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DE2321379A1 - Selbstkompensierender stroemungsaufteiler fuer ein dampf-injektionssystem fuer gasturbinen - Google Patents

Selbstkompensierender stroemungsaufteiler fuer ein dampf-injektionssystem fuer gasturbinen

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DE2321379A1
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DE
Germany
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nozzle
flow
conduit means
injected
combustion
Prior art date
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Pending
Application number
DE2321379A
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English (en)
Inventor
Gordon Brooks Bailey
Jun Carl Frederick Wilhelm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/20Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products
    • F02C3/30Adding water, steam or other fluids for influencing combustion, e.g. to obtain cleaner exhaust gases
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C3/00Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid
    • F02C3/20Gas-turbine plants characterised by the use of combustion products as the working fluid using a special fuel, oxidant, or dilution fluid to generate the combustion products
    • F02C3/30Adding water, steam or other fluids for influencing combustion, e.g. to obtain cleaner exhaust gases
    • F02C3/305Increasing the power, speed, torque or efficiency of a gas turbine or the thrust of a turbojet engine by injecting or adding water, steam or other fluids

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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

Dr. rer. nar. Horst Schüler PATENTANWALT
2327379
6 Frankfurt/Main 1, den 26. April 1973 Niddastraße 52 WK./he.
Telefon (0611) 237220 Postscheck-Konto: 282420 Frankfurt/M.
Bank-Konto: 225/0389 Deutsche Bank AG, Frankfurt/M.
2357-51-GA-21S9
GENERAL ELECTRIC COMPANY
1 River Road Schenectady, N.Y./U.S.A.
Selbstkompensierender Strömungsaufteiler für ein Dampf-Injektionssystem für Gasturbinen
Die Erfindung betrifft allgemein Dampfinjektionssysteme für Gasturbinen, insbesondere einen selbstkompensierenden Strömungsaufteiler, um Dampf an zwei verschiedenen Punkten in dem Gasturbinenzyklus zuzuführen.
Es ist bekannt, daß V/asser oder Dampf in das Antriebsmittel einer Gasturbine injiziert werden können, um die Strömungsmasse zu erhöhen und dadurch den Leistungsausstoß zu steigern. Es ist eben-
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falls bekannt, daß begrenzte Mengen von Dampf, welche stromaufwärts von der Verbrennungsreaktionszone injiziert werden, den Anteil von Oxiden des Stickstoff, beispielsweise Distickstoffmonoxid und Stickstoffmonoxid verringern, welche beim Verbrennungsvorgang' erzeugt werden und nachstehend als NO bezeichnet werden, übermäßige Mengen von Dampf, welche vor oder in die Verbrennungsreak- . tionszone injiziert werden, können jedoch eine Verschlechterung des Verbrennungsvorgangs bewirken und den Wirkungsgrad der Verbrennung in der Gasturbine verringern.
Die Zuflußmengen von Dampf, welche in nutzvoller Weise zu dem Zyklus zur Steigerung der Leistung zugeführt werden können, ändern sich und können außerdem oberhalb des Mengenanteiles liegen, welcher zur Verringerung des NO -Gehaltes im Abgas der Turbine erforderlich ist. Dieser letztere Mengenzufluß von Dampf zur Verringerung des NO -Gehaltes sollte relativ konstant bleiben, bezogen auf seinen prozentualen Anteil am Gesamtluftstrom.
Es. ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein verbessertes Dampfinjektionssystem für eine Gasturbine zu schaffen, welches variierende Anteile einer Gesamtdampfmeηge sowohl für die Verringerung des NO -Gehaltes als auch für die Leistungssteigerung
einführt unter gleichzeitiger Beschränkung des für den ersteren Zweck zugeführten Dampfes zur Vermeidung einer Verschlechterung des Verbrennungsprozesses. -
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht allgemein darin, einen verbesserten selbstkompensierenden' Strömungsauf teiler zu schaffen, v/elcher den Anteil einer stromaufwärts von einem Prozeß zugeführten Strömung begrenzt und trotzdem eine Variation der Strömung zu einem beträchtlichen Ausmaße gestattet, die stromabwärts von dem Prozeß zugeführt wird.
