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DE2319122A1 - Flachschluessel, insbesondere fuer kraftfahrzeuge - Google Patents

Flachschluessel, insbesondere fuer kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE2319122A1
DE2319122A1 DE19732319122 DE2319122A DE2319122A1 DE 2319122 A1 DE2319122 A1 DE 2319122A1 DE 19732319122 DE19732319122 DE 19732319122 DE 2319122 A DE2319122 A DE 2319122A DE 2319122 A1 DE2319122 A1 DE 2319122A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
head
hammer
flat
profile
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732319122
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dittfeld
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Daimler Benz AG
Original Assignee
Daimler Benz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Daimler Benz AG filed Critical Daimler Benz AG
Priority to DE19732319122 priority Critical patent/DE2319122A1/de
Publication of DE2319122A1 publication Critical patent/DE2319122A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • E05B19/04Construction of the bow or head of the key; Attaching the bow to the shank

Landscapes

  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Flachsclllüssels insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf einen Flachschlüssel in Hammerform, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit spiegelbildlich gleichem Profil auf beiden Flachseiten. Derartige Schlüssel werden Wendesciilüssel genannt, weil sie in einer der Schlitzerstreckung entsprechenden Lage in das Kanalprofil des Schlosses eingesteckt und nach Wenden um 1800 in gleicher Weise in das I.analprofil des Schlosses eingesteckt werden können, da die Profile auf den beiden Flachseiten der Schlüssel und die Einkerbungen an den anderen beiden Seiten der Schlüssel symmetrisch zueinander angeordnet sind, Der bisher bekannte und verwendete Wendeschlüssel wurde aus drei Teilen hergestellt: aus dem eigentlichen Schlüssel mit dem Schlüsselschaft mit dem Anschlag und dem Kopf in Ilammerform, der aus Stahl hergestellt war, einem Kunststoffkopf, in den der Schlüssel mit dem Schlüsselschaft zuerst eingesteckt wurde, bis der Hammerkopf im Inneren des Kunststoffkopfes einen Anschlag fand, und einem auch noch in den Kunststoffkopf nach dem eigentlichen Schlüssel eingeschobenen Schieber, der zur Verriegelung der drei Teile im Kunststoffkopf einrastete.
  • Derartige Schlüssel hatten die Nachteile, daß sie aus sprödem Schlüsselmaterial hergestellt werden mußten, das bei ungeschickter handhabung leicht abbrechen konnte.
  • Weiterhin mußten die Längsnuten in dem Schlüselmaterial, um das Schlüsselprofil zu bekommen, in Frasoperationen hergestellt werden. Dabei kam es zu einem sehr hohen Fräserverbrauch und nach dem Auswechseln der Fräser zu aufwendigen Maschineneinstellungsarbeiten. Dem Schlüsselprofil mußten aus diesem --Grunde entsprechende Toleranzen zugestanden werden. Da das Schlüsselmaterial nach dem Profilfräsen vernickelt wurde, waren die anschließend hergestellten Sehlüsselkerben ohne Nickelschutz und die Nickelschicht der Flachseiten kann, durch das Einkerben verletzt, leicht abblättern und zu Störungen im Schlüsselkanal führen. Außerdem hatten die bisher verwendeten Schlüssel den Nachteil, daß relativ viel Material für einen Schlüssel benötigt wurde, daß der ganze Schlüssel aus mehreren Teilen bestand und zum Zusammenbau sowie zur Herstellung zu viel Herstellungs- und Montagezeit benötigt wurde.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die Herstellung derartiger Schlüssel zu vereinfachen und zu verbilligen, dieselben aus weniger Material herzustellen und weniger @eile für ihre herstellung zu benötigen. Schließlich ist es auch Aufgabe der Erfindung, die Montage der Schlüssel zu vereinfachen und wirtschaftlicher zu gestalten. Diese Aufgaben werden durch die Erfindung dadurch gelöst, daß der Schlüsselschaft mit dem hammerförmigen Kopf aus einem mit Nuten gezogenen, der Breite des Hammerkopfes entsprechenden Profil hergestellt und mit dem Hammerkopf in einen, vorzugsweise im Druckgußverfahren hergestellten Schlüsselkopf eingesetzt ist. Der Schlüsselkopf selbst @ann dabei aus Alunsinium- oder Zinkdruckguß mit vorgegossenem, fiir die Linfiihrung des Hammerkopfes bestimmten Profilloch bestehen. Druch die Verwendung von Aluminium- oder Zinkdruckguß für den Schlüsselkopf ist es auch möglich, den Hammerkopf mit geringerer seitlicher Ausdehnung als bisher herzustellen und ein gezogenes Naterial zu verwenden, drs von vorneherein der Breite des Hammerkopfes entspricht, also geringere Breitenausdehnungen hat als das bisher verwendete Material.
