DE2325863A1 - Automatische schrapperanlage - Google Patents
Automatische schrapperanlageInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02F—DREDGING; SOIL-SHIFTING
- E02F3/00—Dredgers; Soil-shifting machines
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- E02F3/46—Dredgers; Soil-shifting machines mechanically-driven with reciprocating digging or scraping elements moved by cables or hoisting ropes ; Drives or control devices therefor
- E02F3/48—Drag-lines
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- Control And Safety Of Cranes (AREA)
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Description
CRASEMANN & RAFFAY 2325063
2 HAMBURG 7O ^
SOHLOSSTRASSE β PATENTANWÄLTE:
21. Mai 1973 dipl.-ing. Jörgen crasemann
DIPL.-ING. VINCENZ V. RAFFAY
4026/10-
Lucien,Rene Vidal
Domain©·de la Pimpine
33360 Latresne (Frankreich)
Domain©·de la Pimpine
33360 Latresne (Frankreich)
Automatische Schrapperanlage.
Die Erfindung betrifft eine vollautomatische Schrapperanlage
für die Beschickung einer Betonfertigungsanlage mit unterschiedlichen
Zuschlagstoffen wie z.B. Sand, Schotter, Splitt, Kies usw.
Bekannte Schrapperanlagen weisen einen Verteilerturm auf, von dem in Radialrichtung mehrere Wände ausgehen, welche
den Bereich um den Verteilerturm herum in mehrere, jeweils
zur Speicherung der an der Öi'fnungsseite der Felder abgekippten Zuschlagstoffe dienende Felder unterteilen. Am
unteren Ende des Verteilerturms befinden sich entsprechende Verteilerkasten, durch welche die Zuschlagstoffe der Betonfertigungsanlage
zugeführt werden können. Auf dem Turm ist eine Drehbühne gelagert, welche vermittels eines Antriebsmotors
mit Untersetzungsgetriebe verschwenkbar ist. Ein die Felder freitragend überspannender Ausleger ist
an der Drehbühne befestigt und dient zur Führung und Halterung eines auf eine erste Winde aufwickelbaren Rückholseils,
das am hinteren Ende eines Schrappers oder Schürfkübels befestigt ist. Am vorderen Ende des Schrappers ist ein
Schrappseil befestigt, das auf eine zweite Winde aufwickel«
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TELEFON: CO-4113 SS 7O O5 · TELEGRAMME: PATFAV, HAMBURG
bar ist. Der Schrapper durchläuft die verschiedenen Felder
entsprechend einem vorgegebenen Arbeitstakt und wird dabei lediglich von der Schrappseilwinde und der Rückholseilwinde
bewegt, welche sich auf oder an der Drehbühne befinden.
Die bekannten Schrapperanlagen arbeiten nicht vollautomatisch und müssen daher stets von einer Bedienungsperson
gesteuert werden. Außerdem sind auch bei bereits teilweise , automatisierten bekannten Schrapperanlagen die Totzeiten
im Verhältnis zur tatsächlichen Nutzarbeitszeit zu groß. Daher muß die Speicherkapazität der Schrapperanlage im
Verhältnis zum Bedarf der Betonfertigungsanlage wesentlich größer gemacht werden.
Ein weiterer Nachteil bekannter Schrapperanlagen ist, daß diese nicht anpassungsfähig sind, d.h. sich nicht an die
momentanen Arbeitsbedingungen anpassen., aufgrund deren es beispielsweise erforderlich ist,, überfüllte Felder
stärker zu bearbeiten und die anderen Felder vorläufig zu übergehen.
Schließlich ist bei bekannten Schrapperänlagen aus Sicherheitsgründen
eine Aufsicht durch Bedienungspersonal erforderlich, da diese Anlagen keine Sicherung gegenüber unvorhersehbaren
Unfällen aufweisen.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der vorgenannten Nachteile eine vollautomatische
Schrapperanlage zu schaffen, die in jedem Zeitpunkt selbsttätig aus mehreren Arbeitsgängen den jeweils zweckmäßigsten
Arbeitsgang auswählt und ausführt, aufgrund erheblicher Verringerung der Totzeiten einen wesentlich gesteigerten
Wirkungsgrad aufweist, sowie eine hohe Betriebssicherheit besitzt, indem sie sich bei auftretenden Betriebsstörungen
automatisch abschaltet.
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Die nunmehr vorgeschlagene vollautomatisch, arbeitende Schrapperanlage
besteht in "bekannter Weise aus einem Verteilerturm, von dem in Radialrichtung verlaufende und mehrere
Felder vorgebende Wände ausgehens wobei -der Turm im unteren
Bereich der Felder Verteilerkasten aufweist und eine Drehbühne trägt, auf der ein auskragender Ausleger befestigt
ist, an dem ein auf eine erste Winde aufwickelbares und mit dem hinteren Ende eines Schrappers verbundenes Rückholseil
und ein auf eine zweite Winde aufwickelbares und mit dem vorderen Ende des Schrappers verbundenes Schfappseil
geführt sind und ist erfindungsgemäß gekennzeichnet durch
einen zur Anzeige der höchsten und dem Verteilerturm nächstliegendsten
Stellung des Schrappers dienenden Ausfahrdetektor, der mit einer Logiksteuerung für Schrappbetrieb gekoppelt
ist, welche dazu diente bei .Betätigung des Detektors
sofort ein Schaltschütz abzuschalten, welches die Drehung der Schrappseilwinde im Aufwickelsinn unterbricht, sowie
mit Verzögerung zwei Sehaltschütze anzuschalten^ wodurch jeweils die Rückholseilwinde im Aufwickelsinn5 und 'die
Schrappseilwinde im Abwickelsinn antreibbar sind»
Entsprechend einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind ein Materialdetektor in jedem PeId an dem Verteilerturm
in der höchst zulässigen Schütthöhe eines Haufens und außerdem ein Vorratsdetektor, welcher dazu dient, den
Durchgang des Schrappers durch einen mittleren Bereich während des Schrappvorgangs anzuzeigen, vorgesehen, und
beide Detektoren sind mit der Logiksteuerung für Schrappbetrieb
in der Weise gekoppelt, daß diese nur bei Betäti-' gung beider Detektoren ansprechbar ist und in diesem Falle
mit Verzögerung die beiden Schaltschütze anschaltet, vermittels welcher die Rückholseilwinde im Aufwickelsinn und
die Schrappseilwinde im Abwickelsinn antreibbar sind.
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Die Drehbühne kann in bekannter Weise mit Antriebsmotor und Untersetzungsgetriebe gekoppelt und starr mit dem
beweglichen Glied eines Schwenkstellungsgebers verbunden sein, der im Zusammenwirken mit Detektorelementen zur
Anzeige des "Feldes, über dem sich der Ausleger jeweils befindet, und der zu überfahrenden Radialwand dient, wobei
entsprechend einem weiteren Merkmal der Erfindung die Detektorelemente mit einer Logiksteuerung für Schwenkbewegungen
der Drehbühne derart gekoppelt sind, daß diese nur dann verschwenkbar ist, wenn eines der beiden Detektorelemente
gleichzeitig mit dem Ausfahrdetektor betätigt ist, oder dieser gleichzeitig mit dem Vorratsdetektor und dem
entsprechenden Materialdetektor, welche von der Logiksteuerung für Schrappbetrieb abhängig sind, betätigt ist, und
daß die Logiksteuerung für Schwenkbewegungen der Drehbühne in der Weise ausgelegt ist, daß der Antriebsmotor mit Untersetzungsgetriebe
während einer vorbestimmten Zeitspanne in dem einen oder dem anderen Drehsinn angeschaltet ist.
Weitere Merkmale, sowie die Vorteile der Erfindung werden
im nachfolgenden anhand der Beschreibung der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Fig. 1 ist ein schematischer Aufriß der erfindungsgemäßen
Schrapperanlage und veranschaulicht den Arbeitstakt derselben in einem Feld.
Pig. 2 zeigt in schaubildlicher Ansicht eine erste Ausführungsform der Schrapperanlage, wobei
der Übersichtlichkeit halber einige Elemente weggelassen sind.
Fig. 3 ist eine Fig. 2 entsprechende Ansicht einer zweiten Ausführungsform.
Fig. 4 zeigt in einem Draufsichtausschnitt Mikroschalter
der Steuervorrichtung für die Schrapperanlage nach Pig. 2.
Fig. 5 ist ein Blockschaltbild der vermittels der Steuervorrichtung erstellten Funktionsverbindungen.
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Figuren 6-11 sind schematiscfae elektrische Schaltpläne
der Grundschaltungen der Steuervorrichtung entsprechend der ersten Ausführungsf
ο na.
Figuren 12 und 13 sind den Figuren 9 und 10 entspre- ,
chende schematische Schal frpläne der entsprechenden
Grundschaltungen für die zweite Ausführungsfοrm.
