DE2359595A1 - Elektrisches geraet zum messen und ueberwachen eines parameters - Google Patents
Elektrisches geraet zum messen und ueberwachen eines parametersInfo
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Description
PR. MÜLLER-BORE I)IPL-PHyS.PR. MANITZ dipl.-chem. PB. DEÜFEL
PIPL.-ING. FJN5TEBVVALI) PiPL.-JNe-GRÄMKOW
PATENTWNWiAtTE £ J 0 SJ 595
Hünehen, den 29. November 1973 Fisch/ £ 2797
1) GHaEBOBIAQ-IS EE FEAtföE
9» Avenue Percier, Paris (Seine) Frankreich
2) KSJ. M FWmOE
8, Rme to <Jiiiäe, Asnieres
Elektrisches Gerät ziyn Messen unci Überwachen eines Parameters
Die Erfindung betrifft ein elektrisches 0-erä.t zum Messen "und
/Überwachen eines Parameters,, bestehend aus einem Meß- und
tJberwachungssystem und einem Meßwertgeber, die untereinander
über einen Abstand durch Speiseleitungen für den'Meßwertgeber und Übertragungsleitungen verbunden sind, die von dem Meßwertgeber
aufgenommene Informationen zum Meßsystem übertragen, wobei der Meßwertgeber mit Gleichstrom aus einer Speisestromquelle versorgt wird, die einen Regelkreis aufweist, der die
Spannung an den ünschlüssen der IPühlelemente des Meßwertgebers
konstant hält, und wobei das von dem Meßwertgeber gelieferte
Signal ein GMehspannungssignal istr.
409824/1001
Bestimmte Geräte dieser Art bestehen aus einem Meß- und ' Überwachuhgssystem und einem mit diesem durch Leitungen
verbundenen Meßfühler, so daß der Meßfühler an einer entfernten .Meßstelle eingesetzt werden kann und Fernmessungen
oder -Überwachungen anzustellen erlaubt. Ein Kabel mit elektrischen Leitern versorgt den Meßfühler mit elektrischem
Strom und übermittelt dem Meßsystem die von dem Meßfühler aufgenommenen Informationen in Form einer Gleichspannung}
die Kabeladern verbinden den Meßwertgeber mit dem Meßsystem, wobei Spannungsabfälle sowohl für den Speisestrom
wie für das -Meßsignal auftreten; man muß dsher mit Regelungen
arbeiten, die im allgemeinen langwierig und sehr diffizil sind, um diese Spannungsabfälle ausgleichen zu
können.
Bei einigen Geräten.dieser Art ist es ausserdem erforderlich,
den Meßfühler an seinen-Anschlüssen mit einer konstanten
Spannung zu versorgen. Es ist verhältnismässig einfach, juiierbare
Spannungsregelungsschaltungen zu entwickeln und die erwähnten Regelungen auszuüben, so lange der Meßfühler ein
integrierender Bestandteil des Geräts ist oder in gleichbleibender Entfernung von dem übrigen Gerät angeordnet
werden kann; das gilt aber nicht mehr,- wenn der Meßfühler, an Meßorten angebracht werden soll, deren Entfernung von
dem Meßsystem sich in weiten Bereichen ändern kann. Die Streuung der elektrischen Eigenschaften der Adern des Verbindungskabels erlaubt nämlich eine derartige Ausgleichsregelung
nur, wenn die Änderung des Spannungsabfalls in der Leitung
genau berücksichtigt wird, der aus dem V.'ert des Speisestroms und den Eigenschaften der benutzten Kabelsorte errechnet
wird.
