DE2328039C3 - Dateneingabeeinrichtung - Google Patents
DateneingabeeinrichtungInfo
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Description
ίο Die Erfindung bezieht sich auf eine Dateneingabeeinrichrung
gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Bei einer bekannten Dateneingabeeinrichtung dieser
Art (US-PS 3623582) legt das erste Schieberegister umlaufend Impulse auf die Spaltenleitungen der
Tastenmatrix, während das zum ersten Schieberegister asynchron umlaufende zweite Schieberegister
über eine Koinzidenzschaltung die Zeilenleitungen der Tastenmatrfc abfragt Sobald über eine eingeschaltete
Taste das Impulssignal auf der Spaltenlei-
ao tung an die gerade abgefragte Zeilenleitung gelangt, werden durch die Koinzidenzschaltung über eine
Steuerschaltung beide Schieberegister in ihrem Umlauf angehalten.
Der zu diesem Zeitpunkt in den beiden Schiebere-
gistern festgehaltene Zählstand wird über einen als Code-Umsetzer dienenden Festspeicher in einen binären
Code umgesetzt und stellt die Information über die gedrückte Taste dar. Diese bekannte Dateneingabeeinrichtung
hat jedoch den Nachteil, daß sie kom-
pliziert aufgebaut ist und eine Vielzahl von Zwischenverbindungen zwischen den vorgenannten Funktionsblöcken enthält, die den Schaltungsaufbau außerordentlich
erschweren.
Ferner ist eine Dateneingabeeinrichtung bekannt
(DT-OS 1817635), bei der Zahleninformation aus einer Tastatur als binärcodierte Ziffern vorliegen, die
zur Weiterverarbeitung in Form zeitlich aufeinanderfolgender Binärsignale in ein erstes Schieberegister
eingegeben werden, wobei ein zu diesem parallel um-
laufendes zweites Schieberegister die zugehörigen Stellenwertinformationen erhall.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dateneingabeeinrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1
zu schaffen, die einfach aufgebaut ist und nur wenige Zwischenverbindungen aufweist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kennzeichnungsteil des Anspruchs 1 genannten
Maßnahmen gelöst.
Beider erfindungsgemäß aufgebauten Dateneinga-
beeinrichtung dient das erste Schieberegister dazu, den Spaltenleitungen der Tastenschaltermatrix zeitlich
aufeinanderfolgend Impulssignale zuzuführen, von denen eines über einen betätigten Tastenschalter
auf eine der Zeilenleitungen der Tastenschaltermatrix gelangt und in das zweite Schieberegister eingegeben
wird, das für die Dauer eines Impulsverteilungszyklus synchron mit dem ersten Schieberegister verschoben
wird, so daß die Speicherposition des eingegebenen Impulssignals nach Ablauf des Impulsverteilungszy-
klus der dem gedrückten Tastenschalter zugehörigen
Spaltenleitung entspricht. Auf diese Weise wird die Information über die Spaltenleitung allein den Zeilenleitungen
entnommen, so daß sich ein einfacher Aufbau ergibt, wobei die Anzahl der Zwischenverbindüngen
und insbesondere die Anzahl von Mehrfachverbindungen und sich überkreuzenden Verbindungen
auf ein Mindestmaß verringert ist. Die derart vereinfachte Schaltungsanordnung mit relativ gerin-
von Anschlußstellen ergibt ferner den yorteü, daß die Fehlerwahrscheinlichkeit bei der
Herstellung und beim Betrieb verringert ist. ~> * Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels vnter Bezug- - nähme auf die Zeichnungen näher erläutert.
Fig· 1 ist das Schaltbild einer erfindungsgemäßen
Dateneingabeeinrichtung;
Fig. 2 stellt die verschiedenen Impulssignale dar λ und dient zur Erläuterung der Arbeitsweise der Dateneingabeeinrichtung;
7^ Fig. 3 ist eine Draufsicht der Tastatur der Dateneingabeeinrichtung.
