DE2321230C2 - System zum Übertragen breitbandiger Tonsignale - Google Patents
System zum Übertragen breitbandiger TonsignaleInfo
- Publication number
- DE2321230C2 DE2321230C2 DE19732321230 DE2321230A DE2321230C2 DE 2321230 C2 DE2321230 C2 DE 2321230C2 DE 19732321230 DE19732321230 DE 19732321230 DE 2321230 A DE2321230 A DE 2321230A DE 2321230 C2 DE2321230 C2 DE 2321230C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- signal
- pilot signal
- frequency
- flip
- baseband
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 230000005236 sound signal Effects 0.000 title claims description 8
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 11
- 238000002360 preparation method Methods 0.000 claims description 2
- 230000010363 phase shift Effects 0.000 claims 1
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 description 6
- 101150087426 Gnal gene Proteins 0.000 description 1
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 1
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 1
- 238000005562 fading Methods 0.000 description 1
- 230000006870 function Effects 0.000 description 1
- 230000000873 masking effect Effects 0.000 description 1
- 230000015654 memory Effects 0.000 description 1
- 230000001360 synchronised effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
- H04B1/66—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission for reducing bandwidth of signals; for improving efficiency of transmission
- H04B1/667—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission for reducing bandwidth of signals; for improving efficiency of transmission using a division in frequency subbands
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10L—SPEECH ANALYSIS TECHNIQUES OR SPEECH SYNTHESIS; SPEECH RECOGNITION; SPEECH OR VOICE PROCESSING TECHNIQUES; SPEECH OR AUDIO CODING OR DECODING
- G10L19/00—Speech or audio signals analysis-synthesis techniques for redundancy reduction, e.g. in vocoders; Coding or decoding of speech or audio signals, using source filter models or psychoacoustic analysis
- G10L19/02—Speech or audio signals analysis-synthesis techniques for redundancy reduction, e.g. in vocoders; Coding or decoding of speech or audio signals, using source filter models or psychoacoustic analysis using spectral analysis, e.g. transform vocoders or subband vocoders
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10L—SPEECH ANALYSIS TECHNIQUES OR SPEECH SYNTHESIS; SPEECH RECOGNITION; SPEECH OR VOICE PROCESSING TECHNIQUES; SPEECH OR AUDIO CODING OR DECODING
- G10L21/00—Speech or voice signal processing techniques to produce another audible or non-audible signal, e.g. visual or tactile, in order to modify its quality or its intelligibility
- G10L21/02—Speech enhancement, e.g. noise reduction or echo cancellation
- G10L21/038—Speech enhancement, e.g. noise reduction or echo cancellation using band spreading techniques
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Audiology, Speech & Language Pathology (AREA)
- Computational Linguistics (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Human Computer Interaction (AREA)
- Acoustics & Sound (AREA)
- Multimedia (AREA)
- Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Quality & Reliability (AREA)
- Circuits Of Receivers In General (AREA)
- Transmitters (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein System zum Übertragen breitbandiger Tonsignale nach dem Oberbegriff vom
Einem solchen System entsprechende Übertragungseinrichtungen sind auch als Basisband-Vocoder bekannt
(vgl. E. Hölzler und D. Thierbach: »Nachrichtenübertragung«,
Springer-Verlag, Berlin, 1967, SS. 331 und 332
und M. R. Schrooder und E. E. David: »A vocoder for
transmitting 10 kc/s speech over a 3,5 kc/s channel«.
Zeitschrift ACUSTIKA, Band 10 (1960), SS. 35 bis 43). Bei derartigen Übertragungssystemen wird die Information
über die Augenblickswerte der Energieverteilung mit Hilfe von Pilotfrequenzen zur Empfangsstelle
übertragen. Ganz gleich, wie die Übertragung der Informationen erfolgt, im frequenzmultiplex mittels jedem
Teilbereich zugeordneter Pilotfrequenzen oder mittels einer Pilotfrequenz, der im Zeitmultiplex die Informationen
sequentiell aufmoduliert werden, auf der Wiedergabeseite werden diese Pilotfrequenzen durch ein Tiefpaßfilter,
das nur das Basisband durchläßt, für das Gehör unterdrückt und nur die aus diesen Pilotfrequenzen
abgeleiteten Ersatzsignale dem Basisband wieder zugesetzt.
