DE2321229A1 - Empfangsstation eines dopplernavigationssystemes mit einer anlage zur berechnung von fouriertransformierten - Google Patents
Empfangsstation eines dopplernavigationssystemes mit einer anlage zur berechnung von fouriertransformiertenInfo
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Description
Dipl.-Phys .Leo Thul 0Q0 1
Patentanwalt ' Io L \
7 Stuttgart-Feuerbach
Kurze Straße 8
Kurze Straße 8
J.M.H.Colin-12
INTERNATIONAL STANDARD ELECTRIC CORPORATION, NEW YORK
Empfangsstation eines Dopplernavigationssystemes mit einer Anlage
zur Berechnung von Pouriertransformierten
Die Erfindung betrifft ein Dopplernavigationssystem, das aus einer
Sendestation, die ein Referenzsignal mit der Frequenz f und ein Signal mit einer etwas größeren Frequenz f+fQ von einer Antenne
ausstrahlt, die aus einer linearen Anordnung einzelner Strahler besteht, die in zyklischer Reihenfolge mit einer Wiederholfrequenz
F nacheinander angeschaltet werden, und einer entfernten Empfangsstation besteht, in der durch einen Mischer ein Schwebungssignal
zwischen den beiden aus der Sendestation empfangenen Signalen gebildet wird.
Ein derartiges Dopplernavigationssystem ist aus dem Artikel von W.C.Earp, F.G.Overbury und P.Sothcott mit dem Titel "Doppler Scanning
Guidance System", der in der Zeitschrift Communication, Volume 46, Number 4(1971) auf den Seiten 253 bis 270 veröffentlicht
ist, bekannt.
In der Empfangsstation eines derartigen Dopplernavigationssystems
wird ein Signal empfangen, das gegen das mit der Frequenz f+f0
ausgesendete Signal auf Grund des Doppler-Effekts um die Frequenz fD verschoben ist. Diese Dopplerfrequenzverschiebung fD ist dem
Sinus des Winkels θ zwischen der Normalen auf der Antennenzeile
Dr.Gb/Scho
25 April 1973
25 April 1973
309845/0972 original inspected
J.M.-H.Colin-12
und der Empfangsstation proportional. Um den Winkel θ zu erhalten,
muß man daher die Dopplerfrequenzverschiebunr fD bestimmen.
Dazu benötigt man das Frequenzspektrum des empfangenen Signals. Dieses Prequenzspektr-um besteht aus mehreren Linien, die um die
Wiederholfrequenz F und Vielfachen davon auseinanderliegen. Die
Einhüllende dieser Linien ist symmetrisch zu der Frequenz f+fQ+fD
und hat dort ihr absolutes Maximum. Es muß bei der Frequenz f+f„+f~
aber nicht unbedingt eine Linie liegen. Um die Frequenz f+fQ+-fD
und damit die Dopplerfrequenzverschiebung fQ zu erhalten, muß man
daher die Mitte der Einhüllenden des Linienspektrums bestimmen. Dazu benutzt man z.B. ein Gerät, das die Nulldurchgänge des Signals
während einer bestimmten Anzahl von Antennenzyklen mit der Periode T=^ zählt. Da die Anzahl der Nulldurchgänge des Signals
ganzzahlig ist, quantisiert man bei einer solchen Messung den Winkel θ auf diskrete Schritte, zum Beispiel auf 1°-Schritte.
Man kann die Meßgenauigkeit nicht dadurch erhöhen, daß man die Meßzeit verlängert, da man zusätzlich nur Vielfache der Anzahl
der Nulldurchgänge während eines Antennenzyklus erhält. Man kann zur Erhöhung der Meßgenauigkeit die Phase des ausgesendeten Signals
nach jedem Antennenzyklus um einen kleinen Betrag verändern. Dann erhält man auch im empfangenen Signal nach jedem Antennenzyklus
eine kleine Phasenverschiebung, Wenn der Zähler nun das Mittel bildet aus der Anzahl der Nulldurchgänge des Signals für
eine große Anzahl von Antennenzyklen, wird die Schrittweite, auf die der Winkel θ quantisiert wird, verringert. Die Schrittweite
ist abhängig von der Größe der Phasenverschiebung, die man dem ausgesendeten Signal nach jedem Anterrenzyklus gibt.
