-
QUERVERWEIS
AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
-
Diese
Anmeldung beansprucht die Vorzüge
des Anmeldetages nach 35 U.S.C. §119(e)
der provisorischen US-Anmeldung, Aktenzeichen Nr. 60/685 557, eingereicht
am 27. Mai 2005, die hier durch Bezugnahme voll einbezogen wird.
-
HINTERGRUND
-
Es
wird ein verbessertes Außenverkleidungssystem
zur Verwendung in der Gebäude-
und Bauindustrie. Das verbesserte Außenverkleidungssystem enthält eine
Isolationsschicht, die eine Wärmeisolierung schafft,
und eine Drainageeinrichtung für
Feuchtigkeit, die in die Außenfläche des
Systems oder in andere Komponenten der Gebäudehülle eindringen kann.
-
Moderne
Techniken zum Erstellen von Gebäudewänden können zahlreiche
Formen annehmen. Unter diesen gibt es die 2x4-Rahmenkonstruktion.
Eine konventionelle 2x4-Wandkonstruktion beginnt mit der Erstellung
von Wandrahmen aus Holz- oder Stahlelementen. Diese Holz- oder Stahlelemente
haben typischerweise Nominalabmessungen von 2'' × 4'' (ca. 5 × 10 cm) und werden daher "Zwei-mal-vierer" oder 2x4er genannt. Diese
2x4er sind vertikal angeordnet und in Intervallen beabstandet, im
Allgemeinen 16'' oder 24'' (ca. 40 cm oder 60 cm), und sind jeweils
oben und unten mit vergleichbaren, horizontal ausgerichteten Elementen
verbunden. Diese Struktur wird in der einschlägigen Technik als "Rahmenwand" bezeichnet.
-
Traditionell
wird eine Schalungsplatte aus Sperrholz oder einem anderen Material
an der Außenseite der
Rahmenwand angebracht, jedoch ist eine solche Anbringung nicht unter
allen Umständen
erforderlich. Solche Anforderungen sind typischerweise durch Bauvorschriften
vorgegeben. An der Außenseite
der Schalung kann dann eine Wettersperre angebracht sein, wobei
dann eine Außenwandabdeckung
oder Außenverkleidungsmaterialien
direkt auf der Wettersperre angebracht ist bzw. sind.
-
Irgendeines
von zahlreichen Materialien kann für die Außenverkleidung von Gebäudestrukturen
verwendet werden, wie Ziegel, Stuck, Vinyl- oder Aluminiumschalung,
Holzschalung, Außenisolations-
und Verkleidungssysteme (EIFS) und dgl..
-
Während die
Außenverkleidungsmaterialien
dazu geschaffen sind, eine ästhetisches
Außenverkleidung
zu ergeben, sind sie auch dazu eingerichtet, den Durchgang von Feuchtigkeit
aus der äußeren Umgebung
in die Gebäudekonstruktion
zu minimieren und dadurch die Gebäudekonstruktion und ihren Inhalt
gegen Feuchtigkeit zu schützen.
Im Verlauf der Zeit kann eine Außenverkleidung jedoch Brüche, wie
beispielsweise Risse, entwickeln. Wenn in der Außenverkleidung ein Riss oder
Hohlraum, beispielsweise Öffnungen
oder Sprünge
vorhanden sind, kann Winddruck dann möglicherweise als Antriebsmechanismus
wirken, der Wasser durch die Risse oder Öffnungen in der Außenverkleidung
drückt.
Außenfeuchtigkeit
kann auch durch Fenster, schadhafte Dichtungen und dgl. in die Gebäudekonstruktion
eindringen. Wenn zu viel Wasser das Gebäudewandsubstrat, d.h. das Schalungsmaterial
erreicht, dann kann dieses Dem-Wasser-Ausgesetztsein der Gebäudewandkonstruktion
zu einer Beschädigung
des Gebäudewandkonstruktionsmaterials
führen,
die einen Austausch erfordert.
-
An
der Außenfläche des
Gebäudewandsubstrats
können
auch Wettersperren als Mittel zum Begegnen von Feuchtigkeit angebracht
werden, die die äußersten
Oberflächen
der Gebäudehülle durchdrungen
hat. Wenn die Wettersperre bedeutende Hohlräume, Schnitte oder Spalte aufweist,
findet jedes Wasser/Feuchtigkeit seinen Weg durch oder um die Öffnungen
in der Wettersperre auf das Schalungsmaterial und ggf. in die Wand,
um die oben beschriebenen nachteiligen Wirkungen zu verursachen.
-
Viele
Wirtschafts- und Wohngebäudekonstruktionen
verwenden Außenisolations-
und Verkleidungssysteme (EIFS) als Außenwandverkleidung. Typischerweise
enthält
das Außenisolations-
und Verkleidungssystem eine Isolationsplatte, eine Grunddeckschicht,
ein Armierungsgitter und eine Außendeckschicht. Die Isolationsplatte
wird am Gebäudewandsubstrat,
beispielsweise einer Sperrholzschalung angebracht. Eine Grunddeckschicht
wird auf der Außenfläche der
Isolationsplatte angebracht. Als nächstes wird ein Armierungsgittermaterial
in die Grunddeckschicht eingebettet. Schließlich wird eine Außendeckschicht über der
Grunddeckschicht und dem Armierungsgittermaterial angebracht. Eine
Wettersperre kann an der Schalung vor der Installation der Isolationsplatte
angebracht werden.
-
Während Anstrengungen
unternommen worden sind, eine Feuchtigkeitsdrainage im Zusammenhang mit
den Außenverkleidungssystemen
in der Gebäude-
und Bauindustrie anzugeben, besteht noch immer ein großer Bedarf
an einem Außenverkleidungssystem,
das verbesserte Feuchtigkeitsableitfähigkeiten hat.