Gemäß Fig. 1 A, B und C besteht ein Schieberegister 21 aus Speicherelementen wie beispielsweise
Flipflops 11 bis 18, die so miteinander verbunden sind, daß der Ausgangsanschluß Q einer vorausgehenden
„, Stuf2 mit dem Eingangsanschluß D der nächsten Stufe
verbunden ist. Der Eingangsanschluß D der ersten Stufe ist mit einer Klemme 19 verbunden, an die ein
Startimpuls TWE angelegt wird. Die Anschlüsse T der Flipflops 11 bis 18 sind alle an eine Klemme 20
angeschlossen, an die Schiebe- bzw. Taktimpulse angelegt werden. Die Ausgangsleitungen 11' bis 18' der
Fhpflops 11 bis 18 stehen als Spaltenleitungen über Tastenschalter Kl bis K32 mit vier Signalleitungen
22 bis 25 als Zeilenleitungen in Verbindung.
Nachstehend wird die Arbeitsweise des Schieberegisters 21 der oben angegebenen Konstruktion unter
Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben. Wenn die bsi B
in Fig. 2 gezeigten Startimpulse TWE an die Klemme 19 angelegt werden, während die Schiebe- oder Taktimpulse
gemäß der Darstellung bei A in Fi g. 2 an die Klemme 20 angelegt sind, werden die durch TDO bis
TDl bei C in Fig. 2 dargestellten Steuersignale nacheinander
an den Ausgangsleitungen 11' bis 18' der Stufen des Schieberegisters 21 ausgegeben. Das heißt,
das Steuersignal TDO wird an der Ausgangsleitung 11' ausgegeben, das Steuersignal TDl an der Ausgangsleitung
12' usw. Wenn einer der Tastenschalter Kl bis K32 geschlossen wird, wird das Steuersignal
(eines der Steuersignale TDO bis TD7) von einer der Ausgangsleitungen 11' bis 18', mit der der betätigte
Tastenschalter K verbunden ist, auf eine der Signalleitungen 22 bis 25 gegeben. Wenn beispielsweise irgendeiner
der Tastenschalter Kl bis K4 geschlossen wird, erscheint das Steuersignal TDO an der an den
Tastenschalter angeschlossenen Signalleitung der Signalleitungen 22 bis 25. Wenn irgendeiner der Tastenschalter
K5bis KS geschlossen wird, erscheint das Steuersignal TDl an der angeschlossenen Signalleitung
der Signalleitungen 22 bis 25.
W5S in Fig. IA, B und C dargestellt, sind die Signalleitungen
22 bis 25 an Eingänge eines ODER-Glieds 26 angeschlossen; die Signalleitungen 22 und
24 liegen außerdem an einem ODER-Glied 27 und die Signalleitungen 22 und 23 stehen mit einem
ODER-Glied 28 in Verbindung. Die ODER-Glieder 27 und 28 werden dazu benützt, zu unterscheiden,
auf welcher Signalleitung das Steuersignal erscheint. Wenn beispielsweise von den ODER-Gliedern 27 und
Λ Hi gleichzeitig Ausgangssignale ausgegeben werden,
*"< erscheint das Steuersignal auf der Signalleitung 22.
', , Wenn nur am ODER-Glied 27 ein Ausgangssignal
' - erhalten wird, erscheint das Steuersignal auf der SifV>
gnalleitung 24. Wenn nur von dem ODER-Glied 28 L£ ^ein Ausgangssignal erhalten wird, erscheint das Steu-%
" ersienal auf der Signalleitung 23. Wenn weder vom ODER-Glied 27 noch vom ODER-Glied 28 ein Ausgangssignal
erhalten wird, erscheint das Steuersignal auf der Signalleitung 25. Als Ergebnis wird das Schließen
eines der Tastenschalter Kl bis K32 über die Ausgänge der ODER-Glieder 26,27 und 28 ermittelt.
Wenn beispielsweise das Steuersignal TDO vom ODER-Glied 26 erhalten wird und die ODER-Glieder
27 und 28 kein Ausgangssignal liefern, folgt daraus, daß der Tastenschalter Kl geschlossen ist. Wenn
ίο das Steuersignal TDl vom ODER-Glied 26 abgegeben
wird und von beiden ODER-Gliedern 27 und 28 ein Signal erhalten wird, folgt daraus, daß der Tastenschalter
KS geschlossen ist.