Man könnte daran denken, zwei Bedienungsleute einzusetzen,
4Q9824/1QQ1
um immer dann eine Regelung vorzunehmen, wenn der Meßfühler«
an einen neuen Meßpunkt gebracht ist, wobei ein Bedienungsmann sich bei dem Meßfühler befindet-, um die an ,den Meßfühleranschlüssen
anliegende Spannung zu ermitteln, während der andere Bedienungsmann am Meßsystem steht, um die nötigen
Einstellungen je nach den ihm von dem ersten Bedienungsmann mitgeteilten Angaben vorzunehmen. Diese Arbeitsweise
macht eine Verbindung zwischen den beiden Bedienungsleuten
erforderlich; diese Verbindung ist zeitraubend und kostspielig und schließt auf fehlerhafte Verständigung zurückzuf
ührende irrtümliche Interpretatxonen nicht aus.
Es ist ferner vorgeschlagen worden, den Meßfühler selbst
mit einer Spannungsregelungsschaltung auszustatten. Ausser
der Tatsache, daß eine solche Lösung den Meßfühler kompliziert und seinen Raumbedarf vergrössert, hat diese Lösung auch
keinen Einfluß auf die Schwächung des Meßsignals, die wegender
Entfernung des Meßfühlers eintritt; das ist ein schwerwiegender
Nachteil.
Der Erfindung liegt im wesentlichen die Aufgabe zugrunde,
ein Gerät zu entwickeln, bei dem Meßfühler und Mejßsystem
in beliebiger Entfernung voneinander aufgestellt und durch ein Kabel miteinander verbunden werden können, ohne daß dabei
die Nachteile der bekanntenGeräte auftreten und insbesondere ohne eine Schwächung des Meßsignals.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
der Regelkreis sich in dem Meß sys tem befindet, daß das Meßsystem
einschließlich des Regelkreises und das Meßsignal das Potential einer erdfreien Masse als Bezugspotential
besitzen, und daß der Wert so gesteuert wird, daß er gleich
demjenigen des Potentials des Ausgangs für die Versorgung des Meßwertgebers ist.
409824/1001
Auf diese Welse wird eine Kompensation automatisch und
ohne Regelung der Meßsignaländerungen erreicht, die sich ergeben, wenn der Meßfühler an Meßpunkten eingesetzt
wird, die unterschiedlich weit von dem Meß- und Überwachungssystem entfernt sind.
Die erfindungsgemäßen Merkmale und zusätzliche, weiter
unten angegebene Merkmale lassen sich mit neuartigen Mitteln erzielen, die aischliessend anhand von zwei lediglich
als Beispiele zu betrachtenden Ausführungsformen und in
Verbindung mit Zeichnungen beschrieben werden, die folgendes darstellenί
Fig» 1 das Schaltschema eines an einen Verbraueherstromkreis
angeschlossenen erfindungsgemäßen Geräts;
Fig. 2 einen Teil des Schaltbildes einer Variante des
Geräts nach Fig. 1, angeschlossen an zwei Verbraucherstromkreise .
In den beiden Figuren wird ein aus einem insgesamt mit
bezeichneten Meßsystem und einem mit diesem durch ein fünfsulriges Kabel verbundenen, insgesamt mit 1 bezeichneten
Meßwertgeber bestehendes Meßgerät gezeigt. Das Meßsystem 20 weist eine Regelungsanrichtung auf, die in gleichzeitiger funktioneller Beziehung sowohl zu dem Meßwertgeber
als auch einem in dem Meßsystem befindlichen Verbraucher-Stromkreis 11 steht. Der Ausgang des Verbraucherstromkreises
11 ist an Auslöseschaltung und/oder Alarmschaltungen 14,
angeschlossen.
Nachstehend soll zunächst der Funktionskomplex aus Meßwertgeber
und Regelvorrichtung des Meßsystems beschrieben werden.
40S82A/1001
Bei der in Fig. 1 dargestellten Einrichtung besteht der Meßwertgeber
1 aus einem kataIytischen Detektorelement 2 und
einem Kompensatxonselement 3, die in Reihe geschaltet und an einem Punkt Q zusammengeführt sind und mit Gleichstrom I durch einen Heizkreis versorgt werden, der eine
nicht gezeichnete Spanmmgsque He,(+XL·) besitzt, aus einem
Spannungsregelkreis, der weiter.unten beschrieben wird, einer mit dem freien Ende M. des Detektorelements 2 (warmer
Punkt des Meßwertgebers) verbundenen Zuleitung 4 und einer
Rückleitung 5, die das freie Ende N des Kompensationselements
3 (kalter Punkt des Meßwertgebers) mit der Masse des übrigen Geräts über einen fakultativen Widerstand R verbin-
1 det, dessen Zweck weiter unten erläutert wird.
