimmung und Auswertung des Spannungsabfalls am Anschlußpunkt der zu den Feuermeldern führenden Leitungen und eine Einrichtung zur wenigstens zeitweisen Erhöhung des Leitungsstromes aufweist, wenn die Auswertung in der Signalzentrale ergibt, daß der Spannungsabfall beim Begrenzungsstrom einen bestimmten Spannungswert übersteigt.
Bevorzugt werden für die erfindungsgemäße Feuermeldeanlage solche Feuermelder, bei denen die Spännüngs-Stromcharakteristik in einem bestimmten Bereich praktisch horizontal verläuft, d. h. daß die Feuermelder in diesem Strombereich eine Spannungssättigung aufweisen und der differentielle Widerstand Null wird. Dadurch kann zusätzlich gewährleiste! werden, daß im Melder eine von der Leitungslänge unabhängige Spannung fiir die Signalanzeige-Glühlam· pen zur Verfügung steht. Dadurch werden die wegen der außerordentlichen Spannungsabhängigkeit des Lichtstromes und der Lebensdauer von Glühlampen auftretenden Schwierigkeiten ausgeschaltet.
In der Signalzentrale befindet sich zwischen dem ■ Auswerteteil, der eine Einrichtung zur Spannungsversorgung, einen Stromdetektor zur Alarmgabe und eine Einrichtung zur Spannungsbestimmung aufweist, und den Anschlußklemmen für die Leitung eine Einrichtung zur Strombegrenzung, die zweckmäßigerweise so in ausgebildet ist, daß der Begrenzungssirom, der außerdem noch von der Versorgungsspannung abhängen kann, im Bereich der Spannungssättigung der Feuermelder liegt. Die Einrichtung zur Spannungsbestimmung an den Anschlußklemmen ist in diesem Fall so ausgebildet, ι"' daß sie ein Störungssignal liefert, wenn die Spannung beim Begrenzungsstrom unter die Melderspannung sinkt und daß sie ein Alarmsignal liefen, wenn die Klemmenspannung zwischen dieser Melderspannung und der Versorgungsspannung liegt, gegebenenfalls in -1O Kombinasion mit dem Stromdetektor der Signalzentrale. _
Eine weitere zweckmäßige Ausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß die Anlage so ausgebildet ist, daß nicht nur ein Alarm und ein Leitungskurzschluß signalisiert werden können, sondern zusätzlich auch ein Leitun^sunterbruch. Dies kann durch die an sich bekannte Maßnahme erfolgen, daß hinter dem letzten Melder ein Endglied vorgesehen ist, durch welches ein Überwachungsstrom rließt. Um jedoch eine weitere so Begrenzung der Anlage wegen der Notwendigkeit eines weiteren Überwachungsstromniveaus zu vermeiden, ist das Endglied zweckmäßigerweise so gestaltet, daß es die Leitungen impulsweise belastet. Da dadurch ein Ruhegleichstrom zur Überwachung der Melderleitung i) nicht notwendig ist. kann in diesem Fall der Alarmstrom der Feuermelder bei gleichem Sicherheitsabstand sehr viel geringer sein als bei bekannten Anlagen mit Ruhestromüberwachung.
Die Erfindung wird anhand von Ausführungsoeispielen erläutert. Es zeigt
F i g. 1 das Schema einer Feuermeldeanlage,
K ig. 2 die Spannungs-Stromcharakteristik eines Feuermelders,
F i g. 3 die Schaltung eines Feuermelders,
4ϊ F i g. 4 die Schaltung eines anderen Feuermelders,
F i g. 5 das Schaltschema einer Signalzentrale,
F i g. 6 die Schaltung eines Leitungsendgliedes,
F i g. 7 das Prinzipschema eines Alarmdetektors.
