DE2328412A1 - Befestigungselement - Google Patents
BefestigungselementInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16B21/00—Means for preventing relative axial movement of a pin, spigot, shaft or the like and a member surrounding it; Stud-and-socket releasable fastenings
- F16B21/02—Releasable fastening devices locking by rotation
-
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- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
Dtpl.-lng. Heinz Bardehle
dan 4' M *973
Mein Zeichen: P 1661
Anmelder: Springfix-Befestigungstachnik GmbH
7335 Salach/Uürttbg.
Brühistrasse 38
Befestigungselement
Die Erfindung bezieht sich auf ein Befestigungselement zur
losbaren Verbindung von plattenartigen Bauteilen mit im wesentlichen gleich großen, runden Löchern, durch die das
Befestigungselement von einer Seite her hindurchgesteakt
und festgestellt uird.
Derartige Befestigungselemente benötigt man beispielsweise zur Anbringung von Schildern an Platten, deren Rückseite
nicht zugänglich ist, uenn die Schilder immer wieder ausgewechselt werden sollen. In einem solchen Fall müssen von der
Seite des Schildes her Befestigungselemente in Durchgangslöcher eingesetzt werden, die durch die Schilder und durch die
betreffende Platte hindurchgehen, wobei dann von der Vorderseite die Befestigungselemente festzustellen - sind«
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Man hat "das Problem bereits mittels eines Drehverschlusses gelöst,
der hinter die Platte greifende radiale l/orsprünge hat,
. für deren Durchführung durch die Durchgangslöcher diese entsprechend länglich ausgebildet sein müssen. Durch Verdrehung
des Drehverschlusses greifen dann die Uorsprünge hinter das
Plattenmaterial und sichern auf diese Ueise den Verschluß samt dem anzubringenden Bauteil.
Die Verwendung von Löchern, die langlochartigen Charakter besitzen,
ist auf jeden Fall ein Erschwernis, insbesondere, uenn es sich bei den Platten, an denen die Bauteile anzubringen
sind, um Hohlkörper, wie beispielsweise Rohre, handelt, in die
Langlöcher nur schuer eingelassen werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Befestigungselement
zu schaffen, das auch bei kreisrunden Löchern eine lösbare Verbindung gestattet. Weiterhin kommt es darauf an,
das Befestigungselement so einfach zu gestalten, daß es sich für eine Massenfabrikation, insbesondere Spritzen aus Kunststoff
eignet. Das erfindungsgemäße Befestigungselement ist
durch ein Halteteil, bei dem ein zylindrischer Schaft zuei radiale l/orsprünge verbindet, zwischen denen die zusammenzuhaltenden
Bauelemente liegen, und ein auf dem Schaft drehbar befestigtes Verriegelungsteil mit exzentrisch zum Zylinder
sitzender Buchse gekennzeichnet, die bei entsprechender Einstellung mit dem einen Vorsprung im wesentlichen axial fluchtet,
so daß sie mit dem Vorsprung in die Löcher paßt und bei 'Verdrehung die Vorsprünge gegenüber den Rändern der Löcher in
den Bauteilen verschiebt.
Aufgrund der exzentrischen Zusammenfügung von Halteteil und
l/erriegelungsteil ergibt sich bei Verdrehung des Verriegelungsteiles
in den Löchern eine Verschiebung des Halteteiles, bei dem dessen Vorsprünge hinter die Ränder der Löcher greifen.
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Halteteil und Verriegelungsteil stellen dabei sehr einfache Bauelemente
dar.
Zweckmäßig gestaltet man das Verriegelungsteil so, daß es eine
exzentrische, hinsichtlich ihres Durchmessers an den Schaft angepaßte
Bohrung besitzt, die sich sehlitzartig über die Außenfläche des Schaftes derart ausdehnt, daß sich ein sichelförmiger Querschnitt der Buchse mit leicht zusammenlaufenden Enden ergibt,
die elastisch um den Schaft rasten. Bei dieser Art der Ausführung des Verriegelungsteiles läßt dieses sich auf einfache
Ueise nachträglich mit dem Halteteil durch Aufrasten verbinden,
so daß für diese Verbindung keinerlei weitere Bauelemente erforderlich
sind.