Wie klar aus-den Figuren 1 und 2 oder 3 ersichtlich, weist
die Schrapperanlage in an sich bekannter Weise einen Verteilerturm
1 auf, der eine pyramidenförmige Formgebung aufweist und von dem in Radialrichtung Wände 2 ausgehen,
welche zwischen sich zur Lagerhaltung unterschiedlicher Zuschlagstoffe wie z.B. Sand, Schotter, Splitt, Kies usw.
für die Betonfertigung dienende Felder "begrenzen« Die Wände gehen dabei von den Kanten des pyramidenförmigen Verteilerturms
1 aus und gestatten zwischen sich jeweils die Ausbildung von Zuschlagstoffhäufen. Me Zuschlagstoffe
in den verschiedenen Feldern können jeweils durch am unteren Ende des Verteilerturm 1 angeordnete Fenster 3 und
entsprechende Verteilerkästen austreten^ sofern die letzteren
geöffnet sind.
Am oberen Ende des Verteilerturms 1 ist eine Drehbühne 4 gelagert und trägt einen Ausleger 5, der in Radialrichtung
freitragend die Felder überspannt. Der Ausleger 5 ist an dem einen Ende an der Drehbühne 4 angelenkt und an seinem
anderen Ende vermittels eines, schräg verlaufenden Abspannseils 6 gehalten, das am oberen Ende eines auf der Drehbühne
4 befestigten Mastes 7 verankert ist.
An dem Ausleger 5 ist vermittels freilaufender Rollen 8
ein sogenanntes Rückholseil 9 geführt, welches an denrhinteren
Teil eines Schrappers oder Schürfkübels 10 befestigt
ist, bei welchem es sich vorzugsweise um einen Schrapper vom f reif liegend en Typ für selbsttätige Befiillung handelt.
Das Rückholseil 9 ist an dem anderen Ende auf die Trommel 11 einer Winde 12 aufgewickelt, welche sieb, auf der Drehbühne
4 befindet und als Rückholseilwinde bezeichnet werden soll. Der vordere, untere Abschnitt des Schrappers 10
ist an einem Seil 13 befestigt, welches als Schrappseil bezeichnet wird und an seinem anderen Ende auf die Trommel
H einer Winde 15 aufgewickelt ist, welche sich ebenfalls auf der Drehbühne 4 befindet.
Der Yerteilerturm 1 weist an seinen Seitenwänden in jedem Feld einen Materialdetektor DM auf, welcher betätigt wird,
wenn der Haufen-aus Zuschlagmaterial die Höhe des Detektors
erreicht. Die Materialdetektoren sind von an sich bekannter Ausführung und bestehen beispielsweise aus einer verformbaren
Membran, die bei Anlagerung von Zuschlagstoffen verformt wird und einen Mikroscbalter betätigt.
Die Schrapperanlage weist außerdem eine Steuerung auf, die aus mehreren Steuerelementen besteht, welche das Vorbeiführen
des Schrappers an mehreren bevorzugten Stellen anzeigen, wenn dieser in einem kontinuierlichen, ringförmig
geschlossenen Arbeitstakt in senkrechten Radialebenen bewegt wird. Diese Steuerelemente gestatten einen vollautomatischen
und "intelligenten", d.h. an die jeweiligen Erfordernisse angepaßten Betrieb der Schrapperanlage.
Die zur Lageanzeige dienenden Steuerungselemente umfassen bei beiden Ausführungsformen (Figuren 2 und 3) einen Seildurchhangdetektor
L und einen Schwenkstellungsgeber CN, welche in beiden fällen von gleicher Beschaffenheit und
an der gleichen Stelle angeordnet sind.
Der an,sich bekannte Seildurchhangdetektor L ist an dem
Ausleger 5 in der Nähe der Drehbühne 4 befestigt und spricht
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auf das Rückholseil 9 an. Er kann "beispielsweise aus einem
Hebel 16 bestehen, der auf einer feststehenden Welle 18 schwenkbar gelagert und durch eine !Feder 19 gegen das
Rückholseil 9 beaufschlagt ist. An dem freien Ende des Hebels 16 befindet sich eine freilaufende Sastrolle 20»
Der Schwenkstellungsgeber* CN ist gleichfalls von an sich
bekannter Ausführung und weist ebensoviele Nockenscheiben 21 auf wie der Verteilerturm 1 .Felder«, Die Noekenscheiben
21 sind auf einer starr mit der Drehbühne 4 verbundenen Welle befestigt, wobei die Ausrichtung und Winkelöffnung
eines Ausschnitts 22 jeder Nockenscheibe 21 jeweils einem Feld entspricht, über dem sich der Ausleger 5 in einem
bestimmten Augenblick befindet. Jede Nockenscheibe 21 wirkt mit einem Mikrosehalter 23 zusammen, der bei Betätigung
einerseits das Feld, in dem sich der Schrapper 10 jeweils befindet, und andererseits die Endlagen des Auslegers
5 in bezug auf das betreffende Feld anzeigt, an denen der Schrapper 10 über eine Radialwand 12 hinweggeführt
werden muß. Die Mikroschalter 23 liegen im Speisestromkreis
eines Antriebsmotors mit Untersetzungsgetriebe 108 (die nicht in den Figuren 1-3, sondern lediglich
schematisch in Fig. 11 dargestellt sind), vermittels welcher
die Drehbühne 4 schrittweise verschwenkbar ist.
Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Schwenkstellungsgeber CN von elektromechanischer Ausführung;
diese kann jedoch selbstverständlich auch durch einen hydraulisch,
pneumatisch, optisch oder auf andere Weise arbeitenden Geber ersetzt werden.
Das gleiche trifft auf den Materialdetektor DM und den Seildurchhangdetektor L zu, da sich mit technisch äquivalenten
Ausführungen^ dieser Steuerelemente die gleichen, erfindungsgemäß
beabsichtigten Wirkungen erzielen lassen.
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Bei "beiden hier beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Schrapperanlage führt die Steuerung auf automatische und zweckentsprechende Weise folgende Punktionen
aus:
Der Schrapper 10 legt in jedem Teilabschnitt eines Feldes einen in sich geschlossenen Arbeitsweg zurück, der in Pig.
in einer gestrichelten Linie angedeutet und mit den Buchstaben a b c d i e bezeichnet ist. Dieser Umlaufweg kann
auch abgekürzt werden, um die Speicherkapazität eines Feldes zu vergrößern, indem der zu dem Verteilerturm 1 führende,
ansteigende Weg des Umlaufweges weiter von dem Turm entfernt ausgeführt wird.
Der Umlaufweg des Schrappers 10 wird in jedem Feld während
der Rückführung des Schrappers durch den Luftraum vermittels einer Schwenkbewegung der Drehbühne 4 um einen Winkelbetrag
versetzt.
Der Schrapper 10 wird so durch den Luftraum über die Radialwände 2 hinweggeführt, daß keine Gefahr eines Anechlagens
des Schrappers an den Radialwänden besteht.
Bei der in den Figuren 1, 2 und 4-11 dargestellten ersten Ausführungsform, besteht die Steuerung aus den folgenden
Steuerelementen! dem Seildurchhangdetektor L, den Materialdetektoren
DM, dem SchwenksteHungsgeber OT; den durch die
Seile 9 und 13 betätigbaren Steuerelementen oder Detektoren, nämlich einem Mikroschalter F mit der Bezeichnung «Bremsstoßdetektor11,
einem Mikroschalter I mit der Bezeichnung "Durchhanganzeigesperrdetektor", einem Mikroschalter S mit
.der Bezeichnung "Überflugdetektor", einem Mikroschalter R
mit der Bezeichnung "Rückwärtsstellungsdetektor", einem
Mikroschalter AR mit der Bezeichnung "Schwenkfreigabedetektor11, -einem Mikroschalter ST mit der Bezeichnung "Vorratsdetektor", einem Mikroschalter A mit der Bezeichnung "Ausfahrdetektor"
und Mikroschaltern SC mit der Bezeichnung "Sicherheitsdetektor". Weiterhin umfaßt die Steuerung eine
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Programmiervorriehtung P9 eine Logiksteuerung L-j für Schrappbetrieb,
eine Logiksteuerung Lp für Sehwenkbewegungen der
Drehbühne 49 sowie Schaltschütze C^ - G79 von.denen die
Schaltschütze G1 und Cp zur Steuerung der Stromzufuhr zur
Schrappseilwinde 15? nämlich G* zum Antrieb der Seilwinde
im Aufwickeisinn und Gp zum Antrieb der Winde im Abwiekelsinn
dienen; die Sehaltschütze C5.und G* zur Steuerung der
Speisung der Rückholseilwinde 12, nämlich G-, zur Steuerung
der Seilwinde im .Aufwickelsinn und C, zur Steuerung der
Seilwinde im Abwickelsinn; die Scbaltsehütze C1- und C7
zur Steuerung der Speisung des Antriebsmotors mit Untersetzungsgetriebe 1OÖ, nämlich G1- zum Verschwenken der
Drehbühne 4 nach links und G7 zum Verschwenken derselben
nach reehts dienen und schließlich ein Sehaltschütz Gr9
welches eine Bremsvorrichtung 24- an der Rückholseilwinde 12 betätigt.
Die Programmiervorriehtung P und die Logiksteuerungen L^
und Lp sind hier niclxt im einzelnen beschrieben, da deren
Ausführung für ein festgelegtes Programm .für ,den Fachmann
ohne weiteres ersichtlich und die Erfindung auf die Ausführung und Arbeitsweise der Schrapperanlagensteuerung als
solche gerichtet ist.