Der Meßwertgeber 1 dient zum Überwachen und/oder Messen
des Anteils eines brennbaren Gases in einer Gasmischung. Als Detektor- und als Kompensationselemente werden zu
diesem Zweck Katalysatorperlen an sich bekannter Art eingesetzt. Die Perlen 2 und 3 und der Heizstrom werden so
gewählt, daß das brennbare Gas an der Perle 2 oder in dessen
Umgebung brennt» an der Perle 3 aber nicht brennt; auf diese
Weise nimmt der elektrische Widerstand der Perle 2 zu, während sich der elektrische Widerstand der Perle 3 nur
in Abhändigkeit von der Eigentemperatur der Gasmischung
ändert und die Änderung des den Gehalt an brennbarem Gas
in der Gasmischung charakterisierenden elektrischen Widerstands
kommt in an sich bekannter Weise durch eine Änderung
der elektrischen^ Spannung an den Anschlüssen der Perle 2
zum Ausdruck, ■
Der Spannungsrege!kreis besteht aus einer-an sich bekannten
integrierten Schaltung 6, die aus der Spannungsquelle +IL gespeist
wird und mit dem übrigen Gerät in folgender Weise
verbunden ist;
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- die Eingänge V und V liegen an der Spannungsquelle +U1.
- der Ausgang V~ .ist mit dem positiven Belag eines polarisierten Kondensators C verbunden, dessen negativer Belag
an Masse liegt,
- der Ausgang V ~ ist mit dem positiven Belag des Kondensators
C über eine Schaltung verbunden, die in Serie einen Widerstand R2 ein als Regelwiderstand geschaltetes
Potentiometer P1 , einen Widerstand R3, ein Potentiometer
P2 und einen Widerstand R1+ enthält,
- der nicht invertierende Eingang NI liegt an dem gemeinsamen Schaltungspunkt von P1 und R-j,
- der Ausgang V liegt an der Basis eines npn-Ballasttransistors
T1,. dessen Kollektor an +LL liegt, während
der Emitter in Reihe mit einem Widerstand Er und der Leitung
4· des Heizkreises des Meßwertgebers liegt,
- die Strombegrenzungsausgänge CL und CS liegen an den
Enden des Widerstands R5.
Im übrigen
- ist der warme Punkt M des Meßwertgebers 1 mit dem Invertereingang
INV der integrierten Schaltung 6 über eine Leitung 7 verbunden,
- verbindet die Leitung 8 das kalte Ende N -des Meßwertgebers
mit einem der Eingänge eines RechenVerstärkers 9,
dessen anderer Eingang und dessen Ausgang unmittelbar an den positiven Belag des Kondensators C geführt sind,
so daß der Rechenverstärker 9 als Emitterfolger oder
Impedanzverringerer geschaltet ist,
- ist der gemeinsame Schaltungspunkt Q der beiden Perlen 2 und 3 mittels einer Leitung 10 an einen Verbraucherstromkreis
11 angeschlossen, dessen Aufbau weiter unten beschrieben wird.
409824/1001
In der beschriebenen Sehaltung bildet der positive: Belag des Kondensators C die "erdfreie Masse Mi. Der Spannungsregelkreis 6 gibt, an seinem Ausgang; ^re£ ständig, eine
Spannung U - ab,, die einen konstanten Viert gegenüber .
dem Potential der erdfreien Masse hat. Daraus folgt,■ daß
der an dem gemeinsamen Schältungspunkt von; P^.. und R- verfügbare Spannungsbruchteil U^, der an den Eingang KI des
Kreises 6 geführt wird, und der am Schleifer' von ■". P« verfügbare Spannungsbruehteil U- konstante Werte gegenüber
dem Potential der erdfreien Masse ' aufweisen.
