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DE232185C - - Google Patents

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Publication number
DE232185C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pusher
car
pushing device
movement
wagons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT232185D
Other languages
English (en)
Publication of DE232185C publication Critical patent/DE232185C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B17/00Hoistway equipment
    • B66B17/14Applications of loading and unloading equipment
    • B66B17/16Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages
    • B66B17/20Applications of loading and unloading equipment for loading and unloading mining-hoist cars or cages by moving vehicles into, or out of, the cars or cages

Landscapes

  • Intermediate Stations On Conveyors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 5d. GRUPPE
PAUL MÜLLER in GLEIWITZ.
Wagenstoßvorrichtung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Juni 1910 ab.
Einen in Ruhe befindlichen Wagen in Gang zu setzen, erfordert eine größere Kraft, als ihn im Gange zu erhalten; eine häufige Wiederholung dieses Vorganges beansprucht eine bedeutende Leistung, wenn der Wagen ein größeres Gewicht besitzt; hierfür eine mechanische Kraft zu verwenden, ist die Aufgabe der Wagenstoß Vorrichtung. Sie soll· besonders Verwendung finden, um im Bergwerksbetrieb
ίο das Aufstoßen und Abziehen der Förderwagen auf und von den Förderschalen zu bewirken.
Fast in allen Fällen befinden sich im Schacht
zwei Trümmer, in denen abwechselnd die Förderschalen auf und ab gehen; von der am Füllort angekommenen Schale sind die leeren Wagen abzustoßen und an deren Stelle beladene zu stellen, während gleichzeitig von der auf der Hängebank angekommenen Schale die beladenen Wagen abzustoßen und leere Wagen aufzubringen sind. Diesem in den beiden Trümmern wechselnd eintretenden Vorgang entspricht ein solcher der Wagenstoßvorrichtung.
Zu diesem Zwecke befindet sich sowohl über Füllort- als auch über Hängebanksohle in mindestens 2 m Höhe ein aus U-Eisen angefertigter Rahmen α (Fig. 1), in welchem zwei Laufbahnen, mit den Mitten der Schachttrümmer übereinstimmend, vorgerichtet sind, in denen sich je ein zweiachsiger Wagen b mit einem daran befestigten, aus U-Eisen konstruierten Gestell g vor- und rückwärts bewegen kann.
Die Wagen b sind vermittels eines endlosen, über Rollen c geführten Drahtseiles d derart miteinander verbunden,. daß sich der eine am # Anfange seiner Laufbahn befindet, während der andere am Ende der seinigen seine Stellung hat, und sich beide Wagen beständig in umgekehrter Bewegungsrichtung befinden, sobald das Seil d hierzu Veranlassung bietet.
Die Bewegung erhält das Seil d durch eine der Seilrollen c, die mit einem Kegelräder-Wendegetriebe in Verbindung steht, das seinerseits durch Welle und Riemenscheibe f angetrieben werden kann.
Die Verbindung des Seiles d mit den Wagen b erfolgt durch einen in dem Gestell g gelagerten Winkelhebel i (Fig. 2), an dessen oberen Schenkel es befestigt ist; der andere Schenkel ist vermittels Gelenks mit dem Stößer h verbunden, durch den das Aufstoßen der Förderwagen auf die Förderschale erfolgen soll. Der obere Schenkel des Winkelhebels i erhält seine Hubbegrenzungen im Wagen b, so daß dieser nach erfolgtem Anschlag der diese Bewegung des Winkelhebels veranlaßt habenden Seilbewegung folgen muß. Es geht sonach der Bewegung des Wagens b mit Gestell g immer eine Drehung des Winkelhebels i voraus. Hierdurch wird erreicht, daß bei der Vorwärtsbewegung (in der Richtung nach dem Schacht), wie in Fig. 2 gezeichnet, der Stößer h aus dem Gestell i hervorragt, bei der Rückwärtsbewegung aber im Gestell verschwindet, so daß der vom Gestell bestrichene Raum in der Höhe, um den Weg des Stößers freier wird.
Der Arbeitsgang der Stoßvorrichtung ist sonach folgender.
Vor dem Schachttrum sind die auf die demnächst ankommende Förderschale aufzu-, stoßenden Förderwagen auf einem Gleis be-
reitgestellt. Die Stoßvorrichtung befindet sich am Anfang der Laufbahn, der Stößer h in seiner oberen Stellung. Die Bewegung beginnt ; der Stößer bewegt sich abwärts, der Wagen mit Gestell bewegt sich vorwärts, der Stößer trifft an den vor ihm stehenden Förderwagen, treibt ihn vor sich her und setzt ihn an Stelle der von ihm von der Schale gestoßenen Wagen.
ίο Gleichzeitig ist die auf der anderen Laufbahn befindliche Stoßvorrichtung aus ihrer Endstellung mit hochgehobenem Stößer in die Anfangsstellung zurückgekehrt, ohne mit den vor dem Schachttrum etwa bereits aufgefahrenen Förderwagen in Berührung zu kommen.
Die Betätigung der Stoßvorrichtung besteht lediglich in der Umstellung des Wendegetriebes, die vermittels eines Handhebels erfolgt, der in der Nähe des Schachtanschlägers angebracht ist. Dieser eine Mann genügt zur Erzielung eines wirtschaftlichen Vorteiles; erhöht wird dieser durch die leichte Anwendbarkeit der Stoßvorrichtung, ohne erhebliche
Änderungen an der bestehenden Schachtanlage zu erfordern.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Wagenstoßvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß ein über den Zuführungsgleisen der zu befördernden Wagen auf einer Laufbahn fahrendes oder gleitendes, mit einem Stößer versehenes Gestell die Beförderung der Wagen in einer beabsichtigten Richtung übernimmt, wobei der Stößer bei der Einleitung der Vorwärtsbewegung in seine Angriffstellung und nach vollendetem Arbeitshube in seine Höchstlage zurückgelegt wird, so daß das Arbeitsfeld unterhalb der Fahrbahn des Gestelles zur Aufstellung neuer Wagen wieder frei wird.
2. Eine Ausführungsform der Wagenstoßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung zweier nebeneinander liegender Gleise und Wagenreihen, welche wechselweise beschickt werden sollen, die Bewegung der nun erforderlichen beiden Stoßvorrichtungen so erfolgt, daß, wenn die erste sich vorwärts bewegt, die zweite zwangläufig in entgegengesetzter Richtung bewegt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT232185D Active DE232185C (de)

Publications (1)

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ID=492230

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DENDAT232185D Active DE232185C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE232185C (de)

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