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DE1698203A1 - Schwellenwertsteuerung fuer Teilchenanalysatoren - Google Patents

Schwellenwertsteuerung fuer Teilchenanalysatoren

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Publication number
DE1698203A1
DE1698203A1 DE19621698203 DE1698203A DE1698203A1 DE 1698203 A1 DE1698203 A1 DE 1698203A1 DE 19621698203 DE19621698203 DE 19621698203 DE 1698203 A DE1698203 A DE 1698203A DE 1698203 A1 DE1698203 A1 DE 1698203A1
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DE
Germany
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bias
threshold
circuit
control circuit
signals
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DE19621698203
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DE1698203B2 (de
DE1698203C3 (de
Inventor
Coulter Wallace H
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Individual
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N15/00Investigating characteristics of particles; Investigating permeability, pore-volume or surface-area of porous materials
    • G01N15/10Investigating individual particles
    • G01N15/1031Investigating individual particles by measuring electrical or magnetic effects
    • G01N15/12Investigating individual particles by measuring electrical or magnetic effects by observing changes in resistance or impedance across apertures when traversed by individual particles, e.g. by using the Coulter principle
    • G01N15/131Details
    • G01N15/132Circuits

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)
  • Sampling And Sample Adjustment (AREA)
  • Investigating Or Analyzing Materials By The Use Of Electric Means (AREA)

Description

  • "SCHWELLENWERSTEOERUNG FÜR TEILCHENANALYSATOREN" Trennanmeldung aus Stammanmeldung C 26 675 IXb/42d,5 vom 5. April 1962 (Prioritat USA No. 101,28) vom 6.
  • April 1961).
  • Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung zur raschen und exakten Anderung des Schwellenwertes eines Teilchenanalysiergeräts mit einer Vorrichtung zur Bestimmung derjenigen durch aus Abtasten von Teilchen jeweils erzeugten elektsischen Signalgrö#en, welche den Schwellenwert übersteigen.
  • In vielen Laboratorien mussen Technikre mit verhältnismä#iger geringer Schulung Teilchenanalysiergerate be@enen und die itellungen nachstellen, obwohl sie deren A@beitsweise und daher auch die Folgen eines Fehlers nicht verstehen. Z.B. benützen medizinisch-technische Assistenten haufig Analysatoren des Coulter-Typs zur Auszahlung der roten und wei#en Blutkörperchen. Bei der Durchfuhrung dieser Analyse muß die Bedienungsperson die Schwellenwerteinstellung von 55 µ fur rote B@utkörperchen auf 50 µ fur weiße Blutkörperchen umstellen und sie dann wieder auf 35 µ zurückstellen. Ganz offensichtlich erhöht ein derartiges Verfahren die Wahrscheinlichkeitsquote für Fehlanalysen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher in erster Linie, rationelle Mittel zur raschen Verstellung des Schwellenwertes eines Teilchenanalysators zu schaffen, ohne dessen Genauigkeit zu beeinträchtigen.
  • Im folgenden wird dieses Ziel der Erfindung neben anderen Vorteilen anhand der in der Zeichnung dargestellten Vorzugsausführungsform näher beschrieben.
  • In der Zeichnung zeigt.
  • Fig. 1 ein Blockschaltschema einer bevorzugten Ausführungsform der in einem Coulter-Teilchenanalysiergerät zur Untersuchung von Blutkörperchen eingebauten erfindungsgemäßen Vorrichtung; Fig. 2 eine schematische Darstellung eines Kathodenstrahloszilloskopschirms, welcher zwei Sinstellungen der mit einer Schaltanordnung nach Fig. 1 zu verwendenden Schwellenwert steuerung zeigt.
  • Das bekannte Coulter-Teilchenanalysiergerät nach Fig. 1 besteht aus einem Flüssigkeitsmeßgerät 10, einem Vorverstärker r0, einem Hauptverstarker 50, einem Kathodenstrahloszilloskop 35, einem Schwellenwerteinstellkreis 40, einer Zählwerk-Torschaltung 60, einem Zählwerk 65 und einem Steuerkreis 70.