Konstruktionsbedingt fließen bei der gr/oßen Impedanz- der
Eingänge INV- und NX. der integriertem Schaltung; 6. durch die
Leitungen 7 und S nur minimale SH-rÄne«,; unxt dfexj Spannungsabfall in diesen. Leitungen is* zu. vernachlässigen, Daraus
folgt, daß an dem an. den: Eingang IN·? vos. 6 gedEühEtea Ende
der Leitung 7 das Potential des warmen; Funkt si M: de^s ifeß>·
wertgebers herrscht,, wthreitd das; an den; Eechenve-rsjtärkecr 9;
geführte Ende der Leitung S das. Eotential. äßM kailten, Funkts
N des Meßwertgebers 1 hat„
Der in dem Kreise ^ -r- 2 — 3 — S:
den kalten Punkt" N auf eminent PoterAiAl^ das vom der/
der Leitung 5 abhäng-0,, χιΐχά der- B&c^wmi^sMä^m^ t ha-lt die
erdfreie Masse auf; dem gleichen
Die integrierte Schaltung S
tisch die den Durchlaß djes Ballast-fcransifcteojFS I^ e.iiis;tellen,de Spannring Vont regelt, ciie Spannung C^. *'%%$}» die Spannung (U^ - iLj)»;s© daß sie gleicjh· d©3? ^1 bleibt> die an ihre». Eingang, Ni liegt»
tisch die den Durchlaß djes Ballast-fcransifcteojFS I^ e.iiis;tellen,de Spannring Vont regelt, ciie Spannung C^. *'%%$}» die Spannung (U^ - iLj)»;s© daß sie gleicjh· d©3? ^1 bleibt> die an ihre». Eingang, Ni liegt»
.Das durch die Spannung (% - U^J geifoiMetß: Meßsignal IJ
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— ο —
wird über eine Leitung 10 auf den Verbraucherstromkreis 11 übertragen, der Bestandteil des Meßsystems ist.
Der Verbraucherstromkreis 11 setzt sich zusammen aus:
- einer Verstärkerschaltung, die gebildet wird durch einen Rechenverstärker 12, dessen "Plus"-Eingang über
einen Widerstand Rc an den Läufer des Potentiometers P0
angeschlossen ist, dessen "Minus"-Eingang über einen Widerstand R7 an die Leitung 10 geführt ist und dessen
. Verstärkungsfaktor in an sich bekannter Weise mittels einer
Schaltung eingestellt wird, die das Potentiometer P3, das
den Ausgang des Rechenverstärkers 12 mit der erdfreien Masse verbindet, und einen Gegenkopplungskreis Rg-C. umfaßt,
der den Läufer des Potentiometers P3 mit dem "Minus"-Eingang
des Rechenverstärkers 12 verbindet,
- einem Arbeitswiderstand R71, und einem Meßgerät, das als
an die erdfreie Masse angeschlossenes Galvanometer 13 ausgebildet ist,
- und einem Potentiometer P1,, das zwischen dem Ausgang
Vf von 6 und der erdfreien Masse liegt und eine einstellbare
Schwellspannung U ^ liefert, die zwischen dem Potentiometerlaufer und der erdfreien Masse abnehmbar ist.
Wird der Meßwertgeber in reine Luft gehalten, so hat die Spannung (UQ - ^V? einen Wert +U , und die an dem Läufer
von P2 verfügbare Spannung Ur2 wird auf einen so grossen
Viert eingestellt, daß der Rechenverstärker 12 keine Spannung abgibt. Wird der Meßwertgeber in ein Gemisch von Luft und
brennbarem Gas gehalten, so verursacht die an der Perle 2
stattfindende Verbrennung eine Erhöhung des Widerstands dieser Perle, während der Widerstand der Perle 3 sich nicht
409824/1001
ändert. Da die Spannung LL· - U„ konstant gehalten wird,
nimmt die Spannung LJ^ = U„ - U^ einen positiven Wert kleiner
als Ü an. Die positive Spannung U2 - Un wird von
dem Rechenverstärker 12 verstärkt und die von diesem gelieferte positive Spannung U'„ führt zu einer Auslenkung des
Galvanometers 13, die proportional zu dem Anteil des brennbaren Gases in.der Gasmischung ist, in die der Meßwertgeber
gehalten würde. ·
■Der Verbraucherstromkreis 11 wird, .wie erwähnt, mit einer
einen Alarm auslösenden Schaltung verbunden, die aus fol- .