Eine derartige Einrichtung bedeutet eine erhebliche Komplikation der Sendestation.
Es ist Aufgabe der Erfindung, einen Empfänger für ein Dopplernavigationssystem
zu bauen, mit dem man den Winkel θ genau bestimmen kann, ohne daß man die Phase des ausgesendeten Signals
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J.M.H.Colin-12
nach jedem Antennenzyklus verschieben muß. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der
Empfangsstation sum bei senkrechter Aufstellung der Antenne die
Elevation und bei waagerechter Aufstellung der Antenne den Azimut der Empfangsstation bezogen auf die Antenne bestimmen zu können,
eine Zähleinrichtung 30, die während eines Zeitintervalls, das groß gegen eine Zyklusdauer T==, ist, die Nulldurchgänge der empfangenen
Signale zählt und .damit eine Zahl k bestimmt, aus der sich die Frequenzen KP und (k+l)P, die die Dopplerfrequenzversehiebung,
die das von den kommutierend geschalteten Strahlern empfangene Signal gegen das von ihnen mit der Frequenz f+f ausgesendete
Signal erfahren hat, nach unten und nach oben begrenzen, ein Rechner, der die Fouriertransformierten X, und X? des Schwebungssignals
für Frequenzen, die sich aus den Frequenzen kF und (k+l)F
ergeben, berechnet und Mittel vorgesehen sind, um aus den Fouriertrans formiert en X, und Xp den Azimut bzw. die Elevation der Empfangsstation
bezogen auf die Sendestation zu bestimmen.
Weiterbildungen der Erfindung können den Unteransprüchen entnommen
werden.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert.
Es zeigen:
Fig.l die Sendeanordnung eines Doppler-Funkfeuers;
Fig.2 die Blockschaltung des Sendeteils des Doppler-
Funkfeuers nach Fig.l
309845/09
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Pig.3a,c,e ' die Spektren der in einer entfernten Empfangsstation
empfangenen Signale bei verschiedenen Azimutwerten;
Fig.2b,d,f die Phasenverschiebungen der in einer entfernten
Empfangsstation empfangenen Signale gegen das Referenzsignal bei verschiedenen Azimutwerten;
Pig.U das Spektrum der in einer entfernten Empfangs
station empfangenen Signale unter Berücksichtigung der reflektierten Signale;
Fig.5 die Spektren der in einer entfernten Empfangs
station empfangenen direkten bzw. reflektierten Signale;
Fig.6 die Blockschaltung des Empfängers in einer ersten
Ausführungsform nach der Erfindung;
Fig. 7 das Schaltbild eines Teils des Empfängers nach
Fig.6;
Fig.8 das Schaltbild eines Teils des Empfängers in einer
zweiten Ausführungsform nach der Erfindung;
Fig.9 das Schaltbild eines Teils des Empfängers in
einer dritten Ausführungsform nach der Erfindung.
309846/0972
Pig.l zeigt den Sendeteil eines Dopplerfunkfeuers. Es ist als
Beispiel eine Antenne dargestellt, die senkrecht auf dem Boden 2 steht. Mit Hilfe der von einer solchen Antenne ausgestrahlten
Signale kann man in einer entfernten Empfangsstation deren Elevation θ bestimmen. Die Antenne enthält N Strahler Sl bis SN,
die längs der Vertikalen hintereinander angeordnet sind. Diese Strahler werden durch eine Sendeeinrichtung 1 kommutierend gespeist.
Fig.2 zeigt ein Blockschaltbild der Sendeeinrichtung 1, die folgende
Geräte enthält:
einen Oszillator 10, der eine Frequenz f liefert, einen Oszillator
11, der eine Frequenz fQ liefert, die sehr klein gegen f ist,
einen Einseitenbandmischer 12, einen Kommutator 13 und einen Schalt·
signalgenerator 14. Das Signal mit der Frequenz f wird als Referenzsignal
benutzt und wird dauernd ausgesendet, z.B. von dem Strahler Sl. Das Signal mit der Frequenz f+fOs d^s gegen das
Referenzsignal eine feste Phasenverschiebung hat, wird durch den Kommutator 13 in zyklischer Reihenfolge auf die Strahler Sl...SN
gegeben, die durch den Kommutator 13 mit einer Wiederholfrequenz F angesteuert werden. Die Schaltfrequenz von einem Strahler auf den
benachbarten ist also fr = N.F Während eines Zyklus ist die Antennenanordnung
in einer entfernten Empfangsstation nicht von einer Antennenanordnung.zu unterscheiden, bei der ein.Strahler
mit gleichförmiger Geschwindigkeit längs der Antennenzeile bewegt wird.
