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DE2322052A1 - Verfahren zum ausruesten von textilien - Google Patents

Verfahren zum ausruesten von textilien

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Publication number
DE2322052A1
DE2322052A1 DE19732322052 DE2322052A DE2322052A1 DE 2322052 A1 DE2322052 A1 DE 2322052A1 DE 19732322052 DE19732322052 DE 19732322052 DE 2322052 A DE2322052 A DE 2322052A DE 2322052 A1 DE2322052 A1 DE 2322052A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
textile material
liquor
fibers
dye
finishing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732322052
Other languages
English (en)
Inventor
Pierre Dr Albrecht
Josef Frauenknecht
Max Dr Perrig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sandoz AG
Original Assignee
Sandoz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sandoz AG filed Critical Sandoz AG
Publication of DE2322052A1 publication Critical patent/DE2322052A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/244Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing sulfur or phosphorus
    • D06M13/248Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing sulfur or phosphorus with compounds containing sulfur
    • D06M13/256Sulfonated compounds esters thereof, e.g. sultones
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M13/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M13/10Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
    • D06M13/184Carboxylic acids; Anhydrides, halides or salts thereof
    • D06M13/207Substituted carboxylic acids, e.g. by hydroxy or keto groups; Anhydrides, halides or salts thereof
    • D06M13/217Polyoxyalkyleneglycol ethers with a terminal carboxyl group; Anhydrides, halides or salts thereof
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/53Polyethers
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/96Dyeing characterised by a short bath ratio

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Description

ttil. /- IL) u. Ae/ fa/,γ. im. diiyCii Ulli r-t3 ι
iOfenfanwälfe
Oip\.-ha. P. Wirth
Dr. V. Si.-.y.i.-.ä-Kr.y/crz
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D. P. V »:-.:.:, D:-. D. Gu-del . Jurt^G.-. Lsdieniieimer Sir. 39
SANDOZ A. G. BASEL (Schweiz)
Case 15G-3384
Verfahren zum Ausrüsten von Textilien
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausrüsten von porösem Textilmaterial, indem man das Textilmaterial mit einer wässrigen Ausrüstungsflotte, die ein Ausrüstungsmittel enthält bei einem Gewiehtsverhältnis von Flotte zu trockenem Textilmaterial von 0,25:1 bis 3:1 und mit einem Netzmittel unter solchen Bedingungen in Berührung bringt, bei denen die Substantivität des Ausrüstungsmittels gegenüber den Fasern herabgesetzt ist und das Textilmaterial einer Fixierung unterwirft.
Nach diesem bekannten Verfahren kann das Textilmaterial, das z.B. aus einetft Gewebe oder Faden besteht, mit einer sehr geringen Menge einer wässrigen Ausrüstungsflotte, die z.B. als Ausrüstungsmittel einen Farbstoff enthält, imprägniert werden.
Der hauptsächliche Grund, dass man mit einer sehr geringen Flottenir.ciige acbeitet besteht darin, dass man den Wasserbedarf bedeutend herabsetzen kann und damit auch eine kleine Abwasserrnenge erhält.
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- 2 - Case 150-3384
Bei diesen Verfahren wird die geringe, zum Färben notwendige Flüssigkeitsmenge gleichmässig im Textilmaterial verteilt, indem man für die Flotte einen Träger, vorzugsweise Lust in Form von Schaum, verwendet.
Eine geringe Menge der Flotte wird im Substrat in einen Mikroschaum mit einem wesentlich grösseren Volumen umgewandelt, so dass das Textilmaterial gleichmässig durchdrungen wird.
Allgemein hat sich' ein Flottenverhältnis von 1:1,5 als zweckmässig erwiesen:, je nach Substrat kann es aber zwischen 1:0,25 und 1:3 variieren. Ausserhalb des Materials zeigt sich keine freie Flüssigkeit j das Färbegut erscheint trocken.
Dieses Flottenverhältnis hat den Vorteil, dass es innerhalb einer für die Technik brauchbaren Zeit ohne überschüssige Flüssigkeit eine gute Verteilung ermöglicht, Bei voluminösen Materialien ist ein längeres Flottenverhältnis notwendig, da mehr Schaum benötigt wird, um sämtliche Stellen innerhalb des Gewebes zu füllen. Die zur guten Verteilung des Mikroschaumes notwendige Zeit ist umgekehrt proportional zur Konzentration des Schaumbildners, zur Intensität der Bewegung und zum Flottenverhältnis.
Während der Schaumbildung und der Verteilung der Flotte im Textilmaterial dürfen die Farbstoffe keine oder eine nur geringe Substantivität zur Faser besitzen. Somit müssen die Elektrolytkonzentrationen· und die pH-Bedingungen sowie Zusätze von Verzogerungsmitteln so eingesetzt werden, dass die Farbstoffe während der Verteilungsperiode nicht von der Faser absorbiert werden.
Die Färbeflotte wird auf das in einer Trommel rotierende Färbegut - das nass oder trecken sein kann - aufgesprüht. Das Aufsprühen erfolgt derart, dass die gesamte Flottenir.er.ge von der Ware aufgenom-
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- 3 - Case lSO-331
men v/ird. Um eine vollständige Schaumbildung und gleichmässige Verteilung der Flotte zu gewährleisten lässt man die Trommel für eine kurze Zeit weiterlaufen. Darauf erhitzt man mit Heissluft und Dampf bis zur Fixiertemperatur, z. B. bis 1OO°C. Anschliessend wird abgekühlt und das Textilmaterial geschleudert. Nach dem Schleudern wird bei einem Flottenverhältnis von 1:1 gespült und anschliessend zentrifugiert. Diesen Vorgang kann man je nach Bedarf wiederholen. Das Textilmaterial kann weiteren Veredlungsprozessen unterzogen werden, z. B. kann man eine Behandlung mit einem Farbstoff-Fixiermittel oder mit einem Weichmacher oder mit einem Antistatikum durchführen. Anschliessend wird nochmals geschleudert und getrocknet.
Es wurde nun gefunden, dass man das Verhältnis von Flotte zu Textilmaterial so niedrig handhaben kann, ohne dabei die Qualität der Ausrüstung zu vermindern, wenn man schaumarme Netzmittel der Ausrüstungsflotte zusetzt. Man kann diese Netzmittel auch zuerst mit den vorteilhafterweise faserartigen oder porösen Substrat in Berührung bringen und dann mit der Flotte behandeln. Gleichzeitig und/oder anschliessend unterwirft man das Textilmaterial einer wiederholten mechanischen Einwirkung. Die Flüssigkeit berührt das gesamte Substrat in kurzer Zeit und durchdringt das zu behandelnde Material einheitlich, während nur eine Mindestmenge Wasser verwendet wird. Dann kann das Material dem FixierungsVorgang unterworfen v/erden.