genden Elementen besteht:
- einem als Kippschaltung geschalteten Rechenverstärker 15,
dessen "Plus"-Eingang mit dem Ausgang des Rechenverstärkers
12 verbunden ist und-dessen"Minus"-Eingang mit dem
Läufer des Potentiometers P1+ verbunden ist,
- einem npn-Transistor T2» dessen Basis einerseits an
den Ausgang des Rechenverstärkers 15 über einen Widerstand Rq und eine Diode EL ., deren Anode mit dem Rechenverstärker
15 verbunden ist, angeschlossen ist und andererseits an Masse über einen verhältrismässig hohen
Widerstand R^0, während der Kollektor von T2 an +U^ über
eine Anzeigeschaltung angeschlossen ist, die aus den hintereinandergesehalteten
Widerständen R*~ und R^2 und den
an die Anschlüsse von IL- gelegten Elektrolumineszenzdiode
DEL besteht, und der Emitter von T2 über einen normalerweise
geschlossenen Sehalter 16 an Gerätemasse geführt' ist,
- einem npn-Transistör T3, dessen Basis einerseits an den
Kollektor von T2 über einen Widerstand R13 und eine Diode
D2, deren Anode mit dem Emitter von T2 verbunden ist, angeschlossen
ist und andererseits an Masse über einen hohen Widerstand R^Ut während de'r'Emitter von T, einerseits
über die Spule eines polarisierten Auslöserelais Re an +IL und andererseits an die Basis von T~ angeschloss'en
ist und der Kollektor von T3 an Masse liegt,
- und einem Verzögerungskondensator C2, der den gemeinsamen
Schaltungspunkt von D. und Rg mit einer geregelten
Spannungsquelle +U2 verbindet.
Die Schaltungselemente sind so berechnet worden, daß, sobald der Absolutwert der von dem Rechenverstärker 12 gelieferten
Spannung U' niedriger ist als die an dem Läufer von Pj^ abgreifbare Spannung Uj, die Kippschaltung 15 in
Ruhestellung ist, der Transistor T2 gesperrt, der Transistor
T3 im Sättigungszustand, das Relais Re ständig erregt
ist und die beiden Beläge des Kondensators C2 positives Potential
haben.
Nimmt der Gehalt der Gasmischung an brennbarem Gas zu, so wächst die. Spannung U' und führt, wie oben gezeigt, zu
einer Auslenkung des Galvanometers 13.
Wenn dieser Gehalt einen Wert derart erreicht,, daß U' = U ,
(kritischer Wert oder Alarmschwellwert), geht die Kippschaltung
15 in den Arbeitszustand über ,und macht T„ lei- .
tend, läßt die Elektrolumineszenzdiode DEL aufleuchten und lädt C2 durch den Basisstrom von T3., so daß T3 durchlässig
bleibt.
Am Ende der durch die Zeitkonstante der Schaltelemente C2 R.13
- R.^ gegebenenVerzögerungs-zeit wird T3 gesperrt, und
das Relais Re ist nicht mehr erregt und löst einen Alarm aus.
409824/1001-
Die Durchlässigkeit von T2 und die Sperrung von T3 bleibt"
aufrechterhalten durch den Basisstrom Γ von T0, der weiter
fließt, auch wenn die Kippschaltung 15 wegen des Absinkens
des Anteils .an brennbarem. Gas in der überwachten Gasmischung
in den Ruhezustand zurückkehrt. Diese Beibehaltung des Alarms wird durch Öffnen des Basiskreises von T2 mittels des Schalters
16 aufgehoben, aber dieser Vorgang wird erst möglich,
wenn der Gehalt an brennbarem Gas unter den kritischen Wert gefallen ist.