In der Empfangsstation wechselt die Phase der empfangenen Signale um d<j>, wenn der Kommutator 13 von einem Strahler auf den nächsten
schaltet, weil die Signale zu der Empfangsstation verschieden
lange Wege zurücklegen. Δφ ergibt sich zu:
άφ s 2π l^inJ (1)
Dabei ist d der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Strahlern,
λ die Wellenlänge des ausgesendeten Signals und 9 die EIe-
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vation, d.h. der Winkel zwischen der Antennennormalenund der entfernten
Empfangsstation,
Wenn man annimmt, daß d = η.λ (n=ganzzahlig) ist, dann gilt
d<f> = 2ir.n.sin8 (2)
Während eines Zyklus ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Phase ändert, gleich der Dopplerfrequenz fD, die durch eine Strahlungsquelle
hervorgerufen werden würde, die sich längs der Antennenzeile von Strahler Sl bis Strahler SN während des Zyklus
mit gleichförmiger Geschwindigkeit bewegt, f, ergibt sich zu:
fD = fr.n.sin0 (3)
Die Frequenz f^, d.h. die Frequenzverschiebung des empfangenen
Signals, ist also ein Maß für die Elevation θ.
In der entfernten Empfangsstation tritt zwischen dem Ende eines
Zyklus, bei dem die Phasenverschiebung zwischen dem von dem Strahler
SN empfangenen Signal und dem Referenzsignal N.αφ ist und
dem Start zu dem folgenden Zyklus, bei dem die Phasenverschiebung zwischen dem vom Strahler Sl empfangenen Signal und dem Referenzsignal
0 ist, (beide Signale werden von dem gleichen Strahler
ausgesendet) ein Phasensprung Δφ auf:
Δφ = 2ir.n.N.sin9 - 2kir . .. (4)
Dabei gilt 0 < Δφ < 21Tr, k ist eine positive ganze Zahl.
Wenn die Empfangsstation selbst sich bewegt, z.B. wenn es sich um ein Flugzeug handelt, erfahren die empfangenen Signale dadurch
eine weitere Dopplerverschiebung. Wenn - wie es hier der Fall istdie Frequenz des Referenzsignals f und die Frequenz der Signale
aus den einzelnen Strahlern f+fQ sich nur um einen geringen Betrag
unterscheiden, ist die Dopplerverschiebung für beide Signale nahezu.von gleicher Größe. Wenn man daher durch Mischung
dieser beiden Signale im Empfänger die Differenzfrequenz bildet,
kann man diese Dopplerverschiebung eliminieren.
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·— 1 —
Die Figuren 3a, c und e zeigen das Signalspektrum für verschiedene
Azimutwerte, dessen Einhüllende symmetrisch zu fQ+fD liegt.
Die Einhüllende des Signalspektrums kann durch die Punktion
beschrieben werden, die auf «jeder Seite der Frequenz fn+fn
!Nullstellen in Abständen von = hat. Dabei ist angenommen, daß
alle Strahler mit gleicher Amplitude strahlen.
Die Figuren 3b, d und f zeigen die Phasenverschiebung φ des empfangenen
Signals gegen das Referenzsignal als Funktion der Dauer T== eines Antennenzyklus für verschiedene Azimutwerte. Wenn die
Signale über Zeiten T'=mTD (m=ganzzahlig) empfangen werden, die
groß sind gegen die Zyklusdauer T, läßt sich φ als Funktion der Zeit durch eine Summe aus einer Geraden mit der Steigung
*=kF und einer sägezahnförmigen Funktion mit der Frequenz F und der Amplitude Δφ darstellen. Daher enthält das Spektrum eine
Hauptlinie bei fQ+kF und weitere Linien, die um die Frequenz F
auseinander liegen. Aus Fig.3 kann man erkennen, daß bei der Frequenz
fQ+fß nicht notwendig eine Spektrallinie liegen muß.
