DE2322579A1 - Auflager fuer drehrohroefen - Google Patents
Auflager fuer drehrohroefenInfo
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- F27B7/20—Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
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-
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Description
Auflager für Drehrohröfen
Die Erfindung betrifft Drehrohröfen, die im wesentlichen
aus einem Hohr mit großem Durchmesser mit mehreren auf
die Bohrlänge verteilten Laufringen bestehen, welche jeweila
auf mehreren laufrollen aufliegen.
Um die Biegebeanspruohung der Laufringe und ihre Stärke
verringern zu können, ist schon vorgeschlagen worden, jedem Laufring vier paarweise angeordnete Tragrollen
zuzuordnen, wobei die Rollen jedes Paares von einen um eine zur Rollenachse parallele Achse schwenkbaren Schwinghebel
getragen sind; durch diese Anordnung kann die Belastung auf die Rollen gleichmäßig verteilt werden.
30ΜΑ7/0·3Ι
Zur gleichmäßigen Verteilung des Auflagedruckes auf die ganze Breite der Laufflächen schlägt das Patent
Nr. 2599189 der Vereinigten Staaten von Amerika vor, die Achse des Schwinghebels auf einer Stütze anzuordnen,
die um eine zum Schwinghebel senkrechte Achse schwenkbar ist, so daß eine kardanische Aufhängung geschaffen
wird. Nachteilig ist hierbei, daß die praktische Ver wirklichung ein«· derartigen Kardangelenkes bei den
hohen Belastungen sehr schwer und kostspielig ist.
Andererseits wird bei dieser, wie bei den bekannten Lösungent die Parallelität von Hollenachsen und Ofenachse
bei der Montage eingestellt. Liese Einstellung ist schwierig, denn sie erfolgt durch Verschieben des
Traggestells der Hollen auf dem Fundament. Aus demsel- ben Grunde können die weiteren Einstellungen erst nach
dem Anheben des Ofens und seiner Auflager durchgeführt werden, was eine langwierige und schwierige Arbeit ist.
;Um dasselbe Ziel zu erreichen, bringt das Patent
Nr. 2269700 der Vereinigten Staaten von Amerika den ί Vorschlag, die Achse des Schwinghebels am Ende von senk-
;rechten Pfosten anzuordnen,damit er um eine Mittellage
,schwingen kann. Biese Lösung führt zu Untergestellen
von großer Höhe und macht praktisch eine gleichmäßige
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Lastverteilung zwischen den verschiedenen Auflagern
des Ofens unmöglich, denn jede neigungsveränderung der Pfosten, beispielsv/eise infolge einer Wärmeausdehnung
ies Ofens bringt eine Veränderung der lage der betreffenden Rollen in Bezug auf ihre Höhe mit sich.
Bin weiterer Torschlag (französich.es Patent Nr. 1220828)
geht dahin, die Schwinghebel im Inneren von offenen Kästen anzuordnen, wobei sich jeder Schwinghebel über
sphärische lagerflächen am Boden und an de'n Seitenwänden des Kastens abstützt und die Kugelflächen einen gemeinsamen
Mittelpunkt haben. Dieser Aufbau ermöglicht theoretisch eine freie Einstellung des Schwinghebels in
alle Richtungen. Ungünstig ist aber infolge des größen Radius der Kugelflächen die starke Wirkung der Reibkräfte,
die sich den Winkelbewegungen des Schwinghebels entgegenstellen, was einen lastausgleich für die beiden
Rollen eines und desselben Schwinghebels und eine gleichmäßige Verteilung des Auflagedruckes auf die ganze Breite
der Laufflächen verhindert.