Das Gerät wird.ergänzt durch eine Schaltung, mit der ein
Fehler in dem Meßwertgeber und seiner Versorgungsschaltung
festgestellt werden kann.
Diese Schaltung umfaßt:
- den Widerstand R^, -
- einen Schalttransistör T1,, dessen Basis über, einen Widerstand
R.r mit der warmen Seite von R. verbunden ist,
dessen Emitter an Masse liegt, und dessen Kollektor über
ein Lichtsignal 17 und einen Widerstand R^g an eineV
Spannungsquelle +U2 liegt,
- eine Diode D-, deren Anode an den gemeinsamen'Schaltungspunkt von 17 und T^ geführt ist und die in Serie mit
einem Widerstand R17 liegt,
- und einen Umschalter 18, der die Bauteilgruppe D3- R17
entweder mit dem "Minus"-Eingang des Rechenverstärkers
verbindet, dem das Meßsignal zugeführt wird (Stellung A
in Fig, 1), oder mit dem "Plus"-Eingang des Rechenverstärkers 12, an dem die Spannung U 2 liegt (Stellung B).
Im normalen Betrieb fließt der Heizstrom für die Perlen durch
den Widerstand R^ und macht den Transistor T4 durchlässig.
409824/100
Das Signal 17 leuchtet, und die Bauteilgruppe D3 - R17
führt dem Verstärker 12 keine Spannung zu.
Beim Bruch einer Perle oder einer der Leitungen 4 und 5
wird der Transistor T1+ gesperrt, und das Signal 17 er licht.
Ausserdem tritt an der Anode von D3 eine positive Spannung
auf; daraus ergibt sich folgendes:
- wenn der IMsehalter 18 in die Stellung A gebracht wird,
wird die genannte Spannung von dem Rechenverstärker 12
verstärkt und umgekehrt, führt die Spannung das Galvanometer 13 an den negativen Anschlag (unterhalb von Null),
führt aber weder zum Kippen des Rechenverstärkers 15 noch zur Erregung des Relais Re,
- wenn der Umschalter 18 in die Stellung B gebracht wird, wird die genannte Spannung verstärkt, jedoch nicht umgekehrt, und führt das Galvanometer 13 an den positiven
Anschlag, läßt den Rechenverstärker 15 kippen und erregt das Relais Re.
Im letztgenannten Fall kann die Auslösung des Alarms bedeuten, daß der Gasgehalt den kritischen Wert erreicht hat,
oder auch, daß an dem Meßkopf ein Fehler aufgetreten ist.
Die Zweifel beheben sich durch Überprüfung des Lichtsignals
17, der Elektrolumineszenzdiode DEL und des Galvanometers
13. ,
Die in Fig, 2 wiedergegebene AusführungsVariante unterscheidet
sich von der oben beschriebenen Ausführungsform
dadurch, daß ein zweiter Auslösekreis 19 mit den gleichen Bauelementen wie in dem Auslösekreis 14 vorgesehen ist,
und daß das Potentiometer Pg so eingestellt wird, daß die
an seinem Läufer auftretende Spannung U0 grosser ist als
40982Λ/1001
Usl. Im übrigen kann der "Plus•!-Eingang der Kippschaltung
20 mittels eines Umschalters 21 entweder mit dem
Ausgangskreis des Verstärkers 12 (Stellung C) oder mit
dem Kollektor von T1+ (Stellung D) verbunden werden. Der Schalter 16 wirkt übrigens auf beide Auslöseschaltungen 14 und 19. ■
Ausgangskreis des Verstärkers 12 (Stellung C) oder mit
dem Kollektor von T1+ (Stellung D) verbunden werden. Der Schalter 16 wirkt übrigens auf beide Auslöseschaltungen 14 und 19. ■
Da der Umschalter 21 sich in der Stellung C befindet,
wenn der Gehalt an brennbarem Gas einen solchen Wert erreicht, daß U^ = u sj_» wirkt die Aus löse schaltung 14 wie oben beschrieben, aber die Schaltung 19 tritt nicht in Tätigkeit, Wenn der Gehalt den höheren Wert erreicht, so daß UM = U-j j arbeiten die beiden Auslöseschaltungen 14 und 19 gleichzeitig. Das Gerät weist somit eine Voralarm-Auslöseschaltung (14) und eine Alarm-Auslöseschaltung (19) auf» Wenn der Umschalter auf D steht, kann nur die Schaltung 14 wirksam werden.