Um das V/erriegelungsteil nach Einsetzen des Befestigungselemen—
tes leicht betätigen zu können, gestaltet man die Buchse zweck—
mäßig so, daß aus ihr axial ein hebelartiges Betätigungsglied
auf derjenigen Seite ragt, die dem mit der Buchse fluchtenden
Vorsprung abgewendet ist. Durch hebel artiges Verdrehen des Betätigungsgliedes
verdreht sich dann die Buchse, d. h, das Uerriegelungsteil
mit, wodurch aufgrund der Exzenterwirkung zwischen Uerriegelungsteil und Halteteil sich letzteres verschiebt
und hinter die Ränder der Löcher setzt.
Um dem Betätigungsglied einen definierten Verdrehungsspielraum
zu geben,, kann man den auf der Seite des Betätigungsgliedes liegenden Vorsprung mit Anschlägen versehen, die dem Betätigungs—
glied eine Verschwenkung um etwa 180 geben,wobei der eine Anschlag
dem Betätigungsglied eine Lage gibt, in der die Buchse
und der andere Vorsprung miteinander fluchten. Wenn dann das
Betätigungsglied aus der letzteren Lage um 180° verschwenkt
wird, verschiebt sich auch das Halteteil in seine Extremlage, in
der es dann die Befestigungsfunktion ausübt.
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Um das Greifen des Halteteils hinter die Ränder der Löcher der
miteinander zu verbindenden Bauteile zu erleichtern, kann man dem mit der Buchse fluchtenden l/orsprung auf seiner den Bauteilen
zugewandten Seite eine leichte Abschrägung nach Art eines
stumpfen Konus geben. Durch diese Abschrägung wird erreicht, daß die V/arsprünge beim Verdrehen des Uerriegelungsteiles leicht und
ohne Anstoßen gegen die Innenfläche der Löcher in den Bauteilen hinter deren Ränder gleiten können. Durch die Abschrägung lassen
sich auch Toleranzen hinsichtlich der Dicke der miteinander zu verbindenden Bauteile in gewissem Umfang ausgleichen. Man erreicht
durch die Abschrägung auch einen Effekt des Zusammendrückens der Bauteile, die bei der Verschiebung des Halteteiles von
der Abschrägung zunächst erfaßt werden, die dann über den Rand
der Löcher gleitet und dabei infolge der Abschrägung die Bauteile zusammendrückt. '
Den Effekt des Zusammendrückens der Bauteile kann man noch dadurch
verstärken, daßnan den mit der Buchse fluahtenden Uorsprung
zwecks Schaffung einer Federzone zusätzlich hakenartig ausbildet. Hierbei kann man die konische Abschrägung etwas weniger stumpfwinklig
ausbilden, so daß sich beim Verschieben des Verriegelungs-teiles ein stärkerer Effekt des Zusammendrückens ergibt, dem dann
ggf. die Federzone nachgeben kann, so daß immer gewährleistet ist, daß sich das Verriegelungsteil voll verdrehen und das Halteteil
ebenfalls gänzlich verschieben läßt.
Das erfindungsgemäße Befestigungselement ermöglicht auch eine
Arretierung seines Betätigungsgliedes, Zu diesem Zweck erhält das Befestigungselement einen auf die Seite mit dem Betätigungsglied passenden Deckel, der das Betätigungsgliad im verriegelten
Zustand arretiert. Der Deckel bildet dabei gleichzeitig einen optisch ansprechenden Abschluß.
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Um eine Selbstlösung des Befestigungselementes beispiels—
v/eise durch Erschütterungen zu vermeiden, kann man das Verriegelungsteil mit Preßsitz in das vordere Bauteil einsetzen,
wobei Halteteil und Verriegelungsteil im verriegelten Zustand
durch erhebliche Reibung gegen Verdrehung gesichert sind. Im verriegelten Zustand kann sich dann das Befestigungselement
praktisch nicht mehr selbst lösen- Um weiterhin auch eine willkürliche Lösung des Befestigungselementes zu
erschweren, gestaltet man zweckmäßig das Betätigungsglied so, daß es den betreffenden Vorsprung des Halteteiles nicht
überragt, wobei die Stirnseite des Schaftes auf der Seite dieses Vorsprunges mit einem Schlitz für einen Schraubendreher
versehen ist. Bei dieser Gestaltung des Befestigungselementes ist also ein Erfassen des Betätigungsgliedes mit den Fingern
praktisch nicht mehr möglich, vielmehr muß das Halteteil.
selbst verdreht werden, wozu ein Werkzeug verwendet werden muß, nämlich ein in den Schlitz passender Schraubendreher.
