DE2320391B2 - Vorrichtung zum Wägen bewegter Lasten - Google Patents
Vorrichtung zum Wägen bewegter LastenInfo
- Publication number
- DE2320391B2 DE2320391B2 DE2320391A DE2320391A DE2320391B2 DE 2320391 B2 DE2320391 B2 DE 2320391B2 DE 2320391 A DE2320391 A DE 2320391A DE 2320391 A DE2320391 A DE 2320391A DE 2320391 B2 DE2320391 B2 DE 2320391B2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- time
- pulses
- value
- counter
- measuring time
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000005303 weighing Methods 0.000 title claims description 26
- 230000010354 integration Effects 0.000 claims description 28
- 230000015654 memory Effects 0.000 claims description 21
- 238000005259 measurement Methods 0.000 claims description 20
- 239000003990 capacitor Substances 0.000 claims description 9
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 claims description 7
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 claims description 5
- 230000006870 function Effects 0.000 claims description 4
- 230000036461 convulsion Effects 0.000 claims description 2
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 8
- 238000000034 method Methods 0.000 description 4
- 230000006833 reintegration Effects 0.000 description 4
- 238000000418 atomic force spectrum Methods 0.000 description 2
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 2
- 238000012937 correction Methods 0.000 description 2
- 238000011156 evaluation Methods 0.000 description 2
- 238000012935 Averaging Methods 0.000 description 1
- 230000006978 adaptation Effects 0.000 description 1
- 230000004888 barrier function Effects 0.000 description 1
- 230000006399 behavior Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000013461 design Methods 0.000 description 1
- 238000011161 development Methods 0.000 description 1
- 230000011664 signaling Effects 0.000 description 1
- 238000012549 training Methods 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G23/00—Auxiliary devices for weighing apparatus
- G01G23/18—Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
- G01G23/36—Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells
- G01G23/37—Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells involving digital counting
- G01G23/3707—Indicating the weight by electrical means, e.g. using photoelectric cells involving digital counting using a microprocessor
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
- G01G19/02—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles
- G01G19/022—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles for weighing wheeled or rolling bodies in motion
- G01G19/024—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing wheeled or rolling bodies, e.g. vehicles for weighing wheeled or rolling bodies in motion using electrical weight-sensitive devices
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01G—WEIGHING
- G01G19/00—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups
- G01G19/14—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads
- G01G19/18—Weighing apparatus or methods adapted for special purposes not provided for in the preceding groups for weighing suspended loads having electrical weight-sensitive devices
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03M—CODING; DECODING; CODE CONVERSION IN GENERAL
- H03M1/00—Analogue/digital conversion; Digital/analogue conversion
- H03M1/12—Analogue/digital converters
- H03M1/50—Analogue/digital converters with intermediate conversion to time interval
- H03M1/52—Input signal integrated with linear return to datum
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Hardware Design (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Measuring Frequencies, Analyzing Spectra (AREA)
- Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)
- Measurement Of Unknown Time Intervals (AREA)
Description
pulszahl durch Zwischenschaltung eines Frequenz-Teilers (15) mit einem festen Teilerfaktor von einem
Zähler (6) erfaßt und in Abhängigkeit von dem Zählerstand über einen Speicher (18) in einem zweiten
Frequenz-Teiler (19). über den die Impulse während der Rück-Integrationszeit dem Zähler (6) zugeführt
werden, die Impulszahl markiert wird, bei der ein Impuls weitergegeben wird.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6. dadurch gekennzeichnet,
daß als Frequenz-Teiler Ringzähler verwendet werdenderen Endzahl durch eine feste Einstellung
oder über einen Speicher markierbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 5. dadurch gekennzeichnet,
daß die Grundschwingung der Pendellast einem ÄC-Glied zugeführt wird, und die zugeführte
Spannung (la) und eine durch den Kondensator (Q phasenverschoben Spannung (Ub) einem Komparator
(27) zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung bei jedem Maximum und Minimum umkippt
und diese Kippspannungen zur Schaltung der Meß zeit des Digitalvoltmeters verwendet werden.
10. Vorrichtung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet,
daß im doppelten Abstand der Meßstrecke auf der Wägebrücke vor der Meßstrecke ein erster Kontakt (M 3) und im einfachen Abstand
der Meßstrecke vor der Meßstrecke ein zweiter Kontakt (MA) angeordnet sind und durch den ersten
Kontakt eine konstante Frequenz auf einen Zähler zur Summierung geschaltet und durch den
zweiten Kontakt der Zählerstand gespeichert und gleichzeitig die konstante Frequenz zur Subtraktion
eingeschaltet wird und bei Erreichen des Null-Wertes die Meßzeit eingeschaltet und bei Erreichen des
negativen Wertes des gespeicherten Zählerstandes die Meßzeit beendet wird.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß bei Beginn der Meßzeit der Zähler auf den gespeicherten Zählerstand eingestellt
und durch die eintreffenden Impulse auf Null zurückgezählt wird und bei Erreichen des Wertes Null
die Meßzeit beendet wird.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Wägen bewegter Lasten, deren auf mindestens eine Kraftmeßdose
ausgeübte Kraft einen zeitlich veränderten elektrischen Spannungsverlauf ergibt, mit einem Digital-Voltmeter
nach dem Prinzip der Doppel-Integration, bei dem zuerst eine zu messende Spannung und dann
eine Referenzspannung umgekehrter Polarität an einem Integrator mit nachgeschaltetem Komparator
(Schwellwertschalter) angeschaltet werden und die Rück-Integrationszeit auf den Ausgangswert, gemessen
durch die Zahl der Impulse einer konstanten Frequenz, ein Maß für die zu messende Spannung ist.