F i g. 1 zeigt das Schema einer Feuermeldeanlage mit einer Signalzentrale 1, an die über Leitungen L\. Li einzelne Feuermelder angeschlossen sind. In dem dargestellten Beispiel ist in der Nähe der Anschlußklemmen der Leitungen zunächst ein Feuermelder F\ und übei lange Leitungen mit einem Leitungswiderstand Rl ein zweiter Feuermelder Fj parallel dazu angeschlossen. In der Signalzentiale 1 befindet sich eine Einrichtung zur Spannungsversorgung V, welche den einzelnen an den Ausgang angeschlossenen Feuermeldern eine bestimmte Versorgungsspannung liefert, ein Stromdetektor 2, eine Einrichtung 3 zur Strombegrenzung, eine Spanmingsdetektionseinrichtting 4, die an die Anschlußklemmen angeschlossen ist. und eine Alarm- und Signaleinrichtung 5.
Im Normalfall, d.h. wenn die an die Anschlußklem-
h°> men angcsehlosser^n Feuermelder nicht durch einen Brand beeinflußt werden, haben sämtliche Melder einen relativ hohen Widerstand (vgl. Gerade Dn in F i g. 2), so daß in den Leitungen L\ und L->_ nur ein geringer
Ruhestrom fließt. Wenn jedoch Brandfolgeersehemungen auf einen der Melder einwirken, so schaltet dieser in den Alarmzustand: sein Widerstand verringert sich plötzlich, und in den Leitungen fließt ein höherer Strom. Die Einrichtung 3 zur Strombegrenzung läßt den Strom nur bis zu einem maximalen Wert /m ansteigen. Das Vorhandensein dieses Stromes wird in der Signal/entra Ie mittels des Stromdetektors 2 festgestellt, der seinerseits die Alarm- und Signaleinrichtung 5 steuert ?;nd einen Alarm auslöst. Gegebenenfalls wird gleichzeitig oder mit einer gewissen Verzögerung eine externe Alarmeinrichtung Λ betätigt.
Erfindungsgemäß werden nun Feuermelder mit einer bestimmten Spannungs-Stromehurakterisiik verwendet. F i g. 2 zeigt die Charakteristik eines Ausfiihrungsbeispieles eines Feuermelders und erläutert die Wirkungsweise der Erfindung anhand der Charakteristik. Hei der in F I g. 2 dargestellten Spannungs-Stromcharakteristik IJ1 eines teuermeiders im Aiarmzustand steigt zunächst die am Feuermelder abfallende Spannung mit dem Strom. Bei größeren Stömen läuft die Kurve jedoch auf ein relativ ebenes, fast waagerechtes Teilstück ein. Die Neigung ist in diesem Bereich so schwach, daß von einer .Sättigungsspannung Us gesprochen werden kann. Der Strom Im ist der Strom, der durch die Strombegrenzungseinrichtung 3. Fig. 1. in der Signalzentrale automatisch begrenzt wird.
Zieht man durch den Schnittpunkt der durch An gegebenen Vertikalen und der Charakteristik D1 des Feuermelders Geraden mit verschiedenen Neigungen, so stellen diese das Verhalten des erfindungsgemäßen Systems bei verschiedenen Leitungswiderständen dar. Dabei bedeutet eine relativ schwach geneigte Gerade einen kleinen Leitungswiderstand Ri.<. eine stärker geneigte Gerade jedoch einen größeren Leitungswiderstand Ri. >. Der Schnittpunkt dieser Widerstands-Geraden mit der Ordinate gibt die Aufteilung der gesamten Versorgungsspannung U, nach Melderspannung Up. Spannungsabfall an den Leitungen Ui. und Spannungsverlust in der Zentrale Uc wieder. Aus F i g. 2 ist ersichtlich, daß die an den Klemmen der Signalzentrale aufttetende Spannung Um = Up + Ui. für alle endlichen Leitungswiderstände Ri.größer als die Sättigungsspannung (Ader Feuermelder sein wird.