Dadurch, daß die beim Schließen der Tastenschalter erzeugten Signale nicht allein aus einer Gleichstromkomponente,
sondern auch aus den Steuersignalen TDO bis TD7 bestehen, kann die Anzahl der Signalleitungen reduziert werden. Die Signale zur
Unterscheidung von 32 Signalen der Tastenschalter Kl bis K32 können von nur vier SignalJeitungen 22
bis 25 abgeleitet werden. Sogar dann, wenn die Leitungen zu den Klemmen 19 und 20 für das Anlegen
der Startimpulse TWE und Schiebe- oder Taktimpulse hinzugezählt werden, werden nur sechs Signalleitungen
benötigt. Wenn darüber hinaus an Stelle der Signalleitungen 22 bis 25 die Ausgangsleitungen der
ODER-Glieder 26 bis 28 verwendet werden, wird die Anzahl der für die Unterscheidung der 32 Tastensignale
erforderlichen Signalleitungen .auf nur fünf Signalleitungen
verringert.
Das Schieberegister 21 ist nicht erforderlich, wenn das Schieberegister benützt wird, das bei einer herkömmlichen
Anzeigeeinrichtung zur Erzeugung der Auftastimpulse für die dynamische Steuerung der An-Zeigeeinrichtung
verwendet wird. Eine Anzeigeeinrichtung 59 wird zur Anzeige eines Operanden oder
des Ergebnisses einer arithmetischen Operation benützt. Bei einer herkömmlichen Anzeigeeinrichtung
werden die Anzeigeeinheiten (im vorliegenden Beispiel Kaltkathodenröhre^ 60° bis 607 zur Anzeige einer
Zahl nicht gleichzeitig eingeschaltet, sondern von einer Ziffcrnstelle zur nächsten Ziffernstelle aufeinanderfolgend
eingeschaltet, um eine Zahl Ziffer für Ziffer anzuzeigen. Die Anzeigeeinrichtung 59 besitzt
daher üblicherweise Ziffernimpulsleitungen zur Übertragung der Ziffernimpulse zur aufeinanderfolgenden
Einschaltung der Anzeigeeinheiten, Verbindungsleitungen 61, die die jeweiligen Elektroden der
Anzeigeeinheiten zur Anzeige derselben Ziffer miteinander verbinden, und einen Code-Umsetzer 62
zum Anlegen der Signale an die Anzeigeeinheiten über die Verbindungsleitungen 61. Als Ziffernimpulse
werden die Steuersignale TDO bis TD7 benützt, so daß die Konstruktion der Dateneingabeeinrichtung
55. weiter vereinfacht wird.
Die Ausgangssignale, die von den ODER-Gliedern 26, 27 und 28 zur Unterscheidung des geschlossenen
Tastenschalters K abgegeben werden, werden an ein zweites Schieberegister 29 sowie an Flipflops 30 bzw.
31 gegeben, deren Ausgangssignale einer Matrix 32 zur Dekodierung des den geschlossenen Tastenschalter
K repräsentierenden Signals zugeführt werden. Das zweite Schieberegister 29, dem das Ausgangssignal
des ODER-Glieds 26, d.h. eines der Steuersignale TDO bis TD7 zugeführt wird, weist generell acht
in Reihe geschaltete Speicherelemente IV bis 182 auf,
an deren Anschlüsse T die Taktimpulse gegeben werden. Wenn einer der Tastenschalter Kl bis K32 ge-
schlossen wird und die Schiebeimpulse den Schieberegistern
21 und 29 zugeführt werden, gibt das dem geschlossenen Tastenschalter K entsprechende Speicherelement
II2 bis 182 ein Ausgangssignal aus. Wenn
beispielsweise der Tastenschalter KlS geschlossen wird, ist die Ausgangsleitung 14' der vierten Stufe im
Schieberegister 21 mit der Signalleitung 23 verbunden, so daß das bei C in Fig. 2 gezeigte Steuersignal
TD3 vom ODER-Glied 26 ausgegeben wird, wobei es zugleich auch vom ODER-Glied 28 ausgegeben
wird. Wenn also der Tastenschalter KlS geschlossen wird, erscheint das Steuersignal TD3 auf der Signalleitung
23, nachdem vier Schiebeimpulse angelegt worden sind. Das Steuersignal TD3 wird über das
ODER-Glied 26 an die erste Stufe 182 des zweiten Schieberegisters 29 angelegt, an das bereits vier
Schiebeimpulse gelangt sind. Wenn daher der vierte Schiebeimpuls angelegt wird, wird von dem Speicherelement
182 ein Ausgangssignal abgegeben.
