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DE2322579A1 - Auflager fuer drehrohroefen - Google Patents

Auflager fuer drehrohroefen

Info

Publication number
DE2322579A1
DE2322579A1 DE19732322579 DE2322579A DE2322579A1 DE 2322579 A1 DE2322579 A1 DE 2322579A1 DE 19732322579 DE19732322579 DE 19732322579 DE 2322579 A DE2322579 A DE 2322579A DE 2322579 A1 DE2322579 A1 DE 2322579A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rocker arm
ball joint
support according
roller
axes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732322579
Other languages
English (en)
Inventor
Bernard Boussekey
Alain Chielens
Roger Retali
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fives Lille Cail
Original Assignee
Fives Lille Cail
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from FR7215815A external-priority patent/FR2183352A5/fr
Priority claimed from FR7229260A external-priority patent/FR2196706A5/fr
Application filed by Fives Lille Cail filed Critical Fives Lille Cail
Publication of DE2322579A1 publication Critical patent/DE2322579A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/22Rotary drums; Supports therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C13/00Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
    • F16C13/02Bearings
    • F16C13/04Bearings with only partial enclosure of the member to be borne; Bearings with local support at two or more points
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/22Rotary drums; Supports therefor
    • F27B2007/2246Support rollers
    • F27B2007/2253Support rollers mounted movable, e.g. resiliently on the ground
    • F27B2007/226Support rollers mounted movable, e.g. resiliently on the ground constituted of series of two rollers mounted on tiltable support along the drum

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Muffle Furnaces And Rotary Kilns (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Rolling Contact Bearings (AREA)

Description

Auflager für Drehrohröfen
Die Erfindung betrifft Drehrohröfen, die im wesentlichen aus einem Hohr mit großem Durchmesser mit mehreren auf die Bohrlänge verteilten Laufringen bestehen, welche jeweila auf mehreren laufrollen aufliegen.
Um die Biegebeanspruohung der Laufringe und ihre Stärke verringern zu können, ist schon vorgeschlagen worden, jedem Laufring vier paarweise angeordnete Tragrollen zuzuordnen, wobei die Rollen jedes Paares von einen um eine zur Rollenachse parallele Achse schwenkbaren Schwinghebel getragen sind; durch diese Anordnung kann die Belastung auf die Rollen gleichmäßig verteilt werden.
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OFUGlNAL JNSPECTiD
Zur gleichmäßigen Verteilung des Auflagedruckes auf die ganze Breite der Laufflächen schlägt das Patent Nr. 2599189 der Vereinigten Staaten von Amerika vor, die Achse des Schwinghebels auf einer Stütze anzuordnen, die um eine zum Schwinghebel senkrechte Achse schwenkbar ist, so daß eine kardanische Aufhängung geschaffen wird. Nachteilig ist hierbei, daß die praktische Ver wirklichung ein«· derartigen Kardangelenkes bei den hohen Belastungen sehr schwer und kostspielig ist.
Andererseits wird bei dieser, wie bei den bekannten Lösungent die Parallelität von Hollenachsen und Ofenachse bei der Montage eingestellt. Liese Einstellung ist schwierig, denn sie erfolgt durch Verschieben des Traggestells der Hollen auf dem Fundament. Aus demsel- ben Grunde können die weiteren Einstellungen erst nach dem Anheben des Ofens und seiner Auflager durchgeführt werden, was eine langwierige und schwierige Arbeit ist.
;Um dasselbe Ziel zu erreichen, bringt das Patent Nr. 2269700 der Vereinigten Staaten von Amerika den ί Vorschlag, die Achse des Schwinghebels am Ende von senk- ;rechten Pfosten anzuordnen,damit er um eine Mittellage ,schwingen kann. Biese Lösung führt zu Untergestellen von großer Höhe und macht praktisch eine gleichmäßige
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Lastverteilung zwischen den verschiedenen Auflagern des Ofens unmöglich, denn jede neigungsveränderung der Pfosten, beispielsv/eise infolge einer Wärmeausdehnung ies Ofens bringt eine Veränderung der lage der betreffenden Rollen in Bezug auf ihre Höhe mit sich.
