DE2325451A1 - Messwandler fuer eine mehrere leiter fuehrende hochspannungsschaltanlage - Google Patents
Messwandler fuer eine mehrere leiter fuehrende hochspannungsschaltanlageInfo
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Description
Meßwandler für eine mehrere Leiter führende Hochspannungsschaltanlage
Die Erfindung "bezieht sich auf einen Meßwandler für eine
mehrere Leiter führende9 gas- oder flüssigkeitsisolierte
Hochspannungsschaltanlage mit einer Metallkapsel.
Aus der deutschen Offenlegungsschrift 2 125 297 ist ein Meßwandler
"bekannts mit dem eine Strom- und eine Spannungsmessung
in einer einphasigen Hochspannungsschaltanlage durchführbar ist. Der "bekannte Meßwandler enthält zu diesem Zwecke
innerhalb der Metallkapsel der Hochspannungsschaltanlage einen Isolierkörper, der an seiner inneren? dem Hochspannungsleiter
zugewendeten Fläche einen leitenden Belag trägt» Der Isolierkörper enthält einen Stromwandlerkern mit aufgebrachtem
Sekundärwicklungssystem«, Bei dem bekannten Meßwandler
bildet der leitende Belag eine flächerihafte Elektrode,
die im Zusammenwirken mit dem von ihr umgebenen Hochspannungsleiter einen Oberspannungskondensator eines kapazitiven
Spannungswandlers darstellt. Der Unterspannungskondensator
mit nachgeordnetem Verstärker ist außerhalb der Metallkapsel
untergebracht. Der bekannte Meßwandler ist zur Strom- und Spannungsmessung in einphasigen Hochspannungsschaltanlagen
geeignet; in mehrere Leiter führenden Hochspannungsschalt- anlagen ist der bekannte Meßwandler nicht einsetzbar.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Meßwandler zu schaffen, mit dem eine Strom- und Spannungsmessung
in mehrere Leiter führenden Hochspannungsschaltanlagen möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist bei einem Meßwandler der eingangs
beschriebenen Art jeder Leiter von einem mindestens an seiner dem Leiter zugewendeten Fläche leitenden oder
halbleitenden Rohr umgeben; außen ist an jedem Rohr mindestens ein Stromwandlerkern mit aufgebrachtem Sekundärwicklungssystem
untergebracht, und die Rohre sind miteinander verbunden und an der. Metallkapsel befestigt.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Meßwandlers besteht vor allem darin, daß er konstruktiv einfach ist und daher leicht
montiert werden kann. Außerdem weist er einen Aufbau auf, der seine Unterbringung in der Metallkapsel ermöglicht, ohne
daß diese für den Einbau ausgeweitet v/erden oder Ansätze aufweisen muß. Der Raumbedarf der Hochspannungsschaltanlage wird
also durch den erfindungsgemäßen Meßwandler nicht vergrößert. Ferner bietet der erfindungsgemäße Meßwandler den Vorteil,
daß die einzelnen Stromwandlerkerne mit aufgebrachtem Sekundärwicklungssystem
nicht in Gießharz eingebettet sind, so daß Schrumpfdrücke keine nachteilige Beeinflussung der Stromwandler
hinsichtlich ihrer Übertragungsgenauigkeit ausüben können. Ferner ist es bei dem erfindungsgemäßen Meßwandler möglich,
noch bei der Montage an der Metallkapsel einen Windungsabgleich
vorzunehmen; die Sekundärwicklungssysteme sind mangels einer
Umhüllung aus Gießharz oder dergleichen beim Einbau zugänglich.
Bei dem erfindungsgemäßen Meßwandler können die Rohre unterschiedlich
ausgeführt sein. Als vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Rohre Kunststoffrohre sind, die mindestens an ihrer
dem jeweiligen Leiter zugewendeten Fläche halbleitende oder
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leitende Beläge als Steuerelektroden tragen. Bei Verwendung
von Kunststoffrohren können die Stromwandlerkerne mit Sekundärwicklungssystem
durch Kleben angebracht werden. Außerdem erleichtert die "Verwendung von Kunststoffrohr en die Herstellung
eines kombinierten Strom- und Spannungswandlers.