-
ÜBERSICHT
-
Es
wird ein Außenverkleidungssystem
für Gebäudewände angegeben,
das eine Feuchtigkeit ableitende Isolationsschicht mit mehreren Öffnungen
oder Hohlräumen
und eine über
der Isolationsschicht angebrachte Außenverkleidung aufweist.
-
Es
wird auch eine Gebäudewand
angegeben, die einen Rahmen mit einer Außenfläche, ggf. einer an der Außenfläche des
Rahmens angebrachte Schalung, eine Feuchtigkeit ableitende Isolationsschicht
mit mehreren Öffnungen
oder Hohlräumen,
die über
der Außenfläche des
Rahmens oder der Schalung, wenn diese vorhanden ist, angebracht
ist, und eine über
der Isolationsschicht befindliche Außenverkleidung aufweist.
-
Gemäß gewisser
Ausführungsformen
ist eine Wettersperre über
dem Gebäudewandsubstrat
vor dem Anbringen der Feuchtigkeit ableitenden Isolationsschicht
angebracht.
-
Es
wird auch ein Verfahren zum Verkleiden einer Gebäudeaußenwand angegeben, das das
Befestigen einer Isolationsschicht auf einem Gebäudewandsubstrat enthält, wobei
die Isolationsschicht eine Feuchtigkeit ableitende Isolationsschicht
mit mehreren Öffnungen
oder Hohlräumen
aufweist, und weiter das Anbringen von Außenverkleidungsmaterialien
auf der Isolationsschicht umfasst.
-
Gemäß gewisser
Ausführungsformen
umfasst das Verfahren das Anbringen einer Wettersperre auf dem Gebäudewandsubstrat
vor dem Anbringen der Feuchtigkeit ableitenden Isolationsschicht.
-
Es
wird ein Außenisolations-
und Verkleidungssystem angegeben, das eine Feuchtigkeit ableitende Isolationsschicht
mit mehreren Öffnungen
oder Hohlräumen,
wenigstens eine Grunddeckschicht auf der Isolationsschicht, wenigstens
eine Armierungsschicht, die wenigstens teilweise in die Grunddeckschicht
eingebettet ist, und wenigstens eine Außendeckschicht, die über der
Grunddeckschicht und der Armierungsschicht angebracht ist, umfasst.
-
KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
1 ist
eine Explosionsseitenansicht einer Ausführungsform des Außenverkleidungssystems.
-
2 ist
eine Teilansicht der feuchtigkeitsdurchlässigen Isolationsschicht.
-
3 ist
eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Gebäudewand,
die ein Außenverkleidungssystem
einschließt.
-
4 ist
eine Seitenansicht einer Ausführungsform
einer Gebäudewand,
die ein Außenverkleidungssystem
und eine Drainagehohlraumbildungseinrichtung einschließt.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
-
Es
wird ein Außenverkleidungssystem
für Gebäudewände angegeben.
Das Außenverkleidungssystem
enthält
eine permeable Isolationsschicht mit mehreren Öffnungen oder Hohlräumen und
Außenverkleidungsmaterialien,
die über
der permeablen Isolationsschicht angebracht sind. Die Isolationsschicht
ist für
Luft und eindringende Feuchtigkeit permeabel. Die Ausdrücke "Feuchtigkeits-permeable
Isolationsschicht" und "Feuchtigkeit ableitende
Isolationsschicht" werden
in der gesamten Beschreibung austauschbar verwendet, um eine Isolationsschicht
für ein
Außenverkleidungssystem
für Gebäudewände zu bezeichnen,
das in der Lage ist, eine Isolation der Gebäudewand und eine Drainage von
eingedrungener Feuchtigkeit zu schaffen. Das Außenverkleidungssystem ergibt
einen ästhetischen
Außenanblick
der äußeren Gebäudewände und schafft
dabei auch Feuchtigkeitsableitfähigkeiten.
-
Wie
unten in größerem Detail
diskutiert, enthält
gemäß gewisser
illustrativer Ausführungsformen
das Außenverkleidungssystem
eine Isolationsschicht, die aus mehreren einzelnen Teilen besteht,
die an mehreren Berührungspunkten
miteinander verbunden sind. Da diese Teile nur an Berührungspunkten
miteinander verbunden sind, enthält
die sich ergebende Isolationsschicht eine große Zahl Öffnungen oder Hohlräume. Diese Öffnungen
führen
zu einer Isolationsschicht, die miteinander verbundene Hohlräume hat,
die es ermöglichen, dass
eingedrungene Feuchtigkeit durch die Isolationsschicht entweicht.
-
Gemäß gewisser
illustrativer Ausführungsformen
enthalten die Teile der Isolationsschicht diskrete perlen- oder kugelförmige Körper. Die
diskreten Kügelchen
der Isolationsschicht können
aus einem Polymermaterial hergestellt sein. Gemäß gewisser Ausführungsformen
ist das für
die Herstellung der diskreten Kügelchen der
Isolationsschicht verwendete Polymermaterial ein Polyolefinmaterial.