Im Falle der Verwendung eines Befestigungsclementes, dessen Verriegelungsteil mit Preßsitz in das vordere Bauteil eingesetzt
ist, beschreibt der dem vorderen Bauteil abgewandte Vorsprung des Halteteiles beim Verriegeln eine Drehbewegung,
in dessen Verlauf sich dieser Vorsprung zunehmend über die Oberfläche dieses Bauteiles hinwegschiebt· Um dabei ein
Anecken dieses Vorsprunges (es ist dies der beim Einsetzen des Befestigungselementes mit der Buchse flüchtende Vorsprung)
an das hintere Bauteil zu vermeiden und bei fortschreitendem Verdrehen die miteinander zu verbindenden
Bauteile zunehmend aneinander zudrücken, kann man den mit der Buchse fluchtenden Vorsprung auf seiner den Bauteilen zugewandten
Seite derart abschrägen, daß sich eine schräge Rampe ergibt, die beim Verdrehen de's Halteteiles im Sinne
einer Verriegelung die Bauteile zunehmend zusammendrückt.
Das Einsetzen des Befestigungsolomentes in die Löcher der
miteinander zu verbindenden Bauteile kann man dadurch erleichtern,
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. daß man den hindurchzusteckenden Vorsprung bällig ausbildet.
Zweckmäßig gibt man in diesem Falle beiden Vorsprüngen eine ballige Form, was bei dem vorderen Vorsprung den Effekt
unterstützt, daß eine Lösung von Hand erschwert wird.
Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren dargestellt, es zeigen:
Fig. 1 das Befestigungselement in Verbindung mit zwei zusammenzuhaltenden Platten in einem Zustand,
in dem dieses in die Löcher in den Platten einsetzbar ist,
Fig. 2 das gleiche Befestigungselement mit den Platten, jedoch in der Verriegelungslage, in der das
Verriegelungsteil gegenüber der Lage gemäß Fig. 1 um 180° gedreht ist,
Fig. 3 das Halteteil allein in Seitensicht, Fig. 4 das Halteteil allein in Draufsicht,
Fig. 5 das Verriegelungsteil in Draufsicht,
Fig. 6 ein Halteteil mit leicht abgeschrägtem Vorsprung,
Fig. 7 ein Halteteil mit hakenartig ausgebildetem Vorsprung,
Fig. 8 das in der Fig. 2 dargestellte Befestigungselement in Draufsicht mit einem strichpunktiert
angedeuteten Deckel,
Fig. 9 den Deckel in Seitensicht,
Fig. Io ein Halteteil mit ballig ausgebildeten Vorsprängen
und einem Schlitz zwecks Verdrehung mittels eines Schraubendrehers,
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Pig. 11 das gleiche Halteteil vim 90° gedreht,
Fig. 12 das gleiche Halteteil in perspektivischer
Sicht,
Fig. 13 das zugehörige Verriegelungsteil, das mit
Preßsitz in das vordere Bauteil einzusetzen
ist,
Fig. 14 die Zusammenstellung von Halteteil gemäß den Fig. Io bis 12 und Verriegelungsteil gemäß
Fig. 13 im verriegelten Zustand zusammen mit zwei miteinander zu verbindenden Bauteilen.
In der Fig. 1 sind zwei Platten 1 und 2 im Schnitt dargestellt, die durch das erfindungsgemäße Befestigungselement
miteinander lösbar zu verbinden sind. Bei den beiden
Platten kann es sich beispielsweise um ein Schild handeln., das an einer Wand zu befestigen ist, es ist aber auch möglich,
daß die eine der beiden Platten einen Hohlkörper
darstellt, dessen Innenraum bei der Anbringung und Betätigung des Befestigungselementes nicht zugänglich ist. Es
wäre dies der unterhalb der Platte 2 liegende Raum. Das
Befestigungselement besteht aus dem Halteteil 3 und dem Verriegelungsteil 4.
