-
Gerät zum Abtragen von Halden Cie Erfindung betrifft e;n Gerät zum
Abtragen von aufgeschütteten Halden mit einer über die ganze Haldenbreits sich erstreckenden,
mittels beiderseits der Halde angeordneten Fahrwerken gegen die Halde uerfahrbaren
und vor der Halde sich aufwärts drehenden Trommel bzw. Trommelrohr mit einem vor
der Trommel angeordneten, die gesamte Haldenbreite überspannenden Lesegerät sowie
mit einem hinter der Trommel angeordneten Querförderer, von dem das von der Halde
aufgenommene Schüttgut einem Haldenlängsband zugeführt wird.
-
engen die Halde verfahrbare Trommelgeräte mit nebeneinander angeordneten
über die ganze Haldenbreite verteilten Schaufeln zum Räumen von Halden sind in verschiedenen
Ausführungsformen bekannt. Dabei dient im allgemeinen ein vor der Aufnahmetrommel
angeordnetes Lösegerät dazu, die Halde aufzulockern und einen dem Aufnahmegerät
kontinuerlich zufließenden Materialstrom zu erreichen.
-
Jei einer Ausführung derartiger Geräte sind auf dem Umfang der Trommel
über die ganze Haldenbreite verteilte Aufnahmeeimer befestigt, die das beim Vorfahren
des Gerätes und Drehen der Trommel aufgenommene Material durch Ausnehmungen im Trommelmantel
bzw.
-
durch Leitschächte durch den Trommelkörper einem innerhalb des Trommelkörpers
angeordneten nuerförderer zuleiten. (Dt. PS 11 61 215 u. Dt. PS 12 43 104 u.-Ot.
PS 17 56 021) ci einer anderen Ausführung sind ebenfalls auf dem Umfang der Trommel
über die ganze Haldenbreite vertilte Aufnahmeaggregate befestigt; das aufgenammene
Material
wird aber rückwärts, d.h. auf der Halden abgewandten Seits des Rohres, einem hinter
dem Rohr angeordneten Querförderer zugeführt. (Dt. P. 21 20 606.4) Bei den Lösungen
mit dem innerhalb der Trommel liegenden Querförderer ist von Nachteil, daß der Trmmelmanteil
mit Ausnshmungen rar die Materialübergabe versehen werden muß, was mit entsprechendem
Aufwand verbunden ist.
-
Bei der Lösung mit dem hinter der Trommel angeordneten Querförderer
besteht die Schwierigkeit darin, für alle Materialsorten eine einwandfreie Materialübergabe
auf den Querförderer zu erreichen; auch muß im allgemeinen der Querförderer sehr
tief, d.h. direkt Über dem Haldenbett angeordnet werden.
-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Fertigung des Gerätes
und insbesondere der TrommeL zu vereinfachen, ohne Ausnahmungen in dem Trommelmantel
auszukommen und den Querförderer Höher, d.h. mit größerem Abstand vom Haldenbett
anzuordnen und die Materialabgabe auf den Querförderer günstiger zu gestalten.
-
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß umlaufende Schürforgane
wie Eimer, Kratzer, Bleche o.
-
dgl. in mehreren Reihen nebeneinander be die ganze Haldenbereite verteilt
von Zugorganen wie Keten, Seile u.dgl. um den haldenseitigen Teil der Trommel gezogen
und anschließend vom oberen Teil der Trommel ablaufond, etwa horizontal bzw. leicht
geneigt, oberhalb des Querförderers geführt und anschließend über eine gemeinsame
bzw. über jewdts hinter dem querförderer liegenden sich mitdrehender Spannvorrichtungen
nach unten umgelenkt und unter dem Querförderer hinweg der Trommel von unten wieder
zugeführt werden und die Schürforgane das beii Vorfahren de Gerätes gegen die Halde
aufgenommene Material über ein oben den Bereich
zwischen der Trommel
und dem Querförderer bzw.