Die diskreten Kügelchen
der Isolationsschicht können
Polyethylenkügelchen,
Polypropylenkügelchen
oder eine Kombination aus Polyethylenkügelchen und Polypropylenkügelchen
sein. Gemäß anderer
Ausführungsformen
kann die Isolationsschicht des Außenverkleidungssystems mehrere
diskrete, expandierte Polystyrolgestalten haben, wie beispielsweise
expandierte Polystyrolkügelchen
oder -kugeln. Es sei jedoch angemerkt, dass jedes Polymermaterial,
das eine Isolationsschicht mit Isolations- und Feuchtigkeitsableiteigenschaften
hat, für
die Herstellung der Kügelchen geeignet
ist, und dass der Fachmann ohne übermäßige Untersuchungen
in der Lage ist, ein geeignetes Polymermaterial für die Herstellung
der Kügelchen
der Isolationsschicht, die im Außenverkleidungssystem eingeschlossen
ist, auszuwählen.
-
Die
diskreten Polymerkügelchen
der Isolationsschicht sollten keine größere Menge an Feuchtigkeit absorbieren.
Die diskreten Kügelchen,
die die Isolationsschicht des Außenverkleidungssystems bilden,
können
aus einem feuchtigkeitsbeständigen
Polymermaterial hergestellt sein oder können mit einer wasserfesten Beschichtung
auf wenigstens einem Teil der Außenfläche der diskreten Kügelchen
versehen sein. Gemäß gewisser
Ausführungsformen
mit wasserfester Beschichtung ist im Wesentlichen die gesamte Außenfläche der einzelnen
Polymerkügelchen
mit einer wasserfesten Beschichtung versehen. Wenn die Kügelchen
mit einer wasserfesten Beschichtung versehen sind, ist die Isolationsschicht
in der Lage, Feuchtigkeit länger
zu widerstehen, ohne dass die Kügelchen
größere Wassermengen
aufnehmen oder irgendwelche nachteiligen Auswirkungen erleiden.
Ohne Einschränkung
können
wasserfeste Beschichtungen aus wasserfesten Urethanen, Acrylaten,
Styrol-Butadienen, Siliconen, Silanen und dgl. wasserfesten Beschichtungen
ausgewählt
werden.
-
Die
Feuchtigkeit ableitende Isolationsschicht sollte reibbar sein. Mit "reibbar" wird hier gemeint,
dass die Isolationsschicht mittels mechanischer Einrichtungen bearbeitbar
sein soll, um im Wesentlichen Oberflächenunregelmäßigkeiten
in der nach außen
weisenden Oberfläche
der Isolationsschicht zu entfernen. Durch Reiben der nach außen weisenden
Oberflächen
der Isolationsschicht kann eine im Wesentlichen ebene Oberfläche zur
Anbringung der EIFS-Basis, des Armierungsgitters und der Ausrüstungsschichten
oder anderer Ausrüstungsmaterialien,
wie beispielsweise Gipsputzschicht(en) erreicht werden. Die geriebene
Feuchtigkeit ableitende Isolation hat somit eine im Wesentlichen
ebene oder glatte Oberfläche
zur Anbringung der Außenverkleidungsmaterialien.
-
Das
Außenverkleidungssystem
enthält
Außenverkleidungsmaterialien,
die auf der ableitenden Isolationsschicht angebracht sind. Ohne
Einschränkung
können
Außenverkleidungsmaterialien
ausgewählt
werden von Ziegel, Holzschalung, Vinylschalung, Aluminiumschalung,
Gipsputz und Außenisolations-
und Verkleidungssysteme. Gemäß gewisser
Ausführungsformen
umfassen die Außenverkleidungsmaterialien
Außenisolations-
und Außenverkleidungssystemmaterialien.
Gemäß anderer
Ausführungsformen
enthält
das Außenverkleidungsmaterial
wenigstens eine Schicht aus Putzmaterial auf Zementit-Basis.
-
Für Ausführungsformen,
die ein Außenisolations-
und Verkleidungssystem verwenden, enthält das Außenisolations- und Verkleidungssystem
im Allgemeinen die Feuchtigkeit ableitende Isolationsschicht, eine Grunddeckschicht,
die über
der Isolationsschicht angebracht ist, eine Armierungsgitterschicht
oder -schichten, die wenigstens teilweise in die Grunddeckschicht
eingebettet ist (sind), und wenigstens eine Außendeckschicht, die über den
Grunddeck- und Armierungsgitterschichten angebracht ist.
-
Die
Grunddeckschichten des Außenisolations-
und Verkleidungssystem sind im Allgemeinen Polymermodifizierte Zementit-Zusammensetzungen,
die an der Außenfläche der
Isolationsschicht haften. Die Grunddeckschicht kann eine Armierungsgitterschicht
halten, die ihrerseits die Außendeckschicht
trägt.
Ohne Einschränkung
enthalten geeignete Grunddeckschichten zur Verwendung in dem Außenisolations- und Verkleidungssystem
Grunddeckschichten, die im Handel von Degussa Wall Systems, Inc.
(Jacksonville, Florida) unter den Handelsnahmen Alpha Base Coat
und Alpha Dry Base Cot erhält
sind. Alpha Base Coat ist eine 100% Acryl-Grunddeckschicht auf Wasserbasis
mit Hafteigenschaften. Alpha Base Coat wird typischerweise am Einsatzort
mit Portland-Zement der Typen I oder II gemischt, um eine mit der
Kelle glättbare
Grunddeckschicht zu ergeben. Alpha Dry Base Coat ist eine trockengemischte
Polymer-Grunddeckschicht, die Portland-Zement enthält. Das
Alpha Dry Base Coast wird am Einsatzort mit Wasser gemischt, um
eine mit der Kelle glättbare Grunddeckschicht
zu ergeben.