Wenn der fünfte Impuls an beide Schieberegister
21 und 29 angelegt wird, wird kein Ausgangssignal des Schieberegisters 21 über das ODER-Glied 26
ausgegeben, sondern die in dem Schieberegister 29 gespeicherte Information um einen Schritt verschoben,
so daß aus dem zweiten Speicherelement 172 ein Ausgangssignal abgegeben wird.
Auf diese Weise wird in Abhängigkeit von den Schiebeimpulsen der Inhalt des zweiten Schieberegisters
29 schrittweise nach rechts verschoben; wenn der achte Schiebeimpuls zugeführt wird, wird das Ausgangssignal
von dem Speicherelement 142 des zweiten Schieberegisters 29 abgegeben. Das an einen Eingangsanschluß
eines UND-Glieds 33 angelegte Signal Q3 besitzt gemäß der Darstellung bei D in Fig. 2 eine
Impulsdauer von J0 bis I7, so daß die Schiebeimpulse
nach dem achten Schiebeimpuls nicht an das Schieberegister 29 gelangen. Das hat zur Folge, daß das Ausgangssignal
kontinuierlich von dem Speicherelement 142 abgegeben wird.
Wie vorstehend beschrieben, wird das Steuersignal von dem ersten Schieberegister 21 an das zweite
Schieberegister 29 geführt, an das die Schiebeimpulse für eine der Impulsbreite des Signals Q3 entsprechende
Periode angelegt werden. Wenn daher an der Ausgangsleitung 11' das Ausgangssignal erscheint,
wird es von der Ausgangsleitung II3 des Speicherelements
II2 des zweiten Schieberegisters 29 ausgegeben. In derselben Weise wird das Ausgangssignal auch
an der Ausgangsleitung 123 erhalten, wenn es an der Ausgangsleitung 12' erscheint, usw.
Die Ausgangssignale der ODER-Glieder 27 und 28 werden an jeweils einen der Eingangsanschlüsse
der UND-Glieder 34 und 35 geführt, an deren anderen Eingangsanschlüssen das Signal QS anliegt, während
die Ausgangssignale der UND-Glieder 34 und 35 an die Setzeingangsanschlüsse S der Flipflops 30
and 31 gegeben werden und die Ausgangsanschlüsse der Flipflops 30 and 31 direkt und über Inverter 36
and 37 mit der Matrix 32 verbunden sind. Diese vier Emgangszuleirungen sind mit den Ausgangsleitungen
II3 bis 183 des Schieberegisters 29 über Matrixschaltungen
Ml bis Λ#8 mit Ausgangsleitungen 221 bis 25',
222 bis 2S2... und 22* bis 25* kombiniert, wie es in
Fig. 1 gezeigt ist. Das dem Signal an der Signalleitung
22 entsprechende Ausgangssigna! wird von den Ausgangsteitungen
22" (η - 1 bis 8) abgegeben; das dem Signal an der Signafleitung 23 entsprechende Ausgangssignal
wird von den Ausgangsleitungen 23" (η = 1 bis 8) abgegeben; das dem Signal an der Signalleitung
24* entsprechende Ausgangssignal wird von den Ausgangsleitungen 24" {η = 1 bis 8) abgegeben;
und das dem Signal an der Signalleitung 25 entsprechende Ausgangssignal wird an den Ausgangsleitungen
25" (η = 1 bis 8) abgegeben.