Eine weitere Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Pampfinjektionssystem für eine Gasturbine zu schaffen, das einen begrenzten
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konstanten prozentualen Anteil der Dampfzuflußmenge zur Luftzuflußmenge zwecks Verminderung des NO -Gehaltes und einen variablen prozentualen Anteil der Dampfzuflußmenge für die Leistungssteigerung zuführt.
Kurz gesagt,umfaßt die Erfindung die Zuführung eines primären und sekundären proportionierten Zustroms des eingebrachten fließfähigen Mediums -zu einem fließfähigen Medium des Arbeitsvorganges.
- aufgeteilt Der sekundäre Zustrom wird in zwei Anteile /durch Aufspalten des injizierten Strahls des fließfähigen Mittels in zwei Teile, von denen ein Teil an dem Prozeß im Bypass vorbeigeführt wird. Je größer die Gesamtzuflußmenge des eingebrachten fließfähigen Mediums ist, desto größer ist der Anteil, welcher im Bypass zu dem Prozeß geführt wird.
Ein besseres Verständnis der praktischen Durchführung und weiterer Aufgaben und Vorteile der Erfindung ergibt sich aus der nachstehenden Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen im Zusammenhang mit den Abbildungen.
Pig. 1 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung, teilweise im Schnitt, für die Verbrennungskammer einer Gasturbine .
Die Fig. 2a, 2b und 2c sind vereinfachte schematische Darstellungen einer Dampfinjektion düse bei Bedingungen für geringe, mittlere und hohe Zuflußmengen_.
Fig. 3 ist ein vereinfachtes Schema zur Darstellung der Arbeitsweise einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 4 ist eine Kurvendarstellung und zeigt ein typisches Zeitprogramm für die Dampfinjektion bei einer Gasturbine.
Figur 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. Eine
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typische Brennkammer oder Verbrennungskammer für die Verwendung in einer Gasturbine ist allgemein bei 1 dargestellt. Die Brennkammer 1 ist hier eine Brennkammer des Typs, bei dem verdichtete Luft vom nicht gezeigten Verdichter in einem gegenläufigen Strom gerichtet ist. Der gegenläufige Strom für eine solche Brennkammer ist an sich bekannt und ergibt den Vorteil einer Erhitzung der verdichteten Luft vor ihrer Verwendung im Verbrennungsprozeß.
Die Brennkammer 1 besteht aus einem allgemein zylindrischen äußeren Gehäuse 2, an dem das Gehäuse 3 befestigt ist. Das Gehäuse 3 seinerseits steht in Verbindung mit dem nicht gezeigten Turbinenabschnitt. Die Endabdeckung 4 des äußeren Gehäuses verschließt das Ende des äußeren Gehäuses 2 entgegengesetzt dem Gehäuse 3, so daß das Volumen, im Innern des äußeren Gehäuses 2 gegenüber der Atmosphäre verschlossen ist. Eine Brennkammerverkleidung oder Brennerverkleidung 5 verläuft allgemein in axialer Richtung und allgemein koaxial zum äußeren Gehäuse 2. Wie an sich bekannt, liegt die Verbrennungsreaktionszone 6, in welcher der Verbrennungsprozeß in einem arbeitenden Brenner für Gasturbinen erfolgt, am Kopfende im Innern der Auskleidung 5· Vor dem weiteren Durchgang der heißen Verbrennungsprodukte durch die zylindrische Auskleidung 5 werden sie mit Verdünnungsluft temperiert. Sie erreichen dann die Übergangsverkleidung 7, welche die temperierten Verbrennungsprodukte zur Einlaßdüse der nicht gezeigten ersten Turbinenstufe leitet. Ein ringförmiger "Luftraum umgibt die Verkleidungen 5 und 7, um die Strömung der verdichteten Luft aufzunehmen.