  • Der Flüssigkeitsme#apparat 10 ist eine Vorrichtung zur Bemessung einer vornerbestimmten, die zu untersuchenden Teilchen in Suspension enthaltenden Flüssigkeitsmenge und zur Erzeugung elektrischer Signale, deren Parameter Funktionen der physikalischen Eigenschaften (Teilchenvolumen) der durch das Gerät geleiteten bzw. der abgetasteten Teilchen darstellen. Ein solcher Flüssigkeitmeapparat ist in der U.S.A.-Patentschrift Nr. 2,869,078 beschrieben. Der Flüsigkeitsme#apparat 10 besteht aus zwei Hauptteilen, nämlich: -I) einer Tastvorrichtung 11 mit einem Me#wandler zur Umformung der Informationen über die physikalischen Ei-genscheitern der abgetasteten Teilchen in elektrische, durch elektronische Vorrichtungen analysierbare Signale. Bei dr bevorzugten Ausführungsform der Erfindung handelt es sich um eine Tastvorrichtung des bekannten Coulter-Typs.
  • Ihr Aufbau und ihre Arbeitsweise ergebn sich aus der U.S.A.-Patentschrift 2,656,508 wie auch der U.S.A.-Patentschrift 2,869,078. a) einem Manometer 15, welches zur Erzeugung von Signalen dient, die den Beginn und das Ende der Abtastperiode für ein genau bemessenes Flüssigkeitsvolumen anzeigen.
  • Die Tastsignale, welche Funktionen der physikalischen igenschaften der abgetasteten Teilchen darstellen, werden über Kanal 10a an den Eingang des Vorverstärkers 20 gelegt.
  • Die Manometersignale, welche Beginn und Ende einer abtastperiode anzeigen, werden dem Eingang des Stuerkreises 70 übr den Kanal 10b zugeleitet. Der Steuerkreis 70 gibt an die Abtastvorrichtung 11 über den Kanal 70a ein Steuersignal zum Ein- und susschalten der Tastelektroden ab.
  • Der Vorverstärker 20 dient zur Verstarkung der von der Tastvorrichtung erzeugten und über den Kanal 10a erhaltenen schwachen Signale. Sein Stromkreis schließt Mittel ein zum Vorspannen seines aktiven Verstarkerelements, so da# dieses abschaltet, sobald vom Steuerkreis 70 über den Kanal 70b am Ende einer Abtastperiodejein Signal ankommt.
  • Eine vollstandige Beschreibung des Vorverstarker-Steuerkreises der bevorzugten Ausfuhrungsform der Erfindung findet sich in der Stammanmeldung.
  • Die durch den vorverstärker c0 verstarkten Signale werden über kanal 20a an den eingang des Verstärkers 90 gelegt.
  • Der Verstärker 90 verstarkt die vom Kanal 20a erhaltenen verhaltnisma#ig niedrigen Signalwerte auf einen höharen Wert.
  • Die erhöhten Signalwerte-werden über den Kanal SOa an die vertikalen Ablenkplatten des Kathodenstrahloszilloskops @5 und über den Kanal çOb an den Eingang des Schwellenwerteinstellkreises 40 gelegt.
  • Funktion des Schwellenwerteinstellkreises ist es, vom Kanal ,Ob erhaltene Signalimpulse mit einen bestimmten Schwellenwert übersteigenden Amplituden zu bestimmen und die den ochwellenwertpegel passierenden Impulse zu verstarken und anderen Schaltungsteilen zur weiteren Analyse zuzuleiten.
  • Aus den im vorherstehenden genannten Patentschriften geht hervor, daß der Coulter-Taster einen bignalimpuls mit einer Amplitude erzeugt, welche eine Funktion des Volumens eines vom taster abgetasteten Teilchens darstellt. Dü der vorbestimmte Schwellenwertpegel unmittelbar auf das entsprechende Teilchenvolumen bezogen ist, ist es möglich, mittels einer Vorrichtung zum Zählen der verstarkten und vom Ausgang des bchwellenwerteinstellkreises erhaltenen Impulse die Zahl jener Teilchen zu bestimmen, deren folumen eine vorbestimmte Größte übersteigen.
  • Der Schwellenwerteinstellkreis 40 besteht aus einer Verstarkerröhre 41, welche in einer Kathodenfolge-anordnung uber einen Sondensator 42 mit dem Kanal nOb verbunden ist.
  • Die Ausgangssignale der Kathodenfolgestufe erscheinen über dem Kathodenwiderstand 4), dem Feststeliungskreis mit den Dioden 44 und dem Schwellenegel-Staierkreis mit Widerstanden 45 und 46; Potentiometern 47, 48, und 49; Rheostaten 50 und 5 und dem Schalter S-@. bignalimpulse mit den vorbestimmten Schwellenwertpegel übersteigenden amplituden werden am Knotenpunkt 52 abgegeben und vom Verstarker 53 verstärkt zur Weiterleitung durch den Kanal 40a an andere Teile der Schaltung.