Werden nun solche Basisband-Vocoder in einem Fernsprechnetz oder zur Modulation eines Rundfunksignals
eingesetzt, um eine breitbandigere Übertragung zwischen den mit diesen Einrichtungen ausgerüsteten
Stellen zu ermöglichen, so ist erforderSich, daß nicht mit
Vocodereinrichtungen ausgerüstete Empfangsstellen wenigstens das Basisband ungestört empfangen können.
Da sie keine Filter zur Unterdrückung der Pilotsignale enthalten, machen sich bei ihnen diese als störende
Pfeiftöne bemerkbar. Ähnlich wie beim Stereorundfunk muß deshalb auch hier eine entsprechende Kompatibilität
gegeben sein, d. h. ältere, nicht mit den Vocodereinrichtungen ausgerüstete Empfänger müssen die Sendungen
eines Basisbaüdvocoders ungestört empfangen können, wenn bei ihnen auch keine breitbandige Übertragung
erfolgt und nur das Basisband hörbar ist.
Durch das Hauptpatent 23 09 987 werden die bekannten Basisband-Vocoder derart verbessert, daß die von
einer mit einem solchen Vocoder ausgerüstete Sendestelle ausgehenden Signale nicht nur mit der gewünschten
Übertragungsbandbreite vom Empfangsteil, das ebenfalls mit Vocodereinrichtungen ausgerüstet ist,
empfangen werden können, sondern daß auch konventionelle Empfangseinrichtungen diese Sendungen mit
der bei ihnen üblichen Qualität (3,4 kHz beim Fernsprechen und etwa '/j Senderabstand beim Rundfunk) einwandfrei
empfangen können. Die erforderliche Kompatibilität ist also gegeben.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugründe, ein System der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem auch in der Vocodereinrichtung empfangene sehr schwache Synchronisiersignale einwandfrei ausgewertet werden können.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugründe, ein System der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem auch in der Vocodereinrichtung empfangene sehr schwache Synchronisiersignale einwandfrei ausgewertet werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das in dem Patentanspruch 1 gekennzeichnete System zum
Obertragen breitbandiger Tonsignale gelöst
Schaltungstechnisch sehr einfach zu realisieren ist das System nach Anspruch 2.
Die Erfindung wird anschließend in Zusammenhang mit den in F i g. 1 und F i g. 2 gezeigten Ausführungsbeispielen
erläutert
An der Eingangsklemme 22 steht das übermittelte
Gesamtsignal an, las aus dem direkt übermittelter. Tonsignal des unteren Frequenzbereiches und dem Pilotsignal
besteht, das mit den Amplitudeninformationen der Teilbereiche des oberen Frequenzbereiches moduliert
ist und das um den Faktor P gegenüber dem Tonsignal des unteren Frequenzbereiches abgesenkt ist und das
das Synchronisiersignal beinhaltet, dessen Amplitude sehr klein gegenüber der möglichen Maximalamplitude
des Gesamtpilotsignals ist Seine Frequenz entspricht der halben Wiederholfrequenz der sequentiellen Übermittlung
der Amplitudeninformationen.
Die Einrichtung zur Wiedergabe besitzt einen Bandpaß 24, der nur den Frequenzbereich des Piiotsignals
durchläßt und dem ein regelbarer Verstärker L'Jl und
ein Demodulator 25 nachgeschaltet ist Die demodulierte Folge der Amplitudeninformationen wird dem rotierenden
Schalter 27 zugeführt, von dessen »Kontakten« die den einzelnen Zeitkanälen zugeordneten Lautstärkeinformationen
entnommen und den Speicherkondensatoren 28, 29 und 30 und weiteren nicht dargestellten
Speicherkondensatoren zugeführt werden. Von den Speicherkondensatoren werden die Lautstärkeinformationen
der einzelnen Kanäle an die Modulatoren 31,32, 33 und folgende abgegeben, die ihrerseits die Signale
der Oszillatoren 34, 35 und 36, welche die Ersatzfrequenzen für den jeweiligen Teilbereich erzeugen, modulieren.
371 ist die Summierschaltung, mit der die lautstärkegesteuerten Ersatzsignale addiert werden.
