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DE2319247A1 - Verfahren zur ermittlung physiologischer eigenschaften nativer blutzellen und anordnungen zur durchfuehrung des verfahrens - Google Patents

Verfahren zur ermittlung physiologischer eigenschaften nativer blutzellen und anordnungen zur durchfuehrung des verfahrens

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Publication number
DE2319247A1
DE2319247A1 DE2319247A DE2319247A DE2319247A1 DE 2319247 A1 DE2319247 A1 DE 2319247A1 DE 2319247 A DE2319247 A DE 2319247A DE 2319247 A DE2319247 A DE 2319247A DE 2319247 A1 DE2319247 A1 DE 2319247A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
voltage
current
arrangement
measuring current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE2319247A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Juergen Nitsche
Juergen Dr Ing Schulz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE2319247A priority Critical patent/DE2319247A1/de
Priority to GB1899973A priority patent/GB1423532A/en
Priority to FR7314430A priority patent/FR2182479A5/fr
Priority to US00353768A priority patent/US3831087A/en
Priority to CA197,289A priority patent/CA1010955A/en
Priority to SE7404864A priority patent/SE405174B/xx
Priority to IL44597A priority patent/IL44597A/xx
Priority to JP4008174A priority patent/JPS5712093B2/ja
Priority to CH505374A priority patent/CH591697A5/fr
Priority to IT50304/74A priority patent/IT1040550B/it
Priority to NL7404864A priority patent/NL7404864A/xx
Publication of DE2319247A1 publication Critical patent/DE2319247A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/10Investigating individual particles
    • G01N15/1031Investigating individual particles by measuring electrical or magnetic effects
    • G01N15/12Investigating individual particles by measuring electrical or magnetic effects by observing changes in resistance or impedance across apertures when traversed by individual particles, e.g. by using the Coulter principle
    • G01N15/131Details
    • G01N15/132Circuits
    • GPHYSICS
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    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
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    • G01N15/12Investigating individual particles by measuring electrical or magnetic effects by observing changes in resistance or impedance across apertures when traversed by individual particles, e.g. by using the Coulter principle

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Description

  • "Verfahren zur Ermittlung physiologischer Eigenschaften nativer Blutzellen und Anordnungen zur Durchführung des Verfahrens" Zusatz zu Patent . (AZ.: P 22 19 778.0) Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Ermittlung physiologischer Eigenschaften nativer lebender Blutzellen, die in einer Untersuchungsflüssigkeit suspendiert sind, und auf Anordnungen zur Durchführung des Verfahrens.
  • Unter den Namen seines Erfinders - Coulter - ist ein elektronisch arbeitendes Meßverfahren zur Bestimmung der Volumengrößen von in einer elektrolytischen Untersuchungsflüssigkeit suspendierten Partikeln bekannt, das mit Hilfe von zwei Gefasen arbeitet, die durch eine kleine Meßöffnung miteinander verbunden sind. Die Untersuchungsflüssigkeit fließt durch diese MeBöffnung vom dem einen Gefäß in das andere. In die Untersuchungsflüssigkeit tauchen zu beiden Seiten der Meßöffnung Elektroden unterschiedlichen Potentials ein, die an einen elektrischen Meßkreis angeschlossen sind Die Leitfähigkeit der Untersuchungsflüssigkeit zwischen den Elektroden ändert s sich beim Durchtritt eines Partikels durch die Meß öffnung proportional zu dem Volumen des Partikels, womit eine Volumenbestimmung der in der Untersuchungsflüssigkeit suspendierten Partikel möglich ist.
  • Die von Coulter zur Durchführung seines Verfahrens ursprünglich angegebene Anordnung wurde inzwischen weiterentwickelt.
  • So ist z. 3. aus der deutschen Auslegeschrift 1 805 512 nach dem Coulter-Verfahren arbeitende Anordnung bekannt, bei der die Partikel nicht der Elektrolytflüssigkeit in de@ vefaß vor der Neßöffnung beigemengt sind, sondern der Meßöffnung durch eine eigens dafür vorgesehene Zuführungseinrichtung zugeleitet werden, die eine Austrittsöffnung in sehr geringen Abstand vor der Meßöffnung hat, so daß der in die Meßöffnung einfließende Elektrolyt Probensuspension (Partikelsuspension) aus der Austrittsöffnung der Zuführungseinrichtung heraussaugt.
  • Es findet dann ein hydrodynamischer Fokussiervorgang statt, durch den bewirkt wird,- daß alle zu bestimmenden Partikel nahezu in Zentrum der Meßöffnung durch diese hindurch wandern Ritzels einer derartigen Anordnung wird gegenüber der Genauigkeit, die mittels der ursprünglich von Coulter angegebenen rnordnung erzielbar ist, eine erhebliche Steigerung den Meßgenauigkeit erreicht.
