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DE2321413A1 - Vorrichtung zum herstellen von profilteilen aus synthetischem material, insbesondere fuer rahmen von fenstern und tueren - Google Patents

Vorrichtung zum herstellen von profilteilen aus synthetischem material, insbesondere fuer rahmen von fenstern und tueren

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Publication number
DE2321413A1
DE2321413A1 DE19732321413 DE2321413A DE2321413A1 DE 2321413 A1 DE2321413 A1 DE 2321413A1 DE 19732321413 DE19732321413 DE 19732321413 DE 2321413 A DE2321413 A DE 2321413A DE 2321413 A1 DE2321413 A1 DE 2321413A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mold
shape
mould
face
synthetic material
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19732321413
Other languages
English (en)
Other versions
DE2321413C3 (de
DE2321413B2 (de
Inventor
Hans Keller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Keller & Kercher GmbH
Original Assignee
Keller & Kercher GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Keller & Kercher GmbH filed Critical Keller & Kercher GmbH
Priority to DE19732321413 priority Critical patent/DE2321413C3/de
Publication of DE2321413A1 publication Critical patent/DE2321413A1/de
Publication of DE2321413B2 publication Critical patent/DE2321413B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2321413C3 publication Critical patent/DE2321413C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D12/00Producing frames
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C33/00Moulds or cores; Details thereof or accessories therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Injection Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herstellen von Profilteilen aus synthetischem Material, insbesondere für Rahmen von Fenstern und Türen -Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen von Profilteilen aus synthetischem Material, insbesondere für Rahmen von Fenstern und Türen mit einer langgestreckten teilbaren Form, in welche das synthetische Material unter Druck eingebracht wird.
  • Beim Herstellen derartiger Profilteile ist es allgemein üblich, Herstellungsverfahren und entsprechende Vorrichtungen zu verwenden, die die Profilteile als Stangenprofile liefern. Aus diesen Stangenprofilen werden dann die Rahmen teile in den gewünschten Längen geschnitten. Es ist jedoch auch bekannt, bei der Herstellung von Rahmenteilen aus kunststoffummantelten Kernen diese Rahmenteile in Formen herzustellen, die auf die endgültige Länge des Rahmenteils eingestellt eingestellt sind. Dieses Herstellungrerfahren zeichnet sich durch den Vorteil aus, dass austauschbare Rahmenteile mit Rasterabmessungen herstellbar sind, die sich im Rahmen eines Baukastenprogramms zu Rahmen von Fenstern und Türen zusammensetzen lassen, wobei mit einer verhältnismässig geringen Anzahl unterschiedlich langer Rahmenteile sich sehr viele Rahmen unterschiedlicher Abmessungen durch Kombination herstellen lassen.
  • Für die Herstellung derartiger Rahmenteile mit einem kunststoffummantelten Kern wurden eine Vielzahl von Versuchen unternommen, um eine ideale Form zu schaffen, mit der die Herstellung der Rahmenteile sowohl bezAglich der gewünschten hohen Qualität als auch einer sehr wirtschaftlichen Herstellbarkeit möglich ist. In diesem Zusammenhang wurde in Erwägung gezogen, die Form aus mehreren Teilen aufzubauen, wobei die Deckfläche in Form eines von oben einfahrbaren Stempels und die Seitenflächen entweder seitlich verschiebbar oder seitlich wegklappbar ausgebildet sind. Eane derartige Form ist zwangsläufig an die Benutzung einer Presse gebunden, sodass die Herstellungsvorrichtung sehr aufwendig wird.
  • Ausserdem lassen sich mit einer solchen Form wegen der verhältnismässig langen Rüstzeiten keine Stückzahlen in einem solchen Umfang erzielen, dass die Herstellung die gewünschte Wirtschaftlichkeit gewährleistet. Es ist auch ohne weiteres vorstellbar, dass eine solche mehrfach teilbare Form selbst nur sehr kostenintensiv herzustellen ist, wodurch die Wirtschaftlichkeit weiter beeinträchtigt wird.
