DE2325570B1 - Vorrichtung zur Handhabung von im Grundriss eckigen tafelförmigen oder rahmenförmigen Gegenständen - Google Patents
Vorrichtung zur Handhabung von im Grundriss eckigen tafelförmigen oder rahmenförmigen GegenständenInfo
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Description
- Die Erfindung besteht darin, daß der Zuführförderer und der Abführförderer als Aufrechtförderer mit Aufstellrollgang und Abstützrollgang sowie zwischengeschalteter Bearbeitungsaussparung ausgeführt sind, daß die Schwenkarme an beiden Seiten der Bearbeitungsaussparung und eine Bearbeitungswerkzeuganordnung unter der Bearbeitungsaussparung angeordnet sind und daß die Schwenkarme zugleich als Werkstückhalter während der Bearbeitung dienen sowie um eine gemeinsame, etwa in der Ebene des Zuführrollganges liegende Achse schwenkbar sind, die ungefähr im Zentrum der Bearbeitungsstelle der Bearbeitungswerkzeuganordnung liegt. Dabei werden die zu bearbeitenden Gegenstände mit Hilfe der Rollgänge zunächst an die Bearbeitungsaussparung herangefahren, danach nach Maßgabe der zu bearbeitenden Ecken im Wechselspiel mit den Schwenkarmen umgesetzt und hin- und hergefahren, bis alle zu bearbeitenden Ecken bearbeitet sind. Sie sind außerdem von der Bearbeitungsaussparung aus wegfahrbar. Im Rahmen der Erfindung liegt es, mehrere hintereinander angeordnete Bearbeitungsaussparungen und zugeordnete Schwenkarme vorzusehen, so daß die Bearbeitung an den aufeinanderfolgenden Ecken der Gegenstände in den aufeinanderfolgenden Bearbeitungsaussparungen, gleichsam im Folgeschritt von Ecke zu Ecke, durchgeführt werden kann, wobei die Gegenstände mit Hilfe der Rollgänge zunächst an die erste Bearbeitungsaussparung heranfahrbar und dort mit Hilfe der Schwenkarme um etwa 450 aufrichtbar und mit der zu bearbeitenden Ecke in die Bearbeitungsaussparung einfahrbar sind, daß ferner, nach Bearbeitung dieser Ecke, der Gegenstand um weitere etwa 450 schwenkbar und auf dem der Bearbeitungsaussparung nachgeschalteten Aufstellrollgangsteil wieder absetzbar sowie mit diesem der nächsten Bearbeitungsaussparung wieder zur Bearbeitung der nächsten Ecke wieder zuführbar ist,~ usw. fort nach Maßgabe der Anzahl der zu bearbeitenden Ecken, die gleichsam unter Abrollung des Gegenstandes in seiner eigenen Ebene der Bearbeitung zugeführt werden.
- Zweckmäßigerweise sind die Rollgänge angetrieben und gemeinsam mit den Schwenkarmen automatisch steuerbar. Es empfiehlt sich, die Rollgänge mit ihrer Ebene gegen die Vertikale (Abstützrollgang) bzw. Horizontale (Aufstellrollgang) leicht zu neigen, um zu verhindern, daß die aufrecht stehenden Gegenstände kippen.
- Die beschriebene Gestaltung einer Vorrichtung zur Handhabung von im Grundriß eckigen Gegenständen erlaubt eine Vielzahl von kinematischen Möglichkeiten bei der Manipulation der Gegenstände und läßt es sowohl bei Anordnung von nur einer Bearbeitungsaussparung im Förderer als auch bei der Anordnung von mehreren aufeinanderfolgenden Bearbeitungsaussparungen zu, daß die zu bearbeitenden Ecken eines jeden Gegenstandes automatisch oder halb automatisch der Bearbeitungswerkzeuganordnung zuzuführen sind. Vollautomatisch bearbeitet man dann, wenn die Rollgänge angetrieben und nach Maßgabe der im Ausführungsbeispiel erläuterten Kinematik zu steuern sind.
- Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann mit den verschiedensten Werkzeugen ausgerüstet werden, insbesondere kann es sich auch um Schweiß- oder Lötwerkzeuge (Ultraschall-Lötbäder) handeln.