  • Bei der Bestimmung des mittleren Zeilvolumens lebender Zellen, insbesondere bei der Bestimmung des mittleren Zeilvolumens von Säugetiererythrozyten, ergaben sich in der Praxis bisher Diskrepanzen zwischen den Ergebnissen der elektronischen Voumenbestimmung nach dem Coulter-Verfahren und den Ergebnissen der physikalischen Bestimmung über Hämatokrit und Zellzahl; es wurde eine Unterbewertung der Zellvolumina bei der Messung nach dem Coulter-Verfahren festgestellt. Nan hat dies zunächst allein anf die Form und Verformbarkeit der zu untersuchenden Zellen zurückgeführt und entsprechende Korrekturen in den Meßergebnissen vorgesehen, denn der Einfluß von Form und Verformbarkeit der Zellen ist zweifellos gegeben. Dennoch wurden nach diesen Xorrekturen bei der Messung nativer Zellen noch immer Diskrepanzen der genannten Art festgestellt; diese Diskrepanzen traten bei der Messung fixierter Zellen allerdings nicht auf.
  • Patent Dem Haupt/ liegt die Aufgabe zugrunde, ein vom Coulter-Verfahren ausgehendes neuartiges Verfahren zur Ermittlung physiologIscher Eigenschaften nativer Blutzellen anzugeben, die in er Untersuchungsflüssigkeit suspendiert sind.
  • patent Diese Aufgabe wird gemäß dem Haupt/ dadurch gelöst, daß der spezifische elektrische Widerstand der Untersuchungsflüssigkeit als Funktion eines durch sie fließenden elektrischen Strones auf genommen wird und jene diskreten Stromstärken für die weitere Auswertung verwendet werden, bei denen eine merkliche Änderung des spezifischen elektrischen Widerstandes der Untersuchungsflüssigkeit festgestellt wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, vorteilhafte Wei terbildungen des Gegenstandes des hauptpatentes anzugeben.
  • Die Lösung dieser Aufgabe ist der folgenden Beschreibung und den Patentansprüchen entnehmbar.
  • Im Sinne der dem Eauptoatent zugrunde liegenden und der vorliegenden Erfindung wird das mittlere Zellvolumen nativer Blutzellen zweckmäßigerweise aus dem Gipfelwert der Volumenverteilungskurve oder dem Mittelwert der Verteilung als Funktion des durch die Meßöffnung fließenden elektrisctnen Stromes (Meßstromes) aufgenommen und als Maß fur die gesuchte Eigenschaft ein nichtlinearer Zusammenhang zwischen dem mittleren Zellvolumen und dem Meßstrom festgestellt.
  • Es wurde eingangs schon erwähnt, daß man bei der Partikel volumenanalyse nach dem Coulter-Verfahren in dem bei einer Coulter-Anordnung verwendeten elektrischen Meßkreis volumenproportionale oder nahe zu volumenproportionale Stromänderungen beim Durchtritt eines Partikels durch die Neßöffnung erhält. In der Praxis geht man dabei so vor, daß man eine vorgegebene bestimmte Potentialdifferenz zwischen den beiden Elektroden, die zu beiden Seiten der Neßöffnung in der Elektrolytflüssigkeit angeordnet sind, einstellt, wodurch sich ein bestimmter Strom, der durch die Elektrolytflüssigkeit von der einen Elektrode zur anderen durch die Meßöffnung hindurchfließt, ergibt. Bei konstanter Potentialdifferenz zwischen den beiden Elektroden ändert sich diese Stromstärke beim Durchtritt eines Partikels durch die Heßöffnung, sofern die Leitfähigkeit des Partikels eine andere ist als die Leitfähigkeit des das Partikel 1«^gebenden Elektrolyten. Man mißt also im Grunde einen bestiften elektrischen Widerstand zwischen den beiden Elektroden, der sich verändert, wenn ein Partikel sich in der Meßöffnung befindet. Dieser Widerstand ist selbstverständlich von der Art des verwendeten Elektrolyten und von der Art, Größe und Anzahl der in diesem suspendierten Partikel abhängig.
  • Vergrößert man die Potentialdifferenz zwischen den beiden Elektroden, so vergrößert sich linear hiermit auch der Strom durch den Elektrolyten, sofern nicht dessen Leitfähigkeit t durch e re durch höheren Strom bewirkte Erwärmung verändert wird.
  • In analoger Weise kann man auch zwischen den beiden Elektroden einen konstanten Meßstrom zwischen den beiden Elektroden einsteller, wodurch sich bei Durchtritt eines Partikels durch die Neßöffnung die elektrische Potentialdifferenz zwischen den Elektroden ändert.
  • Entsprechend der Stromvergrößerung im Elektrolyten vergrößern sich auch die Stromunterschiede im Meßkreis beim Durchtritt eines Partikel durch die Meßöffnung, Hat-man dem Elektrolyten z. 3. Latexpartikel beigemischt, so stellt man fest, das die Stromänderungen linear mit dem Strom im Meßkreis anwachsen.