Bin weiterer Torschlag (französich.es Patent Nr. 1220828) geht dahin, die Schwinghebel im Inneren von offenen Kästen anzuordnen, wobei sich jeder Schwinghebel über sphärische lagerflächen am Boden und an de'n Seitenwänden des Kastens abstützt und die Kugelflächen einen gemeinsamen Mittelpunkt haben. Dieser Aufbau ermöglicht theoretisch eine freie Einstellung des Schwinghebels in alle Richtungen. Ungünstig ist aber infolge des größen Radius der Kugelflächen die starke Wirkung der Reibkräfte, die sich den Winkelbewegungen des Schwinghebels entgegenstellen, was einen lastausgleich für die beiden Rollen eines und desselben Schwinghebels und eine gleichmäßige Verteilung des Auflagedruckes auf die ganze Breite der Laufflächen verhindert.
Außerdem ist es sohwierig, bei der Montage die drei Mittelpunkte der drei sphärischen lagerflächen zur Deckung zu bringen, und praktisch ist es unmöglich, sie in Deckung zu halten, wenn sich der Kasten infolge der
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Belastung und der Wärme ausdehnung verformt so daß das auf diese Weise geschaffene Gelenk unvollkommen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und relativ preisgünstige Ausbildung für die Lagerung des Schwing· hebel« auf dem Unterbau zu schaffen, so daß sich der Schwinghebel frei ausrichten kann, ein lastausgleich für die Hollen und eine gleichmäßige Verteilung der Auflagedrücke auf die ganze Breite der Laufflächen trotz Verformungen und Fabrikationsfehler von Ofen und Laufring geschaffen werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Auflager für Drehrohröfen mit zwei an den Enden eines auf einem Unterbau aufliegenden Schwinghebels angeordneten Rollen, dadurch gelöst, daß der Schwinghebel auf dem Unterbau über ein zwischenliegendes Kugelgelenk aufliegt, dessen Mittelpunkt in der zu den Rollenaohsen senkrechten Symmetrieebene der Rollen und in gleichen Abstanden von diesen Rollenachsen liegt und daß der Durchmesser des Kugelgelenkes kleiner als die Breite der Rollenlaufbahn ist·
Vorteilhaft besteht das Kugelgelenk aus zwei konzen-
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trischen Ringen, wobei der Iimenring auf einer am Schwinghebel oder am Unterbau befestigten Achse angeordnet ist und der Außenring am Unterbau'bzw. am Schwinghebel befestigt ist j· diese Achse kann parallel zu den Rollenaohsen oder senkrecht zu ihnen und genau parallel zu der sie enthaltenden Ebene angeordnet sein.
Diese Lösung ermöglicht die Verwendung eines im Handel sehr gebräuchlichen Kugelgelenkes und ist also wirtschaftlicher als die die Verwendung von Spezialteilen erfordernden Lösungen. Außerdem kann durch den Gebrauch eines Kugelgelenkes mit relativ kleinem Durchmesser der sehr störende Einfluß der Reibung verringert und damit
die Lastverteilung auf die Rollen verbessert werden.
Vorzugsweise ist der Außenring des Kugelgelenkes auf einen am Unterbau befestigten Zwischenrahmen und zwischen den Seitenwänden des Schwinghebels angeordnet und ist die den Innenring tragende Achse an zwei mit dem Schwinghebel verbundenen Stegen befestigt, die das Kugelgelenk umschließen und Relativbewegungen des Schwinghebels zum Unterbau parallel zur Achse verhindern.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung besteht der Schwinghebel aus zwei Planschen, welche die Lager der
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Rollen tragen und durch einen Kasten versteift werden, und ist das Kugelgelenk im Kasten gelagert, der eine öffnung für den Durchgang des feststehenden Hahmens aufweist, wobei die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse am Kasten befestigt ist. Der Kasten kann an den Planschen des Schwinghebels mittels Bolzen oder durch. Schweißen befestigt werden.