Die Spannungs-Stromcharakteristik eines Leitungskurzschlusses ist von der eines erfindungsgemäßen Feuermelders sehr verschieden. Ein solcher Fall ist in F ι g. 2 durch die relativ flach verlaufende, einem kleinen Kurzschlußwiderstand entsprechende Gerade K wiedergegeben. Man erkennt, daß die durch den Schnittpunkt der Geraden K mit der Vertikalen In, gezogener. Geraden, welche dem Leitungswiderstand. z. B. Rl> entsprechen, für einen großen Widerstandsbereich die Ordinate unterhalb der Sättigungsspannung Us schneiden. Das bedeutet, daß im Fall eines Kurzschlusses am Eingang der Signalzentrale eine Meßspannung Um auftritt, welche unterhalb dr-Sättigungsspannung der Feuermelder liegt Durch die· Beobachtung der Klemmenspannung in der Signalzentrale mittels einer geeigneten Einrichtung 4 (Fig. 1) kann also festgestellt werden, ob es sich bei einer eingetretenen Veränderung des Systems um ein Ansprechen eines Feuermelders, also einen echten Feueralarm, handelt oder um einen Leitungskurzschluß, je nachdem, ob die Meßspannung Um größer ist als die Sättigungsspannung Us der Feuermelder oder kleiner. Es wird bemerkt, daß das beschriebene Verfahren bis zu Leitungswiderständen, weiche Rc = tgy in Fig. 2 entsprechen, brauchbar ist.
Aus Fig. 2 ist ebenfalls ersichtlich, daß lm zweckmäßigerweise möglichst klein gewählt wird. Auf diese Weise erhält man einen großen Bereich von l.citungs-Widerstandswerten, innerhalb dessen die Unterscheidung von Kurzschluß und Alarm möglich ist.
Mit den beschriebenen Maßnahmen wird erreicht, daß für die Alarmauswertung zunächst mit einem kleinen Strom lm gearbeitet wird, um wie beschrieben über einen möglichst großen Leitungswiderstandsbereich Alarm von Kurzschluß unterscheiden zu können Nach festgestelltem Alarm wird nun von der Signalzcntrale aus der Strom für den Betrieb der Anzeigelampe impulsweise auf den Alarmstrom I1 erhöht. Da in diesem Bereich die Charakteristik sehr flach verläuft, also der differentielle Widerstand klein ist. kann erreicht werden, daß für den Betrieb der Alarmanzeigelampe ein genügender Strom, d. h. eine größere Leistung zur Verfügung s;eiii.
Aus der Größe der beobachteten Klemmspannung Um kann darüber hinaus der Kurzschluß lokalisiert werden, da die Klemmenspannung ein Maß für den Leitungswiderstand bis zum Kurzschlußort ist. Das gleiche gilt für die Lokalisierung eines angesprochenen Feuermelders, wenn mehrere Feuermelder mit verschiedenen l.eitungslängen an die Signalzentralen angeschlossen sind. Auch hierbei gibt die sich einstellende Klemmenspannung einen Hinweis über den Leitungswiderstand bis zum Feuermelder, d. h. über den Ort des Brandes.
Die Spannungsdstektions-Einrichtung 4 steuert, wie in Fig. I dargestellt, die Auswerte- und Signalisations-Einrichtung 5 in geeigneter Weise, so daß die Auslösung eines Alarmes durch den Stromdetektor 2 unterbunden wird, wenn die vom Spannungsdetektor 4 beobachtete Klemmenspannung unterhalb der Schwellenspannung Usaer Feuermelder liegt. Unter Umständen kann auch auf eine Stromdetektor zur Alarmauslösung verzichtet werden, wenn z. B. durch geeignete Wahl des Begrenzungsstromes lm sichergestellt ist. daß bei Alarmierung eines beliebigen Melders immer eine Änderung der Klemmenspannung stattfindet: der Spannungsdetektor allein übernimmt dann zusammen mit der Auswerte-Einrichtung 5 die Signalisation von Alarm und Störung (Kurzschluß).
Außer den beschriebenen Maßnahmen zur Meldung einer .Störung infolge Kurzschluß der Leitungen kann auch in bekannter Weise zusätzlich ein Leitungsunterbruch detektiert werden, und zwar wie in F i g. 1 dargestellt, durch Anschalten eines Leitungsgliedes E hinter dem letzten Feuermelder der Melderschlehe.