  • Für die wirtschaftliche Herstellung von derartigen Rahmen teilen ist es auch wichtige 4ass eine Vielzahl von Herstellungsvorrichtungen auf einer verhältnismässig kleinen Fläche untergebracht werden könnens da die Produktion von derartigen Rahmenteilen nur als Massenproduktion von etntereSse ist ist. Die Verwendung der erwähnten Pressen erweist sich in diesem Zusammenhang ebenfalls als nachteilig,.da sie ausser den an sich hohen Erstellungskosten auch einen verhRltnismässig grossen Flächenanteil in einem Produktionsraum in Anspruch nehmen.
  • Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde eine Vorrichtung zum Herstellen von Profilteilen aus synthetischem Material, insbesondere für Rahmenteile von Fenstern und Türen zu schaffen, bei der durch entsprechende Formgebung die Spritz- bzw. Pressform verhältnismässig einfach aufgebaut, leicht zu öffnen und zu schliessen und der fertiggestellte Profilteil leicht zu entnehmen ist. Ferner soll die Herstellungsvorrichtung nur einen verhältnismässig kleinen Flächenbedarf im Produktionsraum benötigen. Unabhängig davon soll die Form jedoch die Möglichkeit bieten, in einfacher Weise auf die Herstellung von Profilteilen unterschiedlicher Länge einstellbar zu sein, sodass mit ein und derselben Form alle Rahmenteile, z.B. für ein komplettes Baukastenprogramm von Fensterrahmen, herstellbar sind.
  • Eine Lösung dieser Aufgabe ergibt sich erfindungsgemäss dadurch, dass die Form an einer Stirnseite mit einer Gelenkverbindung versehen und scherenartig zu öffnen und zu schliessen ist.
  • Dabei ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass die in Längsrichtung verlaufende Trennlinie der Form auf der einen Seite durch die Kante zwischen der Deckfläche und der angrenzenden Seitenfläche, und auf der gegenüberliegenden Seite durch die Kante zwischen der Bodenfläche und der angrenzenden Seitenfläche verläuft.
  • Zur Zur Herstellung von Profilteilen bestimmter Länge ist ferner erfindungsgemäss vorgesehen, dass die Form auf beliebig einstellbare Formlinge verschiebbare bzw.
  • verstellbare Stirnflächenschieber aufweist.
  • Um eine Verdichtung des eingespritzten synthetischen Materials nach dem Einbringen zu ermöglichen, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass zumindest einer der Stirnflächenschieber zwischen einer der Profillänge zugeordneten Endstellung und einer zurückgezogenen Stellung verschiebbar ist, die während des Einbringens des synthetischen Materials eingenommen wird.
  • Zur Vermeidung eines Angusses, der ein Nachbearbeiten des aus der Form genommenen fertiggestellten Profilteiles erforderlich machen würde, ist ferner vorgesehen, dass einer der Stirnflächenschieber als Schliessschieber für die Einspritzöffnung der Form ausgebildet ist und diese in der vorderen Endstellung verschliesst. Es ist jedoch auch möglich, beide Stirnflächenschieber als Schliessschieber- auszubilden, wenn die Form an beiden Enden Einspritzöffnungen aufweist. Diese Schliessschieber sind nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung über einen Hebel mittels Hydraulikzylinder verschiebbar.
  • Zum Schliessen der Form ist ferner, nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgesehen, dass an einem Teil der scherenartig zu öffnenden und zu schliessenden Form eine Mehrzahl zweiarmiger Schliesshebel angebracht ist, mit welchen die Form in geschlossenem Zustand verriegelbar ist.
  • Zu diesem Zweck läuft nachieiner vorteilhaften Ausgestaltung ein hakenförmiges Ende der! Schliesshebel mit einer schrägen Ebene auf einen Vorsprung am anderen Teil der Form auf.