Die so addierten Ersatzsignale werden über einen steuerbaren Schalter 563 einer weiteren Additionsschaltung
564 zugeführt, in der die Ersatzsignale mit dem direkt übermittelten Signal des unteren Frequenzbereiches
addiert werden. Das Signal, das zu dem Lautsprecher 42 gelangt, enthält auch das Pilotsignal. Da voraussetzungsgemäß
das Pilotsignal jedoch infolge der Absenkung um den Faktor fund der Ausnutzung des Verdeckungseffektes
unhörbar ist, braucht es nicht durch ein Filter elimiert werden. Der rotierende Schalter 27
wird von einem Taktgenerator 55 angesteuert, der die Schrittfrequenz des rotierenden Schalters 27 bestimmt.
Nach π Schritten hat der rotierende Schalter 27 einen
Umlauf durchgeführt. Mit dem Frequenzteiler 54, der
einen Teilungifaktor-r— besitzt, wird die Taktfrequenz
heruntergeteilt und die so gewonnene Spannung einem multiplikativen Mischer 53 zugeführt, mit dem das von
54 kommende Signal mit dem demodulierten Pilotsignal in der Phase verglichen wird. Die Ausgangsspannung
des multiplikativen Mischers 53 durchläuft ein sehr schmalbandiges Tiefpaßfilter 56 mit z. B. 0,r<
Hz Bandbreite. Durch diesen in dem multiplikativen Mischer 53 durchgeführten Phasenvergleich zwischen dem heruntergeteilten
Signal und dem in dem Pilotsignal enthaltenen Synchronisiersignal entsteht am Ausgang des Tiefpaßfilters
56 eine phasenabhängige Regelspannung, die zur Frequenznachstimmung des Taktgenerators 55 verwendet
wird. Die in dem Pilotsignal enthaltene Hauptnachricht, die relativ zum Synchronisiersigna! eine wesentlich
größere Amplitude "ilat, fällt bei dieser Verarbeitung
infolge der multiplikativen Mischung mit einem Referenzsignal mit halber Wiederholfrequenz und wegen
der geringen Bandbreite des Tiefpaßfilters 56 heraus.
Die Regelsteilheit der Synchronisation muß so groß sein, daß bei allen vorkommenden Frequenzabweichungen
zwischen Ausgangssignal des Frequenzteilers 54 und der Frequenz des Synchronisiersignals, die Phasenabweichung
im synchronisierten Zustand so gering ist, daß die Zuordnung der einzelnen Kanäle durch den rotierenden
Schalter auf der Empfängerseite mit der entsprechenden Zuordnung auf der Senderseite übereinstimmt
V/erden z. B. 12 Kanäle übertragen, so tritt bei einer Phasenabweichung von 360° : 12 = 30° eine Fehlzuordnung
von einem Kanal ein. Die Phasenabweichung bei der Synchronisation sollte daher zweckmäßig
nicht mehr als ± 10° betragen. Darüber hinaus soll der Synchronisierbereich symmetrisch sein, d. h. der Fang-
und Haltebereich sollte bei Frequenzabweichungen nach beiden Richtungen etwa gleich groß sein.
Vom Taktgenerator 55 wird ein weiterer Frequenzteiler 541 angesteuert der ebenfalls de*. Teilungsfaktor
-7— hat dessen Ausgangsspannung jedoch gegenüber der
zn
Ausgangsspannung des ersten Frequenzteilers immer um 90° vor- bzw. nacheilt Wie dies praktisch realisiert
wird, wird in F i g. 2 noch näher erläutert. Die Ausgangsspannung dieses zweiten Frequenzteilers 541 wird in
einem zweiten multiplikativen Mischer 531 ebenfalls mit dem demodulierten Pilotsignal verglichen. Auch diesem
multiplikativen Mischer 531 ist ein TiefpaO 561 nachgeschaltet
Unter der obigen Synchronisierbedingung ist die Ausgangsspannung des Tiefpaßfilters 561, je nachdem,
ob die Ausgangsspannung des Frequenzteilers 541 um 90° vor- oder nacheilt, positiv oder negativ, mit einer
Amplitude, die der im Pilotsignal enthaltenen Synchronisierspannungsamplitude proportional ist Da die Amplitude
dieses Synchronisiersignals voraussetzungsgemäß proportional der möglichen Maximalampiitude des
gesamten Pilotsignals ist, kann erfindungsgemäß die vom Tiefpaßfilter abgegebene Spannung als Regelspannung
zjr Nachregelung der Amplitude des am Ausgang
des Bandfilters 24 anstehenden Pilotsignals unter Zuhilfenahme des regelbaren Verstärkers 24 i benutzt werden.
Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß bei Schwankungen der Übertragungsstrecke, z. B. bei Selektivschwund
im Bereich der Pilotfrequenz, diese Schwankungen durch die beschriebene Regelung erheblich
reduziert werden. Darüber hinaus kann die vom Tiefpaß 561 abgegebene Spannung zur Steuerung des
Schalters 563 dienen, mit dem die Ersatztöne abgeschaltet werden. Dazu wird diese Spannung über einen
Schwellschalter, in F i g. 2 durch eine Zenerdiode 562 symboliE'.h angedeutet, geführt. Bei Überschreiten der
Schwellspannung wird der Schalter 563 geschlossen und damit werden die Eüatztöne zur Wiedergabe zum
Lautsprecher gelangen. Bei Unterschreiten der Schwellspannung bleibt der Schalter geöffnet Auf diese Weise
wird erreicht, daß bei Empfang von Sendungen ohne Pilotsignal oder bei dessen Ausfall der Schalter 563 geöffnet
bleibt, weil in diesem Falle vom Tiefpaß 561 keine Spannung (0 V) abgegeben wird. Aber auch bei Empfang
eines Pilotsignals und nicht eingetretene» Synchronisation, z. B. infoige fehlerhaften Arbeitens der Synchronisierschaltung
oder bei einer zu großen Frequenzabweichung des Synchronisiersignal, bleibt der Schalter
563 geöffnet, denn bei einer Frequenzabweichung zwischen dem Synchronisiersignal und dem Referenzsi-
gnal, die so groß ist, daß keine Synchronisierung eintritt,
ist die Differenzfrequenz der Ausgangsspannung des multipükativen Mischers 531 so hoch, daß sie mit Sicherheit
oberhalb der Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters liegt. Die Grenzfrequenz des Tiefpaßfilters 561 soll
möglichst gleich oder kleiner als diejenige des Tiefpaßfilters 56 sein. Am Ausgang des Tiefpaßfilters 561 erscheint
also unter den angenommenen Umständen keine (0 V) oder eine unterhalb des erwähnten Schwellenwertes
liegende Spannung.
In F i g. 2 ist ein Ausführungsbeispiel des rotierenden
Schalters in elektronischer Bauweise für 6 Kanäle gezeigt: darin ist 60 ein fünfstufiges Schieberegister, dessen
Ausgänge 601 bis 605 über das NOR-Gatter 61 mit seinem Eingang 600 verbunden sind. Vom Taktgenerator
55 wird das Schieberegister schrittweise weitergeschaltet. Infolge der Rückwirkung der Ausgänge über
das NOR-Gatter 61 auf den Eingang wird erreicht, daß jeweils nur entweder an der Eingangsklenime 600 oder
an den Ausgangsklemmen 601 bis 605 ein Steuerimpuls
erscheint, mit dem die Einzelschalter 62 bis 67 des rotierenden Schalters nacheinander geschaltet werden. An
den Ausgängen dieser Schalter liegen die Speicherkondensatoren 68 bis 73, die in ihrer Funktion den Speichern
28 bis 30 in Fig. 1 entsprechen, von deren Ausgängen die Modulatoren der einzelnen Kanäle, z. B. 31
bis 33 in F i g. I, angesteuert werden. Zur Erzeugung der Referenzspannungen für die multiplikativen Mischer 53
und 531 werden dem Schieberegister 60 an zwei Kontakten 602 und 605, deren Ausgangsspannungen einen
gegenseitigen zeitlichen Versatz entsprechend n/2 Schritten eines Zyklus haben, Spannungen entnommen.
Diese Ausgangsspannungen werden je einem Takteingang eines sogenannten JK-Flip-FIops 74 und 75 zugeführt.