Wenn daher ein Tastenschalter geschlossen wird, wird an einer der Ausgangsleitungen 22", 23", 24" und
25" (n = 1 bis 8) der Matrizen Ml bis M8 ein Ausgangssignal
ausgegeben. Das von einer bestimmten Ausgangsleitung ausgegebene Ausgangssignal zeigt
also an, welcher Tastenschalter gerade geschlossen ist. Wenn beispielsweise der Tastenschalter KlS geschlossen
wird, wird das Ausgangssignal an der Aus-
gangsleitung 233 ausgegeben. Die Flipflops 30 und 31 werden durch die Signale 739 zurückgestellt, die in
Fig. 2 bei £ gezeigt sind.
Beim Ausführungsbeispiel liegt das dem geschlossenen
Tastenschalter entsprechende Ausgangssignal
ao an einer Matrixschaltung 38 (deren Verknüpfungspunkte in der Zeichnung nur teilweise dargestellt
sind), um so einen Adressierbefehl für diesen Festspeicher zu erhalten. Die Ausgangssignale der Matrixschaltung
38 werden UND-Gliedern 39 bis 48 zugeführt, auf die der in Fig. 2 bei F gezeigte
Tastenlesebefehl RDK gegeben wird, damit sie entsprechend den Adressierbefehlen der als Festspeicher
und Codierer dienenden Matrixschaltung 38 in einen Parallel-Serien-Umsetzer gelangen. Dabei werden sie
über ODER-Glieder 39' bis 48T parallel in Speicherelemente
39* bis 482 eines Schieberegisters 41 übertragen,
während die Takt- oder Schiebeimpulse von der Klemme 20 an das Schieberegister 41 angelegt
werden, so daß die codierten Signale in serieller Form
erhalten werden.
Nachstehend wird eine Schaltung 49 beschrieben, die bei gleichzeitigem Betätigen zweier Tp'tenschalter
die Eingabe sperrt und eine Anzeige bewirkt. Die über das ODER-Glied 26 übertragenen Signale werden ei-
nem UND-Glied 50 zugeführt, an dem das in Fig. 2 bei D gezeigte Signal Q3 anliegt. Durch das Ausgangssignal
des UND-Giieds 50 wird ein Flipflop 51 gesetzt. Das Ausgangssignal des UND-Glieds 50 wird
ferner einem UND-Glied 52 zugeführt, dessen Aus-
gangssignal ein Flipflop 53 setzt. Das Flipflop 53 wird dann gesetzt, wenn zwei Tastenschalter gleichzeitig
geschlossen sind, wobei sein Ausgangssignal einem UND-Glied 54 zugeführt wird, an das der bei F in
Fig. 2 gezeigte Tastenlesebefehl RDX gelegt wird
und dessen Ausgangssignal ein Flipflop 55 setzt. Das
Ausgangssignal des Flipflops 55 wird dazu benützt,
eine Anzeigelampe 58 einzuschalten, die anzeigt, daß
zwei Tastenschalter gleichzeitig geschlossen sind.
Nunmehr wird die Arbeitsweise bei gleichzeitigem
Schließen der Tastenschalter Kl und K9 beschrieben.
Durch Schließen des Tastenschalters JTl gelangt das Steuersignal TDO von dem ODER-Glied 26 über das
UND-Glied 50 an das Flipflop 51, so daß das Flipflop
51 gesetzt wird. Das Setz-Ausgangssignal wird dem
UND-Glied 52 rigeführt, dem jedoch kein Ausgangssignal
von dem UND-Glied 50 zugeführt wird, so daß das UND-Glied 52 gesperrt bleibt. Das Setzausgangssignal
des Flipflops Sl wird aufrechterhalten, bis das Rücksetzsignal 739 zugeführt wird; wenn aber
der Tastenschalter K9bei einer Doppelbetätigung geschlossen
wird und das Steuersignal 7D2 ansteht, bevor das Rücksetzsignal 739 zugeführt wird, gibt das
UND-Glied 52 cm Signal aas. durch das das Flipflop
(j
53 gesetzt wird, das sein Setz-Ausgangssignal an das
UND-Glied 54 gibt. Sobald am UND-Glied 54 der lastenlesebefehl RDK ansteht, wird das Flipflop 55
durch das Ausgangssignal des UND-Glieds 54 gesetzt, so daß die Anzeigelampe 58 eingeschaltet wird. Sogar
wenn das Rücksetzsignal Γ39 zugeführt wird, werden nur die Flipflops 51 und 53 zurückgesetzt, während
das Flipflop 55 nicht zurückgesetzt wird, so daß die Anzeigelampe 58 eingeschaltet bleibt. Die Anzeigelampe
58 wird durch das Zurücksetzen des Flipflops 55 ausgeschaltet, was durch ein beim Drücken einer
Rückstelltaste erzeugtes Löschsignal bewirkt wird.