-
Die
Armierungsschicht kann ohne Einschränkung aus Armierungsstoffen
und -gittern gewählt
werden. Die Armierungsgitter sind typischerweise gewebte oder gestrickte
Fasergitter. Die Fasern des Armierungsgitters können organische oder anorganische
Fasern enthalten. Die einzigen praktischen Einschränkungen
bezüglich
des Typs der zur Herstellung des Armierungsgitters verwendeten Fasern
ist, dass das sich ergebene Armierungsgitter in die Grunddeckschicht
eingebettet werden kann, dass es ausreichende Festigkeit hat, um die
Außendeckschichten
des äußeren Isolations-
und Verkleidungssystems zu tragen, und dass es gegenüber den
Grund- und Außendeckschichten
chemisch resistent oder inert ist. Gemäß mancher Ausführungsformen ist
das Armierungsgitter des Außenisolations-
und Verkleidungssystems ein gewebtes Fiberglasgitter.
-
Es
wird auch eine Gebäudewand
angegeben, die das Außenverkleidungssystem
enthält.
Die Gebäudewand
hat ein Gebäudewandsubstrat,
eine Feuchtigkeit ableitende Isolationsschicht mit verbundenen Hohlräumen, das
an der Außenseite
des Gebäudewandsubstrats
befestigt ist, und Außenverkleidungsmaterialien, die über der
Isolationsschicht angebracht sind. Gemäß gewisser Ausführungsformen
enthält die
Gebäudewand
auch eine wetterfeste Sperre, die auf der Oberfläche des Gebäudewandsubstrats vor dem Befestigen der
Feuchtigkeit ableitenden Isolationsschicht an der Gebäudewand
angebracht ist.
-
Das
Gebäudewandsubstrat
kann ohne Einschränkung
aus einer Sperrholzschalung, einer Waferplatte, einer Teilchenplatte,
einer orientierten Strangplatte, einer Zementplatte, einer Gipsplatte,
einem Betonblock und einem Mauerblock ausgewählt sein. In einer Ausführungsform
ist das Gebäudewandsubstrat
eine Schicht aus Sperrholzschaltung. Gemäß anderer Ausführungsformen,
ist das Gebäudewandsubstrat
eine Mauerblockschicht.
-
Im
Allgemeinen ist das Gebäudewandsubstrat
an einem Gebäudewandrahmen,
der eine Außenfläche hat,
befestigt. Es sei jedoch angemerkt, das für Ausführungsformen, die Beton oder
Mauerblock als Gebäudewandsubstrat
verwenden, der Beton oder der Mauerblock nicht an einem Rahmen befestigt
ist. Die Feuchtigkeit ableitende Isolationsschicht ist dann an der
nach außen
weisenden Oberfläche
des Gebäudewandsubstrats
angebracht. Die Isolationsschicht kann am Gebäudewandsubstrat durch jede
geeignete Befestigungseinrichtung angebracht sein, beispielsweise
mittels Nägeln,
Schrauben, Klammern, Stiften, Nieten und Klebstoffen. Gemäß mancher
Ausführungsformen
kann ein Wettersperrmaterial, wie beispielsweise Gebäudepapiere, Polymerfolien
und mittels Kelle und Rolle aufgebrachte Materialien an der nach
außen
weisenden Oberfläche des
Gebäudewandsubstrats
vor dem Anbringen der Feuchtigkeit ableitenden Isolationsschicht
am Substrat angebracht sein.
-
Die
Wettersperre kann eine konventionelle Wettersperre sein, die in
der Gebäudekonstruktion
verwendet wird, wie beispielsweise Gebäudepapier oder Teerpapier,
obgleich andere Materialien verwendet werden können. Die Wettersperre ist
ein von den Bauvorschriften anerkanntes Produkt, das typischerweise
als Rollenmaterial verkauft wird. Wettersperren widerstehen dem
Durchgang von Wasser und beeinflussen auch den Durchgang von Feuchtigkeitsdampf.
Ein Beispiel einer Wettersperre, das in der Technik allgemein bekannt
ist, ist Jumbo Tex®, Vapor Permeable Weather
Resistive Barrier, hergestellt von Fortifiber® Corporation
aus Incline Village, Nevada.
-
Die
Wettersperre kann auch ein Polymermaterial enthalten. Vorzugsweise
besteht die Wettersperre aus einem Vliesstoff aus Polymerfasern.
Die Wettersperre kann einen Vliesstoff aus Polyolefinfasern enthalten.
Ohne Einschränkung
können
die Polyolefinfasern, die bei der Herstellung der Wettersperre nützlich sind, aus
Polypropylenfasern und hochdichten Polyethylenfasern ausgewählt sein.
Gemäß mancher
Ausführungsformen
kann die Wettersperre ein Vliesstoff aus spinn-verlebten, hochdichten
Polyethylenfasern sein. Ohne Einschränkung sind geeignetes Vliesstoffe
aus spinn-verklebten, hochdichten Polyethylenfasern im Handel erhältlich von
E.I. DuPont de Nemours & Co.,
Inc. (Wilmington, Delaware) unter den Handelsnamen Tyvek® HomeWrapTM, Tyve® StuccoWrapTM und Tyvek® CommercialWrapTM.
Die Vliesstoffstruktur bietet hervorragende Widerstandsfähigkeit
gegen das Eindringen von Wasser und Luft. Außerdem hat die Vliesstoffstruktur
hervorragende Festigkeit und Zugfestigkeit. Es sei angemerkt, dass
die polymere Wettersperre nicht auf jene beschränkt ist, die im Handel von
E.I. DuPont de Nemours & Co., Inc.
erhältlich
ist, da jedes handelsübliche
Polymertuchmaterial, das die gewünschten
wetterfesten Eigenschaften aufweist, verwendet werden kann.
