DE2325238A1 - Verfahren und vorrichtung zur pruefung von luftreifen - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur pruefung von luftreifenInfo
- Publication number
- DE2325238A1 DE2325238A1 DE2325238A DE2325238A DE2325238A1 DE 2325238 A1 DE2325238 A1 DE 2325238A1 DE 2325238 A DE2325238 A DE 2325238A DE 2325238 A DE2325238 A DE 2325238A DE 2325238 A1 DE2325238 A1 DE 2325238A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- tire
- radiation
- rotation
- axis
- components
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01M—TESTING STATIC OR DYNAMIC BALANCE OF MACHINES OR STRUCTURES; TESTING OF STRUCTURES OR APPARATUS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G01M17/00—Testing of vehicles
- G01M17/007—Wheeled or endless-tracked vehicles
- G01M17/02—Tyres
- G01M17/028—Tyres using X-rays
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N23/00—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
- G01N23/02—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material
- G01N23/06—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material and measuring the absorption
- G01N23/083—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material and measuring the absorption the radiation being X-rays
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N23/00—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00
- G01N23/02—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material
- G01N23/06—Investigating or analysing materials by the use of wave or particle radiation, e.g. X-rays or neutrons, not covered by groups G01N3/00 – G01N17/00, G01N21/00 or G01N22/00 by transmitting the radiation through the material and measuring the absorption
- G01N23/18—Investigating the presence of flaws defects or foreign matter
- G01N23/185—Investigating the presence of flaws defects or foreign matter in tyres
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01N—INVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
- G01N2223/00—Investigating materials by wave or particle radiation
- G01N2223/60—Specific applications or type of materials
- G01N2223/627—Specific applications or type of materials tyres
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Analytical Chemistry (AREA)
- Biochemistry (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Immunology (AREA)
- Pathology (AREA)
- Toxicology (AREA)
- Analysing Materials By The Use Of Radiation (AREA)
Description
PATENTANWALT
DiPL-ING.
DiPL-ING.
H^H !UT GÖRTZ
6 Freilauf! zm Main 70
Sdineckenhohir. 27- Td. 617079
Sdineckenhohir. 27- Td. 617079
15·. Mai 1973 Gzk/mü
PICKER CORPORATION, 595 Miner Road, Cleveland, Ohio, USA
Verfahren und Vorrichtung zur Prüfung von Luftreifen
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Prüfen von Luftreifen, insbesondere durch die Verwendung
einer durchdringenden Strahlung, die durch die Reifenwände geschickt wird und derart erfasst wird, dass man eine
Information über den inneren Aufbau des Reifens erhält.
Viele Reifenhersteller machen seit langem von der Röntgenprüfung von Luftreifen Gebrauch. Bisher gebräuchliche Verfahren
und Vorrichtungen zur Röntgenprüfung von Reifen haben den Nachteil, dass sie in ihrer Arbeitsweise langsam
sind, so'dass die Anzahl der Reifen begrenzt ist, die im Produktionsablauf auf diese Weise geprüft werden können.
Es sind Verbesserungen vorgenommen worden hinsichtlich einer besseren und vollständigeren Röntgenprüfung von
Reifen, wobei eine gewisse Verringerung der Prüfzeit erreicht wurde; die in größerem Umfang vorgenommene Röntgenprüfung
von Reifen erfordert einen erheblichen Aufwand bei der Handhabung und Manipulation der Reifen entweder von Hand
309848/0999 - 2 -
oder unter Verwendung von verhältnismäßig langsam arbeitenden
Vorrichtungen, wie Kettenwinden, Hängeförderersysteme
und bewegbaren Reifenmanipulationsvorrichtungen« Diese Systeme erfordern im allgemeinen die Mitwirkung einer Bedienungsperson
mindestens während des Aufsetzens und Abnehmens von Reifen von der Vorrichtung.
Es ist bereits vorgeschlagen worden^ die Qualität und Vollständigkeit
der Röntgenprüfung von Reifen dadurch zu erhöhen,
dass man ein Reifenprüfsystem verwendet mit einer Röntgenröhre, die axial in einen Reifen einführbar ist und
zu einer Prüfstelle gefahren itfird nahe oder innerhalb des
von dem Reifen gebildeten torusförmigen Raumes „ (us-Patentanmeldungen
186 985 und 95 859») Die Röntgenröhre wird bei diesen Systemen gedreht, so dass ein Röntgenstrahl im Inneren
der benachbarten Reifenwand von einem Wulst zum andern geschwenkt wird. Dadurch ist es nicht erforderlich, den Reifen
wieder neu auszurichten, wenn ein Teil des Prüfvorgangs beendet ist.
Diese innerhalb des lorus angeordneten Röntgenköpfe werden
manchmal von einem schwenkbaren Gestänge getragen, das bewegt werden muss, um die Röntgenröhre in ihre Stellung für
die Prüfung am Beginn jedes Prüfzyklus zu bringen und die Röntgenröhre am Ende jedes Zyklus aus dem Reifen zurückzuziehen.
Man hat auch versucht, die Röntgenröhre automatisch durch entfernt angeordnete Betätigungseinrichtungen axial in
den Reifen einzuführen und zurückzuziehen und radial relativ zu dem Reifen zu und von der Prüf stelle zu bewegen. Bei
- 3 -■ 3 0 9 8 4 8/0999
beiden Arten von Systemen werden die Hochspannungskabels,
%die Kühlmittelleitungen für die Röntgenröhre und di© Leitungen
für die die Röntgenröhre drehenden Motore häufig und wiederholt gebogenp was zu Ermüdungen und Wartungsproblemen
und Ausfallzeit des Prüfsystems führte»
Bei den vorgeschlagenen Anordnungen mit von entfernten
Stellen betätigten Röntgenröhren müssen die elektrischen
Leitungen und die Kühlmittelleitungen ausreichend lose angeordnet sein? um die Bewegung des Röntgenkopfes zu seiner
radial ausgefahrenen Prüfstellung von seiner radial zurückgezogenen
Stellung zu ermöglichen» Während die Möglichkeit 9
dass Probleme durch das.Biegen und die Ermüdung von Kabeln und Kühlmittelleitungen auftreten 9 dadurch verringert wurde9
dass eine,lose Anordnung oder ein Durchhang dieser Leitungen vorgesehen wurde, entstand eine Gefahrenquelle In der Hinsicht,
dass die losen bzx-io durchhängenden Kabel und Leitungen,
an Teilen der Vorrichtung hängen bleibeno·-
Bei der in der US-Patentanmeldung 186 985 vorgeschlagenen
Vorrichtung wird der Reifen von üJabenbauteilen .erfassts di©
sich um die Wülste erstrecken, und während der Prüfung aufgebläht werden. Die .Wabenbauteile werden durch Stempel betätigt,
die zurückgezogen-!»/erdenj wenn der Reifen aufgebläht ist9
um die Wülste auseinander·= zu=spreizen9 um eine besser© Abbildung
des Reifens zu ©möglichen» Versuchs haben gezeigte
dass sich damit eine gut© Abbildung des Reifens erzielen lässt« Die während des Aufblähens des Reifens auf die Waben wirkenden
Drucklüfte waren jedoch sehr hoch? die die Habe bstäti=
. ■ _ 4 3098 48/0 999
genden Stempel müssen diese großen Kräfte aufnehmen und die
Naben genau gegen die Wülste zu halten, um ein übermäßiges Spreizen der Wulste und ein plötzliches Entleeren der Reifen
zu verhindern. Deshalb war es erforderlich, die Nabenbetätigungseinrichtungen für hohe Belastungen und eine genaue
Steuerungsmöglichkeit auszulegen.
Ein weiteres Problem bisheriger Röntgenprüfsysteme liegt im
allgemeinen darin, dass diese Systeme keine hochwertigen Bilder der Reifenwülste liefern können» Bei einigen Systemen
werden Abbildungseinheiten verwendet, die auf einer Umlaufbahn
um das Äussere des Reifens synchron mit der Schwenkung
eines drehbaren Röntgenstrahls beilegt werden» Bei anderen
Systemen wurde vorgeschlagen, eine Abbildungseiaheit ortsfest
zu halten^ während der Reifen und der Röntgenstrahl gedreht
werden» Die Abbildungseinheiten preisen einen. Bildverstärkerschirm
auf, der- beim Auftreffen- von, Röntgenstrahlen fluoresziert,
die durch den Reifen hindurchgetreten sind, um ein Bild zu erzeugen,, Das Bild wird verstärkt und auf einen Fernsehmonitor
an der Station einer Prüfperson übertragen» Bei diesen
Systemen ist es zwar möglich, die Wülste zu prüfen; die Abbildungseinheiten und die Bauteile der Reifenmanipulatoren
können einander jedoch stören, wenn die Reifenwülste abgebildet werden. Aus diesem Grund konnten die Reifenwülste oft
nicht auf dem Bildverstärkerschirm zentriert· werden und die Qualität des Fernsehbildes der Wülste war in manchen Fällen
schlecht verglichen mit der Qualität von Bildern9 die von den
anderen Reifenabschnitten gewonnen wurden»
- 5 309848/0999
Die Erf inciting schafft ein neues und besseres Verfahren und
eine Vorrichtung zuträfen von Reifen, wobei sin. Reifen im
wesentlichen automatisch zu einer Prüf station' gebracht., geprüft
und dann von der Prüfstation entfernt wird» Die neue
Vorrichtung ist so gestaltete dass sie eine Röntgenprüfung
von aufgeblähten Reifen mittels eines Rontgenröhrenlcopfes
ermöglicht f der einen Brennpunkt benachbart oder'innerhalb
des Torus bildet 9 der von dem Reifen gebildet wird^. ohne dass
die Röntgenröhre radial relativ zu ihrer Trageinrichtung bewegt werden müsste,.so dass die Probleme entfallen, die mit
dem Biegen und der Ermüdung von Kabeln und Leitungen zusammenhangen,
die sich zu dem Röntgenkopf erstrecken., Eine Röntgenaufnahme
einheit bewegt sich um den Reifen und den Röntgenkopf-Brennpunkt
während der Prüfung; bei einer bevorzugten
Ausführungsform werden Fernseh-Röntgenschirabilder erzeugt.
Die Erfindung ermöglicht die Prüfung der Reifem-jülste ohne
Verringerung der Bildqualität im Vergleich zp Bildern, die
bei der Prüfung der anderen Teile des Reifens erhalten tferden«
Die neue Vorrichtung ermöglicht ausserdem eine Prüfung: von
aufgeblähten Reifen verschiedener Großen,,,· ohne dass für
schwere Belastung ausgelegte Betätigungseinrichtungeii für
die Habe erforderlich sindj wobei die Reifenwülste im aufgeblähten
Zustand während der Prüfung zwangsläufig in ihrer Stellung gehalten werden«
Ein wichtiges Merkmal der Erfindung liegt in der Arts wie
der Röntgenköpf radial relativ zu einem Reifen positioniert ,
wird, um eine Prüfung des Reifens von einem Tiiilst zum andern
zu ermöglichen ohne Bewegung des Röntgenkopfes relativ zu
seiner Trageinrichtung in einer Richtung radial znm Reifen.
309848/099» - 6 -
232523
Gemäß einer "bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
ein Reifenmanipulatorgerät vorgesehen, das den Wulst erfassende
Bauteile aufweist, die einen Reifen an gegenüberliegenden lasten erfassen können. Die Wülste werden axial
auseinandergespreizt und der Röntgenkapf wird durch einen Wulst eingeführt zu einer Stellung axial zwischen den auseinandergespreizten
Wülsten. Die den WuIsI; erfassenden Bauteile
und der Reifen werden dann exzentrisch relativ zu dem Röntgenkopf gedreht, bis der Brennpunkt des Röntgenkopf es
benachbart oder innerhalb des torusförmigen Raumes liegt, der
durch den Reifen gebildet wird. Auf diese Weise bleibt der
Röntgenkopf selbst ortsfest, während der Reifen und die
Wulstbauteile sich relativ zu der Röntgenröhre in eine Prüf stellung bewegen. Nach der Prüfung werden der Reifen
und die Wuls"febauteile wieder exzentrisch relativ zu dem Rönt—
genkopf in ihre Ausgangsstellungen bewegt und der Röntgenwird aus dem Reifen zurückgezogen.