Ferner kann es vorteilhaft sein, wenn die Rohre Metallrohre sind. Dies gilt besonders für den Pail, in dem ein mehrphasiger
Stromwandler geschaffen werden soll.
Bei dem erfindungsgemäßen Meßwandler können die Rohre durch ■
eine unterschiedliche Anzahl von Tragscheiben in der Metallkapsel gehalten sein. Handelt es sieh bei den Rohren um verhältnismäßig
kurze Rohre, weil beispielsweise nur ein einziger
Stromwandlerkern mit Sekundärwicklungen an ihnen angebracht werden soll, dann kann es ausreichend sein, etwa in
der Mitte der Rohre eine einzige Tragscheibe anzuordnen. An
der Tragscheibe können die relativ kurzen Rohre mittels Befestigungsansätzen
gehalten sein.
Als vorteilhaft wird es auch angesehen, wenn die Rohre mit
der mindestens einen Tragscheibe einen Gußkörper bilden,
weil dies konstruktiv und fertigungstechnisch günstig ist.
Weisen die Rohre eine verhältnismäßig große länge auf, dann,
wird es als vorteilhaft angesehen, wenn jedes Rohr an seinen
beiden Enden Befestigungsansätze trägt, und die Befestigungs ansätze an beid-en. Enden der Rohre mit jeweils einer Tragscheibe
verbunden sind. Um eine Ausdehnung der Rohre bei Temperaturänderungen in Richtung der Längsachse der Metallkapsel
ungehindert zu ermöglichen-, ist bei einer Ausführung mit zwei Tragscheiben zweckmäßigerweise nur eine einzige
Tragscheibe fest mit der Metallkapsel verbunden; die andere Tragscheibe stützt sich an der Metallkapsel ab und ist daher
in Richtung der Längsachse der Hochspannungsschaltanlage ent
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sprechend den Warmedehnungen der Rohre verschiebbar. Eine
Verwölbung der Rohre bei Temperatüränderungen ist damit ausgeschlossen.
Außerdem ergibt sich durch die Verwendung der Tragscheiben der Vorteil einer leichten Zentrierung der einzelnen
metallenen Rohre bezüglich der leiter der Hochspannungsschaltanlage.
Die Eisenkerne mit den aufgebrachten Sekundärwicklungssystemen
können an den einzelnen Rohren unterschiedlich befestigt sein.
Beispielsweise wird es als vorteilhaft erachtet, wenn an dem
jeweils mindestens einen Eisenkern mindestens ein Halteorgan angebracht ist, mit dem der Eisenkern mit aufgebrachtem Sekundärwicklungssystem
an dem jeweiligen Rohr befestigt ist. Vorteilhafterweise wird ein Halteorgan aus Metall verwendet,
da sich dieses in fertigungstechnisch günstiger Weise durch
Schweißen an dem jeweiligen Rohr als metallenes Rohr befestigen läßt.
Eine andere vorteilhafte Möglichkeit der Anbringung der Eisenkerne
an den Rohren wird darin gesehen, daß jeweils mindestens der eine Eisenkern mit aufgebrachtem Sekundärwicklungssystem
mittels einer Spannvorrichtung zwischen den Befestigungsansätzen
des jeweiligen Rohres eingespannt ist. Die Befestigungsansätze werden somit doppelt ausgenutzt, nämlich einmal
zur Halterung der einzelnen Rohre an den Tragscheiben und zum anderen zur Halterung der Eisenkerne an den Rohren. Die Spannvorrichtung
kann vorteilhafterweise aus Druckschrauben bestehen.