Zur Erläuterung der Gestaltung und der Wirkungsweise von
Halteteil 3 und Verriegelungsteil 4 sei außerdem auf die Figuren 3, 4 und 5 verwiesen, in denen diese Teile
einzeln dargestellt Bind.
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Das Halteteil 3 besteht aus einem zylindrischen Schaft 5, der
einen oberen Vorsprung 6 und einen unteren Vorsprung 7 miteinander verbindet. Diese Vorsprünge, die radial von dem Schaft 5 weg-streben,
setzen sich im v/erriegelten Zustand hinter die Oberflächen der Platten 1 und-2 und halten diese damit zusammen. Die
Verriegelungslage is.t in der Figur 2 dargestellt. Der obere Vorsprung 6 ist plattenartig ausgebildet, der untere Vorsprung 7
stellt einen Zylinderabschnitt dar (siehe Fig. 5), dessen Durchmesser
so gewählt ist, daß der Vorsprung 7 durch die runden Löcher 8 und 9 in den Platten T und 2 hindurchgesteckt werden kann.
Auf den zylindrischen Schaft 5 des Halteteiles 3 ist das Verriegelungsteil
4 aufgerastet, das aus einer zylindrischen Buchse 10 und einem Betätigungsglied 11 besteht. Die zylindrische Buchse
besitzt einen Außendurchmesser, der wie der Durchmesser des unteren
Vorsprungs 7 so gewählt ist, daß die Buchse 10 durch die Löcher 8 und 9 in den Platten 1 und 2 hindurchgesteckt werden kann.
Um einen guten Sitz in den Löchern 8 und 9 zu gewährleisten, sind
die Durchmesser des unteren Vorsprungs 7 und der Buchse 10 nur geringfügig geringer als die Durchmesser der Löcher 8 und 9 gewählt. Die Buchse 10 besitzt eine exzentrisch zu ihr sitzende
Bohrung 12, die mit dem Durchmesser des zylindrischen Schaftes 5 so zusammenpaßt, daß im zusammengesetzten Zustand von Halteteil.
3 und Verriegelungsteil 4 sich die Buchse 10 spiolfrei um den Schaft 5 drehen läßt. Die Bohrung 12 liegt nun so in der Buchse
1G, daß letztere schlitzartig geöffnet ist, wobei sich ein aus
der Fig. 5 ersichtlicher sichelartiger Querschnitt der Buchse 10 ergibt, die dabei leicht zusammenlaufende Enden 13 und 14 besitzt.
Die Enden 13 und 14 bilden damit eine Verengung des von der Buchse 10 umschlossenen Raumes, dargestellt durch die Bohrung
12, so daß sich unter Zugrundelegung einer ausreichenden Elastizität
der Buchse 10 diese über den Schaft 5 des Halteteiles 3 drücken läßt, wobei die Enden 13 und 14 gewissermaßen hinter dem
Schaft 5 einrasten. Die Enden 13 und 14 umklammern dabei den Schaft in gewissem Umfang und halten damit die Buchse 10 aufgrund
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ihrer Elastizität auf dem Schaft 5 fest.