Außerdem ist es sohwierig, bei der Montage die drei Mittelpunkte der drei sphärischen lagerflächen zur
Deckung zu bringen, und praktisch ist es unmöglich, sie in Deckung zu halten, wenn sich der Kasten infolge der
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Belastung und der Wärme ausdehnung verformt so daß das auf
diese Weise geschaffene Gelenk unvollkommen ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfache und
relativ preisgünstige Ausbildung für die Lagerung des Schwing· hebel« auf dem Unterbau zu schaffen, so daß sich der Schwinghebel frei ausrichten kann, ein lastausgleich für die Hollen
und eine gleichmäßige Verteilung der Auflagedrücke auf die ganze Breite der Laufflächen trotz Verformungen und Fabrikationsfehler von Ofen und Laufring geschaffen werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einem Auflager für
Drehrohröfen mit zwei an den Enden eines auf einem Unterbau aufliegenden Schwinghebels angeordneten Rollen, dadurch gelöst, daß der Schwinghebel auf dem Unterbau über ein zwischenliegendes Kugelgelenk aufliegt, dessen Mittelpunkt in der zu
den Rollenaohsen senkrechten Symmetrieebene der Rollen und in gleichen Abstanden von diesen Rollenachsen liegt und daß
der Durchmesser des Kugelgelenkes kleiner als die Breite der Rollenlaufbahn ist·
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trischen Ringen, wobei der Iimenring auf einer am
Schwinghebel oder am Unterbau befestigten Achse angeordnet
ist und der Außenring am Unterbau'bzw. am Schwinghebel
befestigt ist j· diese Achse kann parallel zu den Rollenaohsen oder senkrecht zu ihnen und genau parallel
zu der sie enthaltenden Ebene angeordnet sein.
Diese Lösung ermöglicht die Verwendung eines im Handel
sehr gebräuchlichen Kugelgelenkes und ist also wirtschaftlicher als die die Verwendung von Spezialteilen
erfordernden Lösungen. Außerdem kann durch den Gebrauch eines Kugelgelenkes mit relativ kleinem Durchmesser der
sehr störende Einfluß der Reibung verringert und damit
die Lastverteilung auf die Rollen verbessert werden.
Vorzugsweise ist der Außenring des Kugelgelenkes auf einen am Unterbau befestigten Zwischenrahmen und zwischen
den Seitenwänden des Schwinghebels angeordnet und ist die den Innenring tragende Achse an zwei mit dem Schwinghebel
verbundenen Stegen befestigt, die das Kugelgelenk umschließen und Relativbewegungen des Schwinghebels zum
Unterbau parallel zur Achse verhindern.
Nach einem anderen Merkmal der Erfindung besteht der Schwinghebel aus zwei Planschen, welche die Lager der
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Rollen tragen und durch einen Kasten versteift werden, und ist das Kugelgelenk im Kasten gelagert, der eine
öffnung für den Durchgang des feststehenden Hahmens aufweist,
wobei die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse am Kasten befestigt ist. Der Kasten kann
an den Planschen des Schwinghebels mittels Bolzen oder
durch. Schweißen befestigt werden.
Die Seitenwände des Kastens und die Plansche sind mit
fluchtenden Bohrungen desselben Durchmessers versehen, in denen Büchsen eingepreßt sind; dadurch können die
Plansche zueinander und zum Kasten mit Genauigkeit eingestellt werden. Diese Bohrungen fluchten nit der den
Innenring des Kugelgelenkes tragenden Achse, wobei der Innendurchmesser der Büchse aus Montagegründen größer
als der Achsendurchmesser ist.
Bei einer anderen Ausführungsform ist die den Innenring
des Kugelgelenkes tragende Achse bis zu den Planschen des Schwinghebels verlängert und ihre Enden sind in den
Bohrungen in den Planschen und in den Seitenwänden des Kastens eingepreßt.
In bestimmten Pällen, in denen die Stabilität desSchwinghebels
gefährdet sein könnte, ist es zweckmäßig, den
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Schwinghebel durch eine Zugstange rait einstellbarer
Länge mit einer feststehenden Halterung zu verbinden,
wobei die Zugstange an ihren Enden am Schwinghebel und an der feststehenden Halterung gelenkig gelagert ist und
die Drehung des Scnwinghebels um eine Achse verhindert, die durch die Achse des Ofens geht und zur die Rollenachsen
enthaltenden Ebene senkrecht steht; dazu erleichtert die Zugstange die Justierung der Parallelität von
Bollenachsen und Ofenachse. Der Mittelpunkt des Gelenkes zwischen Zugstange und Schwinghebel liegt auf einer Geraden
durch den Mittelpunkt des Kugelgelenkes, welche parallel zu der Ebene, die die Rollenachsen enthält, und
senkrecht zu diesen Achsen verläuft.
Vorzugsweise ist die Zugstange mit dem Schwinghebel und der festehenden Halterung mit Hilfe von Kugelgelenken
verbunden. Gemäß einer bevorzugten Ausftthrungsform ist
die Zugstange in der mittleren Betriebsstellung parallel zu den Rollenachsen angeordnet.