Fig. 3 zeigt ein Ausfühningsbeispie! eines lonisationsfeuermelders. welcher die für das Funktionieren der Anlage erforderliche Stromspannungscharakteristik aufweist. Zwischen den Speiseleitungen 10 und 11 sind in Serie je eine der Außenatmosphäre zugängliche Ionisationskammer 12 mit zwei Elektroden und einem radioaktiven Präparat sowie eine weitgehend geschlossene Ionisationskammer 13. ebenfalls mit zwei Elektroden und einem radioaktiven Präparat geschaltet Bei Eindringen von Rauch oder Brandaerosol in die Ionisationskammer 12 ändert sich bekanntlich deren Widerstand, so daß sich der Spannungsabfall über der offenen Ionisationskammer 12 erhöht und sich die Spannung am Verbindungspunkt beider Ionisationskammern 14 verschiebt. Dieser Verbindungspunkt 14 ist mit der Steuerelektrode (Gate) eines Feldeffekttransistors 15 verbunden, dessen Quellenelektrode (Source)
mittels des aus den Widerständen 16 und 17 bestehenden Spannungsteilers vorgespannt ist. während die Senkenelektrode (Drain) einen elektronischen Schalter steuert. Dieser besieht aus zwei komplementären Transistoren 18 und 19 in Flip-Flop-Schaltung mit den zugehörigen Kollektorwiderständen 20, 21, 22 und 23 sowie den Bsiskondensatoren 24, 25. Wenn nun die Gauspannung des Feldeffekttransistors 15 die Schwellenspannung überschreitet, so kippt die Flip-Flop-Schaltung und der Transistor 18 wird leitend, so daß an den Widerständen 22 und 23 eine Spannung evscheint.
Parallel zu diesen Widerständen liegt die Serienschaltung einer Alarmzeigelampe 26 und der Kollektor emitterpfad eines weiteren Transistors 27. Da die Basisspannung dieses Transistors 27 durch eine Zenerdiode 28 konstant gehalten wird, bildet sich zwischen den Leitungen 10 und 11 eine vom fließenden Sti um weitgehend unabhängige konstante Spannung aus.
In F i g. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines lonisationsfeuermelders dargestellt. Wiederum sind zwei Ionisationskammern 30 und 31 in Serie an Speiseleitungen 32 und 33 geschaltet: deren Verbindungspunkt ist wiederum mit der Steuerelektrode eines Feldeffekttransistors 34 verbunden, dessen Quellenelektrode an einem aus den Widerständen 35 und 36 gebildeten Spannungsteiler angeschlossen ist. Übersteigt die Steuerspannung des Feldeffekttransistors 34 dessen Schwellenwert, so wird dieser leitend und von der Senkelektrode fließt über die Widerstände 37, 38 ur.a 39 ein Strom. Die Senkelektrode des Feldeffekttransistors 34 ist wiederum mit der Basis eines Transistors 40 verbunden, welcher mit einem weiteren Transistor 41 eine Flip-Flop-Schaltung bildet. Sobald der Feldeffekttransistor 34 schaltet, wird auch Transistor 40 leitend, und es fließt ein Strom durch Widerstand 42, Transistor 40 sowie die Widerstände 38 und 39. Bei einem bestimmten Spannungsabfall über den Widerständen 38 und 39 wird auch ein mit der Basis an den Verbindungspunkt dieser Widerstände und mit dem Kollektor an den Verbindungspunkt der Widerstände 37 und 38 angeschlossener Transistor 43 leitend und ebenfalls ein folgender Transistor 44, in dessen Kollektorpfad die Alarmzeigelampe 45 liegt. Die Spannung über den Widerständen 38 und 39 wird nun durch Transistor 43 konstant gehalten, indem er zusätzlich fließenden Strom über seine Kollektor-Emitterstrecke ableitet.
Transistor 43 und die Widerstände 38 und 39 stellen demnach eine Ersatzschaltung für eine verlustbehaftete Zenerdiode dar und könnten in Wirklichkeit auch durch eine Zenerdiode mit parallelgeschaltetem Widerstand ersetzt werden. Ebenfalls, wie bei dem vorher beschriebenen Ionisationsfeuermelder, zeigt also auch dieser Ionisationsfeuermelder eine Spannungssättigung der Spannungs-Stromcharakteristik.