Um dar Buchse 10 die notwendigen Elastizitätseigenschaften zv
geben, stellt man diese zweckmäßig aus einem Kunststoff nor»
Die derart aufgerastete Buchse 10 läßt sich nun um den Schaft 3
drehen, wozu das Betätigungsglied 11 entsprechend hin- urrl her··
geschwenkt wird. In der in Fig, 1 dargestellten Lage von Halteteil
3 und Verriegelungsteil 4 zueinander fluchten die Guchsa 1C-
und der untere Vorsprung 7 miteinander, so daß sich, w±b dargestellt,
der untere Uorsprung 7 und die Buchse 10 durch die Löcher
8 und 9 in den Platten 1 und 2 führen lassen. Uenn dann durch
Verschwenken des Betätigungsgliedes 11 die Buchse 10 um den Schaft
5 gedreht wird, bewirkt die Exzentrizität zwischen der Bohrung und der Buchse 10 eine Verschiebung der Vorsprünge 6 und 7. Die
Buchse 10 wird nämlich äürch die Löcher B und 9 geführt, so daß
der Schaft 5 bei der Verdrehung der Buchse 10 ausweichen muß und
dabei die Vorsprünge 6 und 7 mitnimmt, die sich dann in der in der
Fig. 2 dargestellten Ueise hinter die Oberflächen der Platten 1 und .2 setzen, womit diese miteinander verbunden sind. Die Höhe
der Buchse 10 wählt man dabei zweckmäßig so, daß sie etwas kürzer
ist als die Summe der Dicken der Platten 1 und 2 und hierdurch
ergibt sich eine gute Führung der Buchse 10 in den Löchern 8 und 9. Die Buchse 10 kann aber auch niedriger gewählt werden, sie
soll jedoch in den beiden Löcher 8 und 9 hineinragen, damit durch
die die Löcher 8 und 9 radial ausfüllende Buchse 10 die Platten
1 und 2 nicht gegeneinander uerschoben werden können. Es sei in
diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß mit dem Befestigungselement natürlich auch mehr als zwei Platten in der dargestellten
Ueise miteinander verbunden werden können.
Der Abstand zwischen den Vorsprüngen 6 und 7 wählt man zweckmäßig
so, daß dieser bei einander anliegenden Platten 1 und 2 satt um deren Oberflächen herum greifen, so daß das Befestigungselement
die Platten T und 2 spielfrei v/erbindet.
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Die in der Fig. 2 dargestellte Jerbindung kann jederzeit wieder
gelöst werden und zwar durch Zurückschuenken des Betätigungsgliedes 1t, bei dem die Buchse 10 uieder die in der Figur 1
dargestellte Lage einnimmt, so daß das Befestigungselement aus
den Löchern 8 und 9 herausgenommen werden kann. Die Platten 1
und 2 fallen dann auseinander.
Das Betätigungsglied 11 besteht aus einem Lappen, der aus der
Buchse 10 auf der Seite des oberen- l/orsprungs 6 herauswächst
und mit der Buchse 10 einstückig ausgebildet ist. Zweckmäßig fertigt man das aus Buchse 10 und Betätigungsglied 11 bestehende l/erriegelungsteil durch Spritzen aus Kunststoff.
Der obere l/orsprung 6 ist hier so gestaltet, daß er für die
beiden in den Fig. 1 und 2 dargestellten Lagen des "Betätigungsgliedes 11 jeweils einen Anschlag bildet. Diese Anschläge sind
Λχη der Fig. 4 mit 15 und 16 bezeichnet. Die Anschläge 15 und 16
geben dem Betätigungsglied 11 einen l/erschwenkungsspielraum von
180 . In der einen Lage (Fig. 1) fluchten dann Buchse 10 und unterer l/orsprung 7 in der anderen Lage sind dann die l/orsprünge
6 und 7 in der am weitesten möglichen Ueise verschoben.
In der Fig. 6 ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der der
untere Vorsprung 7 auf der den miteinander zu verbindenden Bauteilen zugewandten Seite eine leichte Abschrägung 17 nach Art
eines stumpfen Konus besitzt. Wenn dieser derart geformte Vorsprung
7 bei der l/erdrehung der Buchse 10 sich gegenüber einer
Platte verschiebt, so wirkt die Abschrägung 17,, daß sie sich an ihrem äußeren Rand 18 zunächst ohne Druckausübung hinter den
betreffenden Rand einer Platte setzen kann, woraufhin bei zunehmender Verschiebung des Varsprunges 7 die Abschrägung 17
einen entsprechend zunehmenden Druck auf die miteinander z.n umbindenden
Platten ausübt. Hierdurch läi.t sich also einerseits
der Verbindungsvorgang erleichtern, andernseits lassen sich in gewissem Umfang auch' Toleranzen tiiitsintil·.! i ^h d«r flicke der mit-
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— ΛΑ ·—
einander zu verbindenden Platten ausgleichen.
einander zu verbindenden Platten ausgleichen.