  • Um Um das öffnen der Form zu erleichtern, ist nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, dass zumindest ein Teil der Schliesshebel im Bereich der durch den einen Teil der Form verlaufenden Drehachsen einen exzentrischen Ansatz aufweisen, der beim öffnen der Schliesshebel auf eine Anschlagfläche am anderen Teil der Form aufläuft, um den die Schliesshebel tragenden Formteil von dem fertiggestellten Profilteil zu lösen und abzuheben.
  • Um das Herausnehmen des fertiggestellten Formteils aus der restlichen Form weiter zu erleichtern ist ferner vorgesehen, dass über die Länge der Form verteilt, von Hydraulikzylindern betätigte Auswurfvorrichtungen vorhanden sind.
  • Diese Auswurfvorrichtungen können nach einer besonderen Ausgestaltung aus Abschnitten der Bodenfläche bestehen, die mittels der Hydraulikzylinder anhebbar sind.
  • Um optimal günstigste Arbeitslagen sowohl beim Öffnen und Schliessen der Form, als auch beim Einbringen des synthetischen Materials einstellen zu können, ist nach einem weiteren Merkmal der Erfindung die Form aus einer etwa horizontalen, zum Öffnen und Schliessen vorgesehenen Lage in eine vertikale Lage schwenkbar, in welcher das synthetische Material in die Form einspritzbar bzw.
  • einfüllbar ist.
  • Mit einer derart ausgebildeten Herstellungsvorrichtung gemäss der Erfindung ergeben sich bei der Fertigung von Profilteilen aus synthetischem Material eine Vielzahl von Vorteilen, wovon die wesentlichsten in der verhältnismässig einfachen und preiswert herzustellenden Form zu sehen-sind, die im Rahmen einer sehr einfachen Apparatur für die Herstellung einer Vielzahl vonlunterschiedlichen Rahmenteilen eines Baukastensystems geeignet ist. Für die Hersteilungsvorrichtung vorrichtung wird in der Produktionsstätte nur ein verhEltnismgssig kleiner Flächenanteilbenötigt, sodass eine Vielzahl von Herstellungsvorrichtungen gleichzeitig nebeneinander aufgestellt werden können und eine Massenproduktion von Profilteilen gegebener Länge sehr wirtschaftlich möglich ist, da die Herstellungsvorrichtung selbst verhältnismässig preiswert zu erstellen ist und die zum Öffnen und Schliessen bzw. zum Herausnehmen der fertiggestellten Profilteile benötigte Zeit durch die bei der Betätigung der Form ineinandergreifenden Funktionsabläufe auf ein Minimum herabgedrückt werden kann. Die Herstellungsvorrichtung lässt sich sowohl für die Herstellung von Profilteilen mit Kern als auch von vollsynthetischen Profilteilen verwenden, wobei die Formgebung keine Schwierigkeiten mit sich bringt.
  • Die Die Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich weiter auch aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit den sowohl einzeln als auch in jeder beliebigen Kombination die Erfindung kennzeichnenden Ansprüchen und der Zeichnung. Es zeigen: Fig. 1 eine Vorrichtung zur Herstellung von Profilteilen gemäss der Erfindung in Seitenansicht, wobei die Vorrichtung eine beim Einführen des synthetischen Materials bevorzugte Stellung einnimmt; Fig. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung zur Herstellung von Profilteilen gemäss der Erfindung, in einer zum öffnen der Vorrichtung bevorzugten Stellung, wobei die Offenstellung strichpunktiert angedeutet ist; Fig. 3 eine Draufsicht auf die Vorrichtung gemss Fig. 2 in geschlossener Stellung; Fig. 4 einen Schnitt längS der Linie IV - IV der Fig. 1; Fig. 5 einen Teillängsschnitt durch die Form, aus dem der Schliessschieber in seiner Zuordnung zur Einspritzöffnung sowie eine Auswerfvorrichtung erkennbar ist.