-
Ohne
Einschränkung
können
mit Kelle und Rolle aufgebrachte Wettersperren, die zur Verwendung
bei der vorliegenden Erfindung geeignet sind, jene Wettersperrmaterialien
enthalten, die im Handel von Degussa Wall Systems, Inc. (Jacksonville,
Florida) unter den Handelsbezeichnungen SENERSHIELD und SENERSHIELD-R
erhältlich
sind. SENERSHIELD ist ein faserarmiertes, wetterfestes Sperrmaterial
auf 100% Acryl-Basis. SENERSHIELD ist eine mit Kelle aufgebrachte,
durchgehende Membran. SENERSHIELD ist für direktes Aufbringen auf einer
Gipsschalung, einer Zementplatte, gegossenen Betonsubstraten, Mauerwerk und
dgl. geeignet. SENERSHIELD-R ist ein flexibles, flüssiges Beschichtungsmaterial.
SHENERSHIELD-R liefert eine mit Rolle oder Bürste aufgebrachte durchgehende
Membran, die für
eine direkte Anbringung an einer breiten Vielfalt zugelassener Gebäudewandsubstrate
geeignet ist, die beispielsweise aus einer Sperrholzschalung, Zementplatte,
Gipsschalung, orientierte Strangplatte und dgl. ausgebildet sein
können.
-
Nach
dem Anbringen der Isolationsschicht am Gebäudewandsubstrat werden dann
die Außenverkleidungsmaterialien über der
Isolationsschicht angebracht. Die Außenverkleidungsmaterialien,
die im Zusammenhang mit der Konstruktion der Gebäudewand verwendet werden können, umfassen
ohne Einschränkung Ziegel,
Holzschalungen, Vinylschalungen, Aluminiumschaltungen, Gipsputz
und Außenisolations-
und Verkleidungssystemmaterialien. Gemäß gewisser Ausführungsformen
ist das Außenverkleidungsmaterial,
das im Zusammenhang mit der Gebäudewand
verwendet wird, ein Außenisolations-
und Verkleidungssystem. Wie oben beschrieben, enthält das Außenisolations-
und Verkleidungssystem, das in die Gebäudewand einbezogen sein kann,
die Feuchtigkeit ableitende Isolationsschicht, eine über der
Isolationsschicht angebrachte Grunddeckschicht, eine oder mehrere
Armierungsgitterschichten, die im Wesentlichen in die Grunddeckschicht
eingebettet sind und wenigstens eine Außendeckschicht, die über der
Grunddeckschicht und den Armierungsgitterschichten angebracht ist.
-
Weiter
wird gemäß anderer
Ausführungsformen
ein Verfahren zum Verkleiden einer äußeren Gebäudewand angegeben. Das Verfahren
umfasst das Anbringen einer Feuchtigkeit ableitenden Isolationsschicht, die
verbundene Hohlräume
aufweist, über
einem Gebäudewandsubstrat,
und das Anbringen von Außenverkleidungsmaterialien über der
ableitenden Isolationsschicht. Gemäß gewisser Ausführungsformen
enthält
das Verfahren zum Verkleiden einer äußeren Gebäudewand auch das Anbringen
einer wetterfesten Sperre an der Oberfläche des Gebäudewandsubstrais vor dem Anbringen
der Feuchtigkeit ableitenden Isolationsschicht an der Gebäudewand.
-
Bezüglich der
Gebäudewand,
die das Außenverkleidungssystem
enthält,
kann die Feuchtigkeit ableitende Isolationsschicht am Gebäudewandsubstrat
mittels einer klebenden Befestigung, mittels einer mechanischen
Befestigung oder mittels einer Kombination aus klebender und mechanischer
Befestigung angebracht sein.
-
Gemäß anderer
Ausführungsformen
können
das Außenverkleidungssystem
und die dieses enthaltende Gebäudewand
auch einen Drainagezwischenraum enthalten, der zwischen der Isolationsschicht
und der nach außen
wesenden Oberfläche
des Gebäudewandsubstrats
angeordnet ist, um eine zusätzliche
Wasser- und Feuchtigkeitsdampfableitung zu schaffen. Der Drainagezwischenraum
kann durch eine offene, dreidimensionale Abstandshaltereinrichtung
geschaffen sein. Die Abstandshaltereinrichtung kann in Form einer
offenen, dreidimensionalen Matte realisiert sein.
-
Die
Matte ist vorzugsweise aus einem Polymermaterial hergestellt. Ein
besonders gut geeignetes Polymermaterial, das für die Herstellung der Matte
verwendet werden kann, enthält
ein thermoplastisches Polyamidkunstharz, wie beispielsweise Nylon
6, obgleich andere Materialien verwendet werden können, ohne
vom Geist der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Solche anderen
Materialien, die für
die Herstellung der Matte verwendet werden können, umfassen, jedoch nicht
einschränkend,
Polyolefinfasern, wie beispielsweise Polypropylen-, hochdichte Polyethylen-,
Polyvinylchlorid-, Polystyrolfasern und Polyesterfasern.
-
Die
Polymermatte ist vorzugsweise von einer Art, wie sie in Übereinstimmung
mit den
US 4 212 692 A ,
US 3 691 004 A und/oder
US 3 687 759 A beschrieben
und hergestellt ist, die sämtlich
durch Bezugnahme eingeschlossen werden, obgleich andere Konfigurationen
möglich
sind.
-
Die
Filamente der Polymermatte bilden eine Berg-und-Tal-Struktur, die
in den Längs-
und/oder Querrichtungen wellig ist, vorzugsweise um eine waffelförmige Struktur
zu ergeben. Aufgrund ihrer Filamentstruktur enthält die Polymermatte eine große Anzahl
miteinander verbundener Hohlräume,
die es Gasen und Flüssigkeiten
ermöglichen,
frei hindurchzuströmen.