Gegenstand der Erfindung betrifft ein Verfahren zum Ausrüsten von porösem Textilmaterial, indem man das Textilmaterial mit einer wässrigen Ausrüstungsflotte, die ein Ausrüstungsmittel enthält bei
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einem Gewichtsverhältnis von Flotte zu trockenem Textilmaterial von 0,25:1 bis 3:1 und mit einem Netzmittel unter solchen Bedingungen in Berührung bringt bei denen die Substantivität des Ausrüstungsmittels gegenüber den Fasern herabgesetzt ist und das Textilmaterial einer Fixierung unterwirft, dadurch gekennzeichnet, dass man ein schaumarmes Netzmittel verwendet und das Textilmaterial zur einheitlichen Verteilung des Ausrüstungsmittels im Textilmaterial einer dynamischen Behandlung unterwirft.
Ein schaumarmes Netzmittel ist ein Netzmittel, das in einer Menge von 5 bis 6 m Mol in einem Liter reines Wasser, dem zusätzlich noch 30 g kalziniertes Glaubersalz zugegeben wurde, nach 5 Minuten
kräftigem Schütteln in einem Zylinder und 10 Minuten stehen lassen, keine Schaumhöhe aufweist.
Es kann möglich sein, das Textilmaterial zunächst mit einer wässrigen Lösung des Netzmittels in einer ersten Stufe in Berührung
zu bringen und das Material einheitlich mit dieser wässrigen Lösung zu benetzen (" wet out "), indem man es einer dynamischen Behandlung unterwirft, worauf das Ausrüstungsmittel (gegebenenfalls in weiterer Flotte dispergiert) zugefügt und praktisch einheitlich durch eine weitere dynamische Behandlung durch aasTexuilmaterial dispergiert wird; dennoch ist es meist zweckmässiger, eine Flotte herzustellen, die das Ausrüstungsmittel und das Netzmittel enthält, und das Textilmaterial mit dieser Flotte in Berührung zu bringen.
Bei der dynamischen Behandlung wird das Textilmaterial für eine
zur Erzielung der gewünschten Verteilung des Ausrüstungsmittels
ausreichende Dauer einer dynamischen Wirkung unterworfen, die aus einer vielfach wiederholten, mechanischen Wirkung (oft mindestens 100 Mal wiederholt) besteht; sie wird erzielt durch jede Kraft,
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- 5 - Case 150-3384
durch welche die Teile (z.B. die Fasern) des Substrates in relative gegenseitige Bewegung gebracht werden. So kann die dynamische Wirkung z.B. durch kontinuierliches Reiben, kontinuierliches Bürsten, wiederholten Durchgang des Textilmaterials durch eine Mangel, durch Gravitationskräfte (z.B. Umwälzen in einer rotierenden Trommel) oder durch Schall- oder Ultraschallwellen erzielt werden. Das in-Berührung-bringen von Textilgut und Flotte ist nach zwei Methoden möglich. Entweder imprägniert man das zu färbende Gut in der die Netzmittel enthaltenden Flotte oder man dosiert die Flottenmenge beispielsweise durch Aufgiessen oder Aufsprühen. Zur Vergleichsmässigung des gewünschten Gewichtsverhältnisses zwischen Flotte und Textilgut im Materialquerschnitt, wird das Textilgut, vorzugsweise auch bei dem darauffolgenden Fixierungsvorgang, einer ständigen dynamischen Bewegung unterworfen. Bei Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens wird in einer ersten oder "Verteilungs"-Stufe das Ausrüstungsmittel praktisch einheitlich unter solchen Bedingungen durch das Textilmaterial verteilt, dass es gegenüber der Faser praktisch nicht-substantiv gemacht wird. Daran schliesst sich dann eine zweite oder "Ausrüstungs" -Stufe an, in welcher das Textilmaterial dem Fixierungsvorgang unterworfen wird. Die Verteilungsstufe wird erfindungsgemäss zweckmässig bei Temperaturen zwischen 0-300C, vorzugsweise zwischen 15 und 250C, insbesondere bei Zimmertemperatur durchgeführt. Bei Verwendung eines Ausrüstungsmittels mit hoher Affinität für das Substrat ist es vorteilhaft, die Flotte abzukühlen und/oder Substanzen mit Verzögerungswirkung zuzugeben, um die Affinität des Ausrüstungsmittels für die Faser während der Verteilungsstufe zu vermindern, sodass eine gleichmässige Verteilung des Ausrüstungs-
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- 6 - Case 150-3384 A
mittels im Substrat erfolgen kann. So kann der Ausrüstungsflotte ein Verzögerungsmittel zugegeben und/oder der pH-Wert der Flotte kann zur Verringerung der Substantivität eines Ausrüstunasmitt*=>ls reguliert werden.
So wird z.B. während der Verteilung einer Färbeflotte mit einem faserreaktiven Farbstoff vorzugsweise der pH-Wert in der Verteilungsstufe gesenkt und dann wiederum nach erfolgter Verteilung erhöht, sodass die Fixierung eintreten kann. In ähnlicher Weise kann es während der Verteilung einer Flotte mit einem anionischen Farbstoff notwendig sein, den pH-Wert zu erhöhen und dann für die Fixierung wieder zu senken.
Anschliessend oder gleichzeitig wird das Textilmaterial vorzugsweise während 5-30 Minuten einer kurzen mechanischen Behandlung bei Zimmertemperatur unterzogen, um gegebenenfalls die Substantivität des Ausrüstungmittels für das Textilmaterial erhöhen zu können, (z.B. eine Zugabe einer Säure oder Base zur Veränderung des pH-Wertes der Ausrüstungsflotte), und die mechanische Behandlung v/ird fortgesetzt, um die Gleichmässigkeit der Flotte im Material sicherzustellen. Dann v/erden Textilmaterial und Flotte durch Dampf auf die dem jeweils herrschenden Druck entsprechende Sattdampftemperatur erhitzt. Das heisst, dass bei offenen Systemen, wie z.B. Dämpfern, die unter Atmosphärendruck arbeiten, sich eine Temperatur von maximal 100°C und bei geschlossenen Systemen, wie z.B. Autoklaven, die dem Druck entsprechende Sattdampftemperatur einstellen wird.