  • Das Signal des vorbestimmten Schwe@enwertpegels erhält man, indem man den Schalterpol S-@ mit dem entsprechenden Kontakt verbindet, bei dieser husführungsform entweder mit R (rote Blutkörperchen) ^oder mit W (weiße Blutkörperchen).
  • Der Schalter S-) verbindet den Knotenpunkt 52 über den Widerstand 45 mit dem Schleifer des Potentiometers 47 oder des Potentiometers 48.
  • Das Potentiometer 47 ist in einen Spannungsteilerkreis mit mit dem Potentiometer 4f, dem Rh@staten 50 und dem Widerstand 4 ; 6 über den Ausgangsklemmen einer 240 V Stromquelle verbunden. Ahnlich ist auch das Potentiometer 48 in einem Spannungsteilerkreis mit dem Potentiometer 49, dem Rheostaten 51 und dem Widerstand 4b über den Ausgangsklemmen der Stromquelle verbunden.
  • Durch diese Schaltanordnung erscheint am Knotenpunkt 52 ein positives Potential. Der Schleifer des Potentiometers 49 wird im "signallosen Zustand" eingestellt, so da# der Grundpegel bzw. das über dem Kathodenwiderstand 49 entwikkelte Ezugapotential eine bestimmte Größe besitzt, welche weniger positiv ist als das Bezugspotential zwischen dem Knotenpunkt i ud rde im Ruhezustand.
  • In diesem Zustand werden die Dioden 44 vorgespannt. Wird an den Einstellkreis 40 über den Kanal 9Ob ein positiver Signalimpuls mit einer den Schwellenwertpegel übersteigenden Amplitude abgegeben. so wird das Gitter der Röhre 41 in positiver Potentialrichtung betrieben, wodurch sich der Kathodenstrom erhöht. Übrschreitet das Potential am Knotenpunkt 54 das Potential am Knotenpunkt 52 um mehr as das Arbeitspotential der Dioden 4#', dann werden die Dioden vorgespannt, und die den Schwellenwertpegel übersteigenden Teile der Impulssignale erscheinen am Knotenpunkt 52 und verstarkt im Kanal 40a. Impulse mit Amplituden unter dem Schwellenwertpegel bewirken kein Umschalten der Dioden 44 in leitenden Zustand und erscheinen daher nicht im Kanal 40a.
  • Auf diese Weise werden diejenigen Signalimpulse erfaßt, deren Amplituden den Schwellenwertpegel überstagen.
  • Die Signalimpulse im Kanal 40a werden an den eingang einer Zahlwerk-Torschaltung 60 gelegt. Die Zählwerk-Torschaltung erfüllt zwei Funktionen: erstens wirkt sie als Begrenzer und erzeugt auf Eingangsimpulse vom Kanal 4-0a ansprechend Ausgangsimpulse konstanter Amplituden. Ihre zweite Funktion ist es, als Tor zu wirken und nur dann Signalimpulse zum Zahlwerk 65 über den Kanal 60a passieren zu lassen, wenn sie das entsprechende Signal vom S@euerkreis 70 über den Kanal 70c empfangt. Sobald vom Kanal 40a ein Signal ankommt, überträgt die Zahlwerk-Torschaltung 60 auch Impulse an den helligkeitskreis des oszilloskops 35 über den Kanal 6Ob. Auf diese Weise laßt sich auf dem Oszilloskop-Schirm ein optisch wahrnehmbarer Schwellenwertpegel darstellen.
  • Eine vollstandige Beschreibung der Zahlwerk-Torschaltung ist der Stammanmeldung zu entnehmen.
  • Bei dem Zahlwerk 65 kann es sich um ein beliebiges mechanisches, elektrisches oder elektro-mechanisches Zahlwerk handeln, weiches die Anzahl der seinem Eingangskreis über den Kanal 60a zugeführten Impulse registriert.
  • Der Steuerkreis 70, welcher Gegenstand der Stammanmeldung ist, ist derart eingerichtet, da# er die Tastelektroden betätigt, das Zahlwerk 65 zurückstellt und die Zahlwerk-Torschaltung 60 auf Befehl der Bedienungsperson schlie#t; deL Zahlwerk-Torschaltung 60 das Signal gibt, sich am Beginn eines analytischen Tastvorgangs eines bemessenen Flussigkeitsvolumens zu öffnen, und die Tastelektroden nach Beendlung eine@ Analysevorgangs wieder ausschaltet.
