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DE2325832A1 - Vorrichtung zum abtrennen des innenschweissgrates von laengsgeschweissten rohren - Google Patents

Vorrichtung zum abtrennen des innenschweissgrates von laengsgeschweissten rohren

Info

Publication number
DE2325832A1
DE2325832A1 DE19732325832 DE2325832A DE2325832A1 DE 2325832 A1 DE2325832 A1 DE 2325832A1 DE 19732325832 DE19732325832 DE 19732325832 DE 2325832 A DE2325832 A DE 2325832A DE 2325832 A1 DE2325832 A1 DE 2325832A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
axis
cutting
milling tool
separating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732325832
Other languages
English (en)
Other versions
DE2325832B2 (de
Inventor
Franz Ing Kinauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KREMS HUETTE GmbH
Original Assignee
KREMS HUETTE GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KREMS HUETTE GmbH filed Critical KREMS HUETTE GmbH
Publication of DE2325832A1 publication Critical patent/DE2325832A1/de
Publication of DE2325832B2 publication Critical patent/DE2325832B2/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23CMILLING
    • B23C3/00Milling particular work; Special milling operations; Machines therefor
    • B23C3/12Trimming or finishing edges, e.g. deburring welded corners
    • B23C3/122Trimming or finishing edges, e.g. deburring welded corners of pipes or cylinders
    • B23C3/124Trimming or finishing edges, e.g. deburring welded corners of pipes or cylinders internally

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling Processes (AREA)
  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description