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- 7 - Case 150-338
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die durch die Kondensationsaufheizung verursachte Flottenverdünnung an der Oberfläche des Materials durch eine Wiederverdampfung zu eliminieren bzw. zu verringern. Zwar bewirkt die stetig fortgesetzte dynamische Bewegung des Materials einen Konzentrationsausgleich zwischen der Oberfläche und dem Inneren des Textilgutes, doch wird dieser Vorgang durch eine gleichzeitig stattfindende Verdampfung in der Aufheizphase unterstützt.
Die Verdampfung selbst kann entweder durch Verwendung von überhitztem Dampf erfolgen, d.h. mit Dampf, dessen Temperatur mindestens um 300C über der entsprechenden Sattdampftemperatur liegt, durch Strahlungserwärmung mittels Infrarotstrahlern oder durch dielektrische Erwärmung mittels Kurz- oder Mikrowellen. Die Einstellung eines bestimmten Feuchtegehaltes auf dem Material mit Hilfe von Infrarotstrahlern als Wärmequelle ist an sich bekannt.
Die Energieübertragung mittels Kurz- oder Mikrowellen kann sich aber, trotz ihrer hohen Kosten, wegen des relativ grossen und ständig in der Form wechselnden Materialvolumens als vorteilhaft erweisen, weil die Energieadsorption nicht nur an der Oberfläche sondern über den ganzen Materialquerschnitt gleichzeitig erfolgt. Die Aufheizphase ist, in Abhängigkeit von der Aufheizmethode, innerhalb sehr kurzer Zeit beendet. Sie ist, weil das Fixiermediuin wesentlich daran beteiligt ist, von der Fixierphase nicht zu trennen. In vielen Fällen beginnt die Fixierung des Ausrüstungsmittels schon v.vihrend der Aufheizphase.
7-e.lehes Medium im Einzelnen zu wählen ist, hängt einerseits vom iJystom, Ausrüstungsmihtel - Substrat, und andererseits von den ma-
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Ca.e l«
schinellen Gegebenheiten ab. Im Allgemeinen wird aber Dampf als Fixiermedium wegen seiner einfachen Steuerung und sicheren Handhabung zu optimalen und reproduzierbaren Fixierergebnissen führen. Anschliessend kann man das Material nach jedem gewünschten Nachbehandlung sverfahren behandeln. Typische Nachbehandlungen umfassen das Nachbeizen zur Erhöhung der Echtheit von sauren Farbstoffen auf synthetischen Polyamiden und die Imprägnierung von Cellulosematerialien mit einem kationischen Harz zur Erhöhung der Echtheit von Direktfarbstoffen. In vielen Fällen reicht es jedoch aus, das Material einfach zu trocknen.
Das Textilmaterial kann mit der Ausrüstungsflotte in jeder gewünschten Weise in Berührung gebracht werden. So kann man die Flotte z.B. auf das Material aufgiessen oder -sprühen. Gegebenenfalls kann das Textilgut auch mit der Flotte geklotzt werden; obgleich das Anfangsergebnis einer solchen Klotzstufe gewöhnlich in einer äusserst unegalen Verteilung der Flotte durch das Textilmaterial besteht, ergibt eine anschliessende kurze mechanische Behandlung gewöhnlich eine praktisch einheitliche Verteilung der Flotte durch das Material.
Die zur Erzielung einer praktisch einheitlichen Verteilung des Ausrüstungsmittels durch das Textilmaterial benötigte Zeit hängt u.a. von der Intensität der dynamischen Wirkung, der Konzentration des Netzmittels, dem Flotte : Textilgut-Verhältnis und der Art des Substrates ab. Ist daher eine unannehmbar lange Zeit zur Erzielung der gewünschten egalen Verteilung des Ausrüstungsmittels durch das Textilmaterial erforderlich, dann kann diese Dauer gewöhnlich durch Erhöhung der Intensität der dynamischen Wirkung und/oder durch die Erhöhung des Flotte:Material-Verhältnisses verringert werden.
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- 9 - Ca.se 150-3384
Das Gewichtsverhältnis von Flotte zu Textilmaterial liegt Vorzugs weise zwischen 0,5:1 bis 2:1, insbesondere zwischen 1:1 bis 2:1. Das erfindungsgemässe Ausrüstungsverfahren kann auf alle Arten poröser, insbesondere faserartiger Textilmaterialien angewendet werden, die durch Klotz- oder Ausziehfärbeverfahren anfärbbar sind, wie lose Fasern, Filamente, Kardenband, Fäden, gestricktes, gewebtes, getufftetes oder nicht-gewebtes Textilgut, Teppiche und Filze synthetischer, halb-synthetischer oder natürlicher (pflanzlicher oder tierischer) Materialien sowie poröse Kunststoffe und Leder. Als geeignete poröse Textilmaterialien können z.B. die folgenden Substrate genannt v/erden: Tierhäute, wie Leder oder Schaffell; synthetische Leder, wie "Xylee" (eingetr. Warenzeichen); natürliche Polyamidfasern, wie Wolle, Mohair oder Seide; synthetische Polyamidfasern, wie Nylon 6, Nylon 66, Nylon 6/66 oder Nylon 11; Polyurethanfasern; natürliche Cellulosefasern, wie Baumwolle oder Leinen; regenerierte Cellulosefasern, wie Viscosefilament, gesponnenes Rayon oder Cuprammoniumrayon; Celluloseacetat- und CeI-lulosetriacetatfasern; Polyolefinfasern, wie Polypropylenfasern oder deren basische oder saure !Modifikationen; Acrylnitrilpolymerisat- und -mischpolymerisat, z.B. solche mit einem Acrylnitrilgehalt von mindestens 80 %; Fasern aus Polyviny!verbindungen, wie Mischpolymerisate von Vinylidenchlorid; Fasern linearer aromatischer Polyester, wie die Polykondensationsprodukte von Terephthalsäure und Glykolen, insbesondere Aethylenglykol und 1,4-üi-(hydroxymethyl)-cyclohexan; und Mischungen der oben genannten Fasern, wie Polyester/Polyamid-, Baumwolle/Polyamid-, Wolle/synthetisches Polyamid- und Polyacrylnitri1/Polyamid-Mischungen. Als Ausrüstungsmittel ist jedes Mittel geeignet, das durch Klotzen,
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·- 10 - C«ise ISO-J384
Sprühen oder Giessen auf das Substrat aufgebracht werden.kann, wie z.B. Farbstoffe, Fluoreszenzfarbstoffe, optische Aufheller, weichmachende Mittel, Mittel zum Schmutzabstossendmachen, mottenfestmachende Mittel, Mittel zum Wasserfestmachen und zum Feuerfestmachen, Scheuermittel und antistatische Mittel. Weiterhin können Mittel zum Schrumpffestmachen, Entschlichten, Knitterfestmachen, Bleichen und "S"-Ausrüsten des Substrates, insbesondere von Textilien, aufgebracht werden. Das Äusrüstungsmittel kann wasserlöslich oder -unlös lieh sein; im letztgenannten Fall wird es in fein zerteilter Form und praktisch einheitlich durch die Flotte dispergiert verwendet.