- Von besonderem Vorteil ist ferner, daß auch andere Bearbeitungen integriert werden können. So ist die Vorrichtung nicht nur zur Bearbeitung der Ecken von im Grundriß rechteckigen Gegenständen geeignet, sondern auch gleichzeitig für die fortlaufende Bearbeitung der Kanten dieser Gegenstände in Transportrichtung durch eingefügte Bearbeitungsvorrichtungen, z.B. Niveaubereich des Aufstellrollganges, mit dazugehörigen, weiteren, entsprechenden Bearbeitungsaussparungen zwischen den durch die Schwenkarme gebildeten Wendestationen (z. B. Säumen und Eckbearbeitung von Glasscheiben u. ä.).
- Im folgenden werden die beschriebenen und weitere Merkmale der Erfindung an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung ausführlicher erläutert. Es zeigt in schematischer Darstellung F i g. 1 eine Ansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 2 die Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 1, Fig. 3 den vergrößerten Ausschnitt A aus dem Gegenstand nach F i g. 1, Fig. 4 in vier Teilfiguren den Gegenstand nach F i g. 1 in vier verschiedenen Funktionsstellungen, F i g. 5 in vier Teilfiguren mehrere der Gegenstände nach Fig. 1 gereiht und in verschiedenen Funktionsstellungen.
- Die in den Figuren dargestellte Vorrichtung dient zur Bearbeitung der Ecken 1 von im Grundriß rechteckigen Gegenstände 2.
- Es mag sich dabei um Rahmen, Tafeln, Scheiben od. dgl. handeln. Die Vorrichtung weist zunächst einen Zuführförderer und einen Abführförderer als Aufrechtförderer 3 mit Aufstellrollgang4 und Abstützrollgang 5 sowie einer Bearbeitungsaussparung 6 zumindest im Aufstellrollgang 4 auf. Dabei ist an den beiden Seiten der Bearbeitungsaussparung 6 je ein um eine wesentlich horizontale Achse 7 schwenkbarer Schwenkarm 8, 9 vorgesehen. Eine Bearbeitungswerkzeuganordnung 10 befindet sich unterhalb der Bearbeitungsaussparung 6. Die Schwenkarme 8, 9 sind bis unter den Aufstellrollgang 4 absenkbar und außerdem bis in die Senkrechte 11 aufrichtbar. Die zu behandelnden Gegenstände2 sind mit Hilfe der Rollgänge 4, 5 verfahrbar. Die Schwenkarme 8, 9 sind zur Aufnahme der Gegenstände2 eingerichtet, beispielsweise als Winkel ausgeführt, die die zu behandelnden Gegenstände 2 erfassen.
- In den F i g. 1 bis 4 ist die erfindungsgemäße Vorrichtung in der Ausführungsform mit nur einer Bearbeitungsaussparung 6 verwirklicht. Die Gegenstände sind mit Hilfe der Rollgänge 4, 5 zunächst an die Bearbeitungs aussparung 6 heranfahrbar, danach nach Maßgabe der zu bearbeitenden Ecken 1 im Wechselspiel mit den Schwenkarmen 8,9 umsetzbar und außerdem hin- und herfahrbar. Endlich können sie von der Bearbeitungsausnehmung 6 weggefahren werden, und zwar in Richtung des Pfeiles 12, wenn die Bearbeitung beendet ist. Wie dabei die kinematischen Vorgänge im einzelnen sich abspielen, erläutert die Fig. 4. In der ersten Teilfigur der Fig. 4 wird die Ecke I des zu bearbeitenden Gegenstandes 2 bearbeitet. Sobald die Bearbeitung abgeschlossen ist, bewegen sich die Schwenkarme 8, 9 mit dem konstanten Winkel, den sie eingenommen haben, in Richtung des in der ersten Teilfigur eingezeichneten Pfeiles 13 weiter, bis der in der Fig. 4 rechte Schwenkarm 9 bis unter den Aufstellrollgang 4 abgesenkt ist und folglich der Gegenstand 2 auf dem Aufstellrollgang 4 aufliegt. Nunmehr wird auch der linke Schwenkarm 8 abgesenkt, und zwar in Richtung des Pfeiles 14, bis er ebenfalls unter dem Aufstellrollgang 4 liegt. Jetzt kann der Gegenstand in Richtung des Pfeiles 15 zurückbewegt werden, bis die Ecke II über der Bearbeitungsaussparung vorsteht. Das zeigt die zweite Teilfigur. Die dritte Teilfigur zeigt, wie der rechte Schwenkarm 9 wieder hochgeschwenkt wird, um an der vertikalen über Bearbeitungsaussparung 6 anstehenden Kante 16 des Gegenstandes 2 sich anzulegen. Im Anschluß daran kann der Gegenstand2 so verschwenkt werden, wie es die Teilfigur 4 in der F i g. 4 zeigt. Man erkennt, daß nunmehr die Ecke II bearbeitet werden kann. Im Anschluß daran wieder holt sich der beschriebene Vorgang. Ohne weiteres kann die bei der Beschreibung der Teilfiguren der Fig.4 verwirklichte Drehrichtung auch umgekehrt werden, so daß nach der Bearbeitung der Ecke I die Ecke IV zunächst bearbeitet worden wäre.