Eines der Wulstbauteile umgibt eine Ausnehmung, in die der
Röntgenkopf axial zurückgezogen werden kann, so dass die
Reifen, die zu und von der Prüfstation bewegt werden, den Röntgenkopf nicht beschädigen können»
Ein weiteres wichtiges Erfindungsmerkmal liegt in der Schaffung
eines Reifenprüfverfahrens und einer Vorrichtung, wobei
hochwertige Bilder der Wülste eines zu prüfenden Reifens
erzeugt werden können, ohne dass eine gegenseitige Beeinträchtigung
zwischen Bauteilen des Abbildungssystems und des
Reifenmanipulators eintreten. Bei einer bevorzugten Aus-
309848/0999 7
.führungsform der Erfindung wird ein Abbildungssystem auf
einer Umlaufbahn in einer vertikalen Ebene um einen Brennpunkt der Röntgenröhre bewegt« Das Abbildungssystem ist um
eine Achse drehbar, die sich im wesentlichen durch den Brennpunkt erstreckts so dass der Bildverstärkerschirm der Ab=
bildungseinheit sich immer um den Brennpunkt des Röntgenkopfes
bewegt» Die Bewegung der Abbildungseinheit in einer vertikalen Ebene um den Brennpunkt ermöglicht esy die Abbildungseiafeeit
ohne gegenseitige Störung mit den sich vertikal erstreckenden Bauteilen der Vorrichtung zu be^tfegeno
Die exzentrisch© Bextegung der Wulstbauteile relativ zu dem
Röntgenkopf ist steuerbar5 so dass der Reifen und die Wulst=
bauteile relativ zu dem Röntgenkopf-Brennpunkt bextegt iferden
könnenj, um die Wülste innerhalb des Röntgenstrahles zu zen~
trieren9 der auf das Abbildungssystem gerichtet istο Dadurch
kann man scharf eingestellte Bilder der. Wülste erz©ugeno
Das Prüfsystem ist in einer für Röntgenstrahlen undurchlässigen
Kabine "angeordnet? bei einer bevorzugten Ausführungsfom
wird das Abbildungssystem durch ein Reibrad ang©trieben9 das eine
Seitenwand der Kabine berührt s um die Abbildungseinheit
um. ihre Drehachse anzutreiben Der Reifeantrieb zwischen der
Kabinenseitenwand -und der Abbildungseinheit ermöglicht es9
dass die Abbildungseinheit wie gewünscht gestartet und"angehalten
x^erden kann, ohne dass Erschütterungen auf die Abbildungseinheit
übertragen werden, die sonst die Abbildungseinheit beschädigen könnten«,
- 8 48709,99 ■■■■ v,
Die wulstaufnehmenden Bauteile sind Teile der jeweiligen Reifenmanipulatoreinheiten, die so gebaut und angeordnet
sind, dass ein von den Wulstbauteilen getragener Reifen während der Prüfung aufgebläht werden kann. Die Manipulatoreinheiten
sind auf die gegenüberliegenden axialen Seiten des Reifens zu und von diesen weg beifegbar mittels Betätigungseinrichtungen
der Manipulatoren» Wenn der Reifen aufgebläht
ist, wirkt der innerhalb des-Reifens herrschende Druck
auf die Manipulatoreinheiten und wirkt den Kräften entgegen
bzw. überwindet sie, die von den Betätigungseinrichtungen
der Manipulatoren erzeugt werden? die Reifenmanipulatoreinheiten
werden voneinander weg bewegt und ermöglichen^ dass die Reifenwülste axial auseinandergespreizt werden» Jede Einheit
ist mit einer Anschlagseinrichtung versehen, die ein Anschlagteil aufweist, das eine Begrenzung berührt, um die
Bewegung der Manipulatoreinheiten und damit das Ausmaß des Spreizens der Wülste infolge der den Reifen aufblähenden Druckkräfte
zu begrenzen«, Die Anschlagseinrichtungen sind einstellbar
, damit das Ausmaß des Spreizens der Wülste bei unterschiedlichen Reifengrößen genau gesteuert werden kann« Die
Anschlageinrichtungen weisen jeweils eine Anschiagbetätigungseinrichtung auf, die verhindern, dass die Anschlageinrichtungen
die Bewegung der Manipulatoreinheiten begrenzen, wenn diese von einem Reifen durch die Manipulatorbetätigungseinrichtung
zurückgezogen werden, um den Reifen aus der Prüfstation
freizugeben«,
Weitere Merkmale, Vorteile und Amirendungsmöglichkeiten der
Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnung»
309848/099
Es zeigen;
Fige 1 einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße
Reifenprüfvorrichtungρ
Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil der in Figo 1 gezeigten Vorrichtung längs der Linie 2-2 in Figo 1,
wobei Teile weggebrochen und Teile im Schnitt gezeigt sindy
Fig., 3 einen Schnitt längs der Linie 5-3 in Fig» 2S wobei
Teile weggelassen bzwo weggebrochen sind?
Fig» 4 einen vergrößerten Teilschnitt durch Teile der
Einrichtung gemäß Figo 3?
Figo 5 eine vergrößerte Ansicht eines Teils der in Figo 4
gezeigten Vorrichtung9 wobei einzelne Teile im
Schnitt gezeigt sind, und
Fig» 6 schematische Darstellungen von verschiedenen Ar- - bis 9 beitsstufen eines Teils der in Figo 1 gezeigten
Vorrichtung, wobei ein Röntgenkopf in einen Reifen eingeführt und der Reifen so manipuliert icLrd, dass
sich der Röntgenkopf in einer Prüf=stellung befindet.
In Fig» 1 ist eine bevorzugte Ausführungsform einer Reifenprüf
vorrichtung 10 gemäß der Erfindung dargestellt» Die Vorrichtung 10 xtfeist eine Prüfkabine 12 aufs in der eine Prüfstation
14 für einen Reifen T durch einen Reifenmanipulator 16 gebildet ist0 Eine Röntgenstrählenquelle 18 wirkt mit dem
Manipulator 16 zusammen, um Röntgenstrahlen durch den Reifen T zu einer die Röntgenstrahlen erfassenden Vorrichtung 10 zu
schicken.
309848/099S - 10
Die Prüfung des Reifens T geht im ifesentlichen so vor sich:
Der Reifen wird in die Kabine 12 zur Prüf station 14 gebracht, wobei der Manipulator 16 den Reifen erfasst und trägt. Der
Reifen wird dann aufgebläht oder aufgepumpt, um die Wülste ausexnanderzuspreizen, und ein Röntgenkopf der Einrichtung
wird in eine Position axial zwischen den Reifenwülsten oder Reifenflanken bewegt,, Der Manipulator 16 bewegt den Reifen
relativ zu dem Röntgenkopf, so dass der Brennpunkt des Röntgenkopfes
nahe bei oder innerhalb des torusförmigen Raumes angeordnet ist, der durch den Reifen gebildet bzw. begrenzt
wird. Der Reifen wird gedreht und ein Bündel von Röntgenstrahlen wird von dem Brennpunkt durch den benachbarten Umfangsabschnitt
des Reifens von einem Wulst zum andern geleitet.
Die Aufnahmevorrichtung 20 weist eine Abbildungseinheit auf,
die sich auf einer Umlaufbahn um den Brennpunkt der Röhre ausserhalb des Reifens in einer vertikalen Ebene bewegt, so
dass eine Prüf information über den Aufbau des Reifens von einem Wulst zum andern Wulst erhalten wird. Bei de]/dargestellten
Ausführungsform erzeugt die Aufnahmevorrichtung 20 ein Fernseh-Röntgenschirmbild des Reifens, das auf einen
Fernsehmonitor in einer Station für die Bedienungsperson ausserhalb der Kabine 12 übertragen wird. Die Station für
die Bedienungsperson ist auch mit Steuerungseinrichtungen
versehen, durch die die Tätigkeit der verschiedenen Bauteile des Systems durch die Bedienungsperson gesteuert werden kann.
- .11
30 98 4 8/09 99
Nach der Prüfung des Reifens "bewegt der Manipulator 16 den
Reifen relativ zu dem Röntgenkopf in seine Ausgangsstellung und der Röntgenkopf wird axial aus dem Reifen zurückgezogenβ
Der Reifen wird entleert und der Manipulator 16 gibt den
Reifen frei; der Reifen bex^egt sich von der Prüf station aus
der Kabine heraus„
Die Prüfkabine 12 ist aus einem für Röntgenstrahlen undurchlässigen
Material aufgebaut und umgibt die Bauteile der Prüfvorrichtung vollständig, so dass die während der Prüfung
ausgesandten Röntgenstrahlen nicht in die Umgebung gelangen
könneno Die Kabine weist eine Decke 22 und Seitenwände 24
auf, die sich von der Decke zum Boden eines Gebäudes oder
dergleichen erstrecken, in dem die Vorrichtung angeordnet ist«
Eine mit einer strichpunktierten Linie in FIg0 1 dargestellte
Bewegungsbahn 25 für den Reifen erstreckt sich durch die
Kabine 12 von einer Eingangsöffnung.26 in einer Seitenwand
durch eine Austrittsöffnung 28 9 die in der. gegenüberliegenden
Seitenwand vorgesehen ist.
Der Reifen bewegt sich durch die Eingangsöffnung 26 über
einen Eingangstunnel 3O5 der aus einem für Röntgenstrahlen
undurchlässigen Material besteht„ Der Tunnel 30 kann sich
längs einer gekrümmten Bahn zu der Kabine 11 erstrecken^ so
dass Röntgenstrahlen die durch die Öffnung 26 austreten,
durch die Wände des Tunnels 30 absorbiert werden.,
Ein Austrittstunnel 32 erstreckt sich von der Austrittsöffnung 28 und ist ebenso xtie der Eingangs tunnel aus einem für
Röntgenstrahlen undurchlässigen Material gebaut und-gekrümmt„
- 12
3 0 9 8 4 8/ OS iS)
so dass Röntgenstrahlen nicht von der Kabine durch die Austrittsöffnung 28 in die Umgebung austreten können.
