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DE232266C - - Google Patents

Info

Publication number
DE232266C
DE232266C DE1906232266D DE232266DA DE232266C DE 232266 C DE232266 C DE 232266C DE 1906232266 D DE1906232266 D DE 1906232266D DE 232266D A DE232266D A DE 232266DA DE 232266 C DE232266 C DE 232266C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindles
dampening roller
roller
paper
paper strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE1906232266D
Other languages
English (en)
Filing date
Publication of DE232266C publication Critical patent/DE232266C/de
Application filed filed Critical
Priority to AT50358D priority Critical patent/AT50358B/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D02YARNS; MECHANICAL FINISHING OF YARNS OR ROPES; WARPING OR BEAMING
    • D02GCRIMPING OR CURLING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, OR YARNS; YARNS OR THREADS
    • D02G3/00Yarns or threads, e.g. fancy yarns; Processes or apparatus for the production thereof, not otherwise provided for
    • D02G3/02Yarns or threads characterised by the material or by the materials from which they are made
    • D02G3/08Paper yarns or threads

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich lediglich auf solche Spinnmaschinen zur Herstellung von Garn aus Papierstreifen, bei welchen diese in der Maschine über eine Anfeuchtvorrichtung geführt werden. Das Neue besteht gegenüber den bekannten derartigen Maschinen darin, daß die Anfeuchtwalze zwischen den Lieferwalzen und den Spindeln angeordnet ist und dabei zwischen der Anfeuchtwalze und den Spindeln jede Flachführung für die angefeuchteten Papierstreifen vermieden ist.
, Infolge dieser Einrichtung der Spinnmaschine wird es möglich, daß die von der Spindel in den Faden eingeleitete Drehung sich un-
»5 mittelbar bis zur Feuchtstelle fortsetzt. Das Papierbändchen erhält sofort Drehung, nachdem es angefeuchtet ist. Seine durch das Anfeuchten sich ergebende geringe Widerstandsfähigkeit wird sofort in der Laufrichtung fort-
ao schreitend erhöht, und es kann der Faden deshalb stafke Drehung erhalten. Die Maschine bietet hiernach die Möglichkeit, auch empfindliche Papiere mit Erfolg zu verspinnen.. Das lassen die bekannten gleichartigen Maschinen nicht zu, weil bei ihnen die in der Maschine angefeuchteten Papierstreifen auf ihrem Lauf von der Feuchtstelle zur Spindel zu großen Reibungswiderständen ausgesetzt sind.
Die Spinnmaschine ist in Fig. 1 im Schnitt und in Fig. 2 in Seitenansicht dargestellt.
Die trockenen Papierstreifen laufen von den um wagerechte Zapfen sich drehenden Scheibenspulen zwischen die Lieferwalzen α und von hier durch die Feuchtwalzen b b1. Die Anfeuchtflüssigkeit befindet sich im Behälter e, in welchem die Walze d läuft. Von ihr überträgt die Walze c die Flüssigkeit an die Walze b. Die Lager der Walzen b und c befinden sich in Hebeln h, welche mit Stellschrauben f versehen sind, um die Entfernung der Walzen b und c voneinander und dadurch die aufzutragende Flüssigkeitsmenge entsprechend regeln zu können. Die angefeuchteten Papierstreifen laufen, ohne daß sie, wie erwähnt, noch eine Flachführung passieren, zu den Spindeln, welche senkrecht oder nahezu senkrecht unter der Feuchtwalze liegen.
Zum Anfeuchten der Papierstreifen kann in bekannter Weise Wasser oder eine andere Flüssigkeit dienen, z. B. eine solche, welche die Haltbarkeit der Fäden erhöht oder die Aufnahme von Flüssigkeit durch dieselbe verhindert usw.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Spinnmaschine zur Herstellung von Garn aus Streifen trockenen Papiers mit Anfeuchtwalze für die zu verspinnenden Papierstreifen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anfeuchtwalze (b) zwischen den Lieferwalzen (a) und den Spindeln (s)' angeordnet ist, und daß dabei zwischen der Anfeucht walze und den Spindeln jede Flachführung fürv die angefeuchteten Papierstreifen vermieden ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen. CJ. Auflage, ausgegeben am s;i. Januar 1014.1
DE1906232266D 1906-07-27 1906-07-27 Expired - Lifetime DE232266C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT50358D AT50358B (de) 1906-07-27 1906-10-06 Spinnmaschine zur Herstellung von Garn aus Streifen trockenen Papiers mit Anfeuchtwalze für die zu verspinnenden Papierstreifen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE232266C true DE232266C (de)

Family

ID=492303

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1906232266D Expired - Lifetime DE232266C (de) 1906-07-27 1906-07-27

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE232266C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221119B (de) * 1963-02-15 1966-07-14 Ronald Hirsch Marks Vorrichtung zum Herstellen von Garn aus einer Materialbahn

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1221119B (de) * 1963-02-15 1966-07-14 Ronald Hirsch Marks Vorrichtung zum Herstellen von Garn aus einer Materialbahn

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