- Die bei der Beschreibung der Fig. 4 an einer Bearbeitungsaussparung 6 nacheinander durchzuführenden Bearbeitungsvorgänge können auch im Aufstellrollgang 4 hintereinander angeordnet werden. Das zeigt die Fig. 5. Diese läßt erkennen, daß die Gegenstände 2 mit Hilfe der Rollgänge 4, 5 zunächst an die erste Bearbeitungsaussparung 6 heranfahrbar und dort mit Hilfe der Schwenkarme 8, 9 um etwa 450 aufrichtbar und mit der zu bearbeitenden Ecke 1, der Gegenstand2 um etwa weitere 450 verschwenkbar und hinter der Bearbeitungsaussparung 6 a wieder zur Bearbeitung der nächsten Ecke 1 zuführbar ist, und so weiter fort nach Maßgabe der Anzahl der zu bearbeitenden Ecken 1. In der ersten Teilfigur der Fig. 5 ist ein zu bearbeitender Gegenstand2 von den Schwenkarme#n 8, 9 an der ersten Bearbeitungsaussparung gerade aufgenommen worden. Er befindet sich so in Bearbeitungsposition. Nach der Bearbeitung wird er in Richtung der eingetragenen Pfeile 13 abgeschwenkt. Er bewegt sich nunmehr in Richtung des Pfeiles 12 weiter und gelangt zur zweiten Bearbeitungsaussparung 6 a. Das zeigt die zweite Teilfigur der Fig. 5. Gleichzeitig wird das Schwenkarmsystem geschwenkt, so daß nunmehr der zu bearbeitende Gegenstand 2 sich an der zweiten Bearbeitungsaussparung 6 a in der Stellung befindet, die ein Hochschwenken zum Zwecke der Bearbeitung erlaubt. Das ist in der dritten Teilfigur dargestellt worden. Im Anschluß daran bewegt sich der Gegenstand 2 so weiter, wie es die vierte Teilfigur darstellt.
- Um nach Erreichen der nächsten Bearbeitungsaussparung6 die Schwenkarme 8, 9 zurückschwenken zu können, sind diese, gleichsam orthogonal zur Zeichenebene, aus der Transportebene heraus und danach in diese auch wieder einfahrbar.
- Die zur Verwirklichung der beschriebenen Kinematik durchzuführenden Steuerungsvorgänge einerseits für die Bewegung der Schwenkarme 8, 9 und andererseits für den Antrieb der Rollen 17 der Rollgänge 4, 5 lassen sich mit den Hilfsmitteln der modernen Steuerungstechnik ohne weiteres verwirklichen und bedürfen daher im einzelnen nicht der Beschreibung. Man erkennt unmittelbar, daß man die Bewegung der Schwenkarme 8, 9 gegeneinander auch benutzen kann, um die entsprechenden Seiten eines zu bearbeitenden Gegenstandes 2 gegeneinander zu pressen, was z.B. auch durch gegensinnige Drehrichtung der antreibbaren Rollen 18 auf den Schwenkarmen 8, 9 bei Winkelstellung bewerkstelligt werden kann. Das ist dann vorteilhaft, wenn es sich um Rahmen handelt, die bei der Bearbeitung in der Ecke 1 gegeneinandergepreßt werden sollen. Den gleichen Effekt erreicht man bei anderen Stellungen, wie sie in der Fig. 4, dritte Teilfigur, dargestellt ist, wenn die Rollen des Rollganges entsprechend angetrieben werden.