-
Die
Polymermatte hat eine Bruchfestigkeit, die es ihr erlaubt, einer
gewissen Druckbelastung zu widerstehen, ohne dass ihre Berg-und-Tal-Konfiguration
einbricht. Somit können
Luft und Wasser noch immer direkt und quer durch die Matte strömen, selbst
wenn die Matte einer Druckbelastung ausgesetzt ist. Die Fähigkeit
der Matte, einer gegebenen Druckbelastung zu widerstehen, muss notwendigerweise
mit Faktoren variieren, wie dem Filamentdurchmesser, dem Material,
aus dem die Matte besteht, dem Ausmaß, in welchem eine Selbstverbindung
aufgetreten ist, der Höhe
der Berge und Täler
sowie einer Vielzahl anderer solcher Variablen. Die Bruchfestigkeitseigenschaften
der Matte, die auch in der Gestaltung der Matte begründet sind, hängen daher
von zahlreichen Parametern bezüglich
des Aufbaus der Matte ab.
-
Das
Außenverkleidungssystem
und die Gebäudewand
werden nun in größerem Detail
unter Bezugnahme auf die 1 bis 4 erläutert. Es
sei angemerkt, dass die Erfindung nicht auf die in den 1 bis 4 gezeigten
illustrativen Ausführungsformen
beschränkt
ist, sondern durch die beigefügten
Ansprüche umrissen
ist.
-
In 1 ist
ein Außenverkleidungssystem 10 gezeigt.
Das Außenverkleidungssystem 10 enthält eine Feuchtigkeit
ableitende Isolationsschicht 11 und eine Außenverkleidungsschicht,
die über
der Isolations schicht 11 liegt. Gemäß der in 1 gezeigten
Ausführungsform
umfasst die Außenverkleidungsschicht
Außenisolations-
und Verkleidungssystemmaterialien. Eine Grunddeckschicht 12 ist
gleichförmig über der äußeren Oberfläche der
Isolationsschicht 11 angebracht. Auf der Grunddeckschicht 12 über der
Isolationsschicht ist dann die Armierungseinrichtung 13,
die als eine Armierungsmassenlage 13 gezeigt ist, im Wesentlichen
in die Grunddeckschicht 12 eingebettet. Die Außendeckschicht 14 des
Außenisolations- und Verkleidungssystems 12 ist über der
Grunddeckschicht 12 und der Armierungsmaschenlage 13 angebracht.
-
In 2 ist
ein Teil der Isolationsschicht 11 gezeigt. Die Isolationsschicht 11 enthält viele
diskrete Kügelchen,
die Außenoberflächen haben.
Beispielhafte diskrete Kügelchen 22 und 23 sind
mit Außenoberflächen 24 bzw. 25 gezeigt.
Die diskreten Kügelchen 22 und 23 sind
miteinander an gemeinsamen Kontaktpunkten 26 an ihren äußeren Oberflächen verbunden
oder vereinigt. Durch diesen Aufbau wird eine Isolationsschicht 11 geschaffen,
die viele Öffnungen 27 oder
Hohlräume
hat, die durch die Verbindungspunkte der Kugeln erzeugt werden.
Diese Öffnungen 27 verschaffen
der Isolationsschicht 11 die Möglichkeit der Ableitung vorhandener Feuchtigkeit,
die die äußeren Verkleidungsmaterialien
oder die äußerste Oberfläche der
Gebäudehülle durchbrochen
haben. Aufgrund der Öffnungen
ist die Isolationsschicht in der Lage, vorhandene Feuchtigkeit vertikal abzuleiten,
um Löcher
oder andere Ableiteinrichtungen zu entwässern, die nahe dem Boden der
Gebäudewand
oder an anderen gewünschten
Stellen vorgesehen sind.
-
Eine
Gebäudewand 30,
die ein äußeres Verkleidungssystem
mit einer feuchtigkeitsdurchlässigen
Isolationsschicht enthält,
ist in 3 gezeigt. Wie in 3 dargestellt
ist, ist die Gebäudewand 30 eine
typische 2x4-Rahmenkonstruktion, obgleich andere Konstruktionstechniken
und Konfigurationen ebenfalls geeignet sind.
-
Die
Gebäudewand 30 besteht
allgemein aus einem Rahmen, einem Gebäudewandsubstrat, der Feuchtigkeit
ableitenden Isolationsschicht und einer Außenverkleidung. Der Rahmen
enthält
typischerweise mehrere Stützen 31,
die Elemente aus Holz oder Stahl sind und Nominalabmessungen von
2'' × 4'' (ca.
5 cm × 10
cm) haben. Die Stützen 31 sind
vertikal angeordnet und sind parallel und stehen in einem gegenseitigen Abstand
von typischerweise 16'' (ca. 40 cm) oder
24'' (ca. 60 cm), obgleich
diese Abmessungen lediglich beispielhaft sind. Die Stützen 31 sind
jeweils typischerweise an ihren oberen und unteren Enden an einer
horizontalen Platte befestigt, wobei die Platte typischerweise ein
Element ähnlicher
Abmessungen, wie die Stützen 31 und
horizontal angeordnet ist, so dass mehrere vertikale Stützen 31 in
einer Wand 30 fest an einer einzigen Platte angebracht
sind, die längs
ihrer unteren Ränder
verläuft,
und auch an einer weiteren einzelnen Platte, die längs ihrer
oberen Ränder
läuft.