Gewöhnlich werden, um die Nebenkeulen zu verringern, die Amplituden,mit
denen die einzelnen Strahler strahler^ gewichtet, z.B.
nach einer beschränkten Gaußfunktion. Daraus ergibt sich eine Verbreiterung der Hauptkeule und eine Verrringerung der Seitenkeulen.
Es ist notwendig - wie aus Fig.l ersichtlich -,die am Boden reflektierten
Signale A1 zu berücksichtigen. Für die entfernte Empfangsstation scheinen diese Signale von einem am Boden gespiegelten
Bild der richtigen Antenne ausgesendet zu werden. Die direkten und die reflektierten Signale überlagern sich. Für die
entfernte Empfangsstation ergibt sich daraus eine Veränderung
der Referenzsignalamplitude und eine Überlagerung des Spektrums des direkten Signals, das symmetrisch zu f0 +fD ist und sich um
die Frequenzen wiederholt, die sich von fg+fjj um ein Vielfaches
von f (z.B. um die Frequenzen f -fr +fDs fo+fr+iV unteI>seheiden>
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mit dem Spektrum des reflektierten Signals, das symmetrisch zu fQ+f' ist und sich um die Frequenzen wiederholt, die sich von
fo+f^ um ein Vielfaches von f (z.B. um die Frequenzen ?o-?r +£j)>
f +f +f^) unterscheiden.
f^ ist gleich -fd, wenn die Spiegelebene senkrecht auf der Antenne
steht, da sich dann die Strahlungsquelle der gespiegelten Antenne in entgegengesetzter Richtung zu der Strahlungsquelle der wirklichen
Antenne zu bewegen scheint.
Das darn erhaltene Spektrum ist in Fig. 4 wiedergegeben. Dabei wird
angenommen, daß fo<-| ist. Durch einen Bandpass f ± -| kann man
erreichen, daß nur der mittlere Teil des Spektrums durchgelassen
wird.
Wenn der Boden, an dem die Signale reflektiert werden, einen Winkel
α ungleich 90° mit der Antennennormale einschließt, ist die Einhüllende des dann erhaltenen Spektrums symmetrisch zu der Frequenz
fQ+f', wobei fß=n.f .sin6f ist, mit θ'=ττ-2α-θ. Dieses Spektrum
kann störend sein, wenn es in der Nähe der Frequenz f0 +fD
liegt. Am störendsten wirkt sich aus, wenn 6<r-2ot und <x<-p, wie
z.B. in Fig.5b. Dieser Fall kann sich bei einem großen Hindernis in der Umgebung der Antenne ergeben.
In Fig.5a ist das direkte Signalspektrum dargestellt. Es ist unmittelbar
einzusehen, daß zu einer einwandfreien Messung von fD
zwischen f~ und f' ein minimaler Abstand liegen muß.
Die beschriebene Anordnung und ihre Schwierigkeiten sind bekannt. Aufgäbe ist es, die Frequenz fD des direkten Signalspektrums zu
messen, dessen Einhüllende symmetrisch zu fß ist, in dem aber bei
fD nicht unbedingt eine Spekträllinie liegt.
Nach der Erfindung wird die Mitte des. Spektrums dadurch bestimmt,
daß man die Fouriertransformierten der beiden Vielfachen der Frequenz
F, kF und (k+l)F, bestimmt, die die Frequenz fp nach unten
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und nach oben begrenzen. Im folgenden werden diese beiden Transformierten
mit X- und X„ bezeichnet. Man kann dann den Winkel θ
zwischen der Empfangsstation und der Antennennormalen erhalten, indem man aus der bekannten Kurvenform der Einhüllenden des
Spektrums die Lage der Mittenfrequenz des Spektrums f0 +fD mit
Hilfe der Lage der Prequenzvielfachen von F,- kP und (k+l)F, bestimmt.