Eine Endkappe 9 für die Verkelidung verschließt allgemein das Ende der Verkleidung 5 in Richtung der Endabdeckung 2J des äußeren Gehäuses 2 und nimmt die allgemein bei 10 angedeutete Brennstoffdüse auf. Die Endkappe 9 der Verkleidung besitzt allgemein die Form eines Kegelstumpfes, dessen Oberteil die Brennstoffdüsenanordnung 10 aufnimmt. Eine Luftverwirbelungsanordnung ist
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an der Kappe 9 befestigt; sie kann jedoch auch an der Brennstoffdüse angebracht sein. Als Brennstoffdüsenanordnung 10 kann eine Brennstoffdüse irgendeines geeigneten bekannten Typs verwendet werden, welche in dem Kopfende der Verkleidung 5 und insbesondere der Endkappe 9 angeordnet werden kann. Die Brennstoffdüse 10 besteht dabei aus einem Typ, welcher in der Lage ist,' Kohlenwasserstoff-Brennstoffe zu verstäuben. Die Brennstoffdüse 10 kann eine Düse des Luftzerstäubertyps ; oder des Druckzerstäubertyps sein oder alternativ hierzu eine Düse, welche zur Einführung von gasförmigem Brennstoff eingerichtet ist.
Es ist an sich bekannt, daß die Verkleidungen von Brennkammern mit im Abstand angeordneten Löchern versehen sind, durch die dort Luft eintreten kann, welche die Verbrennung unterhält und ebenfalls die Verbrennungsprodukte abkühlt und verdünnt.
Wie in Figur 1 angedeutet, sind zwei Reihen solcher Löcher für Verbrennungsluft vorgesehen. Eine erste Reihe 12 besteht aus 8 öffnungen, die am Umfang im Abstand auf der Verkleidung 5 angebracht sind. Eine zweite Reihe 14 besteht ebenfalls aus 8 Löchern, welche am Umfang im Abstand auf der Verkleidung 5 angebracht sind. Die Reihen 12 und 14 befinden sich innerhalb der Verbrennungsreaktionszone 6.
Anschließend an die Reihe von öffnungen 14 befindet sich stromabwärts in Beziehung zur Strömung der Verbrennungsprodukte in axialer Richtung der "thermische Aufweichungs"-Bereich der Auskleidung 5 ("thermal soaking region"). Dieser ist mit 15 auf der Figur 1 bezeichnet. Dieser Bereich 15 ist verschlossen, da über diesem axialen Längenabschnitt der Auskleidung 5 keine großen am Umfang verteilten Öffnungen vorhanden sind. Es sind jedoch über die ganze.Länge der Verkleidung 5 Schlitze oder Jalousien für Kühlluft für das Metall angeordnet; sie sind jedoch wegen der Klarheit der Zeichnung nicht wiedergegeben. Diese
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Sehlitze werden zur Kühlung der Verkleidung 5 verwendet und die dort eintretende Luft trägt nicht in irgendeinem bedeutungsvollen Ausmaße zu dem Verbrennungsprozeß bei.