Einen besonders ueitgehenden Ausgleich von Toleranzen erlaubt
die Konstruktion gemäß Fig. 7, bei der der untere Vorsprung nach Art eines Hakens 19 ausgebildet ist, so daß sich im Bereich des Hakens 19 eins federnde Zone ergibt. Bei dieser Gestaltung
ist es auch möglich, eine etwas steiler verlaufende
Abschrägung 20 vorzusehen, bei der mit zunehmender Verschiebung des Halteteiles 3 ein erheblicher Druck auf die miteinander zu
verbindenden Platten ausgeübt wird, den dann, wenn die Platten
nicht weiter nachgeben können, die durch den Haken 19 gebildete Federzone elastisch auffangen kann.
In der Fig, B ist das Befestigungselement in der Befestigungslage (siehe Fig. 2) in Draufsicht dargestellt, wobei zwecks
Arretierung des Betätigungsgliedes 11 über dieses und den Vorsprung 6 ein Deckel 21 gestülp't ist, de» in seinem Inneren eine
Aussparung 22 besitzt, die den Vorsprung 6, das Betätigungsglied 11 und den Schaft 5 so umfaßt, daß das Betätigungsglied 11 gegenüber
dem Vorsprung 6 festgehalten ist. Der Deckel bildet dabei
auch einen optisch ansprechenden Abschluß.
Der Deckel 21 ist in Fig. 9 in Seitensicht dargestellt. Uie ersichtlich,
ragt die Aussparung 22 in ihn hinein, so daß um die Aussparung 22 herum genügend Material verbleibt, um dem Deckel
die notwendige Stabilität zu geben.
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Die Aussparung 22 des Deckels 21 ist hier so dimensioniert, daß sich der Deckel 21 auf dem Vorsprung 6 mit den Schaft 5
festklemmt. Diese Festklemmwirkung kann man natürlich noch durch eine Einrastung intensivieren, indem man z.B. dem Vorsprung
6 eine entsprechende Hinterschneidung gibt, hinter die sich die dann entsprechend geformte Ausnehmung 23 setzt.
Hierdurch wird erreicht, daß das Verbindungselement nachträglich nicht mehr von Hiad geöffnet werden kann, vielmehr ist hierzu
die Zuhilfenahme eines Werkzeuges erforderlich, mit dem der Deckel 21 wieder abgehoben wird.
Da der Deckel das Betätigungsglied 11 und den Vorsprung 6 in der
Verriegelungslage festhält, kann man das Halteteil 3 und das Ver— riegelungsteil 4 des Befestigungselementes so ausbilden, daß
diese Teile mit ihren Vorsprüngen 6 und 7 die Platten 1 und 2, also die miteinander zu verbindenden Bauelemente, mit Spiel halten.
Eine selbsttätige Entriegelung des Befestigungselementes, beispielsweise durch irgendeinen Rüttelvorgang, wird dabei durch den
Deckel 21 verhindert.
In den Fig. Io bis 13 sind ein Halteteil 3 und ein Verricgelungsteil
4 dargestellt, wobei das Verriegelungsteil 4 dazu dient, mit Preßsitz in ein vorderes Bauteil eingesetzt zu
werden und Halteteil 3 und Verriegelungsteil 4 so ausgebildet sind, daß diese beiden Teile im verriegelten Zustand durch .
erhebliche Reibung gegen Verdrehung gesichert sind. Dies bedeutet, daß die Bohrung 12 des Verriegelungsteiles 4 so eng
ist, daß sie sich stramm um den Schaft 5 des Halteteiles 3 schließt. Dabei ist die Buchse Io des Verriegelungsteiles 4
zusätzlich mit Rippen 23 versehen, die zur zusätzlichen Sicherung des Halteteiles 4 in dem vorderen Bauteil dienen und auf deren
Funktion näher in der Beschreibung zu Fig. 14 eingegangen wird.
Das Halteteil 3 besitzt auf seinen beiden Seiten die hier ballig ausgebildeten Vorsprünge 24 und 25. Die Balligkeit des
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Vorsprunges 25 erleichtert, das Einsetzen des Befestigungselementes in die Löcher miteinander zu verbindender Bauteile.
