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DE23207C - Maschine zur Herstellung von Cigarettenhülsen - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Cigarettenhülsen

Info

Publication number
DE23207C
DE23207C DENDAT23207D DE23207DA DE23207C DE 23207 C DE23207 C DE 23207C DE NDAT23207 D DENDAT23207 D DE NDAT23207D DE 23207D A DE23207D A DE 23207DA DE 23207 C DE23207 C DE 23207C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
tube
paper
cylinder
tubes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT23207D
Other languages
English (en)
Original Assignee
O. BERGSTRAESSER in Dresden, A., Gr. Plauenschestr. 35
Publication of DE23207C publication Critical patent/DE23207C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C5/00Making cigarettes; Making tipping materials for, or attaching filters or mouthpieces to, cigars or cigarettes
    • A24C5/46Making paper tubes for cigarettes

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

RATENTAMT.;
KAISERLICHES
Diese in Fig. 1 im Grundrifs und in Fig. 2 im Aufrifs gezeichnete Maschine zur Fabrikation von Cigaretten-Hülsen hat den Zweck, aus auf Rollen aufgewickeltem Cigarettenpapier die fertigen Hülsen, und zwar in Packeten von 1000 oder einer anderen bestimmten Anzahl Stück, herzustellen, und zwar soll sie nach einander folgende Function en ausüben:
1. soll der Papierstreifen, der sich von der Rolle abwickelt, um Formapparat F eine cylindrische Form erhalten, derart, dafs, im Querschnitt gesehen, das Ende der den Cylinder erzeugenden Kreislinie über :den Anfang derselben greift; ,
2. soll durch den Klebapparat K Klebstoff in geeigneter Weise aufgestochen und der bestrichene Theil so aufgeklebt werden, dafs ein endloser Cylinder entsteht;
3. soll dieser endlose Cylinder durch zwei mit Kautschuk umgebene Scheiben S erfafst und in einer Führung bis vor ein rotirendes Messer M gebracht werden;
4. soll das rotirende Messer die einzelnen Hülsen abschneiden und sollen die abgeschnittenen Hülsen in einem Packapparat JP bis zu einer bestimmten Anzahl angesammelt werden;
5. soll ein Signalapparat Si angeben, wenn diese bestimmte Zahl, nehmen wir immer 1000 an, geschnitten ist.
Um die unter 1. gestellte Aufgabe zu lösen, wird der Papierstreifen in den Formapparat F gebracht, der, aufser im Grundrifs und im Aufrifs, noch in fünf Schnitten, senkrecht zu seiner Längsachse, in den Fig. 3 bis 7 gezeichnet ist.. Dieser Apparat besteht in der Hauptsache aus einer oben konischen, fast cylindrischen Röhre a, die sich nach unten hin auf beiden Seiten all-. mälig aufrollt, bis der den Cylinder erzeugende Kreis sich in eine gerade Linie umgelegt hat. In diese Röhre schiebt sich eine Röhre b von etwas geringerem Durchmesser, die sich gleichfalls auf beiden Seiten allmälig aufrollt, und zwar sich dabei immer an die sie umschliefsende erste Röhre anschliefsend. Das Aufrollen dieses Cylinders geht jedoch nur so lange vor sich, bis der den Cylinder erzeugende Kreis etwa die Form einer Halbellipse in χ angenommen. Es wird also ein bei χ zwischen beide Röhren hineingeschobener Papierstreifen' gezwungen, allmälig die Cylinderform anzunehmen, und da sich, wenn dies geschehen, die Röhren immer noch mehr verjüngen, so mufs, im Querschnitt gesehen, das Ende der den Cy- . linder erzeugenden Kreislinie spiralförmig über den Anfang greifen. Man erleichtert dies, indem man, noch ehe das Uebergreifen beginnt, auf.den inneren Körper einen Metallstreifen c setzt, der, auf der einen Seite etwas concav, das Papier zurückhält, von der anderen Seite, von welcher das Uebergreifen geschehen soll, etwas convex, ein Uebergreifen begünstigt. Das übergreifende Papier schiebt sich also auf der convexen Seite des Metallstreifens in die Höhe und tritt nun über die Röhre durch einen schmalen Schlitz d heraus, indessen der untergreifende Theil zugedeckt ist. Hier ist die Stelle, wo der zweite Theil der Aufgabe der