Ist beabsichtigt, mittels des erfindungsgemäßen Meßwandlers
lediglich eine Messung der Ströme in den Leitern der Hochspannungsschaltanlage
vorzunehmen, dann ist jedes Rohr geerdet; es besteht vorteilhafterweise aus einem Rohrteil mit einer
abgerundeten Stirnfläche und aus einem mit diesem Rohrteil zusammengefügten weiteren Rohrteil mit einer weiteren abge-
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rundeten Stirnfläche. Die beiden Rohrteile sind galvanisch
miteinander verbunden und bilden eine aus isolationstechnischen
Gründen vorteilhafte Äquipotentialfläche» Zwischen
dieser Äquipotentialfläche und dem jeweiligen Hochspannungsleiter
wird unter Benutzung des Isoliermittels der Hochspannungsschaltanlage die Hochspannung abgebaut» Ein solches aus
zwei Teilen bestehende Rohr ist selbstverständlich nur dann
erforderlich, wenn ein Ringbandkern verwendet werden soll, um diesen Kern auf das Rohr aufbringen zu können» Ist dagegen
die Verwendung von Schnittbandkernen beabsichtigt, dann kann
sofern dies fertigungstechnisch günstiger erscheinen sollte auch jeweils ein Rohr aus einem Stück eingesetzt werden, das
an seinen beiden Enden nach außen aufgebogen ist, um eine Äquipotentialfläche zu gewinnen„
Aus fertigungstechnischen Gründen kann es auch vorteilhaft sein, wenn jedes geerdete Rohr aus einem Mittelstück und aus
zwei mit dem Mittelstück verbundenen Außenteilen mit abgerundeten Stirnflächen besteht«
Bei dieser Ausführung der Rohre trägt das Mittelstück j Befestigungsansätze und die Außenteile weisen jeweils Befestigungslaschen
aufo Befestigungslaschen an dem jeweils einen Außenteil sind mit den Befestigungsansätzen an dem einen Ende
des jeweiligen Rohres und mit der einen Tragscheibe und die Befestigungslaschen an dem jeweils anderen Außenteil mit den
Befestigungsansätzen an dem jeweils anderen Ende des jeweiligen Rohres und mit der weiteren Tragscheibe verspannt» Diese
Ausbildung der Rohre besitzt den Vorteils, daß die Befestigungs·
ansätze zusätzlich zur Bildung eines aus mehreren Teilen bestehenden Rohres mit abgerundeten Stirnflächen an den Enden
verwendet werden können,,
Die Erdung der Rohre kann unterschiedlich vorgenommen werden,
beispielsweise mittels einer Leitung^ die einerseits galva-
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nisch mit den Rohren und andererseits galvanisch mit der Metallkapsel der Hochspannungsschaltanlage verbunden ist.
Als besonders vorteilhaft wird es aber angesehen, wenn eine Tragscheibe aus Metall besteht, die einerseits galvanisch
mit den Rohren und, andererseits aufgrund ihrer Anbringung an der Metallkapsel galvanisch mit dieser verbunden ist.
Der srfindungsgemäße Meßwandler gestattet jedoch nicht nur,
wie oben ausgeführt wurde, die Messung der Ströme in den Leitern einer Hochspannungsschaltanlage, sondern ist auch
als kombinierter Strom- und Spannungswandler für eine mehr- ■
phasige Hochspannungsschaltanlage einsetzbar. Zu diesem
Zwecke sind die Rohre jeweils isoliert von der Metallkapsel angeordnet und bilden mit den jeweils von ihnen umgebenen
leitern der Hochspannungsschaltanlage einen Oberspannungskondensator
eines kapazitiven Spannungsteilers mit jeweils
einem an dem Oberspannungskondensator angeschlossenen Unterspannungskondensator;
an beiden Enden der Rohre sind vorzugsweise Schutzringelektroden bildende Rohrteile isoliert von
den Rohren angebracht. Bei dieser Ausführung des erfindungsgemäßen
Meßwandlers bilden die Rohre nicht nur Tragkörper für die Eisenkerne mit aufgebrachtem Sekundärwicklungssystem,
sondern v/erden zusätzlich als flächenhafte Elektroden zur Bildung von Oberspannungskondensatoren ausgenutzt.
Die isolierte Anbringung der Rohrteile an den Rohren kann
bei einem als kombinierten Strom- und Spannungswandler ausgeführten Meßwandler nach der Erfindung unterschiedlich vorgenommen
werden. Als vorteilhaft wird es angesehen, wenn die Rohrteile jeweils Befestigungslappen tragen,· zwischen den
Befestigungslappen an dem jeweils einen Rohrteil und den Befestigungsansätzen an dem jeweils einen Ende der Rohre ist
jeweils eine Tragscheibe aus Isoliermaterial und zwischen
den Befestigungslappen an dem jeweils anderen Rohrteil und den Befestigungsansätzen an dem jeweils anderen Ende der
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Rohre ist eine weitere !ragscneibe aus Isoliermaterial angeordnet/Die
Befestigungslappen sind mit den Befestigungsansätzen verspannende Schrauben durch ringförmige Anstandsstücke
jeweils gegenüber den Befestigungslappen oder den Befestigungsansätzen isoliert. Die Befestigungslappen können
dabei zweckmäßigerweise von abgebogenen Rändern der Rohrteile gebildet sein.
