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DE2320609A1 - Ejektormischapparat - Google Patents

Ejektormischapparat

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Publication number
DE2320609A1
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DE
Germany
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mixing chamber
component
annular
ejector mixer
nozzles
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DE2320609A
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English (en)
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DE2320609B2 (de
DE2320609C3 (de
Inventor
Witalij Fjodorowitsch Popow
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Individual
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Publication date
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Priority to DE2320609A priority patent/DE2320609C3/de
Publication of DE2320609A1 publication Critical patent/DE2320609A1/de
Publication of DE2320609B2 publication Critical patent/DE2320609B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2320609C3 publication Critical patent/DE2320609C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F25/00Flow mixers; Mixers for falling materials, e.g. solid particles
    • B01F25/30Injector mixers
    • B01F25/31Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows
    • B01F25/312Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows with Venturi elements; Details thereof
    • B01F25/3121Injector mixers in conduits or tubes through which the main component flows with Venturi elements; Details thereof with additional mixing means other than injector mixers, e.g. screens, baffles or rotating elements

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)

Description

  • EJEKTORMISCHAPPARAT Die Erfindung betrifft Ejektormischapparate, die zum Tischen und darauffolgenden Unter-Drucksetzen oder Fördern von gasförmigen und/oder flüssigen Bestandteilen angewandt werden.
  • Der erfindungsgemäße Ejektormischapparat kann z.B. in folgenden Fällen benutzt werden: erzeugung eines Methan-Sauerstoffgemisches unter Demperaturen von 800 bis 9000C bei der Azetylenproduktion, Vorbereitung und Zuführung des Gasgemisches zu Gasgeneratoren und Konvertern, Einsatz als Hochleistungs-Dampfstrahlsauger oder Strahiverdichter bei mehreren anderen technologischen Prozessen.
  • Es ist ein Ejektormischapparat bekannt, der zwei koaxial angeordnete Ringdüsen enthält, die mit einer in einen Diffusor übergehendt-ringförmigen Mischkammer in Verbindung stehen.
  • siehe z.B. USA-Patent Nr. 2-, 952, 401).
  • Die zwei Komponenten werden dem Ejektormischapparat getrenn durch beide Ringdüsen zugeführt, wodurch am Ausgang sich die Ringströme der Komponenten gegenseitig und ein jeder der Ringstr me mit der Mischkammerwand berühren. Aus der Mischkammer wird das erzeugte Gemisch durch einen Diffusor dem Verbaucher zugelei tet. Der Diffusor wird zur Erhöhung des statischen Druckes des erzeugten Gemisches durch Senkung der Geschwindigkeit der Genischhewegung sowie zur Verteilung des Gemisches auf der großen Oberfläche des Verbrauchers benutzt.
  • Der Ejektormischapparat mit den Ringdü"sen Kann in der Praxis fur eine beliebige erforderliche leistung ausgeführt werden, jedoch weist dieser Mischapparat im Zusammenhang mit der kleinen Berührungsfläche der Mischkomponentenphasen und der großen hydraulischen Druckverluste in der Mischkammer und im Diffusor einen niedrigen Wirkungsgrad auf.
  • Die bekannten ringförmigen Ejektormischapparate können außerdem nicht zum Mischen von besonders reaktiven Komponenten mit einem Oxydationsmittelgehalt benutzt werden, da beide Komponenten sich mit den Mischkammerwänden berühren, die bei Hochtemperaturen als Katalysatoren für Entzündungs-oder Explosionsreaktionen dienen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Ejektormischapparat für Gase und/oder Flüssigkeiten zu entwickeln, bei dem die Verhältnisse zum Mischen von besonders reaktiven Komponenten unter Hochtemperaturen gewährleistet sind, und der auBerdem einen höheren Wirkungsgrad als der bekannte Ejektormischapparat mit Ringdüsen aufweist.
  • Diese Aufgabe wurde dadurch gelöst, daB im Ejektormischapparat fur Gase und (oder) Flüssigkeiten, der koaxial angeordneten Ringdüsen enthalt, die mit der in einen Diffusor übergehenden Ringmischkemmer in Verbindung stehen, erfindungsgemäß drei erwähnte Ringdüsen und Vorrichtungen zur Zufuhrung der einen Mischkomponente in die mittlere Ringdlls der anderen IIischkomponente aber in die innere bzw; Ringdüse vorhanden sind, wodurch an Eingang in die Ringmischkammer der ringförmige Strom der ersten Komponente von zwei ringförmigen Strömen der anderen Komponente umfaBt wird.
  • Eine solche Bauart ermöglicht es, die Berübrungsfläche der Komponentenphasen am Eingang in die Mischkammer -us mehr als das Doppelte zu vergröBern und z.B. die besonders reaktive Komponente (das Oxydationsmittel) von den Kammerwänden zu isolieren, indem diese liomponente durch die mittlere Ringdüse geleitet wird.
  • Es ist zweckmäBig, zur Verkürzung der Mischdauer und Verkleinerung der Mischkammerlänge in den Innenwänden der mittleren Ringdüse im kritischen Querschnitt toroidale Holen-Resonatoren- auszuführen, die beim Durchlauf des Stromes in diesen akustische Schwingungen (Hochfrequenzpulsierungen) erzeugen.
  • Die pulsierende Zuführung der einen der Komponenten in die Mischkammer vergroBert stark den Turbulenzgrad, wodurch der Wirkungsgrad des Ejektormischapparates erheblich erhöht wird.
  • Dabei wird die L'ange der Mischkammer so verringert, daß in der Praxis die eigentliche Mischkammer entfällt und mit dem Diffusor zusammen ein einziges Glied darstellt.
  • Um ein gleichmäßiges Verteilen und Zuführen der anderen Komponente durch die innere und mittlere Düse zu gewährleisten sowie zur zusätzlichen Verwirbelung ist es wünschenswert, die innere und mittlere Ringdüse mit Leitschaufeln zur Rückdrehung der aus den Düsen austretenden Ströme zu versehen.