Ebene vertikale FUhrungswände 34, 36 erstrecken sich parallel
zueinander durch die Kabine längs gegenüberliegenden Seiten der Reifenbewegungsbahn 25, um die Reifen, die durch die
Kabine hindurch gehen, auf der gewünschten Bewegungsbahn zu
halten«,
Die Reifenmanipulatoreinrichtung 16 ergreift und Urägt einen
Reifen in der Prüfstation I4j die Einrichtung bläst den
Reifen auf, während sie ihn trägt; sie manipuliert den Reifen
in bezug auf den Röntgenkopf der Einrichtung 18; sie dreht den Reifen während der Prüfung; sie gibt den Reifen
aus der Prüfstation abP nachdem die Prüfung beendet isto
Die Einrichtung 16 weist eine Rampe für den Reifen auf und eine Antriebseinrichtung 38, einen Tragrahmen 40 und Manipulatoreinheiten
42, 44 (Fig« 2 und 3). "
Die Rampen- und Antriebseinrichtung 38 führt den Reifen zur
Prüfstation 14 von dem Eingangstunnel 30, trägt den Reifen
an der Prüfstation zum Eingriff der Manipulatoreinheiten 42,
44 j, dreht den durch die Manipulatoreinheiten getragenen
Reifen um seine Achse während der Prüfung und gibt den Reifen
aus der Prüf station am Ende der Prüfung ab.. Die Einrichtung
38 weist eine Rampe 50 auf s die zwischen vertikalen Rahmenbauteilen
52 an gegenüberliegenden Seiten der Eingangsöffnung 26 durch ein Gelenk 54 angebracht ist9 das eine Schwenk-
-13-309848/09 9.9
"bewegung der Rampe 50 um die horizontale Achse des Gelenks
ermöglicht. Das vorspringende Ende 56 der Rampe wird durch einen ,Korbenzylinder 58 gestützt^ der als einfachwirkender
pneumatischer Kolbenzylinder dargestellt ist* Der Kolbenzylinder 58 weist eine Kolbenstange auf B die schwenkbar am Ende
56 der Rampe mittels eines Bügels 60 verbunden IsIt9 sowie
einen Zylinder? der an dem Rahmen 40 mittels eines Bügels
schwenkbar angebracht istB
Eine Antriebsrolle 64 Ist um eine horizontale Achse drehbar
am vorspringenden Ende 56 der Rampe gelagerte Die Rolle 64 steht in Reibberührung mit einem Reifen., der In der Prüfstation
14 aufgenommen Ist9 und x-jird durch ein Elektromotor 66 angetrieben
der von der Rampe 50 getragen wird» Die Rolle 64 wird über eine geeignete · Getrlebeürbertragung angetrieben, beispielsweise
ein Kettentrieb 67» der schematisch dargestellt
ist j wenn die Rolle angetrieben wird, dreht sie den Reifen«,
Eine Führungsrolle 68 ist zwischen den Führungsiiänden 54? 36
auf der gegenüberliegenden Seite der Prüfstation 14 angeordnet,
um den Reifen T in seiner Stellung In der Prüfstation
In Berührung mit der Antriebsrolle 64 zu halten,, Die Führungsrolle
68 ist um ihre Achse frei drehbar„
Der Kolbenzylinder 68 wirkt als Betätigungselnrlclitung für
die Bewegung des vorspringenden Endes 56 der Ramp© nach oben
und unten um das Gel&ik 54 und wirkt aus'serdem als Luftfeder
oder federndes Element, um die Antriebsrolle 64 Ia Reibberühnmg
mit dem Reifenumfang zu halten ο Wenn die Rampe am Ende Ihrer Aufwärtsbewegung Istp wird ein Reifen in die Kabine zugeführt
309848/0-S99 ..-'"" ~ 14 "
und rollt längs der Rampe zur Prüfstation, wo der Reifen
auf der Führungsrolle 68 und der Antriebsrolle 64 ausgerichtet mit den Manipulatoreinheiten 42, 44 zur Ruhe kommt.
Je kleiner der Reifen ist, desto höher muss das vorspringende
Ende der Rampe 50 angeordnet werden, um die Wülste des Reifens
richtig in bezug auf die Manipulatoreinheiten zu positionieren. Die Begrenzung der Aufwärtsbewegung des vorspringenden Endes
56 der Rampe 50 wird durch eine einstellbare Anschlageinrichtung gesteuert, die von beliebiger ,Konstruktion sein kann und
hier nicht näher dargestellt ist» Die einstellbare Anschlageinrichtung kann aus mehreren Löchern in den Führungsplatten
34, 36 bestehen, durch die Stifte gesteckt werden können, um
die Bewegung der Rampe zu den gewünschten Stellungen zu begrenzen«,
Während der Prüfung erfassen die Manipulatpreinheiten 42, 44
den Reifen und drücken ihn in Antriebsberührung mit der Rolle 64, wie es nachfolgend noch näher beschrieben wird. Mach Beendigung
der Prüfung des Reifens geben die Manipulator inheiten den Reifen frei und der Kolbenzylinder 58 wird zurückgezogen,
um die Rampe 50 nach unten zu bewegen, so dass der Reifen ύοπ der Rampe herabfällt und am Boden der Kabine 12
entlang und durch die Austrittsöffnung 28 bewegt wird.
Der Rahmenaufbau 40 weist einen Grundrahmen 70 auf, der sich
über die Kabine 12 quer zu der· Bewegungsbahn 25 des Reifens
erstreckt, ein Rahmenwerk 72* das aus miteinander verbundenen
vertikalen und horizontalen Rohrteilen zusammengesetzt ist
- 15 -309848/13999
zur Aufnahme verschiedener Bauteile der Yorrichtung9 und
Tragrahmen 74s, 76 zur Aufnahme der Manipulatoreinheitens
wobei die Tragrahmen mit dem Grundrahmen 70 und vertikalen Anschlagssäulen 78 verbunden sind, die sich nach oben von
gegenüberliegenden Enden des Grundrainiens 70 längs der Innenseite
der Kabinenseitenwände erstreckeno
Die Manipulatortragrahmen 74 s 76 sind im wesentlichen gleich?
deshalb wird nur der Tragrahmen 74 in Einzelheiten beschrieben;,
wobei entsprechende Teile des Tragrahmens 76 mit entsprechendem
Bezugszeichen bezeichnet sindj, jedoch mit einem Indexstrich„
Der Tragrahmen 74 weist vier vertikale Schenkel 80 bis 83 auf, die sich nach oben von dem Grundrahmen 70 erstrecken (Figo 2)o
Die oberen Enden der Schenkel 8O9 81 sind durch ein seit=
liches Tragbauteil 85 verbunden während die oberen Enden der
Schenkel 82p 83 durch ein Seitenteil 86 verbunden sindo Die
oberen Enden der. Schenkel 8O9 82 bzw- 81 p 83 sind durch horizontale Fiihrungsbetten 9O5 92 miteinander verbunden,, die im
Abstand zueinander angeordnet sind, um einen Längsschlitz 94
zvrischen sich zu bilden0 Die Führungsbetten 9O9 92 tragen die
Manipulatoreinheit 42 für eine Beilegung an diesen Betten entlang
und bilden Führungsbahnen 96, 98 auf ihren oberen und
unteren Flächen, längs denen sich die Manipulatoreinheit 42 bewegt»
Die Manipulatoreinheiten 42„ 44 sind größtenteils gleich;
deshalb i-jird nur die Manipulatöreinhoit 42 in Eins©lh©iten b@-
_ schrieben, soi-zeit es die gemeinsamen Bauteile der Einheiten
betrifft» Entsprechende Bauteile der Mariipulator@inb.eit 44
sind durch entsprechende Bezugszeichen in d©r Zeichnung angegeben,,
jedoch mit einem Indexstrich versehen» ~
309848/099i - 16 -
Die Manipulatoreinheit 42 ist so gebaut und angeordnet, dass sie einen Reifen T in der Prüfstation erfasst, während der
Reifen aufgebläht wird und während der Prüfung, und dass sie von dem Reifen zurückgezogen werden kann nach Beendigung
der Prüfung, um den Reifen freuzugeben und seine Bewegung aus der Kabine 12 heraus zu ermöglichen. Die Einheit 42
weist einen Schlitten 100 auf, der beweglich auf dem Rahmen 74 aufgenommen ist, und eine Reifenmanipulationseinrichtung
102, die von dem Schlitten getragen wird.
Der in den Fig» 3 und 4 gezeigte Schlitten 100 weist einen
Schlittenkörper 104 auf, der sich zwischen den Betten 9O9 92
durch den Schlitz 94 hindurch erstreckt und obere und untere Radsatze 106 bzw«, 108 trägt. Die Räder 106, 108 stehen in
rollender Berührung mit den Laufbahnen 96 bzw«, 98 und dienen dazu, ein Abheben des Schlittens von den Betten zu verhindern«
Ein zylindrisches Traggehäuse 110 ist starr mit dem Schlittenkörper
104 verbunden und seine Achse erstreckt sich in Richtung des Schlitzes\94 und oberhalb der Betten 90, 92» Der
Schlittenkörper 104 und das Traggehäuse 110 sind als eine Einheit längs der Betten 90, 92 durch einen Manipulatorbetätiger
111 bewegbar, der vorzugsweise als doppelwirkender pneumatischer Kolbenzylinder ausgeführt ist, der zwischen dem
Körper 104 und den Rahmenschenkeln 8O5, 81 angebracht ist»
Das Manipulatorteil 102 weist einen Reifenträger 112 und
ein kreisringförmiges .Wulstbauteil 113 auf, das von dem
Träger 112 getragen wird. Der Reifenträger 112 erstreckt sich
durch das Traggehäuse 10 und das Wulstbautej.1 113 ist mit
dem Ende des Bauteils 112 verbunden, das zur Prüfstation vor-
0 9848/0999 - 17 -
springt. Das Wulstbauteil 113 ist so gebaut9 dass es den
Wulst eines Reifens in der Prüf station berührt und trägt
und eine Drehung des Reifens mit dem Tfolstbauteil 113 relativ
zu dem Tragbauteil 112 ermöglicht„
Das Tragbauteil 112 weist einen rohrförmigen zylindrischen
Körper 114 auf, der sich durch das Gehäuse 110 erstreckt,
und einen Nabenteil 1169 der am Ende des Körpers 114 ausgebildet
ist, das sich in Richtung-auf die Prüfstation erstreckt.
Eine Bohrung 118 erstreckt gich durch den Körper 114 und den
Nabenabschnitt 116 koaxial mit der Achse des Gehäuses 110«
Lager 120, 122 sind zwischen dem Körper 114 und dem Gehäuse 110 jeweils an den gegenüberliegenden axialen Enden des Gehäuses
110 angeordnet, um eine Drehung des Körpers 114 innerhalb
des Gehäuses 110 um die Achse der Bohrung 118 zu ermöglichen.
Die Lager werden in ihrer Stelllang durch eine Haltebüchse 134 gehalten, die den Körper 114 !angibt und sich
zwischen den Lagern erstreckt g sowie durch Halteringe 126S
die in die entgegengesetzten offenen Enden des Geliäuses
bis zur Berührung mit dem jeweiligen Lager eingeschraubt sind.
Der Nabenabschnitt 116 ist im wesentlichen zylindrisch und
napfförmig und bildet eine Nabenachse 13ÖS die parallel, jedoch
versetzt zu der Achse der Bohrung 118 istg doh. der
Nabenabschnitt ist exzentrisch zu de» Körper«, Der läbenabschnitt
weist eine zylindrische Ausnehmung 132 an seiner vorspringenden
Fläche auf9 der koaxial mit der Habenaehse 130
ist, wobei die Ausnehmung teleskopartig einen Römtgenröhrenkopf
aufnimmt, wie nachfolgend beschrieben
9.848/0999 - 18 -
-" 18 -
Das Wulstbauteil 113 ist drehbar in bezug auf den Nabenabschnitt
und weist einen kreisringförmigen Körper 136 auf, der sich radial von dem äusseren Umfang des Nabenabschnitts
116 erstreckt und konzentrisch mit der Nabenachse 130 ist. Der Körper trägt einen axialen Flansch 138, der eine kegel- ·
stumpfförmige Fläche 140 hat, die in den Wulst des von der
Einrichtung 102 aufgenommenen Reifens eingeführt und mit diesem in Eingriff treten kann. Ein radialer Flansch 142 erstreckt
sich von der Basis der Fläche Ί40, um eine axial äussere Seite des Reifenwulstes zu berühren und den Reifenwulst
in seiner Stellung auf der Fläche 140 zu halten. Das
Wulstbauteil 113 besteht aus Kunststoff, Aluminium oder einem anderen geeigneten Material, das verhältnismäßig gut durchlässig
für Röntgenstrahlen ist, so dass die Röntgenschirmbilder
der Reifenwülste nicht nachteilig beeinflusst werden, wenn die Röntgenstrahlen durch die Wülste und einen Teil des
Wulstbauteils hindurchtreten,,
Das Wulstbauteil 113 ist abnehmbar auf dem Nabenbauteil angeordnet, so dass es abgenommen und durch ein anderes ähnliches
Wulstbauteil mit abweichendem Durchmesser ausgetauscht werden kann, um Reifen mit entsprechend unterschiedlichen
Wulstdurchmessern aufzunehmen. Das Wulstbauteil 113 ist mit dem Nabenabschnitt durch eine Verbindungseinrichtung 144 verbunden,
die einen Verbindungsring 146 aufweist, der den äusseren Umfang des Nabenabschnitts kreisförmig umgibt und
mit dem Nabenabschnitt durch ein Lager 148 verbunden ist. Das Lager 148 ermöglicht eine Drehung des Verbindungsringes
relativ zu dem Nabenabschnitt. Schrauben 150 erstrecken sich
durch den Verbindungsring 146 in Gewindelöcher in dem Wulst-
- 19 309848/099 9
232523
bauteilkörper 136Ρ so dass das Wulstbauteil und der Verbindungsring
146 sich als eine Einheit in bezug auf den Naben-=
abschnitt 116 um die Achse 130 drehen» Eine hülsenartige Dichtung 152 ist zwischen dem Wulstbauteil 113? dem Waben=
abschnitt 118 und dem Verbindungsring 146 angeordnets um die
Verbindungsstelle dieser Bauteile abzudichten=,
Insoxireit sind die Manipulatoreinheiten 42P 44 gleiche Die
Einheiten unterscheiden sich dadurch, dass die Manipulatoreinheit 42 die Röntgenstrahlenquelle 118 trägt s während die
Manipulatoreinheit 44 so gebaut und angeordnet ist9 dass sie
ein Aufblähen des Reifens T ermöglicht;, wenn er von den Einheiten
42j, 44 getragen wird»
Die Röntgenstrahlenquelle 18'weist einen RSstgenröhrenkopf
160 auf9 der benachbart der offenen Seite der Ausnehmung
im Wabenabschnitt durch ein wellenähnliches Kopftragbauteil 162 getragen \fird5 das sich von dem Kopf 150 durch die Bohrung
118 und über das entgegengesetzte axiale Ende des Gehäuses 110 hinaus erstreckte sowie eine Betätigungseinrichtung 164
für den Röntgenkopf, die zwischen dem Gehäuse 110 und dem Tragbauteil 162 angeordnet isto Die Betätigungseinrichtung
164 teregt das Tragbauteil 1-62 axial in der Bohrung 1182 um
die Einheit 160 auf den Wabenabschnitt 116 zu und von diesem
\f eg zu bewegen ο
Wie man in den Figo 5 und 6 erkennt s ist der Röntgenkopf
so gebaut und angeordnet^ dass er teleskopartig in die Ausnehmung 132 passt, die in dem Nabenabschnitt 116 gebildet ist5.