Das Setz-Ausgangssignal des Flipflops 55 wird einem Eingangsanschluß eines NAND-Glieds 56 zugeführt,
dessen anderer Eingangsanschluß ein Signal von dem Codierer 38 erhält. Es ist zu bemerken, daß die
Matrix beim Drücken von Funktionstasten wie beispielsweise CM-, CE-, RE- oder T-Tasten kein Signal
ausgibt. Das Ausgangssignal des NAND-Glieds 56 wird einem Eingangsanschluß eines UND-Glieds 57
zugeführt, dessen anderer Eingangsanschluß das Setz-Ausgangssignal des Flipflops 51 erhält, wobei das
Ausgangssignal des UND-Glieds 57 als Befehlssignal für das Weiterverbinden des Festspeichers benutzt
wird. Das heißt, wenn das Ausgangssignal des UND-Glieds »0« ist, wird der Festspeicher nicht weiterverbunden
und ist elektrisch verriegelt.
Wenn die Tastenschalter Kl bis K9 gleichzeitig geschlossen
werden, wird daher das Flipflop 55 gesetzt, so daß das Signal »1« einem Eingangsanschluß des
NAND-Glieds 56 zugeführt wird, während das Signal »1« von der Matrix 38 an den anderen Eingangsanschluß
gelangt. Daraufhin wird das Ausgangssignal »0« des NAND-Glieds 56 einem Eingangsanschluß
des UND-Glieds 57 zugeführt. Unter diesen Bedingungen ist das Flipflop 51 gesetzt, wobei aber das
Ausgangssignal des UND-Glieds 57 »0« ist. Als Folge davon wird die Ausgabe aus dem Festspeicher gesperrt,
so daß also die Dateneingabe elektronisch verriegelt ist. Wenn nur der Tastenschalter Kl geschlossen
wird, sind die dem NAND-Glied 56 zugeführten Eingangssignale »0« und »1«, während die dem
UND-Glied 57 zugeführten Eingangssignale beide »1« sind, so daß dessen Ausgangssignal »1« ist. Dadurch
wird der Festspeicher weiterverbunden.
Wenn also, wie vorstehend beschrieben, die Tastenschalter Kl und K9, die die unterschiedlichen
Steuersignale TDO und TDl erzeugen, gleichzeitig geschlossen werden, können ihre Eingaben wirksam
ίο gesperrt werden; wenn jedoch gleichzeitig solche Tastenschalter
geschlossen werden, die dasselbe Steuersignal erzeugen, kann die Eingabe der Steuersignale
nicht unterbunden werden, so daß diese fehlerhaft eingegeben werden. Wenn beispielsweise die Tastenschalter
Kl und Kl gleichzeitig geschlossen werden, erscheinen die Ausgangssignale gleichzeitig sowohl an
der Ausgangsleitung 258 als auch an der Ausgangsleitung 24" und werden in das Schieberegister 41 übertragen.