Patentanwalt DipUlng. V/alter 7 Stuttgart N, Menzelstraßa 40 _
21. Mai 1973
Hütte Krems Gesellschaft m.b.H., Krems (Österreich)
Vorrichtung zum Abtrennen des Innens cliwei ßgrat es von längsgeschweißten Eoliren
Die Erfindimg bezieht sich, auf eine Vorrichtung zum Abtrennen des Innenschweißgrates von längsgeschweißten Rohren, bestehend aus einem sich an der Rohrinnenwandung abstützenden, relativ zum Rohr in Richtung der Rohrachse , verschiebbaren Führungskörper, der an seiner Stirnseite ein frei drehbar gelagertes Fräswerkzeug trägt.
Das Fräswerkzeug derartiger bekannter Vorrichtungen zum Abtrennen des Innenschweißgrates von Rohren besteht dabei aus einer frei drehbar in einem Halter gelagerten Scheibe, die eine umlaufende Schneidkante aufweist. Der Halter ist um eine ^er zur Schweißnaht verlaufenden Achse gegen die Schweißnaht hin verschwenkbar im Führungs-
körper gelagert und wird mittels einer Feder gegen diese gedrückt. Dabei wird das Präswerkzeug an die Schweißnaht angestellt und trennt bei einer relativen Bewegung des Führungskörpers gegenüber dem Rohr den über die Rohrinnenwandung vorstehenden Schweißgrat ab. Um nicht nur mit einem Schneidkantenbereich der Scheibe zu arbeiten, sondern die gesamte, umlaufende Schneidkante ausnützen zu können, ist die Drehachse · der Scheibe gegenüber der Schwenkebene des Halters in einem Winkel von 30 - 60° geneigt angeordnet. Dadurch erhält man bei einer Relativbewegung des Pührungskörpers gegenüber dem Rohr eine Kraftkomponente in Umfangsrichtung der Scheibe, so daß auf G-rund des dadurch bedingten Drehmomentes die Scheibe gedreht wird und die Schneidkante in ihrem gesamten Bereich zum Einsatz kommt. Diese Maßnahme hat gegenüber der bekannten Verwendung von Hobelstählen zur Abtrennung des Innenschweißgrates den "Vorteil, daß der zum Einsatz kommende Bereich der Schneidkante ständig wechselt und damit eine größere Standzeit gewährleistet werden kann.
Um die Abfuhr des üblicherweise zusammenhängenden, abgehobenen Spanes aus dem Rohr zu erleichtern, ist bei der bekannten Vorrichtung vor dem Präswerkzeug ein Kerbrad vorgesehen, das den Schweißgrat in Querrichtung einkerben soll, damit bei der nachfolgenden Spanabnahiae nur einzelne Späne mit einer dem Kerbenabstand entsprechenden Länge erhalten werden, da Späne kleiner Länge wesentlich einfacher aus dem Rohr abgeführt werden können.
Das Kerbrad wird zwar durch Federn gegen den Schweißgrat gedruckt, doch reicht die durch diese Federn aufgebrachte Anpreßkraft nicht zu einem vollkommenen Einkerben
naht
des Schweifjgrates aus, so daß bei der Spanabfuhr mit
Schwierigkeiten gerechnet werden muß.
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Das als Sclieibe ausgebildete Fräswerkzeug, das durch, einen entsprechenden Anstellwinkel an die Schweißnaht beim Scaneiden durch diese angetrieben wird, bringt wohl gegenüber den sonst üblichen Hobelstählen eine größere Standzeit mit sich, doch ist auch die durch solche Fräswerkzeuge erreichbare Standzeit noch immer unbefriedigend.
Der Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, diese Mängel zu beseitigen und eine Vorrichtung zum Abtrennen des Innenschweißgrates von längsgeschweißten Rohren zu schaffen, mit deren Hilfe eine hohe Standzeit und eine problemlose Spanabfuhr erreicht werden kann.
Ausgehend von einer Vorrichtung der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, daß das Fräswerkzeug entweder als Walzenfräser mit einer zur Rohrachse geneigten und sich mit der Schweißnaht schneidenden geometrischen Drehachse oder als kegelstumpf förmiger Fräser mit einer zur Rohrachse parallelen Drehachse ausgebildet ist und daß die schraubenförmig gewundenen Schneiden des Fräswerkzeuges durch vorzugsweise am Umfang verteilte Spanbrechernuten unterbrochen sind. Sowohl durch den zur Schweißnaht hin geneigten Walzenfräser als auch durch den kegelstumpfförmigen Fräser wird erreicht, daß der Innenschweißgrat nicht wie bei der bekannten Vorrichtung in einem Span abgetrennt werden muß, sondern daß zum Abtrennen des Schweißgrates mehrere verschieden tief in den Schweißgra"^eindringende Schneiden Verwendung finden, die das Abtrennen des Schweißgrates in mehreren Schichten mit jeweils geringer Spandicke und damit eine außerordentlich hohe Standzeit gewährleisten. Die im Zuge der schraubenförmig gewundenen Schneiden des Fräswerkzeuges vorgesehenen Spanbrechemuten bewirken darüber hinaus, daß die abgehobenen
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Späne mit Sicherheit in Stücke gebrochen werden, die, ohne Schwierigkeiten aus dem Rohrinneren abgeführt werden können» Günstigerweise werden diese Spanbrechernuten am Umfang verteilt angeordnet} so daß ein im wesentlichen gleichmäßiger Schnitt ermöglicht wird.
Um eine gleichmäßige Spanebene bei verschiedenen Relafcivgeschwindigkeiten zwischen dem Führungskörper und dem Rohr zu erreichen, kann gemäß der Erfindung der Einlaufteil der Schneiden des Präswerkzeuges eine größere Steigung als der Auslaufteil der Schneiden besitzen. Die größere Steigung des Einlaufteiles der Schneiden ist dabei nämlich für die Umlaufgeschwindigkeit des Fräswerkzeuges verantwortlich, während die kleinere Steigung des Auslaufteiles der Schneiden einen differenzierten Ausgleichseffekt ergibt.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgetnäße Vorrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 im Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 und Fig. 3 in Ansicht von vorne.
Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Abtrennen des'Innenschweißgrates von längsgeschweißten Rohren besteht im wesentlichen aus einem Führungskörper 1, der an seiner Stirnseite ein frei drehbar gelagertes Fräswerkzeug 2 trägt, das im dargestellten Ausführungsbeispiel als Walzenfräser ausgebildet ist. Der Walzenfräser 2 ist auf einem im Führungskörper 1 eingeschraubten Achsdorri 3 frei drehbar gelagert, wobei die geometrische Achse des Dornes 3 zur Rohrachse geneigt ist und sich mit der Schweißnaht schneidet, so daß sich für die einzelnen zum Einsatz kommenden Schneiden 4 des Walzenfräsers verschiedene Eindringtiefen in den Schweißgrat 5 des längs-
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geschweißten Rohres 6 ergeben.
Der Führungskörper 1 stützt sich mit je zwei fest im Führungskörper gelagerten Paaren von Stützrollen 7 und mit zwei jeweils an einem Hebel 8 angelenkten Rollen 9 an der Rohrinnenwandung ab, wobei die Hebel 8 als zweiarmige Schwenkhebel ausgebildet sind, die an ihrem einen Hebelarm die Stützrollen 9 tragen und mit ihrem anderen Hebelarm mit einer in Richtung der Rohrachse verschiebbaren Betätigungsstange 10 verbunden sind. An der Betätigungsstange 10 greift ein Kolben 11 an, der in einem vom Führumgskörper 1 gebildeten, über Versorgungsleitungen 12 mit Druckmittel beaufschlagbaren Zylinder 13 geführt ist.
Zur seitlichen Führung des Führungskörpers 1 trägt dieser in einer durchgehenden Querbohrung 14 einen Zentrierstift 5, der zu seiner Lagefixierung infaer Mitte eine Einkerbung 16 besitzt, in die ein Bolzen 17 eingreift.
Wie der Fig. 3 entnommen werden kann, sind die Schneiden 4 des Fräswerkzeuges durch Spanbrechernuten 18 unterbrochen, die die anfallenden, zusammenhängenden Späne brechen und damit eine einwandfreie Spanabfuhr aus dem Rohrinneren gewährleisten.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird der Führungskörper 1 mittels einer Haltestange 10 ortsfest in seiner Lage gehalten und das Rohr 6 in Richtung des Pfeiles 20 über die Vorrichtung gezogen. Der Kolben 11 wird so beaufschlagt, daß die Stützrollen 9 über die Hebel 8 gegen die Rohrinnenwandung gepreßt werden und der Walzenfräser 2 in seine Arbeitsstellung gebracht wird. Ungenauigkeiten in der lichten Weite des Rohres 6 werden dabei ebenfalls durch die schwenkbaren Stützrollen 9 ausgeglichen. Die ortsfest im Führungskörper 1 gelagerten Stützrollen 7 gewährleisten nicht nur eine genaue Führung
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des Führungskörpers, sondern verhindern auch, daß der Walzenfräser 2 zu tief in die Schweißnaht eindringt. Der geneigt angestellte Walzenfräser erlaubt ein Abtragen des Schweißgrates 5 in mehreren Schichten, da die Schneiden 4 verschieden tief in den Schweißgrat eindringen. Der schraubenförmige Verlauf der Schneiden 4 bewirkt ein Drehmoment auf den Walzenfräser 2, so daß dieser bei einer Bewegung des Rohres 6 angetrieben wird. Die Drehung des Walzenfräsers 2 ergibt einen stets sich ändernden Bereich der zum Einsatz kommenden Schneiden, so daß die Schneiden über ihren ganzen Bereich gleichmäßig beansprucht werden und eine hohe Standzeit ermöglichen.
Beim Stillsetzen der Vorrichtung wird der Kolben 11 von der anderen Seite her beaufschlagt, die Stützrollen 9 zurückgeschwenkt und das Präs^rkzeug 2 außer Eingriff gebracht, was ein einfaches Entfernen der Vorrichtung aus dem Rohr gewährleistet.
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Claims (2)