  • Im folgenden werden die Mittel beschrieben, welche es der Beilenungsperson des Analysiergeräts ermoglichen, zwei getrennte Schwellenwertpegel herzustellen und fasch von einem Pegel zum anderen umzuschalten. Der Betatigungsknopf des Sea@ltres @-, ist in Fig. 2 unten dargestellt. Wie ersicht-@ise ist der Kaopf zwischen zwei Einstellungen R und W bewegbar. Der Schleifer des Potentiometers 47 wird von einem aus der äußeren Gehäusewand des Analysiergeräts angebrachten Knopfes 200 betätigt, während das Potentiometer 48 einen entsprechend angeordneten Betätigungsknopf 202 aufweist. jeder Knopf ist au; seinem Rand mit einer Skala versehen, welche mit ei Indexmarke auf der Gehäusewand bei 204 bzw.
  • @08 zusammenwirkt. Nach wunsch kann jedre Knopf in seiner stellung mittels einer einfachen Sperrvorrichtung arretiert werden, wie dies z.B. bei 208 und 210 dargestellt ist. In Fig. t ist in schematischer Form auch die Schirmseite des Kathodenstrahloszilloskops 95 dargestellt, und zwar in zwei Teile aufgebrochen, um zwei Betriebszustande zu veranschaulichen. Die Schirmflache des Kathodenstrahloszilloskops @5 ist mit 212 bezeichnet, und um zwischen zwei Einstellungen unterscheiden zu können, ist die linke Seite mit <1L-R bezeichnet, und die rechte eite mit @1 -W. Diese beiden Zustande stellen das Ansprechen des Analysiergerats auf die beiden Einstellungen des Schalters S-@ dar.
  • Bei der zahlen- und grö#enma#igen Bestimmung von Blutkörpercheu hat sich erwiesen, daß z. B. das durchschnittliche Volumen roter Blutkörperchen in der Grö#enordnung von 80 u@ liegt. Um nun eine Zählung von Blutkörprchen-Bruchstucken zu verhindern und um zu vermeiden, daß Rauschsignale zu Fehlzahlungen führen, wird der Schwellenwertpegel für die Zahlung roter Blutkörperchen auf einen Wert eingestellt, welcher nor von Körperchen mit Volumen uber @5 u@ passierbar ist. Daher wird der Schalter S-, indie R-Position gebracht, bei welcher das Potentiometer 47 in den Schwellenwerteinstellkreis geschaltet ist. Der Knopf cOO wird auf den Indexpunkt @5 u@ eingestellt und in dieser Position durch die Vorrichtung 208 arretiert, wobei Potentiometer 49 und aheostat 90 vorher geeicht worden sind.
  • Wir eine Suspension roter Blutkörperchen vom Flüssigkeitsmeßapparat 10 abgetastet, so erscheint auf dem Schirm des Kathodenstrahloszilloskops @5 eine Kurve ahnlich wie bei 212-R dargestellt. Die Blutkörperchen-Bruchstücke und die Rauschsignale erscheinen als "Stöungszeichen" am Boden der Kurve bei @14. Im Bereich 216 ist die Kurve der unteren Impulse schwach sichtbar, da sie Impulse darstellt, welche Funktionen von Teilchen mit weniger als 35,u3 sind. Im Be-@eich 18 ist die Kurve den oberen Impulsteile klar sichtc Inpulcii ien d'r.Ü1lb, welcje j£UnktiOnC¼ ;O relleneng@@en über @@µ@ sind. Auf diese welse ist der schwellerwert@egel, im vorliegenden F 11 @@µ@, obrehalb welchen die Körperchen gezählt werden, für die Bedienungsperson optisch unterscheidbar.
  • S@llen weise Blutkörperden gezahlt werden, so wird der K@opf des S@halters S-@ in die W-Stellung bewegt. Statt des Potentiometers 7 ist dann das Potentiometer 48 in den Kreis gesch@ltet. Durch Drehung des Knopfes 202 wird der gewünschte Wert der Schwellenpegeleichungen mit der Indexmarke 06 ausgerichtet; gemaß Fig. ; wurde dieser Wert mit 50 µ eingestellt.