Die Seitenwände des Kastens und die Plansche sind mit fluchtenden Bohrungen desselben Durchmessers versehen, in denen Büchsen eingepreßt sind; dadurch können die Plansche zueinander und zum Kasten mit Genauigkeit eingestellt werden. Diese Bohrungen fluchten nit der den Innenring des Kugelgelenkes tragenden Achse, wobei der Innendurchmesser der Büchse aus Montagegründen größer als der Achsendurchmesser ist.
Bei einer anderen Ausführungsform ist die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse bis zu den Planschen des Schwinghebels verlängert und ihre Enden sind in den Bohrungen in den Planschen und in den Seitenwänden des Kastens eingepreßt.
In bestimmten Pällen, in denen die Stabilität desSchwinghebels gefährdet sein könnte, ist es zweckmäßig, den
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Schwinghebel durch eine Zugstange rait einstellbarer Länge mit einer feststehenden Halterung zu verbinden, wobei die Zugstange an ihren Enden am Schwinghebel und an der feststehenden Halterung gelenkig gelagert ist und die Drehung des Scnwinghebels um eine Achse verhindert, die durch die Achse des Ofens geht und zur die Rollenachsen enthaltenden Ebene senkrecht steht; dazu erleichtert die Zugstange die Justierung der Parallelität von Bollenachsen und Ofenachse. Der Mittelpunkt des Gelenkes zwischen Zugstange und Schwinghebel liegt auf einer Geraden durch den Mittelpunkt des Kugelgelenkes, welche parallel zu der Ebene, die die Rollenachsen enthält, und senkrecht zu diesen Achsen verläuft.
Vorzugsweise ist die Zugstange mit dem Schwinghebel und der festehenden Halterung mit Hilfe von Kugelgelenken verbunden. Gemäß einer bevorzugten Ausftthrungsform ist die Zugstange in der mittleren Betriebsstellung parallel zu den Rollenachsen angeordnet.
Um auch bei Verformungen des Ofens und Mangeln am Laufring die Laufflächen der Rollen und des Laufringes auf ihrer ganzen Breite in Kontakt zu halten, können die Rollen vorteilhaft in der Weise angeordnet werden, daß sie sich in ihrem Lager axial verschieben können· Bei-
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spielsweise können die Rollen auf in ihren lagern freiverschieb-
lichen Achsen sitzen und mit Kränzen versehen sein, die sich an die Seiten des Laufringes anlegen.
Wenn die Rollen mit zwei Kränzen versehen sind, die sich an die "beiden Seiten des Laufringes anlegen, muß ihr Weg ausreichend groß sein, damit sich der Ofen bei seiner Abkühlung zusammenziehen kann,
Die Rollen können auch mit einem einzigen Kranz ausgerüstet sein, der durch Federdruck oder Kolben, durch Kippen des Auflagers oder das Gewicht der Rollen gegen eine Seite des Laufringes gedrückt wird. In diesem lall ist es vorteilhaft, den Kranz auf der Rollenseite anzuordnen, gegen die sich der Ofen bei seiner Ausdehnung verschiebt; auf diese Weise ist es möglich die Verschiebungen der Rollen auf das erforderliche Maß zu begrenzen, so daß Verspannungen des Laufringes und Ausdehnungsunterschiede kompensiert werden, da ja die Rollen nicht mehr vom Ofen axial mitgenommen werden, wenn er sich abkühlt·
Ein nicht beschränkendes Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
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Es zeigen:
Pig. 1 eine Ansicht, teils im Schnitt und teils i»n Aufriß, eines exfindungsgemäßen Auflagers;
Pig. 2 einen Querschnitt durch das Auflager nach Fig. 1 in einer Ebene durch den Mittelpunkt des Kugelgelenkes;
Pig. 3 eine der Pig. 2 ähnliche Ansicht einer anderen
Ausführungsform;
Pig. 4 eine Ansicht, teils im Schnitt und teils im Aufriß, einer anderen Ausführungsform des Auflagers nach Pig. 1;
Pig. 5 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform der
Erfindung}
Pig. 6 einen Schnitt durch das Auflager nach Pig. 5 in
einer die Achsen der Hollen und die Mittelpunkte der Kugelgelenke enthaltenden Ebene}
Pig. 7 eine Seitenansicht einer geänderten Ausführungsform des Auflagers nach Pig. 5 in seiner normalen Betriebsstellung; und
Pig. 8 die vom Auflager nach Pig. 7 eingenommene Stellung nach Erkalten des Ofens.