Hier ist lediglich anzumerken (Figo 5)» daß die Logiksteuerungen L-j und Lg miteinander und mit der Programmiervorrichtung
P verbunden sind und diese das jeweils auszuführende Programm vorgibt. An die Eingänge der Logiksteuerungen
werden die von den vorgenannten Steuerelementen F, R, SG, SIE, A, L, AR5, I, DM, S- und GiT abgegebenen Signale
angelegt, und diese geben an ihren Ausgängen Steuersignale an. die Schaltschütze G-j - G7 ab.
Bei der (in den Figuren 2 und 4 dargestellten) ersten Ausführungsform
sind die als Detektor arbeitenden Mikroselml-
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ter ]?, I und S feststehend angeordnet und werden durch einen
verstellbaren Nocken 25 "betätigt, der seinerseits τοη der
Trommel 11 der Rückaolwinde 12 gesteuert ist. Bei dem hier
beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Nocken 25 translativ
geführt und starr mit einer Mutter verbunden, welche auf einer Drehschraube 26 läuft, die ihrerseits vermittels
eines Kettentriebs 27 mit der Trommel 11 gekoppelt ist.
In entsprechender Weise sind die als,Detektoren arbeitenden·
Mikroschalter R, AR, ST, A feststehend angeordnet und werden
durch einen Nocken 28 betätigt, der verstellbar geführt und dessen Verstellbewegung durch die Trommel 14 der Schrapp™
seilwinde 15 gesteuert ist« Bei dem in Pig. 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel ist der Nocken 28 translativ geführt, indem er starr mit einer Mutter verbunden ist, die auf
einer Drehschraube 29 verstellbar ist9 welche ihrerseits
-vermittels eines Kettentriebs 30 mit der Trommel 14 gekoppelt
ist.
Die kinematische Anordnung ist so beschaffen, daß bei Aufwicklung des Rückholseils 9 und entsprechender Abwicklung
des Schrappseils 13 der Rückholnocken 25 in Richtung des Pfeils E (Aufwicklung) verstellt wird und nacheinander
die Mikroschalter F, I und S betätigt, während gleichzeitig der Schrappernocken 28 im entgegengesetzten Sinne in Richtung
des Pfeils D (Abwicklung) verlagert wird und nacheinander die Mikroschalter A, ST, AR und R betätigt.
Die als Detektoren dienenden Mikroschalter F, I, S, A, ST,
AR und R sind entsprechend der Darstellung in Pig. 4 in einer solchen Weise angeordnet, daß sie bestimmten Punkten
des in Fig» 1 dargestellten Umlaufweges des Schrappers entsprechen,
nämlich zwischen b und c, zwischen d und e, d, c,
s, zwischen a und s und zwischen a und e. Diese Lagenanord- v.'rag bestimmt die seitliche Betätigung der Mikroschalter.
und folglich den Ablauf des Arbeitstakts. Wenn das PeId,
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in dem sich der Schrapper 10 jeweils befindet, praktisch
leer ist, was offensichtlich nicht der Fall sein darf, folgt der Schrapper dem Abschnitt abc des Umlaufweges.
Der von dem in Aufwicklung befindlichen Schrappseil 13 gezogene Schrapper 10 nimmt bei seiner Fortbewegung normalerweise
die von Lastkraftwagen an den äußeren Enden der Felder abgekippten oder in dem Haufen 31 geschütteten
Zuschlagstoffe in einem größeren Abstand von dem Verteilerturm 1 auf und wird im gefüllten Zustand an der Oberfläche
des Haufens hochgesogen, so daß sein Fortbewegungsweg zwischen dem Abschnitt abc und der Geraden a c verläuft.
Die Lage der Mikroschalter L5 DM und CI sowie F5 I, S, A,
ST, AR und R ist somit vorgegeben» Die als Sicherheitsdetektoren dienenden Mikroschalter SC dienen unter bestimmten
Umständen dazu, die Schrapperanlage vorläufig stillzulegen. Ein erster Sicherheits-Mikroschalter SC ist in
der Nahe der Rückholseilwinde 12 (Fig» 2) unter dem Rückholseil
9 angeordnet und wird betätigt9 wenn das Rückaol-,
seil gerissen sein sollte„ Bin zweiter Sichertieits-Milcroschalter
SO (Figo 2) befindet sicH in dar Mähe der
14 der Schrappseilwinöa 15 an einer solchen Stelle,
sein Schalthebel 32 im Falle .eines Seilrisses durch das
Ende des Schrappeeils 13 betätigt wircL Dieser Mikroscaalter
spricht somit nur dann, an, wenn das Scteappseil 13 gerissen
ist.
Die verschiedenen Steuerelemente der Steuerung sind zum
Zwecke der Erläuterung dgr gegenseitigen Zusammenhänge
und ihrer Wirkungsweise nicht in ihrer G-esamtheit dargestellt, da eine, solche Darstellung unübersichtlich wäre
und die Beschreibung der wesentlichen Merkmale der Erfindung darunter leiden würde. Aus diesem Grunde Bind in den
Figuren 6-11 die Schaltpläne der Grundfunktionen, welche
sich insbesondere aus Fig. 1 ergeben, getrennt voneinander dargestellt.
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In einzelnen Grundschaltungen sind die Logiksteuerungen
L1 und Lp der Übersichtlichkeit halber durch ein elektromagnetisches
Schaltschütz dargestellt, welches als funktionelles Äquivalent betrachtet werden kann. Dabei ist jedoch
zu beachten, daß dieses symbolische Schaltschütz von verschiedenen
logischen Punktionen abhängig ist und von diesen je nach den in die Programmiervorrichtung P eingegebenen
Bedingungen in einem bestimmten Schaltzustand gehalten wird.
Jede Grundschaltung weist wenigstens ein Schaltschütz auf.
Zum Verständnis der nachfolgend beschriebenen Grundschaltungen ist' zu berücksichtigen, daß die Schaltschütze C-j
und Cp» sowie C, und C, als auch Ct- und Cr, jeweils paarweise
derart miteinander gekoppelt sind, daß bei Anschaltung des einen Schaltschützes das mit diesem gekoppelte
andere Schaltschütz im allgemeinen abgeschaltet wird. Darüber hinaus lassen sich die miteinander gekoppelten
Schaltschütze vermittels der Logiksteuerungen gleichzeitig miteinander abschalten.
Die erste Grundsehaltung für die erste Ausführungsform der
Steuerung für die Schrapperanlage ist in Eig. 6 dargestellt und steuert das Absetzen des Schrappers 10 an flem Punkt
a des Umlaufweges (Pig. 1), sowie das Schrappen im Abschnitt abc des Umlaufweges.
Diese Grundschaltung (Pig. 6) umfaßt den Durehhangamzeigesperrdetektor
oder Mikroschalter I und den Mikrosehalter
17 des Seildurchhangdetektors L, welche in Reihe an einem
Leiter 33 geschaltet sind, welcher dazu dient, den Erregerwicklungen der Schaltschütze C1 und C. eine Steuerspannung
u zuzuführen. Die beweglichen Kontakte 34 und 35 der Steuerschütze sind jeweils mit einer Leitung 36 bzw. 37 verbunden
und dienen dazu, die Schrappseilwinde 15 bzw. die Rückholseilwinde 12 mit einer elektrischen Spannungsquelle ü zu
verbinden. Der den Durchhanganzeigesperrdetektor bildende
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Mikroschalter I verhindert aufgrund seiner Lage (Fig. 4)
jede Verwertung des von dem Seildurchhangdetektor L abgegebenen
Signals, solange sich, der Schrapper 10 außerhalb des Abschnitts i', d,. e, a, a9 des Umlaufweges befindet.
Wenn der Mikroschaltef I geschlossen und gleichzeitig der
Mikroschalter 17 aufgrund des Seildurchhangs an dem Rückholseil
9 ebenfalls geschlossen ist, sind somit die Erregerwicklungen
äer Kontaktschutze C und C, erregt. Dadurch
wird der Eontakt 54 geschlossen und der Kontakt des Kontaktschützes
Cp geöffnet, so .daß die Schrappseilwinde 15
in Betrieb gesetzt wird und das Schrappseil 13 aufwickelt.·
Im gleichen Augenblick oder etwas früher öffnet sich der Kontakt 35, wobei äer Kontakt des Schaltschützes C5 in
der Öffnungsstellung verbleibt, so daß die .Rückholseilwinde
12 nicht mehr mit Spannung gespeist ist und sich das Rückholseil 9 frei abwickeln kann, wobei jedoch die
Trommel 11 der Seilwinde seitlich leicht abgebremst wird.
Die Logiksteuerumg L^ 9 welcher das Signal des Seildurchhangdetektors
L zugeführt worden ist, hält den Kontakt 34 geschlossen, so daß der Schrapper 10 vermittels des
Schrappseils 13 bis zur Stelle c gezogen wird.