Maschine gelöst wird, nämlich das Aufstreichen des Klebstoffes. Dies geschieht auf folgende Weise: Oberhalb und seitlich dieser Klebstelle ist in geeigneter Höhe eine mit dem konischen Zahnrad Z verbundene rotirende Scheibe s angebracht. In diese Scheibe sind mehrere Pinsel centrisch eingelassen, die, wie in Fig. 6, beim Rotiren in ein seitlich angebrachtes Gefäfs mit Klebstoff tauchen, den sie wieder, von unten kommend, an die innere Fläche des übergreifenden Theiles des Papiercylinders abgeben. Die Anzahl der Piirsel und die Pinselbreite
■ mufs jedoch so gewählt werden, dafs, während sich ein vom Pinsel bestrichenes Stück Hülse
■"■ von der Pinselbreite vorüberzieht, der nächste Pinsel herankommen kann, um da anzufangen, wo der vorhergehende aufhörte, so dafs kein
; Stück des übergreifenden Theiles der vorüberziehenden Hülse unbestrichen bleibt. Wenn z. B. der Umfang der Scheibe S — 200 ist und sich Scheibe s, die in gleichen Abständen vier Pinsel enthält, in derselben Zeit, während sich S ein Mal dreht, fünf Mal dreht, so mufs die
200
Breite eines Pinsels = = 10 sein. Nach-
5-4
dem der übergreifende Theil so mit Klebstoff versehen, zieht er sich weiter, und da nunmehr in e die Decke über den untergreifenden Theil wegfällt, so legt sich jener auf diesen (eventuell kann an dieser Stelle noch ein leichter Druck, senkrecht auf beide, ausgeübt werden), die beiden Theile kleben an einander, ziehen sich wieder zwischen beide Röhren hinein, um, nachdem die obere Röhre in f geendet, als fertiger, endloser Papiercylinder auf der inneren Röhre b aufzusitzen.
Nun kommt der dritte Theil der Aufgabe!
■ ." Zwei mit starken Gummiringen umzogene Scheiben S1 deren Peripherie ausgehöhlt ist, so dafs sie sich der Form des auf der Röhre aufsitzenden Papiercylinders anpassen und die entgegen-
■ gesetzte Drehrichtung haben, erfassen den Cylinder und ziehen ihn nach vorn, bis vor ein
. rotirendes Messer M, indem sie gleichzeitig neue Stücke des endlosen Papierstreifens von einer liegenden Rolle R endlosen Papieres in den Formappa'rat F einführen, . Um den Druck dieser Scheiben .S auf den auf Röhre b sitzenden Papiercylinder reguliren zu können, ist auf dem schwalbenschwanzförmig eingelegten Lagerfutter der diese Scheiben tragenden Welle eine Feder q angebracht, welche durch eine Schraube beliebig gespannt werden kann. Kurz vor der Stelle, Wo das Messer rotirt, endigt die Röhre b, Der vierte Theil der Aufgabe beginnt. Zu diesem Zweck ist ein scheerenartig geschliffenes Messer m dicht unter, doch vor dem aus der Röhre b heraustretenden Papiercylinder angebracht; an diesem schiebt sich scheerenartig das rotirende/ an. seinem Arm in g nach vorn und hinten verschicblichc Messer vorüber. Während das Messer rotirt, schiebt sich ein Stück Papiercylinder, dessen Länge gleich der Länge der gewünschten Cigaretten-Hülse sein mufs, über die Röhre b hinaus und wird nun abgeschnitten. Das Messer rotirt wieder, ein