wenn der Gehalt an brennbarem Gas einen solchen Wert erreicht, daß U^ = u sj_» wirkt die Aus löse schaltung 14 wie oben beschrieben, aber die Schaltung 19 tritt nicht in Tätigkeit, Wenn der Gehalt den höheren Wert erreicht, so daß UM = U-j j arbeiten die beiden Auslöseschaltungen 14 und 19 gleichzeitig. Das Gerät weist somit eine Voralarm-Auslöseschaltung (14) und eine Alarm-Auslöseschaltung (19) auf» Wenn der Umschalter auf D steht, kann nur die Schaltung 14 wirksam werden.
Hinsichtlich der Fehlernachweisschaltung ist zu sagen, daß
- wenn der Ums cha lter 18 sich in der Stellung A und der
Umschalter 21 sich in der Stellung C befindet, ein Fehler
am Meßwertgeber nur zum Erlöschen des Lichtsignals 17
führt und das Galvanometer 13 an den negativen Anschlag
geht, . - .
- wenn der Umschalter 18 sich in der Stellung B und der
Umschalter' 21 sich in der Stellung C befindet, ein Fehler am Meßwertgeber das Lichtsignal 17 erlöschen läßt, während
das Galvanometer 13 an den positiven Anschlag geht und
beide"Alarme ausgelöst werden,
- wenn der Umschalter 18 sich in der Stellung A und der
Umschalter 21 sich in der Stellung D befindet,, ein Fehler
am Meßwertgeber zum Erlöschen des Lichtsignals 17 führt,
während das Galvanometer 13 sich an den negativen Anschlag
4098 2471001
bewegt und lediglich der Auslösekreis 19 in Tätigkeit tritt.
Es zeigt sich also, daß es im zweiten der angeführten Fälle nur möglich ist, die Ursache der Alarmauslösung zu
erkennen, wenn man gleichzeitig den Zustand des Lichtsignals 17, der Elektrolumineszenzdioden DEL und des Galvanometers
13 berücksichtigt.
Demgegenüber zeigt im letztgenannten Fall eine Auslösung nur des von der Schaltung 19 gesteuerten Alarms an, daß
in dem Meßwertgeber ein Fehler vorliegt, und de Auslösung nur des von der Schaltung It gesteuerten Alarms läßt erkennen,
daß der Gehalt an brennbarem Gas die kritische Schwelle
erreicht hat.
Da das Potential der erdfreien Masse M^. auf Übereinstimmung
mit demjenigen des kalten Punkts N des Meßwertgebers gesteuert wird und das Bezugspotential des Regelkreises 6
und des Verbraucherstromkreises 11 das Bezugspotential ist, ändern sich, sofern die übrigen Umstände gleich
bleiben, die relativen Werte von (U^ - Un), Um, U^2, U'm,
U >, und U „ nicht, wenn die Länge des Kabels, das die
Leitungen 4, 5, 7, 8 und 10 umfaßt, geändert wird. Daraus
folgt, daß die verschiedenen Einstellungen - Nulleinstellung durch Einstellung von U „» Einstellung der Empfindlichkeit
des Rechenverstärkers 12 mittels des Potentiometers P^,
Einstellung der Auslösungsschwelle durch Einstellung von Werten von U ^ und U2 - m^ ^em unmittelbar an das
Meßsystem angeschlossenen Meßfühler ausgeführt werden können.