  • Bewertet man nur das Verhältnis von Stromänderungen zu Strom ~: Meßkreis, so geht der absolute spezifische Widerstand des eßkreises, d h. der Elektrolytenstrecke im Meßkreis, nicht e in die Messung ein. Einflüsse durch Temperaturerhöhungen es Elektrolyten sind hiermit ausgeschaltet. Es findet dam eine Bewertung der relativen Änderung des spezitischen Widerstandes der Elektrolytstrecke in der Meßöffnung statt.
  • Damit ist eine nach dem Coulter-Verfahren arbeitende Anordnung in hervorragender Weise geeignet, bei der Durchführung eines Verfahrens zur Ermittlung von physiologischen Eigenschaften nativer Blutzellen herangezogen zu werden. Führt -an nämlich die soeben am Beispiel von Latexpartikeln erläuterte Messung mit nativen Blutzellen durch, so stellt man fest, da das Verhältnis von Stromänderung zu Stromstärke für eine vorgegebene Partikel art, z. 3. Erythrozyten, nicht unabhängig von der eingestellten Stromstärke ist. Das bedeutet, daß die Leitfähigkeit oder der spezifische Widerstand des sich in der Meß öffnung befindenden Untersuchungsflüssigkeits-Volumens, in dem ein Partikel enthalten ist, nicht unabhängig von der Strom stärke ist. hiermit erklärt sich auch die eingangs erwähnte, zwischen nativen und fixierten Zellen auftretende Diskrepanz.
  • DIe genannten Stromänderungen werden beim Coulter-Verfahren n Form von Impulsen erfaßt. Man braucht also nur die Impulshöhen oder deren mittelwert über der Stromstärke aufzutragen, festzustellen, in welcher Weise die Impulshöhen von der eingestellten Stromstärke abhängig sind. Dabei stellt man fest; daß von der Stromstärke Null beginnend die Impulse zunächst linear mit der Stromstärke anwachsen. Ab einer bestimmten Stromstärke wachsen die Impulse jedoch nicht in gleichem Maße wie die Stromstärke an, sondern langsamer.
  • Trägt man die Funktion in einer Graphik auf, so stellt man fest, daß für jede Art von untersuchten Blutzellen ein ausgeprägter Knick im Rurvenverlauf vorhanden ist. Die Lage dieses Knick.-punktes und die Steigung des weiteren geradlinigen Verlaufs sind zwei Parameter und lassen für die einzelne Blutzellart Rückschlüsse auf deren Zustand zu. So wurde festgestellt, daß diese Parameter bei verschiedenen Personen verschieden sind. Es konnte auch festgestellt werden, daß die Knickpunkte für verschieden große Zellen und für die verschiedenen Blutzellarten bei verschiedenen Stromstärken liegen.
  • Diese Phänomene, die bei fixierten Blutzellen nicht auftreten, sind vermutlich dadurch bedingt, daß bei höheren Stromstärken.
  • (das bedeutet bei einer höheren Feldstärke, der die einzelne Blutzelle ausgesetzt ist), eine Änderung im Isolationsverhalten der Blutzellen eintritt. Wahrscheinlich findet ein Ionendurchbruch durch die Zellmembran statt, durch den die Leitfähigkeit der untersuchten Blutzelle erhöht wird.
  • dem Hauptpatent und der vorliemenden zugrunde liegenden Der genannte Effekt, der gemäß der/Erfindung für die Bestimmung physiologischer Eigenschaften nativer Blutzellen herangezogen wird, wurde zuvor noch nicht beobachtet und veröffentlicht. Dies mag seine Ursache darin haben, das oe bislang verwendeten Methoden der Leitfähigkeitsuntersuchung von-Blut die hohen Feldstärken, die zu dem vermuteten Ionendurchbruch durch die Zellmembran führen, nicht auftreten. 3vi Messungen nit einer nach dem Coulter-Verfahren arbeitenden '-crdnung werden jedoch aufgrund der geringen Abmessungen der Meßöffnung bereits bei verhältnismäßig niedrigen Spannungen, eIner Potentialdifferenz zwischen den beiden Elektroden von 20 Volt in der Meßöffnung Feldstärken von im Beispielsfall etwa 2 kV/cm hervorgerufen. Die Ströme, die dabei fließen, liegen in der Größenordnung von etwa 1 mA. Die in Wärne umgesetzte Energie in der Meßöffnung ist daher denkbar gering.
