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DE1509169C - Befestigung einer mit einer Dichtung versehenen Glasscheibe in einem Fenster rahmen aus Metallprofilen - Google Patents

Befestigung einer mit einer Dichtung versehenen Glasscheibe in einem Fenster rahmen aus Metallprofilen

Info

Publication number
DE1509169C
DE1509169C DE1509169C DE 1509169 C DE1509169 C DE 1509169C DE 1509169 C DE1509169 C DE 1509169C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
profile
glass retaining
glass
seal
bead
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Auf Nichtnennung Antrag
Original Assignee
Schenning, Theodor Karl Peter 3380 Goslar
Publication date

Links

Description

Die Erfindung betrifft eine Befestigung einer mit einer Dichtung versehenen Glasscheibe in einem Fensterrahmen aus wenigstens einen Steg und einen Flansch zur Scheibenaufnahme aufweisenden Metallprofilen mittels kurzer Profilstücke, die in Nuten des Rahmens formschlüssig gehalten sind und mittels einer Glashalteleiste, die wenigstens zwei rechtwinklig zueinander liegende Schenkel aufweist, von denen der eine scheibenparallele Schenkel an der Dichtung der Glasscheibe anliegt, und wobei in jedes Profilstück eine Schraube eingedreht ist, die gegen den an der Dichtung anliegenden Schenkel der Glashalteleiste drückt.
Bei einer bekannten Befestigung der genannten Art liegt die winkelförmige Glashalteleiste mit ihrem von der Scheibe abgewandten Schenkel unmittelbar auf dem Metallprofil auf. Dies hat einmal den Nachteil, daß dieser Schenkel mit Einschnitten an den Stellen versehen sein muß, an denen die Profilstücke anzuordnen sind. Hierdurch wird das Widerstandsmoment der Glashalteleiste geschwächt. Zum anderen ist eine erwünschte Belüftung des Raumes zwischen Glasscheibe und Metallprofil nicht möglich. Schließlich besteht die Gefahr der Spaltkorrosion zwischen dem Metallprofil und dem an diesen anliegenden Schenkel der Glashalteleiste.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Befestigung von Glasscheiben zu schaffen, bei der sowohl die bei der bekannten Konstruktion fehlende Belüftung möglich ist und bei der gleichzeitig die Gefahr der Spaltkorrosion ausgeschlossen ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der scheibenparallele Schenkel der Glashalteleiste im Abstand vom Steg des Metallprofils liegt, daß die. Schrauben der Profilstücke zwischen dem Steg und dem anderen Schenkel der Glashalteleiste liegen und daß die Glashalteleiste durch ihre Querschnittsprofilierung auf den Profilstücken bzw. an den Schrauben der Profilstücke geführt ist. Bei dieser Konstruktion tritt der zusätzliche Vorteil auf, daß in der Glashalteleiste keine schwächenden Einschnitte oder Bohrungen nötig sind.
Zur Führung der Glashalteleiste auf den Schrauben der Profilstücke weist die Glashalteleiste vorzugsweise eine Längsnut auf. Bei einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Befestigung von Glasscheiben weist die Glashalteleiste einen weiteren Schenkel auf, der zwischen den Schrauben und dem Steg liegt und zusammen mit den beiden anderen Schenkeln der Glashalteleiste ein U-förmiges Profil bildet. Die Profilstücke sind mit zwei leistenförmigen Vorsprüngen zur Führung der Glashalteleiste versehen.
Die Scheibenbefestigung nach der Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die Befestigung einer Glasscheibe in einem Fensterrahmen mittels Profilstücken und einer L-förmigen Glashalteleiste, im Querschnitt, und
Fig. 2 die Befestigung wie in Fig. 1, jedoch mit einer U-förmigen Glashalteleiste.
Wie aus F i g. 1 ersichtlich, ist die Glasscheibe 3, im vorliegendem Falle eine Verbundscheibe, von einem Flansch 2 des Metallprofils und dem Schenkel 6 einer L-förmigen Glashalteleiste S unter Zwischenschaltung einer elastischen Dichtung 4 gehalten.