Fig.6 zeigt eine erste Ausführungsform des Empfängers nach der
Erfindung. In diesem Empfänger wird die Fouriertransformation digital mit dem Signal auf der Schwebungsfrequenz durchgeführt,
die von der Trägerfrequenz fQ auf eine Trägerfrequenz f übersetzt
wurde. Da fD <ö^' angenommen wurde, kann man die Fouriertrans
formiert en mit dem richtigen Vorzeichen für die Frequenzen fr+k.F und fr+(k+l)F aus den Beziehungen
m
X1=E UCt1) sin 2Tr(fr+kP)ti (5)
X1=E UCt1) sin 2Tr(fr+kP)ti (5)
X2=? (Ht1) sin 2Tr(fr+(k+l)F)ti (6)
berechnen.
In den Gleichungen 5 und 6 ist U(t.) die getastete Amplitude des Signals zur Zeit t.. Die Abtastfrequenz, die mindestens 3f betragen
sollte, wird aus Einfachheitsgründen gleich 4fp gewählt
und daher ergibt sich:
ti=I{i. und m=4frT«
r
r
Der Empfänger nach Fig.6 enthält einen Mischer 15, auf den ein
Signal mit der Schwebungsfrequenz f0 +i> D und ein Signal mit der
Frequenz f^-f gegeben wird, das ein Oszillator 16 liefert. Die
Signale mit der Frequenz f+fD werden durch die Abtasteinrichtung
17 abgetastet, auf die ein Taktgeber 29 die Taktsignale H1 mit
der Frequenz 4f gibt. Jeder abgetastete Wert wird dann durch eine Kodiereinrichtung in digitale Form gebracht, die Täktsigna-Ie
-H2 empfängt. Diese kodierten abgetasteten Signale werden dann
auf 2 Kanäle gegeben, um X1 bzw. X2 zu berechnen. Es ist nicht
notwendig, sie zu speichern, da die Berechnung direkt durchge-
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JzM.H.Colin-12
führt wird.
Die kodierten Signale werden auf zwei Multipliziereinheiten gegeben, die die Signale sin2iT(f +kP)t. bzw. sin2Tr(f +(k+l)P)t.
von einem Koeffizientenrechner 25 empfangen und die die Multiplikationen in den Gleichungen 5 und 6 durchführen. Der Koeffizientenrechner
25 empfängt die Zahl k der Vielfachen von F, die fjj am nächsten liegt. Diese Zahl k wird dem Koeffizientenrechner
25 dureh eine bekannte Zähleinrichtung 30 zur Verfügung gestellt,
die die Nullstellen des empfangenen Signals zählt.
In jedem Kanal .wird durch Addiereinrichtungen (21,22), auf die
Register (23,24) folgen, die Summe aus den m aufeinanderfolgenden Produkten gebildet. Damit sind die Pourxertransformierten X,
und Χ« berechnet worden. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel werden diese Werte auf die Schaltkreise 26 (Addierkreise)
und 27 (Subtrahierkreise) gegeben, die die Summe X1 +X2
und die Differenz X1 -X2 bilden. Ein Quotientenrechner 28 empSngt
von den Schaltkreisen 26 und 2? die Signale und berechnet das
Verhältnis =—~^ · Dieses Verhältnis wird dann auf den Empfänger
1 2
eines Gerätes zur bildliehen Darstellung des Winkels 9und/oder auf eine DME-Einrichtung gegeben.
eines Gerätes zur bildliehen Darstellung des Winkels 9und/oder auf eine DME-Einrichtung gegeben.
Um f_ zu berechnen wurde die Einhüllende des Spektrums, die die
Kurvenform -- hat, angenähert durch ein gleichschenkliges
Dreieck, unter den hier gegebenen Bedingungen kann man leicht
zeigen, daß proportional ist zu fD-(k+0,5)P. Da man den
zu ik+0,5)P gehörenden Winkel kennt, kann man das Verhältnis bei Benutzung einer passenden Skala direkt als Wert des Win-
Ä1+JL2
kels β darstellen.
kels β darstellen.
Man kann auch einen festen Winkel vorgeben und die Differenz zwischen
diesem Winkel und dem gemessenen Winkel θ darstellen. Diese Anordnung kann für ein Plugzeugleitsystern benutzt werden.