  • Beim Zahlen weiter Blutkörperchen liegt der Schwellenwertpegel vorzugsweise bi 50 µ@, da die meisten weißen Blutkörperchen ein Volumen von uber 80µ@ aufweisen.
  • Wird eine Suspension wei#er Blutkörpechen mittels des Flüssigkeitsme#apparats 10 abgetastet, so arsche-int auf dem Schirm des Oszilloskops 35 eine Kurve ähnlich der bei 212-W.
  • Die meisten Verfahren zur zahlen- und grö#enmä#igen Bestimmung wei#er Blutkörperchen erfordern eine Zrkleinerung der roten Blutkörperchen, so daX ein weitaus grölserer Anteil Blutkörperchen-3ruchstiicke gegeben ist als bei Unterstellungen roter Blutkörperchen. Die durch diese Bruchstücke erzeugten "Störungsimpulse" sind bei 220 dargestellt. Die schwach sichtbaren Teile der Kurve sind mit @@@ bezeichnet, wälirend die hell sichtbaren Teile der Kurve über der 50µ@ Schwelle mit- 224 gekennzeichnet sind.
  • Wird die erfindungsgemä#e $Vorrichtung in erster Linie für die auszählung zweie Tellchenarten, wie z.B. roter und weisser Blutkörperchen, verwendet, so können standig veränderbare Schwellenwertpegelregler L00 und 0 vorweg hergestellt und durch den Oheftechniker gesperrt werden. Daraufhin lassen sich auch von weniger geschultem Personal Analysen durch fuhren, wobei der Schwellenwertpegel umgeschaltet werden kann, indem lediglich der Schalter S-@ betatigt wird. Diese Anordnung verringert nicht nur die W@hrscheinlichkeitsquoten f@r Fehlanalysen, sondern ermöglicht daruber hinaus eine Zeitersparnis. Da der Flüssigkeitsmeßapparat -10 zwischen deu Analyseabläufen nicht verstellt zu werden braucht, können rote und weiße Blutkörperchenbestimmungen i rascher und beliebiger Reihenfolge durchgeführt werden, wobei der Techniker zur Veränderung des Schwellenwertpegels lediglich den Schalter S-3 zu betätigen hat, statt einen Stellknopf wie 200 einstellen zu müssen. Diese Anordnung eignet sich auch zur Verwendung auf anderen Gebieten der Teilchengrö#enbestimmung.

Claims (16)

  1. P A T E N T A N S P R U C H E 1) Teilchenanalysiergerät zur Erzeugung eines einzelnen Signals für je ein abgetastetes Teilchen, wobei jedes Signal einen Parameter be-sitzt, welcher eine Funktion einer physikalischen Eigenschaft des jeweiligen abg"etasteten Teilchens darstellt und ein mit dem Teilchenanalysiergerät gekoppelter Schwellenwerteinstellkreis, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwellenwertkreis einen gekoppelten vorspannbaren Teil zur Aufnahme aller Signale einschlie#t, wobei erste und zweite Schwellenbestimmungsmittel mit dem Schwellenwerteinstellkreis verbunden sind, um ihn jederzeit auf einen von der einen oder anderen Schwellenbestimmungsvorrichtung erze@gden Schwelienwert vorzu@pannen, @obel der Eins@ellkroi eneL ub'?C'liL' Litjt, Ii nul -ii In I pricht, dCii -rameter liOCh Jenu lt, UlL e Einstellkrei@ durch eine der Schwellenbestimmungsmitte@ gelegte Vorspannung zu überwinden.
  2. @) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dal, Ausgangsmittel mit dem Ausgang des Schwelenwerteinstellkreises verbunden sind.
  3. .) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, da# die Schwellenbestimmungsmittel baulich gleichartig sind und eine Schaltvorrichtung aufweisen, welche zwischen die schwellenbestimmungsmittel und den Einstellkreis geschaltet ist zur wahlweisen kopplung der einen Dchwellenbestimmungsvorrichtung an den SteZlkreis.
  4. ) Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der gleichartigen Schwellenbestimmungsvorrichtungen veränderbare Impedanzelemente einschlie#t sowie ein Paar von Hand zu betatigender geeichter Mittel, welche unabhängig voneinander mit jedem der Impedanzelemente zur Veränderung der Impedanzelemente und damit der durcheine Schwellenbestimmungsvorrichtung an den Stellkreis gelegten Vorspannung koppelbar sind.