Um sicherzustellen, daß die Ausgangsspannungen der zur Frequenzhalbierung dienenden JK-Flip-FIops
immer die gleiche Phasenbeziehung haben, d. h. daß z. B. die Aiisgangsspünnung des Flip-Flops 75 immer der
Ausgangsspannung des Flip-Flops 74 um 90° nacheilt, wird vom Ausgang des Flip-Flops 74 eine Verbindung
zu dem betreffenden Vorbereitungseingang des Flip-Flops 75 vorgesehen. Den multiplikativen Mischern 531
und 53 wird zusätzlich das demodulierte Pilotsignal zugeführt, wie in F i g. 1 gezeigt.
Selbstverständlich ist die zeitliche Zuordnung des im Pilotsignal enthaltenen Synchronisiersignals zu den
Zeitkanälen für die einzelnen Ersatzsignale aufnahme- und wiedergabeseitig gleich.
Bei solchen Anwendungen, bei denen man mit größeren Frequenzabweichungen des Gesamtsignals und damit
auch des Synchronisiersignals rechnen muß, ist es besonders zweckmäßig, anstelle des als Phasenvergleichsschaltung
arbeitenden multiplikativen Mischers 53 eine an sich bekannte »Phasen- und Frequenzvergleichsschaltung«
zu verwenden, oder eine an sich bekannte Schaltung, bei der bis zum Eintreten der Synchronisation
die Bandbreite des nachgeschalteten Tiefpaßfilters 56 wesentlich vergrößert wird und erst nach
Eintreten der Synchronisation auf den ursprünglichen kleinen Bereich zurückgeschaltet wird.
| Verwendete Bezugszeichen | Eingangsklemme | |
| Deutsch | Bandpaß | |
| 20 | Regelverstärker | |
| 22 | Demodulator | |
| 24 | rotierender Schalter | |
| 241 | Verteiler | |
| 25 | Kondensator (Speicher) | |
| 25 | 27 | Modulator |
| 271 | Oszillator | |
| 28, 29,30 | Additionsschaltung | |
| 31,32,33 | Schalter | |
| 34,35,36 | multiplikativer Mischer | |
| 30 | 371,564 | Frequenzteiler |
| 563 | Taktgenerator | |
| 53,531 | Tiefpaß | |
| 54,541 | Amplitudenschwelle | |
| 55 | Lautsprecher | |
| 35 | 56,561 | Schieberegister |
| 562 | Eingangsklemme ) Schiebe- | |
| 42 | Ausgangsklemme J register | |
| 60 | NOR-Gatter | |
| 600 | Schalter | |
| 40 | 601-605 | Kondensator (Speicher) |
| 61 | JK-Flip-Flop | |
| 62-67 | ||
| 68-73 | ||
| 74,75 | ||
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. System zum Obertragen breitbandiger Tonsignale über einen Übertragungskanal mit verminderter
Obertragungsbandbreite, bei dem nach Art eines Vocoders sendeseiüg das zu übertragende Tonsignal
in das den unteren Signalbereich umfassende Basisband und einen mit Hilfe von Filtern in eine Anzahl
von Teilbereichen aufgeteilten oberen Signalbereich unterteilt ist, und in jedem dieser Teilbereiche die
Augenblickswerte der Energieverteilung bestimmt
und diese Informationen als trägerfrequentes Pilotsignal
im Zeitmultiplex unter Hinzufügen des unveränderten Basisbandes über den Obertragungskanal
übermittelt werden, bei dem empfangsseitig aus dem Pilotsignal die Informationen über die Augenblickswerte
der Energieverteilung durch Demodulation des Pilotsignals und Verteilen der Augenblickswerte
auf die zugehörigen Teilbereiche mittels eines rotierenden Schalters wiedergewonnen und damit Ersatzgeneratoren
gesteuert werden und aus den so gewonnenen Ersatzsignalen und dem direkt übertragenen
Basisband das breitbandige Tonsignal wiedergewonnen wird, und bei dem nach Patent 23 09 987
zum störungsfreien Empfang des Basisbandes allein mittels konventioneller Empfangseinrichtungen ohne
Pilotsignalverarbeitung zur sendeseitigen Modulation des Trägers des Pilotsignals die Trägeramplitude
mit den Augenblickswerten der Energieverteilung mitgesteuert und der Pegel des Pilotsignals gegenüber
der A.nplitude des Basisbandes abgesenkt wird, wobei der Pegel eines nr".wjbertragenen Synchronisiersignais
höchsten* gleich dem Pegel des Systemrauschens ist, dadurch ekennzeichn