  • In den einzelnen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen.
  • Die Vorrichtung zur Herstellung von Profilteilen umfasst ein Gestell 1, in dem ein Schwenkrahmen 2 im oberen Bereich um eine Schwenkachse 3 schwenkbar gelagert ist. Der Schwenkrahmen 2 ist als Halterung für eine längs teilbare Form 4 ausgebildet ausgebildet und mit dieser starr verbunden. Das der Schwenkachse 3 zugeordnete Lager an der Form 4 befindet sich vorzugsweise an einer Stelle im Schwerpunktsbereich des Schwenkrahmens und der mit ihm verbundenen Form, um das Schwenken der Form aus der horizontalen in die vertikale Lage und umgekehrt mit verhältnismässig geringem Kraftaufwand durchführen zu können.
  • Die Form 4 besteht aus einem unteren Träger 6 und einem oberen Träger 7, die in einem Gelenk 8 am einen Ende der Form aneinander angelenkt sind. Diese Träger 6 und 7 tragen die eigentlichen Formteile 9 und 10 und dienen ferner zur Erhöhung der Steifigkeit der Form. Die eigentlichen Formteile 9 und 10 sind langgestreckte, vorzugsweise winklig ausgebildete Elemente, die entsprechend der Formgebung der herzustellenden Profilteile gestaltet sind und ausserdem in Längsrichtung verlaufende und vorzugsweise mit Schrägflächen versehene Eingriffselemente umfassen, die beim scherenartigen Schliessen der Form in entsprechende Ausnehmungen am anderen Formteil eingreifen. Diese Eingriffselemente verlaufen in Längsrichtung entlang der Trennlinie der Form, und zwar vorzugsweise durch die Kante zwischen der Deckfläche und der angrenzenden Seitenfläche auf der einen Seite und die Kante zwischen der Bodenfläche und der angrenzenden Seitenfläche auf der anderen Seite.
  • Die eigentlichen Formteile können bezüglich ihrer Konstruktion auch aus mehr als zwei langgestreckten Elementen bestehen, jedoch sind diese derart miteinander und mit den Trägern zu verbinden, dass beim scherenartigen öffnen und Schliessen der Form die Trennlinie 11 möglichst an zwei diametral einander gegenüberliegenden Kanten oder Bereichen der eigentlichen Formteile verläuft.
  • Das offenen und Schliessen der Form erfolgt mit Hilfe eines vorzugsweise Hydraulikzylinders 15 der am Schwenkrahmen 2 drehbar drehbar gehaltert ist und mit seiner ausfahrbaren Kolbenstange 16 am oberen Träger 7 der Form 4 angreift. In Fig. 2 ist der Hydraulikzylinder 15 mit einer ausgefahrenen Kolbenstange 16 strichpunktiert zusammen mit dem scherenartig nach oben angehobenen oberen Teil der Form dargestellt.
  • Zum Verriegeln der geschlossenen Form und zum Anheben des oberen Teils der Form beim Öffnen ist ein Schliesszylinder 18 vorgesehen, der einseitig am oberen Träger' 7 gelagert ist. Zu diesem Zweck ist am oberen Träger eine Befestigungslasche 19 angeordnet. Ferner sind im Mittelbereich sowie dem Gelenk 8 gegenüberliegenden Bereich des oberen Trägers' 7 beiderseits Manschetten 20 angebracht, auf denen Schliesshehel 21 drehbar gelagert sind.
  • Diese als zweiarmige Hebel ausgebildeten Schliesshebel 21 sind mit ihrem einen Hebelarm an eine Verbindungsstange 22 angeschlossen, die ihrerseits mit einer Querstange 23 an der Kolbenstange des Schliesszylinders 18 befestigt ist.
