DE2117048C3 - Verfahren zum Herstellen einer scheibenförmigen Wellenwicklung aus isoliertem Draht für eine elektrische Axialluftspaltmaschine - Google Patents
Verfahren zum Herstellen einer scheibenförmigen Wellenwicklung aus isoliertem Draht für eine elektrische AxialluftspaltmaschineInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
Λ/=30 Spulenseitenieitern für ρ=4 Polpaare, Die
»Hinleiter« sind mit ungeraden Zahlen und die »Rückleiter« mit geraden Zahlen bezeichnet. Die
Wicklung hat den Gesamtwicklungsschritt y=8 mit dem Vorwärtsschritt y\ =5 und dem Rückwärtsschritt >s=3.
Diese Wicklung erfüllt also die übliche Beziehung
ρ ■
= N±2.
Stellt man sich die Wicklung unter den En egerpolen
stillstehend vor, wobei der Leiter 1 sich unter dem Pol
N1 befindet, so ist dieser Leiter 1 über den Rückleiter 6
mit dem unter dem Pol N2 befindlichen Hinleiter 9 verbunden, welcher seinerseits über den Rückleiter 14
mit dem unter dem Pol N3 befindlichen Hinleiter 17 verbunden ist, usw. gemäß der nachstehenden Wicklungstabelle:
1 -6-9-14-17-22-25-30-3 —a —Il -16-19-24-27-2-5-10-13-18-21-26-29-4-
7-12-15-20-23-28-1.
7-12-15-20-23-28-1.
Bei dem nachstehend beschriebenen Ve\ahren wird
ein Wicklungsschema angewendet, wie es zum direkten Vergleich bei B in F i g. 1 mit derselben Leiterzahl
N=30 und mit derselben Polpaarzahl p=4 dargestellt
ist. Dieses Wicklungsschema verläuft nach der Beziehung
py=2(N±2).
Der Wicklungsschritt beträgt y=16 anstelle von 8,
wobei der Vorwärtsschritt ebenfalls yi=5, der Rückwärtsschritt
jedoch yi = 11 beträgt Im diesem Fall ist der
Hinleiter 1 über den Rückleiter 6 mit dem Leiter 17 verbunden, d. h. die Welle geht vom Pol N1 zum Pol
N3, indem der Pol Λ/2 übersprungen wird. Die
Wicklung verläuft hierbei nach folgender Tabelle:
1-6-17-22-3-8-19-24-5-10-21-26-7-12-23-28-
9-K-25-30-11-16-27-2-13-18-29-4-15-20-1.
9-K-25-30-11-16-27-2-13-18-29-4-15-20-1.
F i g. 2 zeigt eine dem Prinzip des Wicklungsschemas B von F i g. 1 entsprechende scheibenförmige Wellenwicklung,
die aus mehreren Windungsschichten aus dünnem Polierten, beispielsweise emailliertem elektrischen
Draht besteht und insbesondere als Anker für eine elektrische Kollektormaschine mit Axialluftspalt benutzt
wird. Zu ihrer Herstellung wird eine Wickelmaschine benutzt, deren Drahtführung programmgesteuert
de» Weg einer Wellenwicklung durchläuft, indem sie den Draht um Führungszapfen legt, die an einer starren
Lehre angebracht sind. Die fertige Wicklung kann entweder von der mit den Zapfen versehenen Lehre
AyI O
UfO
abgenommen werden und anschließend auf jede beliebige geeignete Weise, beispielsweise mit einem
hitzehärtenden Kunstharz vergossen werden, so daß man eine selbsttragende Flachspule erhält, oder sie kann
auf der Lehre belassen werden, die dann als Träger der Wicklung in der Maschine dient, wobei die Wicklung
ebenfalls mit Harz vergossen wird, damit die Drähte genau in ihrer Stellung gehalten werden. Die Wickelköpfe
können erforderlichenfalls zur Verringerung der
ίο Dicke insbesondere während des Vergießens gepreßt
werden.