Um auch bei Verformungen des Ofens und Mangeln am Laufring
die Laufflächen der Rollen und des Laufringes auf ihrer ganzen Breite in Kontakt zu halten, können die
Rollen vorteilhaft in der Weise angeordnet werden, daß sie sich in ihrem Lager axial verschieben können· Bei-
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spielsweise können die Rollen auf in ihren lagern freiverschieb-
lichen Achsen sitzen und mit Kränzen versehen sein, die sich an die Seiten des Laufringes anlegen.
Wenn die Rollen mit zwei Kränzen versehen sind, die sich
an die "beiden Seiten des Laufringes anlegen, muß ihr Weg
ausreichend groß sein, damit sich der Ofen bei seiner Abkühlung zusammenziehen kann,
Die Rollen können auch mit einem einzigen Kranz ausgerüstet sein, der durch Federdruck oder Kolben, durch Kippen des
Auflagers oder das Gewicht der Rollen gegen eine Seite des Laufringes gedrückt wird. In diesem lall ist es vorteilhaft,
den Kranz auf der Rollenseite anzuordnen, gegen die sich der Ofen bei seiner Ausdehnung verschiebt; auf diese Weise ist
es möglich die Verschiebungen der Rollen auf das erforderliche Maß zu begrenzen, so daß Verspannungen des Laufringes und
Ausdehnungsunterschiede kompensiert werden, da ja die Rollen
nicht mehr vom Ofen axial mitgenommen werden, wenn er sich abkühlt·
Ein nicht beschränkendes Ausführungsbeispiel ist in der
Zeichnung dargestellt und im folgenden näher beschrieben.
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Es zeigen:
Pig. 1 eine Ansicht, teils im Schnitt und teils i»n Aufriß,
eines exfindungsgemäßen Auflagers;
Pig. 2 einen Querschnitt durch das Auflager nach Fig. 1 in einer Ebene durch den Mittelpunkt des Kugelgelenkes;
Pig. 3 eine der Pig. 2 ähnliche Ansicht einer anderen
Ausführungsform;
Ausführungsform;
Pig. 4 eine Ansicht, teils im Schnitt und teils im Aufriß, einer anderen Ausführungsform des Auflagers
nach Pig. 1;
Pig. 5 eine Ansicht einer anderen Ausführungsform der
Erfindung}
Erfindung}
Pig. 6 einen Schnitt durch das Auflager nach Pig. 5 in
einer die Achsen der Hollen und die Mittelpunkte der Kugelgelenke enthaltenden Ebene}
einer die Achsen der Hollen und die Mittelpunkte der Kugelgelenke enthaltenden Ebene}
Pig. 7 eine Seitenansicht einer geänderten Ausführungsform des Auflagers nach Pig. 5 in seiner normalen
Betriebsstellung; und
Pig. 8 die vom Auflager nach Pig. 7 eingenommene Stellung
nach Erkalten des Ofens.
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Das in den Figuren 1 und 2 dargestellte Auflager dient zur Aufnahme eines Laufringes 10 eines Drehrohrofens in
Verbindung mit einer identischen Vorrichtung, die in Bezug auf eine die Ofenachse enthaltende Vertikalebene symmetrisch
angeordnet istο
Dieses Auflager besteht im wesentlichen aus zwei Hollen 14$
die an den Enden eines Schwinghebels angebracht sind, der auf einem Unterbau 18 über ein zwischenliegendes Kugelgelenk
20 aufliegt, dessen Mittelpunkt in der zu den Rollenachsen senkrechten Symmetrieebene des Schwinghebels liegt
und gleiche Abstände zu den Rollenachsen aufweist.
Der Schwinghebel besteht aus zwei Planschen 22, die durch
einen Kasten 24 versteift sind. Die die lager der Rollen tragenden Flanschen können auch Bestandteil des Kastens sein,
oder aus starkem Blech oder aus einem einstückigen G-ußteil
bestehene Der Kasten 24 hat trapezförmigen Querschnitt und
ist an seiner Unterseite offen. Er ist durch innenliegende Rippen versteift und kann als einstückiges Gußteil ausgebildet
oder aus Blechen zusammengeschweißt seine
Der Kasten kann an den Flanschen mit Schrauben oder Bolzen oder durch Schweißen befestigt sein.