Das Textilausrüstungsmittel wird entsprechend dem zu behandelnden Textilmaterial ausgewählt. Wo z.B. natürliche oder synthetische Polyamid- und basisch modifizierte Fasern gefärbt, v/erden sollen, wird zweckmässig ein wasserlöslicher anionischer Farbstoff, z.B. ein sogenannter Wollfarbstoff, verwendet; diese Farbstoffe gehören z.B. zu den Monoazofarbstoffen, Disazofarbstoffen, Anthrachinonfarbstoffen, Metallphthalocyaninfarbstoffen, wie Kupfer- oder Nikkel~phthalocyanine, TriaryImethanfarbstoffen, Xanthenfarbstoffen, Nitrofarbstoffen, Dioxazinfarbstoffen, zur l:l-Chrom~, l:l-Kobalt- oder 1:2-Chromkomplex-Reihe; ausserdem umfasst v/erden die metallisierbaren, z.B. chromatisierbaren Farbstoffe, die Direktfarbstoffe, die in neutralem bis saurem Bad eine Affinität für Wolle und/oder Nylon haben, oder die mit der Faser reaktionsfähigen Farbstoffe, wie z.B. solche mit einer 2, ^-Dichlorpyrimid-e-yl-, 2,4-Dichlor-1,3,5-triazin-6-yl- oder Acryloy!gruppe.
Zum Anfärben von Baumwolle und anderen Cellulosefasern können Azo-, basische, Direkt-, Beiz-, mit der Faser reaktionsfähige, Schwefel-
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und Küpenfarbstoffe verwendet werden.
Zum Anfärben hydrophober Fasern, wie Polyolefinfasern, Polyvinylfasern und lineare aromatische Polyesterfasern, werden Dispersionsfarbstoffe, wie z.B. solche der Monoazo-, Disazo-, Anthrachinon-, Nitro-, Styryl- oder Chinophthalonreihe bevorzugt.
Basische Farbstoffe werden insbesondere zum Färben von Acrylnitrilpolymerisaten und -mischpolymerisaten verwendetί dazu gehören basische Farbstoffe der Nitro-, Styryl-, Methin-, Polymethin-, Anthrachinone Chinophthalon-, Azomethin- oder Azo-Reihe. Als optischer Aufheller kann z.B. jeder üblicherweise verwendete, farblose Stilbenfarbstoff verwendet werden.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist besonders zweckmässig zum Färben, da es die Erzielung egaler und echter Färbungen ermöglicht und da die Menge an Färbehilfsmitteln und Wasser im Vergleich zu bekannten Färbeverfahren minimal ist.
Bei den bekannten Verfahren ist es zu Erzielung von Färbungen mit ähnlicher Egalität und Echtheit wie im erfindungsgernässen Verfahren notwendig, wesentlich mehr Färbeflotte, d.h. mehr Wasser und Färbehilfsmittel, zu verwenden. Das erfindungsgemässe Verfahren ist weiterhin wertvoll, da es die Verwendung eines weiten Bereiches von Farbstoffen, insbesondere von anionischen Farbstoffen, zulässt. Weiterhin ist es auf alle üblichen Textilverfahren, insbesondere die für Klotzverfahren ungeeigneten, und auf alle Formen von Textilien, einschliesslich Bekleidung (mit oder ohne Nähte), Garn und Halbzeug, anwendbar.
Beim Färben von zwei oder mehreren Arten von Fasern nach dem erfindungsgemässen Verfahren kann eine einzige Flotte, die einen
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Farbstoff für jede Faser enthält, oder mehrere Flotten verwendet werden, die jeweils einen Farbstoff für eine der Fasern enthalten. Zum Färben einer Polyester/Baumwolle-Mischung kann z.B. eine einzige Flotte verwendet werden, die sowohl einen Dispersions- als auch einen Reaktivfarbstoff enthält, oder die Mischung kann mit zwei Flotten gefärbt werden,' die jeweils einen Farbstoff für eine der Fasern enthalten.
Das Netzmittel ist ein anionaktives, kationaktives, amphoteres oder nichtionogenes Mittel und muss mit dem Ausrüstungsmittel und jedem anderen, möglicherweise verwendeten Hilfsmittel verträglich sein; d.h. es darf während des Ausrüstungsverfahrens nicht merklich mit dem Ausrüstungsmittel oder einem anwesenden Hilfsmittel reagieren. Gewöhnlich werden mit ionogenen Ausrüstungsmitteln vorzugsweise Netzmittel einer ähnlichen oder neutralen ionogenen Natur verwendet, d.h. mit anionischen Ausrüstungsmitteln werden anionaktive, amphotere oder nicht-ionogene Netzmittel verwendet, von denen die anionaktiven Mittel besonders bevorzugt werden. Mit kationischen Ausrüstungsmitteln v/erden kationaktive oder nicht-ionogene Netzmittel, vorzugsweise nicht-ionogene Mittel, verwendet; mit nicht ionogenen Ausrüstungsmitteln, die die zusätzliche Verwendung eines geeigneten Carriers, wie Benzylalkohol oder 2-Phenyläthanol, erfordern können, können ionogene, nicht-ionogene oder amphotere, jedoch vorzugsweise anionaktive Netzmittel verwendet werden. Die Art des zu verwendeten Netzmittels wird gewöhnlich durch die zu verwendeten pH-Bedingungen und seine Verträglichkeit mit dem zu verwendenden Farbstoff oder anderen Textilausrüstungsmitteln und mit den anderen Zusätzen zur Flotte bestimmt. Neben dem oder den Ausrüstungsmitteln, dem oder den Netzmitteln und
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- 13 - Case 110-3384
dem notwendigen Wasser werden gegebenfalls andere Ausrüstungshilfsmittel zur Flotte zugegeben; diese Hilfsmittel sind z.B. Carrier, Egalisiermittel, (z.B. Verzögerunsmittel), Emulgatoren, Dickungsmittel, Salze oder Säuren. Es können neutrale Salze, wie Natriumchlorid, verwendet und Säuren, wie Salzsäure, Schwefelsäure oder eine organische Säure, z.B. Ameisen-, Essig- oder Propionsäure, zugegeben werden. Gegebenenfalls können auch saure Salze, wie Natriumhydrogensulfat, zugefügt werden. Als Puffermittel kann man gegebenenfalls Natrium- oder Ammoniummonohydrogen- oder -dihydrogen-phosphat verwenden. Bei Verwendung von Küpenfarbstoffen kann der Flotte ein Reduktionsmittel, wie Natriumhydrosulfit zugefügt werden.