-
dessen trommelseitiger Aufgabeschurre überdeckendes Gleitblech dem
Querförderer zuschiebt. Die Bewegung der Zug- und Schürforgane erfolgt im allgemeinen
über die Trommel mittels eines einseitig oder beiderseits angeordneten Trommelantriebes.
-
Wenn das Gerät nach beiden Seiten arbeiten muß, wird dies dadurch
ermöglicht, daß beiderseits des nuerförderers Trommeln gleichen bzw. etwa gleichen
Durchmessers angeordnet sind, von denen die eine als Antriebstrommel und die andere
als Spanntrommel für die Zugorgane dient und das*Schüttgut sowohl in der einen Fahrtrichtung
wie auch in der entgegengesetzt gerichteten Fahrtrichtung aufgenommen werden kann.
-
Den Erfindungsgedanken nicht einschränkende Beispiele sind in den
Figuren 1 - 3 dargestellt.
-
In Fip. 1 ist im Prinzip die Funktion eines Gerätes, das nur in einer
Richtung arbeiten kann, gezeigt.
-
Auf dem die gesamte Haldenbreite überspannenden Brükkenträger 1 ist
das Lösegerät 2 querverschieblich verlagert. Der Brückenträger ist über die Endrahmen
3 auf den Fahrwerken 4 abgestützt und mittels dieser gegen die Halde verfahrbar.
Die Trommel 6 und der Querförderer 7 sind ebenfalls direkt oder indirekt auf den
Fahrwerken verlagert. Eine die ganze Haldenbreite überbrückende Spannvorrichtung
8 wird ebenfalls auf die Fahrwerke direkt oder indirekt verlagert. Unterteilte Spannvorichtungen
stützen sich gegen die Tragkontruktion des Querförderers ab. In diesem Fall kann
zur Aufnahme der waagerecht wirkenden Vorspannkräfte aus den Zugorganen 9 die Tragkonstruktion
des uerfdrderes durch Druckrollen 10 gegen die Trommel gegestützt werden.
-
Die Zugorgane 9 ziehen die Schürforgane II zunächst
über
den haldenseitigen Teil der Trommel, anschließend über Gleitblech 11 in den Bereich
oberhalb des Querfdrderers. Anschließend erfolgt die Umlenkung der Schürforgane
über Spannvorrichtungen nach unten und die Rückführung unterhalb des Querförderers
zur Trommel mit Auflauf der Zug- und Schürforgane von unten.
-
Wenn das Gerät gegen die Halde verfährt, nehmen die Schürforgane Material
auf, wobei sich das aufgenommene Material zunächst gegen den Trommelmantel abstützt.
Oben wird dann das Material von den Schürforganen auf das Gleitblech und über dieses
in den Bereich oberhalb des Ouerfärderefs geschoben. Hier fällt das geförderte wlaterial
nach unten und wird von dem nuerförderer einem nicht dargestellten Haldenlängsband
zugeführt.
-
In Fig. 2 ist im Prinzip ein Gerät dargestellt, das nach beiden Seiten
arbeiten kann, wobei die Schürfbleche entweder senkrecht zur Bewegungsrichtung angeordnet
oder die Schürforgane klappbar an den Zugorganen befestigt sind, damit sie in beiden
Förderrichtungen wirken können.
-
In Fig. 3 ist je eine Teilansicht von vorn - ohne Brükke und Lösegerät
- gegen das Rohr und gegen den Querförderer dargestellt. Auf dem einen Fahrwerk
links ist eine direkte, unverschiebliche Verlagerung der Trommel, damit auch der
Tragkonstruktion des Querfdrderers vorausgesetzt, während auf der anderen Fahrwerkseite
die Möglichkeit einer indirekten Verlagerung, z.B. über eine pendelnd an der Brücke
aufgehängte Stütze auf diesem Fahrwerk aufgezeichnet ist.
-
Die umlaufenden Schürforgane sind ohne Querüberdeckung gezeigt. Die
Schürforgane können aber auch mit sich überdeckenden Wirkungsbereichen auageführt
werden, wenn die Schürforgane in nebeneinander liegenden Reihen gegeneinander versetzt
angeordnet sind.