  • Eine nach dem Coulter-Verfahren arbeitende Anordnung ist gemäß dem Hauptpatent und daher besonders geeignet, das Verfahren/ der vorliegenden Erfindung zu vo@@ziehen. Besonders vorteilhaft eignet sich hierzu eine nach dem Coulter-Verfahren arbeitende Anordnung, bei der die Partikel durch eine eigens dafür vorgesehene Zuführungseinrichtung der Meßöffnung zugeleitet werden. Der Elektrolyt in den Gefäß vor der Meßöffnung ist dabei partikelfrei. Die Zuführungseinrichtung weist eine Öffnung auf, die der Meßöffnung zugekehrt ist Die Partikel, die aus dieser Zuführungseinrichtung austreten, werden durch den in die Meßöffnung ein fließende@ Elektrolyten hydrodynamisch in das Zentrum der Meßöffnung hineinfokussiert. Dabei dann gemäß der Lehre der deutschen Auslegeschrift 1 806 512 der Abstand der Austrittsöffnung der Zuführungseinrichtung zur Meßöffnung derart klein gemacht werden, daß der in die Meßöffnung einfließende Elektrolyt die Probensuspension aus der Öffnung der Zuführungseinrichtung heraussaugt, wodurch die Fokussierung in das Zentrum der @eßöffnung besonders gut wird. Die durch die hydrodynamische Fokussierung erreichten Meßgenauigkeitssteigerungen sind erheblich, weil annähernd alle Zellen die gleiche Feldstärke in der Mittelachse der Meßöffnung durchlaufen, so daß ein scharfer Knick beim Einsetzen des transzellularen Ionenflusses entsteht.
  • nine Anordnung zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens besteht daher aus einer an sich bekannten, nach dem Coulter-Verfahren arbeitenden Anordnung mit oder ohne getrennte Partikelzuführung und einer Einrichtung, mit der entweder der genannte Potentialunterschied zwischen den Elektroden, die bei diesen Anordnungen vorgesehen sind,oder der genannte Meßstrom durch die Meßöffnung veränderbar ist. Vorzugsweise ist im elektrischen Meßkreis eine Auswerteeinrichtung vorgesehen, deren Hilfe die Impulsamplituden, d. h. die Stromänderungen entsprechend der verschiedenen in der Probensuspenslon vorhandenen Blutzellpopulationen getrennt erfaßbar sind und mit der eine Zuordnung der Impulsamplituden zu dem jeweils herrschener Potentialunterschied zwischen den Elektroden bzw. zur augenblicklichen MeBstrom durchführbar ist. Mit einer solchen hnordnung ist das Meßverfahren weitgehend automatisierbar.
  • -e bereits erwähnt, findet die Änderung im Leitfähigkeitsverhalten der Blutzellen sehr plötzlich statt. In den Kurven, die man aufnehmen kann, äußert sich das in einen Knick. Die Lage der Knickpunkte und die Steigung des geradlinigen Verlaufs hinter den Knick, d. h. in Richtung zu höheren Feldstärken bzw zu höheren MeBströmen gibt daher Aufschlüsse über die Art und den Zustand der verschiedenen Blutzellen.
  • Aus der Steigung des Verlaufs oberhalb des Knickstromes bei steigendem lrießstrom kann die innere Leitfähigkeit der Zelle gemessen und damit z. B. bei roten Blutzellen ein Maß für die Hämoglobinkonzentration gefunden werden.
  • Es genügt hierbei die Ermittlung der Impulshöhenverteilung und Ihres Mittelwertes bei einem Meßstrom unterhalb und zwei Werten oberhalb des Knickstromes.
  • Dabei ist es zweckmäßig, mit der Erhöhung des Meßstromes ei Impulsverstärkung proportional zu reduzieren und nur die tbweichung von linearen Zusammenhang zwischen Impulshöhe und Meßstrom zu registrieren.
  • gemäß dem Hauptpatent sowie Das Verfahren nach der Erfindung und/ vorteilhafte Anordnungen zur Durchführung dieser Verfahren werden anhand der Zeichnungen nunmehr erläutert.
  • Figur 1 zeigt den Widerstandsverlauf einer mit Blutzellen versetzten Elektrolytflüssigkeit, wenn man ihn unter gegeben nen Bedingungen bei verschiedenen Stromstärken aufnimmt.
  • Dabei zeigt sich, daß bei verschiedenen Stromstärken, le in der Figur 1 mit II und I2 bezeichnet sind, eine sprunghafte Änderung des Widerstandes auftritt. Die Ursache hierin wirc - wie bereits erwähnt - darin gesehen, daß die Leltfähigkeit der Blutzellen erhöht und damit der Widerstand der gesamten Untersuchungsflüssigkeit herabgesetzt wird.