Ähnliche Spannungs-Stromcharakteristiken können auch bei Feuermeldern mit völlig andersartigen Fühlerelementen anstelle von Ionisationskammern erzeugt werden. Dazu ist es lediglich nötig, daß beim Umkippen der Schaltung in den Alarmzustand eine äquivalente Konstantspannungsquelle, z. B. eine Zenerdiode oder eine Ersatzschaltung mit gesteuertem Transistor oder eine andere dem Fachmann bekannte Konstantspannungsquelle vorgesehen ist
Die Verwendung einer Konstantspannungsquelle hat den weiteren Vorteil, daß bei Parallelschaltung mit einer Anzeigevorrichtung, z. B. einer Glühlampe, deren Spannung weitgehend unabhängig von der Versorgungsspannung wird, wodurch eine gleichbleibende Anzeigequalität gewährleistet ist. unabhängig von Leitungswiderstand und Leitungslänge.
In Fig. 5 ist die Schaltung einer Signalzentrale dargestellt, an welche an den Anschlußklemmen 62 und 63 Feuermelder der beschriebenen Art über Leitungen angeschlossen werden können. An den Klemmen 62 und
63 ist ein aus den Widerständen 55 und 56 bestehender Spannungsteiler angeschlossen, wobei der Verbindungspunkt beider Widerstände mit der Basis eines Transistors 53 verbunden ist. in dessen Emitterpfad eine Zenerdiode 57 und in dessen Kollektorpfad ein Widerstand 58 angeordnet ist. Im Normalzustand, d. h. wenn weder eine Störung durch Kurzschluß noch ein alarmierter Melder vorliegt, ist die an den Klemmen liegende Spannung Um etwa gleich der an der Klemme
64 angeschlossenen Versorgungsspannung Uy, welche
VUU CMIClIt !"«Cl/.ICII UUCI
werden kann. Die Zener-Spannung der Zenerdiode 57 ist so gewählt, daß der Spannungsabfall am Widerstand 56 für eine Klemmenspannung Um. welche größer ist als die Schwellenspannung Us der Feuermelder, ausreicht, um Transistor 53 leitend zu machen. Über Widerstand 58 tritt am Kollektor eine Signalspannung auf. welche dem Eingang eines UND-Tores 59 zugeführt wird und gleichzeitig mit einer Störungssignalisierungs-Vorrichtung 61 verbunden ist, welche ein Signal abgibt, sobald der Transistor 53 gesperrt wird, d. h. die Klemmenspannung unter die Schwellenspannung der Feuermelder sinkt.
Zwischen Klemme 62 und Anschlußklemme 64 für die Versorgungsspannung liegt der Kollektor-Emitterpfad eines Transistors 46 in Serie mit einer Diode 49 und einem Widerstand 52. Transistor 46 ist über Widerstand 54 zunächst voll ausgesteuert. Wenn zwischen den Klemmen 62 und 64 eine Potentialdifferenz auftritt, z. B. infolge Ansprechens eines Feuermelders oder eines Kurzschlusses, so fällt am Widerstand 52 eine Spannung ab. Parallel zu diesem Widerstand 52 ist nun rj;e Basis-Emitter-Strecke eines weiteren Transistors 47 geschaltet, dessen Kollektor über eine Diode 50 mit der Basis des Transistors 46 verbunden ist. Fließt nun durch den Widerstand 52 ein bestimmter Strom, so wird Transistor 47 leitend. Dadurch wird ein Teil des Basisstroms des Transistors 46 abgeleitet und damit einer weiteren Erhöhung des über Transistor 46 fließenden Stromes entgegengewirkt. Dies hat zur Folge, daß zwischen den Klemmen 62 und 64 ein konstanter Strom fließt. Die beiden Transistoren 46 und
47 wirken also als Strombegrenzer im Sinne der Einrichtung 3 in Fig. 1. Gleichzeitig ist der Kollektor des Transistors 47 mit dem anderen Eingang des UND-Tores 59 verbunden. Wenn der Transistor 47 also leitend ist und gleichzeitig die Klemmenspannung UM größer als die Schwellenspannung Us der Feuermelder ist. erhalten beide Eingaänge des UND-Tores ein Signal und die Alarmeinrichtung 60 wird ausgelöst.