Das beschriebene Gerät besitzt einen aus zwei hintereinander-
409824/1001
geschalteten katalytischen Perlen bestehenden Meßwertgeber.
Offensichtlich laßt sich die Erfindung aber auch für andersartige Meßwertgeber verwenden, etwa für eine
Wheatstone'sehe Brücke,ν soweit diese Geber mit Gleichstrom
gespeist werden und unmittelbar oder mittelbar eine für den überwachten Parameter charakteristische' Gleichspannung
liefern. -' .
Das erfindungsgemäße Gerät unterscheidet sich von bekannten
.Geräten praktisch durch die Möglichkeit, unverfälschte
Signale bei industriellen oder bergbaulichen Untersuchungen
über Entfernungen zu übertragen und zu empfangen, die als
sehr erheblich zu betrachten sind und die beispielsweise
mehrere Kilometer betragen können.
Patentansprüche
%
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Claims (2)
- PatentansprücheElektrisches Gerät zum Messen und Überwachen eines Parameters, bestehend aus einem Meß- und Überwachungssystem und einem Meßwertgeber, die untereinander über einen Abstand durch Speiseleitungen für den Meßwertgeber und Übertragungsleitungen verbunden sind, die von dem Meßwertgeber aufgenommene Informationen zum Meßsystem übertragen, wobei der Meßwertgeber mit Gleichstrom aus einer Speisestromquelle versorgt wird, die einen Regelkreis aufweist, der die Spannung an den Anschlüssen der Fühlelemente des Meßwertgebers konsant hält, und wobei das von dem Meßwertgeber gelieferte Signal ein Gleichspannungssignal ist,dadurch gekennzeichnet, daß der Regelkreis (6) sich in dem Meßsystem (20) befindet, daß das Meßsystem (20) einschließlich des Regelkrases (6) und das Meßsignal das Potential (M^.) einer erdfreien Masse als Bezugspotential besitzen und daß der Wert so gesteuert wird, daß er gleich demjenigen des Potentials des Ausgangs für die Versorgung des Meßwertgebers (1) ist.
- 2. Meß- und Überwachungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsregelkreis (6) einerseits an eine erdfreie Masse (M^) und andererseits an den Gleichstrom-Versorgungskreis für den Meßwertgeber (1) ange-409824/100 1schlossen ist, wobei der Speiseausgang des Meßwertgebers (1) einerseits an die Gerätemasse und andererseits an die erdfreie Masse (Mj) über eine erste Hilfsleitung (8) und eine Emitterfolgeschaltung (9) mit grosser Eingangsimpedanz angeschlossen ist, daß der Spannungsregelkreis (6) eine Schaltung mit einem Eingang hoher Impedanz aufweist, der durch eine zweite Hilfsleitung (7) mit dem Versorgungseingang des Meßwertgebers (1) verbunden ist und das Potential dieses Eingangs gegenüber der erdfreien Masse (M^.) so steuert, daß es gleich einem Bezugspotential bleibt, das gegenüber dem erdfreien Potential (M-) konstant gehalten wird, wobei ein das Meßsignal empfangender Verbraucherstromkreis (11) als Bezugspotential, das Potential der erdfreien Masse (M~)- hat.Gerät zum Messen und Überwachen des Gehalts an brennbarem Gas in einem Gasgemisch, nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Fühlelement des Meßwertgebers (I) eine katalytische Meßperle (2) vorgesehen ist, die in Reihe mit einer katalytischenBezugsperle (3) geschaltet ist, daß der den beiden Perlen (2, 3) gemeinsame Schaltungspunkt CQ) an den Verbraueherstromkreis (11) angeschlossen ist, daß das freie Ende der Meßperle (2) denEingang (M) und daß das_freie Ende der Bezugsperle (3) den Ausgang (N) für die Stromversorgung des Meßwertgebers darstellt.4098 24/1001
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