DE232811C - - Google Patents
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- DE232811C DE232811C DENDAT232811D DE232811DA DE232811C DE 232811 C DE232811 C DE 232811C DE NDAT232811 D DENDAT232811 D DE NDAT232811D DE 232811D A DE232811D A DE 232811DA DE 232811 C DE232811 C DE 232811C
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- door
- spring
- closer
- piston
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05F—DEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
- E05F3/00—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices
- E05F3/02—Closers or openers with braking devices, e.g. checks; Construction of pneumatic or liquid braking devices with pneumatic piston brakes
Landscapes
- Closing And Opening Devices For Wings, And Checks For Wings (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~~ M 232811 KLASSE
6Sd. GRUPPE
JOHANNES BUHLER in ULM a.D.
Federtürschließer. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1910 ab.
Die Erfindung betrifft einen Federtürschließer, bei dem zur Erzielung der Schließbewegung in
bekannter Weise zwei Federn angeordnet sind, welche nacheinander zur Wirkung kommen,
und von denen die eine die verhältnismäßig kleine Türreibung bis in die Nähe der Schließstellung
zu überwinden hat, während die andere Feder den eigentlichen Türschluß derart herbeizuführen
hat, daß sie erst kurz vor Tür-
) Schluß einsetzt, während ihre Spannkraft bis
dahin aufgespeichert ist. In der besonderen Anordnung der letzteren Feder liegt die Erfindung.
Durch die Neuerung wird ein sicherer Türschluß erreicht. Ein weiterer Vorteil liegt
darin, daß der Widerstand beim öffnen der Tür klein ist, weil die Federn nacheinander
und derart gespannt werden, daß die eine ausgeschaltet ist, wenn die andere sich zu
spannen beginnt.
j Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung in einer Ausführungsform und in Verbindung
mit einer pneumatischen Kolbenbremse dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι die Tür und den Schließer im Grundriß,
> wobei verschiedene Stellungen von Tür und Schließer angegeben sind,
Fig. 2 einen wagerechten Schnitt durch den Türschließer in der Schließstellung,
Fig. 3 einen teilweisen Aufriß des Schließers
Fig. 3 einen teilweisen Aufriß des Schließers
> in der Stellung nach Fig. 2,
Fig. 4 einen Querschnitt nach Linie A-B der Fig. 3,
Fig. 5 einen wagerechten Schnitt bei geöffneter Tür, bei der der Kolben an seinem Hubende
angelangt ist,
Fig. 6' einen teilweisen Aufriß des Schließers
in derselben Stellung wie in Fig. 5.
Wie aus Fig. ι ersichtlich, liegt der Bremszylinder
c und die Federn g und h zwischen
den Haltern an der Tür und dem Türgewände. In der Schließstellung (Fig. 1 und 2) ist die
Feder g spannungslos und könnte, entgegen der Zeichnung, mit Spielraum zwischen Zylinderdeckel
i und Federteller k liegen, während die Feder h die Tür ins Schloß drückt. Diese
sitzt zwischen dem Zylinderdeckel i und der Hülse m, welche innen zwei einander gegenüberliegende
Stifte η und außen ebenfalls zwei einander gegenüberliegende Stifte 0 aufweist
(Fig. 4). Die inneren Stifte greifen in Nuten der nicht drehbaren Kolbenstange ein, die
äußeren Stifte hingegen in Schlitze des achsial feststehenden Rohres p. Die Nuten und die
Schlitze bestehen aus einem achsial verlaufenden und einem schrägen Teil. Wenn die inneren
Stifte im schrägen Teil des einen sich befinden, so stehen die äußeren Stifte gewöhnlich im
achsialen Teil des anderen (Fig. 2 und 3) und umgekehrt (Fig. 5 und 6). Nur in einem Augenblick,
in welchem sich die Hülse m um die Kolbenstange dreht, wodurch die Feder k mit
dem festen Rohr p gekuppelt und dann auf dem weiteren Öffnungsweg ausgeschaltet ist,
befinden sich die vier Stifte im schrägen Teil von Kolbenstange und Rohr.
Macht man also die Tür α1 auf, so geht die
Hülse mit der Kolbenstange mit, und die von Anfang an gespannte Feder h wird zusammengedrückt
bis zu dem Augenblick ihrer Ausrchaltung, was in der Stellung a2' erfolgt.
Dann bleiben Hülse m und Feder h stehen, während die Kolbenstange sich durch die
Hülse hindurchschiebt bis zum Hubende. Die Zusammendrückuhg der Feder g braucht auf
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dem Öffnungsweg erst mit der Ausschaltung der Feder h oder kurz zuvor zu beginnen. Der
Luftkolben b wird dabei in den abgedichteten Zylinder c hineingeschoben. Dieser hat eine
weite Öffnung d auf der Deckelseite und eine enge, regelbare öffnung f auf der Bodenseite.