Die Balligkeit des Vorsprunges 24 dient in Verbindung mit dem Betätigungsglied 3o des Verriegelungsteiles 4 dazu, eine Lösung des verriegelten Befestigungselementes von Hand praktisch
unmöglich zu machen. Das Betätigungsglied 3o überragt nämlich den Vorsprung 24 nicht,, es hat demnach praktisch nur noch eine
Begrenzungswirkung hinsichtlich der Verdrehung von Halteteil 3 gegenüber dem Verriegelungsteil 4. Damit nun eine Verdrehung
in diesem Falle überhaupt möglich ist, die hier wegen des
Preßsitzes des Verriegelungsteiles 4 in dem betreffenden
Bauteil nur für das Halteteil 3 gegeben ist, besitzt dieses
in seinem Vorsprung 24 einen Schlitz 26 für einen Schraubendreher·
Die Wirkungsweise des in den Fig. Io bis 13 dargestellten Befestigungselementes
sei nunmehr anhand der Fig. 14 näher erläutert. Ih dieser Figur ist dieses Befestigungselement im
verriegelten Zustand dargestellt, wobei es die beiden Platten 1 und 2 miteinander verbindet. Die Buchse Io ist in diesem
Falle mit Preßsitz in die Platte 1 eingedrückt, wobei sich die Rippen 23 aufgrund ihrer schrägen Stirnfläche in dem
Material der Platte 1 besonders sicher verankern. Es ist dabei vorausgesetzt, daß es sich bei dem Material der Platte 1
um ein entsprechend nachgiebiges Material handelt, beispielsweise Pappe. Infolge dieser Verankerung der Buchse Io in der
Platte 1 besteht nun die Möglichkeit, das Halteteil mit seinem
Schaft 5 gegenüber der Buchse Io zu verdrehen, wozu ein Schraubendreher in den Schlitz 26 eingeführt und entsprechend
gedreht wird, bis das Betätigungsglied 3o gegen die betreffende Stirnfläche des Vorsprunges 24 anschlägt. Eine Verdrehung
des Vorsprunges 24 gegenüber dem Betätigungsglied 3o von Hand
ist dabei praktisch nicht möglich, da das Betätigungsglied 3o den Vorsprung 24 nicht überragt. *
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Da nun beim Verriegeln des Befestigungselementes der Vorsprung 25 des Halteteiles 3 sich aus einer Lage, in der dieser Vorsprung
25 zunächst mit der Buchse Io fluchtet (nicht dargestellt), in die in Fig. 14 gezeigte Lage verschiebt, wobei er mit der
Drehbewegung zugleich eine gegenüber der Platte 2 seitliche Vorschubbewegung ausübt, kann es zu einem Anstoßen der Kante
des Vorsprunges 25 mit dem Rand der Platte 2 kommen. Dies
wird bei der in den Pig. Io bis 12 dargestellten Ausführungsform des Halteteiles 3 dadurch vermieden, daß dessen Vorsprung
25/ der beim Einsetzen in die Platten 1 und 2 mit der Buchse Io fluchtet, auf seiner dem Bauteil 2 zugewandten
Seite mit einer schrägen Rampe 27 versehen ist. Diese Rampe 27 gibt dem Vorsprung 25 zu Beginn seiner Vordrehung gegenüber
der Platte 2 zunächst ein gewisses Spiel, das sich dann aufgrund der Schräge der Rampe 27 zunehmend verringert, bis
schließlich bei vollständiger Verdrehung der Vorsprung 25 mit seiner Fläche 23 fest an die Oberfläche 2 der Platte zu liegen
kommt und diese damit gegen die Platte 1 drückt. Auf diese Weise wird erreicht, daß sich das in den Fig. Io bis 13 dargestellte
Bauteil auch bei einem gewünschten festen Sitz ohne Schwierigkeiten verriegeln läßt.
Oben war bereits erwähnt, daß man das Verriegelungsteil zweckmäßig aus Kunststoff spritzt. Auch das Halteteil läßt sich
vorteilhaft aus Kunststoff spritzen, jedoch kann man dieses auch aus Metall spritzen.