Fig.7 zeigt ein mögliches Blockschaltbild für den Sinus-Koeffi-
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zientenrechner 25. ϊη jedem Kanal enthält er Festwertspeicher
bzw. 251, die durch den Wert k, der von der_ Zähleinrichtung 30
zur Verfügung gestellt wird, adressiert werden und ihrerseits den
v/ 2* (fr+ kF) . 2Tr(fr +(k+l)Fj
Phasenzuwachs —V*;
bzw. r-r
41r 1T
ausüben. Dieser Phasenzuwachs wird zu den Argumenten der Sinwerte
addiert im Takt der Taktsignale durch die gekoppelten Addiereinheiten 252 bzw. 253 und die Speicher 25^ bzw. 255, die die
Phasenwerte 2ir(fr+kF)ti und 2ir(fr+(k+l)F) t^ aisgeben, die nach
jedem Taktsignal um den Phasenzuwachs.zunehmen. Diese Phasenwerte werden als Adresse für die beiden Festwertspeicher 256 bzw.
257 benutzt, die die zugehörigen Sinuswerte in jedem Kanal zur Verfügung stellen.
Fig.8 zeigt das Blockschaltbild einer anderen Ausführungsform.
Es wird nur der Rechenkanal für X1 gezeigt, der Kanal für
Xp ist identisch. Das Signal mit der Schwebungsfrequenz wird
durch Vergleich mit einer Frequenz f~ auf eine andere Frequenz
übersetzt. Man kann dann die Fouriertransformierte X, aus ihrem
Realteil R, und ihrem Imaginärteil I.. nach folgender Beziehung
erhalten:
ο m' ?
Xf = (Σ (U (t!)cos2*kFt! U (t 1 )sin2irkFti))
f = (Σ (U (t!).cos2*kFt! - U (t 1 ).sin2irkFti))
X pi C X XS-I. X
m'
= [Z (U (t!).cos2TTkFt'.+ U (t · . ).sir^kFt J ))* ( 7)
O 5 X XCX X
- R2 + T2
-R1+I1
In Gleichung 7 sind U (t!) und U (t!) die Werte des abgetasteten
O X O -L
übersetzten Signals zur Zeit t1, in dem Cos- bzw. in dem Sin-Kanal.
Die Abtastfrequenz wird gleich ϊγ gewählt (fj^^r ^ und
daher ist tj=| und m!=f T
Ersetzt man in Gleichung 7 die Zahl k durch k+1, erhält man eine
Gleichung zur Berechnung von X».
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Das Signal mit der Schwebungsfrequenz fQ+fp wird auf zwei Mischer
31 bzw. 32 gegeben, die direkt bzw. über einen ^-Phasenschieber
ein von dem Oszillator 34 geliefertes Referenzsignal mit der Frequenz
fQ empfangen. Die Mischer 31 bzw. 32 liefern für den Cos-,
bzw. Sin-Kanal die Signale mit der.Frequenz fD. Diese Signale
werden auf die beiden Abtast-Kodier-Einrichtungen 35 bzw. 36 gegeben,
die ihrerseits die Taktimpulse TS von einem Taktschaltkreis TC empfangen.
Die kodierten Abtastsignale werden auf die Multipliziereinheiten 37 und 40 für die Signale des Cos-Kanals und auf die Multipliziereinheiten
38 und 39 für die Signale des Sin-Kanals gegeben. Die Multipliziereinheiten
37 und 39 empfangen die Koeffizienten cos2irkFt! und die Multipliziereinheiten 38 und 40 empfangen die
Koeffizienten sin2irkFtl. Diese Koeffizienten werden mit einem Koeffizientenrechner berechnet, der identisch ist mit dem nach
Fig.7· Dieser Koeffizientenrechner enthält einen Festwertspeicher
51, der durch den Wert k adressiert wird, der wiederum von einer Zähleinrichtung 50 geliefert wird, und den Phasenwert —5— zur
Verfügung stellt, eine mit einem Speicher 53 gekoppelte Addiereinrichtung 52 und einen Festwertspeicher 54.