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Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Auflager dient zur Aufnahme eines Laufringes 10 eines Drehrohrofens in Verbindung mit einer identischen Vorrichtung, die in Bezug auf eine die Ofenachse enthaltende Vertikalebene symmetrisch angeordnet istο
Dieses Auflager besteht im wesentlichen aus zwei Hollen 14$ die an den Enden eines Schwinghebels angebracht sind, der auf einem Unterbau 18 über ein zwischenliegendes Kugelgelenk 20 aufliegt, dessen Mittelpunkt in der zu den Rollenachsen senkrechten Symmetrieebene des Schwinghebels liegt und gleiche Abstände zu den Rollenachsen aufweist.
Der Schwinghebel besteht aus zwei Planschen 22, die durch einen Kasten 24 versteift sind. Die die lager der Rollen tragenden Flanschen können auch Bestandteil des Kastens sein, oder aus starkem Blech oder aus einem einstückigen G-ußteil bestehene Der Kasten 24 hat trapezförmigen Querschnitt und ist an seiner Unterseite offen. Er ist durch innenliegende Rippen versteift und kann als einstückiges Gußteil ausgebildet oder aus Blechen zusammengeschweißt seine
Der Kasten kann an den Flanschen mit Schrauben oder Bolzen oder durch Schweißen befestigt sein.
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Jeder Plansch ist zum Kasten durch eine Büchse 37 ausgerichtet, die in den Seitenwänden des Kastens 24 und in den Flanschen 22 vorgesehen ist. Diese Anordnung erleichtert den Anbau, der Plansche an den Kasten bei der Herstellung und ermöglicht vor der Befestigung dieser Elemente eine genaue Einstellung der Parallelität der Bollenachsen.
Das Kugelgelenk 20 besteht aus zwei konzentrischen Ringen 26 und 28. Der Außenring 26 ist in einem Zwischenrahmen 30 eingepaßt, der mit Schrauben am Unterbau 18 befestigt ist; die Stellung dieses Rahmens auf dem Unterbau ist mit Hilfe von Anschlagschrauben 32 einstellbar, wenn die Befestigungsbolzen gelöst sind· Der Rahmen 30 ragt in den Kasten 24 hinein, wobei das Kugelgelenk im Kasten gelagert ist.
Der Innenring 28 i·* auf einer Achse 34 gelagert, deren Enden an zwei Stegen 36 des Kastens 24 befestigt sind. Die lichte Weite zwischen den Stegen ist so groß wie die Breite des Ringes 28, so daß dieser sich auf der Achse nicht verschieben kann} damit ist jede Relativbewegung des Schwinghebels zum Unterteil parallel zu dieser Achse unterbunden.
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Die Breite des Ringes 26 ist !deiner als die Breite des Ringes 28, so daß der Schwinghebel Schwingungen mit kleiner Amplitude um den Mittelpunkt des Kugelgelenkes ausführen kann.
Der Innendurchmesser der Büchsen 37 ist so bemessen, daß der Einbau der Achse 34 vorgenommen werden kann.