= 20 309848/099S
wenn der Kopf 160 so aufgenommen ist; ist er dagegen geschützt,
einen Schlag von einem Reifen zu erhalten, der zu der Prüfstation oder von dieser weg längs der Reiferibewegungsbahn bewegt
wird. Fig. 5 zeigt die relative Anordnung des Nabenabschnitts
116, des Wulstbauteils 113 und des Röntgenröhrenkopfes 160, wenn der Kopf teleskopartig in der Ausnehmung des Nabenabschnitts
aufgenommen ist. Der Kopf 160 weist ein rohrförmiges, zweifach rechtwinklig abgewinkeltes Gehäuse 166 auf, das mit
dem vorspringenden Ende des Tragbauteils 162 verbunden ist; eine Röntgenröhre 168 ist drehbar innerhalb des Gehäuses 66
angeordnet; ein Motor 170 treibt die Röntgenröhre zur Drehung um eine Achse 172 an, die sich durch die Röhre 168 erstreckt«
Das Gehäuse kann innerhalb des Reifens positioniert werden, der von den Manipulatoreinheiten 42, 44 getragen wird, so dass
der Brennpunkt 173 der 'Röhre 168 benachbart oder innerhalb
des torusförmigen Raumes liegt, der durch den Reifen gebildet
wird» Die Röntgenröhre wird durch den Motor 170 gedreht, um den von den Röhre erzeugten Röntgenstrahl um die Achse 172
von einem Wulst des Reifens zum anderen zu schwenken.
Das Gehäuse 166 weist ein erstes rohrförmiges Gehäuseknie 174 auf, dessen eines Ende mit dem Tragbauteil 162 verbunden ist,
und ein zweites rohrförmiges Gehäuseknie 176, das mit dem vorspringenden Ende des Gehäusebauteils 174 verbunden ist.
Ein drittes Gehäusebauteil 178 ist über dem vorspringenden Ende des 'Gehgusebauteils 176 angebracht, um das Innere des
Gehäuses abzuschließen und«die Röntgenröhre in ihrer Stellung zu halten.
_ 21 -
309 84 8/09 9.9
Die Röntgenröhre 168 kann von jedem geeigneten oder herkömmlichen
Aufbau sein; sie ist schematisch dargestellt mit einem Körperabschnitt 18O9 in dem eine Kathode aufgenommen
ist, und einen vorspringenden umhüllenden Abschnitt 182,
iij&em eine Anode oder Zielelektrode angeordnet ist» Die
Ziel elektrode „ die nicht in Einzelheiten dargestellt ist;»
ist so gebaut und angeordnet, daß sie Röntgenstrahlen von einem verhältnismäßig kleinem Brennpunkt -173 aussendetp auf
den Elektronen von der Kathode auf trifft,,
Die von der Zielelektrode oder Auftreffelektrode ausgesandten
Röntgenstrahlen treten durch ein für Röntgenstrahlen durchlässiges
y nicht gezeigtes Fenster In.der Umhüllung 182 und
dem Gehäusebauteil 178 aus, so daß ein im wesentlichen
konisches Röntgenstrahleribündel durch die Einrichtung 160 erzeugt
wird.RontgenstraH.ens>
die nicht durch das Fenster austreten, werden durch die Umhüllung und das Gehäusebauteil
178 absorbiert. Der Röhrenkörper 180 ist mit einem geeigneten Träger 186 verbunden9 der in Figur 5 schematisch dargestellt
ist und der eine Drehung der Röntgenröhre innerhalb des Gehäuses ermöglicht^ während eine elektrische Verbindung
zwischen den Röhrenelektroden und den Anschlüssen einer Hochspannungsquelle (nicht gezeigt) erhalten bleibte Ein
Hochspannungskabel 188 steht in elektrischer Verbindung mit
dem Träger 186 und erstreckt sich durch die Gehäusebauteile
174, 176 und den rohrförmigen Träger 182 zur Stromversorgung.
- 22 -
3D9Ä4&/
Das Gehäuse 166 ist mit einem geeigneten Gas oder einem
anderen di-elektrischen Material gefüllt und gasdicht ausgeführt,
so daß bei einer Änderung des Umgebungsdrucks außerhalb
des Gehäuses relativ zu dem Druck innerhalb des Gehäuses kein Eintritt der Umgebungsatmosphäre in das Gehäuse oder
umgekehrt auftritt. '
Der Antriebsmotor 170 wird von dem Gehäusebauteil 178 getragen und ist mit der Röntgenröhre 168 durch ein Getriebe 190 verbunden.
Der Motor 170 ist vorzugsweise ein reversibler Gleichstrommotor,' dessen Geschwindigkeit und Drehrichtung von der
Bedienungsstation etweder von Hand oder automatisch gesteuert werden kann, wenn es erwünscht ist» Die Steuereinrichtungen
für den Betrieb des Motors 170 sind nicht im einzelnen gezeigt,
da sie in herkömmlicher Weise aufgebaut sein können. Die Leitungen 192, durch die der Motor mit Energie versorgt wird,
erstrecken sich durch den rohrförmigen Träger 162 und zum
Motor durch das Gehäusebauteil 174«, Die Leitungen 192 erstrecken
sich vorzugsweise von dem Träger 162 gerade in das Gehäusebauteil 174, treten aus einer Öffnung 194 in dem Gehäusebauteil
gegenüber dem Ende des Trägers 192 auf und erstrecken
sich zu dem Motor längs dem Äußeren des Gehäuses.
Die Röhre 168 ist eine wassergekühlte Röhre und eine geeignete
Rohrverzweigung für die Kühlung (nicht dargestellt) ist um die Umhüllung 182 vorgesehen* durch die das Kühlwasser
fließt. Die Leitungen 196s, durch die das Kühlwasser geführt wird,
erstrecken sich durch das Tragbauteil 162 und die öffnung
in dem Gehäuse 174 zusammen mit den elektrischen Leitungen für den Motor 170„ Die Öffnung 194 ist um die Leitungen 192
und 192 herum abgedichfet.
48/09 90 - 23 -
232523
Das Tragbauteil 162 ist vorzugsweise ein rohrförmiges !fellen=·
ähnliches Bauteil, das sich durch und längs der Achse.der
Bohrung 118 erstreckte Das Reifentragbauteil 112 ist drehbar relativ zu dem Bauteil 162 und das Bauteil 162 ist
achsial gleitbar relativ zu dem Bauteil 112 „ Wie in Figur
gezeigt^ sind Lagerbüchsen 20O9 202 zwischen dem Bauteil
und dem Körper 114 jexfeils an gegenüberliegenden Enden der
Bohrung 118 angeordnet, um die gegenseitigen Bewegungen
zwischen dem Körper und Bauteil 162 zu ermöglichen o Eine
geeignete Lauf dichtung 204 ist zwischen dem Bauteil 162 und dem Körper 114 angeordnet am vorspringenden Ende des Körpers9
um ein Austritt von Druckluft zwischen dem Tragbauteil 162 und
dem Körper 114 zu verhindern, xtrenn ein von dem Manipulator
getragener Reifen aufgebläht .ist*,
Die Betätigungseinrichtung 164 für den Röntgenkopf ist vorzugsweise ein doppeltwirkender pneumatischer Kolbenzylinder
mit einem Zylinder 21O5 der mit. der Außenwand des Gehäuses
.110 verbunden ist, und einer Kolbenstange 2129 die sich
parallel zu dem Tragbauteil 162 erstreckt (Figur 2)o Das E&d©
der Kolbenstange. 212 ist mit dem vorspringenden Ende 214 des
Tragbauteils 162 durch eineijöügel 216 verbunden, so daß beim
Ausfahren und Einziohen der Kolbenstange in Bezug auf den
Zylinder das Sragbauteil 162 axial innerhalb des Manipulatorbauteils
102 bewegt xirirdo Der Bügel 214 verhindert, daß sich
das Tragbauteil 162 mit dem Rei^ragbauteil 112 relativ zu
dem Gehäuse 110 ürehto Die Lager 200, 202 ermöglichen eine
Bewegung des Bauteils 162 axial innerhalb der Bohrung 118
ztdLschen den Ende mit verhältnismäßig geringer Reibung, während
.sie zugleich auch eine Drehung des .^ifentragbauteils 112
relativ zu dem Tragbauteil 162 mit geringer Reibung ermögliehenc
'24
Nachfolgend wird das Aufblähen eines Reifens T beschrieben.
Die Manipulatoreinheit 44 ist so gebaut und angeordnet, daß nach der Aufnahme eines Reifens zwischen den Manipulatoreinheiten
42, 44 Druckluft in den Reifen in den Bereich
zwischen den Nabenabschnitt 116, 116f über die Einheit 44
eingeführt werden kann. Wie man in Figur 2 erkennt, trägt das vorspringende Ende 214· des Reifentragbauteils 112 eine
flüssigkeitsdichte Kupplung 220, an die ein flexibler Druckluftversorgungsschlauch
222 angeschlossen ist. Der Versorgungsschlauch steht mit dem Raum in Verbindung, der zwischen
den Naben 116, 116' und dem Reifen T gebildet ist,, und zwar
über die Bohrung 118' und die Kupplung 220. Der Schlauch
222 erstreckt sich zu einer Druclcluftversorgung , die nicht
dargestellt ist, über ein Dreiwege-Steuerventil 224.