  • Bei einem groBen Expansionsgrad des Diffusors ist es zweckmäßig, am Diffusorausgang ein Verteilungsgitter anzuordnen, des aus vielen konzentrisch liegenden Ringen gefertigt wird, wodurch ein gleichmäßiges Feld der Gemischgeschwindigkeiten am Ausgang des Ejektormischapparates erhalten werden kann.
  • Nachstehend wird die Erfindung anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausfuhrungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 den Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Ejektormischapparates; Fig. 2 den Längsschnitt in vergrößertem Maßstab einer abgewandelten Ausfuhrungsform der erfindungsgemäßen mittleren Düse mit toroidalen Hohlranm-Resonatoren; Fig. 3 den Schnitt III-III der Fig. 1; Fig. 4 den Schnitt IV-IV der Fig. 1; und Fig. 5 den Schnitt V - V der Fig. 1.
  • Der Ejektormischapparat flir Gase und/oder Flüssigkeiten enthält ein Gehäuse 1 (Fig. 1), auf dem ein Rohrrost 2 mit am letzteren befestigten Verteilungsrohren 3 sitzt, die ringartig um den Profilkörper 4 angeordnet sind. Aus der Zeichnung ist ersichtlich, daß die unteren Enden der Verteilungsrohre 3 durch einen ringförmigen Rost 5 verbunden sind, in den zwei Formringe 6 und 7, die die mittlere Ringdüse 8 des Ejektormischapparates bilden, eingebaut sind.
  • In einer abgewandelten Ausführungsform können die inneren Wände der mittleren Ringdüse 8 im schmalsten (kritischen) Querschnitt mit toroidalen Hohlraum-Resonatoren 9 (Fig.2) versehen werden.
  • Die Innenwände des Gehäuses 1 (Fig.1), die seitlichen Oberflächen des Profilkörpers 4 und die äuBeren Oberflächen der Formringe 6, 7 bilden die restlichen Glieder des Ejektormischapparates, d.h. die innere Ringdüse 10, die äuBere Ringdüse 11 und die ringförmige Mischkammer 12, die in den ringförmigen Diffusor 13 übergeht.
  • Die innere und äuBere Ringdüsen 10 bzw, 11 sindim Oberteil mit Leitschaufeln 14 versehen, die die Rückdrehung der aus den Düsen austretenden Ströme gewährleisten.
  • In Fig.3 ist durch Pfeile die durch die Schaufeln 14 verursachte Drehrichtung der Ströme angegeben.
  • In Fig.4 ist die koaxiale Anordnung der Ringdüsen dargestellt (mittlere@ 8, innere 10 und äußere Düse 11), wodurch der ringförmige Strom der aus der mittleren Ringdüse 8 austrete den Komponente von zwei ringförmigen Strömen, der anderen Komponente, die aus der inneren Ringdüse 10 und äuBeren Ringdüse 11 austreten, umfaßt wird.
  • Der Ejektormischapparat (Fig.1) ist mit einer Vorrichtung zur Zuführung der ersten Komponente in die mittlere Ringdüse 8 durch einen kegelförmigen Stutzen 15, Verteilungsrohre 3 und ringförmigen Rost 5 sowie mit einer Vorrichtung zur Zuführung der anderen Komponente in die Ringiuse 11 durch den Stutzen 16 und den Zwischenrohrraum versehen.
  • Am Ausgang des ringförmigen Diffusors 13 ist ein Verteilungsgitter, bestehend aus vielen konzentrischen Ringen 17 angeordnet Die Ringe sind im Inneren eines zylindrischen Mantelschusses 18 durch Stege 19 (Fig.5) befestigt Der Betrieb des erfindungsgemäBen Ejektormischapparates verläuft in folgender Weise.
  • Ein Hochdruckstrom der ersten Mischkomponente wird durch den Stutzen 15, die Verteilungsrohre 3 und die mittlere Ringdüse als ringförmiger Strom in die ringförmige Mischkammer 12 zugeführt.
  • Derselben Mischkammer 12 werden durch den Stutzen 16, den Zwischenrohrenraum zu nrohrenraum und die Schaufeln 14, durch die innere und äuBere Ringdüse 10 bzw. 12 die ringförmigen rotierenden Niederdruckströme der anderen Mischkomponente zugeführt, die den ringförmigen Strom der ersten Komponente umfassen.
  • Wenn eine mittlere Ringdüse 8 mit torotdalen Höhlen-Resonatoren 9 (Fig.2) vorgesehen wird, erzeugt der Hochdruckstrom, indem er gegen die scharfe Kante des einen der Resonatoren 9 schlägt, im letzteren akustische Schwingungen, die durch den zweiten Resonator 9, der mit dem ersten in Gegenphase funktioniert, verstarkt und auf die Mischkammer 12 (Fig.1) und den Diffusor 13 ausgebreitet werden.
  • In der Mischkammer 12 und in Diffusor 13 erfolgt ein Ausgleich der Geschwindigkeitsfelder und der Mischkomponentenkonzentrationen.
  • Eine gleichmäBige Verteilung des erzeugten Zweikomponentengemisches auf die groBe. Oberflache des Verbrauchers mit der Gewährleistung eines gleichartigen Geschwindigkeitsfeldes des Stromes erfolgt durch den Diffusor 13 und die konzentrischen Ringe 17 des Verteilungsgitters.
  • Der erfindungsgomäBe Ejektormischapparat, bei dem der Strom der einen Komponente em Eingang in die Mischkammer 12 durch zwei Strom der anderen Komponente isoliert ist, wobei eine Mischung der beiden Komponenten in kurzer Frist ge#ährleistet ist, kann erfolgreich z.B. zur Erzeugung eines Methan-Sauerstoffgemisches unter Temperaturen von 800...900°C im Verlauf der Azetylenproduktion mit unvollständiger Verbrennung des Methans im Sauerstoff benutzt werden.
  • Dazu wird der Sauerstoff dem erfindungsgemäß ausgefu'brten Ejektormischapparat durch die mittlere Ringdüse 8, und das ethan durch die innere Ringdüse 10 und die äußere Ringdüse 11 zugeleitet.
  • Die Isolation des ringförmigen Sauerstoffstromes durch zwei Methanströme am Eingang in die ringförmige Mischkammer 12 unter Gewährleistung einer groBen Berührungsfläche der Komponenten ermöglicht es, eine Mischung bei Temperaturen von 800...900°C vJRhrend einer Zeitfrist auszuführen, die erheblich kurzer als die Dauer einer induktiven Selbstentzündung des Methan-Sauerstoffgemisches ist.
  • Dadurch erhöht sich die Konzentration des Endproduktes (des Azetylens) in den Pyrolysegasen bis zu 10 Volumenprozenten anstatt 8... 8.5 Volumenprozente, die unter Erhitzungstemperaturen von 600... 6500C der Gemischkomponenten in Reaktionsapparaten zur unvollständigen Methanverbrennung bei Benutzung der bekannten Lli scheinri chtungen erreicht werden.
  • Gleichzeitig mit der Erhöhung der Azetylenkonzentration ermöglicht es die Anwendung des erfindungsgemäBen Injektormischapparates, einen Reaktor mit großer Einzelleistung zu entwickeln und eben somit die Selbstkosten des Azetylens zu senken, das bei unvollständiger Verbrennung von Kohlenstoffen in Sauerstoff erzeugt wird.