  • Ini übrigen kann der Hammerkopf beidseits Einschnitte aufweisen, in die nach dem Einsetzen des Hammerkopfes in den Schlüsselkopf Material desselben eingedrückt wird, um den Hammerkopf gegen Herausziehen aus dem Schlüsselkopf zu sichern.
  • Um die Unfallgefahr durch Anstoßen des Fahrers am Schlüssel -ZU vermindern, kann der Schlüsselkopf abgerundet sein und eine Sollbruchstelle aufweisen.
  • In der Zeichnung ist zunächst ein bisher verwendeter Schlüssel und dem gegenübergestellt ein Schlüssel gemäß der Erfindung dargestellt. Es zeigen .
  • Fig. 1 Teile eines bisher verwendeten Sclllüssels, Fig. 2 einen Abschnitt des zur Schlüsselherstellung verwendeten aus Edelstahl gezogenen Profils mit eingezeichneten Grenzen für das abzustanzende Naterial, Fig. , den eigentlicllen gestanzten Schlüssel und den Schlüsselkopf in Explosionsdarstellung, Fig. 4 den fertig zusammengesetzten Schlüssel.
  • Die bisher verwendeten Schlüssel wurden gema. Fig. 1 aus drei Teilen zusammengesetzt, dem eigeiitlichen Schlüssel 1 aus sprödem Metall mit der Schaft 2 und dem Hammerkopf 3.
  • Für den eigentlichen Schlüssel mußte also verhältnismäßig breites, der Breite des liammerkopfes 3 entsprechendes N-terial verwendet werden. @ Außerdem mußten in den Scliaft auf jeder Seite jeweils zwei Nuten 4 eingefräst werden. Durch den auf den Schlüsselsciiaft beim Fräsen notwendigerweise aufzubringenden Druck kam es leicht zu Verkantungen, die zu Ungenauigkeiten bei der Schlüsselherstellun führten.
  • Der fertige Schlüssel 1 wurde dann mit dem Schaft 2 voraus in einen kunststoffkopf 5 so weit eingeschoben, bis der Hammerkopf 3 an der Wandung 6 des kunststoffkopfes 5 einen Anschlag fand. In den gleichen Schlitz des Kunststoffkopfes 5, in den der Schlüssel 1 eingeschoben worden ist, wird nach dem Einschieben desselben auch der Schieber 7 eingeschoben, der dieselbe Dicke wie der Schlüssel 1 hat. Der Schieber 7 hat Nasen 8, die in entsprechende im Inneren des Kunststoffkopfes 5 vorgesehene @erben 9 einrasten und somit die drei @eile fest zusammenhalten.
  • Nachteilig ist bei der herstellung des be@annten Schlüsseis insbesondere die Anbringung der Nuten 4, die notwendige Breite für das Rohmaterial des Schlüssels, die große Anzahl der verwendeten einzel@en Teile und die relativ aufwendige Montage und die Anzahl der dazu benötigten Teile.
  • Erfindungsgemäß wird iiun der Schlüssel aus einem gezogenen Profilmaterial 11 hergestellt. Dies Material hat von vornherein das in Fig. 2 im Querschnitt 12 sichtbare Profil, das auch nach Fertigstellung des gesamten Schlüssels in der gleichen Form fur den fertigen Schlissel verwendet wird.
  • Durch Stanzen worden nun dic Teile 13, 1-, 15 entfernt so daß die in Fig. 3 dargestellte Form 16 des Schlüssels übrig blcibt. Diese Sciiiüsselform hat zugleich den benötigten Hammerkopf 17, der in einen entsprechenden vorgegossenen Schlitz 18 des Schlüsselkopfes 19 eingeschoben wird, der aus Ziiff- oder Aluminiumguß hergestellt ist. Nach dem Zusammenschieben von Hammerkopf 17 und Schlüsselkopf 19 entsteht der in Fig. 4 dargestellte Schlüssel. Dieser weist noch Eindrückungen 21 auf, durch deren Eindrücken Material des Schlüsselkopfes 19 in die Ausnehmungen 14 und 15 eingedrückt worden ist, wodurch sichergestellt ist, daß der Hammerkopf 17 nicht mehr aus dem Schlitz 18 herausgezogen werden kann.
  • Durch diese frt der Herstellung des Schlüssels entfällt das Profilfräsen. Das Profil kann mit einer größeren Genauigkeit hergestellt werden. Da der Schlüssel aus Edelstahl hergestellt ist, entfällt auch eine Oberflächenbehandlung und damit eine durch galvanischen Aufschlag bedingte Ungenauigkeit. Dadurch, daß der Hammerkopf schmaler gehalten werden kann als bei der bisher belcnnnten Art der Schlüssel, gibt es auch weniger Abfallmaterial.
  • m Unfailfolgen zu verringern, kann der Schlüsselkopf beliebig gerundet werden und eine Sollbruchstelle haben.
  • Der Hammerkopf Icnnn auch mit Kunststoff so umspritzt werden, daß dieser dann den Schlüsselkopf bildet.