Die in Pig. 7 dargestellte zweite G-ruriaschaltung gestattet
die Abbremsung des Rückholseils 9 kura vor dem Zeitpunkt, an dem der Schrapper den Punkt c des Umlaufweges (Pig. 1)
erreicht, während das Schrappseil 13 noch weiter aufgewickelt wird. Diese Abbremsung zu Ende des Schrappvorgangs führt
dazu, daß einerseits der Schrapper 10 an seinem hinteren Ende angehoben und entleert wird} sowie verhindert andererseits,
daß der Schrapper 10 bei Vorhandensein eines Loches zwischen dem Scheitel des Haufens 31 und dem Verteilerturm
1 ungebremst in dieses Loch fällt, was ansonsten eine Beschädigung oder das Reißen der Seil© und die Beschädigung
der von den Seilen betätigten Steuerelementen zur Polge
haben könnte.
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Die in Pig. 7 dargestellte Schaltung enthält den als Bremsstoßdetektor wirkenden Mikroschalter F, welcher in Reihe
in eine Leitung 38 geschaltet ist, vermittels welcher die Erregerspule des Schaltschütses C, an die Steuerspannung
u gelegt wird. Der bewegliche Kontakt 39 des Schaltsckützes Or ist mit einer Leitung 40 verbunden, welche die Bremsvorrichtung
24 für die Rückholwinde 12 mit der Stromquelle ü verbindet. Außerdem enthält die Schaltung den als Überflugdetektor
bezeichneten Mikroschalter S, der in Reihe an einem Leiter 41 geschaltet ists welcher die Erregerspule des
Schaltschützes 42 an die Steuerspannung u legt» Das Schaltschüts 42 ist in dieser Zeichnungsfigur als technisches
Äquivalent für die Logiksteuerung L* in dieser Grundschaltung
dargestellt. Der bewegliche Kontakt 43 des SehaltSchützes
42 liegt in Reihe mit dem beweglichen Kontakt 39 in der Leitung 40.
Wenn die Mikroschalter P und S' nicht durch den kinematisch mit der Rückholwinde gekoppelten Nocken 25 betätigt werden,
sind sie geschlossen, die Erregerwicklungen der Schaltschütze 42 und Cg sind erregt und die Kontakte 43 und 39 sind geschlossen,
so daß der Bremsvorrichtung 24 eine Spannung zugeführt wird und diese daher gelöst ist.
Wenn jedoch der Mikroschalter Έ durch den Nocken 2-5 kurz
vor dem Zeitpunkt betätigt wird, an dem der Schrapper 10 den Punkt c seines Umlaufweges erreicht hat, wird die Stromzufuhr
zur Erregerwicklung des Schaltschützes CV unterbrochen, der Kontakt 39 öffnet sich und die Bremsvorrichtung
24 wird stromlos gemacht, so daß diese in Tätigkeit tritt, wodurch das Rückholseil 9 abgebremst wird.
Zur Verbesserung der Bremswirkung der Seilwinde ist die Trommel 11 der Rückholseilwinde 12 bevorzugt in der Weise
ausgebildet, wie in einer weiteren, gleichzeitig eingereich-
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ten Patentanmeldung desselben Anmelders mit dem Titel "Windentrommel" beschrieben ist.
Eine derartige Trommel weist in Verlängerung der zylindrischen
Schraubennut eine Spiralnut auf9 die aufgrund des
sieb, verringernden Halbmessers das Antriebsmoment und somit
das aufzubringende Bremsmoment verringert» Wenn nun
zwischen dem oberen Snde des Haufens und dem Verteilerturm 1 ein loch, vorhanden XSt9 in welch.es der Schrapper
10 hineinfallen könnte, erfolgt eine besonders wirksame .
Abbremsung, vermittels welcher die Stoßkraft aufgenommen wird, welche der gefüllte Schrapper bei seinem Abstürzen
auf das Rückholseil 9 ausüben könnte«
Die Trommel weist außerdem eine von ihrem Seitenflansch vorstehende und tangential zu dem Ende der Spiralnut ausgerichtete
Drehachse auf 9· an welcher die am Ende des Rückholseils
befindliche Seilöee befestigt ist. Diese Drehachse befindet sich in der Iahe der Trommelachse und verläuft
parallel zu dieser. Wenn das Rückholseil völlig abgewickelt
ist, weist daher das Seilende zur Trommelmitte, so Saß die
Trommel einen sehr wirksamen und festen Anscläag bildet;,
welcher den Schrapper zum Stillstand bringt„ Dadurch ist
gewährleistet, daß der Schrapper bei Betriebsstörungen gegen die Radialwände 2 anschlagen kann«
Wenn die Trommel 11 der Rückholwinde 12 in1der vorstehend
beschriebenen Weise ausgebildet ist, verhindert der an der Rückholseilwinde 12 angeordnete Sicherheitsdetektor-Mikroschalter
SC (Fig. 2), daß das Rückholseil in entgegengesetztem Sinn aufgewickelt wird, wenn es zur Trommelmitte
ausgerichtet ist und die Trommel als Anschlag wirkt.
Die in Fig. 8 dargestellte dritte Grundschaltung gestattet,
den Schrapper. 10 zwischen den Punkten c und d seines Umlaufweges (Fig. 1) auf dem Luftwege zu dem Ende des Auslegers
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5 zurückzuführen. Dazu müssen die Seile 9 und 13 einwandfrei gespannt sein, damit der Schrapper 10 einen im wesentlichen
elliptischen Weg mit sehr geringer Durchbiegung zurücklegt und damit ohne Schwierigkeiten über die Radialwände
2 hinweggeführt werden kann.
Die in Pig. 8 dargestellte G-rund se haltung enthält den als
Ausfahxdetektor "bezeichneten Mikroschalter A, welcher in
Reihe in einem Leiter 44 geschaltet ist, welcher die Steuerspannung u der Erregerwicklung des Schaltsehützes
45 zuführt, das in dieser Zeichnungsfigur als'technisches Äquivalent zur Logiksteuerung L-j in "bezug auf diese Schaltung
dargestellt ist» Der bewegliche Eontakt 46 des Schaltschützes 45 liegt seinerseits in Reihe in einer Leitung
47, welche die Steuerspannung u der Erregerwicklung eines
Schaltschützes 48 mit ?erzögerung zuführt, dessen "beweglicher
Kontakt 49 bei Erregung der Wicklung mit einer zeitlichen Verzögerung t^ geschlossen wirdo Der bewegliche
Kontakt 49 liegt in Reihe mit mehreren Leitern 5O5, welche
die Steuerspannung u jeweils den Erregerwicklung 'der Schaltschütze
Cp j Ο-, und Qr zuführenj_ deren bewegliche Kontakte
51, 52 bzw. 55 jeweils über eine Leitung 549 55 bzw» 56
mit der Schrappseilwinde 159 der Rückholseilwinde 12 bzw.
der Bremsvorrichtung 24 für die Rückholseilwinde verbunden sind und diesen die Spannung U zuführen.
Wenn der Mikroschalter des Ausfahrdetektors A vermittels
des mit der Schrappseilwinde kinematisch gekoppelten Nockens 26 geschlossen wird, gibt er zunächst ein Signal
an die Logiksteuerung L^ ab, welche den in dieser Zeichnungsfigur
nicht dargestellten Kontakt 34 des Schaltschützes C1 bis zu diesem Zeitpunkt in der Anschaltstellung gehalten
hat. Durch das Signal wird dieser Kontakt geöffnet und damit die Schrappseilwinde stillgelegt.
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Der Ausfahrdetektor-Mikrosehalter A bewirkt gleichzeitig
das Schließen des Kontakts 46, wodurch wiederum der Kontakt 49 mit Verzögerung geschlossen wird. Das hat zur Folge,
daß die Kontakte 51 - 55 geschlossen und praktisch gleichzeitig die Bremsvorrichtung 24 ausgerückt, das Rückholseil
9 auf die Rückholseilwinde 12 aufgewickelt und das Schrappseil 15 von der· Schrappseilwinde 15 abgewickelt wird. Die
zeitliche Verzögerung t^ verhindert daher eine plötzliche
Umkehr der Drehrichtung der Winden.
Die Logiksteuerung L^, welcher das Signal des Ausfahrdetektor-Mikroschalters
A zugeführt worden ist, hält die Kontakte 51 - 55 geschlossen, so daß der Schrapper 10 daher auf
einem angenähert geradlinigen Verfahrweg von dem Punkt c zu dem Punkt d durch den Luftraum verfahren wird.
Die in Fig. 9 dargestellte vierte Grundschaltung dient dazu,
in Verbindung mit der in Figo 7 dargestellten zweiten Grundschaltung
das Absenken des Schrappers 10 an den äußeren Enden der Felder zu steuern«
Die vierte Grundsehaltung weist entsprechend Fige 9 den
ersten Überflugde.tektor-Mikroschalter S auf 9 welcher in
Reihe in einer Leitung 57 geschaltet ist, welche die Steuerspannung
u der Erregerwicklung eines Schaltschützes 58 zuführt,
das in dieser Zeichnungsfigur als Äquivalent der Logiksteuerung L1 in bezug auf die Schaltung dargestellt
ist. Der bewegliche Kontakt 59 öes Schaltechützes 58 liegt
seinerseits in Reihe in der Leitung 6O9 weloke die Steuerspannung
u der.Erregerwicklung eines Schaltschützes 61 mit der zeitlichen Verzögerung t£ zuführt. Der bewegliche
Kontakt 62 dieses Schaltschützes liegt in Reihe mit einem
Leiter 65, welcher seinerseits die Steuerspannung u der
Erregerwicklung des Schaltschützes C, zuführt, dessen beweglicher
Kontakt 64 in Reihe mit einem Leiter 65 geschal-
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tet ist, über den die Spannungsquelle U mit der Rückholseilwinde
12 verbunden wird.