Claims (4)

PATENTANSPÜCHE
1. Ejektormischapparat für Gase und/oder Flüssigkeiten, der koaxial angeordnete Ringdüsen enthält, die mit einer in einen Diffusor übergehend Ringmischkammer in Verbindung stehen, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, das er drei Ringdüsen (8, 9 und 10) und Vorrichtungen zur Zuführung der einen Mischkomponente in die mittlere Ringdtise (8) und der anderen Mischkomponente in die innere und äuBere Ringdüsen (10 bzw. 11) enthält, wodurch am Eingang in die Ringmischkammer (12) der ringförmige Strom der ersten Komponente von zwei ringförmigen Strömen der anderen Komponente umfaBt wird.
2. Ejektormischapparat nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , das die innoren Wände der mittleren Düse (8) im kritischen Querschnitt toroidale Hohlraum-Resonatoren (9) aufweisen.
3. Ejektormischapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , daB die innere und auBere Ring.-düse (10 bzw. 11) mit leitschaufeln (14) zur Rückdrehung; der aus den Düsen austretenden Ströme versehen sind.
4. Ejektormischapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 3, d@ durch g e k e n n z e i c h n e t , daß an Ausgang des Diffusors (13) ein Verteilungsgitter angeordnet ist, das aus vielen konzentrischen Ringen (17) besteht.
L e e r s e i t e
DE2320609A 1973-04-24 1973-04-24 Ejektormischvorrichtung Expired DE2320609C3 (de)

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DE2320609B2 DE2320609B2 (de) 1980-12-04
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