Bei der abgeänderten Ausführungsfom nach Pig. 3 ist die Achse 34' beiderseits des Kugelgelenkes verlängert und in Bohrungen in den Seitenwänden des Kastens 24' und in den Planschen 22* des Schwinghebels eingepreßt* Bei dieser Ausführungsform wird ein Teil der Kräfte direkt von den Planschen auf die Achse übertragen, während bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform alle Kräfte durch den Kasten auf die Achse übertragen werden.
Die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse kann senkrecht zu den Rollenachsen angeordnet sein, wie es in Pig. 4 dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform ist die Achse 34fl durch Kappen 38 auf mit dem Schwinghebel verbundenen Abstützungen 40 gehalten.
Beiderseits des Schwinghebels können Anschläge vorgesehen werden, um seine Bewegung um die Achse au begrenzen, die
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durch den Mittelpunkt des Kugelgelenkes hindurohgelit und senkrecht zur Ebene verläuft, die die Berührurigslinien der Rollen und des laufringes enthält·
Bei der in den Figuren 5 und 6 dargestellten Ausführungsform des Auflagers liegt der Schwinghebel auf einem vom Gestell 46 getragenen Kugelgelenk 48 auf, dessen Mittelpunkt in der Symmetrieebene des Schwinghebels liegt, die senkrecht zu den Achsen der Rollen 42 ist, die gleiche Abstände zu ihnen aufweist, und sich nahe der die Rollenachsen enthaltenden Ebene oder in dieser Ebene befindet.
Der Schwinghebel ist mit einer stationären Halterung 50 über eine Zugstange 52 von einstellbarer Länge verbunden. Die Zugstange ist am Schwinghebel 44 und an der Halterung mit Hilfe von Kugelgelenken 54 und 56 gelenkig gelagert·
Der Mittelpunkt des Kugelgelenkes 54 ist in der Symmetrieebene des Schwinghebels auf einer vom Mittelpunkt des Hauptkugelgelenkes 48 parallel zur die Achsen der Rollen enthaltenden Ebene ausgehenden Geraden angeordnet.
In der mittleren Betriebsstellung steht die Zugstange 52 parallel zu den Achsen der Rollen.
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Duroh diese Anordnung ist ein Schwenken des Schwinghebels um jede beliebige Achse möglich, die durch das Zentrum des Kugelgelenkes 48 hindurchgeht und in der die Mittelpunkte der drei Kugelgelenke 48, 54 und 56 enthaltenden Ebene liegt, und ist jede andere Bewegung ausgeschlossen.
Es ist ersichtlich, daß durch diese Anorndung genau die Punktionen eines Kardangelenkes erfüllt sind, wobei sie bei ihrer Anwendung auf die Lagerung auf Doppelrollen in einfachster Weise durchzuführen ist·
Der Schwinghebel kann also eine derartige Stellung einnehmen, daß ein Lastausgleich der beiden Rolen erfolgt und daß die Last auch entlang der Berührungslinien gleichmäßig verteilt ist·
Damit die Rollen durch axiale Verschiebungen den kleinen Relativbewegungen des Laufringes 40, beispielsweise infolge seiner Verspannung folgen können, sind sie mit Kränzen 58 ausgerüstet, die mit geringem Spiel beiderseits des Läufringes angeordnet sind, und auch Achsen 60 montiert, die sieh in ihren Lagern 62 frei verschieben können»
Die Bewegung der Achsen in ihren Lagerbüchsen erfolgt
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ohne Schmierung} die hierbei erzeugten störenden Kräfte Bind gering und die Verteilung dec Auflagedruckes entlang der Beriihrungslinie Rolle-Lauf ring wird davon nur wenig beeinflußt.