Die Luft auf der Bodenseite wird außer durch die öffnung f am Umfang des nachgiebigen
Manschettenkolbens b nach der Deckelseite
ίο hindurchgelassen. Ersteres ist nur möglich bis
' zur Stellung az, in welchem Augenblick der
Kolben die öffnung f zu überschieben beginnt.
Beim Zurückgehen der Tür wird die Kraft
der Schließfeder g gebremst, indem der Luftzutritt in den Bodenraum durch die oben angegebene
enge öffnung f nur allmählich erfolgen kann, vorausgesetzt, daß die Öffnung f
vom Kolben nicht überschoben ist. Die Tür schließt sich somit von Anfang des Loslassens an
langsam. Der Manschettenkolben läßt beim Rückgang des Kolbens keine Luft durch. Das
Bremsen dauert so lange an, bis die Tür in der Lage «2 in der Nähe der Schließstellung angelangt
ist, in welchem Augenblick der Kolben über die weite öffnung β hinweggleitet. Die Luft kann
nunmehr plötzlich in den Bodenraum einströmen, die Kraft der Feder g wird freigegeben.
Die Tür nähert sich der oben angegebenen Stellung a'1', und die bis dahin ausgeschaltete
Feder h wird in umgekehrter Weise, wie oben beschrieben, von selbst wieder eingeschaltet.
Die Feder g kann jetzt spannungslos sein, da die Feder h die Tür schließt.
Wird die Tür über die Stellung a3 hinaus aufgemacht, so überschreitet der Kolben die
enge öffnung f. Es kann dann keine Außenluft in den Bodenraum des Zylinders einströmen,
und die Kraft der Schließfeder g (die andere Feder h ist ja vollständig ausgeschaltet)
wird durch das entstehende Vakuum aufgehoben. Die Tür ist infolgedessen festgestellt.
Die Feststellung ist durch Erschütterung und Wind nicht so leicht beeinflußt, weil die Spannkraft der an sich leichten Feder g
nur eine mäßige ist, im Gegensatz dazu, wenn im ganzen nur eine einzige Feder, wie meistens,
vorhanden ist, die die Tür auch ins Schloß zu drücken hat.
Die Federn g und h können natürlich auch im Innern des Zylinders auf der Deckelseite
als Zugfedern angeordnet sein.
Die Hülse m kann auch in anderer Weise, als in der Zeichnung dargestellt, im achsial
beweglichen Teil (Kolbenstange) und im festen Teil (Rohr p) des Türschließers gelagert und
zwangläufig geführt sein.
Es sei noch erwähnt, daß die das Wesen der Erfindung bildende Einrichtung mit der Kolbenbremse
in keinem notwendigen Zusammenhang steht und deshalb auch an' Türschließern
ohne Bremse Anwendung finden kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Federtürschließer, bei welchem zur Erzielung der Schließbewegung zwei Federn angeordnet sind, welche nacheinander zur Wirkung kommen, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (m) der den Türschluß bewirkenden. Feder (h) einerseits im achsial 7 beweglichen und andererseits im festen Teil des Türschließers gelagert und zwangläufig geführt ist, so daß die Feder (h) beim Aufmachen der Tür nur bis zu einer gewissen Türstellung (a2') gespannt und dann mit dem festen Teil des Schließers gekuppelt und dadurch ausgeschaltet wird, um die aufgespeicherte Spannkraft auf dem Rückweg der Tür erst in jener Stellung (a2') für den Türschluß abzugeben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE232811C true DE232811C (de) |
Family
ID=492807
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT232811D Active DE232811C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE232811C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2448953A (en) * | 1945-04-05 | 1948-09-07 | Enoch J Blackmon | Door holder |
| DE1185505B (de) * | 1959-02-17 | 1965-01-14 | Athmer Fa F | Vorrichtung zum selbsttaetigen Schliessen eines Tuerfluegels und Abdichten des Bodenspaltes mittels einer zwanglaeufig bewegten Dichtleiste |
-
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- DE DENDAT232811D patent/DE232811C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2448953A (en) * | 1945-04-05 | 1948-09-07 | Enoch J Blackmon | Door holder |
| DE1185505B (de) * | 1959-02-17 | 1965-01-14 | Athmer Fa F | Vorrichtung zum selbsttaetigen Schliessen eines Tuerfluegels und Abdichten des Bodenspaltes mittels einer zwanglaeufig bewegten Dichtleiste |
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