  5. 5) Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung von Hand zu betätigen und mechanisch wie auch elektrisch von den geeichten Mitteln unabhangig ít, so daß eine willkürliche Betatigung des Schalters die durch jede der Schwellenbestimmungsmittel anzulegende Vorspannung nicht beeinträchtigt, wobei eine mechanische Sperrvorrichtung mit den geeichten Hitteln verbunden ist zur Verhinderung-einer versehentlichen Anderung der angelegten Vorspannung.
  6. 6) Gerat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, das die ersten undzweiten Schwellenbestimmungsmittel parallelgeschaltet und außerdem mit einer gemeinsamen Energiequelle verbunden sind.
  7. 7) Gerat nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steilkreis ein elektrisch passi-ves, einseitig leitendes Element aufweist, welches durch die eine Schwel@enbestimmungsvorrichtung in die eine und durch die Signale in die entgegengesetzte Richtung vorspannbar ist.
  8. 8) Gerat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwellenwertschaltung einen zur Aufnahme einzelner die Tastsignale darstellender Eingange gekoppelten einseitig leitenden stellkreis einschließt, deß eine Anzahl von Verspannungskreisen jeweils eine getrennte Vorspannungsgrö#e endlicher Differenz erzeugt, wobei jede einzelne Vorspannungsgrö#e ausreicht, um den Stellkreis auf einen vorbeumgekehrt stimmten Schwellenwertpegel vorzuspannen und die Umwandlung aller T@stsignale au#er derjenigen zu sper@en, deren jeweilige reprasentative Engange die jeweilige Vorspannung übrwinden und den gesetzten Schwellenwertpegel ubersteigen, wobei ferner mit dem Stellkreis eine Wählvor@ichtung, gekoppelt ist, welche wahlweise mit jedem der Verspannungskreise jederzeit verbindbar ist, um an den Stellkreis den einen oder anderen vorherbestimmten Schwei tuwertpegel zu legen.
  9. @) Gerst nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, da# die Vorspannungskreise elektrisch und funkt@ustechnisch voneinander unabhangig und über entgegengesetzte Klemmen einer gemeinsamen Energiequelle parallelgeschaltet sind.
  10. 10) Gerat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da# die Vorspannungskreise konstruktiv und elektrotechnisch gleichle zur eintsprechenden Einstellung der Vorspannung aufwei-@en, wobei die Betatigungs- und die Wählmittel unabhangig mit jedem der Vorspannungskreise gekoppelt sind.
  11. 11) Gerat nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen vorspannbaren Stel@reis zur Aufnahme einzelner Signale unterschiedlicher für den jeweiligen Impuls reprasentativer Amp@lvuden, eine Anzahl Vorspannungskreise, welche an den Stellkreis eine Anzahl von Vorspannungsschwelien bestimmter Werte legen und durch Schwellenvorspannungs-Wahlmittel, welche zwischen den Stellkreis und die Vorspannungskreise ge@chaltet sind und jederzeit jeden beliebigen Vorspannungskreis mit dem Stelkreis koppeln.
  12. 12) Gerat nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, da# die Vorspannungskreise einander annlich sind und mechanisch veränderliche Impedanzelemente aufweisen, wobei die Vorspannungskreise voneinander während ihrer Funktion elektrisch unabhängig sind.
  13. 1@) Gerät nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch von H nd zu regelnde Mittel, welche mit mindestens einem der mechanisch veränderbaren Impendanzelemente gekoppelt sind, so daß ihre Einstellung sowohl gegenzeitig als auch von der Wählvorrichtung unabhangig ist
  14. 14) Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellkreis ein Paar entgegengesetzter Enden aufweist, wovon eines mit der Wählvorrichtung verbunden ist, sowie einen am anderen Ende des Stellkreises ngeschlossenen K thodenfolgerkreis, wobei der Katnodenfolgerk@s die Impulse empfangt, die signale erzeugt, und sie dem anderen Ende des Stellkreises zufthrt.
  15. 15) Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellkreis Dioden Einschließt, welche so vorbespannt sind, daß sie nur in einer Richtung leitend sind, wobei nur die diese Vorspannung au@netenden signale mit einer den jeweils angelegten schweilenweregel übersteigenden amplitude umgewende@ werden.
  16. 16) Gerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, da# die Vorspannungskreise durch Verbindung mit entgegengesetzten Anschlu#klemmen einer gemeinsamen Spannungsquelle parallelgeschaltet sind und da# der Stellkreis ein elektrish passives, einseitig leitendes Ele-ment besitzt.
    L e e r s e i t e
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