Das Aufblähen und Entleeren des Reifens wird durch das Steuerventil
224 gesteuert. Das Ventil 224 kann eine erste Stellung einnehmen, in der Luft von der Versorgungsanlage durch den
Schlauch 222 und in den eingeschlossen/Raum durch die Bohrung 118' geleitet wird, der durch den Reifen und die Manipulatornaben
116, 116' begrenzt ist. In einer zweiten Stellung ist das Ventil 224 geschlossen, um eine Luftströmung durch den
Schlauch 222 zu verhindern. In seiner dritten Stellung entlüftet das Ventil den Schlauch 222, so dass die Luft aus dem
Reifen zur Atmosphäre strömen kann. Das Ventil 224 ist vorzugsweise
ein durch einen Elektromagneten betätigtes Ventil, das von der Bedienungsstation gesteuert wird, und zwar entweder von Hand oder durch eine Steuerschaltung (nicht gezeigt),
die den Arbeitsablauf des Prüf Vorgangs steuert.
- 25 309848/0 99 9
Die Druckluftversorgung kann entweder durch ein Druckluftnetz
in der Fabrik gebildet sein, in der die Vorrichtung angeordnet ist,, oder kann durch eine andere Druckluftquelle
gebildet werden, beispielsweise einen Druekluftbehälter oder
dergleichen. Wenn der Druck der Druckluftversorgung wesentlich größer ist als der gewünschte Aufblähdruck für den
Reifen, dann kann es erwünscht sein, ein Drosselventil in der Leitung zwischen der Druckluftversorgung und dem Steuerventil
224 anzuordnen, so dass der Reifen verhältnismäßig
langsam aufgebläht wird. Damit wird verhindert, dass Teile der Vorrichtung einer sonst möglichen Stoßbelastung ausgesetzt
werden. Es hat sich gezeigt, dass das plötzliche Entlüften
des Reifens das Abnehmen des Reifens von den Manipulatoreinheiten
42, 44 unterstützt und keine wesentliche Stoßbelastung für die Vorrichtung erzeugt» Demzufolge erfolgt
das Entlüften nicht durch das Drosselventil hindurch»
Wenn ein Reifen der Prüfstation zugeführt wird, sind die
Betätigungseinrichtungen. 111, 111 -1 zurückgezogenp so dass
die Wulstbauteile 113, 1139 hinter die Ebenen der Führungsplatten
34j 56 zurückgezogen sind» Der Reifen wird an der
Prüfstation angehalten» wobei seine Wülste mit den Wulstbauteilen
113, 113' ausgerichtet sindj daraufhin werden die Betätigungseinrichtungen
111 s, 111" in Betrieb gesetzt, um die
Manipulator einheit en 42 j, 44 aufeinander zu und in Eingriff
mit dem Jeweiligen Reifenwulst zu bewegen» Das Ventil 224 wird betätigt, um Druckluft in den Raum zwischen den Waben
innerhalb des Reifens zu leiten; der Reifen wird aufgebläht*
- 26 4 8/0999
Das Aufblähen des Reifens führt dazu, dass die Wülste axial
auseinandergespreizt werden und dass der Reifenwandquerschnitt eine im wesentlichen halbkreisförmige Gestalt annimmt. Der
auf die Fläche der Naben 116 wirkende Druck der aufblähenden Luft erzeugt eine beachtliche Druckkraft auf die Einheiten 42,.
44, die eine Bewegung der Schlitten 1GG, 100' voneinander weg
gegen die federnde Kraft der Betätigungseinrichtungen 111, 111'
bewirkt. Die Bewegung der Schlitten 1ÖÖ, 1Ό01 voneinder weg
führt zu einer axialen Auseinanderbewegung der Reifenwülste.
Es muss festgestellt werden, dass die Wulstbauteile 113, 113'
keinen unzulässig großen Kräften ausgesetzt werden, wenn der Reifen aufgebläht ist. Erstens gleichen die inneren Spannungen
in dem Reifen die Aufblähdruckkräfte wesentlich aus, die auf den Reifen wirken, so dass die axialen Kräfte auf ein Mindestmaß
herabgesetzt werden, die auf die Wulstflansche 142, 142' wirken. Zweitens sind die Flächen der Wulstbauteile, die den
Aufblähdruckkräften ausgesetzt sind, klein und demzufolge
werden die Wulstbauteile nicht durch den Reifenaufblähdruck verformt. r
Die Bewegung der Einheiten 42, 44 durch den Reifenaufblähdruck
wird durch gleiche Anschlageinrichtungen 240, 240' begrenzt, um das Ausmaß des Spreizens der Wülste zu steuern, wobei
die Anschlageinrichtungen jeweils mit einer Manipulatoreinheit zusammenwirken. Da die Anschlageinrichtungen gleich sind, wird
nur die Einrichtung 240 beschrieben, die mit der Manipulatoreinheit
42 zusammenwirkt, wobei die Teile der Einheit 240' mit Bezugszeichen mit entsprechenden Indexstrichen bezeichnet
sind. ' ■/■■"""■ .-:■-"...-■
30 9 8 A 8 /09 9 9 · - 27 -
Die Einrichtung 240 weist ein Traggehäuse 242 auf, das an dem Schlittenkörper 104 befestigt isto Ein Anschlagbauteil 244,
vorzugsweise gebildet durch einen massiven zylindrischen Zapfen, berührt das Ende des Schlittenkörpers 104 und springt
von dem Körper in Richtung auf das benachbarte vertikale Auflagerbauteil 78 vor«, Das Anschlagbauteil 244 ist mit einer
hin- und herbewegbaren Welle 245, die in dem Traggehäuse 242
gelagert ist, durch einen Kurbelarm 246 verbunden. Die Welle 245 kann durch einen doppelwirkenden pneumatischen Kolbenzylinder
247 gedreht werden, der mit der Welle durch ein geeignetes, nicht gezeigtes Getriebe verbunden isto Wenn der Reifen
aufgebläht ist, dreht die Betätigungseinrichtung 247 die Welle '245 in die in den Fig."dargestellte Stellung, so dass
das Anschlagbauteil 244 zwischen dem Schlittenkörper 104 und dem Auflagerbauteil 78 eingeklemmt wird9 um das Ausmaß der
Bewegung der Manipulatoreinheit 42 formschlüssig zu begrenzen.
Die Anschlqgeinrichtungen 240, 240' sind einstellbar, um zu
ermöglichen, dass die Wülste von Reifen unterschiedlicher Größe
an der Prüfstation unterschiedlich weit auseinandergespreizt werden können. Das Anschlagbauteil 244 ist abnehmbar mit einem
Kurbelarm 246 verbunden, so dass es durch ein ähnlich geformtes
Anschlagbauteil mit abweichender Länge ersetzt werden kann. Wenn ein Reifen mit verhältnismäßg großem Durchmesser geprüft
wird, müssen die Wülste weiter auseinandergespreizt werden, damit der Reifen die gewünschte halbkreisförmige Querschnittsgestalt annimmt, und das bei der Prüfung eines derartigen
Reifens verwendete Anschlagbauteil 244 ist verhältnismäßig kurz. Wenn aber andererseits ein verhältnismäßig, kleiner Reifen gerprüft wird, brauchen die Wülste nicht so weit auseinanderge-
9848/0999
28 -
spreizt zu werden, damit der Reifen die gewünschte Gestalt
annimmt, und das Anschlagbauteil 244 muss deshalb verhältnismäßig lang sein. Die Anschlageinrichtungen 240, 240f stellen
somit sicher, dass die größte Wulstspreizung für jeden Reifen
genau eingehalten wird.
Wenn die Manipulatoreinheiten 42, 44 von der Prüfstation zurückgezogen
sind, damit ein Reifen in die Prüfstation gebracht oder aus dieser herausgenommen werden kann,, wird die Betätigungseinrichtung
247 betätigt, um die Welle 245 zu drehen und das Anschlagbauteil 244 ausser Fluchten mit dem Auflagerbauteil
78 zu bringen, so dass die Reifenmanipulatoreinheit 42 vollständig von der Prüfstation zurückgezogen werden kann. Wenn
die Einheit 42 zurückgezogen ist, ragt das Anschlagbauteil in eine geeignete Tasche oder Ausnehmung 248, die in der
Seitenwand der Kabine 12 benachbart dem Bauteil 78 ausgebildet
ist. Die Taschen 248, 248' sind in Fig. 2 als zylindrische
Teile dargestellt, die von der Kabinenseitenwand vorspringen
und geschlossene vorspringende Enden haben. Die Taschen sind aus einem die Röntgenstrahlen absorbierenden Material.
Nachfolgend wird das Positionieren der Röntgenstrahlenquelle
beschrieben. Ein'weiteres wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen
ReifenprUfvorrichtung betrifft die Positionierung der den Röntgenkopf tragenden Einrichtung innerhalb oder benachbart des torusförmigen Raumes, der durch den ausgedehnten
Reifen gebildet wird, ohne dass dazu der Röntgenkopf radial relativ zu seiner Aufnahme bewegt werden müsste. Zu dem bevorzugten
Arbeitsverfahren zum Prüfen eines Reifens gehört auch
die Anordnung des Röntgenkopfes in bezug auf den Reifen derart,
309848/0*9 99 ■ - 29 -
dass der Brennpunkt der Röntgenröhre axial ungefähr in der
Mitte zwischen den Reifenwülsten bzwo -flanken angeordnet
ist und in oder nähe dent Mittelpunkt der Krümmung der im
wesentlichen halbkreisförmig aufgeblähten Reifenwandβ Wenn
der Brennpunkt derart angeordnet ist, treten die Röntgenstrahlen
durch die Reifenwand im wesentlichen senkrecht zu der Reifenwand an allen Stellen um den Brennpunkt herumo
Die Fig. 6-9 zeigen schematisch das Positionieren des Rontgenkopfes
160 in einem Reifen zur Prüfungo Fig» 6 zeigt Teile
der Manipulatoreinheiten 42, 44, die so positioniert sind,
dass sie in Eingriff mit einem Reifen in der Prüfstation
treten können. Fig* 7 zeigt einen nicht aufgeblähten Reifen,
mit strichpunktierten Linien dargestellt, der von der Einheit
42^ erfasst und getragen wird, wobei die Teile der Einheit 44
nicht dargestellt sindo Wenn ein von den Einheiten 42, 44 getragener
Reifen aufgebläht ist, wie in Figo 8 gezeigt, werden der Röntgenkopf 160 und das Tragbaut@il 162 axial relativ gu
dem Gehäuse 110 durch die Betätigungseinrichtung 164 verschoben, bis sich der Röfttgenkopf 160 axial in der Mitte
zwischen den auseinandergespreizten Wülsten des Reifens befindet. Bann drehen die Reifentragbauteile 112, 112' den
Reifen exzentrisch relativ zu dem ausgefahrenen Röntgenkopf, wie in Fig. 9 gezeigt, so dass der Reifen, die Wabenteile
116, 116· und die Wülsttfeile 113, 113' eich drehen und nach
unten relativ zu dem Röntgenkopf v#rschiebeho Da der Röntgenkopf während dieser Bewegung ortsfest "bleibt* wird der Brennpunktder
Röntgenröhre im wesentlichen zentriert in bezug auf die halbkre^isförmi'ge Querscnhittsgestalt des benachbarten
Umfangsabsehhitts" des Reifens ό
3Q9848/QBBI ; - 30 -
Die exzentrische Bewegung des Reifens in being auf den Röritgenkopf
wird durch ein Antriebs system 250 zur Reiifenpösitiönierung
bewirkt, das die Reifenträgbauteile und Wulstbauteiie jeder
Manipulatoreinheit 42,44 gleichzeitig exzentrisch dreht. Wie aus den Fig. 3 und 4 zu ersehen, weist das System 250 einen umkehrbaren
Elektromotor 252 mit veränderbarer Geschwindigkeit auf, der in Getriebeverbindung mit einer Querwelle 254 steht,
die sich längs des Grundrahmens 170 durch die Führungsplatten 34, 36 unterhalb der Prüfstation erstreckt. Bei der dargestellten
Ausführungsform ist die Welle 254 an den vertikalen
Rahmenschenkeln 82, 82' gelagert und der mittlere Wellenabschnitt, der sich zwischen den Führungsplatten 34, 36 unterhalb
der Prüf station erstreckt,; wird durch eiri Abdeckblech
250 geschützt (Fig. 1).