e t, daß empfangsseitig zum Auswerten des sehr schwachen Synchronisiersignals das das Synchronisiersignal
enthaltende Pilotsignal und ein Referenzsignal zwei multiplikativen Mischern (53,531) zugeführt
werden, wobei eines der beiden Signale den multiplikativen Mischern (53, 531) mit einer gegenseitigen
Phasenverschiebung von 90° und das andere Signal den beiden Mischern direkt zugeführt
wird; daß als Referenzsignal ein Signal dient, das vom Taktgenerator (55) des rotierenden Schalters
(27) durch Frequenzteilung (54, 541) mit dem Teilungsfaktor—hergeleitet
ist,wobei η die Anzahl der
Schaltstellungen des rotierenden Schalters ist; daß die Ausgangsspannungen der beiden multiplikativen
Mischer je mit einem Tiefpaß (56, 561) gesiebt werden; daß eine der beiden gesiebten Spannungen zur
Frequenznachstimmung und damit zur Synchronisation des Taktgenerators (55) dient, und daß die andere
gesiebte Spannung bei Unterschreiten eines vorgegebenen Pegels zur Abschaltung der Ersatzsignale
und/oder als Regelspannung zur Verstärkungsregelung (24) des Pilotsignals dient.
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rotierende Schalter aus η Einzelschaltern
(62 bis 67) besteht, die nacheinander von den Ausgängen (600 bis 605) eines in sich rückgekoppelten
Schieberegisters angesteuert werden und von zwei Ausgängen (602, 605) dieses Schieberegisters,
deren Ausgangssignale einen zeitlichen Abstand von n/2 Taktimpulsen zueinander haben, je ein frequenzhalbierendes
Flip-Flop (74,75) angesteuert wird, und von einem Flip-Flop-Ausgang (74) eine Verbindung
zum Vorbereitungseingang des anderen Flip-Flops (75) besteht, um sicherzustellen, daß immer die Ausgangsspannung
des einen Flip-Flops der des anderen um 90° nach- bzw. voreilt, und daß die Ausgangsspannungen
der beiden Flip-Flops als um 90° gegeneinander versetzte Referenzspannungen den beiden
multiplikativen Mischern (53, 531) zugeführt werden, denen zusätzlich direkt das das Synchronisiersignal
enthaltende Pilotsignal zugeführt wird.
Priority Applications (16)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732321230 DE2321230C2 (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | System zum Übertragen breitbandiger Tonsignale |
| US438124A US3894190A (en) | 1973-02-28 | 1974-01-30 | System for transferring wide-band sound signals |
| GB675374A GB1425155A (en) | 1973-02-28 | 1974-02-14 | System for transferring wide-band sound signals |
| AU65838/74A AU476713B2 (en) | 1973-02-28 | 1974-02-20 | System for transferring wideband sound signals |
| NO740645A NO139878C (no) | 1973-02-28 | 1974-02-26 | Fremgangsmaate for overfoering av bredbaandede lydsignaler |
| IE00399/74A IE38934B1 (en) | 1973-02-28 | 1974-02-26 | System for transferring wide-band sound signals |
| CH267774A CH575686A5 (de) | 1973-02-28 | 1974-02-26 | |
| SE7402566A SE398186B (sv) | 1973-02-28 | 1974-02-27 | Sett for overforing av bredbandljudsignaler |
| JP2289474A JPS5421047B2 (de) | 1973-02-28 | 1974-02-28 | |
| CA193,694A CA988860A (en) | 1973-02-28 | 1974-02-28 | System for transferring wide-band sound signals |
| NL7402688A NL7402688A (de) | 1973-02-28 | 1974-02-28 | |
| FR7406775A FR2219580B1 (de) | 1973-02-28 | 1974-02-28 | |
| ES423728A ES423728A1 (es) | 1973-02-28 | 1974-02-28 | Un sistema para transferir senales de audio de banda ancha. |
| IT49734/74A IT1052284B (it) | 1973-02-28 | 1974-03-27 | Sistema per trasferire segnali sonori a larga banda |
| HK534/76*UA HK53476A (en) | 1973-02-28 | 1976-08-26 | System for transferring wide-band sound signals |