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Jeder Plansch ist zum Kasten durch eine Büchse 37 ausgerichtet,
die in den Seitenwänden des Kastens 24 und in den Flanschen 22 vorgesehen ist. Diese Anordnung erleichtert
den Anbau, der Plansche an den Kasten bei der Herstellung und ermöglicht vor der Befestigung dieser
Elemente eine genaue Einstellung der Parallelität der Bollenachsen.
Das Kugelgelenk 20 besteht aus zwei konzentrischen Ringen 26 und 28. Der Außenring 26 ist in einem Zwischenrahmen
30 eingepaßt, der mit Schrauben am Unterbau 18 befestigt ist; die Stellung dieses Rahmens auf dem Unterbau
ist mit Hilfe von Anschlagschrauben 32 einstellbar, wenn die Befestigungsbolzen gelöst sind· Der Rahmen 30
ragt in den Kasten 24 hinein, wobei das Kugelgelenk im Kasten gelagert ist.
Der Innenring 28 i·* auf einer Achse 34 gelagert, deren
Enden an zwei Stegen 36 des Kastens 24 befestigt sind.
Die lichte Weite zwischen den Stegen ist so groß wie die Breite des Ringes 28, so daß dieser sich auf der Achse
nicht verschieben kann} damit ist jede Relativbewegung des Schwinghebels zum Unterteil parallel zu dieser Achse
unterbunden.
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Die Breite des Ringes 26 ist !deiner als die Breite des
Ringes 28, so daß der Schwinghebel Schwingungen mit kleiner Amplitude um den Mittelpunkt des Kugelgelenkes
ausführen kann.
Der Innendurchmesser der Büchsen 37 ist so bemessen, daß der Einbau der Achse 34 vorgenommen werden kann.
Bei der abgeänderten Ausführungsfom nach Pig. 3 ist die
Achse 34' beiderseits des Kugelgelenkes verlängert und in Bohrungen in den Seitenwänden des Kastens 24' und in
den Planschen 22* des Schwinghebels eingepreßt* Bei dieser
Ausführungsform wird ein Teil der Kräfte direkt von den Planschen auf die Achse übertragen, während bei der
vorstehend beschriebenen Ausführungsform alle Kräfte durch den Kasten auf die Achse übertragen werden.
Die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse kann
senkrecht zu den Rollenachsen angeordnet sein, wie es in Pig. 4 dargestellt ist. Bei dieser Ausführungsform ist
die Achse 34fl durch Kappen 38 auf mit dem Schwinghebel
verbundenen Abstützungen 40 gehalten.
Beiderseits des Schwinghebels können Anschläge vorgesehen
werden, um seine Bewegung um die Achse au begrenzen, die
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durch den Mittelpunkt des Kugelgelenkes hindurohgelit und
senkrecht zur Ebene verläuft, die die Berührurigslinien
der Rollen und des laufringes enthält·
Bei der in den Figuren 5 und 6 dargestellten Ausführungsform des Auflagers liegt der Schwinghebel auf einem vom
Gestell 46 getragenen Kugelgelenk 48 auf, dessen Mittelpunkt in der Symmetrieebene des Schwinghebels liegt, die
senkrecht zu den Achsen der Rollen 42 ist, die gleiche Abstände zu ihnen aufweist, und sich nahe der die Rollenachsen
enthaltenden Ebene oder in dieser Ebene befindet.
Der Schwinghebel ist mit einer stationären Halterung 50 über eine Zugstange 52 von einstellbarer Länge verbunden.
Die Zugstange ist am Schwinghebel 44 und an der Halterung mit Hilfe von Kugelgelenken 54 und 56 gelenkig gelagert·
Der Mittelpunkt des Kugelgelenkes 54 ist in der Symmetrieebene des Schwinghebels auf einer vom Mittelpunkt des Hauptkugelgelenkes
48 parallel zur die Achsen der Rollen enthaltenden Ebene ausgehenden Geraden angeordnet.
In der mittleren Betriebsstellung steht die Zugstange 52 parallel zu den Achsen der Rollen.
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-H-
Duroh diese Anordnung ist ein Schwenken des Schwinghebels
um jede beliebige Achse möglich, die durch das Zentrum
des Kugelgelenkes 48 hindurchgeht und in der die Mittelpunkte der drei Kugelgelenke 48, 54 und 56 enthaltenden
Ebene liegt, und ist jede andere Bewegung ausgeschlossen.