Diese vierte Grundschaltung weist außerdem den als Rück—
wärtsstellungsdetektor bezeichneten Mikroscbalter R auf,
der in Reine mit einer Leitung 66 geschaltet ist, durch welche die Steuerspannung u an die Erregerwicklung eines
Schaltschützes Cp angelegt wird, dessen beweglicher Kontakt
67 mit einem Leiter 68 verbunden ist, welcher die Schrappseilwinde 15 mit der Spannungsquelle U verbindet.
Wenn der zweite Überflugdetektor-Mikroschalter S durch
den mit der Rückholseilwinde gekoppelten Nocken 25 geöffnet wird, gibt er ein Signal an die hier nicht im einzelnen
dargestellte Logiksteuerung L^ ab, welche den Kontakt
52 des Schaltschützes C^ bis zu diesem Zeitpunkt in der Schließstellung gehalten hat. Aufgrund des Signals
wird der Kontakt 52 geöffnet und damit die Rückholse'ilwinde 12 stillgelegt. Das Öffnen des Überflugdetektor-Mikroschalters
S hat wie aus Fig. 7 ersichtlich gleichzeitig zur Folge, daß der Kontakt 4-5 geöffnet und die Stromzufuhr
zu der die Rückhoiseilwinde 12 abbremsenden Bremsvorrichtung
24 unterbrochen wird. In diesem Augenblick befindet sich der Schrapper an der Stelle d seines Umlaufweges
(Fig. 1).
Da jedoch das Schrappseil 15 weiter von der Schrappseilwinde
15 abgewickelt wird, beschreibt der Schrapper 10 vorübergehend einen kreisförmigen Weg, der zur äußeren Rolle an
dem Ausleger 5 zentriert ist.
Sobald der normalerweise geschlossene zweite Überflugdetektor-Mikroschalter
S1 durch den mit der Rückholseilwinde gekoppelten Nocken 25 geöffnet wird (Figo 7), wird der normalerweise
geöffnete erste Überflugdetektor-Mikroschalter S
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durch diesen Hocken geschlossene In diesem Augenblick,
welcher im wesentlichen dem Anhalten des Rückholseils entspricht5 schließt sich der bewegliche Kontakt 59 der
Logiksteuerung L-J9 wodurch der Kontakt 64 des Sehaltschützes
G. mit einer zeitlichen Verzögerung tp geschlossen
und damit die Rückholseilwinde 12 in Drehung Yersetst wird
und- das Rückholseil abwickelt«
Da die Schrappseilwinäe 15 das Schrappseil 13 stets dann
abwickelt j, wenn das Rückholseil ebenfalls abgewickelt wird,
wird der Schrapper 10 durch den Abschnitt d e seines Umlaufweges (Figo 1) fortbewegt» Sobald jedoch die Stelle e erreicht
ist, schließt der mit der Schrappseilwinäe gekoppelte Nocken 28 den Rückwärtsstellungsdetektor-Mikroschalter R,
wodurch wiederum der Kontakt 67 des Schaltschützes G2 geöffnet
und somit die Schrappseilwinde 15. zum Stillstand gebracht wird. Aufgrund der großen Länge, an abgewickeltem
Schrappseil 13 fällt äer Schrapper 10 senkrecht nach unten·
entsprechend üem Abschnitt e a seines Umlaufwages (Figo 1)·
Der Arbeitstakt kann auch unter öer Steuerung des Surchhanganzeigesperrdetektor-Mikroschalters
1 und dee Seildurchhaagdetektors
L erfolgen;, i-jie anhand Eig» 6 dargestellt ist.
Die in Fig. -10 dargestellte fünfte Grundschaltung dient
dazu, das Tolumen des Haufens 31 unmittelbar am Yerteilerturm
1 zu vergrößern« Dabei ist erforderlich^ daß der Haufen
nicht "bis zum Punlrt c reicht» welcher dem Aussehüttbereich
des Schrappers 10 .entspricht, da ansonsten "bei größerer
Schütthöhe die Zuschlagstoffe in benachbarte Felder fallen
könnten. Die größte Schütthöhe ist durch die Höhe der Materialdetektoren
DM vorgegeben., Zur Steigerung der Lagermenge
muß daher äer Schrapper vor dem Punkt c so lange entleert werden, bis die Materialdetektoren DM ansprechen. '
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Die in Fig. 10 dargestellte fünfte Grundsehaltung enthält
den Vorratsdetektor-Mikroschalter ST, der in-Reihe mit einem
Leiter 69 geschaltet ist, welcher die Steuerspannung u an die Erregerwicklung des Schaltschützes 70 anlegt, das in
dieser Zeichnungsfigur als Äquivalent zur Logiksteuerung
L-. in bezug auf diese Schaltung dargestellt ist. Weiterhin enthält die Grundsehaltung den Materialdetektor DM, welcher
während des Arbeitsgangs in dem betreffenden Feld betätigt wird. Der Materialdetektor DM ist in Reihe mit einem Leiter
71 geschaltet, welcher die Steuerspannung u an die Erregerwicklung eines Schaltschützes 72 anlegt. Die beweglichen
Kontakte 73 und 74 der Schaltschütze 70 und 72 sind in Reihe mit einem Leiter 75 geschaltet, durch den die Steuerspannung
u an die Erregerwicklung eines Schaltschützes 76 mit der Verzögerungszeit t^ angelegt wird, wie bereits anhand
der dritten Grundsehaltung (Fig. β) beschrieben worden
ist. Der bewegliche Kontakt dieses Schaltschützes mit Verzögerung liegt in Reihe mit zwei Leitern 78 und 79, welche
die Steuerspannung u an die Erregerwicklungen der Schaltschütze C2 und CV anlegen, deren bewegliche Kontakte 80
und 81 jeweils über die Leitung 82 bzw. 83 mit der Schrappseilwinde 15 bzw. der Rückholseilwinde 12 verbunden sind
und diesen die Spannung von der Spannungsquelle TJ zuführen.
Sobald der Haufen 31 die größte Schütthöhe erreicht hat,
wird der Materialdetektor DM betätigt, wodurch sich der bewegliche Kontakt 74 schließt. Wenn anschließend der mit
der Schrappseilwinde gekoppelte Nocken 28 den Vorratsdetektor-Mikroschalter ST schließt, welcher vor dem Ausfahrdetektor-Mikroschalter
A angeordnet ist, d.h. sich in der Nähe des Punktes s des Umlaufweges (Fig. 1) befindet, wird
dadurch das Schaltschütz 76 mit Verzögerung erregt, so daß wie bei der dritten Grundsehaltung (Fig. 8) das Schrappseil
13 abgewickelt und das Rückholseil 9 aufgewickelt wird, ohne daß jedoch in diesem Falle die Bremsvorrichtung 24 gelöst
zu werden braucht.
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Unter den vorstehend "beschriebenen Bedingungen entleert der
Schrapper 10 seinen Inhalt auf den Haufen hinter der Stelle c. Wenn der Hauxen nicht bearbeitet wird, ist der Vorrats-Arbeitsgang
zeitlich begrenzt durch ein Zählwerk, das einen Teil der Logiksteuerung L1 bildet.
Die in Pig. 11 dargestellte sechste Grundschaltung gestattet
das Verschwenken des Auslegers 5 bei Rückführung des Schrappers
10 auf dem Luftwege. In jedem Falle ist die Schwenkbewegung
schrittweise derart programmiert, daß der Schrappvorgang von links oder von rechts ausgehend in aneinander anschließenden
Radialbereichen erfolgt und die ganze sektorförmige Oberfläche
jedes Feldes bearbeitet wird.
Die in Fig; 11 dargestellte Grundschaltung umfaßt einerseits
den Ausfahrdetektor-Mikroschalter A5 welcher in Reihe mit
einem Leiter 84 geschaltet ist, der zu dem beweglichen Kontakt 23 des Sehwenkstellungsgebers GN führt, welcher im
Verlauf des Schrappvorgangs durch die Foekenseheibe 21 betätigt
wird, sowie andererseits entsprechend der Grundschaltung von Fig. 4 zwei Schaltschütze 70 und 72 der Logiksteuerung
L1, deren bewegliche Kontakte 73 und 74 in Reihe mit
einem weiteren Leiter 75 geschaltet ist, welcher zu dem vorgenannten beweglichen Kontakt (Mikroschalter) führt. Die
Erregerwicklungen dieser Schaltschütze werden an die Steuerspannung u gelegt durch den Vorratsdetektor-Mikroschalter
ST und den betreffenden Materialdetektor DM in dem jeweils geschrappten Feld.
Ein weiterer Leiter 85 verbindet den beweglichen Kontakt 23 mit der Erregerwicklung eines Schaltschützes 86, das in
dieser Zeichnungsfigur als Äquivalent der Logiksteuerung
L2 in bezug auf diese Grundsehaltung dargestellt ist.