Die Stützen 31 sind
gewöhnlich
mittels mechanischer Befestigungseinrichtungen, wie Nägeln und/oder
Schrauben (nicht gezeigt) fest an der Platte angebracht. Darüber hinaus
sind die Stützen 31 jeweils
typischerweise an einer unteren Sohlenplatte (nicht gezeigt) angebracht,
die von ähnlichem Aufbau
ist. Typischerweise ist ein Gebäudewandsubstrat 33 an
der Außenfläche der
Rahmenwand angebracht.
-
Längs des
unteren Randes der Wand 30 kann eine Bodenschiene 34 angebracht
sein, die sich im Wesentlichen über
die gesamte Länge
des unteren Randes der Wand 30 erstreckt. Die Bodenschiene 30 kann
als ein starres, L-förmiges
Bauteil ausgebildet sein, das aus einem korrosionsfesten Material,
wie beispielsweise Aluminium oder UV-beständigem Polyvinylchlorid besteht.
Die Bodenschiene 34 ist an der Wand 30 in einer Position
angebracht, die im Wesentlichen parallel zum Fundament der Gebäudestruktur
verläuft.
Die Bodenschiene 34 kann mittels Klebstoffen oder mechanischen
Befestigungseinrichtungen an der Wand 30 angebracht oder
montiert sein. Eine Dichtungsmembran 35 kann zusammen mit
der Bodenschiene 34 dazu verwendet werden, einen Ablauf
von vorhandener Feuchtigkeit hinter die Bodenschiene 34 zu
verhindern. Die Dichtungsmembran 35 kann eine Kompositmembran
oder eine mit der Kelle aufgebrachte Membran sein. Gemäß gewisser
Ausführungsformen
ist die selbsthaftende Membran 35 eine Kompositmembran
aus einer mit Gummi versetzten Asphaltschicht und einer Polyesterschicht.
-
Wie
weiter aus 3 hervorgeht, sind die Isolationsschicht
und die Außenverkleidung
am Gebäudewandsubstrat 33 angebracht.
Gemäß 3 ist
das Außenverkleidungsmaterial
ein Außenisolations-
und Verkleidungssystem (40–43). Ggf. ist eine
Wettersperre 50 über
der äußeren Oberfläche des
Gebäudewandsubstrats 33 vor
dem Anbringen der Isolationsschicht angebracht. Die Wettersperre
kann aus Baupapieren oder Polymerfoliensperren bestehen. Obgleich
eine vorgefertigte Folienwettersperre verwendet werden kann, kann die
Wettersperre 50 auch aus einem Material bestehen, das mit
der Rolle, der Bürste
oder der Kelle aufgebracht wird.
-
Über der
Wettersperre 50 ist die Außenverkleidung angebracht.
Das Außenisolations-
und Verkleidungssystem enthält
typischerweise die Isolationsschicht 40, eine Grunddeckschicht 41,
ein Armierungsgitter 42 und eine Außendeckschicht 43.
Die Grunddeckschicht 41 ist direkt auf der Außenfläche der
Isolationsschicht aufgebracht. Die Isolationsschicht 40 ist
im Allgemeinen in Form einer Isolationsplatte ausgebildet. Das Armierungsgitter 42 ist
auf die Grunddeckschicht 41 aufgebracht und im Wesentlichen
darin eingebettet. Unmittelbar nach dem Trocknen der Grunddeckschicht 41 ist
die Außenverkleidungsdeckschicht 43 auf
die getrocknete Grunddeckschicht 41 und das Gitter 42 aufgebracht,
um eine ästhetisch
ansprechende Außenverkleidungsfläche zu bieten.
-
Gemäß 4 kann
ggf. eine Hohlraum bildende Abstandshaltereinrichtung 60 zwischen
der äußeren Oberfläche des
Gebäudewandsubstrats 30 und
der Isolationsschicht 40 angeordnet sein.
-
VERSUCHE
-
Die
folgenden Testergebnisse beschreiben ein Außenverkleidungssystem in weiterem
Detail. Es sei jedoch angemerkt, dass die Testergebnisse nicht als
das Außenverkleidungssystem,
die dieses enthaltende Gebäudewand
und die zugehörigen
Verfahren einschränkend
verstanden werden sollten.
-
Es
wurde ein Muster eines Typs Feuchtigkeit ableitender Isolation auf
Kerndichte, Wasserabsorption, Kompressionseigenschaften, Schereigenschaften,
Wasserdampfdurchlässigkeit,
Zugeigenschaften, Dimensionsstabilität und Frost-Tau-Zughaftung
ausgewertet.
-
Kerndichtetest
-
Eine
Schicht aus der feuchtigkeitsdurchlässigen Isolation wurde auf
Kerndichte entsprechend dem ASTM-Testverfahren C303 ausgewertet.
Die Ergebnisse des Kerndichtetests sind unten in Tabelle I aufgetragen. TABELLE
1
-
Wasserabsorptionstest
-
Eine
Schicht der Feuchtigkeit ableitenden Isolation wurde auf Wasserabsorption
in Übereinstimmung mit
dem ASTM-Testverfahren C272/C578 ausgewertet. Die Ergebnisse des
Wasserabsorptionstests der Feuchtigkeit ableitenden Isolationsschicht
mit verbundenen Hohlräumen
wurden mit einer Schicht aus einer expandierten Standard-Polystyrolschaumisolation
verglichen. Die Wasserabsorption der Isolationsschicht ist als eine
Funktion des prozentualen Gewichtszuwachses der Isolationsschicht
aufgrund der Absorption von Wasser angegeben. Die feuchtigkeitsdurchlässige Isolationsschicht
zeigt einen mittleren Gewichtszuwachs von 61 ± 4%. Eine expandierte Standard-Polystyrolisolationsplatte
zeigte einen Gewichtszuwachs von 206 ± 19%.