Für die Wägung bewegter Kasten, die beispielsweise an einem Kranhaken pendeln oder über einen als Wägebrücke
ausgestalteten Fahrbahnabschnitt gefahren werden, ist beispielsweise aus dem Prospekt »Digitales
DMS-Meßgerät, Typ GV 03« der Firma Keller Spezialtechnik GmbH eine Anordnung bekannt, bei der während
einer konstanten Zeitspanne, die durch die konstante Integrationszeit des Digital-Voltmeters vorgegeben
ist, diesem die Ausgangsspannung der Kraftmeßdose zugeführt wird. Die konstante Zeitbasis wird dabei
mit Hilfe eines Zählers gebildet, der die Impulse
eines Oszillators bis zu einem bestimmten Zählerstand jummiert Die Ausgangsspannung des Integrators erreicht
dann einen bestimmten, von der Ausgan^sspan
nung der Kraftmeßdose abhängigen Wert. Am Ende <Jer Integrationszeitspanne wird eine konstante Referenzspannung
umgekehrter Polarität auf den Eingang des Integrators geschaltet und der Zähler auf Null gesetzt
Während der Zeit der Entladung eines Kondensators des Integrators summiert der Zähler bu zu
einem bestimmten Wert der Ausgangsspannung des Integrators die impulse des Oszillators. Der Zählerstand
für diesen Zeitpunkt ist proportional der zu messenden Spannung und stellt bei geeigneter Kalibrierung einen
Wert für das zu bestimmende Gewicht dar.
Eine besondere Schwierigkeit besteht darin, daß die feste Integrationszeit, die durch das Digital-Voltmeter
vorgegeben ist, nicht optimal den Verhältnissen beim Bewegungsablauf der Lasten entspricht. Um eine möglichst
genaue Messung zu ermöglichen, ist man bestrebt, einen Mittelwert der sich ändernden Spannung
in einer Zeitspanne zu bilden, die hierfür besonders geeignet ist. Beispielsweise sollte bei einer über eine Wägebrücke
fahrenden Last die Integrationszeit einerseits möglichst lang gewählt werden, um einen repräsentativen
Mittelwert zu erhalten, andererseits sollten Zeitabschnitte, in denen mit einem die Mittelwertbildung verfälschenden
Spannungsverlauf gerechnet werden muß, mit Sicherheit ausgeschlossen werden, z. B. sollten die
beim Auffahren auf eine Wägebrücke auftretenden Spannungsspitzen nicht berücksichtigt werden.
Weiterhin ist aus der US-PS 36 74 097 ein Bewegungsanzeiger
für eine Drucksperre einer Waage bekannt. Dabei werden laufend dem angezeigten Gewicht
entsprechende Impulsfolgen gezählt und gespeichert. Die jeweils ermittelte Zahl wird mit der zuvor ermittelten
verglichen und nur wenn das Ergebnis dieses Vergleiches mehrmals hintereinander einen vorgegebenen
Wert unterschreitet, wird der Druckvorgang für die Waage ausgelöst. Auf diese Weise ist sichergestellt, daß
während des Druckvorganges keine Veränderung der anstehenden Zahl erfolgt. Diese Anordnung ist jedoch
zum Bestimmen eines Gewichtes ungeeignet.
\ufgabe der Erfindung ist es, eine Wägevorrichtung der eingangs genannten Art so auszugest Iten, daß das
Gewicht bewegter Lasten mit großer Genauigkeit unter Anpassung der Integrationszeit an die Erfordernisse
des Bewegungsablaufes der Last bzw. den K raft verlauf bestimmt werden kann.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß Beginn und Ende der Meßzeit in Abhängigkeit
vom Bewegungsablauf der Last bzw. dem Kraftverlauf durch Schaltmittel bestimmbar sind, daß Speichermittet
einen der veränderlichen Meßzeit proportionalen Wert speichern und daß die als Meßzeit dienende Rück-Integrationszeit
über eine Schalteinrichtung in Abhängigkeit von dem gespeicherten Wert korrigierbar ist. Dabei
kann die Integrationszeit, d. h. die Meßzeit, in optimaler Weise an den Bewegungsablauf angepaßt werden,
da der Meßbeginn und insbesondere das Ende des Meßvorganges so gelegt werden kö inen, daß einerseits fco
eine möglichst große Meßzeit zur Verfügung steht, daß
aber andererseits verfälschende Einflüsse ausgeschlossen bleiben. Diese Anpassung an Gegebenheiten des
jeweiligen Bewegungsablaufes kann für einen jeden einzelnen Meßvorgang gesondert erfolgen, ohne daß <>s
hierzu Änderungen in der Meßanordnung erforderlich sind.
Eine besonders hohe Genauigkeit der Messung wird dadurch erreicht, daß der der Meßzeit proportionale
Wert digital in Form einer Impulszahl in einem Speicher gespeichert wird und die als Meßwert dienende
Rück-Integrationszeit digital in einem Multiplikationsbauelement
mit dem Quotienten aus Normalimpulszahl und gespeicherter Impulszahl für die Meßzeit multipliziert
wird.