Im normalen Betrieb der Schrapperanlage (3Pig. 8) legt der
Ausfahrdetektor-Mikroschalter A die Wicklung des Kontairfe-
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Schützes 86 an die Steuerspannung u, sobald der Schrapper
10 den Punkt c seines Umlaufweges erreicht hat. Wenn die Schrapperanlage dagegen im "Yorratsbetrieb" (Fig. 10) arbeitet,
legen dagegen der Vorratsdetektor-Mikroschalter ST und der Materialdetektor DM vermittels der Schaltschütze
70 und 72 der Logiksteuerung L^ die Wicklung des Schaltschützes
86 an die Steuerspannung u, sobald der Schrapper
10 den Punkt s des Arbeitsweges erreicht hat.
Der bewegliche Kontakt 87 des Schaltschützes 86 ist in Reihe
mit einem Leiter 88 geschaltet, welcher die Steuerspannung
u der Erregerwicklung eines Schaltschützes 89 mit Verzögerung zuführt, welche bei Erregung den beweglichen Kontakt
90 sofort schließt. Der bewegliche Kontakt 90 öffnet sich jedoch selbsttätig nach Ablauf einer bestimmten Zeitspanne
t, wieder. Diese Zeitkonstante t, entspricht der Zeitdauer,
die erforderlich ist, um den Ausleger 5 schrittweise weiterzuschwenken.
Der bewegliche Kontakt 90 des Schaltschützes 89 mit Verzögerung liegt seinerseits in Reihe mit einem Leiter 91, der
die Steuerspannung u der Erregerwicklung des SehaltSchützes
C5 zuführt, dessen beweglicher Kontakt 92 den Antriebsmotor
mit Untersetzungsgetriebe 108 über die Leitung 93 mit der Spannungsquelle U verbindet.
Wenn der Schrapper 10 einen normalen Schrappumlauf (I5Ig. 8)
oder einen zur Vorratshaltung dienenden Schrappumlauf (Fig. 1o) ausführt und sich der Ausschnitt 22 der Nockenscheibe 21
des Schwenkstellungsgebers CW gegenüber dem beweglichen
Eontakt des Mikroschalters 23 befindet, ist das Schaltschütz
mit Verzögerung 89 erregt (angezogen) und bewirkt während der Rückführung des Schrappers 10 auf dem Luftwege zu dem
äußeren Ende des Feldes (Fortbewegungsweg cd) die Verschwenkung
des Auslegers 5 während der Zeitspanne t^, d.h. während
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der zur schrittweisen Verschwenkung benötigten Zeitspanne.
Wenn jedoch der bewegliche Kontakt des Mikrosehalters 23
an den Enden des Ausschnitts 22 in der Nockenscheibe 21 geöffnet wird, wird die schrittweise Verschwenkung unterbrochen.
Im vorstehenden ist ausgeführt worden, daß die schrittweise Verschwenkung vermittels des Schaltschützes C^ von rechte
nach links gesteuert wird«, Der Schrappbetrieb innerhalb eines
Feldes oder der Übergang zu einem anderen PeId kann jedoch
auch von links räch rechts erfolgen» Die Entscheidung über die Schwenkrichtung wird entweder durch die Programmiervorrichtung
P getroffen oder durch einen Eingriff von Hand durch eine Bedienungsperson der Schrapperanlage vorgegeben. Zum Verständnis
der Arbeitsweise der Steuerung ist lediglich anzumerken, daß die Logiksteuerung L2 entweder das Schaltschütz
CL oder das Schaltschütz C7 betätigt«
Außerdem steuern die Logiksteuerungen in Abhängigkeit von
dem durch die Programmiervorrichtung P vorgegebenen Programm oder einem von einer Bedienungsperson eingegebenen Befehl
das Hinwegführen des Schrappers 10 über die Radialwände 2,
welches hier auch als "Überfliegen" bezeichnet wird. Der entsprechende Steuerbefehl ist jedoch abhängig von dem Sehwenkfreigabedetektor-Mikroschalter
AR, welcher durch den mit der Schrappseilwinde verbundenen Nocken 28 betätigt wird, sowie
dem Überflugdetektor-Mikroschal.ter S, welcher durch den mit der Rückholseilwinde verbundenen Nocken 25 betätigt wirds
und den Mikroschaltern 23, welche durch die Nockenscheiben
21 des Schwenkstellungsgebers GN betätigt werden, welcher .seinerseits zusammen mit der Drehbühne 4 verschwenkt wird.
Bei der in den Figuren 1S 3 und 13 dargestellten zweiten
Ausführungsform weist die Steuerung für die Schrapperanlage
die meisten der anhand der ersten Ausführungsform beschrie-
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benen Steuerelemente auf, wobei sieb, jedoch einige derselben
an anderen Stellen befinden und die elektrischen Schaltungen dementsprechend abgeändert sind.
Wie aus Fig« 3 ersichtlich, sind unverändert angeordnet;
der Seildurchhangdetektor L5 die Materialdetektoren DM9 der
Schwenkstellungsgeber GF und die Sieherheitsdetektor-Mikroschalter SC. Unmittelbar durch das Rückholseil 9 betätigbar
angeordnet sind die Mikroechalter des Bremsstoßdetektors 1,
des Überflugdetektors S und des Torratsdetektors ST. Unmittelbar
durch das Schrappseil 13 betätigbar angeordnet ist der Mikroschalter des Ausfahrdetektors Α» Die. Mikroschalter der
Detektoren ί?, L, S und ST sind an dem Ausleger 5 befestigt,
wobei sich die zuv Betätigung der Schalter dienenden Rollen
im Verfahrweg einer langgestreckten Schaltmanschette 94 befinden, welche fest mit dem Rückholseil 9 verbunden ist.
Der Mikroschalter des Ausfahrdetektors A "ist gleichfalls unterhalb
des Auslegers 5 in einer solchen Weise angeordnet, daß
seine Schaltrolle sich gegenüber dem freien Ende eines Hebels 95 befindet, der'an seinem anderen Ende auf einer feststehenden
Welle 96 schwenkbar gelagert ist, die zusammen" mit dem
Mikroschalter an der gleichen Befestigung angeordnet ist» Der Hebel 95 ist konzentrisch sur Trommel 14 der Schrapp- seilwinde
15 ausgebildet und weist einen Läng®schlitz 97
auf, durch den das Sclirappseil 13 durchgeführt ist«, Der
Neigungswinkel des Schxappseils ist je nach Stellung des Schrappers 10 unterschiedlich,, und das Schrappseil wird
aufgrund des Längsschlitses 97 nicht behinderte Auf dem
Schrappeeil 13 befindet sich weiterhin ein Anschlag 98 an
einer in der Fähe des Schrappers 10 befindlichen Stelle.
Bei der sweiten Ausfübxungsform äer Steuerung werden die Mikroschalter
nicht durch locken, welche durch die sich drehenden Winden translativ verschoben werden, sondern unmittelbar
durch die Seile selbst betätigt. So werden die Mikroschalter
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der Detektoren P, L, S und ST nacheinander durch die auf dem Rückholseil 9 befindliche Schaltmanschette 94 betätigt,
während der Mikroschalter des Detektors A vermittels des Hebels 95 betätigt wird, wenn der an dem Schrappteil 15 "befindliche
Anschlag 98 gegen den Hefeel 95 anliegt und diesen
verschwenkt. Selbstverständlich sind die Mikroschalter der Detektoren P, L,. S, ST und A in entsprechenden gegenseitigen
Abständen und in entsprechenden Abständen in bezug auf die Schaltmanschette 94 und den Anschlag 98, sowie im Hinblick
auf ihren Abstand von dem Schrapper 10 derart angeordnet, daß.die Betätigung dieser Mikroschalter bestimmten Stellen
des Schrappumlaufs (Pig. 1) entspricht, die bereits anhand . der ersten Ausführungsform erläutert worden sind.
Bei der zweiten Ausführungsform sind ebenfalls die Logiksteuerungen
L1 und L2» sowie die Sehaltschütze C1 - C- vorhanden.
Die Grundschaltungen der Steuerelemente L, DM, CN, ST, SC, P, S, A, L1, L2, C1 - C7 der zweiten Ausführungsform haben
im wesentlichen die gleiche Ausbildung und Arbeitsweise wie die der in den Figuren .6-11 dargestellten Grundschaltungen
der ersten Ausführungsform.
In den Zeichnungen und in der nachfolgenden Beschreibung ist daher die zweite Ausführungsform nur insoweit dargestellt
bzw. beschrieben als sie von der ersten abweicht.
Die erste Grundschaltung entspricht der in Pig. 6 dargestellten
Schaltung der ersten Ausführungsform, mit der Ausnahme, daß der Mikroschalter für den Durchhanganzeigesperrdetektor
I weggelassen ist.
Die zweite Grundschaltung entspricht der in Pig. 7 dargestellten,
mit der Ausnahme, daß die Mikroschalter der Detektoren P und S1 nicht durch einen mit der Rückholwinde gekoppelten
Nocken 25,. sondern durch die an dem Rückholseil 9 befindliche Schaltmanschette 94 betätigt werden.
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Die dritte Grundschaltung entspricht der in· Pig. 8 dargestellten
Grundschaltung der ersten Ausführungsform, mit der
Abweichung, daß der Mikroschalter des Ausfahrdetektors A nicht durch den mit der Schrappseilwinde verbundenen locken
28, sondern durch den Hebel 95 betätigt wird, wenn der am
Schrappseil 13 befindliche Anschlag 98 gegen den Hebel 95 angedrückt ist.