Im allgemeinen wird ein gleichzeitiges Schließen von zwei Tastenschaltern durch gleichzeitiges Drükken
benachbarter Tasten verursacht. Um dieses Problem zu lösen, sind die Tasten in der Dateneingabeeinrichtung
erfindungsgemäß so angeordnet, daß
as benachbarte Tastenschalter nicht dasselbe Steuersignal
erzeugen. Diese Anordnung wird unter Bezugnahme auf Fig. 3 beschrieben, die ein Tastenfeld und
die Erzeugung der Steuersignale zeigt. Wie aus Fig. 3 klar hervorgeht, sind die Tastenschalter K3 und KA,
die dasselbe Steuersignal ΓΟΟ erzeugen, als Tastenschalter zum Eingeben der »5« bzw. »0« in einem
gegenseitigen Abstand zueinander angeordnet. In gleicher Weise sind die Tastenschalter Kl und KB,
die dasselbe Steuersignal TDl erzeugen, als Tasten-Schalter zur Eingabe der »6« bzw. »1« in gegenseitigem
Abstand angeordnet; dies gilt ebenso für die anderen Tastenschalter. Auf diese Weise kann die
irrtümliche Eingabe eines Eingangssignals durch gleichzeitiges Niederdrücken zweier Tasten vollständig
vermieden werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
«09684/273
Claims (8)
- Patentansprüche:J. Datisneingabeeinrichtung mit einer Mehrzahl von Tastenschaltern in Matrixanordnung mit mindestens einer Zeilenleitung und einer Mehrzahl von Spaltenleitungen, die durch die Tastenschalter elektrisch verbindbar sind, mit einem ersten Schieberegister als Impulsverteiler zum zeitlich aufeinanderfolgenden Anlegen eines Impulssignals an jeweils eine Spaltenleitung sowie mit einem zweiten Schieberegister, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Schieberegister (29) mit jedem über einen der Tastenschalter (Kl bis £32) auf eine der Zeilenleitungen (22 bis 25) gelangenden Impulssignal beaufschlagt ist und für die Dauer eines Impulsverteilungszyklus (i0 bis /g) im Gleichtakt zum ersten Schieberegister (21) verschoben wird, so daß der nach Ablauf des Impulsverteilungszyklus vorliegende Speicherzustand des zweiten Schieberegisters (29) Aufschluß über die dem gedrückten Tastenschalter zugehörige Spaltenleitung (H' bis 18') gibt.
- 2. Dateneingabeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Beaufschlagung des zweiten Schieberegisters (29) mit jedem auf eine der Zeilenleitungen (22 bis 25) gelangenden Impulssignal ein mit allen Zeilenleitungen verbundenes ODER-Glied (26) vorgesehen ist.
- 3. Dateneingabeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine an den Zeilenleitungen (22 bis 24) angeschlossene Einrichtung (27, 28, 30, 31) zum Ermitteln der das Impulssignal führenden Zeilenleitung.
- 4. Dateneingabeeinrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Decodierer (32) zum Ermitteln des gedrückten Tastenschalters durch Decodieren des Ausgangssignals jeder einzelnen Stufe des zweiten Schieberegisters (29) zusammen mit dem Ausgangssignal der Einrichtung (27, 28, 30, 31) zum Ermitteln der das Impulssignal führenden Zeilenleitung.
- 5. Dateneingabeeinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Ermitteln der das Impulssignal führenden Zeilenleitung einen Codierer (27, 28) zum Identifizieren der gesuchten Zeilenleitung aufweist, dem ein Speicher (30, 31) für die Identifizierungsinformation nachgeschaltet ist.
- 6. Dateneingabeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet, durch ein Verknüpfungsglied (33) zum Anlegen von Schiebeimpulsen an das zweite Schieberegister (29) in der der Stufenzahl desselben entsprechenden Anzahl.
- 7. Dateneingabeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein erstes Speicherglied (50, 51) zum Speichern des Auftretens eines Impulssignals auf einer der Zeilenleitungen sowie ein zweites Speicherglied (52, 53), das zur Erzeugung eines Signals beim versehentlichen gleichzeitigen Drücken eines weiteren Tastenschalters auf das entsprechende zweite Impulssignal und das Ausgangssignal des ersten Speicherglieds anspricht.
- 8. Dateneingabeeinrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastenschalter (ATl bis K32) in einer Tastatur so verteilt angeordnet sind, daß die jeweils einer der Spaltenleitungen (H' bis 18') zugeordneten Tastenschalter nicht zueinander benachbart angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP47054948A JPS5245450B2 (de) | 1972-06-02 | 1972-06-02 | |
| JP5494872 | 1972-06-02 | ||
| JP7390772 | 1972-06-22 | ||
| JP7390772U JPS4949826U (de) | 1972-06-22 | 1972-06-22 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2328039A1 DE2328039A1 (de) | 1973-12-06 |
| DE2328039B2 DE2328039B2 (de) | 1976-05-26 |
| DE2328039C3 true DE2328039C3 (de) | 1977-01-27 |
Family
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