  • Durch die Gelenkverbindungen zwischen der Kolbenstange des Schliesszylinders, der Querstange 23 und der Verbindungsstangen 22 sowie der Schliesshebel 21 können die einzelnen Schliesshebel gemeinsam durch eine entsprechende Betätigung des Schliesszylinders 18 in der einen bzw. anderen Richtung um ihre Drehachse geschwenkt werden.
  • Im Bereich der Manschetten 20 an dem oberen Träger sind am unteren Träger der Form ebenfalls Manschetten 24 vorgesehen, die jeweils einen seitlich abstehenden Bolzen 25 tragen. Beim Verschwenken des Schliesshebels in Schliessstellung greift ein hakenförmiges Ende 26 mit einer schrägen Ebene an dem Verriegelungsbolzen an und zieht den oberen Träger der Form gegen den unteren Träger, wobei in End-.stellung der Schliesshebel die Form fest verriegelt ist.
  • Im fnr- Bereich der Drehachse ist an den Schliesshehin jeweils ein exzentrischer Ansatz 27 vorgesehen. Dieser exzentrische Ansatz ist derart ausgebildet, dass er mit seinem kleinsten Radius in Schliessstellung der Schliesshebel über der als Anschlagfläche dienenden oberen Seite der Manschetten 24 zu liegen kommt. Beim Öffnen des Schliesshebels läuft die Exzenterfläche. auf die Anschlagfläche an den Manschetten 24 auf und hebt den oberen Teil der Form leicht vom unteren ab.
  • Damit lässt sich in sehr einfacher Weise die Haftung zwischen dem fertiggestellten Profilteil und der eigentlichen Formteile vorzugsweise dem oberen Formteil beseitigen. Nach dem Entriegeln der Form und dem Abheben des oberen Formteils durch die Schliesshebel lässt sich-die Form durch Ausfahren der Kolbenstange 16 mit Hilfe des Hydraulikzylinders 15 unbehindert öffnen..
  • Um den fertiggestellten .Profilteil leicht aus der Form herausnehmen zu können, sind ferner vorzugsweise an der Unterseite der Form, d.h. am unteren Träger 6, Ausw fvorrichtungen angebracht, die z.B. aus einem Hydraulikzylinder 28 bestehen, der mit seiner Kolbenstange 29 durch den unteren Träger und den unteren eigentlichen Formteil hindurch verfahren werden kann. Bei der in Fig. 5 dargestellten Version ist auf der Kolbenstange eine Platte 30 angeordnet, die im eingefahrenen Zustand der Kolbenstange eingefahren ist und einen Abschnitt der Bodenfläche der eigentlichen Form bildet. Durch die Verwendung einer solchen Platte 30 greift die zum Abheben des Formteiles benötigte Kraft verhältnismässig grossflächig an dem Profilteil an, sodass eine Beeinträchtigung selbst hochwertiger Oberflächen nicht zu befürchten ist.
  • Die Erfindung sieht ferner vor, dass die Stirnflächen der Form verschiebbar ausgebildet sind, um die Herstellungsvorrichtung vorrichtung zur Herstellung einer Vielzahl von Profilteilen unterschiedlicher Länge verwenden zu können. Zu diesem Zweck sind die Stirnflächen in Form von Stirnflächenschiebern 32 und 33 ausgebildet, die innerhalb der eigentlichen Formteile 9 und 10 in Längsrichtung der Form verschiebbar sind.
  • Zu diesem Zweck ist vorzugsweise der Stirnflächenschieber 32 an einer Justierstange 34 befestigt, die mit Hilfe eines Einstellelementes 35 eine Längsverschiebung des Stirnflächenschiebers zulässt, wobei dieser auf beliebige Positionen bzw.-bestimmte Positionen festgelegt werden kann. In seiner einfachsten Ausführung kann die Justierstange 34 eine Gewindestange sein, auf der eine an der Stirnseite der Form drehbar gehalterte Mutter als Einstellelement läuft.