Es ist ersichtlich, daß durch diese Anorndung genau die Punktionen eines Kardangelenkes erfüllt sind, wobei sie
bei ihrer Anwendung auf die Lagerung auf Doppelrollen in einfachster Weise durchzuführen ist·
Der Schwinghebel kann also eine derartige Stellung einnehmen,
daß ein Lastausgleich der beiden Rolen erfolgt und daß die Last auch entlang der Berührungslinien gleichmäßig
verteilt ist·
Damit die Rollen durch axiale Verschiebungen den kleinen Relativbewegungen des Laufringes 40, beispielsweise infolge
seiner Verspannung folgen können, sind sie mit Kränzen 58 ausgerüstet, die mit geringem Spiel beiderseits des Läufringes
angeordnet sind, und auch Achsen 60 montiert, die sieh in ihren Lagern 62 frei verschieben können»
Die Bewegung der Achsen in ihren Lagerbüchsen erfolgt
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ohne Schmierung} die hierbei erzeugten störenden Kräfte Bind gering und die Verteilung dec Auflagedruckes entlang
der Beriihrungslinie Rolle-Lauf ring wird davon nur
wenig beeinflußt.
Die Lage des Kugelgelenkes 48 wird bei der Hontage in
der Weise eingestellt, daß unter Beriicköichtigung der Wärmeausdehnung des Ofens die Symmetrieebene der Hollen
senkrecht zu ihren Achsen bei Mittelstellung der Rollen und normalem Betriebszustand des Ofens durch die Mittelpunkte
der Kugelgelenke 48 und 54 hindurchgeht, d.h. mit der Symmetrieebene des Schwinghebels zusammenfällt.
Mittels der Zugstange 52 kann die Parallelität der SoI-lenachsen
zum Laufring eingestellt werden.
Der axiale Weg der Rollen muß ausreichend groß sein/ um das Zusammenziehen des Ofens bei seiner Abkühlung
Buzulassen.
Zur Erleichterung der seitlichen Verschiebung der Rollen beim Stillegen und Abkühlen des Ofens ist es vorteilhaft,
mit bekannten Mitteln Drucköl in die Lagerbüchsen der Rollen einzuspritzen.
Die figuren 7 und S veranschaulichen eine andere Aus-
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führungsform, "bei der die Hollen 42' nur mit einem Kranz 58*
ausgerüstet sind, der durch eine Feder durch einen Druokkolben durch Kippen des Auflagers, oder einfach durch das Eigengewicht
der Rolle gegen die Seite des Laufringes 40' gedrückt
wird} die auf die Rolle ausgeübte Kraft P muß ihren Rücklauf ermöglichen, wenn sie vom Laufring angestoßen wird. Ein
Anschlag 70 begrenzt die Verschiebung der Rolle unter der Einwirkung der angewendeten Kraft. Der Kranz ist an der
Rollenseite angeordnet, gegen die sich der Ofen bei seiner Ausdehnung verschiebt·
Im normalen Betrieb ist der Kranz ständig gegen die Seite dee laufringes gedrückt, und die Rolle folgt den Achsialbewegungen
des Laufringes· Beim Abkühlen des Ofens begrenzt der Anschlag 70 die Bewegung der Rolle und der Laufring
gleitet dann auf ihr. Der Vorteil dieser Lösung ist der, daß das Gleiten der Achsen in ihren Lagern auf den Wert
begrenzt werden kann, der erforderlioh ist, um die Verspannungen des Laufring.ee und die Ausdehnungsuntersohiede
im Betrieb infolge, beispielsweise der Abnutzung der inneren Ausmauerung des Ofens, d» h. Verschiebungen in der Größenordnung
von einigen Zentimetern zu kompensieren, während die Verschiebungen infolge der Zusammenziehung des Ofens 15 cm
überschreiten können.
- 17 309847/0833
Die Erfindung ißt auf Drehrohröfen anwendbar,' wie sie
für die Herstellung von Zement, die Kalzinierung von Mineralien etc. verwendet werden.