Die auf die Rückholseilwinde 12 einwirkende Bremsvorrichtung
24 kann entsprechend einer vereinfachten Ausführungsform weggelassen werden, und das gleiche trifft in diesem Falle auch
auf die zweite Grundschaltung und das Schaltschütz CV der
dritten Grundschaltung zu.
Die vierte Grundschaltung der zweiten Ausführungsform unterscheidet
sich geringfügig von der entsprechenden der ersten Ausführungsform, indem der Mikroschalter des Rückwärtsstellungsdetektors
R gegenüber der Schaltung nach Pig. 9 in Portfall gekommen ist. Die vierte Grundschaltung der zweiten
Ausführungsform ist in Pig. 12 dargestellt und weist auch hier wiederum das Schaltschütz 58 auf, welches schematisch
anstelle der logiksteuerung L1 dargestellt ist und durch den
Mikroschalter des Überflugdetektors S gesteuert wird, wenn dieser durch die Schaltmanschette 94 an dem Rückholseil 9
betätigt wird. Der bewegliche Kontakt 59 des Schaltschützes 58 steuert wie bei der ersten Ausführungsform das Schaltschütz
61 mit der Zeitverzögerung t2 über die Leitung 60,
sowie außerdem ein Schaltschütz 99 mit der zeitlichen Verzögerung t, über eine Leitung 100. Der bewegliche Kontakt
62 des Schaltschützes 61 mit Verzögerung steuert über den Leiter 63 die Erregung des Schaltschützes C., dessen beweglicher
Kontakt 64 über die Leitung 65 die Rückholseilwinde 12 mit der Spannungsquelle U verbindet, so daß das Rückholseil
9 abgewickelt wird.
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Der bewegliche Xontakt 101 des Schaltsohützes 99 mit Verzögerung
steuert über die leitung 102 die Erregung des Schaltschützes Op5 dessen beweglicher Kontakt 103 über die
Leitung 104 die Schrappeeilwinde 15 mit der S'pannungsquelle
ü verbindet, so daß das Schrappseil 13 abgewickelt wird.
Wenn daher der Mikroschalter des Überflugde-tektors S vermittels
der Schaltmanschette 94 auf dem Rückholseil 9 geschlossen ist, wird das Sehaltschütz- C sofort für eine
2 Zeitspanne t, geschlossen, so daß die Schrappseilwinde
·■
im.gleichen Drehsinn angetrieben und das Schrappseil 13 während dieser Zeitspanne t, abgewickelt wird. Gleichseitig erregt der Mikroschalter S das Schaltschütz· 61, wodurch das Schaltschütz C» mit einer zeitlichen Verzögerung t9 angeschaltet wird, während welcher die Rückholseilivinde 12 im Stillstand gehalten wird» lach Ablauf der Zeitspanne t„ wird die Rückholseilwinde 12 in Betrieb gesetzt und wickelt das Rückholsell 9 abo Aus diesem G-runäe ist die zweite Ausführungsform der vierten G-runäschaltung (ligo 12) äquivalent ■der ersten Ausführungsform (!Figo 9)s da das Sclialtsohüta 99 mit Verzögerung das gleiche Ergebnis erbringt wie der Mikroschalter des Rückwärtsstellungsdetektors R9 welcher in bezug auf den Mikroschalter des Überflugäetektors S lagemäßig versetzt ist„
im.gleichen Drehsinn angetrieben und das Schrappseil 13 während dieser Zeitspanne t, abgewickelt wird. Gleichseitig erregt der Mikroschalter S das Schaltschütz· 61, wodurch das Schaltschütz C» mit einer zeitlichen Verzögerung t9 angeschaltet wird, während welcher die Rückholseilivinde 12 im Stillstand gehalten wird» lach Ablauf der Zeitspanne t„ wird die Rückholseilwinde 12 in Betrieb gesetzt und wickelt das Rückholsell 9 abo Aus diesem G-runäe ist die zweite Ausführungsform der vierten G-runäschaltung (ligo 12) äquivalent ■der ersten Ausführungsform (!Figo 9)s da das Sclialtsohüta 99 mit Verzögerung das gleiche Ergebnis erbringt wie der Mikroschalter des Rückwärtsstellungsdetektors R9 welcher in bezug auf den Mikroschalter des Überflugäetektors S lagemäßig versetzt ist„
Die in Eig, 13 dargestellte fünfte Grunflschaltung unterscheidet
sich von der in Eigo 10 dadurch, daß die Winden mit unterschiedlichen
Verzögerungen gesteuert weräenj, waa wiederum
ermöglicht, den Inhalt des Schrappers 10 ohne Abbremsung
des Rückholseils 9 abzukippen. ' ~- '
Auch hier sind wiederum der .Materialdetektor DM unfl der Mikroschalter
des Yorratsdetektors ST vorhanden, vermittels welcher
die Schaltschütze 70 und 72 der Logiksteuerung L1 gesteuert·
-werden. Die Betätigung des Mikroschalters erfolgt in diesem Falle durch die Schaltmanschette 94 des Rückholseils. Der
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Leiter 75» an dem in Reibe die beweglichen Kontakte 73 und
74 geschaltet sind, dient zum Anlegen der Steuerepannung
u nicht nur an die Erregerwicklung des Sehaltschützes 76
mit Schaltverzögerung t^, sondern auch, derjenigen eines
Schaltschützes 105 mit der Yerzögerungszeit tj-° Der bewegliche
Kontakt 77 des Schaltschütses 76 schaltet über die Leitung 78 das Schaltschiitz C2 an, dessen beweglicher Kontakt
80 die Speisespannung U über den Leiter 82 an die Schrappseilwinde 15 anlegt, welche das Schrappseil 13 abwickelt,
während der bewegliche Kontakt 106 des Schaltschützes 105 unabhängig davon über den Leiter 107 das Schaltschütz
C5 anschaltet, dessen beweglicher Kontakt 81 die
Speisespannung U über die Leitung 83 an die Rückholseilwinde 12 anlegt, welche das Rückholseil 9 aufwickelt.
Das Rückholseil übt daher auf das vordere Schrapperende jeweils
einen Zug aus, welcher der Lockerung des Schrappseils entspricht, so daß der Schrapper in der Hahe der Stelle s
des Umlaufweges geleert wird 6
Diese Ausbildung ist selbstverständlich auch für die erste Ausführungsform (Fig. 10) geeignet, wenn die Rückholseilwinde
12 nicht mit einer" Bremsvorrichtung versehen ist.
Die sechste Grundschaltung entspricht derjenigen der Fig. 11,
mit der Ausnahme, daß der Mikroschalter des Vorratsdetektors ST durch die Schaltmanschette 94 des Rückholseils 9, und
der Mikroschalter des Ausfahrdetektors A durch den Hebel betätigt wird, welcher wiederum durch den Anschlag 98 an
dem Schrappseil 13 verstellt wird»
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die hier dargestellten
und beschriebenen beiden Ausführungsbeispiele beschränkt und bietet vielseitige weitere Ausgestaltungs-
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mögliehkeiten. Die Steuerung gestattet einen vollautomatischen
und zweckentsprechenden Betrieb der Schrapperanlage,
indem durch, beispielsweise Lastkraftwagen' in den äußeren Bereichen der Felder abgeladene Zuschlagstoffe in Abhängigkeit
von dem Materialbedarf einer nachgeschalteten Betonfertigungsanlage
zu am Verteilerturm angelagerten Haufen geformt werden.
309849/0527
Claims (14)
- Patentanspruch, eAutomatische Schrapperanlage, bestehend aus einem Vereilerturm, von dem in Radialrichtung verlaufende und mehrere Felder vorgebende Wände ausgehen, wobei der Turm im unteren Bereich der Felder Verteilerkästen aufweist und eine Drehbühne trägt, auf der ein auskragender Ausleger befestigt ist, an dem ein auf eine erste Winde aufwickelbares"und mit dem hinteren Ende eines Schrappers verbundenes Rückholseil und ein auf eine zweite Winde aufwickelbares und mit dem vorderen Ende des Schrappers verbundenes Schrappseil geführt sind, gekennzeichnet durch einen zur Anzeige der höchsten und dem Verteilerturm (1) nächstliegendsten Stellung des Schrappers (10) dienenden Ausfahrdetektor (A), der mit einer Logiksteuerung (L1) für Schrappbetrieb gekoppelt ist, welche dazu dient, bei Betätigung des Detektors sofort ein Schaltschütz (C1) abzuschalten, welches die Drehung der Schrappseilwinde (15) im Aufwickelsinn unterbricht, sowie mit Verzögerung zwei Schaltschütze (C^9 CL) anzuschalten, wodurch jeweils die Rückholseilwinde (12) im Aufwickelsinn, und die Schrappseilwinde (15)im Abwickelsinn antreibbar sind.