- Wie Fig. 3 ferner erkennen läßt, sind die Schwenkarme 8, 9 zusätzlich mit Rollen 18 versehen. Diese Rollen 18 sind so angeordnet, daß sie bei entsprechender Verschwenkung der Schwenkarme 8, 9 in die Waagerechte zwischen die Rollen 17 eintauchen. Auch sind die vier der Schwenkachse der Schwenkarme 8,9 benachbarten Rollen 18 antreibbar. Die Lagerung der Schwenkarme 8, 9 ist so ausgebildet, daß die jeweils zu bearbeitende Ecke 1 frei liegt und der Bearbeitungswerkzeuganordnung bzw.
- einer Klemmvorrichtung frei zuführbar ist. Die zugeordnete Klemmvorrichtung ist in Fig. 3 mit 19 bezeichnet.
Claims (5)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Handhabung von im Grundriß rechteckigen, tafelförmigen oder rahmenförmigen Gegenständen, bestehend aus einem Zuführförderer, einem Abführförderer und einander gegenüberliegenden Schwenkarmen, wobei die Schwenkarme zur Aufnahme der Gegenstände eingerichtet und bis unter den Förderer absenkbar sowie außerdem bis in die Senkrechte aufrichtbar sind, dadurch gekennzeichn e t, daß zum Zwecke der Bearbeitung der Ekken (1) der Gegenstände (2) in aufrechter Stellung der Zuführförderer und der Abführförderer als Aufrechtförderer (3) mit Aufstellrollgang (4) und Abstützrollgang (5) sowie zwischengeschalteter Bearbeitungsaussparung (6) ausgeführt sind, daß die Schwenkarme (8, 9) an beiden Seiten der Bearbeitungsaussparung (6), ein Bearbeitungswerkzeuganordnung (10) unter der Bearbeitungsaussparung (6) angeordnet sind und daß die Schwenkarme (8, 9) zugleich als Werkstückhalter während der Bearbeitung dienen sowie um eine gemeinsame, etwa in der Ebene des Aufstellrollganges (4) liegende Achse (7) schwenkbar sind, die ungefähr im Zentrum der Bearbeitungsstelle des Bearbeitungswerkzeuges liegt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere hintereinander angeordnete B earbeitungsausnehmungen (6, 6a) vorgesehen sind und daß die Gegenstände (2) mit Hilfe der Rollgänge (4, 5) zunächst an die erste Bearbeitungsaussparung (6) anfahrbar und dort mit Hilfe der Schwenkarme (8, 9) etwa um 450 aufrichtbar und mit der zu bearbeitenden Ecke (i) in die Bearbeitungsaussparung (6) einfahrbar sind, daß ferner nach Bearbeitung dieser Ecke (1), der Gegenstand (2) um weitere 450 schwenkbar und auf dem der Bearbeitungsaussparung (6) nachgeschalteten Aufstellrollgang (4) wieder absetzbar sowie mit diesem der Bearbeitungsaussparung (6a) wieder zur Bearbeitung der nächsten Ecke (1) zuführbar ist und so weiter fort nach Maßgabe der Anzahl der zu bearbeitenden Ecken (1).