zweites Stück schiebt sich vor und wird abgeschnitten u. s. f. Die fertigen Hülsen fallen in einen Kasten /, in den man ein Band h über die eine Seitenwand, den Fufsboden und die andere Seitenwand so gelegt, dafs die Hülsen darauf fallen müssen. Sind 1000 Stück fertig, so braucht man das Band blos oben zu binden, nimmt das Packet heraus und die Fabrikation beginnt aufs neue. Der fünfte Theil der Aufgabe, d. i. das Signalisiren des tausendsten Stückes, wird so gelöst: Das Messer rotirt um. eine Welle tuit auf welcher eine Schraube ohne Ende k angebracht ist, die in ein Zahnrad S100 mit 100 Zähnen greift. Ueber diesem Zahnrade sitzt eine Signalglocke, und unter diesem ein Rad mit 10 Zähnen, in welches Wieder ein anderes mit 100 Zähnen eingreift. Darunter sitzt eine Scheibe mit zwei zahnförmigen Ausschnitten. An diese Scheibe legt sich der Zahn . eines Hebels /, der, sobald er an die zwei Einschnitte kommt, nach einander hineinfällt und, da er am Ende mit einem Hammer versehen ist, zwei Mal an die Signalglocke schlägt, mithin aufser dem gewünschten Signal noch ein Vorsignal giebt, wenn sich die Messerwelle ziemlich 1000 Mal gedreht. Der Antrieb der Maschine geschieht von der Riemscheibe des konischen Zahnrades % aus, welches in das konische Zahn-1 rad Z9 eingreift. Die Theilkreise dieser beiden Räder verhalten sich, wenn eine mittlere Geschwindigkeit der Messerwelle erzielt werden soll, wie 2:1. Die Messerwelle macht mithin stets zwei Umdrehungen, während die Antriebswelle eine macht. An der Antriebswelle sitzt das Zahnrad s7, welches in Zahnrad S0 eingreift. Zahnrad z6 dreht die Welle W3. Auf dieser sitzt Zahnrad S5, welches in Zahnrad z< eingreift. S5 ist gleich s4. Beide bewegen die mit Gummi überzogenen Scheiben S immer gleichmäfsig. Zahnrad s4 treibt Zahnrad s3, dieses die Welle w4, Welle 7C4 das konische Zahnrad z3 und dieses das konische Zahnrad s,, welches den Klebapparat K in Bewegung setzt. Um Cigarettenhülsen verschiedener Längen zu erzielen, tnufe das Verhältnifs der Umdrehungszahlen der Förderwelle wz und der Messerwelle ä», beliebig geändert werden können, und dies geschieht, indem man die Summe der Zähne von s6 und Zf zwar constant macht, aber die Zahl der Zähne der einzelnen Räder beliebig variirt. Um dem rotirenden Messer Elasticität zu geben, ist die Messerwelle, an ihrem Ende hinter dem Lager mit einer Feder versehen. Damit man auch Cigaretten-Hülsen verschiedener Durchmesser erziele, ruht der Formapparat auf Stell-.
schrauben ο. Fig. 8, welche einen Schnill durch den Former senkrecht zu seiner Längsrichtung nach U- V darstellt, erläutert die Verbindung des inneren Kernes b mit a. Damit sich endlich das endlose Papier von der Rolle R nicht zu leicht und in gröfserer Masse, als verarbeitet wird, ablöse, miifs. es, ehe es in den Formapparat kommt, noch durch zwei kleine, mit Tuch umwundene Wellen w% und W6,'-'deren' Achsen durch Spiralfedern verbunden : sind, laufen. ' 'Ί-ί'-,ί-. '■'■■ i' .->-/■ ■ 7 .

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ; ..'; "_; '
    Die Zusammenstellung des Formers: λ b
    Verbindung mit den Zugwalzen S S. · ■'■·■<:
    Hieriu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT23207D Maschine zur Herstellung von Cigarettenhülsen Active DE23207C (de)

Publications (1)

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DE (1) DE23207C (de)

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