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DE2327840A1 - Dachaufbau - Google Patents

Dachaufbau

Info

Publication number
DE2327840A1
DE2327840A1 DE19732327840 DE2327840A DE2327840A1 DE 2327840 A1 DE2327840 A1 DE 2327840A1 DE 19732327840 DE19732327840 DE 19732327840 DE 2327840 A DE2327840 A DE 2327840A DE 2327840 A1 DE2327840 A1 DE 2327840A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating layer
roof structure
layer
membrane
heat
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732327840
Other languages
English (en)
Inventor
C E Dyball
R Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Chemical Europe SA
Original Assignee
Dow Chemical Europe SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Chemical Europe SA filed Critical Dow Chemical Europe SA
Priority to DE19732327840 priority Critical patent/DE2327840A1/de
Publication of DE2327840A1 publication Critical patent/DE2327840A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure
    • E04D13/1606Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure
    • E04D13/1662Inverted roofs or exteriorly insulated roofs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)

Description

  • DACHAUFBAU Diese Erfindung betrifft einen Dachaufbau, insbesondere für ein Flachdach, mit einer Rohdecke, einer wasserundurchlässigen Membrane und einer wärme-isolierenden Schicht, dessen Schalldämmung durch Einbau einer schall-isolierenden Schicht aus einem flexiblen und federnden Schaumkunststoff verbessert ist.
  • Zum Schutz gegen Wetter und andere äußere widrige Einflüsse, hat man für Flachdächer bereits einen umgekehrten Dachaufbau verwendet, mit einer Rohdecke, einer an die obere Oberfläche dieser Rohdecke angrenzenden wasserundurchlSssigen Membrane und einer an die obere Oberfläche dieser wasserundurchlässigen Membrane angrenzenden wärme-isolierenden Schicht. Eine besondere Anwendung haben solche Dachaufbauten bei einem terassenförmigen Dach bzw. einem Flachdach gefunden, wie es in Appartementhäusern oder in anderen mehrstockigen Gebäuden verwendet wird. Die obere Oberfläche des umgekehrten Dachaufbaus,' d.h. die exponierte obere Oberfläche der wärme-isolierenden Schicht, dient als Boden des Flachdachs.Der untere Teil des umge kehrten Dachaufbaus ist in vielen Fällen in das Dach des Raums in dem darunter liegenden Stockwerk eingebaut. Unter diesen Umständen besteht der Wunsch nach einem umgekehrten Dachaufbau, der eine gute Dämmung gegen Trittschall besitzt, so daß so wenig Schall als möglich, der z.B. von gehenden Menschen oder herunter fallenden Gegenständen stammt, durch das-Dach in den darunter liegenden Raum übertragen wird.
  • Die vorliegende Erfindung richtet sich auf den Einbau eines flexiblen und federnden Schaumkunststoffs in einen umgekehrten Dachaufbau, wodurch die Schalldämmung des Dachaufbaus gegen Trittschall verbessert wird.
  • Gegenstand der Erfindung ist ein Dachaufbau mit einer zwischen einer Rohdecke und einer wärme-isolierenden Schicht angeordneten wasserundurchlässigen Membrane, der gekennzeichnet ist durch eine schall-isolierende Schicht aus einem flexiblen und federnden Schaumkunststoff, die entweder an der oberen oder an der unteren Oberfläche der wasserundurchlässigen Membrane angeordnet ist.
  • Durch Einbau einer Schicht eines derartigen Schaumkunststoffs wird die Übertragung des Trittschalls von der Oberfläche des Dachaufbaus zu der Unterseite der Rohdecke wesentlich reduziert.
  • Es ist dadurch ohne weiteres möglich, Dachaufbauten nach der Erfindung herzustellen, die den gesetzlichen Anforderungen für die Schalldämmung entsprechen.
  • Der bei er Erfindung in der schalldämmenden Schicht verwendete Schaumkunststoff kann aus einer Vielzahl von flexiblen und federnden Schaumkunststoffen bestehen, einschliesslich der Schaumkunststoffe aus Homo- und Copolymeren von Olefinen, wie Polyäthylen oder Polypropylen, Äthylenvinylacetat-Copolymeren, Polyurethane und Polystyrol. Als bevorzugter Schaumkunststoff wird Polyäthylenschaumstoff verwendet. Dieser Schaumstoff besteht bevorzugt aus einem Polyäthylen von niedriger Dichte und wird in der Regel in Schichtdicken bis zu etwa 10 mm verwendet. Der Polyäthylenschaumstoff besitzt bevorzugt geschlossene Zellen und die Schaumstõffdicht liegt in der Regel bei 30 bis 50 kg/m3.
  • Die Erfindung wir im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen noch näher erläutert, die folgendes zeigen: Figur 1 eine isometrische Ansicht eines teilweise weggeschnittenen Dachaufbaus und Figur 2 eine Querschnittsansicht einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
  • In Figur 1 wird eine schematische isometrische Darstellung eines Dachaufbaus nach der Erfindung gezeigt, der in allgemeiner Weise durch die Referenzzahl 10 bezeichnet wird. Der Dachaufbau 10 enthält eine Rohdecke 11. Die Rohdecke 11 hat eine obere Oberfläche 12 und eine untere Oberfläche 13. Eine wasserundurchlästige Membrane 14 ist an der oberen Oberfläche 12 der Rohdecke 11 angeordnet. Die wasserundurchlässige Membrane 14 kann eine Vielzahl von alternierenden Schichten aus Filz und einem bituminösen Material enthalten oder aus einem Film oder einer Folie aus einem synthetischen thermoplastischen Kunststoff bestehen. Eine Schicht 15 aus einem flexiblen und federnden Schaumkunststoff ist an der oberen Oberfläche der wasserundurchlässigen Membrane 14 angeordnet. Eine wärme-isolierende Schicht 16, die eine untere Oberfläche 17 und eine obere Oberfläche 18 besitzt, ist an der Oberfläche der Schaumkunststoffschicht 15 abgewandt von der Oberfläche 12 der Rohdecke angeordnet. Die wärme-isolierende Schicht 16 besitzt eine Konfiguration mit geschlossenen Zellen und ist beständig und undurchlässig gegenüber Wasser. Eine Schutzschicht 19 ist auf der Oberfläche 18 der wärme-isolierenden Schicht 16 angeordnet.
  • Eine andere Ausführungsform der Erfindung ist in Figur 2 dargestellt und wird dort in allgemeiner Weise mit der Referenszahl 20 bezeichnet. Der Dachaufbau 20 besitzt eine Rohdecke 21 mit einer oberen Oberfläche 22 und einer unteren Oberfläche 23.