Beim Färben von Polyesterfasern nach dem erfindungsgemässen Verfahren und in manchen Fällen beim Färben von Cellulosetriacetatfasern kann es zweckmässig sein, einen Carrier, z.B. Phenol, Benzoesäure, Salicylsäure, Benzylalkohol oder 2-Phenyläthanol, zuzugeben. Die zugegebene Beiizylalkoholmenge ist zweckmässig ausreichend, um während der Verteilungsstufe, d.h. wenn die Polyesterfasern bei oder um Zimmertemperatur zur einheitlichen Dispergierung der Flotte im Material vor der Wärmebehandlung mechanisch behandelt werden, eine Konzentration von mindestens 40 g/l, insbesondere mindestens 50 g/l, zu ergeben. Der Benzylalkohol bildet zweckmässig, mindestens während der Verteilungsstufe, eine Lösung und nicht eine Emulsion.
Schaumarme, gut netzende Verbindungen sind in dem Buch von Kurt Lindner, Tenside, Textilhilfsmittel, Waschrohstoffe, Stuttgart (1964) beschrieben. Im Prinzip kann jedes schaumarme Netzmittel
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- 14 - Case 150-3384
verwendet werden. Geeignete anionaktive Netzmittel sind z.B. Bernsteinsäure-di-(äthylhexyl)-ester-natriumsulfonat und verwandte Verbindungen des Types
HC-COOR2
wobei R- und R_ vorzugsweise Alkylreste mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen und M., ein Kation, z.B. Wasserstoff oder Natrium ist, sind. Andere anionische Netzmittel, z.B. des Types
SO3M2 (II) ,
C2H4OH
in dem R einen Alkylrest mit 7 bis 21 Kohlenstoffatomen, wie der Rest C.-H-,- und M_ ein Kation, z.B. Wasserstoff oder Natrium ist, sind ebenfalls als Netzmittel geeignet. Sie sind in der schweizerischen Patentschrift Nr. 254.537 beschrieben.
Geeignet sind im weiteren anionaktive Netzmittel des Typs
OCH^CH;
OCH0CH0COOM0 (III) ,
in dem R. einen Alkylrest mit 14 bis 17 Kohlenstoffatomen, wie beispielsweise einen Rest C.-H-.,, η 4 bis 6 und M ein Kation, wie Natrium oder Wasserstoff ist.
Ein geeignetes anionaktives Netzmittel ist auch ein Salz, z.B. das Natriuirsalz, des sulfonierten Gemisches, bestehend aus etv/a gleichen Teilen Oelsäure-äthylglykolester und Oelsäure-n-buty!ester.
Gute anionaktive Netzmittel sind auch Verbindungen des Typs
- 0-
-CH_ - CH„ - O--CH - COOM (IV),
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- 15 - . Case 150-3384
in dem R ein Alkylrest mit 4 bis 22 Kohlenstoffatomen oder ein Phenylrest, die gegebenenfalls mit einer Alkylgruppe mit 6 bis Kohlenstoffatomen substituiert ist, M. ein Kation, z.B. Natrium oder Wasserstoff bedeutet und m grosser als 5 ist, z.B. Natrium- [oleyl-poly(12)-äthoxyl-acetat.
Weitere Beispiele sind in den schweizerischen Patentschriften Nr. 273.395, 283.986, 283.987 und Nr. 324.665 beschrieben.
Zu nennen sind auch Verbindungen, wie Glycerin-di-n-propylather, Glycerin-di-isopropyläther, Glycerin-di-isobutylather, Glycerindi-pentylather, Glycerin-propy1-butylather, Glycerin-propy1-pentylather,Glycerin-äthyl-octylather und Glycerin-methyl-nonyläther. Sie sind in schweizerischen Patentschrift Nr. 271.110 beschrieben.
Im weiteren sind Verbindungen, wie n-Butanol, n-Propanol, Isopropylalkohol, C2H5OCH2CH2OH, C2H5OCH2CH2CH2OH oder %
C4H9OCH2CH2-O-CH2CH2OH
als Netzmittel für das erfindungsgemässe Verfahren geeignet.
V/eitere geeignete Verbindungen sind diejenigen vom Typ der Formel
in der Rc ein Alkylrest mit 8 bis 24 Kohlenstoffatomen, ο
χ eine Zahl von 5 bis 11,
y eine Zahl von 5 bis 18,
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- 16 - Case 150-3384
ζ eine Zahl von 5 bis 20 und a 1 bis 4 bedeuten,
wie sie in der deutschen Offenlegungsschrift Nr. 2.153.366 beschrieben sind.
Von den Netzmitteln werden üblicherweise Mengen von 2 bis 60 g/l/ vorzugsweise 10 bis 40 g/l und insbesondere 15 bis 25 g pro Liter Flotte verwendet.
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- 17 - Case 150-3384
In einem besonders bevorzugten Verfahren erfolgt die dynamische Behandlung durch Umwälzen des Textilmaterials in einer rotierenden Trommel/ deren innere zylindrische Oberfläche mit Rippen oder Stiften zum Anheben des Materials versehen ist. Die Intensität dieser dynamischen Behandlung kann erhöht werden, indem man z.B. das Material vor Beginn des Umwälzens mit einigen Metallkugeln in einen Beutel gibt.