Die digitale Korrektur der Rück-Integrationszeit kann bei einer weiteren Ausbildung unter Zwischenschaltung
eines Frequenzteilers erfolgen, der im Verhältnis der Normalimpulszahl zur gespeicherten Impulszahl
für die Meßzeit voreingestellt ist
Die Kosten des Bauaufwandes sind besonders gering, wenn in Weiterbildung des Erfindungsgedankens der
der Meßzeit proportionale Wert analog als Integralwert der Referenzspannung in einem Speicher gespeichert
wird und die als Meßwert dienende Rück-Integrationszeit analog durch den von der Meßzeit abhängigen
Integralwert der Referenzspannung und der hierdurch bedingten Steilheit der Rück-Integration korrigiert
wird.
Wenn die Wägevorrichtung eine Wägebrücke aufweist, über die die Last fährt z. B. Güterwagen, werden
in Weiterbildung des Erfindungsgedankens Anfang und Ende der Meßzeit zweckmäßigerweise durch zwei von
der Last beim Auffahren auf die Wägebrücke und beim Verlassen der Wägebrücke betätigte Schalter bestimmt.
Dadurch wird unabhängig von der Geschwindigkeit der bewegten Last, jeweils die größte zur Verfügung
stehende, aber noch ungestörte Meßzeit ausgenutzt.
Zum Wagen pendelnder Lasten, beispielsweise an Kranhaken, werden in noch weiterer erfinderischer
Ausgestaltung Anfang und Ende der Meßzeit durch zwei Schwingungsmaxima bzw. -minima bestimmt. Dadurch
wird eine Erhöhung der Genauigkeit der Mittelwertbildung gegenüber einer konstanten oder beliebig
gewählten Meßzeit erreicht. Eine Vorrichtung zur Bestimmung von Anfang und Ende der Meßzeit in Abhängigkeit
von zwei Schwingungsmaxima bzw. -minima besteht gemäß einem weiteren Merkmal darin, daß die
Grundschwingung der pendelnden Last einem RC-Glied zugeführt, und die zugeführte Spannung eine
durch den Kondensator phasenverschobene einem Komparator zugeführt werden, dessen Ausgangsspannung
bei jedem Maximum und Minimum umkippt und diese Kippspannungen zur Schaltung der Meßzeit des
Digitalvoltmeters verwendet werden.
Falls es nicht möglich ist, Schaltkontakte auf der Wägebrücke selbst anzuordnen, durch die die Meßzeit ein-
und ausgeschaltet wird, kann dies gemäß einem weiteren Merkmal dadurch erfolgen, daß im doppelten Abstand
der Meßstrecke auf der Wägebrücke vor dieser Meßstrecke ein erster Kontakt und im einfachen Abstand
vor der Wägestrecke ein zweiter Kontakt angeordnet sind und durch den ersten Kontakt eine konstante
Frequenz auf einen Zähler zur Summierung geschaltet und durch den zweiten Zählerstand gespeichert
und gleichzeitig die konstante Frequenz zur Subi.aktion eingeschaltet und bei Erreichen des Null-Wertes
die Meßzeit eingeschaltet und bei Erreichen des negativen Wertes des gespeicherten Zählerstandes die
Meßzeit beendet wird.
Der erfindungsgemäße Gegenstand wird an Hand der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen
und den schematischen Zeichnungen erläutert. Es zeigt
F i g. I in schematischer Darstellung eine Wägebrük-
ke, über die die zu bestimmende Last fährt, mit einer schematischen Darstellung der verwendeten elektrischen
Kraftmeßdosen,
F i g. 2 den Verlauf der Ausgangsspannung der in F i g. 1 dargestellten Kraftmeßdosen in Abhängigkeit
von der Zeit,
F i g. 3 den Verlauf der Ausgangsspannung einer Kraftmeßdose, die von einer pendelnden Last beaufschlagt
wird,
F i g. 4 ein Blockschaltbild einer Meßeinrichtung mit einem Digitalvoltmeter zur Bestimmung des Gewichts
mittels einer Kraftmeßdose,
F i g. 5 in vereinfachter Darstellung eine Ausführungsform für eine Start-Stop-Einrichtung in F i g. 4,
F i g. 6a, 6b Spannungsverläufe über der Zeit, die sich
in der Schaltung gemäß F i g. 5 ergeben. F i g. 7 ein Blockschaltbild einer Ausführungsform für das Digitalvoltmeter
in Fig.4, wobei die Speicherung des der Meßzeit proportionalen Wertes digital erfolgt,
F i g. 8 ein Diagramm des Spannungsverlaufs bei dem Digitalvoltmeter nach F i g. 7,
F i g. 9 ein Blockschaltbild einer anderen Ausführungsform eines Digitalvoltmeters für die Schaltung
nach F i g. 4, wobei die Speicherung des der Meßzeit proportionalen Wertes analog erfolgt.
F i g. 10 ein Diagramm des Spannungsverlaufs über der Zeit bei dem Digitalvoltmeter gemäß F i g. 9,
F i g. 11 die Schaltung einer abgewandelten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Digitalvoltmeters und
F i g. 12 ein Diagramm des Spannungsverlaufs über der Zeit bei einem Digital voltmeter gemäß F i g. 11.