Als besonders vorteilhaft wird es aus konstruktiven und fertigungstechnischen
Gründen angesehen, wenn die die Schutzringelektroden bildenden Rohrteile mit den Rohren verklebt sind;-dabei
tragen die Rohrteile und die Rohre auf ihren miteinander zu verklebenden Flächen jeweils Schichten aus Isoliermaterial.
Diese Schichten können beispielsweise durch eine Pulverbeschichtung oder durch Wirbelsintern aufgebracht sein.
Zur Erläuterung der Erfindung ist in Figur 1 teilweise ein
Schnitt, teilweise eine Seitenansicht eines Ausführungsbei— spiels des erfindungsgemäßen Meßwandlers in einer Ausführung
als kombinierter Strom- und Spannungswandler gezeigt; die Figur 2 gibt eine Seitenansicht desselben Ausführungsbeispiels
wieder, und in Figur 3 ist ein Ausschnitt aus der Figur 1 zur Darstellung einer Verbindungsmöglichkeit der
Rohre mit den jeweils Schutzringelektroden bildenden Rohrteilen wiedergegeben»
Bei dem in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Meßwandlers sind in einer
Metallkapsel 1 einer Hochspannungsschaltanlage 2 drei leiter 3, 4 und 5 geführt. Jeder der leiter 3 bis 5 ist von
jeweils einem als Metallrohr ausgebildeten Rohr 6 umgeben. Die Rohre 6 sind an ihrem einen Ende jeweils mit Befestigungsansätzen
7 und an ihrem jeweils anderen Ende mit weiteren Befestigungsansätzen 8 versehen/Außerdem ist ani jedem
Ende der Rohre 6 jeweils ein Rohrteil 9 bzw. ein weiteres Rohrteil 10 angeklebt; die Rohrteile 9 und 10 sind nach außen
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hin abgebogen und bilden Schutzringelektroden* da sie - wie
insbesondere Figur 3 erkennen läßt - an ihrer mit dem Rohr 6 verklebten fläche eine Isolierschicht 11 tragen und somit
gegenüber den Rohren 6 jeweils isoliert angeordnet sind·
Die Befestigungsansätze 7 und 8 der Rohre 6 sind mittels
Schrauben 12 bzw. 13 mit Tragscheiben 14 und 15 verbunden. .
Die !Dragscheiben 14 und 15» von denen eine in nicht dargestellter
Weise fest mit der Metallkapsel 1 verbunden ist, während die andere als Stützelement sich-an der. Metallkapselabstützt,
sind aus Isoliermaterial hergestellt, um eine galvanische
Verbindung zwischen den Rohren 6 und der geerdeten Metallkapsel 1 zu vermeiden. Um eine Zentrierung der einzelnen
Rohre 6 bezüglich des jeweils in ihnen geführten leiters 3 bis 5 zu ermöglichen, sind die Tragscheiben H und 15 mit
gegenüber dem Schaft der Schraube 13 größeren Durchmesser versehen. Dadurch ist es möglich, bei der Zentrierung vor
dem Anziehen der Schrauben 12 und 13 die einzelnen Rohre 6 in radialer Richtung in die zentrische Lage zu verschieben*
Wie insbesondere die Pigur 2 erkennen läßt, ist jedes Rohr 6
mit drei Befestigungsansätzen 7 bzw. 8 versehen, die gleichmäßig über den Umfang des jeweiligen Rohres 6 verteilt angebracht
sind.
Innerhalb des von dem Rohr 6 und den beiden Rohrteilen 9 und 10 gebildeten eingezogenen Bereiches sind bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ein Eisenkern 20 und ein weiterer Eisenkern 21 mit jeweils einem Sekundärwicklungssystem 22 bzw. 23 untergebracht. Gehalten sind die Kerne 20
und 21 in dem eingezogenen Bereich mittels einer Spannvorrichtung 24, die von Druckschrauben gebildet ist. Mittels
der Spannvorrichtung werden über zwischengelegte Druckstücke.