Der Antrieb erfolgt von der Querwelle 254 auf die Keilwellen 256, 256% die Mt den Manipulatoreinheiten 42 bzw. 44 zusammenwirken,
und zwar über Ketten 258, 258', die um Kettenräder
260, 260· geführt sind* die mit der Querwelle 254 verbunden
sind, und über Kettenräder 262, 262', die mit der jeweiligen'
Keilwelle 256* 256' verbunden sind. Die Keilwellen 256, 256'
sind zwischen den Seitenteilen 8$, 86 bzw. 85, 86' der Manipulatortragrahmeh
gelagert. .
Die Keilwellen 256, 256' stehen in Äntriebsverbindung mit
den Reifentragbauteileh 112, 112', so dass bei Betätigung
des Motors 252 die Bauteile 112, 112' gleichseitig mit gleicher
Winkelgeschwindigkeit um die Achsen der Bohrungen 118, 118'
gedreht werden. Die Nabenäbschnitte 116, 116' und die Wulstbauteiie
113, 113' bleiben somit genau gegeneinander ausge-
309848/0999 " 31
325238
richtet, wenn sie exzentrisch um die Drehachse der Bauteile 112 bzw. 1121 gedreht werden« Aus Figo 4 erkennt mans dass
der Antrieb von der Keilwelle 256 auf das Manipulatorbauteil 102 mittels einer Kette 264 übertragen wird,, die um
ein Kettenrad 266 verläuft, das auf der Keilwelle 25.6 aufgenommen
ist, und um ein Kettenrad 268 9 das an dein Körper 114
des Bauteils 112 befestigt ist«
Das Kettenrad 266 dreht sich mit der Keilwelle und wird
axial längs der Welle mit dem Schlitten 100 verschoben» Das Kettenrad 266 ist am Umfang jsines "zylindrischen-, innen mit
.tenden
Keilprofil versehenen glel/Lagers 270 befestigt, das so gebaut
und angeordnet ist9 dass es sich relativ frei axial
längs der Keilwelle 256 bewegen kann* während es ein Drehmoment auf das Kettenrad 266 überträgt„ Eine Lagertrageinrichtung
271, die mit dem Gehäusekörper 104 verbunden ist9
trägt drehbar das gleitende Lager 27O0 Das Lager 270 ist
gegen eine axiale Bewegung relativ zu der Lagertrageinrichtung 271 festgelegtj so dass bei der Verschiebung des
Schlittens 100 vor oder zurück längs der Betten 9O9 92 das
Kettenrad 266 und das Gleitlager 270 sich mit dem Schlitten axial längs der Keilwelle 256 bewegen0
Das Kettenrad 268 ist starr mit dem Bauteil 112 verbunden und weist einen kreisringförmigen Tragring 272 auf, der mit dem
Körper 114 durch eine Passfeder und eine Nut verbunden ist,
die im allgemeinen mit 274 bezeichnet sind9 und der axial
in seine* Stellung auf dem Körper durch eine Haltmutter 276 gehalten wird, die gegen das Kettenrad geschraubt ist«
- 32 -
309848/09Ü ; .
Das Reifentragbauteil 112' wird von der Querwelle 254 über
eine Antriebseinrichtung angetrieben die der beschriebenen Einrichtung, für das Bauteil 112 gleicht»
Mit Bezug, auf Figo 1 wird darauf hingewiesen,, dass der Reifen
T in der Prüfstation zunächst über der Stellung angeordnet ist,
die in der Figo, dargestellt ist, und dass die Reifenwülste
mit den Wulstbauteilen 113s. 113! ausgerichtet sindo Der Reifen
wird in dieser ausgerichteten Stellung durch den Kolbenzylinder 58 und die Rampe 50' gehaltene
Während der exzentrischen Bewegung des Reifens T wird die Rampe 50 durch den Reifen nach unten gegen die Kraft des Kolbenzylinders
58 gedrückt„ wobei der Kolbenzylinder 58 als Feder wirkt, um eine Antriebsreibberührung zwischen dem Reifen
T und der Antriebsrolle 64 aufrechtzuerhalten0 Wenn der Reifen
in gewünschter Weise positioniert ist in bezug auf den Röntgenkopfs,
kann der Motor 66 auf der Rampe 50 den Reifen zur Drehung tun seine Mittellinie relativ zu dem Röntgenkopf antreiben.
Die Führungsplatten 34P 36 sind mit bogenförmig gekrümmten Ausschnitten
versehen,, um zu verhindern, dass die Bauteile des sich exzentrisch bewegenden Manipulators an die Führungsplatte'
anstoßen, i^erm der Reifen verschoben wird*
Nachfolgend wird die Vorrichtung 20 zur Erfassung der Röntgen1
strahlen beschrieben= Wenn der Reifen T um seine Mittellinie . gedreht wird, wird das Röntgenstrahlenbündel, das von dem
Röntgenkopf 160 „erzeugt icLrd, um die Innenseite des benachbarten Umfangsabschnitts des Reifens T zu der Röntgenaufnahme-
309848/0 9.9 9 -33-
- 53 -
!2523
vorrichtung 120 geleitet, so dass eine Prüfinformation über
den Aufbau des Reifens erzeugt wird, wenn der Reifen gedreht
wird und die Röntgenstrahlen durch die Reifemirand hindurchtreteno
Wie schon früher erwähnt, erzeugt die Vorrichtung in bevorzugter Ausführungsform ein Röntgenschirmbild eines
Teils der Reifenwand, das auf einem Fernsehmonitor auf der Station der Prüfperson entfernt von der Kabine 12 wiedergegeben
xirirdo Die in Figo 1 gezeigte Vorrichtung 20 weist ein
Gehäuse 290 für ein Röntgenabbildungssystem auf0 Das Abbildungssystem xfeist einen fluoreszierenden oder das Licht verstärkenden
Schirm 292 auf, der von dem Gehäuse getragen wird, ein System von Spiegeln zur Übertragung des von dem Schirm
292 erzeugten sichtbaren Bildes auf eine elektronische Bildverstärkerröhre und eine optische Verbindung zwischen der
Bildverstärkerröhre und einer Fersehkamera 292o Das Spiegelsystem, die Bildverstärkerröhre und die optische Verbindung
sind nicht dargestellt, weil es sich um herkömmliche Bauarten handeln kanno
Das Gehäuse 290 ist so gelagert, dass es eine Drehbewegung um das Innere des Reifens in einer vertikalen Ebene ausführen
kann, xfobei der Drehmittelpunkt des. Gehäuses im wesentlichen
auf einer Linie mit dem Brennpunkt der .Röntgenröhre 198 liegte
Somit trifft ein Röntgenstrahl, der von dem Brennpunkt zum
Mittelpunkt des Schirmes 292 gelangt, auf den Schirm senkrecht zu der Schirmebene unabhängig von der Winkelstellung
des Gehäuses 290 in bezug auf seine Drehachse auf0
- 34 309 8 4 8/0999
Das Gehäuse 290 ist mit einem drehbaren Schwenkarm 296 durch ' sich horizontal erstreckende Tragarme 298 verbunden und ein
Tragring 300, der sich um das Gehäuse 290 erstreckt und dieses trägt, ist mit den vorspringenden Enden der Arme 298 verbunden.
Der Schwenkarm 296 ist mit einer Schwenkwelle 302 verbunden.,
die zwischen Lagern 304 gelagert ist, die mit dem Rahmenwerk " 72 verbunden sind» Das Ende des Schwenkarms 296, das von dem
Gehäuse 290 weg vorspringt, trägt ein Gegengewicht 306, das
dazu dient, das Drehmoment auf ein Minimus herabzusetzen, das erforderlich ist» um den Schwenkarm um die Achse der
Schwenkwelle 302 zu drehen,, Wie man in Fig. 1 erkennt, ist
die Schwenkwelle 302, horizontal, wobei ihre Achse im wesentlichen
mit dem Brennpunkt der Röntgenröhre fluchtet» Der Schwenkarm dreht sich in einer vertikalen Ebene um die Achse
der Schwenkwelle, ebenso wie das Gehäuse .290 β
Das Gehäuse 290 und der Schwenkarm 296 werden um die Achse der Schwenkwelle 302 durch eine Antriebseinheit gedreht, die
einen reversierbaren elektrischen Antriebsmotor 308 mit veränderbarer .Geschwindigkeit aufweist und ein Reibrad 310, das
von dem Motor 308 angetrieben wird und drehbar von dem Schwenk= arm an einem Ende des Armes entgegengesetzt dem Gegengexdcht
306 getragen wird» Das Antriebsrad 310 steht in Reibb<sährung
mit der benachbarten Kabinenseitenwand 24P so dass beim Betrieb des Motors 308 das Antriebsrad den Schwenkarm und das
Gehäuse 290 um die Achse der Schwenkwelle 302 bewegte Der Betrieb des Antriebsmotors 308 kann automatisch oder dmrch
eine Handsteuerung in der Bedienungsstation gesteuert werden, um eine Bewegung des Gehäuses 290 um den Reifen T synchron
mit der Schwenkbewegung des Röntgenstrahl zu erzielen,, Die
309848/0999 " - 35 -
*5 1 Γ T
_ y. _ O ί. O L·
Bewegung des Gehäuses 290 und das Schwenken des Strahls können entweder schrittweise oder kontinuierlich erfolgen,
wenn dies gewünscht wird»
Die Reibberührung zwischen dem Antriebsrad 310 und der Seitenwand
24 ermöglicht es, dass das Abbildungssystem gebremst oder beschleunigt werden kann, ohne dass unerwünschte Trägheitsbelastungen
auf die Bauteile des Abbildung^ystems ausgeübt
werden, die sonst diese Bauteile beschädigen könnten0
Am Beginn der Prüfung des Reifens T wird ein Röntgenstrahl
durch einen der Wülste des Reifens zu dem Verstärkerschirm 292 geschickt, der zu oder bis nahe zu einer Begrenzung seiner
Bewegungsbahn gedreht wurde , wo der Schwenkarm 296 sich einer fast horizontalen Stellung genähert hat und das Gegengewicht
306 ausserhalb der Bahn der Austrittsöffnung 28 angeordnet isto
Nachdem der Reifen um 360° um seine Achse gedreht xfurde, wobei
der Strahl durch den ersten Wulst getreten ist, wird die Röntgenröhre und das Abbildungssystem um im wesentlichen die
gleiche Achse gedreht, so dass ein benachbarter Umfangsabschnitt des Reifens durch das System abgebildet werden kann,
wenn sich der Reifen drehte Die Röntgenröhre und das Abbildungssystem
xirerden wie beschrieben synchron bewegt, so. dass aufeinanderfolgende'Umfangsabschnitte des Reifens abgebildet
werden können; die Prüfung ist beendet, wenn der zweite Reifenwulst
abgebildet wurde„ Am Ende der Prüfung hat sich das Abbildungssystem
um den Reifen gedreht bis annähernd zur Begrenzung
seiner Bewegungsbahn, wobei der Schwenkarm xfieder
nahezu horizontal angeordnet ist und das Gegengewicht 306 über die entgegengesetzte.Seite der· Austrittsöffnung 28 hinaus bewegt ist»
309848/0999 -36=
Am Ende der Prüfung bringt das Antriebssystem 250 für die
Reifenpositionierung den Reifen*, die Nabenabschnitte und die
Wulstbauteile in ihre Ausgangsstellungen, so dass die Ausnehmung 132 wieder axial mit dem Röntgenkopf 160 fluchtet»
Der Kolbenzylinder 58 bewegt die Rampe 50 in ihre Ausgangsstellung« Der Röntgenkopf 116 wird dann in die Ausnehmung
des Nabenabschnitts der Manipulatoreinheit 42 zurückgezogen und der Reifen wird entlüftet» Durch das Entlüften des Reifens
werden die Druckkräfte verringert, die durch die aufblähende
Luft auf die Einheiten 42, 44 ausgeübt wurden, und die Betätigungseinrichtungen
111, 111' der Manipulatoren bewirken wieder, dass die Einheiten 429 44 aufeinander zu gedrückt
werden in ihre ursprünglichen Stellungen, zum Ergreifen und Tragen eines Reifens»
Die Manipulatoreinheiten werden dann aus der Prüfstation über die Ebenen der jeweiligen Führungsplatten 349 36 hinaus zurückgezogen
und der Kolbenzylinder 58 der Reifenrampe und Antriebseinrichtung 38 wird zurückgezogen^ so dass der Reifen T von
der Prüfstation herabfallen und von der Kabine 12 zwischen
den FUhrungsplatten 34S 36 durch die Austrittsöffnung 28 und
den Tunnel 32 rollen kann=, Der Kolbenzylinder 58 bewegt dann
die Ramp© 50 in ihre Zubringerstellung und ein weiterer Reifen
wird in die Kabine 12 durch den Eingangstunnel 30 zugeführt«
Die Tätigkeit der verschiedenen Bauteile des beschriebenen Systems kann von Hand von der Station der Bedienungsperson
oder in geeigneter Aufeinanderfolge durch eine zyklische Steuer-
- 37 3098 48/09 99
232523
schaltung oder "beides erfolgen» Die Steuereinrichtungen für
die verschiedenen Bauteile des Systems können von üblicher Bauart sein und sind deshalb nicht näher beschriebene
Ein weiteres wichtiges Merkmal der Erfindung liegt darin, ■
dass das System 10 den Reifen T exzentrisch in bezug auf den Röntgenkopf 160 während der Prüfung des Reifens verschieben
kanna Dadurch wird eine optimale Abbildung der Reifenwülste
si eher gestellt j, indem man das Reifenwulstbild auf dem Leuchtschirm
292 zentriert und damit das Reifenwulstbild auf dem
Fernsehmonitor in der Bedienungsstation zentriert» Wenn der
Röntgenröhrenbrennpunkt im Mittelpunkt der Krümmung einer halbkreisförmigen Reifenwand angeordnet ist9 könnte es sein?