- 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollgänge (4, 5) angetrieben und gemeinsam mit den Schwenkarmen (8, 9) automatisch gesteuert sind.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollgänge (4, 5) mit ihrer Ebene gegen die Vertikale (Abstützrollgang) bzw. gegen die Horizontale (Aufstellrollgang) leicht geneigt sind.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkarme (8, 9) aus der Transportebene der Gegenstände (2) ein- und ausfahrbar sind.Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Handhabung von im Grundriß eckigen, tafelförmigen oder rahmenförmigen Gegenständen, beste- hend aus Zuführförderer, einander gegenüberliegenden Schwenkarmen und Abführförderer, wobei die Schwenkarme zur Aufnahme der Gegenstände eingerichtet und bis unter den Förderer absenkbar sowie außerdem bis in die Senkrechte aufrichtbar sind.Die bekannten Vorrichtungen der beschriebenen Gattung dienen lediglich dazu, einen in liegender Form geförderten Gegenstand aufzurichten bzw. umzudrehen. In der Praxis stellt sich demgegenüber sehr häufig eine andere Aufgabe, nämlich die, im Grundriß eckige Gegenstände, insbesondere Rahmen für Isolierglasscheiben, an den einzelnen Ecken automatisch oder halb automatisch zu bearbeiten und dazu einer Bearbeitungswerkzeuganordnung zuzuführen.Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs beschriebenen Gattung so weiter auszubilden, daß mit der Vorrichtung die einzelnen Ecken eines im Grundriß rechteckigen Gegenstandes automatisch oder halbautomatisch einer Bearbeitung zugeführt werden können, wobei die Bearbeitung in der Vorrichtung stattfinden soll. Es mag sich bei der Bearbeitung nur um eine spanabhebende Bearbeitung, z. B. um Schleifarbeiten, um Lötarbeiten od. dgl. handeln, je nachdem, welche Bearbeitung die Ecken der Gegenstände erfahren sollen.Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Handhabung von im Grundriß rechteckigen, tafelförmigen oder rahmenförmigen Gegenständen, bestehend aus einem Zuführförderer, einander gegenüberliegenden Schwenkarmen und einem Abführförderer, wobei die Schwenkarme zur Aufnahme der Gegenstände eingerichtet und bis unter den Förderer absenkbar und außerdem bis in die Schwenkachse aufrichtbar sind.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732325570 DE2325570C2 (de) | 1973-05-19 | 1973-05-19 | Vorrichtung zur Handhabung von im Grundriss eckigen tafelförmigen oder rahmenförmigen Gegenständen |
| FR7334802A FR2201160B1 (de) | 1972-09-29 | 1973-09-28 | |
| US05/402,577 US3937381A (en) | 1972-09-29 | 1973-10-01 | Apparatus for treating the corners of planar polygonal workpieces |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732325570 DE2325570C2 (de) | 1973-05-19 | 1973-05-19 | Vorrichtung zur Handhabung von im Grundriss eckigen tafelförmigen oder rahmenförmigen Gegenständen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2325570B1 true DE2325570B1 (de) | 1974-06-06 |
| DE2325570C2 DE2325570C2 (de) | 1975-01-16 |
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ID=5881525
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732325570 Expired DE2325570C2 (de) | 1972-09-29 | 1973-05-19 | Vorrichtung zur Handhabung von im Grundriss eckigen tafelförmigen oder rahmenförmigen Gegenständen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2325570C2 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2903649A1 (de) * | 1978-09-26 | 1980-03-27 | Peter Lisec | Vorrichtung zum beschichten von abstandhalterrahmen fuer isolierglas mit kleb- bzw. dichtmasse |
| DE2846785C2 (de) * | 1978-10-27 | 1984-07-19 | Karl 7531 Neuhausen Lenhardt | Vorrichtung zum automatischen Füllen der Randfugen von Zwei- oder Mehrfach- Isolierglasscheiben mit einem Dichtungsmittel unter Verwendung von Fülldüsen |
| AT388911B (de) * | 1978-04-15 | 1989-09-25 | Lenhardt Karl | Vorrichtung zum automatischen fuellen der randfugen von zwei- oder mehrfach-isolierglasscheiben mit einem dichtungsmittel |
| AT399868B (de) * | 1990-03-12 | 1995-08-25 | Lisec Peter | Lackieren von abstandhalterrahmen |
-
1973
- 1973-05-19 DE DE19732325570 patent/DE2325570C2/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT388911B (de) * | 1978-04-15 | 1989-09-25 | Lenhardt Karl | Vorrichtung zum automatischen fuellen der randfugen von zwei- oder mehrfach-isolierglasscheiben mit einem dichtungsmittel |
| AT388910B (de) * | 1978-04-15 | 1989-09-25 | Lenhardt Karl | Vorrichtung zum automatischen fuellen der randfugen von zwei- oder mehrfach-isolierglasscheiben |
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| AT399868B (de) * | 1990-03-12 | 1995-08-25 | Lisec Peter | Lackieren von abstandhalterrahmen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2325570C2 (de) | 1975-01-16 |
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|---|---|---|---|
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