25, 26 und 27 die Eisenkerne jeweils zwischen den Befestigungsansätzen 7 und 8 eingespannt. An den nicht dargestellten
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ORIGINAL IMSPECTEO
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Ausgangsklemmen der Sekundärwicklungen kann dann eine Meßgröße
abgegriffen werden? die dem Strom durch den jeweiligen
Leiter 3 "bis 5 der Hochspannungsschaltanlage 2 entspricht.
Zur Spannungsmessung wird "bei dem dargestellten Ausführungs-"beispiel
jeweils das Rohr β mitbenutzts dieses Rohr Mldet
nämlich mit dem jeweils in ihm geführten Leiter 3 Ms 5 jeweils einen OberSpannungskondensator jeweils eines kapazitiven
Spannungsteilers;, dessen Unter Spannungskondensat or
außerhalb der Metallkapsel 1 untergebracht sein kann» An den ■
Unterspannungskondensator ist in der Regel ein Yerstärker
angeschlossen.,
In Abweichung davon ist es aber auch möglich s den Unter span=»
nungskondensator als Rundwickelkondensator auszubilden und ihn ebenfalls in dem Bereich anzuordnen, der von jeweils dem
Rohr und den Rohrteilen gebildet isto Es braucht dann lediglich
dafür gesorgt zu werdens daß das Rohr entsprechend lang
ausgebildet isto Vorteil dieser Lösung ist, daß für die Unterbringung
der Unterspannungskondensatoren, kein zusätzlicher Raumbedarf außerhalb der Metallkapsel entsteht» Ein weiterer
Vorteil besteht darin, daß der Unterspannungskondensator den.
gleichen iemperaturänderungen wie der Qberspannungskondensator
ausgesetzt ist, was sich vorteilhaft auf die Konstanz des Seilerverhältnisses des kapazitiven Spannungsteilers aus·=
wirkte
Mit der Erfindung ist ein Meßwandler für eine mehrere Leiter führendes gas·= oder flüssigkeitsisolierte Hochspannungsschalt·=
anlage vorgeschlagen9 der unter Erzielung günstiger meßtech=
nischer Eigenschaften konstruktiv vorteilhaft einfach hergestellt werden kamu
3 ligurea
23 Patentansprüche
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Claims (1)
- - 10 - VPA 73/3730Pat entansprüch eM .Meßwandler für eine mehrere Leiter führende, gas- oder flüssigkeitsisolierte Hochspannungsschaltanlage mit einer Metallkapsel, dadurch gekennzeichnet, daß jeder leiter (3, 4, 5) von einem mindestens an seiner dem leiter (3, 4, 5) zugewendeten Fläche leitenden oder halbleitenden Rohr (6) umgehen ist, daß außen an federn Rohr (6) mindestens ein Stromwandlerkern (20, 21) mit aufgebrachtem Sekundärwicklungssystem (22, 23) angebracht ist und daß die Rohre (6) miteinander verbunden und an der Metallkapsel (1) befestigt sind.2. Meßwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß die Rohre Kunststoffrohre sind, die mindestens an ihrer dem jeweiligen Leiter zugewendeten Fläche leitende Beläge tragen.3. Meßwandler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (6) Metallrohre sind»4® Meßwandler nach einem der Ansprüche 1 bis 3S dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (6) an mindestens einer Tragscheibe (H9 15) befestigt sind9 die an der Metallkapsel (1) angebracht ist»5= Meßwandler nach Anspruch 42 dadurch gekennzeichnet^ daß die Rohre und die mindestens eine iragscheibe von einem Gußkörper gebildet sincLβ ο Meßwandler nach einem der Ansprüche 1 'bis 4S dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rohr (6) an seinen beiden Enden Befestigungsansätze (79 8) trägt und daß die Befestigungsansätze (7, 8) an beiden Enden der Rohre (6) mit jeweils ■'■■■ einer Tragscheibe (14S 15) verbunden sind». 