Bei der in F i g. 1 gezeigten Wägeeinrichtung ist in der Bewegungsbahn einer mit der Geschwindigkeit ν
verfahrenen Last 21 eine Wägebrücke 22 angeordnet. Es kann sich beispielsweise um eine Gleiswaage handeln,
über die ein zu wiegender Eisenbahnwagen mit annähernd konstanter Geschwindigkeit rollt Die Wägebrücke
22 stützt sich mit einer Kraft F auf Kraftmeßdosen 23 ab. deren Schaltung in F i g. 1 schematisch angedeutet
ist Die der aufgebrachten Kraft F proportionale Ausgangsspannung Ua der Kraftmeßdosen 23
zeigt beispielsweise einen zeitlichen Verlauf, wie er in F i g. 2 über der Zeit f dargestellt ist.
Auf der Wägebrücke 22 befinden sich örtlich einstellbare Meldekontakte Ml und M 2, die beispielsweise
als Kontaktschwellen. Lichtschranken od. dgl. ausgeführt sein können und ein Signal geben, wenn sie von
der Last 21 überfahren werden. Wie man aus F i g. 2 erkennt wird bei dem dargestellten Beispiel davon ausgegangen,
daß bei einer begrenzten Geschwindigkeit ν der bewegten Last 21 die Auffahrstöße bei Erreichen
des ersten Meldekontaktes M1 abgeklungen sind und
der Mittelwert der durch die Bewegung der Last auftretenden
Schwingungen dem Gewicht der Last entspricht Durch Schließen des Kontaktes M1 wird die
Messung eingeleitet und durch Schließen des zweiten Meldekontaktes M 2 beendet. Die Auswertung und Anzeige
erfolgt durch das Digitalvoltmeter, nachdem die bewegte Last den MeWekontakt M2 freigegeben hat.
Damit ist eine optimale Meßzeit gegeben, wie man aus F i g. 2 erkennt
Wenn die Anordnung von Meldekontakten M1 und
M 2 auf der Wägebrücke 22 nicht möglich ist. so kön nen die Kontakte auch vor der Wägebrücke im Gleis
angeordnet werdea Solche vorverlegten Mekjekontak
te M 3 und MA sind in F i g. 1 ebenfalls dargestellt. Mit
dem Kontakt M3 könnte dann z. B. ein Zähler gestar
let werden, der Impulse einer konstanten Frequenz aufsummiert. Dieser Zähler wird durch den Meldekontakt
M4 gestoppt. Der Zählerstand wird gespeichert und entspricht der Geschwindigkeit der Last. Nach Freigabe
des Meldekontaktes M4 zählt der Zähler rückwärts
bis der Wert Null erreicht ist. Wenn die Geschwindigkeit ν der bewegten Last konstant bleibt, was für diese
verhältnismäßig kurze Strecke bei den meisten Anwendungsfällen vorausgesetzt werden kann, so befindet
ίο sich die Last beim Zählerstand Null an der Stelle 21,
d. h. auf der Wägebrücke. Zu diesem Zeitpunkt kann der Zähler wieder auf einen Wert gesetzt werden, der
dem gespeicherten Zählerstand entspricht. Der Zähler kann aber auch die eintreffenden Impulse weiter aufnehmen
bis sein Stand dem negativen Wert des gespeicherten Zählerstandes entspricht. Gleichzeitig mit dem
weiteren Summieren der Impulse beginnt die Integration der Meßspannung. Beim Zählerstand Null bzw.
beim negativen Wert des gespeicherten Zählerstandes ist der Punkt 31 erreicht. Die Integration wird beendet.
Die Auswertung erfolgt ebenfalls durch das Digitalvoltmeter.
In F i g. 3 ist der Spannungsverlauf am Ausgang der Kraftmeßdose bei einer pendelnden Last z. B. bei einer
Kranwaage dargestellt. Man erkennt die Grundwelle der Schwingungen mit den überlagerten Oberwellen.
Um eine besonders gute Mittelwertbildung des Spannungsverlaufs zu erreichen, muß über mehrere vollständige
Schwingungen der Grundwelle ein Mittelwert gebildet werden, wobei die Meßspannung durch das Digitalvoltmeter
integriert wird. Um über mehrere vollständige Schwingungen zu messen, wird von Maximum
zu Maximum oder von Minimum zu Minimum gemessen.
F i g. 4 zeigt in stark vereinfachter Darstellung die Schaltung der Meßeinrichtung. Die Kraftmeßdose 23,
auf die die Kraft F mit Schwankungen Δ F einwirkt,
wird durch ein Netzteil 24 versorgt Der Ausgang der Kraftmeßdose 23 steht mit einer Start-Stop-Einrichtung
oder einer Trigger-Einrichtung sowie mit einem von diesen gesteuerten Digitalvoltmeter in Verbindung.