Die Anwendung des Prinzips des Wickelschemas B von F i g. 1 auf eine derartige Wicklung ist besonders
zweckmäßig, da hierdurch nicht nur das Programm der Bewegung der Drahtführung vereinfacht wird, sondern
da, wie auch das in F i g. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt, nur ein Zapfenkranz zar äußeren Führung
des Drahtes und der Zapfenkranz erforderlich ist, mit welchem die Schleifen zum Anschluß an die Lameliep
des Kollektors gebildet werden. Ir '.ilge des Überspringens
von Polen wird närnüch der Drih* nur noch urn die
Zapfen des äußeren Kranzes gelegt, wobei er sich, soweit erforderlich, während jedes großen Rückwärtsschritts
an einem oder mehreren Zapfen des inneren Kran7es abstützt, die zur Bildung der Anschlüsse an die
Kollektorlamellen dienen. F i g. 2 zeigt als Beispiel eine Wicklung mit acht Polteilungen, 27 Wicklungsabschnitten
und neun Kollektorlamellen. Dementsprechend hat der äußere Kranz 27 Zapfen 1 bis ?7, und der innere
Kranz hat neun Zapfen I, IV, VII, X, XIII, XVI, XIX, XXII, XXV, und es bestehen neun Verbindungsschleifen,
die von den Zapfen des inneren Kranzes gebildet werden. Der Wicklungsveriauf sieht, wenn man von dem
äußeren Zapfen 1 ausgeht, folgendermaßen aus:
1-26-14-12-2-27-15-13-3-1-16-14-IV,
4-2-17-15-5-3-18-16-6-4-19-17-VII,
7-5-20-18-8-6-21-19-9-7-22-20-X,
4-2-17-15-5-3-18-16-6-4-19-17-VII,
7-5-20-18-8-6-21-19-9-7-22-20-X,
10-8-23-21-11-9-24-22-12-10-25-23-XII,
Γ-11-26-24-14-12-27-25-15-13-1-26-XVI,
16-14-2-27-17-15-3-1-18-16-4-2-XIX,
19-17-5-3-20-18-6-4-21-19-7-5-XXII,
Γ-11-26-24-14-12-27-25-15-13-1-26-XVI,
16-14-2-27-17-15-3-1-18-16-4-2-XIX,
19-17-5-3-20-18-6-4-21-19-7-5-XXII,
4, 22-20-8-6-23-21-9-7-24-22-10 -8-XXV,
25-23-11-9-26-24-12-10-27-25-13-H-I,
1.
25-23-11-9-26-24-12-10-27-25-13-H-I,
1.
Eine tatsächliche Wicklung dieser Art besitzt natürlieh
eine wesentlich größere Anzahl von Wicklungsabschnitten und Kollektorlamellen als in Fig. 2 dargestellt
ist, wo die Anzahl der Wicklungsabschnitte und der Kollektorlamellen der Anschaulichkeit halber gering
ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zum Herstellen einer scheibenförmigen Wellenwicklung aus isoliertem Draht für eine elektrische Axialluftspaltmaschine mit wenigstens drei Polpaaren und einem Kollektor, bei welchem der isolierte Draht entsprechend dem Wicklungsverlauf um in mehreren konzentrischen Kränzen angeordnete Zapfen einer Lehre gelegt und die fertige Wicklung entweder zusammen mit der Lehre oder getrennt von dieser mechanisch verfestigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Lehre verwendet wird, die einen äußeren Kranz von Zapfen (1 bis 27) und einen inneren Kranz von Zapfen (I, IV, VII, X, XIII, XVI, XIX, XXII, XXV) aufweist, wobei die Anzahl der Zapfen des inneren Kranzes gleich der Anzahl der Kollektorlamellen und die Anzahl der Zapfen des äußeren Kranzes ein ganzzahü^es Vielfaches der Anzahl der Zapfen des inneren Kranzes ist, daß der Draht jeweils abwechselnd zwischen zwei etwa um eine Polteilung voneinander entfernten Zapfen des äußeren Kranzes und an den Außenseiten der Zapfen des inneren Kranzes entlang zwischen zwei etwa um drei Polteilungen voneinander entfernten Zapfen des äußeren Kranzes geführt wird, und daß der Draht zur Bildung jedes Kollektoranschlusses um die Innenseite eines Zapfens des inneren Kranzes geführt wird.Die Erfindung bezieht sich aul ein Verfahren der im Oberbegriff des Anspruchs angegebenen Art.Bei einem aus der GB-PS 11 69 935 bekannten Verfahren dieser Art wird eine Lehre mit in fünf konzentrischen Kränzen angeordneten Zapfen verwendet, wobei die Anzahl der Zapfen in den vier äußeren Kränzen gleich der Anzahl der Spulenseiten der Wicklung ist, während die Anzahl der Zapfen des innersten Kranzes gleich der Anzahl der Kollektoriamellen ist. Der Draht wird von einem Zapfen des (von außen gezählt) zweiten Kranzes über einen als Wickelkopfabstützung dienenden Zapfen des ersten Kranzes zu einem um eine Polteilung entfernten Zapfen des zweiten Kranzes, von da etwa radial nach innen zu einem Zapfen des dritten Kranzes, von diesem über tinen als Wickelkopfabstützung dienenden Zapfen des vierten Kranzes zu einem wiederum etwa