Am Ende des "thermischen. Aufweichbereiches" 15 sind eine Vielzahl von Luftöffnungen 16 am Umfang im Abstand angebracht und dienen zur Temperierung. Die verwendete Größe und Zahl dieser Luftöffnungen 16 zur Temperierung ist abhängig von der Menge der Temperierungsluft, welche zu den Verbrennungsprodukten bei ihrem Austritt aus dem Bereich 15 zugefügt werden soll. Der Temperierungsbereich der Verkleidung 5 ist in Figur 1 mit 18 bezeichnet und erstreckt sich allgemein von den Luftöffnungen 16 für die Temperierung zu der Düsenmündung für die erste Stufe. Der Zweck dieser Luftöffnungen 16 für die Temperierung besteht darin, einen Teil der verdichteten Luft einzulassen, welcher relativ kühl ist im Vergleich mit den heißen Verbrennungsprodukten und zur Temperierung der Verbrennungsprodukte vor dem Eintritt des Gesamtgemisches von Luft und Verbrennungsprodukten in die Einlaßdüse der ersten Stufe dient. Die Temperierungsöffnungen 16 sind groß genug, um ein ausreichendes Eindringen der kühleren Temperierungsluft in die Verbrennungsprodukte zu gestatten, so daß die erwünschte Turbineneinlaßtemperatur für die erste Stufe erreicht wird. -
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist ein Rohr 19 mit einer Dampfquelle verbunden und wird in das Brennergehäuse 2 eingeführt und verzweigt sich zur Versorgung einer ersten festen Düse 20 und einer zweiten festen Düse 21. Die Düse 20 ist so angeordnet, daß sie einen Primärdampfstrom in den ringförmigen Raum 8 abgibt, welcher vom Verdichter abgegebene Luft enthält und stromaufwärts von der Verbrennungsreaktionszöne 6 liegt. Die Düsen 20 in einer tatsächlich ausgeführten Turbine können dabei so angeordnet werden, daß sie auch eine gewisse Kühlung des heißen Übergangsteils 7 ergeben.
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Eine sekundäre Düse 21 ist radial auswärts gelegen von einer Temperierungsluftöffnung 16 und im wesentlichen koaxial zu derselben angeordnet. Ähnliche sekundäre Düsen 21 sind um den Umfang der Auskleidung herum verteilt, wobei je eine dieser Düsen für jede der Temperierungsluftoffnungen l6 vorgesehen ist.
Selbstverständlich ist die Zeichnung schematisch ausgeführt und in der praktischen Ausführung wird ein geeignetes Verteilerstück für die Zuführung zur Versorgung der Vielzahl von Primärdüsen 20 und Sekundärdüsen 21 benötigt, da gewöhnlich in einer Gasturbine mehrere Brennkammern verwendet werden. Beispielsweise können in einer typischen großen Einheit bis zu 10 Primärdüsen und 1IO Sekundärdüsen vorhanden und auf die 10 Brennkammern in ähnlicher Weise aufgeteilt sein, wie dies für eine einzige Brennkammer in Figur 1 dargestellt ist.
Die Sekundärdüse 21 erfüllt im Zusammenwirken mit den öffnungen in der Verkleidung 5 die Punktion eines Strömungsaufteilers. Die : Figuren 2a, 2b und 2c zeigen den Vorgang der Aufteilung der Strömung bei niedrigen bzw. mittleren bzw. großen Dampfströmungsmengen. In Figur 2a wird Dampf mit niedriger Strömungsgeschwindigkeit durch die hereinkommende Luft vollständig in den ringförmigen Luftraum 8 abgelenkt, so daß kein Dampf durch die öffnungen 16 strömt. In Fig. 2b wird ein mittlerer Dampfzufluß' in zwei Teile aufgeteilt durch die Kante der öffnung 16. Ein Teil verläuft dabei im Innern des ringförmigen Luftrahmens 8 in Richtung der Verbrennungsreaktionszone 6 und der andere Teil tritt in das Innere der Auskleidung 5 stromabwärts von der Reaktionszone 6 ein. In Fig. 2c bewirkt die hohe Zuflußmenge des Dampfes, daß fast der gesamte Dampf durch die öffnung l6 in die Auskleidung 1S strömt und dabei an dem Ringraum 8 im Bypass vorbei strömt.
Es ist zu beachten, daß die effektive Strömung zu den Düsen 20, bezogen auf die effektive Strömung zu den Düsen 21^ dadurch proportioniert wird, daß entweder die relativen Abmessungen der
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Rohre eingestellt werden oder daß Düsen zur Strömungsbehinderung verwendet werden.