So kann man auch zug- und druckempfindliche Gewirke und Gewebe, z.B. Rundwirkware, elastische Gewebe und Bänder in Kettrichtung nicht nur diskontinuierlich oder halbkontinuierlich, sondern auch kontinuierlich auf schonendste Art, d.h. ohns diese Zug oder mechanischer Deformierung auszusetzen, ausrüsten. Unter Druck oder Zug ist hier der durch die dynamische Behandlung erzeugte Druck oder Zug zu verstehen. Er darf nur so hoch sein, dass er keine dauernde Deformierung des behandelnden Gutes verursacht. Die kontinuierliche Ausführung kann man z.B. im Innern einer zylinderförmigen, tumblerartigen, langgestreckten, perforierten Trommel oder in mehrfach angeordneten perforierten oder ähnlichen Aggregaten, welche eine dauernde Bewegung des zu behandelnden Gutes garantieren, ausführen. Im weiteren kann man auch textile Gebilde, wie Maschenware, welche auf eine Form aufgebracht sind, ausrüsten und fixieren. Dazu eignen sich z.B. Strümpfe, Strumpfhosen, Socken, Slips, Fully-Fashioned und andere konfektionierte Artikel. Das auf eine Form aufgebrachte Textilgut wird bevorzugt kontinuierlich - ein Teilstück nach dem anderen oder eine Serie Textilwarenstücke nach dem anderen - nach den oben beschriebenen Verfahrensschriften behandelt. D.io Ware wird, wie bereits erwähnt, einem fortwährenden Positions-
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wechsel während der ganzen Behandlung unterzogen. Sie wird zweckmässig so gewählt, dass keine Zentrifugation stattfindet.
In analoger Weise können auch Textilfaden ausgerüstet werden. Als Substrate eignen sich beliebige Textilfaden in gesponnener oder nicht gesponnener Form, z.B. auch Monofilamente. Sie können sowohl als Einzelfäden als auch z.B. in Form von Kreuzspulen oder vorzugsweise Strängen behandelt werden.
Man führt das Verfahren in analoger Weise wie oben beschrieben z.B. so durch, dass man die Textilfaden mit der Ausrüstungsflotte imprägniert, z.B. Einzelfäden durch kontinuierliches Eintauchen in die Flotte, Stränge durch Eintauchen oder Besprühen und Kreuzspulen durch Einspritzen der Flotte. Anschliessend wird das Ausrüstungsmittel auf das Substrat fixiert, wobei das Substrat einer dauernden Laufrichtungsänderung unterworfen wird.
Vorzugsweise erfolgt die Fixierung sowie auch die Imprägnierung kontinuierlich, d.h. dass Textilfaden kontinuierlich imprägniert und fixiert werden. Die ständige Laufrichtungsänderung kann z.B. durch Leitung der Textilfaden um Haspeln erfolgen, sei es durch kontinuierliches Weiterleiten über verschiedene Haspeln oder über eine endlosschraubenförmige Haspel in mehr oder weniger lockeren Schlaufen, sei es durch Drehen um die gleiche Haspel. Die Art und Geschwindigkeit der Laufrichtungsänderung, insbesondere der Rotation, wird der Art des Textilfadens und des AusrüstungsVerfahrens bzw. der Ausrüstungsflottenzusammenstellung angepasst. Um eine egale
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Ausrüstung, insbesondere eine egale Färbung, zu erhalten, wird
beim Fixieren, insbesondere von losen Textilfaden, die Rotationsgeschwindigkeit zweckmässig so gewählt, dass keine Zentrifugation
stattfindet. Die Rotationsgeschwindigkeit beträgt je nach Grosse
der Schlaufen oder Durchmesser der Kreuzspule und je nach Viskosität und Absorptionsfähigkeit der Flotte z.B. 1-500 Umdrehungen pro Minute, vorzugsweise 5-100 Umdrehungen pro Minute. Nach der Fixierung wird gegebenenfalls wie üblich gespült und/oder gewaschen und getrocknet.
Eine geeignete Apparatur für die Behandlung von Fäden sowie auch
zug- und druckemfpindliehen Gewirken oder Geweben besteht z.B. aus einer Imprägniervorrichtung ( Flottentrog oder Sprühvorrichtung ), in der das zu behandelnde Textilgut kontinuierlich imprägniert wird und an die eine Fixiervorrichtung angeschlossen ist; die Fixiervorrichtung besteht aus einem geschlossenen Raum, der für das Auffüllen mit Heissluft und/oder Heissdampf vorgesehen ist und der eine
oder mehrere Haspeln enthält, über die das imprägnierte Textilgut
während des Fixierens unter ständiger Bewegung, bzw. Laufrichtungsänderung kontinuierlich weitergeleitet werden kann; das imprägnierte Textilgut kann sowohl in lockeren Schlaufen um die Haspel gehängt
werden, kann aber auch um die Haspel mehr oder weniger locker gewickelt werden. Eine endlos schraubenförmige Haspel ist dazu ebenfalls sehr geeignet. Ebenso kann, wie bereits erwähnt, für die
Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens geeignete Apparatur bestehen, z.B. aus einem Fixierraum, der für das Auffüllen mit Heissluft und/oder Heissdampf vorgesehen ist und der mindestens
eine mit einem Farallelbalken versehene Haspel besitzt, die in-
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ORlGfNAL
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wendig hohl und für das Sprühen von Flotte bei der Umdrehung vorgesehen ist*. In dieser Vorrichtung wird das Gut um Haspel und Balken gehängt, und die Haspel wird mit Flotte gefüllt. Beim Drehen der Haspel wird Flotte aus der Haspel auf das Textilgut gesprüht. Nach Abstellen des SprÜhens werden Heissluft und/oder Heissdampf in die Fixiervorrichtung geleitet und die Fixierung unter ständigem Drehen der Haspel vollendet.