-
Kompressionsfestigkeitseigenschaftstest
-
Die
Feuchtigkeit ableitende Isolation wurde auf die Kompressionsfestigkeitseigenschaften
in Übereinstimmung
mit dem ASTM-Testverfahren D1621 ausgewertet. Die Ergebnisse des
Kompressionsfestigkeitstests sind unten in Tabelle II aufgetragen. TABELLE
II
-
Schereigenschaftstest
-
Die
Feuchtigkeit ableitende Isolation wurde auf die Scherfestigkeit
in Übereinstimmung
mit dem ASTM-Testverfahren
C273 ausgewertet. Die Ergebnisse des Scherfestigkeitstests der feuchtigkeitsdurchlässigen Isolationsschicht
wurden mit expandiertem Standardpolystyrol (EPS) verglichen und
sind unten in Tabelle III aufgetragen. TABELLE
III
-
Wasserdampfdurchlässigkeitstest
-
Die
Feuchtigkeit ableitende Isolation wurde auf Wasserdampfdurchlässigkeit
in Übereinstimmung
mit dem ASTM-Testverfahren E96 ausgewertet. Die Ergebnisse des Wasserdampftests
der feuchtigkeitsdurchlässigen
Isolation wurden mit expandiertem Standard-Polystyrol (EPS) verglichen
und sind unten in Tabelle IV aufgetragen. TABELLE
IV
-
Zugfestigkeitstest
-
Die
Feuchtigkeit ableitende Isolation wurde auf Zugfestigkeitseigenschaften
in Übereinstimmung
mit dem ASTM-Testverfahren C297 ausgewertet. Die Ergebnisse der
Zugfestigkeitstests der feuchtigkeitsdurchlässigen Isolation wurden mit
expandiertem Standard-Polystyrol (EPS) verglichen und sind unten
in Tabelle V aufgetragen. TABELLE
V
-
Dimensionsstabilitätstest
-
Die
Feuchtigkeit ableitende Isolation wurde auf Dimensionsstabilität in Übereinstimmung
mit dem ASTM-Testverfahren
D2126 ausgewertet. Die Ergebnisse des Dimensionsstabilitätstests
der Feuchtigkeit ableitenden Isolation wurden mit expandiertem Standard-Polystyrol
(EPS) verglichen und sind unten in Tabelle VI aufgetragen. TABELLE
VI
-
Frost-Tau-Zughaftfähigkeitstest
-
Die
Feuchtigkeit ableitende Isolation wurde auf Frost-Tau-Festigkeit
in Übereinstimmung
mit den Kriterien ausgewertet, die in International Converence of
Building Officials (ICBO) AC24 festgelegt sind, und auch auf Zughaftung
entsprechend dem ASTM-Testverfahren C297.
-
Bezüglich des
Frost-Tau-Tests wurden Außenisolations-
und Verkleidungssysteme aufgebaut. Jedes System enthielt die Feuchtigkeit
ableitende Isolationsschicht mit verbundenen Hohlräumen, eine
auf der Isolationsschicht angebracht Grunddeckschicht, ein in die
Grunddeckschicht eingelassenes Armierungsgitter und eine über der
Grunddeckschicht mit Armierungsgitter aufgebrachte Außendeckschicht.
Es wurden zwei unterschiedliche Grunddeckschichten in den Tests
verwendet, nämlich
Alpha Base Coat und Alpha Dry Base Coat, die beide im Handel von
Degussa Wall Systems, Inc. aus Jacksonville, Florida erhältlich sind.
-
Die
Außenisolations-
und Verkleidungssysteme wurden aufgebaut, und die aufgebauten Systeme
wurden Frost-Tau-Zyklen in Übereinstimmung
mit ICBO AC24 unterworfen. Es wurden nach Ausführung der Frost-Tau-Zyklen
keine Oberflächenveränderungen
oder ein Lösen
der Schichten voneinander festgestellt.
-
Die
Ergebnisse der Zug-Haftungstests vor und nach den Frost-Tau-Zyklen
sind unten in Tabelle VII aufgetragen. Das in den beispielhaften
Tests verwendete Gebäudewandsubstrat
war ein Gebäudeschalungsmaterial,
das im Handel von Georgia Pacific unter dem Handelsnamen Dens Glass
Gold erhältlich
ist. TABELLE
VII
- Base Coat 1 = Alpha Base Coat von Degussa
Wall Systems, Inc.
- Base Coat 2 = Alpha Dry Base Coat von Degussa Wall Systems,
Inc.
-
Während zahlreiche
beispielhafte Ausführungsformen
oben beschrieben und in den zahlreichen Figuren gezeigt worden sind,
versteht sich doch, dass andere ähnliche
Ausführungsformen
verwendet werden können,
oder dass Modifikationen und Hinzufügungen der bzw. zu den beschriebenen
Ausführungsformen
zur Ausführung
der gleichen Funktionen vorgenommen werden können, ohne von der Erfindung
abzuweichen. Weiterhin sind alle beschriebenen Ausführungsformen
nicht notwendigerweise einander ausschließend, da zahlreiche Ausführungsformen
miteinander kombiniert werden können,
um die gewünschten
Eigenschaften zu ergeben. Der Fachmann kann Variationen daran vornehmen,
ohne vom Geist und Umfang der Offenbarung abzuweichen. Das Außenverkleidungssystem,
die Gebäudewand
und das Verfahren sollten daher nicht auf eine einzige Ausführungsform
beschränkt
verstanden werden, sondern in Breite und Umfang durch die beigefügten Ansprüche bestimmt.