Die Multipliziereinheiten 37 bis 40 bilden die Produkte in den
Summen in Gleichung 7 und geben sie auf die zwei Rechenkanäle , in denen der Realteil R, bzw. der Imaginärteil I, der Fouriertrans
formierten X, berechnet werden. Die Kanäle enthalten eine
Addier- bzw. Subtrahiereinheit 4l bzw. 42, Summierschaltkreise, die gekoppelte Addiereinrichtungen 43 bzw. 44 und Speicher 45
bzw. 46 enthalten und Quadrierschaltkreise 47 bzw. 48, die die
2 2
Werte R, bzw. I., aus dem in einem Schaltkreis 55 die Quadratwurzel
gezogen wird. Die Taktsignale TS werden auf die Multipliziereinrichtungen 37 bis 40, auf die Addiereinrichtungen 43
44 und 52 und auf die Schaltkreise 47 bis 49 und 55 gegeben.
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Die Sin- und Cos-Signale und der Wert k+1 werden auch auf den
Rechenkanal für X_ (nicht da:
dem Rechenkanal für X, ist.
dem Rechenkanal für X, ist.
Rechenkanal für X_(nicht dargestellt) gegeben, der identisch mit
Die Werte X.. und X« können benutzt werden, um - wie nach Fig.6 r—Τγ"~
zu berechnen und daraus den Winkel θ zu bestimmen, indem X1 +X2
man die Kurvenform der Einhüllenden des Spektrums durch gleichschenklige
Dreiecke annähert. In beiden Fällen ist es aber auch möglich, exaktere Berechnungen durchzuführen, indem man eine
Schaltung nach Fig.9 benutzt. Dort werden aus X1 und X2 die Beträge
der Werte
+ X2
und
berechnet mit Hilfe der Addierschaltkreise 26 und der Dividierschaltkreise
60 und 6l. Diese Werte werden benutzt, um einen Festwertspeicher 62 zu adressieren, der direkt die Winkelabweichung
ΔΘ angibt zwischen dem Winkel θ und dem Winkel, der sich z,B. aus der Frequenzverschiebung (k+0,5)F oder kF ergibt.
Bei beiden Berechnungsmethoden brauchen die Schaltkreise zur Berechnung
des Koeffizienten nur sehr langsam zu arbeiten, nämlich nur mit der Geschwindigkeit, mit der dem System neue Informationen
zugeführt werden. Die Schaltkreise können daher -sehr einfach ausgeführt
sein.
Es ist auch möglich, daß der Wert k nicht durch eine Zähleinrichtung,
sondern von einer Bedienungsperson aus einer ungefähren Schätzung des Winkels θ bestimmt und eingegeben wird.
Der beschriebene Empfänger arbeitet wie ein angepaßter Filter und hat daher die Vorteile dieser Art Empfänger. Außerdem hat
der Empfänger die Vorteile der Digitaltechnik.
7 Patentansprüche 6 Bl.Zeichnungen
309845/0972
Claims (1)
- J.M.H.Colin-12 ·PatentansprücheDopplernavigationssystem, das. aus einer Sendestatioh, die ein Referenzsignal mit der Frequenz f und ein Signal mit einer etwas größeren Frequenz f+fQ von einer Antenne ausstrahlt, die aus einer linearen Anordnung einzelner Strahler besteht, die in zyklischer Reihenfolge mit einer Wiederholfrequenz F nacheinander angeschaltet werden, und einer entfernten Empfangsstation besteht, in der durch einen Mischer ein Schwebungssignal zwischen den beiden aus der Sendestation empfangenen Signalen gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der Empfangsstation, um bei senkrechter Aufstellung der Antenne die Elevation und bei waagerechter Aufstellung der Antenne den Azimut der Empfangsstation bezogen auf die Antenne bestimmen zu können, eine Zähleinrichtung 30, die während eines Zeitintervalls, das groß gegen eine Zyklusdauer T = ψ ist, die Nulldurchgänge der empfangenen Signale zählt und damit eine Zahl k bestimmt, aus der sich die Frequenzen kF und(k+l)F, die die Dopplerfrequenzverschiebung, die das von den kommutierend geschalteten Strahlern empfangene Signal gegen das von ihnen mit der Frequenz f+f ausgesendete Signal erfahren hat, nach unten und nach oben begrenzen, ein Rechner, der die Fouriertrans formierten X1 und X2 des Schwebungssignals für Frequenzen, die sich aus den Frequenzen KF und (k+l)F ergeben, berechnet und