  • In Fig. 5 ist ein weiterer Stirnflächenschieber 33 auf der Einspritzseite der Form dargestellt, der mit Hilfe eines zweiarmigen, am Schwenkrahmen 2 gehalterten Hebels 37 in der eigentlichen Form in Längsrichtung verschiebbar ist, Zu diesem Zweck greift die Kolbenstange 38 eines Hydraulikzylinders 39 an dem, dem Stirnflächenschieber 33 gegenüberliegenden Ende des Hebels 37 an und verstellt den Hebel entsprechend der gewünschten Eintauchtiefe, wobei der Stirnflächenschieber in der Regel zwischen einer der Profillänge des herzustellenden Profilteiles zugeordneten Endstellung und einer zurückgezogenen Stellung verschiebbar ist.
  • Da die Stirnflächenschieber die stirnseitige Begrenzung der eigentlichen Form darstellen, sind sie entsprechend der gewünschten stirnseitigen Ausgestaltung der herzustellenden Profilteile ausgebildet. Der Einfachheit halber ist in der Zeichnung eine glatte, schräg verlaufende Stirnfläche-dargestellt, sodass der hergestellte Profilteil an seinen - beiden beiden Enden eine glatte Gehrungsfläche aufweist. Es ist ohne weiteres vorstellbar, dass jedoch die Stirnflächenform beliebig ausgebildet sein kann, um beim Zusammenfügen der fertiggestellten Profilteile ineinandergreifende Vorsprünge und Ausnehmungen herstellen zu können.
  • Es sei auch darauf hingewiesen, dass die Stirnflächenschieber an beiden Stirnseiten mit Hilfe von Hydraulikzylindern zwischen jeweils einer der ProfilteillSnge zugeordneten Endstellung und einer zurückgeschobenen Stellung verschiebbar sein können, wobei die Endstellung jeweils erst nach dem Einführen des synthetischen Materials durch entsprechende Verschiebung der Stirnflächenschieber einnehmbar ist. Durch diese Ausgestaltung ist es möglich, nach dem Einführen des synthetischen Materials durch das Einfahren der Stirnflächenschieber das synthetische Material vor dem Aushärten in gewünschtem Umfang zu verdichten.
  • Die Einspritzöffnung 40 für die Form ist vorzugsweise im Bereich eines mittels eines Hydraulikzylinders verschiebbaren Stirnflächenschiebers, wie in Fig. 5 dargestellt, angeordnet. Bei diesem Aufbau wird das synthetische Material über eine Zuführung 41 einer Einspritzdüse 42 zugeführt und über die Einspritzöffnung 40 in die Form eingeleitet.
  • Dieses Einleiten des synthetischen Materials in die Form erfolgt in der zurückgezogenen Stellung des Stirnflächenschiebers 33. Nachdem die für die Herstellung des Profilteils benötigte Materialmenge eingeführt ist, wird der Stirnflächenschieber in seine vordere Endstellung verschoben-und gleitet dabei über die Einspritzöffnung 40 weg, womit einerseits eine Verdichtung des Profilteiles im Stirnflächenbereich erfolgt und andererseits die Einspritzöffnung verschlossen wird. Damit lässt sich verhindern hindern, dass sich an dem fertigen Profilteil ein Anguss befindet, der durch Nacharbeiten beseitigt werden muss.
  • Da erfahrungsgemäss das Nacharbeiten bei synthetischem Material auch nicht zu der gewünschten Qualität der Oberfläche führt, lässt sich durch das Verschliessen der Einspritzöffnung mit Hilfe des als Schliessschieber ausgebildeten Stirnflächenschiebers die Oberflächenqualität im Einspritzbereich des Profilteiles auf derselben Höhe wie an den übrigen Teilen halten.