Claims (5)

Ansprüche
1. Flachschlüssel in Hammerform, insbesondere für Zylinderschlösser von Kraftfahrzeugen, mit spiegelbildlich gleichem Profil auf den beiden Flachseiten, d a d u r c 11 g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Schlüsselschaft (16) mit dem hammerförmigen Kopf (17) aus einem mit Nuten gezogenen, der Breite des Hammerkopfes (17) entsprechenden Profil hergestellt und mit dem Hammerkopf (17) in einen, vorzugsweise im Druckgußverfahren hergestellten Schlüsselkopf (19) eingesetzt ist.
2. Flachschlüssel nach Anspruch 1, d a d u r c 11 g e -k e n n z e i c h n e t , daß der Schlüsselkopf (19) aus Aluminium- oder Zinkdruckguß mit vorgegossenem für die Einführung des Hammerkopfes (17) bestimmten Profilschlitz (18) besteht.
3. Flachschlüssel nach den Ansprücllen 1 und 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Hammerkopf (17) Einschnitte (i'i, 15) aufweist, in die Material des Schlüsselkopfes (19) eingedrückt ist.
4. Flachschlüssel nach den Ansprüchen 1 bis 3, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t , daß der Schlüsselkopf (19) abgerundet ist und eine Sollbruchstelle hat.
5. Flachschlüssel nach den Ansprüchen l bis 4, d a d u r c h S e k e n n z e i c h n e t , daß-der Hammerkopf (17) mit Kunststoff derart umspritzt wird, daß dieser dann den Schlüsselkopf (19) bildet.
DE19732319122 1973-04-16 1973-04-16 Flachschluessel, insbesondere fuer kraftfahrzeuge Pending DE2319122A1 (de)

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DE2319122A1 true DE2319122A1 (de) 1974-10-31

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Country Status (1)

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DE (1) DE2319122A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0844347A1 (de) * 1996-11-20 1998-05-27 Siemens Aktiengesellschaft Schlüssel
US6094954A (en) * 1998-09-02 2000-08-01 Carmen; Norman M. Key assembly with aperture, slot and insert
FR2865669A1 (fr) * 2004-02-04 2005-08-05 Valeo Securite Habitacle Module de cle a insert pivotant

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0844347A1 (de) * 1996-11-20 1998-05-27 Siemens Aktiengesellschaft Schlüssel
US6094954A (en) * 1998-09-02 2000-08-01 Carmen; Norman M. Key assembly with aperture, slot and insert
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