In vielen Fällen können die notwendigen Ausrüstungsverfahren auf einem Textilmaterial nacheinander durchgeführt werden. So kann z.B. Nylonbekleidung nacheinander nach dem erfindungsgemässen Verfahren gescheuert, gebleicht, gewaschen, gefärbt und nachgebeizt werden, wobei die Bekleidung zwischen jeder Ausrüstungsstufe geschleudert und gegebenenfalls gespült wird. Es ist einfach, in jedem besonderen Fall zu bestimmen, wieviel Flotte das Material nach einer gegebenen Schleuderdauer zurückhält, und zu berechnen, wieviel weiteres Wasser in der nachfolgenden Stufe verwendet werden muss, um das Flotte: Textilgut-Verhältnis nach dieser Schleuderperiode wieder auf den gewünschten Wert zu bringen. Obgleich es bei diesem nacheinander folgenden Arbeiten oft zweckmässig ist, der .das Ausrüstungsmittel für jede Behandlungsstufe enthaltenden Flotte ein Netzmittel zuzugeben, so braucht dies nicht in jedem Fall notwendig zu sein, vorausgesetzt, dass das zu behandelnde Textilgut während und zwischen den Behandlungsstufen immer feucht gehalten wird. So kann in vielen Fällen eine Zugabe einer ausreichenden Netzmittelmenge zu der das Behandlungsmittel der ersten Stufe enthaltenden. Flotte es möglich machen, eine oder mehrere nachfolgende Behandlungsstufen ohne notwendige Zugabe an weiterem Netzmittel
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2322T)S1T
durchzuführen, wobei das Textilgut geschleudert (und gegebenenfalls gespült), jedoch zwischen den Behandlungsstufen feucht gehalten wird.
Die folgenden Beispiele veranschaulichen die vorliegende Erfindung. Die Teile bedeuten Gewichtsteile, die Grade Celsiusgrade, die Prozente Gewichtsprozente. Die Flotte: Textilgut-Verhältnisse sind als Gewichtsverhältnisse ausgedrückt.
Beispiel 1
600 Teile texturiertes Strickgarn aus Nylon 66 wurde bei einem Flotte: Textilgut-Verhältnis von 2,5:1 mit der folgenden Flotte gefärbt:
3 Teile Natrium-1-[4'-(4"-äthoxy-2"-methylphenylazo)-naphthyl-1 ']-azobenzol-3-sulfonat (orange)
1 Teil Natrium-1-(ß,y-dihydroxypropylamino)-4-(4'-phenyl-
azo-naphthyl-1 '-azo)-benzol-7'-sulfonat (rubin)
2 Teile Natrium-l-cyclchexylamino-4-(4'-butoxyphenylamino)-
anthrachinon-2'-sulfonat (grünstichig blau) 2 Teile 80 %iger Essigsäure
14 Teile n-Propanol
978 Teile Wasser
1000 Teile
Die Flotte wurde in eine Trommel von 90 cm Durchmesser gegeben, deren zylinderische innere Oberfläche mit einer Anzahl nach innen gerichteter Prallplatten versehen war; die maximale Länge betrug
30984 6/09 49 0R,eiNAL 1NSpECTE0
- 22 - Case 150-3384
30 cm. Das in einem Beutel aus losem Baumwollstoff enthaltende Garn wurde in die Trommel gegeben und diese dann zum Umwälzen des Garnes bei 30 Umdrehungen pro Minute rotiert. Nach 15 Minuten bei 20° wurde die Temperatur auf 95° erhöht und 20 Minuten aufrechterhalten. Das Nylongarn wurde aus der Trommel genommen und getrocknet. Die erhaltene dunkelbraune Färbung war egal und von guter Echtheit.
Beispiel 2
Ein Pullover aus Polyacrylnitrilgarn wird auf eine horizontal gelagerte Form gespannt. Während sich die Form um ihre horizontale Längsachse (12 Umdrehungen pro Minute) dreht, wird sie bei 20° mit einem Färbebad folgender Zusammensetzung besprüht:
3 Teile ß-[N-Aethyl-N-4-(2',6'-dichlor-4'-dimethyl-amino-
sulfonylphenylazo)-phenylamino]-äthyl-trimethyl-
ammoniumchlorid (orange-gelb) 3,4 Teile 2-[N-4'- (2" ,6"-Dichlor-4"-nitrophe.ny.lazo) -phenyl-
N-äthylamino]-äthy1-dimethy1-hydraziniumchlorid
(gelb-braun)
6 Teile des grünstichig-blauen Farbstoffes der Formel
(C2H )2N-P (I J J
25 Teile 32
5 Teile Essigsäure
957,6 Teile Wasser
looo Teile 309846/0949
- 23 - . Case 150-3384
Der Vorgang des Besprühens dauert 15 Sekunden. Während sich die Form immer noch dreht (12 U/Min.) tropft die überschüssige Flotte während 15 Sekunden ab. Der Pullover hält 300 % seines Eigengewichtes an Farbflotte zurück. Nun wird in den Behälter, in welchem sich die rotierende Form befindet, Sattdampf von 100° eingeführt. Es wird 40 Minuten bei 100° oder 5 Minuten bei 115° fixiert. Man erhält eine flaschengrüne licht- und nassechte Färbung. Statt den Pullover mit Farblösung zu berieseln, kann er auch 10 Sekunden in die Färblösung eingetaucht werden.
Beispiel 3 Wolle- Rundstrickware
Man imprägniert eine Woll-Rundstrickware durch bespritzen mit einer Färbeflotte bis bei 20° die Flottenaufnahme 300 % beträgt.
Färberezeptur: 0,03 Teile 1:2 Chromkomplexverbindung aus l-(4'-
Cyanphenyl)-3-methyl-4-(2'-hydroxyphenylazo-5-pyrazolon-4"-sulfonsäureamid,
0,015 Teile Natrium-l-amino-4-(21,4',6'-trimethyl-
3'-a-chloracryloyl-aminomethyl-phenylamino)-anthrachinon-2-sulfonat, 0,155 Teile 1:2-Chromkomplexverbindung aus 1-
(2'-hydroxy-5'-methyl-sulfonyl-phenylazo)^-hydroxy-e-acetylaminonaphthalin,
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- 24 - Case 150-3384
20 Teile 32222,
10 Teile Octylphenylpentaglykoläther (100 %) 969,8 Teile Wasser
1000 Teile
Man dämpft kontinuierlich in einem Dämpfer während 10 Minuten im Sattdampf bei 100°, wobei die Rundstrickware schlaufenförmig über eine endlosschraubenförmige Haspel weitergeleitet, wird. Man spült und trocknet auf konventionellen spannungslosen Maschinen. Man erhält eine egale Graufärbung mit optimalen Echtheiten.
Eine gleich gute Fixierung erhält man, wenn man, statt die imprägnierte Rundstrickware kontinuierlich zu dämpfen, sie in Stücke von je 100 m Länge zerschneidet, die jeweils in einem Tumbler IO Minuten im Sattdampf bei 100° fixiert werden. Ebenso kann man Textilfaden behandeln.