  • Die Rohdecke 21 wird durch eine Vielzahl von Sparren 24 getragen, die zum Eingriff mit der unteren Oberfläche 23 der Rohdecke 21 kommen. Eine flexible und federnde Schaumkunststoffschicht 36 ist an der oberen Oberfläche 22 der Decke 21 angerdnet. Eine wasserundurchlässige Membrane ist über der oberen Oberfläche der Schaumkunststoffschicht 36 angeordneto Die Membrane 26 kann aus einem Film oder einer Folie aus einem synthetischen thermoplastischen Kunststoff bestehen. Alternativ kann die Membrane 26 von einer Vielzahl von alternierenden Schichten aus Filz 27 und Schichten aus einem bituminösen Material 28 gebildet werden, wobei die obere und die untere Oberfläche 29 und 30 der Membrane 26 aus bituminösen Material bestehen. Eine wärme-isolierende Schicht 32 ist mit der oberen Oberfläche 29 der wasserundurchlässigen Membrane 26 verbunden. Die wärme-isolierende Schicht-32 hat eine obere Oberfläche 33 und eine untere Oberfläche 34.
  • Die untere Oberfläche 34 der Schicht 32 ist fest in die bituminöse obere Oberfläche 29 der Membrane 26 eingebettet.
  • Eine Schutzschicht-35 ist an der oberen Oberfläche 33 der wärmeisolierenden Schicht 32 vorgesehen und dieser Schutzüberzug 35 enthält kleinteiligen silikatischen Sand.
  • Für die einzelnen Kompnnenten des Dachaufbaus kann eine Vielzahl von Materialien verwendet werden. Die Rohdecke oder diz TFagekonstruktiondes Dachs kann aus Stahl, Holz, laminiertem Holz, Pappe, Zement, zu Zement, Asbestpappe, Bohlen und dergleichen bestehen. Die Rohdecke kann in beliebiger bekannter Weise getragen werden, z.B. indem sie fest mit dem Balkenwerk Oder mit den Sparren durch Nägel, Schrauben oder Bolzen bef.estigtwird. Die Rohdecke kann aus vorgefertigten Platten hergestellt werden, die in geeignete Aussparungen in einem Rahmenwerk eingeführt werden und in bekannter Weise hergestellt werden. Die wasserundurchlässige Membrane kann aus einer großen Vielzahl von wasserundurchlässigen Materialien bestehen oder diese enthalten. Als Beispiel dafür seien die üblichen asphaltischen oder bituminösen Massen genannt, die für Dächer verwendet werden, und auch Laminate der bituminösen Materialien mit faserförmigen Produkten, wie Dachfilz, der organische oder anorganische Fasern enthält. Zweckmäßigerweise werden ein derartiger Filz und das bituminöse Material in abwechselnden Schichten verwendet, um eine wasserundurchlässige Membrane von der gewünschten Dicke zu ert halten, die die mechanische Festigkeit besitzt, um den Bewegungen der Rohdecke und der damit verbundenen Tragekonstruktion widerstehen zu können. In vielen Fällen wird bevorzugt eine wasserundurchlässige Membrane aus einem Film oder einer Folie aus einem synthetischen thermoplastischen Kunststoff, wie Polyäthylen, Polyvinylchlorid, Butyllkautschuk und dergleichen verwendet, wobei eine solche Membrane mit der Rohdecke durch einer geeigneten Klebstoff verbunden wird. Man kann einen oder mehrere Schichten eines derartigen Materials in Abhängigkeit von den gewünschten Eigenschaften des fertigen Aufbaus verwenden.
  • - Das bei der Erfindung in einer Schicht benutzte wärme-isoliegende Material ist zweckmäßigerweise ein Material mitge geschlossenen Zellen, das im wesentlichen wasserundurchlässig ist. Besonders geeignet-und vorteilhaft sind für diesen Zweck bei der Erfindung zellige Kunststoffschäume mit geschlossener Zellkonfiguration insbesondere Styrolpolymerschaumstoffe, ferner Styrolacrylnitril-Copolymerschaumstoffe, Styrol-Methylmethacrylat-Copolymerschaumstoffe, Polyvinylchloridschaumstqffe und andere wasserundurchlässige Materialien, die in Form eines zelligen Schaums vorliegen und in der Technik gut bekannt sind. Mit besonderem Vorteil wird Schaumglas verwendet, wenn man die Schutzschicht über dem wärme-isolierenden Material weglassen will. Wenn dagegen die wärme-isolierende Schicht aus einem zelligen organischen Kunststoff besteht, ist es zweckmäßig, sie mit einer Schutzschicht zu versehen, da . ; solche organische Materialien im allgemeinen der Zersetzung unterworfen. sind, wenn sie dem Einfluß des Wetters und insbesondere der Einwirkung des Sonnenlichtes unterworfen sind.
  • Aus diesem Grund ist es vorteilhaft eine Schutzschicht auf der äußeren Oberfläche des wärme-isolierenden Materials vorzusehen.
  • Eine solche Schutzschicht kann zweckmäßigerweise ein kleinteiliges anorganisches Material wie Sand; enthalten oder daraus bestehen, das über die Schaumstoffschicht ausgebreitet ist.
  • Gegebenenfalls kann auch ein relativ dünner Schutzüberzug gegen Wetter und Sonneneinstrahlung angebracht werden, indem man einen anorganischen Mörtel aus einer Mischung von Portland-Zement und Sand herstellt und in dünner Schicht über die Oberfläche der isolierenden Schicht ausbreitet, so daß ein Schutz gegen die Sonne und das Wetter erreicht wird. In manchen Fällen kann es in Abhängigkeit von den Wetterbedingunen und der Steigung des Daches wünschenswert sein, eine Zwischenschicht oder eine Klebeschicht vorzusehen, die die Schutzschicht mit der wärmeisolierenden DSchicht verbindet.
  • Bei der Herstellung des Dachaufbaus nach der Erfindung wird in der Regel die wasserundurchlässige Membrane auf die Rohdecke oder die Schaumkunststoffschicht aufgebracht, z.B. durch Auftragen einer Schicht aus bituminösen Material darauf, Auftragen eines geeigneten Dachfilzes auf das bituminöse Material und wiederholtes auftragen von Dachfilz und bituminösem Material, bis eine geeignete Membrane hergestellt ist. Alternativ kann, wie bereits erwähnt wurde, die wasserundurchlässige Membrane aus einem Film oder einerFolie aus einem synthetischen thermoplastischen Kunststoff bestehen. Die Schicht aus dem schalldämmenden Schaumkunststoff wird auf der Rohdecke oder der wasserundurchlässigen Membrane angeordnet.
  • Wenn die wärme-isolierende Schicht mit der wasserundurchlässigen Membrane verbunden wird, kann dies durch Verwendung der.gleichen oder verschiedener bituminöser Massen geschehen, die zur Herstellung der wasserundurchlässigen Membrane eventuell verwendet worden sind. Die bituminösen Materialien werden dabei durch Erwarmen plastifiziert und es werden Planken oder Streifen des wärme-isolierenden Materials in die bituminöse Schicht gepresst, um eine befriedigende Bindung zu erreichen.