Ein besseres Verständnis der Arbeitsweise der Erfindung ergibt sich im Zusammenhang mit pig. 3> welche eine vereinfachte Ausführung des Systems zeigt. Die Verbrennungsreaktionszone ist durch einen Block 6' dargestellt und die primäre Düse ist bei 20' und die sekundäre Düse bei 21' symbolisch dargestellt. Die Bohrung zur Aufteilung der Strömung ist bei 16' symbolisch wiedergegeben.
Ein primärer Strom des fließfähigen Mittels A verläßt die Primärdüse 20' und strömt in Richtung des VerbrennungsVorgangs 6' mit einer Strömungsgeschwindigkeit proportional zur am Einlaß 19' eintretenden Strömungsgeschwindigkeit.
Eine sekundäre Strömung von der Düse 21' wird durch die öffnung 16' aufgeteilt in eine Strömung B, welche in den Verbrennungsprozeß eintritt und eine Strömung C, welche an dem Verbrennungsprozeß im Bypass vorbeiströmt und in demOesamtstrom aufwärts vom Verbrennungsprozeß eintritt und sich mit diesem erneut vereinigt.
In einem bestimmten Beispiel, welches jedoch nicht zur Beschränkung sondern lediglich zur Veranschaulichung angeführt wird, sind die Düsen 20', 21' oder die sie versorgenden Kanäle so proportioniert, daß sie 5/16 bzw. 11/16 der gesamten bei 19 eintretenden Strömung durchlassen. Die Kurve der Fig. 4 veranschaulicht das Ergebnis dieser Proportionierung. Die Strömung A von der Düse 20' steigt linear an in Form eines prozentualen Anteils des Gesamtluftstroms mit der Vergrößerung des Dampfzustroms in den Einlaß 19'. Die Strömung B steigt bei niedrigen .Durchflußgeschwindigkeiten (s. Fig. 2a) ebenfalls linear an, jedoch in größerer Menge bestimmt durch die relativen Durchflußquerschnitte der Düsen 20», 21·. .
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Mit der Einstellung einer mittleren Dampfzuflußmenge (s. Fig. 2b) beginnt eine Verminderung der Strömung B und die Strömung C beginnt und verläuft in einem Bereich stromabwärts von dem Verbrennungsprozeß 6'. Dabei sind der Abstand der Sekundärdüse 21·, die Abmessungen der öffnung 16' und die relativen Strömungen zu der Düse 20', 21' so gewählt, daß sich die Strömung B mit der gleichen Geschwindigkeit verringert, wie die Strömung A gesteigert wird. Daher ist nach dem Erreichen des gewünschten festgelegten prozentualen Anteils der Strömung die Summe der Ströme A und B in dem Verbrennungsvorgang 6' konstant, wie dies durch die Kurve angedeutet ist. Diese Strömung zur Verbrennungsreaktionszone ist in dem gezeigten Beispiel auf 5 % des Gesamtluftstroms begrenzt.
Die Ströme A und B vereinigen sich nach dem Durchgang durch den Verbrennungsprozeß 6' wieder mit der zusätzlichen Strömung C stromabwärts vom Verbrennungsprozeß. Der Gesamtstrom A *· B + C ist daher verfügbar für die Leistungssteigerung der Turbine gemäß der Kurvendarstellung. Gewünschtenfalls kann dieser Gesamtstrom auf einen erwünschten Anteil des Luftstroms begrenzt werden, beispielsweise auf 16 % des Luftstroms gemäß anderen Beschränkungen des Betriebs der Gasturbine.