Beispiel 4
600 Teile Socken aus gestrickter, mercerisierter Baumwolle wurden bei -einem Flotte:Textilgut-Verhältnis von 2:1 mit der folgenden Flotte gefärbt:
0,1 Teile eines Farbstoffes der Formel
Cl
|; NH-T^V- N=N
(Colour Index Nr. 1897I) 30984S/Q949
2322Ü252~
Case 150-3384
0,8 Teile eines Farbstoffes der Formel
NaO S
(Colour Index Nr. 17907)
0,3 Teile eines Farbstoffes der Formel
—NH-
Cl
SO H (Colour Index Nr. 61205) 3
2,0 Teile Bernsteinsäure-di-(äthylhexyl)-ester-natriumsul-
fonat
1,0 Teile Metanitrobenzol-natriumsulfonat 1,5 Teile Natriumkarbonat
Teile kalziniertes Glaubersalz 962,75 Teile Wasser
Teile
Die Färbung wurde wie in Beispiel 3 beschrieben, vorgenommen. Die Fixierung fand während 3 Minuten bei 100° statt. Die erhaltene beigebraune Färbung war egal und von guter Echtheit.
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Beispiel 5
600 Teile Socken aus gestrickter, mercerisierter Baumwolle wurden bei einem Flotte:Textilgut-Verhältnis von 2:1 mit der folgenden Flotte gefärbt:
7,5 Teile des in Beispiel 4 erwähnten Farbstoffes mit Colour
Index Nr. 18971,
7,5 Teile des in Beispiel 4 erwähnten Farbstoffes mit Colour
Index Nr. 61205,
2 Teile des Natriumsalzes eines sulfonierten Gemisches aus gleichen Teilen Oelsäure-äthylglykolester und OeI-säure-n-butylester,
1,0 Teile Metanitrobenzol-natriumsulfonat, 1,5 Teile Natriumkarbonat
30 Teile kalziniertes Glaubersalz
950,5 Teile Wasser
1000 Teile
Die Färbung wurde wie in Beispiel 3 beschrieben, vorgenommen» Die Fixierung fand während 3 Minuten bei 100° statt. Die erhaltene grüne Färbung war egal und von guter Echtheit.
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Claims (18)

Patentans ρ r ü c h e
1. Verfahren zum Ausrüsten von porösem Textilmaterial, indem man das Textilmaterial mit einer wässrigen Ausrüstungsflotte, die ein Ausrüstungsmittel enthält bei einem Gewichtsverhältnis von Flotte zu trockenem Textilmaterial von 0,25:1 bis 3:1 und mit einem Netzmittel unter solchen Bedingungen in Berührung bringt bei denen die Substantivität des Ausrüstungsmittels gegenüber den Fasern herabgesetzt ist und das Textilmaterial einer Fixierung unterwirft, dadurch gekennzeichnet, dass man ein schaumarmes Netzmittel verwendet und das Textilmaterial zur einheitlichen Verteilung des Ausrüstungsmittels im Textilmaterial einer dynamischen Behandlung unterwirft.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dynamische Behandlung während der Stufe in der das Textilmaterial dem Fixierungsvorgang unterworfen wird, fortgesetzt wird.
3. Verfahren nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass man das Textilmaterial bei einer Temperatur von 0 bis 30°C, vorzugsweise bei 15 bis 250C mit der Flotte in Berührung bringt und der dynamischen Behandlung unterwirft.
4. Verfahren nach Ansprüchenl, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass man das Textilmaterial während des FixierungsVorgangs un-
• " ter überatmosphärischem Druck auf eine Temperatur von 100 bis 140° erhitzt.
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ORIGINAL
- 28 - Case 1?Ο-33β4
5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass • man das Textilmaterial 5 bis 30 Minuten einer dynamischen Behandlung unterwirft.
6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Flotte:Textilgut-Gewichtsverhältnis von 0,5:1 bis 2il, insbesondere von 1:1 bis 2:1 verwendet wird.
7. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Textilmaterial aus Fasern von natürlichem oder synthetischem Polyamid oder basisch modifizierten Fasern besteht, das Ausrüstungsmittel aus einem wasserlöslichen anionischen Farbstoff besteht und das Netzmittel aus einem anionischen, amphoteren oder nicht—ionischen Verbindung'besteht.
8. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass .das Textilmaterial aus Fasern von Baumwolle oder anderen natürlichen oder regenerierten Cellulosefasern besteht und das Ausrüstungsmaterial ein Äzofarbstoff, ein basischer oder direkter Farbstoff, ein Beizenfarbstoff, ein Reaktiv-Farbstoff, ein Schwefel- oder Küpenfarbstoff ist.
9. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Textilmaterial aus Polyolefinfasern, Polyvinylfasern, CeI-luloseacetat- oder -triacetatfasern oder linearen aromatischen Polyesterfasern besteht, das Ausrüstungsmittel ein Dispersionsfarbstoff ist und das Netzmittel ionischer, nichtionischer oder amphoterer Art ist.
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- 29 - Case 150-3384
10. Verfahren nach Ansprüchen 7 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Netzmittel eine anionische Verbindung verwendet wird.
11. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass 2-60 g/l, vorzugsweise 10-40 g/l und insbesondere 15-25 g/l eines Netzmittels verwendet werden.
12. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass ein Carrier anwesend ist.
13. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass man zug- und druckempfindliche textile Flächengebilde kontinuierlich ausrüstet.
14. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Form aufgebrachte textile Gebilde oder Einzelfäden in Form von Endlosgarn, Strängen oder Kreuzspulen kontinuierlich ausrüstet.
15. Apparatur zur Durchführung des Verfahrens gemäss Ansprüchen bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus einer Imprägniervorrichtung und einer Fixiervorrichtung besteht, wobei die Fixiervorrichtung aus einem mindestens eine Haspel enthaltenden, für das Auffüllen mit Heissluft und/oder Dampf vorgesehenen Fixierraum besteht.
16. Apparatur nach Anspruch 15 zur kontinuierlichen Durchführung des Verfahrens gernäss Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Haspel eine Endlosschraube ist.
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- 30 - Caae 150-3361
17. Apparatur nach Anspruch 15 zur diskontinuierlichen Durchführung des Verfahrens gemäss Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Imprägniervorrichtung in die Haspel eingebaut und die Haspel mit einem Parallelbalken versehen ist.
18. Das gemäss Patentansprüchen 1 bis 14 ausgerüstete Textilmaterial.
Der Patentanwalt
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