dass ein Röntgenstrahl, der durch einen der beiden Wülste hindurchtritts nicht an oder nahe dem Mittelpunkt des Leuchtschirms
292 des Abbildungssystems auftrifft? wenn sich das
Gehäuse 290 an seinem Bewegungsendpμnkt befindet,, Die Qualität
des so erzeugten Bildes wäre nicht gut wegen der Winkelstellung zwischen dem Schirm 292 und den Röntgenstrahlen, die
durch den Wulst hindurchtreten„ Ausserdem ist nur ein schmaler
Teil des Kopfes auf einem Randabschnitt des Fernsehmonitorschirms sichtbar»
Da die Wülste jedes Reifens der erste und der letzte Teil des
zu prüfenden Reifens sind, kann eine optimale Abbildung der
Wülste -dadurch erreicht werden? dass der Reifen relativ zu
dem Röntgenkopf exzentrisch bewegt wird in eine Stellung;, in der der Reifenwulst unmittelbar zwischen dem Brennpunkt der
Röntgenröhre und dem Mittelpunkt des Schirmes 292 angeordnet istο In dieser Reifenstellung treten dann die Röntgenstrahlen
30 98 48/08 91 - 38 -
durch den Wulst und treffen ungefähr.im Mittelpunkt des
Leuchtschirms 292 auf. Dementsprechend wird das Röntgenbild des Reifenwulstes im wesentlichen auf dem Fernsehmonitorschirm
zentriert und ein größerer Umfangsbereich des Wulstes
wird abgebildet.
Nachdem der Wulstabschnitt des Reifens geprüft wurde, wird der Reifen exzentrisch relativ zu dem Röntgenkopf gedreht,
um annähernd den Krümmungsmittelpunkt der Reifenwand eng in
die Nähe zu dem Brennpunkt der Röntgenröhre zu bringen. Die weitere Prüfung des Reifens, ausgenommen des gegenüberliegenden
Wulstes, erfolgt dann in der beschriebenen Weise« Wenn das Abbildungpystem das Ende seiner Bewegungsbahn nahe dem
gegenüberliegenden Wulst erreicht hat, wird wieder das Antriebssystem 250 zur Reifenpositionierung betätigt, um den
Reifen relativ zu dem Röntgenkopf zu verschieben, so dass sich
der gegenüberliegende Wulst zwischen den Brennpunkt der Röntgenröhre und den Mittelpunkt des Leuchtschirms 292 bewegt;
dann wird der gegenüberliegende Wulst abgebildet«, Nachdem der gegenüberliegende Wulst abgebildet ist;, wird der
Reifen exzentrisch in seine Abgabestellung gedreht»
Es wurde ein Verfahren.und eine Vorrichtung beschrieben zur
Prüfung von Reifen mittels Röntgenstrahlen, wobei ein Reifen zu einer Prüfstation gebracht wird, an gegenüberliegenden
Wulsten erfasst und aufgebläht wird, um die Wülsbe und Seitenwände
axial zu spreizen«, Eine Röntgenstrahlquelle wird axial
in den Reifen bewegt und der Reifen exzentrisch relativ zu der Röntgenstrahlenquelle gedreht, u® eine radiale Positionierung
der Quelle relativ zu dem Reifen nahe dem Reifenwulst-
309848/σ999 39~
- 39 - 232523;
durchmesser zu ermöglichen, ohne dass eine radiale Bexiregung
der Röntgenstrahlenquelle erforderlich isto Die Röntgenstrahlenquelle erzeugt ein Röntgenstrahlenbündel, das' um
das Innere des ausgedehnten Reifens von einem Wulst zum ■
anderen Wulst geschwenkt wird, während der Reifen um seine Mittelline gedreht wird«, Ein Röntgenaufnahme system erfasst
die Röntgenstrahlen, die die Reifenwand durchdrungen haben, und erzeugt eine Prüfinformation über den Reifenaufbauo
Es wurde nur ein einziges Ausführungsbeispiel der Erfindung
in Einzelheiten dargestellt und beschrieben; die Erfindung ist jedoch nicht hierauf begrenzte Abwandlungen und Änderungen
sind möglich, ohne den Rahmen der Erfindung su verlassen.,
309 8 48/09 99
Claims (1)
- Patentansprüche1β j Verfahren sum Prüfen von Luftreifen, die zu einer Drehung —-^ um eine Drehachse aufgenommen werden,, wobei eine Quelle für eiae den Reifen durchdringende Strahlung vorgesehen wird mit einem die Strahlung aussendenden Element, sowie ein Strahlungsdetektor mit einem die Strahlung erfassenden Element.^, wobei ein Element außerhalb des Beifens und das andere Element innerhalb des Reifens, angeordnet wird und die Strahlung zwischen den Elementen übertragen wird, während der Reifen gedreht wird;, dadurch gekennzeichnet, daß der Reifen und das andere Element relativ zueinander positioniert werden zur Prüfung„ indem das andere Element und der Reifen relativ zueinander exzentrisch um die Drehachse bewegt werden„ so daß das andere Element nahe bei einem Umfangsabschnitt des Reifens angeordnet ist. ■ ■Prüfvorrichtung für Reifen zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, mit mindestens einem einen Reifen erfassenden Bauteil ρ das einen Reifen für eine Drehung um eine Drehachse aufnehmen kann s eine Quelle für eine den Reifen durchdringende Strahlung mit einem Element zum Aussenden der durchdringenden Strahlung, einer Einrichtung zum Erfassen der Strahlung mit einem die Strahlung aufnehmenden Element, wobei eines der Elemente radial innerhalb mindestens eines Teiles des Reifens angeordnet ist• . - 41 309 8 48/09 99'. 41 - 232523und das andere Element radial außerhalb des Reifen angeordnet ist, wodurch eine Strahlung zwischen den Elementen und durch mindestens einen Teil des Reifens geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Betätigungseinrichtung vorgesehen ist, um eine Bewegung des einen Elementes exzentrisch in bezug auf die Drehachse zu bewirken, um eine relative Bewegung zwischen einem Reifen und dem einen Element zu bewirken, wodurch' das eine Element be= nachbart dem ümfangsabschnitt des Reifens während der Prüfung angeordnet wirdo3. . Seifenprüfvorrichtung mit einer Manipulatoreinrichtung tüs/den Reifen mit einem ersten und eimern zweiten den Reifen ergreifenden Bauteil zum Ergreifen eines Reifens an gegenüberliegenden Seitenwänden,'mit einer Strahlungsquelle mit einer eine 'Strahlung aussendenden Element zum Ausenden einer den .Reifen durchdringenden Strahlung, einer Strahlungsdetektoreinrichtung mit einem die Strahlung aufnehmenden Element, das die Strahlung auf= nimmt, die einen Reifen durchdrungen hat, wobei die den Reifen erfassenden Bauteile, das die Strahlung aus= sendende Element und das aufnehmende Element eine Prüf= station bilden, in der ein Reifen so aufgenommen ist, daß er eine Drehung um eine Drehachse relativ zu den Elementen ausführt, wobei eine mit der Reifenmaalpulator=· einrichtung zusammenwirkende Einrichtung vorgesehen ist, um eines der Elemente in einer Stellung zwischen den den Reifen erfassenden Bauteilen aufzunehmen und innerhalb- 42 309848/0999eines Reifens, der in der Prüfstation aufgenommen ist, mit einer Einrichtung zur Aufnahme des anderen Elementes radial außerhalb des Reifens, so daß die Strahlung radial durch den Reifen zwischen den Elementen verlaufen kann,, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigereinrichtung vorgesehen ist, um eine Relativdrehung zwischen einem der Elemente und mindestens einem Teil der Manipulatoreinrichtung exzentrisch in bezug auf die Drehachse zu bewirken, um einen Reifen in der Prüfstation mit seinen Wulsten nahe dem einen Element längs eines Umfangsabschnitts des Reifens zu positionieren,,Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daßeine zweite Betätigereinrichtung vorgesehen ist, um einesder Elemente relativ zu der Prüfstation in Richtung derDrehachse durch einen Reifenwulst in der Prüfetation voneiner zurückgezogenen Stellung in eine Prüfstellung zu bewegen, in der das eine .Element axial zwischen den Reifenwülsten angeordnet ist»Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den'Reifen ergreifenden Bauteile dichtend die jeweilige Reifenseitenwand berühren, um einen im wesentlichen gasdichten Raum innerhalb des Reifens zu schaffen, der von den Bauteilen erfasst wird, und daß eine'Ein= . richtung zum Aufblähen des Reifens vorgesehen ist, um den von den Bauteilen erfassten Reifen aufzublähen»- 43 309848/09 992<=5> <=\ Γ· «1 ^ \J1 Ji, JVorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Betätigereinrichtung vorgesehen istj, tun die den Reifen erfassenden Bauteile relativ zueinander in der Richtung der Drehachse zwischen der zurückgezogenen Stellumgj in der der Reifen in eine Stellung zwischen den Bauteilen bewegbar ist, und einer den Reifen ergreifenden Stellung zu bewegen, in der die Bauteile einen Reifen zwischen sich ergreifen, wobei die zweite Betätigereinrichtung eine Relativbewegung des ersten und zweiten Bauteiles vonein= anderweg ermöglicht, wenn ein von ihnen getragener Reifen aufgebläht wird, um ein axiales Auseinanderspreizen der Seifenwülste zu.ermöglichen, - und daß eine Anschlagein= richtung vorgesehen ist, um die Bewegung der den Reifen erfassenden Bauteile relativ von©inanderweg zu begrenzen^ um den Betrag der Reifenspr'eizung zu begrenzen,,7ο Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß- die Anschlageinrichtung eine dritte Betätigereinrichtung aufweist, die die Anschlageinrichtung so betätigt, daß- sie in eine unwirksame Stellung gebracht wird, in der die Anschläge die Relativbewegung der den Reifen ergreifenden Bauteile voneinanderweg nicht beschränken, wobei die dritte Betätigereinrichtung die Anschlageinrichtungen unwirksam machen kann in Abhängigkeit von' der Betätigung der zweiten Betätigereinrichtung, um die den Reifen ergreifenden Bauteile relativ zueinander in die zurückgezogene Stellung zu bewegen«- 44 -. 