Parallel zum Widerstand 52 ist die Kollektor-Emitterstrecke eines weiteren Transistors 48 in Serie mit einem Widerstand 51 geschaltet Die Basis dieses Transistors
48 wird von einem Impulsgeber 76 angesteuert. Sobald ein Alarmsignal eintrifft wird der Transistor 48 impulsweise auf Durchgang gesteuert, so daß sich der Gesamtwiderstand zwischen den Klemmen 62 und 64 impulsweise ändert Auf diese Weise ändert sich die Strombegrenzung ebenfalls impulsweise, so daß bei einem alarmierten Melder der Strom der Anzeigelampe
ebenfalls einen impulsförmigen Verlauf annimmt, d. h. im Blinkbetrieb arbeitet. Die Anzeige ist dadurch erheblich deutlicher und auffälliger als bei einem Gleichstrombetrieh und zudem ergibt sich eine Reduktion der verbrauchten Leistung.
Feuermeldeanl-igc mit einer Signalzcntrale gemäß F i g. 5 und daran angeschlossenen Feuermeldern mit geeigneter Sp1 .lnungs-Sttomcharakteristik erlauben es zwar, bis zu sehr großen Leitungslängen einen Alarm sicher von einem Kurzschluß in den Leitungen au beliebiger Stellung sicher unlerschciden zu können. jedoch nicht den llriterbruch der Leitungen an ei;>' ■ beliebigen Stelle.
Um auch diese Störung in einer Feuermeldeanlage mit langen Leitungen sicher erfassen /m können, ist es zweckmäßig, hinter dem letzten Feuermelder zwischen den Leitungen cm Endglied C (F ig. 1) anzuschließen, welches bei Eintreffen einer Speisespannung die Leitungen impulsmäßig belastet. Dadurch kann die Messung des Ruhesignales mit dem gleichen Stromdetektor wie für einen Alarm vorgenommen werden, indem das dort entstehende Signal noch zusätzlich wechselspannungs- oder impulsmäßig ausgewertet wird und die Alarmauswertung so verzögert wird, daß sie auf die kurzen Endglied-Pulse nicht anspricht.
Fig. 6 zeigt die Schaltung eines solchen aktiven Leitungsendgliedes. Zwischen den Speiseleitungen 65 und 66 liegt die Serienschaltung eines Widerstandes 67. eines Kondensators 68. eines Vierschicht-Halbleiters 69 mit zwei Sieuerelektroden und eines Widerstandes 70. Parallel dazu liegen einerseits die Serienschaltungen eines Widerstandes 71 und eines Widerstandes 72 und andererseits die eines Widerstandes 73. eines Kondensators 74 und eines Widerstandes 75. Der Verbindungspunkt von Widerstand 73 und Kondensator 74 ist mit einer der Steuerelektroden des Vierschicht-Halbleiters 69 verbunden, während der Verbindungspunkt von Kondensator 68 und Vierschicht-Halbleiter 69 mit dem Verbindungspunkt der Widerstände 71 und /2 verbunden ist. Infolge der wechselseitigen Aufladung der Kondensatoren 68 und 74 wird der Halbleiter 69 impulsweise geöffnet und wieder geschlossen.
Falls die Leitungen L\ und L2 vom Endglied E bis zur Signalzentrale intakt sind, so erreichen die von dem Endglied E erzeugten Impulse den Eingang 62, 63 der Signalzentrale und werden durch die Transistoren 46 und 47 verstärkt.
Vom Emitter des Transistors 47 werden die eintreffenden Impulse über einen Kondensator 78 einer Impuls-Detektions-Einrichtung 77 zugeleitet, welche der Störungsmeldereinrichtung 61 ein Störungssignal übermittelt, wenn keine Impulse beim Impuls-Detektor 77 eintreffen. Dadurch kann in der Signalzentrale
festgestellt werden, öl· um Endglied eine Versorgungsspannung ange.-ummen ist. Dies bedeutet, daß die Leitungen bis zum letzten Feuermelder intakt sein müssen und keinen I Inierbruch aufweisen können.