um eine Polteilung entfernten Zapfen des dritten Kranzes und Schließlich wieder etwa radial nach außen zu einem Zapfen des zweiten Kranzes geführt, worauf sich der Zyklus wiederholt. Für jede Bildung eines Kollektoranlchlusses wird der Draht nach innen zu einem Zapfen des fünften Kranzes geführt. Als Ergebnis wird eine Wellenwicklung erhalten, deren aktive Spulenseitenleiter /wischen den Zapfen des zweiten und dritten Kranzes etwa radial verlaufen und etwa um eine Pölteilung voneinander getrennt sind, wie es dem gebräuchlichsten Aufbau einer Wellenwicklung enlsprichti Bei diesem bekannten Verfahren ist der Wickelvorgang sehr kompliziert. Ferner ist die Anwendbarkeit dieses Verfahrens dadurch beschränkt, daß zwischen den Zapfen der inneren Kränze, die in gleicher Anzahl wie die Spülenseitenleiter und die Zapfen der äußeren Kränite vorhanden sind, ausreichende Zwl· schenräume für den Durchgang der Drahtführung vorhanden sein müssen, was aus Raumgründen eine Begrenzung der Anzahl dieser Zapfen und damit der Anzahl der Spülenseitenleiter bedingt
Andererseits ist aus dem Buch »Die Wicklungen elektrischer Maschinen« von Heinrich Sequenz, Springer-Verlag, Wien, 1952, Abb. 14 auf Seite 14, eine Wellenwicklung für eine vierpolige Maschine bekannt, bei welcher sich der Gesamtwicklungsschritt aus einemίο Vorwärtsschritt von einer Polteilung und einem Rückwärtsschritt von drei Polteilungen zusammensetzt Bei einer vierpoligen Maschine hat dies zur Folge, daß der nächste Hinleiter wieder unter dem gleichen Pol wie der vorhergehende Hinleiter liegt, so daß die Wicklungι". den Charakter einer Schleifenwicklung hat, lediglich mit dem Unterschied, daß die Wickelkopfverbindungen nicht abwechselnd gegenläufig sind, sondern wie bei einer Wellenwicklung stets im gleichen Sfcn um den Anker laufen. Die Anwendung dieses für die Nutenwicklung einer Radialluftspaltmaschine bestimmten Wickelschemas auf eine scheibenförmige Drsihtwicidün11 für eine Axialluftspaltmaschine würde jedoch keine Vereinfachung des zuvor geschilderten Herstellungsverfahrens ergeben und die damit verbundenen Einschränkungen nicht beseitigen.Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines Verfahrens, das tme besonders einfache Herstellung von scheibenförmigen Wellenwicklungen aus isoliertem Draht für eine elektrische Axialluftspaltmaschine mit wenigstens drei Polpaaren und einem Kollektor ermöglicht.Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruchs gelöst.Bei dem Verfahren nach der Erfindung wird zur Drahtführung, außer bei der Bildung der Kollektoranschlüsse, nur der äußere Kranz von Zapfen verwendet, um die der Draht gelegt wird. Dies wird durch das Überspringen von Polen ermöglicht Außer diesem äußeren Kranz ist lediglich ein innerer Kranz von Zapfen erforderlich, der zur Herstellung der Kollektoranschlüsse dient so daß die Anzahi der Zapfen in diesem inneren Kranz wesentlich geringer als die Anzahl der Zapfen im äußeren Kranz ist wodurch die durch die Abstände der Zapfen bedingten Einschränkungen entfallen. Zusä /lieh wirken die Zapfen des inneren Kranzes, soweit erforderlich, zur Abstützung der zwischen den Zapfen des äußeren Kranzes gespannten Drahtabschnitte, ohne daß hierfür beim Wickeln besondere Maßnahmen getroffen werden müssen. Der ganze Wickelvorgang läuft daher nach einem sehr einfachen Programm ab.Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigtFig. 1 zum Vergleich die Abwicklung einer bekann· ten Wellenwicklung und die Abwicklung einer nach der Erfindung hergestellten Wellenwicklung in der konventionellen Darstellungsweise undF i g. 2 ein Ausführungsbeispiel einer nach der Erfindung hergestellten scheibenförmigen Wellenwicklung aus isoliertem Draht.Das nachfolgend beschriebene Ausführungsbeisfiiel ist eine Wellenwicklung für eine achtpoligc elektrische Axialluftspaltmaschine, jedoch ist das Verfahren ga.nz allgemein auf Wellenwicklungen für Axialluftspaltma-schinen mit beliebiger Polpaarzähl anwendbar, soweit die Polpaarzahl ρ wenigstens gleich 3 istDas Wicklungsschema A von Fig, 1 zeigt eine Abwicklung einer herkömmlichen Wellenwicklung mit
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