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Claims (11)
1. Befestigungselement zur lösbaren Verbindung von plattenartigen
Bauteilen mit im wesentlichen gleich großen, kreisrunden
Löchern, durch die das Befestigungselement von einer Seite her hindurchgesteckt und festgestellt wird, gekennzeichnet
durch ein Halteteil (3), bei dem ein zylindrischer Schaft
(5). zuei radiale Vorsprünge (6, 7) verbindet, zuisehen denen
die zusammenzuhaltenden Bauteile (1, 2) liegen, und ein auf
dem Schaft (5) drehbar befestigtes Verriegelungsteil· (4) mit exzentrisch zum Schaft (5) sitzender Buchse (19), die
bei entsprechender Einstellung mit dem einen Vorsprung'(7)
im wesentlichen axial fluchtet, so daß sie mit dem Vorsprung
(7) in die Löcher (8, 9) paßt und bei Verdrehung die Vorsprünge (6, 7) gegenüber den Rändern der Löcher (8, 9) in
den Bauteilen (1, 2) verschiebt. .
2. Befestigungselement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Verriegelungsteil (4) eine exzentrische, hinsichtlich ihres Durchmessers an den Schaft (S) angepaßte Bohrung
(12) besitzt, die sich schlitzartig über die Außenfläche
des Schaftes (5) derart ausdehnt, daß sich ein sichelförmiger Querschnitt der Budhse (10) mit leicht zusammenlaufenden Enden (13, 14) ergibt, die elastisch um den Schaft (5)
rasten.
3. Befestigungselement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß aus der Buchse axial ein hebelartiges Betätigungsglied (11) auf derjenigen Seite ragt, die dem mit der
Buchse (10) fluchtenden Vorsprung (7) abgeuandt ist.
409851/0173
ORIQlMAL !MSPECTED
4. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der auf der Seite des Betätigungsgliedes
(1,1) liegende Vorsprung (6) mit Anschlägen (1S, 16) v/ersehen ist, die dem Betätigungsglied (11) eine
Verschuenkbarkeit um etua 1BO geben, uobei der eine Anschlag
(15) dem Betätigungsglied (11) eine Lage gibt, in der die Buchse (10) und der andere Vorsprung (7) miteinan-
■ der fluchten.
5. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da-.durch
gekennzeichnet, daß der mit der Buchse (1O) fluchtende
Vorsprung (7) auf seiner den Bauteilen (1, 2) zugewandten Seite nach Art eines stumpfen Konus (17) leicht
abgeschrägt ist.
6. Befestigungselement nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
"daß der mit der Buchse (10) fluchtende Vorsprung zwecks Schaffung einer Federzone (19) hakenartig ausgebildet ist.
7. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß es einen auf die Seite mit dem Betätigungsglied (11) passenden Deckel (21) besitzt, der
das Betätigungsglied (11) im verriegelten Zustand arretiert.
8. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungsteil (4) mit Preßsitz in das vordere Bauteil (1) eingesetzt ist und
Halteteil (3) und Verriegelungsteil (4) im verriegelten Zustand durch erhebliche Reibung gegen Verdrehung gesichert
sind.
Λ09851 /0173
9. Befestigungselement nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daC das Betätigungsglied (3ö) den betreffenden Vorsprung
(24) des Haltoteiles (3) nicht überragt und die Stirnseite des Schaftes (5) auf der Seite dieses Vorsprunges (24) mit
einem Schlitz (26) für einen Schraubendreher versehen ist»
10. Befestigungselement'nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß der mit der Büchse (10) fluchtende
Vorsprung (24) auf seiner den Bauteilen (1, 2) zugewandten
Seite derart abgeschrägt ist, daß sich eine schräge Rampe
(27) ergibt, die beim Verdrehen des Halteteiles (3) im
Sinne einer Verriegelung die Bauteile (I1 2). zunehmend
zusammendrückt.
11. Befestigungselement nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dai3 die beiden Vorsprünge (24, 25)
ballig ausgebildet sind*
409 851/0173
Priority Applications (6)
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