Mittel vorgesehen sind, um aus den Fouriertransformierten X, und Xp den Azimut bzw. die Elevation der Empfangsstation bezogen auf die Sendestation zu bestimmen.Dopplernavigationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Berechnung des Azimuts bzw. der Elevation aus den Fouriertransformierten X, und X_ Addierschaltkreise 26, Subtrahierschaltkreise 27 und Dividierschaltkreise 28 enthalten, die da3 Verhältnis · bilden, aus dem direkt der Azimut bzw. die Elevation näherungsweise bestimmt werden kann, indem man die Einhüllende des Frequenzspektrums der empfangenen Signale durch gleich-309845/0972J.M.H.Colin-12seitige Dreiecke annähert.Dopplernavigationssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zur Berechnung des Azimuts bzw. der Elevation aus den Pouriertransformierten X, und X0 Addierschaltkreise 2612 Xtund Dividierschaltkreise 60 und 6]^ um die Verhältnisse =±—X2 . λ d ■und v—r—-η. zu berechnen, und einen Festwertspeicher 62 enthalten,1 ? Xt Xpder durch aie Verhältnisse v—■ und =—7—„— adressiert wirdXl X2 Xl X2und direkt den genauen Wert des Azimuts bzw. der Elevation ausgibt.Dopplernavigationssystem nach Anspruch 1, 2, oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß die Mittel zur Berechnung der Fouriertransformierten X^ und X einen Schaltkreis, der das Schwebungssignal auf eine andere Frequenz übersetzt, Schaltkreise zur Abtastung und Kodierung des übersetzten Schwebungssignales in digitale Form und zwei digitale Recheneinrichtungen enthalten die die Fouriertransformierten X1 und X0 aus den abgetasteten und kodierten Signalen bestimmen.Dopplernavigationssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden digitalen Recheneinrichtungen eine Einrichtung 25 zur Berechnung der Sinus-Koeffizienten in den Fouriertransformier ten X1 und Xp, MuItiplikationsschaltkreise 19 bzw. 20, die die abgetasteten und kodierten Signale mit den zugehörigen in der Einrichtung 25 berechneten Sinuskoeffizienten multiplizieren und Addierschaltkreise 21 bzw. 22 enthalten, die mit Speichern 23 bzw. 24 gekoppelt sind, die die Summen aus den Multiplikationsergebnissen zur Bildung der Fouriertrans formierten X-. und X_ ausführen.Dopplernavigationssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltkreis, der das Schwebungssignal auf eine andere Frequenz übersetzt, zwei Signale erzeugt, die gegeneinander um309845/0972J.M.H.Colin-12π/2 phasenverschoben auf zwei Kanäle gegeben werden, daß jede der beiden digitalen Recheneinrichtungen eine Einrichtung zur Bestimmung der Sinuskoeffizienten und eine zur Bestimmung der Kosinuskoeffizienten in den Fouriertransformierten, Multiplikationsschaltkreise, die jedes Paar der abgetasteten und kodierten Signale in den beiden Kanälen mit den zugehörigen Sinus bzw. Kosinuskoeffizienten multiplizieren, Additionsschaltkreise die durch Summation der Multiplikationsergebnisse in dem einen Kanal die Realteile und in dem anderen die Imaginärteile der Fouriertransformierten X, und Xp bilden, und Recheneinrichtungen enthält, um aus den Realteilen bzw. Imaginärteilen die Fouriertransformierten zu berechnen.7. Dopplernavigationssystem nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Recheneinrichtungen zur Berechnung der Sinusbzw. Kosinuskoeffizienten Festwertspeicher (250,251) 3 die durch die Zahl k» die die Zähleinrichtung 30 liefert, adressiert werden und den zugehörigen Phasenzuwachs ausgeben, mit Speichern (251J, 255) gekoppelte Additionsschaltkreise (252,253)s die zu den Sinus- bzw. Kosinuskoeffizienten die Argumente ausgeben, und weitere Festwertspeicher (256,257) enthalten, die zu den Argumenten die zugehörigen Sinus- bzw. Kosinuskoeffizienten ausgebe;309845/0972Leerseite
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