F i g. 5 zeigt das Schaltschema der Trigger-Einrichtung bzw. der Start-Stop-Einrichtung der Blockschal
tung nach F i g.4. In der Baueinheit 25, die aus einem Verstärker und einem aktiven Filter besteht wird das
Ausgangssignal der Kraftmeßdose 23 verstärkt und gleichzeitig gefiltert Mit Hilfe dieses Filters, das die
Charakteristik eines Tiefpasses hat werden die Oberwellen ausgefihert. so daß die Ausgangsspannung Ua
so der GrundweHe in F i g. 3 entspricht. Mittels eines nachgeschalteten RC-Gliedes 26 erhält man an dem
Kondensator C des /?C-Gliedes eine phasenverschobene Spannung Ub. Der Verlauf von Ua und Ub ist in
F i g. 6a dargestellt
ss Die Spannung Ua wird in einem nachgeschalteten Komparator 27 (Schwellwertschalter) mit der Spannung
Ub verglichen. Wenn die Spannung Ub kleiner ist als die Spannung Ua. so hegt am Ausgang des Kompa rators
negative Spannung: wenn die Spannung Ub je- <* doch größer ist als die Spannung Ua. so liegt am Ausgang
des Komparator positive Spannung. Hierdurch ergibt sich der in F i g. 6b dargestellte Verlauf für die
Komparatorausgangsspannung Uk. Die durch den Verlauf
der Spannung Uk bedingten Impulse des Kompass rators 27 können in dem Frequenzteiler 28 in einem
beliebigen Verhältnis untersetzt werden, so daß die positivcn
oder negativen Flanken der Rechteckkurve als Start br» Stop-Signaie für das Digitalvoltmeter ver-
η
8
wendet werden können. Dabei bestimmt das Xe.Wer- Jung 4^geschaltet^w.rd^und^^^,^^ άτ^
hältnis die Zeit der Mehrfachschw.ngdauer, über wel mcrn^ ^ ^ ^ ^.^^ t0 ^0 . Zählerstand B
die das Voltmeter den Mittelwert bildet. multipliziert werden, um den im kalibrierten Maßstab
«ung Um durch einen Schalter S 1 auf den E ngang stan verschobenen Wert in Zäh er B. Als Divi-
eines Integrators t geschaltet. Der Integra or 1« 3fe C rbaustein 13 wird ein üblicher Digita -IC verwendet,
am Eingang einen vorgeschalteten Widerstand Rl aui. errechnete Wert wird mit Takt 1 über das UND·
dem parallel angeordneten Kond^at°r P^„J;^e ge 8 gebracht, beispielsweise mittels Nixie-Röhren.
den Eingang des Integrators 1 geschaltet. Während der der kaUbrierten physlkal1Schen Einheit ge-
den. und der Zähler A summiert die: Impulse: d«^Fre ^ ^. ^^ Ausfünrungsfonn nicht digital
quenz-Generators 3. Der Zählerstand .st *«" Propor m ^ ^ dMS ana, Sp ch„s<
t B emes
tional der zu messenden Spannung i/m. Der Α"^ηε lntegrators gespeichert. Zu Beginn der Meßzei wird
des Integrators 1 ist mit dem Eingang eines Kompora J^ ^3 hlossen und ein Schalter S' 5 ge-
tors 2 (Schwellwertschalter) verbunden,„ίη. verbün- öffnet, durch den der Kondensator C2 entladen wurde,
gang mit einer Torschaltung 4 (UND-EtanentVvertan gi ^ ^^χ g,eichzeItlg d,e zu messende
den ist, die zu den Zählern A und B fuhrt. De Betät. * ^n, auf den Eingang des lntegrators 1.
g^fc^terS'lundS'^derT^J««"^ ^aL Schalter 5'3 wird die Referenzspannung
9 und 10 und des Zählers erfolgt durch e ne in Fi *7 Integrator 11, bestehend aus dem Verstarke
nur als Block dargestellte Steuerlogik 5 die^vo^ außen ,5 υ
^ Kondensator cz angeschaltet Damit ist
den Start-Impuls erhält Wie angedeu^and «jSjei Ausgangsspannung Ui des integrators 11 propor-
cher und gegebenenfalls eine Anzeigevorrichtung , d«r Meßzeit Am Ende der Meßphase öffnet der
nachgeschaltet f . _ .. . T = kon. Schalter S' 3 und der Schalter S' 4 w,rd auf den Aus-
stant kalibriert wobei Γ-^ .I"VuJ«dMJ^J 1JJ1 3° Stet, so daß der Kondensator Cl des Integrator^, 1
Generators 3 entspricht; dabei .st N eine ganze:JM
Abhängigkeit von der Integrationsspannung Lh ent-
z. B in dem in F i g. 8 dargestellten Beispiel ist W - *. ^ weiteres verständlich, daß bei
1 ta F? E^ "st degr Spannungsver.auf JJ^" ^^ l£ ^n Meßzeit Γ auch eine hohe !«*£»»
spiel dariestellt Dabei ist die normale Meßz^trdurch ^. v£>rhanden ^ so daß eine schnellere
diejenige Zeit bestimmt die der Zahler ß oder ein in 35 μ- egration des lntegrators Cl erfolgt Der
deTsSeriogik 5 angeordneter Zähler benöt^t um Ruck m g ^ ^^ abgescWosse r Messung
zu zählen Alle Zähler und Speicher sind bei Beginn g^ ^ ^^ Konde »ΟΓ5 C2 zu erreichen
A a, daß die .ntegratjon be- 4o ^X^STS^^^
H£#|s£ SSSS
sKCsasiMSg* - as, -tstszA o>
-issxiZi
reicht hat kippt der Kompa '"^ i4 Die Meßzen kann durch Start- ur
^rT1A ^-»g^^Ä S.op.Si8na,e oder d„rc* _ «*«.».,
gangsspannung. so daß diese aucn ν«
bestimmten Grenzen beliebig gewählt werden.
Gleiche Bauteile sind mit gleichen Bezugszeichen, wie in F i g. 7 versehen.