Die Lage des Kugelgelenkes 48 wird bei der Hontage in der Weise eingestellt, daß unter Beriicköichtigung der Wärmeausdehnung des Ofens die Symmetrieebene der Hollen senkrecht zu ihren Achsen bei Mittelstellung der Rollen und normalem Betriebszustand des Ofens durch die Mittelpunkte der Kugelgelenke 48 und 54 hindurchgeht, d.h. mit der Symmetrieebene des Schwinghebels zusammenfällt. Mittels der Zugstange 52 kann die Parallelität der SoI-lenachsen zum Laufring eingestellt werden.
Der axiale Weg der Rollen muß ausreichend groß sein/ um das Zusammenziehen des Ofens bei seiner Abkühlung Buzulassen.
Zur Erleichterung der seitlichen Verschiebung der Rollen beim Stillegen und Abkühlen des Ofens ist es vorteilhaft, mit bekannten Mitteln Drucköl in die Lagerbüchsen der Rollen einzuspritzen.
Die figuren 7 und S veranschaulichen eine andere Aus-
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führungsform, "bei der die Hollen 42' nur mit einem Kranz 58* ausgerüstet sind, der durch eine Feder durch einen Druokkolben durch Kippen des Auflagers, oder einfach durch das Eigengewicht der Rolle gegen die Seite des Laufringes 40' gedrückt wird} die auf die Rolle ausgeübte Kraft P muß ihren Rücklauf ermöglichen, wenn sie vom Laufring angestoßen wird. Ein Anschlag 70 begrenzt die Verschiebung der Rolle unter der Einwirkung der angewendeten Kraft. Der Kranz ist an der Rollenseite angeordnet, gegen die sich der Ofen bei seiner Ausdehnung verschiebt·
Im normalen Betrieb ist der Kranz ständig gegen die Seite dee laufringes gedrückt, und die Rolle folgt den Achsialbewegungen des Laufringes· Beim Abkühlen des Ofens begrenzt der Anschlag 70 die Bewegung der Rolle und der Laufring gleitet dann auf ihr. Der Vorteil dieser Lösung ist der, daß das Gleiten der Achsen in ihren Lagern auf den Wert begrenzt werden kann, der erforderlioh ist, um die Verspannungen des Laufring.ee und die Ausdehnungsuntersohiede im Betrieb infolge, beispielsweise der Abnutzung der inneren Ausmauerung des Ofens, d» h. Verschiebungen in der Größenordnung von einigen Zentimetern zu kompensieren, während die Verschiebungen infolge der Zusammenziehung des Ofens 15 cm überschreiten können.
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Die Erfindung ißt auf Drehrohröfen anwendbar,' wie sie für die Herstellung von Zement, die Kalzinierung von Mineralien etc. verwendet werden.
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Claims (1)

  1. Patentanwälte -
    Dipl.-Ing. ICEMPt **.*.*
    München 80, Schumannatr. 2
    jZ 4. Mai 1973
    Akte; p 7578
    Patentansprüche
    1·) Auflager für Drehrohrofen mit zwei an den Enden eines auf einem Unterbau aufliegenden Schw inghebels angeordneten Rollen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel auf dem Unterbau über ein zwischenliegendes Kugelgelenk aufliegt, dessen Mittelpunkt in der zu den Rollenachsen senkrechten Symmetrieebene der Rollen und in gleichen Abständen von den Rollenaehsen liegt, und daß der Durohmesser des Kugelgelenkes kleiner als die Breite der laufbahn der Rollen ist·
    2.) Vorrichtung für Drehrohröfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelgelenk aus zwei konzentrischen Ringen besteht, wobei der Innenring auf einer am Schwinghebel oder am Unterbau befestigten Aohse angeordnet ist und der Außenring am Unterbau bzw. am Schwinghebel befestigt ist.
    - II -
    30*
    3·) Auflager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Innenring des*Kugelgelenkes tragende Achse parallel zu den Rollenachsen angeordnet ist.
    4·) Auflager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse senkrecht zu den Hollenachsen und parallel zu der diese Achsen enthaltenden Ebene angeordnet 1st.