  • Figur 2 zeigt eine nach dem Coulter-Verfanren arbeitende Anordnung mit getrennter Partikel zuführung. Von einen Gefäßraum 1 fließt Elektrolytflüssigkeit 2 durch eine kleine Meßöffnung 3 in einen Gefäßraum 4. In geringem Abstand vor aer Meßöffnung 3 ist die Austrittsöffnung einer Zuführungseinrichtung 5 vorgesehen, in der eine Blutprobe enthalten ist. Die in die Meßöffnung 3 einfließende Elektrolytflüssigkeit 2 saugt beim Vorbeifließen an der Austrittsöffnung der Zuführungseinrichtung 5 die Blutprobe aus dieser Zuführungseinrichtung heraus und transportiert sie im Zentrum der Meßöffnung 3 durch diese hindurch. In die Elektrolytflüssigkeit zu beiden Seiten der Meßöffnung tauchen Elektroden 6 und 7 ein, die gegeneinander unterschiedliches Potential aufweisen und an einen elektrischen Meßkreis angeschlossen sind. Ire solche Anordnung ist z. B. in der deutschen Auslegeschrift 1 805 512 beschrieben. Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ist jedoch in der elektrischen Einrichtung 8, mit deren Hilfe die Messungen durchgeführt werden, eine Einrichtung vorgesehen, mit deren Hilfe die Potentialdifferenz bzw. der Meßstrom zwischen den Elektroden 6 und 7 verändert werden kann. Weiterhin sind in der Einrichtung 8 Mittel vorgesehen, lt deren Silfe die durch das Hindurchtreten von Partikeln durch die Meßöffnung 3 hervorgerufenen Stromänderungen bei jeder eingestellten Potentialdifferenz oder jedem M@ßstromwert festgehalten werden können, um sie den verschiedenen Blutzellarten zuordnen zu können. Weiterhin sind in der Einrichtung 8 Mittel vorgesehen, die als Funktion der Potentialdifferenz zwischen den Elektroden 6 und 7 bzw. als Funktion des Meßstromes die absoluten oder relativen Stromänderungen für die einzelnen Blutzellenarten aufnehmen und diejenigen Parameter festhalten, die für die Beurteilung einzelner Zelleigenschaften aus der sprunghaften Änderung im Verhalten der Stromänderungen von Bedeutung sind.
  • Die elektrische Einrichtung 8 in Fig. 2 besteht einerseits zur Versorgung des Detektors aus einem Strom- bzw. Spannungserzeuger, aessen Ausgangswerte vorzugsweise fernsteuerbar einstellbar sind, und andererseits aus einem Vorverstärker zur Vorverstärkung der Impulse aus dem Detektor und aus einen Impulshöhenanalysator üblicher Bauart, der einen Rauptverstärker zur Weiterverstärkung der Impulssignale, einen Analog-Digital-Wandler zur Bewertung der Impuishöhe durch einen Zahlenwert, einen Speicher zur Sortierung und Aufbewahrung dieser Zahlenwerte und einen Rechner zur Berechnung der ermittelten digitagen Verteilungskurve -sowie gegebenenfalls einen Oszillographen, Schreiber oder Drucker zur direkten Betrachtung oder Aufzeichnung der Verteilungskurve besitzt.
  • Ein Ausführungsbeispiel eines Stromgenerators zur Versorgung des Zell-Detektors mit fernsteuerbar geschaltetem Meßstrom, angeschlossenem stromempfindlichen Vorverstärker und fernsteuerbar veränderbarer Verstärkung-über einen geschalteten Spannungsteiler zeigt Fig. 3.
  • Eine andere Verstellmöglichkeit des Meßstrom-Generators über ein schrittmotorgetriebenes Potentiometer zeigt Fig. 4.
  • n Ausführungsbeispiel eines Spannungsgenerators zur Versorgung des Zell-Detektors mit fernsteuerbar geschalteter Meßspannung, angeschlossenem spannungs empfindlichen Vorverstärker und fernsteuerbar veränderbarer Verstärkung über einen geschalteten Spannungsteiler zeigt Fig. 5.
  • Eine andere Verstellmöglichkeit des Meßspannungsgenerators über ein schrittmotorgetriebenes Potentiometer zur Verstellung der Referenzspannung zeigt Fig. 6.
  • Das Blockschaltbild eines Impulshöhenanalysators mit on-line.
  • oder off-line angeschlossenem Digitalrechner und möglicher direkter Fernsteuerung von Meßstrom bzw. -spannung und Verstärkung der Detektorimpulse zeigt Fig. 7.
  • Die Speisung des Zell-Detektors mit konstantem Strom und die stromempfindliche Vorverstärkung der Impulse gemäß Fig. 3 ist für die vorliegende Aufgabenstellung vorteilhaft, da die temperaturabhängige Elektrolytleitfähigkeit nicht in das Meßergebnis eingeht. Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer geeigneten Schaltung. Ein Konstantstromtransistor T1 wird mit einer festen negativen Basisspannung -U0 versorgt ( -30 .. -100 V), so daß die Kollektorbasisspannung des npn-Transistors oder eines äquivalenten Feldeffekt-Transistors in Meßbetrieb positiv und damit die Bedingung eines hohen nnenwiderstandes am Kellektor für die Konstantstromerzeugung erfüllt ist. Die Größe des Konstantstromes wird durch die Höhe der Fußpunktspannung -U1 (-100 ... -500 V), die Größe des Emitterwiderstandes R1, R2, R3 oder R4 und das Emitterpotential bestin, das sich aus der Summe der Basisspannung U0 und der Basis-Emitterspannung von T1 zusammensetzt. Es ist vorteilhalt, die Fußpunktspannung -U0 groß zu wählen, um den temperaturabhängigen Einfluß der Basis-Emitterspannung von 21 auf die Größe des Meßstromes klein zu halten.