  1. Patentansprüche
    M ·J Vorrichtung zum Abtrennen des Innenschweißgrates von längsgeschweißten Rohren, bestehend aus einem sich an der Rohrinnenwandung abstützenden, relativ zum Rohr in Richtung der Rohrachse verschiebbaren Führungs-"körper, der an seiner Stirnseite ein frei drehbar gelagertes Fräswerkzeug trägt, dadurch gekennzeichnet, daß das Fräswerkzeug entweder als Walzenfräser (2) mit einer zur Rohrachse geneigten und sich mit der Schweißnaht schneidenden geometrischen Drehachse oder als kegelstumpfförmiger Fräser mit einer zur Rohrachse parallelen Drehachse ausgebildet ist und daß die schraubenförmig gewundenen Schneiden (4) des Fräs^erkzeuges durch vorzugsweise am Umfang verteilte Spanbrechernuten (18) unterbrochen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufteil der Schneiden (4) des Fräswerkzeuges (2) eine größere Steigung als der Auslaufteil der Schneiden besitzt.
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    Leerseite
DE19732325832 1972-06-13 1973-05-22 Vorrichtung zum Abtrennen des InnenschweiBgrates von längsgeschweißten Rohren Pending DE2325832B2 (de)

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Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE2325832A1 true DE2325832A1 (de) 1974-01-03
DE2325832B2 DE2325832B2 (de) 1975-07-31

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AT (1) AT311764B (de)
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IT (1) IT988473B (de)

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