409847/0699 ~11~-11 - VPA 73/37307. Meßwandler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem jeweils mindestens einen Stromwandlerkern mindestens ein Halteorgan angebracht ist, mit dem der Stromwandlerkern mit aufgebrachtem Sekundärwicklungssystem an dem jeweiligen Rohr "befestigt ist*8. Meßwandler nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet,daß die Befestigung des jeweils mindestens einen Halteorgans aus Metall an dem jeweiligen Rohr als Metallrohr mittels Schweißverbindung bewirkt ist,.9. Meßwandler nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils mindestens eine Stromwandlerkern (20, 21) mit aufgebrachtem Sekundärwicklungssystem (22, 23) mittels einer Spannvorrichtung (24) zwischen den Befestigungsansätzen (7* 8) des jeweiligen Rohres (6) eingespannt ist.10. Meßwandler nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (24) aus Druckschrauben besteht«11. Meßwandler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rohr geerdet ist und aus einem Rohrteil mit einer abgerundeten Stirnfläche und aus einem mit diesem Rohrteil zusammengefügten weiteren Rohrteil mit einer weiteren abgerundeten Stirnfläche besteht.12. Meßwandler nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rohr geerdet ist und mit. zwei Außenteilen mit abgerundeten Stirnflächen verbunden ist.13. Meßwandler nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenteile jeweils Befestigungslaschen aufweisen, von denen die Befestigungslaschen an dem jeweils einen Außenteil mit den Befestigungsansätzen an dem einen Ende desjeweiligen Rohres und mit der einen Tragscheibe und die Be-409 847/06 9 9- 12 - VPA 73/3730festigungslaschen an dem jeweils anderen Außenteil mit den Befestigungsansätzen an dem anderen Ende des jeweiligen Rohres und mit der weiteren Tragseileibe verspannt sind.14. Meßwandler nach einem der Ansprüche 9 Ms 13» dadurch gekennzeichnet, daß die Erdung der Rohre mittels einer galvanisch mit den rohrförmigen Gebilden und der Metallkapsel verbundenen Tragscheibe aus Metall "bewirkt ist.15· Meßwandler nach einem der Ansprüche 1 Ms 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre (6) mit dem jeweils in ihnen verlaufenden Leiter (3, 4, 5) einen Oberspannungskondensator jeweils eines kapazitiven Spannungsteilers mit jeweils einem an dem jeweiligen Oberspannungskondensator angeschlossenen Unterspannungskondensator Mlden.16. Meßwandler nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Enden der Rohre (6) Schutzringelektroden bildende Rohrteile (9, 10) isoliert angebracht sind.17. Meßwandler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrteile jeweils Befestigungslappen tragen, daß zwischen den Befestigungslappen an dem jeweils einen Rohr— teil und den Befestigungsansätzen an dem jeweils einen Ende der Rohre jeweils eine Tragscheibe aus Isoliermaterial und zwischen den Befestigungslappen an dem jeweils anderen Rohrteil und den Be-f-estigungsansätzen an dem jeweils anderen Ende der Rohre eine weitere Tragscheibe aus Isoliermaterial angeordnet ist und daß die Befestigungslappen mit' den Befestigungsansätzen verspannende Schrauben durch ringförmige Abstandsstücke jeweils gegenüber den Befestigungslappen oder den Befestigungsansätzen isoliert sind.-13-40984 7/06 9 9- 13 - VPA 73/373018. Meßwandler nach Anspruch 17» dadurch gekennzeichnet,daß die Befestigungslappen der Rohrteile von abgebogenen Rändern der Rohrteile gebildet sind,19. Meßwandler nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzringelektroden bildenden Rohrteile (9, 10) mit den Rohren (6) verklebt sind.20. Meßwandler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Isoliermaterial innerhalb der Rohre (6) das Isoliermittel der Hochspannungsschaltanlage (2) dient.21. Meßwandler nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum innerhalb der Rohre mit Gießharz als Isoliermaterial ausgefüllt ist.22. Meßwandler nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Leitern und dem jeweils zugeordneten Rohr eine Isolierscheibe als Zentrier- und Abstandsstück angeordnet ist.23. Meßwandler nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierscheibe so ausgebildet ist, daß sich ein verlängerter Kriechweg und eine große Durchschlagsfestigkeit ergibt.40-9847/0699Leerseite
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