Die Glashalteleiste 5 wird durch eine in das Profilstück 11 eingedrehte Schraube 15 in Richtung auf die Glasscheibe 3 gedrückt. Das Profilstück 11 ist mit einem hakenförmig ausgebildeten Schenkel 12 versehen, der in eine durchlaufende Längsnut 9 des Metallprofils, die an ihrer der Glasscheibe 3 abgewandten Begrenzungsfläche mit einer Hinterschneidung 10 versehen ist, eingreift. Das auf das Profilstück il wirkende Kippmoment wird durch einen weiteren Schenkel 16 des Profilstückes 11 aufgenommen, der sich über einen abgewinkelten Ansatz 14 auf dem Steg 2 abstützt.
Zur Führung der Glashalteleiste 5 auf den vorderen Enden der Schrauben 15 ist am zur Glasscheibe 3 parallelen Schenkel 6 der Glashalteleiste 5 eine vorzugsweise durch zwei seitliche Verstärkungsleisten 24 gebildete Nut vorgesehen, in die jeweils die Schrauben 15 der im Abstand voneinander angeordneten Profilstücke 11 eingreifen. Die Verstärkungsleisten 24 bewirken zugleich eine Erhöhung des Widerstandsmomentes der Glashalteleiste 5, so daß der gegenseitige Abstand und damit die erforderliche Anzahl der Profilstücke verringert werden kann.
Soll der gleiche Rahmen, der gemäß Fig. 1 zur Aufnahme einer Verbundscheibe bemessen ist, mit den gleichen Befestigungsmitteln wahlweise zur Aufnähme einer Einfachscheibe dienen, so ist zur Überbrückung des dabei vorliegenden Zwischenraumes zwischen der Schraube 15 und der Glashalteleiste 5 je ein Klotz einzulegen.
Bei dem in F i g. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Glashalteleiste 5' von U-förniigem Querschnitt und mit ihren beiden Schenkeln 7' und 29 auf zwei Vorsprüngen 32 des Profilstückes 11' geführt. Außer der sicheren Halterung ergibt sich hierbei für die Glashalteleiste 5' ein erhöhtes Widerstandsmoment und infolge des symmetrischen Querschnittes eine höhere Verwindungsfreiheit.
Die Profilstücke 5' können in an sich bekannter Weise durch eine über Vorsprünge 18 (auch in der F i g. 1 und 2 gezeigt) aufgeklemmte Abdeckleiste 30 abgedeckt werden.
Da sich die Glashalteleiste 5 bzw. 5' in einem gewissen Abstand vom Stegl befindet, ist der Raum zwischen Glasscheibe und Metallprofil besser belüftet, und auch die bei den üblichen Ausführungen mit am Metallprofil eng anliegender Glashalteleiste oft — insbesondere bei Leichtmetallen — auftretende Spaltkorrosion wird verhindert.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Befestigung einer mit einer Dichtung versehenen Glasscheibe in einem Fensterrahmen aus wenigstens einen Steg und einen Flansch zur Scheibenaufnahme aufweisenden Metallprofilen mittels kurzer Profilstücke, die in Nuten des Rahmens formschlüssig gehalten sind und mittels einer Glashalteleiste, die wenigstens zwei rechtwinklig zueinander liegende Schenkel aufweist, von denen der eine scheibenparallele Schenkel an der Dichtung der Glasscheibe anliegt, und wobei in jedes Profilstück eine Schraube eingedreht ist, die gegen den an der Dichtung anliegenden Schenkel der Glashalteleiste drückt, dadurch gekennzeichnet, daß der scheibenparallele
Schenkel (6, 6') der Glashalteleiste (5,5') im Abstand vom Steg(l) des Metallprofil liegt, daß die Schrauben (15) der Profilstücke (IJ, 1Γ) zwischen dem Steg (1) und dem anderen Schenkel
(7, T) der Glashalteleiste (5, 5') liegen und daß die Glashalteleiste (S, 5') durch ihre Querschnittsprofilierung auf den Profilstücken (H') bzw. an den Schrauben (15) der Profilstücke (11) geführt ist.
2. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glashalteleiste (5) zu ihrer Führung auf den Schrauben (15) der Profilstücke (11) eine Längsnut aufweist.
3. Befestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Glashalteleiste (5') einen weiteren Schenkel (29) aufweist, der zwischen den Schrauben (15) und dem Steg (1) liegt und zusammen mit den beiden anderen Schenkeln (6', T) der Glashalteleiste (5') ein U-förmiges Profil bildet, und daß die Profilstücke (H') mit zwei leistenförmigen Vorsprüngen (32) zur Führung der Glashalteleiste (5') versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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