  • Der Detektor wurde in Fig. 3 stark vereinfacht dargestellt, weil zum Verständnis der Schaltung lediglich der Gleichstromwiderstand von Bedeutung ist, der durch die in den Elektrolyten 3 im Behälter 4 eingetauchten Elektroden 1 und 2 gebildet wird.
  • Das Signal wird von der Elektrode 1 über den Koppelkondensator ç einem stromempfindlichen Vorverstärker zugeführt, während die Elektrode 2 auf Massepotential gelegt ist. Der stromempfindliche Vorverstärker wird vorzugsweise unter Verwendung eines Operationsverstärkers 5 mit ohmscher Gegenkopplung R aufgebaut.
  • Die erfindungsgemäße fernsteuerbare und damit voll automatisierbare Verstellung des Meßstromes zur Erzeugung der gewünschten verschiedenen Arbeitspunkte des Detektors kann gemäß Fig. 3 zum einen mit Hilfe des fernsteuerbaren Schalters S1 in Form eines Relais und Einschaltung verschieden großer Emitterwiderstände R1, R2, R3 oder R4, zum anderen durch die Änderung der Gleichspannung -U1 von der Gleichspannungserzeugung her als auch durch Verändern der Basisspannung -U0 vorgenommen werden, wobei die letztgenannte Möglichkeit durch die Forderung ausreichend positiver Kollektor-Basisspannung für den Konstantstrombetrieb von 21 stark eingeschränkt ist. Die erfindungsgemäße fernsteuer bare und damit voll automatisierbare Verstellung der Impulsvestarkung kann gemäß Fig. 3 mit Rilfe des Spannungsteilers Rp, R6, R7, R8, der im Verstärkungszug hinter dem Vorverstärker vorzusehen ist, durchgeführt werden, wobei der fernsteuerbare Schalter S2 - wie durch die gestrichelten Wirkungslinien angedeutet - synchron und in Zuordnung mit dem Schalter S1 zur Meßstromverstellung ungeschaltet wird. Das geteilte Impulssignal wird dann dem Hauptverstärkereingang eines Impulshöhenanalysators zugeführt.
  • Die Verstellung der Impulsverstärkung kann auch auf andere Weise, z 3. durch Umschaltung von Gegenkopplungswiderständen in Vorverstärker oder auch durch Umschaltung von Spannungsteilern oder Gegenkopplungswiderständen im Hauptverstärker des Impulshöhenanalysators, erreicht werden.
  • Fig. 4 zeigt darüber hinaus eine weitere Möglichkeit zur Verstellung des Meßstromes in einer Schaltung mit Konstantstromtransistor gemäß Fig. 3, wobei der Emitterwiderstand durch einen festen Widerstand R1' zur Strombegrenzung und ein mit Schrittmotor M fernsteuerbar angetriebenes Potentiometer R2 gebildet wird.
  • Eine andere Realisierungsmöglichkeit für die Speisung des Detektors zeigt Fig. 5, wobei der Einfluß der temperaturabhängigen Elektrolytleftfäh'igkeit auf die Impulshöhe durch spannungskonstante Speisung des Detektors und spannungsempfindliche Vorverstärkung beseitigt wurde.
  • Diese Schaltung sieht eine steuerbare Gleichspannungsquelle 7 vor, die über den Arbeitswiderstand R9 einen Stromfluß durch den Detektor über die in den Elektrolyten 3 im Behälter 4 eingetauchten Elektroden 1 und 2 bewirkt. Der tatsächlich fließende Meßstrom kann in dieser Schaltung über den Spannungsabfall an R9 bestimmt werden. Zur Konstanthaltung der Detektorspannung - unabhängig von der Elektrolytleitfahigkeit - wird die Spannung an Elektrode 1 über R10 einem Differenzverstärker 6 zugeführt, der diese Spannung mit einer Referenzspannung vergleicht und eine mögliche Abweichung- zwischen beiden über eine Verstellung der steuerbaren Gleichspannungsquelle 7 ausregelt.
  • Um zu verhindern, daß hierbei auch die gewünschten Spannungssignale beim Durchtritt einer Zelle durch die Neßöufnung ausgeregelt werden, wurde der Regelkreis fur schnelle Änderungen durch die Zeitkonstante R10 . C2 unempfindlich gemacht.
  • Die Röhe der Referenzspannung bestimmt die gleichgroße Spannung am Detektor und wird durch Spannungsteilung von U0 über die Widerstandsteiler R13, R14, R15 und R16 und Umschaltung durch den fernsteuerbaren Schalter S1 verstellbar erzeugt. Die Referenzspannung könnte ebenso gemäß Fig. 6 über den Spannungsteiler R17' R18 und das mit Hilfe eines fernsteuerbaren, mittels eines Schrittmotors M' getriebenen Potentiometers R19 erzeugt werden.