Die F.rfindung wurde anhand von lonisations-fcucrmeldern beschrieben. Fs sei bemerkt, daß sich der Erfindungsgedanke jedoch ebenso bei jeder anderen Art von Alarmdetektoreii vet wirklichen läßt. z.B. bei Flammen·. Rauch-, Temperattirmeldern oder ähnlichen Detektoren. In F ι g. 7 ist ein Prinzip-Schema eines solchen Detektors wiedergeben. Fun Alarmschalter S(A) liegt in Serie mit einem Widerstand R.\ zwischen zwei Spei>eleitungen /.· und L2. Der Alarmschaltcr S (A) entsprich: in den vorhergehenden Ausführungsbeispielen den Ionisationskammern mit angeschlossenem Feldeffekttransistor und durch diesen gesteuerter elektronischer Schaltstufe. Im Normalfall, d. h. wenn kein Feuer vorhanden ist. ist der Alarmschalter S(A) geöffnet, so dali zwischen den Leitungen L\ und Λ? im Idealfall kein Strom fließt. In der Praxis weist der Alarmschalter iedoch auch im geöffneten Zustand stets einen gewissen, wenn auch sehr großen Ruhewiderstand auf. welcher in F ' g. 7 durch den Parallel-Widerstand /f.«, wiedergegeben ist. Im Alarmfall wird der Schalter S(A) geschlossen und der Widerstand Rm überbrückt, so daß durch den Widerstand R* ein Alarmstrom zwischen den Leitungen Li und Zuließt.
Erfindungsgemäß ist nun parallel zu diesem Alarmwiderstand R\ ein weiterer Strompfad angeordnet. Dieser enthält einen stromempfindlichen Schalter S(I) in Serie mit einem weiteren Widerstand Rl- Dieser stromempfindliche Schalter S(I) wird automatisch geschlossen, wenn der Alarmstrom durch den Alarmwiderstand Ra einen bestimmten Stromwert überschreitet. Dadurch wird durch die Parallelschaltung der Widerstände R\ und Rl der Widerstand zwischen den Leitungen L\ und L2 herabgesetzt. In der Spannungs-. Strom-Diagramm des Alarmdetektors kommt dies dadurch zum Ausdruck, daß die Charakteristik oberhalb des Schaltstromes des stromempfindlichen Schalters S(I) einen Knick aufweist. Auf diese We;se kann der anhand von Fig. 2 erläuterte Verlauf der Spannungs-. Stromcharakteristik erzeugt werden. Es sei noch bemerkt, daß die Widerstände Rl. Ra und Rn keine linearen Widerstände zu sein brauchen. Im Gegenteil ergeben sich häufig günstigere Verhältnisse, d. h. ein besserer Verlauf der Charakteristik, wenn diese Widerstandselemente bestimmte nichtlineare Eigenschaften aufweisen. So ist es beispielsweise zweckmä-Big. den Parallel-Widerstand Rl als Parallelschaltung einer Zenerdiode mit einer Anzeigelampe auszubilden. Auf diese Weise läßt sich eine möglichst flache Charakteristik hervorrufen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Feuermeldeanlage mit einer Signalzentrale zur Spannungsversorgung und Alarmgabe, an welche mindestens ein Feuermelder mit hohem elektrischen Widerstand im. Normalzustand und niedrigerem elektrischen Widerstand im Alarmfall über zwei der Spannungsversorgung und gleichzeitig der Alarmgabe dienende Leitungen angeschlossen ist, d a durch gekennzeichnet, daß die Signalzentrale (1) den Strom im Alarmfall auf einen bestimmten Wert (InJ begrenzt, daß der elektrische Widerstand der Feuermelder (Fi, F2) durch Bauelemente (28, 43) geeigneter Art und Anordnung im Alarmfall bis zu diesem Begrenzungsstrom (lm) größer ist als ein bestimmter Widerstandswert, daß die Feuermelder (Fi, F2) oberhalb dieses Begrenzungsstromes (/m) einen elektrischen Widerstand unterhalb dieses bestimmten Widerstandswertes aufweisen und daß die Signalzentrale (1) eine Einrichtung (4, 5, 53, 55, 56, 57, 59, 60, 61) zur Bestimmung und Auswertung des Spannungsabfalles (Um) am Anschlußpunkt (62, 63) der zu den Feuermeldern (Fi, F2) führenden Leitungen (Li, L2) und eine Einrichtung (48, 51, 76) zur wenigstens zeitweisen Erhöhung des Leitungsstromes aufweist, wenn die Auswertung in der Signalzentrale (1) ergibt, daß" der Spannungsabfall beim Begrenzungsstrom (/m) einen bestimmten Spannungswert (U,) übersteigt.
2. Feuermeldeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuc.-melder (Fi, F;) eine Spannungs-Stromcharak.eristik aufweisen, welche in einem bestimmten Strombe sich oberhalb des Begrenzungsstromes (/m) einen angenähert stromunabhängigen Sättigungswert (U1) besitzt.
3. Feuermeldeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuermelder (Fi, F2) einen Detektor (12, 31) zur Feststellung eines Brandes aufweisen, welcher eine Schalteinrichtung (18 bis 25; 38 bis 42) steuert, die im Alarmfall einen Strompfad (18, 19, 22, 23; 38 bis 42, 44, 45) mit niedrigem Widerstand zwischen die Leitungen (Li, L2) schallet.
4. Feuermeldeanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuermelder (Fi, F2) weiterhin eine Einrichtung (18 bis 25; 37 bis 44) im Strompfad aufweisen, welche oberhalb eines bestimmten Stromes weitere Bauteile (18 bis 28; 44, 45), darunter ein visuelles Anzeigeorgan (26, 45). zwischen die Leitungen (Li, L2) schaltet.
5. Feuermeldeanlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuermelder (Fi. F?) eine der Außenluft zugängliche Ionisationskammer (12, 31), deren Widerstand sich bei Eindringen von Rauch oder Brandaerosol erhöht und einen Feldeffekttransistor (15, 34), dessen Eingangsspannung vom Spannungsabfall über der Ionisationskammer (12, 31) gesteuert wird, aufweisen.
6. Feuermeldeanlage nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet, daß eier Feldeffekttransistor (15,34) einen elektronischen Schalter (18 bis 25; 37 bis 44) steuerl. welcher im Alarmfall einen Strompfad (18, 26 bis 28; 44, 4i) /wischen die Leitungen (10, 11; 32, 3J) schaltet.
7. Feuermeldeanlage nach Anspruch 4 oder f>. dadurch gekennzeichnet, daß sie einen Transistor (27, 44) aufweist, dessen Kollektor F.mitterstrecke in
Serie mit der visuelllen Anzeigeeinrichtung (26, 45) liegt und welcher leitend wird, wenn der Strom in Strompfad einen bestimmten Wert überschreitet.
8. Feuermeldeanlage nach den Ansprüchen 4 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die visuelle Anzeigeeinrichtung eine Glühlampe (26,45) aufweist.
9. Feuermeldeanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung des stromunabhängigen Teiles der Spannungs-Stromcharakteristik eine Zenerdiode (28) vorgesehen ist.
10. Feuermeldeanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Signalzentrare (1) eine Einrichtung (4, 53, 55, 56, 57, 59, 60) zur Detektion der Spannung an den Leitungsanschlußklemmen aufweist.
11. Feuermeldeanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsdetektionseinrichtung ein Störsignal auslöst, wenn die Klemmenspannung (Um) bei Auftreten des Begrenzungsstromes (Im) in den Leitungen (Li, L2) kleiner als eine bestimmte Schwellspannung ist und daß Alarm gegeben wird, wenn sie größer als diese Schwellspannung ist.
12. Feuermeldeanlage nach den Ansprüchen 2 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellenspannung gleich dem Sättigungswert (Us) der Spannungs-StromcharakterjMik der Feuermelder (Fi, F2) ist.
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