- 2. Schrapperanlage nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Bremsstoßdetektor (F), der von dem Verteilerturm (1) etwas weiter entfernt als der Ausfahrdetektor (A) angeordnet ist und dazu dient, ein Schaltschütz (C^) abzuschalten und dadurch eine mit der Rückholseilwinde (12) gekoppelte Bremsvorrichtung (24) zu lösen, wobei die Trommel (11) der Rückholseilwinde in Verlängerung einer Schraubennut eine Spiralnut mit sich verringerndem Aufwickeldurchmesser für den Seilendabschnitt aufweist, welche dazu dient, aufgrund der dadurch bedingten Verringerung des Kraftmoments die Bremswirkung zu verbessern, und daß die Logiksteuerung (L1) für Schrappbetrieb weiterhin so ausgelegt ist, daß sie bei Betätigung durch den Ausfahrdetektor (A) das Schaltschütz (C6) anschaltet und dadurch wiederum die Bremsvorrichtung (24) betätigt.30984970527
- 3. Sehrapperanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß, ein Materialdetektor (DM) in jedem Feld an dem Yerteilerturm (1) in der höchst zulässigen Sohütthöhe eines Haufens (31) und außerdem ein Torratsdetektor (ST), welcher dazu dient j den Durchgang des Schrappers (10) durch einen mittleren Bereich während des Schrappergangs anzuzeigen, vorgesehen und beide Detektoren mit der Logiksteuerung (L1) für Sehrappbetrieb in der Weise gekoppelt sinds daß diese nur hei Betätigung beider Detektoren ansprechbar ist.und in diesem falle mit Verzögerung die beiden Schaltschütze anschaltet, vermittels welcher die Rückholseilwinde. (12) im Aufwiekelsinn und die Setirappseilwinde (15) im Abwickelsinn antreibbar sind.
- 4. Schrapperanlage nach Anspruch 2 oder 3s> dadurch gekennzeichnet, daß die Logiksteuerung (L^) für Sehrappbetrieb mit zwei unterschiedlichen Zeitkonstanten arbeitet9 v/elche so aufeinander abgestimmt sind5 daß der Antrieb äer Eückholseilwinde im Aufwiekelsinn mit Verzögerung gegenüber dem Antrieb der Schrappseilwinde im Abwickelsinn erfolgt«
- 5. Sehrapperanlage nach einem der Ansprüche 1 - 49.gekennzeichnet durch einen Überflugdetektor (S)5 der dazu dient, den Vorbeigang des Schrappers bei Rückführung desselben durch den Luftraum an einer Stelle, an welcher die senkrechte Abwärtsbewegung eingeleitet wird, anzuzeigens und eine hintere Schaltvorrichtung (R)s wobei der Überflügeletektor mit der Logiksteuerung (L^) für Schrappbetrieb in der . Weise gekoppelt ist, daß diese augenblicklich ein den Stillstand der Rückholseilwinde auslösendes Schaltschütz abschaltet und mit Verzögerung ein die Abwickelbewegung der Rückholseilwinde auslösendes Schaltschütz anschaltet, und daß die hintere Schaltvorrichtung mit einem Schaltschütz gekoppelt ist und dazu dient, dieses abzuschalten;und dadurch die Schrappseilwinde zum Stillstand zu bringen.309849/0527
- 6. Schrapperanlage nach. Anspruch 5S dadurch gekennzeich.net, daß der Überflugdetektor (S) in der Weise ausgelegt ist, daß er ein die Betätigung der Bremsvorrichtung (24) an der Rückholseilwinde (12) auslösendes Sehaltsehütz abschaltet, und die Logiksteuerung dazu dient, dieses Schaltschütz anzuschalten und dadurch, die Bremsvorrichtung zu lösen und die Rückholseilwinde im Abwickelsinn anzuschalten, sobald der Schrapper (10) über eine Wand (2) hinweggeführt worden ist.
- 7. Schrapperanlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Schaltvorrichtung aus einem Rückwärtsstellungsdetektor (R) besteht9 der dazu dient, eine im wesentlichen senkrechte lage des Schrappers oberhalb der Stelle anzuzeigen, an welcher der Schrappvorgang beginnen soll.
- 8. Schrapperanlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Schaltvorrichtung aus einem in die Logiksteuerung (L^) für Schrappbetrieb integrierten Schaltschütz mit Verzögerung besteht9 welches dazu dient, das zur Anschaltung der Schrappseilwinde (15) im Abwickelsinn dienende Schaltschütz (Cp) von dem Augenblick an, in dem der Überflugdetektor betätigt wird,ι über eine vorbestimmte Zeitspanne in der Anschaltstellung zu halten,
- 9. Schrapperanlage nach einem der Ansprüche 1 - Ö, gekennzeichnet durch einen an dem Ausleger (5) angeordneten und zur Anzeige des ungespannten Zustands des Rückholseils (9) dienenden Seildurchhangdetektor (L)5 der dazu dient, das .zur Anschaltung der Rückholseilwinde im Abwickelsinn dienende Schaltschütz (0.) abzuschalten und dadurch die Abwicklung des Rüekholseils (9) zu unterbrechen, diesem jedoch eine Abwicklung.unter der von dem Schrapper (10) ausgeübten. Zugkraft zu gestatten, sowie ein weiteres Schaltschütz (C1) anzuschalten, durch das die Schrappseilwinde (15) im Aufwickelsinn in Betrieb setzbar ist.30 9 849/0527
- 10. Schrapperanlage nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen zwischen dem Überflugdetektor (S) und dem Bremsstoßdetektor (]?) angeordneten Durchhanganzeigesperrdetektor (I), der in Reihe mit dem Seildurchhangdetektor (L) geschaltet ist undv dazu dient, eine Betätigung des letzteren nur im hinteren Teil des Schrapptaktes zu gestattenο
- 11. Schrapperanlage nach einem der Ansprüche 1 - 10, bei der die in bekannter Weise mit Antriebsmotor und Untersetzungsgetriebe gekoppelte Drehbühne starr· mit dem beweglichen Glied eines Schwenkstellungsgebers verbunden ist, der im Zusammenwirken mit Detektorelementen sur Anzeige des Feldes, über dem sich der Ausleger jeweils befindet, und der zu überfliegenden Radialwand dient, dadurch gekennzeichnet, -daß die Detektorelemente mit einer Logiksteuerung (Lp) für Schwenkbewegungen der Drehbühne (4) derart gekoppelt sind,- daß diese nur dann verschwenkbar ist, wenn eines der beiden Detektorelemente gleichzeitig mit dem Ausfahrdetektor (A) betätigt ist, oder dieser gleichzeitig mit dem Vorratsdetektor (ST) und dem entsprechenden Materialdetektor (DM), welche von der Logiksteuerung (L-j) für Schrappbetrieb abhängig sind, betätigt ist-, und daß die Logiksteuerung (L2) für Schwenkbewegungen der Drehbühne in der Weise ausgelegt ist, daß der Antriebsmotor mit Untersetzungsgetriebe (108) während einer vorbestimmten Zeitspanne in dem einen oder dem anderen Drehsinn angeschaltet ist.
- 12. Sehrappefanlage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Logiksteuerung (Ij?) für Sohwenkbewegungen der Bühne in an sich bekannter Weise ©in Schaltschütz mit Verzögerung aufweist, das dazu dient, während der Verzögerungszeit das von der Logiksteuerung ausgewählte Schaltschütz anzuschalten, so daß der Antriebsmotor mit Untersetzungsgetriebe (108) in dem einen oder dem anderen Drehsinn angeschaltet ist.309849/0527
- 13. Schxapperanlage nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsstoßdetektor (P) der zur Vermeidung eines Seildurchhangs dienende Detektor (I) und der Überflugdetektor (S) jeweils aus einem feststehenden Mikroschalter bestehen, der in an sich bekannter Weise vermittels eines beweglichen Nockens (25) selektiv betätigbar ist, der Nocken vermittels einer kinematischen Bewegungsübertragungsvorrichtung (26, 27) mit der Rückholseilwinde (12) gekoppelt ist, sowie der Ausfahrdetektor (A), der Vorratsdetektor (ST), der zum Überfahren einer Radial- wand (2) durch den Schrapper (10) betätigbare Schwenkfreigabedetektor (AR) und der Rückwärtsdetektor (R) jeweils aus einem feststehenden Mikroschalter bestehen, der in an sich bekannter Weise vermittels eines beweglichen Nockens (28) selektiv betätigbar ist, und der Nocken vermittels einer kinematischen Bewegungsübertragungsvorrichtung (29, 30) mit der Schrappseilwinde (15) gekoppelt ist.
- 14. Schrapperanlage nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsstoßdetektor (i1), der Seildurchhangdetektor (L), der Überflugäetektor (S) und der Vorratsdetektor (ST) jeweils aus einem feststehend an dem Ausleger (5) angeordneten Mikroschalter bestehen, der vermittels einer fest mit dem Rückholseil (9) verbundenen Schaltmanschette (94) selektiv betätigbar ist,, und der Ausfahrdetektor (A) ebenfalls aus einem feststehend unterhalb des Auslegers (5) angeordneten Mikroschalter besteht, der' vermittels eines um eine feststehende Welle (96) schwenkbaren konzentrisch zur Trommel (14) der Schrappseilwinde (15) gewölbten Hebels (95) betätigbar ist, der einen Schlitz (97) aufweist, durch den das mit einem Anschlag (98) versehene Schrappseil (13) durchgeführt ist.309849/0527
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