  • Fig. 5 zeigt außerdem den Anschluß des spannungsempfindlichen Vorverstärkers 5 über den Koppelkondensator C1 an die Elektrode 1 zur Übertragung der durch Widerstandsänderungen in der Meßöffnung erzeugten Spannungsimpulse, Der Ausgang des Vorverstärkers ist wiederum mit einem Spannungsteiler R20 ... R23 versehen, dessen Abgriffe über den fernsteuerbaren und synchron nit geschalteten Schalter S2 zur erfindungsgemäßen, synchronen Verstellung der Impulsverstärkung vor Verbindung ri-..t dem nachfolwerden Hauptverstärker des Impulshöhenanalysators in vorgegebener Zuordnung ausgewählt werden.
  • Der Impulshöhenanalysator gebräuchlicher und bekannter Bauart besteht - wie in Blockschaltbild der Fig. 7 dargestellt - aus einem Hauptverstärker 24, einem Analog-Digital-Wandler 25, einem Digital-Speicher 26 und einem Rechner 27 zur Auswertung der Meßergebnisse. Der Digital-Speicher 26 besitzt in vielen Anwendungsfällen darüber hinaus noch eine an sich bekannte direkte oszillographische Anzeige der gespeicherten Information, die für das Verständnis und die Durchführung des Erfindungsgedankens nicht wesentlich ist und in Fig. 7 deshalb weggelassen wurde.
  • Der Hauptverstärker 24 bringt die Detektorimpulse aus dem Vorverstärker 5 auf einen für die nachfolgende Analog-Digi-@tal-Wandlung geeigneten Pegel, der Analog-Digital-Wandler 25 wandelt die analoge Impulshöhe in wenigen Mikro sekunden in einen digitalen Zahlenwert, der digitale Speicher 26 sortiert diese Zahlenwerte, indem er zu jedem auftretenden Zahlenwert eine "Eins" additiv registriert und die Verteilungsfunktion der Impulshöhen bzw. in diesem speziellen Anwendungsfall der Zellvolumina als gespeicherte, aufsummierte "Einsen", der Zellzahl, über der Größe des Zahlenwertes vom Analog-Digital-Wandler, den Zellvolumen, übersichtlich wiedergibt. Diese Verteil lungsfunktion kann gemäß Fig. 7 vom Rechner 27 ferngesteuert ur verschieaene Werte des Meßstromes unterhalb und oberhalb des Knickstromes angefordert, die zugehörigen Verteilungsfunktionen digital von Speicher dem Rechner on-line oder off-lIne übergeben und der vollautomatischen Berechnung der Zelleigenschaften ninsichtlich Membran und Plasma zugeführt werden. Der Rechner kann dabei selbsttätig den Knickstrom bestimmen und danach die Festlegung der anderen Meßwerte optimal vornehmen.
  • Ebenso ist natürlich eine halbautomatische oder auch Eandausortung auf grund des erfindungsgemäßen Grundgedankens möglich.
  • in der Fig. 8 ist für verschiedene Partikel, die mit einer oei der Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens benutzbauen Anordnung untersucht wurden, der jeweils zugehörige Verlauf der sich ergebenden Stromänderungsamplituden A über der Stromstärke I, dem meßstrom aufgezeichnet. In dieser Darstellung bedeutet die gestricheite Linie den Kurvenverlauf für native Erythrozyten, wie man ihn normalerweise erwartet. Dieser Kurvenverlauf ist mit 9 bezeichnet. Dabei stellt man fest, daß ab einer bestimmten Stromstärke 1k dieser Verlauf nicht -ehr den Erwartungen folgt. Vielmehr werden aie Stromänderungsamplituden - nicht mehr in gleichem Umfange größer wie die Stromstärke. Im Kurvenverlauf bildet sich ein ausgesprochener Knick heraus, der in der Darstellung durch einen Pfeil hervorgeoben ist. Der zugehörige Kurvenverlauf ist mit 10 bezeichnet.
  • ve- strichpunktierte Verlauf 11 gibt denjenigen an, den man bei er Messung fixierter Erythrozyten erhält. Bei diesen Zellen läßt sich der erwähnte Effekt nicht feststellen, die Stromänderungsamplituden beim Durchtritt der Partikel durch Meßöffnung wachsen linear mit der eingestellten Stromstärke. Die punktierte Linie e 12 schließlich ist eine solche, wie sie bei der Messung von Latexpartikeln gewonnen wird. Diese Partikel sind völlig neutral, daher zeigt die Kurve einen völlig linearen Verlauf. Bei nativen Erythrozyten läßt - wie bereits erwähnt - die Lage des Knickpunktes Rückschlüsse auf die untersuchte Zelle zu. Weiterhin ist in der Größe der Steigung nach dem Knickpunkt im Kurvenverlauf eine weitere Beurteilungsmöglichkeit für die untersuchte Blutzellart gegeben.