Claims (2)

Patentansprüche
1. Dachaufbau mit einer zwischen einer Rohdecke und einer wärme- isol ierenden Schicht angeordneten wasserundurchlässigen Membrane, gekennzeicbÆt durch eine schallisolierende Schicht aus einem flexiblen und federnden Schaumkunststoff, die entweder an der oberen oder an der unteren Oberfläche der wasserundurchlässigen Membrane angeordnet ist.
2. Dachaufbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die schall-isolierende Schicht aus Polyäthylenschaumstoff besteht.
L e e r s e i t e
DE19732327840 1973-06-01 1973-06-01 Dachaufbau Pending DE2327840A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732327840 DE2327840A1 (de) 1973-06-01 1973-06-01 Dachaufbau

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19732327840 DE2327840A1 (de) 1973-06-01 1973-06-01 Dachaufbau

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2327840A1 true DE2327840A1 (de) 1974-12-05

Family

ID=5882719

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732327840 Pending DE2327840A1 (de) 1973-06-01 1973-06-01 Dachaufbau

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE2327840A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2434909A1 (fr) * 1978-09-01 1980-03-28 Southern Chemicals Ltd Toit plat
US4274238A (en) * 1978-08-23 1981-06-23 Southern Chemicals Limited Roof structure
US4658554A (en) * 1984-12-24 1987-04-21 The Dow Chemical Company Protected membrane roof system for high traffic roof areas
US4712349A (en) * 1984-12-24 1987-12-15 The Dow Chemical Company Protected membrane roof system for high traffic roof areas

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