3 09848/0 99Sβ» Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Tragen des einen Elements ein Tragbau- teil aufweist, das von einem der den Reifen ergreifenden Bauteile getragen wird, und eine Lagereinrichtung;, um eine Relativdrehung zwischen dem Tragbauteil und dem einen den Reifen ergreifenden Bauteil um eine zweite Drehachse zu ermöglichen, die im Abstand zu und im wesentlichen parallel zu der ersten Drehachse angeordnet ist, wobei die erste Betätigereinrichtung mit einem der den Reifen berührenden, und tragenden Bauteile verbunden ist, um das Bauteil relativ zu dem anderen Bauteil zu dreheno9ο Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine zweite Betätigereinrichtung mit dem das Element tragenden Bauteil verbunden ist, um das das Element tragende Bauteil in der Richtung der zweiten Drehachse relativ zu dem einen den Reifen- berührenden Bauteil zu verschieben,,Oo Vorrichtung nach Anspruch 7P dadurch gelseanzeichnet, daß das eine den Keifen, ergreifende Bauteil einen Nabenabschnitt aufweist mit mindestens einer den Reifen ergreifenden !fläche und einem vertieften Flächenbereich radial 'innerhalb von der den Reifen berührenden Fläche, und daß das eine Element in die-Ausnehmung oder Vertiefung - ' durch die zweite Betätigereinrichtung bewegt werden kann, wenn ein Reifen zu oder von der Prüfstation bewegt wirdo309848/0999■llo Vorrichtung nach Anspruch 3,'dadurch 'gekennzeichnet, die den Reifen beröhrenden Bauteile jeweils eine den Reifen berührende Fläche aufweisen, die- im wesentlichen ' - konzentrisch um die Drehachse angeordnet ist, und daß die Betätigereinrichtung Antriebsbauteile aufweist, die mit dem ersten und dem zweiten den Reifen berührenden Bauteil verbunden sind, um die den Reifen berührenden Flächen des ersten und zweiten den Reifen berührenden Bauteils gleichförmig um eine zweite Drehachse zu drehen, die im Abstand von und parallel zu der ersten Drehachse angeordnet isto12o Prüfsystem für Reifen, gekennzeichnet durch mindestens ein einen Reifen berührenden Bauteil zum Aufnehmen eines Reifens für eine Drehuag um eine Drehachse, eine Quelle für eine den Reifen durchdringende Strahlung mit einem Element zum Aussenden einer durchdringenden Strahlung, einer die Strahlung erfassenden Einrichtung mit einemdie Strahlung erfassenden Element, wobei eines -der Elemente radial innerhalb mindestens eines Teil des Reifens angeordnet ist und das andere Element radial außerhalb des Reifens angeordnet ist, wodurch die Strahlung, die zwischen den-Elementen verläuft, durch mindostens. einen Teil des Reifens hindurchtritt, und daß eine Betätigungs·= einrichtung vorgesehen ist, um eine Bewegung des einen Elementes exzentrisch in bezug auf die Drehachse zu be= wirken, um eine Relativbewegung zwischen einem Reifen und . dem einen Element zu bewirken,, Um das eine Element benachbart einem Umfangsabschnitt des Reifens zu positionieren,,- 46 309848/09 9913, Verfallren zur Prüfung von Reifen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Reifen für eine Drehung um eine Drehachse aufge= notnmen wird, daß eine Quelle einer den Reifen durchdringenden Strahlung geschaffen wird mit einem eine Strahlung aussendenden Element, daß ein Strahlendetektor vorgesehen ist mit einem die Strahlung erfassenden Element, daß ein Element außerhalb des Reifenringes angeordnet wird, daß das andere Element innerhalb des Reifenringes angeordnet wird, daß der Reifen und das andere Element relativ zueinander exzentrisch um die Drehachse bewegt werden t so daß das andere Element nahe einem ümfangsabschnitt des Reifens angeordnet ist, und daß die Strahlung zwischen den Elementen übertragen wird, während der Reifen gedreht wird.309848/0999Leerseite
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US00254937A US3803415A (en) | 1972-05-19 | 1972-05-19 | Method and apparatus for inspecting tires with x-rays |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2325238A1 true DE2325238A1 (de) | 1973-11-29 |
| DE2325238C2 DE2325238C2 (de) | 1983-07-14 |
Family
ID=22966171
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2325238A Expired DE2325238C2 (de) | 1972-05-19 | 1973-05-18 | Vorrichtung zum Prüfen von Luftreifen |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3803415A (de) |
| JP (1) | JPS551547B2 (de) |
| CA (1) | CA972475A (de) |
| DE (1) | DE2325238C2 (de) |
| FR (1) | FR2186139A5 (de) |
| GB (1) | GB1431488A (de) |
| IT (1) | IT985085B (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6668635B2 (en) * | 2001-07-09 | 2003-12-30 | The Goodyear Tire & Rubber Company | Method of improving steering performance robustness utilizing dimensional non-uniformity in tire/wheel |
| EP1650557A1 (de) * | 2004-10-20 | 2006-04-26 | Collmann GmbH & Co. Spezialmaschinenbau KG | Röntgenprüfverfahren und Röntgenprüfvorrichtung für Reifen |
| JP4804788B2 (ja) * | 2005-04-28 | 2011-11-02 | 横浜ゴム株式会社 | タイヤの非破壊検査装置 |
| CN102506776A (zh) * | 2011-11-23 | 2012-06-20 | 丹东奥龙射线仪器有限公司 | X射线轮毂自动检测装置及其控制方法 |
| DE102013001456B3 (de) | 2013-01-28 | 2014-05-15 | Yxlon International Gmbh | Verfahren zur Kalibrierung einer Röntgenprüfanlage für einen Reifentyp sowie Verfahren zur Prüfung der Lage von Cords in einem Reifen |
| CN103604461A (zh) * | 2013-12-05 | 2014-02-26 | 丹东奥龙射线仪器集团有限公司 | X射线活塞自动检测装置 |
| CN105605990A (zh) * | 2015-11-11 | 2016-05-25 | 丹东奥龙射线仪器集团有限公司 | X射线全自动弹体检测装置 |
| CN112173658B (zh) * | 2020-09-24 | 2022-03-25 | 临海市巨丰机械有限公司 | 一种电瓶车轮毂无损检测系统 |
| KR102464392B1 (ko) * | 2022-03-04 | 2022-11-10 | 제이피아이헬스케어 주식회사 | 컬럼을 따라 슬라이딩 가능한 암을 포함하는 의료영상장치 및 의료영상장치의 동작 방법 |
| CN115615721B (zh) * | 2022-08-29 | 2024-12-06 | 威海君乐轮胎有限公司 | 用于轮胎x光成像病疵的卧式检测装置 |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3550443A (en) * | 1968-11-19 | 1970-12-29 | Morris A Sherkin | Method and apparatus for inspecting tires |
| DE2143200A1 (de) * | 1970-09-14 | 1972-03-23 | Westinghouse Electric Corp | Reifenprüfgerät |
| DE2248876A1 (de) * | 1971-10-06 | 1973-04-19 | Picker Corp | Verfahren und geraet zur inspektion von reifen |
-
1972
- 1972-05-19 US US00254937A patent/US3803415A/en not_active Expired - Lifetime
-
1973
- 1973-05-10 CA CA171,163A patent/CA972475A/en not_active Expired
- 1973-05-17 JP JP5417273A patent/JPS551547B2/ja not_active Expired
- 1973-05-18 DE DE2325238A patent/DE2325238C2/de not_active Expired
- 1973-05-18 FR FR7318251A patent/FR2186139A5/fr not_active Expired
- 1973-05-18 GB GB2381973A patent/GB1431488A/en not_active Expired
- 1973-05-18 IT IT50057/73A patent/IT985085B/it active
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3550443A (en) * | 1968-11-19 | 1970-12-29 | Morris A Sherkin | Method and apparatus for inspecting tires |
| DE2143200A1 (de) * | 1970-09-14 | 1972-03-23 | Westinghouse Electric Corp | Reifenprüfgerät |
| DE2248876A1 (de) * | 1971-10-06 | 1973-04-19 | Picker Corp | Verfahren und geraet zur inspektion von reifen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2186139A5 (de) | 1974-01-04 |
| DE2325238C2 (de) | 1983-07-14 |
| US3803415A (en) | 1974-04-09 |
| CA972475A (en) | 1975-08-05 |
| IT985085B (it) | 1974-11-30 |
| JPS4942003A (de) | 1974-04-20 |
| GB1431488A (en) | 1976-04-07 |
| JPS551547B2 (de) | 1980-01-14 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2444562C2 (de) | Kernreaktor-Brennstab | |
| DE60026066T2 (de) | Verfahren und vorrichtung zum schweissen von rohren | |
| DE2640055C3 (de) | Rohrkrfimmermanipulator, insbesondere zur Ultraschallprüfung bei Kernreaktoranlagen | |
| DE2325240C2 (de) | Prüfvorrichtung für Luftreifen | |
| EP0061078A2 (de) | Selbstfahrender Rohrinnenmanipulator zum fernbedienten Transportieren von Prüfgeräten und Werkzeugen längs vorgegebener Vorschubbahnen, vorzugsweise für Kernkraftanlagen | |
| DE2325238A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur pruefung von luftreifen | |
| DE2143200C3 (de) | Reifenprüfgerät | |
| DE202007018801U1 (de) | Vorrichtung zum Verpacken von Reifen | |
| DE2248876C2 (de) | Verfahren zur Untersuchung von Reifen | |
| DE2234162A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum herstellen eines pneumatischen luftreifens | |
| DE2732263A1 (de) | Vorrichtung zum herstellen einer sicke am umfang eines hohlzylinders | |
| DE102011110109A1 (de) | Verfahren zur Duchleuchtung von Rädern mittels Röntgenstrahlung sowie Strahlenschutzkabine hierfür | |
| DE1264759B (de) | Maschine zum Bombieren und Endaufbau eines Luftreifenrohlings | |
| DE2141273A1 (de) | Rotationsluftmotor | |
| DE3217333C2 (de) | Montagedorn zur Anwendung bei Stumpfstoß-Verbindungen zwischen zwei Rohrabschnitten durch Schweißung | |
| EP0618398B1 (de) | Vorrichtung zum Bearbeiten der Innenoberfläche einer nichtbegehbaren Rohrleitung | |
| DE2711649C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von kegelförmigen Tuben | |
| DE202005022079U1 (de) | Vorrichtung zur Fortbewegung oder zur Erzeugung einer Bewegung eines mit der Vorrichtung in Verbindung stehenden Teils | |
| DE1464626B1 (de) | Vorrichtung zum Einfuehren und Entnehmen von radioaktiven Gegenstaenden in einen bzw. aus einem abgedichteten,abgeschirmten Behaelter | |
| DE9400437U1 (de) | Vorrichtung zum Testen der Dichtung von Radfelgen für Autos u.dgl. | |
| DE102019108538B3 (de) | Röntgenprüfvorrichtung mit Manipulator sowie Verfahren zur Bewegung der Fixiervorrichtungen einer solchen Röntgenprüfvorrichtung | |
| DE69003446T2 (de) | Einrichtung zum Positionieren eines Gerätes in eine zylindrische Höhlung mit regelmässig geordneten Perforationen. | |
| DE1801179C3 (de) | Vorrichtung zum Anformen einer Umfangssicke in die Wand eines Rohrendes | |
| DE2535145C3 (de) | Verfahren zur Überprüfung von Reifen und Vorrichtung zur Durchführung eines solchen Verfahrens | |
| DE1816715A1 (de) | Reifeninspektionsvorrichtung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G01M 11/08 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: PENN VIDEO, INC., AKRON, OHIO, US |
|
| 8328 | Change in the person/name/address of the agent |
Free format text: DERZEIT KEIN VERTRETER BESTELLT |