    5.) Auflager nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring des Kugelgelenkes auf einem am
    Unterbau befestigten Zwischenrahnen und zwischen den
    ,!et Seitenwanden des Schwinghebels angeordnet und daß die den Innenring tragende Achse an zwei mit dem Schwinghebei verbundenen Stegen befestigt ist, welche das Kugel-.gelenk einschließen und Relativbewegungen des Schwing- . hebele zum Unterbau parallel zu dieser Achse verhindern·
    6.) Auflager naoh Anspruch 1, dadiurfeh gekennzeichnet, daß der Schwinghebel zwei Plansche aufweist, welche die lager der Hollen tragen und durch einen Kasten versteift sind, und daß das Kugelgelenk im Kasten gelagert ist, welcher eine Öffnung für den Durchgang des feststehenden Rahmens des Kugelgelenkes aufweist.
    7·) Auflager nach Anspruch 2 und 6, dadurch gekennzeichnet,
    - III -
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    daß die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse am Kasten befestigt ist.
    8.) Auflager nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse beiderseits des Kugelgelenkes verlängert ist und ihre Enden in Bohrungen in den Seitenwänden des Fastens und in den Planschen des Schwinghebels eingepreßt sind.
    9·) Auflager nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Kastens und die Plansche des Schwinghebels Bohrungen mit demselben Durchmesser aufweisen, welche mit der den Innenring des Kugelgelenkes tragenden Achse fluchten und in welche Büchsen eingepreßt aindr deren Innendurchmesser größer als der Durchmesser der Achse ist.
    10·) Auflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel mit einer feststehenden Halterung durch eine in ihrer Länge einstellbaren Zugstange verbunden ist, welche mit ihren Enden am Schwinghebel und an der feststehenden Halterung gelenkig gelagert ist.
    11.) Auflager nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hittelpunkt des Gelenkes zwischen der Zugstange und
    - IV 309847/0838
    dem Schwinghebel auf einer Geraden angeordnet ist, welche durch den Mittelpunkt des Kugelgelenkes hindurchgeht, parallel zur die Rollenachsen enthaltenden Ebene verläuft und zu diesen Achsen senkrecht steht.
    12») Auflager nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange in der mittleren Betriebsstellung zu den Rollenachsen parallel läuft,
    13·) Auflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen auf dem Schwinghebel axial versehieblich und mit Kränzen ausgerüstet sind, mittels deren sie durch den Laufring verschoben werden können.
    14·.) Auflager nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß jede Rolle zwei Kränze aufweist, welche sich an die beiden Seiten des Laufringes anlegen.
    15·) Auflager nach Ansprnch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rolle einen Einzigen Kranz trägt, welcher an eine Seite des Laufringes durch eine Kraft angedrückt wird, welche den Rücklauf der Rolle zuläßt, wenn sie vom Laufring angestoßen wird, wobei der Kranz auf der Seite der Rolle angeoi"dnet ist, zu welcher sich der Ofen bei seiner Ausdehnung bewegt,
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    16.) Auflager nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Rolle unter der Auswirkung dieser Kraft durch einen Anschlag in, der Weise begrenzt wird, daß der gesamte axiale Weg der Rolle kleiner als die
    maximale axiale Verschiebung des Laufringes ist.
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    Lee rse ife
DE19732322579 1972-05-04 1973-05-04 Auflager fuer drehrohroefen Pending DE2322579A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR7215815A FR2183352A5 (en) 1972-05-04 1972-05-04 Rotary kiln support - with rollers supported in rocking lever with ball joint
FR7229260A FR2196706A5 (de) 1972-08-16 1972-08-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2322579A1 true DE2322579A1 (de) 1973-11-22

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ID=26217067

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732322579 Pending DE2322579A1 (de) 1972-05-04 1973-05-04 Auflager fuer drehrohroefen

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AU (1) AU472077B2 (de)
BE (1) BE799134A (de)
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DE (1) DE2322579A1 (de)
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GB (1) GB1385616A (de)
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