  • Die voraus stehend beschriebene Erfindung bietet in vorteilhafter Weise eine Möglichkeit, Profilteile, insbesondere für Rahmen von Fenstern und Türen, mit einer einfachen Herstellungsvorrichtung in verhältnismässig kurzen Taktzeiten mit unterschiedlichen Längen derart herzustellen, dass diese Profilteile im Baukastensystem beliebig zusammensetzbar sind. Von besonderem Vorteil erweist sich die scherenartig zu öffnende und zu schliessende, sowie in Längsrichtung teilbare Form, wodurch einerseits die Herstellungsvorrichtung räumlich sehr gedrungen und verhältnismässig einfach aufgebaut und andererseits das Entnehmen des fertiggestellten Profilteiles aus der Form äusserst einfach zu bewerkstelligen ist. Durch die Schwenkbarkeit der Form wird ausserdem möglich, diese beim Herstellungsablauf jeweils in derjenigen Lage zu halten, die für den zugehörigen -Arbeitstakt am vorteilhaftesten ist.
  • Patentansprüche

Claims (12)

  1. P.a t e n t a n s p r il c h e 1. Vorrichtung zur Herstellung von Profilteilen aus synthetischem Material, insbesondere für Rahmen von-Fenstern und Türen, mit einer langgestreckten teilbaren Form, in welche das synthetische Material unter Druck eingebracht wird, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, dass die Form (4) an einer Stirnseite mit einer Gelenkverbindung (8) versehen und scherenartig zu öffnen und zu schliessen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch g e ke n n -z e i c h n e t, dass die in Längsrichtung verlaufende Trennlinie der Form vorzugsweise auf der einen Seite durch die Kante zwischen der Deckfläche und der angrenzenden Seitenfläche und auf der anderen gegenüberliegenden Seite durch die Kante zwischen der Bodenfläche und der angrenzenden Seitenfläche verläuft.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, dass die Form auf beliebig einstellbare Formlänge verschiebbare, bzw. verstellbare Stirnflächenschieber aufweist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, dass zumindest einer der Stirnflächenschieber zwischen einer, der Profillänge zugeordneten Endstellung und einer zurückgezogenen Stellung verschiebbar ist, in welcher sich der Stirnflächenschieber während des Einbringens des synthetischen Materials befindet.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, dass einer der Stirnflächenschieber als Schliessschieber für die Einspritzöffnung der Form ausgebildet ist und diese in der vorderen Endstillung verschliesst.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, dass der Schliessschieber über einen Hebel mittels eines Hydraulikzylinders verschiebbar ist.
  7. 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass an einem Teil (7) der scherenartig zu öffnenden und zu schliessenden Form eineMehrzahl von zweiarmigen Schliesshebeln (21) angebracht ist, mit welchen die Form in geschlossenem Zustand verriegelbar ist.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, dass zum Verriegeln der Form ein hakenformiges Ende der Schliesshebel mit einer schrägen Ebene auf einen Verriegelungsbolzen am anderen Teil (7) der Form aufläuft.
  9. 9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass zumindest ein Teil der Schliesshebel im Bereich der durch den einen Teil der Form verlaufenden Drehachse einen exzentrischen Ansatz aufweist, der beim öffnen der Schliesshebel auf die eine Anschagfläche am anderen Teil der Form aufläuft, um den die Schliesshebel tragenden Formteil von dem fertiggestellten Profilteil zu lösen und abzuheben.
  10. 10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass über die Länge der Form verteilt, vorzugsweise von Hydraulikzylindern betätigte Auswerfvorrichtungen (28, 29, 30) vorhanden sind.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , dass die Auswerfvorrichtungen Abschnitte der Boden£läche umfassen, die mittels vorzugsweise hydraulisch betätigter Zylinder anhebbar sind.
  12. 12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, dass die Form aus einer etwa horizontalen, zum Öffnen und Schliessen vorgesehenen Lage in eine etwa vertikale Lage schwenkbar ist, in welcher das synthetische Material in die Form einspritzbar bzw. einführbar ist.
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DE2321413B2 DE2321413B2 (de) 1979-03-08
DE2321413C3 DE2321413C3 (de) 1979-10-25

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