| FR7703141A FR2341234A2 (fr) | 1973-02-28 | 1977-02-04 | Systeme de transmission de signaux acoustiques a large bande |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732321230 DE2321230C2 (de) | 1973-04-26 | 1973-04-26 | System zum Übertragen breitbandiger Tonsignale |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2321230A1 DE2321230A1 (de) | 1974-11-21 |
| DE2321230C2 true DE2321230C2 (de) | 1984-08-02 |
Family
ID=5879371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19732321230 Expired DE2321230C2 (de) | 1973-02-28 | 1973-04-26 | System zum Übertragen breitbandiger Tonsignale |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2321230C2 (de) |
-
1973
- 1973-04-26 DE DE19732321230 patent/DE2321230C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2321230A1 (de) | 1974-11-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2757171C3 (de) | Verfahren und Anordnung zur Übertragung zweier unterschiedlicher Informationen in einem einzigen Übertragungskanal vorgegebener Bandbreite auf einer Trägerwelle | |
| DE2315247C3 (de) | Fernmeldesystern mit einzelnen durch einen gemeinsamen Kanal verbundenen Sender-Empfänger-Stationen | |
| EP0115330A2 (de) | Empfangsgerät | |
| DE2551106B2 (de) | Empfänger in einem Übertragungssystem für binäre Impulssignale mit einem Kreis zur automatischen Korrektur von Störungen im Gleichspannungspegel | |
| DE2803396A1 (de) | Uebertragungssystem | |
| DE2054734C1 (de) | Verfahren zur Synchronisation eines Übertragungssystems | |
| DE2334650C3 (de) | Trägerfrequenzmultiplexsystem | |
| DE2923265A1 (de) | Funknetz | |
| DE2738624C2 (de) | System zur zweiseitigen Übertragung zwischen einer Hauptstation und n Nebenstationen | |
| DE1286595B (de) | Funkuebertragungssystem | |
| EP0656702B1 (de) | Verfahren und Schaltungsanordnung zum Einfügen von Daten in ein GleichwellenÜbertragungssignal | |
| DE2408588C3 (de) | Funkübertragungssystem mit speziellem Besetztsignal | |
| DE2321230C2 (de) | System zum Übertragen breitbandiger Tonsignale | |
| DE2437152A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur multiplexen uebertragung einer vielzahl von informationssignalen | |
| DE2615619A1 (de) | Fernsprechstelle und mit solchen fernsprechstellen ausgestattete fernsprechanordnung | |
| DE2109557A1 (de) | Vierkanal FM Stereosystem | |
| DE915945C (de) | Elektrische Signal-, insbesondere Telegraphenanlage | |
| DE889311C (de) | Verfahren zur Geheimtelefonie mittels beliebiger, individueller, unregelmaessig ablaufender Verschluesselung der Sprechfrequenzen | |
| DE3224401C1 (de) | Digitalnachrichten-Übertragungssystem | |
| DE1441790C (de) | System fur Funkübertragung zwischen mehreren Teilnehmerstationen | |
| DE1416141C (de) | ||
| DE730184C (de) | Verfahren zur besseren Anpassung der auf dem UEbertragungsweg zur Verfuegung zu stellenden Frequenzteilbaender und der Belegungszeit an den zu uebertragenden Nachrichteninhalt, insbesondere bei UEbertragung von Sprache | |
| DE2424112C2 (de) | Schaltungsanordnung zum Übertragen von Steuerdaten zwischen frequenzmodulierten UKW- Sendestationen | |
| DE2524076C3 (de) | Ein verzerrtes Ausgangssignal lieferndes Fernsehsystem | |
| DE2160802C3 (de) | Fernmeldeanlage mit Relaisstationen und ortsfesten und beweglichen Teilnehmerstationen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OD | Request for examination | ||
| 8176 | Proceedings suspended because of application no: |
Ref document number: 2309987 Country of ref document: DE Format of ref document f/p: P |
|
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2309987 Format of ref document f/p: P |
|
| AF | Is addition to no. |
Ref country code: DE Ref document number: 2309987 Format of ref document f/p: P |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8340 | Patent of addition ceased/non-payment of fee of main patent |