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Claims (1)
- Patentanwälte -Dipl.-Ing. ICEMPt **.*.*München 80, Schumannatr. 2jZ 4. Mai 1973Akte; p 7578Patentansprüche1·) Auflager für Drehrohrofen mit zwei an den Enden eines auf einem Unterbau aufliegenden Schw inghebels angeordneten Rollen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel auf dem Unterbau über ein zwischenliegendes Kugelgelenk aufliegt, dessen Mittelpunkt in der zu den Rollenachsen senkrechten Symmetrieebene der Rollen und in gleichen Abständen von den Rollenaehsen liegt, und daß der Durohmesser des Kugelgelenkes kleiner als die Breite der laufbahn der Rollen ist·2.) Vorrichtung für Drehrohröfen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kugelgelenk aus zwei konzentrischen Ringen besteht, wobei der Innenring auf einer am Schwinghebel oder am Unterbau befestigten Aohse angeordnet ist und der Außenring am Unterbau bzw. am Schwinghebel befestigt ist.- II -30*3·) Auflager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Innenring des*Kugelgelenkes tragende Achse parallel zu den Rollenachsen angeordnet ist.4·) Auflager nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse senkrecht zu den Hollenachsen und parallel zu der diese Achsen enthaltenden Ebene angeordnet 1st.5.) Auflager nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenring des Kugelgelenkes auf einem amUnterbau befestigten Zwischenrahnen und zwischen den,!et Seitenwanden des Schwinghebels angeordnet und daß die den Innenring tragende Achse an zwei mit dem Schwinghebei verbundenen Stegen befestigt ist, welche das Kugel-.gelenk einschließen und Relativbewegungen des Schwing- . hebele zum Unterbau parallel zu dieser Achse verhindern·6.) Auflager naoh Anspruch 1, dadiurfeh gekennzeichnet, daß der Schwinghebel zwei Plansche aufweist, welche die lager der Hollen tragen und durch einen Kasten versteift sind, und daß das Kugelgelenk im Kasten gelagert ist, welcher eine Öffnung für den Durchgang des feststehenden Rahmens des Kugelgelenkes aufweist.7·) Auflager nach Anspruch 2 und 6, dadurch gekennzeichnet,- III -309847/083·daß die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse am Kasten befestigt ist.8.) Auflager nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die den Innenring des Kugelgelenkes tragende Achse beiderseits des Kugelgelenkes verlängert ist und ihre Enden in Bohrungen in den Seitenwänden des Fastens und in den Planschen des Schwinghebels eingepreßt sind.9·) Auflager nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Kastens und die Plansche des Schwinghebels Bohrungen mit demselben Durchmesser aufweisen, welche mit der den Innenring des Kugelgelenkes tragenden Achse fluchten und in welche Büchsen eingepreßt aindr deren Innendurchmesser größer als der Durchmesser der Achse ist.10·) Auflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwinghebel mit einer feststehenden Halterung durch eine in ihrer Länge einstellbaren Zugstange verbunden ist, welche mit ihren Enden am Schwinghebel und an der feststehenden Halterung gelenkig gelagert ist.11.) Auflager nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Hittelpunkt des Gelenkes zwischen der Zugstange und- IV 309847/0838dem Schwinghebel auf einer Geraden angeordnet ist, welche durch den Mittelpunkt des Kugelgelenkes hindurchgeht, parallel zur die Rollenachsen enthaltenden Ebene verläuft und zu diesen Achsen senkrecht steht.12») Auflager nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugstange in der mittleren Betriebsstellung zu den Rollenachsen parallel läuft,13·) Auflager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen auf dem Schwinghebel axial versehieblich und mit Kränzen ausgerüstet sind, mittels deren sie durch den Laufring verschoben werden können.14·.) Auflager nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß jede Rolle zwei Kränze aufweist, welche sich an die beiden Seiten des Laufringes anlegen.15·) Auflager nach Ansprnch 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede Rolle einen Einzigen Kranz trägt, welcher an eine Seite des Laufringes durch eine Kraft angedrückt wird, welche den Rücklauf der Rolle zuläßt, wenn sie vom Laufring angestoßen wird, wobei der Kranz auf der Seite der Rolle angeoi"dnet ist, zu welcher sich der Ofen bei seiner Ausdehnung bewegt,309847/083816.) Auflager nach Anspruch 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der Rolle unter der Auswirkung dieser Kraft durch einen Anschlag in, der Weise begrenzt wird, daß der gesamte axiale Weg der Rolle kleiner als die
maximale axiale Verschiebung des Laufringes ist.309847/0838Lee rse ife
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| DE2836182A1 (de) * | 1978-08-18 | 1980-02-28 | Heidelberger Zement Ag | Vorrichtung zur lagerung von drehrohren, insbesondere drehoefen und trockentrommeln |
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1973
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Cited By (6)
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