Wie bereits bei F i g. 7 erwähnt, zählt Zähler 6 oder ein in der Steuerlogik 5 angeordneter Zähler die Impulse
und gibt bei Erreichen von 104 Impulsen ein Signal
zur Beendigung der Meßzeit. Ist eine geringere oder größere Impuls-Zahl zur Anpassung der Meßzeit an
das Verhalten der Meßspannung erforderlich, so wird hierdurch oder durch das Stop-Signal die Meßzeit
beendet. Während der Meßzeit werden die Signale S1 und Sig b gegeben. Durch das Signal 51 wird die Meßspannung
Um über den Schalter 5' 1 an den Integrator 1, bestehend aus dem Verstärker V t und dem Kondensator
Cl, unter Zwischenschaltung des Widerstands R1 angeschaltet Weiter wird durch Signal Sig b Spannung
an das UND-Element 14 geschaltet, so daß die von dem Frequenz-Teiler 15 — der die Impulse des
Frequenz-Generators 3 mit der Frequenz fo in Impulse der Frequenz fo/A umwandelt, wobei A eine vorher
bestimmte Zahl, z. B. 100 ist — ausgesandten Impulse durchgelassen und über das ODER-Element 16 dem
UND-Element 4 zugeführt werden. Da von der Steuerlogik 5 und dem Komparator 2 ebenfalls Spannung an
das UND-Element 4 gelegt wird, werden die Impulse dem Zähler 6 zugeführt, der diese summiert
Bei Beendigung der Meßzeit werden die Signale 51 und Sigb in der Steuerlogik 5 abgeschaltet und zunächst
das Signal Sig c angeschaltet. Durch Abschalten des Signals S1 wird die Meßspannung Um von dem
Integrator 1 abgeschaltet und durch Abschalten des Signals Sig b wird Spannung von dem UND-Element 14
abgeschaltet, so daß weitere Impulse von dem Frequenzteiler 15 nicht mehr zu dem Zähler 6 durchgelassen
werden. Durch das Signal Sigcv/ird das UND-Element
17 durchlässig, so daß der Zählerstand des Zählers 6 in den Speicher 18 übernommen wird. Nach der
Übernahme wird das Signal Sig c abgeschaltet und der Zähler 6 über die zur Steuerlogik führenden Leitungen
auf Null gestellt Nunmehr wird mittels Signal S 2 der Schalter S' 2 geschlossen und die Referenzspannung
Uv an den Integrator 1 angeschaltet während gleichzeitig über Signal Sig a Spannung an das UND-Element
20 geschaltet wird, so daß die von dem Frequenz-Teiler 19 ausgesandten Impulse über das UND-Element
20, das ODER-Element 16 und das UND-Element 4 dem Zähler 6 zugeführt werden. Der Frequenz-Teiler
19 ist als elektronischer Zähler ausgebildet, dessen Endzahl durch den Speicher 18 markiert werden kann.
Wenn z. B. die Zahl 80 markiert ist so wird bei Erreichen
dieser Zahl ein Impuls ausgesandt und der Zähler auf Null zurückgestellt so daß bei jedem 80. Impuls des
Frequenz-Generators 3 ein Impuls ausgesandt wird. An dieser Stelle sei erwähnt daß der Frequenz-Teiler 15
ähnlich aufgebaut sein kann, allerdings mit dem Unterschied, daß die Endzahl fest eingestellt ist
Sobald während der Rflck-Integrationszeit der Ausgangswert
z. B. der Wert Null erreicht wird, kippt der
Komparator 2 und schaltet Spannung von dem UND-Element 4 ab, so daß weitere Impulse nicht mehr zu
dem Zähler 6 durchgelassen werden. Die Signale 52 und Sig a werden abgeschaltet und Signal Sig ^angeschaltet.
Durch Anschalten des Signals Sig d wird über das UND-Element 31 der Zählerstand des Zählers 6 auf
den Speicher 7 übertragen und von der Anzeigevorrichtung 8 angezeigt. Die Wirkungsweise der in
F i g. 11 dargestellten Anordnung sei an Hand des in
F i g. 12 dargestellten Diagramms erläutert Alle Zähler und Speicher sind jeweils zu Beginn einer Messung gelöscht.
Es sei angenommen, daß bei einer normalen Meßzeit
ίο von 10 000 Impulsen durch Integration der Meßspannung
Um die Integrations-Spannung Ua erreicht wird. In dem Frequenz-Teiler 15 wird die Frequenz fo des
Frequenz-Generators 3 im Verhältnis 1 :100 untersetzt, so daß von 10 000 von dem Frequenz-Generator
3 ausgesandten Impulse nur 100 den Zähler 6 erreichen und von diesem auf dem Speicher 18 übertragen werden.