Vorstehend wurde eine verbesserte selbst kompensierende Einrichtung zur Strömungsaufteilung beschrieben, welche die in die Verbrennungsreaktions zone strömende Dampfmenge auf einen festen Anteil des gesamten Stroms beschränkt und gleichzeitig die Gesamtmenge ohne Rücksicht auf die Begrenzung variiert, welche dem Zyklus zugeführt wird. Obwohl die Strömungsaufteilung vorstehend im besonderen in ihrer Anwendung auf den Verbrennungsvorgang einer Gasturbine beschrieben wurde, ist ersichtlich, daß die Erfindung in gleicher Weise auf jede Art von Prozeß anwendbar ist, wo ein injiziertes fließfähiges Medium zu einem anderen fließ-
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fähigen Medium für den Arbeitsprozeß zugeführt wird und wo es erwünscht ist, die stromaufwärts von dem Prozeß eingebrachte Strömungsmenge zu begrenzen bei gleichzeitiger Zuführung des eingeführten Strömungsmittels in das Arbeitsmittel stromabwärts von dem Prozeß.
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Claims (2)

Patentansprüche
1. Selbstkompensierender Strömungsaufteiler zur Zufügung eines ""■"' eingebrachten fließfähigen Mittels zu einem Arbeitsmittel, das zuerst in Richtung auf einen Prozeß strömt und dann von dem Prozeß abströmt, dadurch gekennzeichnet, daß er umfaßt:
eine erste Leitungseinrichtung zur Leitung des fließfähigen Mittels für den Prozeß zu dem Prozeß, eine zweite Leitungseinrichtung zur Ableitung des fließfähigen Mittels für den Prozeß von dem Prozeß, eine dritte Leitungseinrichtung, die mit einer Quelle für das injizierte fließfähige Mittel verbunden ist, eine primäre feste Düse, die mit der dritten Leitungseinrichtung verbunden ist zum Ausstoß in die erste Leitung, eine sekundäre feste Düse, die ebenfalls mit der dritten Leitungseinrichtung verbunden ist und zur Aufteilung des· injizierten von ihr ausströmenden fließfähigen Mittels zwischen der ersten und zweiten Leitungseinrichtung in bestimmten Verhältnissen angeordnet und eingerichtet ist, welche durch die Strömungsmenge von der sekundären Düse bestimmt sind.
2. Strömungsaufteilung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine öffnung zur Strömungsverbindung zwischen der ersten und zweiten Leitungseinrichtung vorhanden ist und daß die sekundäre Düse so angeordnet ist, daß sie in die erste Leitungseinrichtung austritt und im Abstand von derselben/diese öffnung gerichtet ist.
5* Strömungsaufteilung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die primäre Düse, die sekundäre Düse und die öffnung so proportioniert sind, daß die Verminderungsgeschwindigkeit der Strömung des in die erste Leitungseinrichtung injizierten fließfähigen Mittels von der zweiten Düse gleich der Steigerungsgeschwindigkeit der Strömung für das fließfähige Mittel ist, welches aus der Primär-
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düse in die Leitungseinrichtung injiziert ist mit der Steigerung der Gesamtzuflußmenge des injizierten Strömungsmittels.
Stromungsaufteilung nach einem der Ansprüche i bis 3S dadurch gekennzeichnet,, daß das erste injizierte fließfähige Mittel ein Dampf ist9 der geeignet ist zur Injektion in den Verbrennungsprozeß einer Gasturbine,-wobei die erste Leitungseinrichtung ein längliches Gehäuse (2) um eine Brennerverkleidung (5) ist und die zweite Leitungseinrichtung diese Verkleidung (5) ist und die Primärdüse eine feste Dampfdüse (21) zum Austritt in dieses Gehäuse (2) ist und die Sekundärdüse eine feste Dampfdüse (2Θ) sum Austritt in Richtung einer öffnung (16) der Verkleidung (5) ist.
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DE2321379A 1972-05-01 1973-04-27 Selbstkompensierender stroemungsaufteiler fuer ein dampf-injektionssystem fuer gasturbinen Pending DE2321379A1 (de)

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