Claims (15)

  1. P a t e n t a n s p r ü c h e
    ö eriahren zur Ermittlung physiologischer Eigenschaften nativer Blutzellen, die in einer Untersuchungsflüssigkeit suspendiert sind, bei dessen Durchführung der spezifische elektrische Widerstand der Untersuchungsflüssigkeit als Funktion eines durch sie fließenden elektrischen Strones aufgenommen wird und jene diskreten Stromstärken für die weitere Auswertung verwendet werden, bei denen eine merkliche Änderung des spezifischen elektrischen Widerstandes der Untersuchungsflüssigkeit festgestellt wird, nach dem Halptpatent . ... ... (AZ.: P 22 19 778.0), dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei diskrete Werte des Meßstromes bzw.
    der Meßspannung, mindestens einer unterhalb des Wertes für den miickstrom und mindestens zwei andere oberhalb des Knickstromes per Hand oder vollautomatisch eingestellt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die reduzierte Steigung im Verlauf der Funktion zwischen Impulshohe und Meßstrom bzw. Meßspannung aus den per Rand oder autcmatisch ermittelten Meßpunkten dieser Funktion bestimmt und für die Charakterisierung des Zellplasmas ausgenutzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekeiiiizeichnet, daß gleichzeitig mit der Vergrößerung des Meßstromes bzw.
    der Meßspannung eine proportionale Verringerung bzw. bei Verringerung des Meßstromes (Meßspannung) eine proportionale Vergrößerung der Impulsverstärkung vollautomatisch vorgenommen wird.
  4. 4- Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Vergrößerung des Meßstromes bzw. Meßspannung eine unter- oder überproportionale Verringerung bzw. bei Verringerung des Meßstromes bzw Bespannung eine unter- oder überproportionale Vergrößerung der Impulsverstärkung vollautomatisch vorgenommen wird.
  5. 5. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des Meßstromes Mittel zum Verändern der Basisspannung eines Konstantstromtransistors, in dessen Kollektorkreis die Detektorelektroden und der Elektrolyt eine leitende Verbindung darstellen, auf einen anderen Wert vorgesehen sind.
  6. 6. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einstellen des Meßstroms bzw. der Meßspannung Mittel zum Verändern des Emitterwiderstandes eines Konstantstromtransistors, in dessen Kollektorkreis die Detektorelektroden und der Elektrolyt eine leitende Verbindung darstellen, auf einen anderen Wert vorgesehen sind.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Emitterwiderstand des Konstantstromtransistors aus einem rotentiometer gebildet wird, das mittels eines Schrittmotors fernsteuerbar verstellt werden kann.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der mitterwiderstand des Konstantstromtransistors über fernsteuerbar geschaltete diskrete Widerstände veränderbar ist.
  9. 9. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßstrom bzw. Meßspannung durch Ändern der Fußpunktspannung - U1 (Fig. 4) eines Konstantstromtransistors, in dessen Sollektorkreis die Detektorelektroden und der Elektrolyt eine leitende Verbindung darstellen, auf einen anderen Wert einstellbar ist.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 5 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die 3asis- bzw. Fußpunktspannung des Konstantstromtransistors über einen fernsteuerbar geschalteten Spannungsteiler änderbar ist.
  11. 11. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem.
    der Anspruche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßstrom bzw. Meßspannung durch Änderung wer Referenzspannung eines Differenzverstärkers in einem langsamen Regelkreis zur Konstanthaltung der Detektorspannung (Fig 6) auf einen anderen Wert einstellbar ist.
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Referenzspannung des Differenzverstärkers über einen fernsteuerbar geschalteten Spannungsteiler bewirkbar ist.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Änderung der Referenzspannung des Differenzverstärkers über ein als Spannungsteiler geschaltetes Potentiometer mit einem Antrieb durch Schrittmotor (Fig. 7) bewirkbar ist.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer fernsteuerbar bewirkbaren Änderung des Meßstromes bzw. der Meßspannung gleichzeitig und ebenfalls fernsteuerbar die Verstärkung der Impulse in vorgegebeeem Maße mitveränderbar ist, und daß diese fernsteuerbare Verstärkungsumschaltung durch einen ferngesteuerten Schalter zur Umschaltung eines Spannungsteilers am Ausgang des Vorverstärkers vor Weitergabe des Signals an den Hauptverstärker des Impulshöhenanalysators oder an einer anderen geeigneten Stelle im Zuge der Impulsverstärkung im Vorverstärker oder im Hauptverstärker des Impulshöhenanalysators vorgenommen wird. (Fig. 3 R5 ... R8, S2 und Fig. 6 : R20 ... R23, S2' ).
  15. 15. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer fernsteuerbar bewirkbaren Anderung des Meßstromes bzw der Neßspannung gleichzeitig und ebenfalls fernsteuerbar die Verstärkung der Impulse in vorgegebenem Maße mitveränderbar ist und daß diese Verstärkungsumschaltung durch einen ferngesteuerten Schalter zur Umschaltung der Gegenkopplung im Zuge des Vorverstärkers oder auch des Hauptverstärkers des Inpulshöhenanalysators bewirkbar ist.
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