Nach Abschalten der Meßspannung Um und Anschalten der Referenzspannung Uv wird zurückintegriert
Nach 4500 Impulsen sei der Wert »Null« oder ein anderer Ausgangswert wieder erreicht und der
Komparator kippt um. Von dem Frequenz-Teiler 19 werden, da in diesem von dem Speicher 18 die Zahl 100
markiert wurde, nur 45 Impulse dem Zähler 6 zugeleitet Die Zahl 45 ist der Meßspannung Um direkt pro-
portional und wird auf den Speicher 7 übertragen und von der Anzeigeeinrichtung 8 angezeigt. Wird jetzt
während einer kürzeren Meßzeit von 8000 Impulsen gemessen, so wird nur die Integrationsspannung Ua'
erreicht. In dem Zähler 6 ist die Zahl 80 summiert und wird auf den Speicher 18 übertragen und markiert in
dem Frequenz-Teiler 15 die Zahl 80. bei der jeweils ein Impuls ausgesandt und der Ringzähler auf Null zurückgestellt
werden soll. Während der Rückintegration wird
jetzt also bei jedem 80. Eingangsimpuls ein Impuls aus-
gesandt. Da die jetzige Integrationsspannung Ua' kleiner
als die Integrationsspannung Ua ist, werden während der Rückintegrationszeit weniger Impulse und
zwar 3600 dem Frequenz-Teiler 19 zugeführt, da aber bei jedem 80. Eingangsimpuls ein Impuls ausgesandt
wird, werden insgesamt 45 Impulse dem Zähler 6 zugeleitet Es wird also in dem Zähler 6 dieselbe Impulszahl
gezählt wie bei einer normalen Meßzeit.
Wenn die Meßzeit bei einer anderen Messung 18 000 Impulse beträgt also wesentlich länger ist als die nor-
male Meßzeit so werden 180 Impulse von dem Zähler 6 summiert und auf den Speicher 18 übertragen. Von
dem Frequenz-Teiler 19 wird dann nur bei jedem 180. Eingangsimpuls ein Impuls ausgesandt. Nach 18 000
Impulsen wird die Integrations-Spannung Ua" erreicht.
Während der Rückintegrationszeit werden 8100 Impulse dem Frequenz-Teiler 19 zugeführt Da nur bei
jedem 180. Impuls ein Impuls weitergegeben wird, werden von dem Frequenz-Teiler 19 dem Zähler 6
8100:180 = 45 Impulse zugeführt, so daß auch jetzt
wieder derselbe Wert wie bei der normalen Meßzeit erreicht wird.
Es sei noch erwähnt daß die Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele beschränkt ist Beispielsweise
kann statt der in F i g. 11 dargestellten Fre-
quenz-Teiler 15 und 19 zur Bildung des Quotienten aus
der Meßzeit und der Rückintegrationszeit auch ein anderes Bauelement verwendet werden.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Wägen bewegter Lasten, deren auf mindestens eine Kraftmeßdose ausgeübte
Kraft einen zeitlich veränderten elektrischen Spannungsverlauf ergibt, mit einein Digital-Voltmeter
nach dem Prinzip der Doppel-Integration, bei dem zuerst eine zu messende Spannung und dann eine
Referenzspannung umgekehrter Polarität an einem Integrator mit nachgeschaltetem Komparator
(Schwellwertschalter) angeschaltet werden und die Rück-Integrationszeit auf den Ausgangswert, gemessen
durch die Zahl der Impulse einer konstanten Frequenz, ein Maß für die zu messende Spannung
ist, dadurch gekennzeichnet, daß Beginn
und Ende der Meßzeit in Abhängigkeit vom Bewegungsablauf der Last bzw. dem Kraftverlauf durch
Schaltmitte) (Meldekontakte MI, Λ/2; Vorkontakie
M 3, MA: Komparator 27; Frequenzteiler 28) be- to
stimmbar sind, daß Speichermittel (Zähler B, Integrator 11, Speicher 18) einen der veränderlichen
Meßzeit proportionalen Wert speichern und daß die als Meßwert dienende Rück-Integrationszeit
über eine Schalteinrichtung (Multiplikationselement 13, Integrator 11. Frequenzteiler 19) in Abhängigkeit
von dem gespeicherten Wert korrigierbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der Meßzeit proportionale digitale
Wert in Form einer Impulszahl in einem Speicher (Zähler B) gespeichert wird und die als Meßwert
(Zähler A) dienende Rückintegraiionszeit digi'al in
einem Multiplikationsbauelement (13) mit dem Quotienten aus Normalimpulszahl und gespeicherte
Impulszahl (Zähler B) für die Meßzeit multipliziert wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der Meßzeit proportionale Wert
analog als Integralwert der Referenzspannung in einem Speicher (Integrator 11, Kondensator C2)
gespeichert wird und die als Meßwert dienende Rück-Integraticnszeit analog durch den von der
Meßzeit abhängigen Integralwert der Referenzspannung und der hierdurch bedingten Steilheit der
Ruck-Integration korrigiert wird.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Wägebrücke (22), über die die Last (21)
fährt, dadurch gekennzeichnet, daß Anfang und Ende der Meßzeit durch von der Last beim Auffahren
auf die Wägebrücke und bei Verlassen der Wägebrücke betätigte Schalter (MX und M2) bestimmt
werden.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 zum Wägen pendelnder Lasten, dadurch gekennzeichnet,
daß Anfang und Ende der Meßzeit durch zwei Schwingungsmaxima bzw. -minima bestimmt
werden.
b. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der der Meßzeit proportionale Wert
digital in Form einer Impulszahl in einem Speicher (>o
(Zähler B, Speicher 18) gespeichert wird und die als Meßwert dienende Rück-Integrationszeit digital unter
Zwischenschaltung eines Frequenzteilers, der im Verhältnis der Normalimpulszahl zur gespeicherten
Impulszahl für die Meßzeit voreingestellt ist, korrigiert wird.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Meßzeit proportionale Im-2
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2320391A DE2320391B2 (de) | 1973-04-21 | 1973-04-21 | Vorrichtung zum Wägen bewegter Lasten |
| NL7307398A NL7307398A (de) | 1973-04-21 | 1973-05-28 | |
| FR7325665A FR2226653B1 (de) | 1973-04-21 | 1973-07-12 | |
| GB1460874A GB1433108A (en) | 1973-04-21 | 1974-04-02 | Apparatus for weighing moving loads |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2320391A DE2320391B2 (de) | 1973-04-21 | 1973-04-21 | Vorrichtung zum Wägen bewegter Lasten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2320391A1 DE2320391A1 (de) | 1974-11-28 |
| DE2320391B2 true DE2320391B2 (de) | 1975-07-24 |
Family
ID=5878889
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2320391A Pending DE2320391B2 (de) | 1973-04-21 | 1973-04-21 | Vorrichtung zum Wägen bewegter Lasten |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2320391B2 (de) |
| FR (1) | FR2226653B1 (de) |
| GB (1) | GB1433108A (de) |
| NL (1) | NL7307398A (de) |
Families Citing this family (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4231439A (en) * | 1979-04-23 | 1980-11-04 | Franklin Electric Subsidiaries, Inc. | Automatic check weigher |
| GB2150298A (en) * | 1983-11-24 | 1985-06-26 | Central Electr Generat Board | Method and apparatus for weighing rail wagons |
| SE469445B (sv) * | 1991-05-23 | 1993-07-05 | Lundman Ulf Pad Lastceller Ab | Foerfarande foer dynamisk vaegning av fordon foer bestaemning av axeltryck |
| US5304745A (en) * | 1992-12-03 | 1994-04-19 | Fairbanks Inc. | Modular checkweigher and grading system |
| CN109635386B (zh) * | 2018-11-27 | 2022-10-04 | 中电建冀交高速公路投资发展有限公司 | 一种桥梁移动车辆荷载识别方法 |
-
1973
- 1973-04-21 DE DE2320391A patent/DE2320391B2/de active Pending
- 1973-05-28 NL NL7307398A patent/NL7307398A/xx unknown
- 1973-07-12 FR FR7325665A patent/FR2226653B1/fr not_active Expired
-
1974
- 1974-04-02 GB GB1460874A patent/GB1433108A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL7307398A (de) | 1974-10-23 |
| DE2320391A1 (de) | 1974-11-28 |
| FR2226653A1 (de) | 1974-11-15 |
| GB1433108A (en) | 1976-04-22 |
| FR2226653B1 (de) | 1976-06-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2157863C3 (de) | Flfissigkeitsvorratsmeß- und Anzeigesystem | |
| DE1905176B2 (de) | Verfahren zur analog-digital-umsetzung mit verbesserter differentiallinearitaet der umsetzung und anordnung zur durchfuehrung dieses verfahrens | |
| DE2357081C3 (de) | Verfahren und Einrichtung zur Messung des Isolationswiderstandes von ungeerdeten Gleichstromnetzen | |
| DE2320391B2 (de) | Vorrichtung zum Wägen bewegter Lasten | |
| DE1283377B (de) | Digitaler Gleichspannungsmesser | |
| DE2339839A1 (de) | Verfahren zur messung der impulsfolgefrequenz und anordnung zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE2855819C3 (de) | Zeitintervall-Meßeinrichtung | |
| DE2260439C2 (de) | Schaltungsanordnung zur digitalen Messung der meBgröBenabhänglgen Verstimmung einer elektrischen Brückenschaltung | |
| DE2032578A1 (de) | Schaltungsanordnung zum Messen der Fehlerstellenentfernung bei Leitungs kurzschlussen | |
| DE2656304A1 (de) | Elektronischer zaehler | |
| EP0015864B1 (de) | Schaltungsanordnung zur Bestimmung der Reaktanz einer Energieübertragungsleitung im Kurzschlussfalle | |
| DE1935124A1 (de) | Spannungskomparator | |
| DE2614766C2 (de) | Zählwaage | |
| DE2938116C2 (de) | Verfahren zur Auswertung des Diagonalsignals einer Widerstandsbrücke und Schaltung zur Durchführung des Verfahrens | |
| DE1298546C2 (de) | Verfahren und anordnung zur analogdigital-umsetzung | |
| DE3642495C2 (de) | ||
| DE2352049C3 (de) | Anordnung zur selbsttätigen Nullpunkt-Korrektur von Analog-Digital-Umsetzern | |
| DE2317887C3 (de) | Digitalvoltmeter | |
| DE2838674C2 (de) | Verfahren zur Belastungsmessung der Zentralsteuerung in einer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage | |
| DE2707543C2 (de) | Einrichtung zum Erzeugen und Auswerten von modulierten Meßbrücken-Siganlen | |
| DE2014726B2 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum optisch-elektrischen Messen der Geschwindigkeit und/oder Länge von bewegten Gegenständen | |
| DE2557518B2 (de) | Vorrichtung zur Bestimmung des Gewichts eines von einer Förderanlage geförderten Materials | |
| DE1812454C (de) | Anordnung für die automatische Umschaltung des Meßbereiches eines digitalen elektrischen Meßgerätes | |
| DE2610040C3 (de) | Schaltungsanordnung zum Verkürzen der Einschwingvorgänge beim Messen der Leitwerte extrem hochohmiger Widerstände | |
| DE2816611C2 (de) | Wärmemengenmesser |