DE2318961A1 - Bett mit fluessigkeitsmatratze und winkelmaessig verstellbaren seitenbrettern - Google Patents
Bett mit fluessigkeitsmatratze und winkelmaessig verstellbaren seitenbretternInfo
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Description
Fr 2462 P/b
Seitenbrettern
Die Erfindung betrifft eine federnde Unterlage für Kranke aus
einer Umhüllung aus flexiblem, wasserdichten, bahnenförmigen Material, das so mit sich selbst verbunden ist, daß es einen Behälter
für eine Flüssigkeit bildet.
Es ist ein System zur Lagerung eines Körpers aus der US-PS 3 585 660 von Gottfried et al. bekannt, was verwendet wird zum
Vermeiden von Krankheiten, die durch das Liegen im Bett entstehen, oder von Wundliegen. Derartiges Wundliegen erfolgt gewöhnlich
durch Unterbrechen der Blutzuführung in Bereiche, auf denen der Kranke liegt und auf die ein hoher Druck ausgeübt wird, wie im
Bereich hervortretender Knochen, auf die das Körpergewicht konzentriert ist. In diesen Bereichen tritt ein Absterben der Zellen
ein, wenn der Oberflächendruck die Druckverteilung der Lymphflüssigkeit überschreitet. Es bietet sich für einen solchen Patienten
die Verwendung einer Flüssigkeitsmatratze zum Auflegen des Kranken an. Der Kranke schwebt dann in einem Flüssigkeitsbekken,
wobei die Flüssigkeit von dem Kranken durch ein flexibles Material, wie etwa ein mit Nylon imprägniertes Neopren isoliert
wird, welches eine lose Zwischenfläche zwischen dem tragenden Flüssigkeitsbecken und dem Kranken bildet. Das Material schmiegt
sich an den Körper des Kranken in einer ähnlichen Weise an, als wenn der Kranke direkt in die Flüssigkeit gelegt würde. Auf diese
Weise wird die Tragkraft gleichmäßig über die Oberfläche des Körpers des Kranken verteilt.
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Zur Behandlung des Kranken werden die Seitenbretter der Auflagevorrichtung
abgesenkt,und die Tragflüssigkeit fließt zu diesen Seitenteilen, wodurch der Kranke auf die darunter liegende Unterlage
abgesenkt wird. Die von Hand vorzunehmende Einstellung der Seitenbretter hat zwei offensichtliche Schwierigkeiten. Erstens
kann eine Hilfsperson nur ein Seitenbrett in einem Moment bedienen.
Da verschiedene Stellungen,zur Einstellung der Tiefe des Flüssigkeitsbeckens vorgesehen sindj, muß die Bedienungsperson
verschiedene Male von einer Seite des Brettes zur anderen gehen, um die richtige Einstellung zu erreichen. Der zweite Nachteil ist
der, daß es äußerst schwer sein kann für eine verhältnismäßig schwache Hilfsperson, die Kraft aufzubringen, die notwendig ist,
um das Seitenbrett aus der horizontalen Stellung anzuheben. Es
ist Aufgabe der Erfindung, ein solches Bett mit einer Flüssigkeitsmatratze für Kranke zu verbessern. Die Veränderung des
tragenden Flüssigkeitskorpers soll leichter möglich sein.
Ferner soll es möglich sein, die Seitenbretter über einen ganzen Bereich zu verstellen und so die Tiefe des Flüssigkeitsbeckens
zur Lagerung eines Kranken einzustellen.
Diese Aufgabe wird durch eine federnde Unterlage der eingangs
beschriebenen Art gelöst, die sich gemäß der Erfindung dadurch kennzeichnet, daß der Behälter in Längsrichtung größer ist als
der von dem Kranken zu lagernde Teil, daß die Umhüllung einen
Flüssigkeitskörper bildet, auf dem ein Teil des Kranken wenigstens teilweise durch Verdrängen der Flüssigkeit gelagert wird, daß
eine Unterlage für die Umhüllung mit einem horizontalen Bereich zum Tragen der Hauptfläche der Umhüllung, ein Endteil senkrecht
zu dem horizontalen Bereich mit in einem Abstand voneinander befindlichen, im allgemeinen parallelen Hauptflächen, erste und
zweite, sich nach oben von der horizontalen Auflagefläche erstreckende
Seitenbretter und eine drehbare Befestigung für wenigstens eines der Seitenbretter für eine Drehbewegung um eine Achse
neben der und im allgemeinen parallel zu der horizontalen Unterlage, wobei die Umhüllung.mit Teilen der Seitenbretter an dem der
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Drehbefestigung abgewandten Teil verbunden ist, und zwischen
den einen Abstand voneinander aufweisenden Hauptflächen des Endteiles eingeschlossene Mittel zum Bewegen des einen Seitenbrettes
um die Drehbefestigung vorgesehen sind.
Die Aufgabe wird also durch die Verwendung von einem Mechanismus zur Einstellung des Seitenbrettes gelöst. Der Mechanismus erlaubt
es der Hilfsperson, die Seitenbretter gleichzeitig zu verstellen und sie in einem ganzen Bereich zwischen horizontaler
und vertikaler Richtung zu verändern. Dadurch benötigt die Bedienungsperson weniger Kraft zum Anheben der Seitenbretter aus der
horizontalen Stellung.
Durch die Verstellung der Seitenbretter in Bezug auf eine horizontale
Unterlage kann die flüssigkeitsdichte flexible Umhüllung, die die Tragflüssigkeit enthält, so in ihrer Stellung verändert
werden, daß die Tiefe des Tragbeckens der Flüssigkeit eingestellt werden kann.
/Vorteil des
Der/Einstellmechanismus wird größer, wenn die für die Steuerung der Änderung der Stellung benötigte Kraft größer wird. Es ist erkennbar, daß die Eigenschaft der Flüssigkeit der für die Verdrängung sunt er lage des Körpers verwendeten schweren Flüssigkeit das-Gewicht der Flüssigkeit, die den sie begrenEenäen Mitteln folgt, bestimmt. Wenn die Seitenbretter abgesenkt werden, dann fließt die Flüssigkeit in den Bereich der Seitenbretter und übt Kräfte aus, die überwunden werden müssen. Habendie Seitenbretter nahezu horizontale Lage und hat die Umhüllung für die Flüssigkeit eine hinreichende seitliche Ausdehnung, um über die äußeren Grenzen der Bretter herauszureichen, dann wird ein Gegenreservoir gebildet, und unter extremen Umständen hängt dieses über die Kanten der Seitenbretter herab. Dadurch wird nahezu das gesamte Gewicht der tragenden Flüssigkeit bei größtem Hebelarm auf die Drehbefestigung auferlegt und verlangt größte mechanische Leistung in dem Einstellmechanismus, um die antreibenden Kräfte auf einem vernünftigen Niveau zu halten. Das wird erreicht durch das Verhältnis von der Länge und dem Ort der drehbar gelagerten Hebel in
Der/Einstellmechanismus wird größer, wenn die für die Steuerung der Änderung der Stellung benötigte Kraft größer wird. Es ist erkennbar, daß die Eigenschaft der Flüssigkeit der für die Verdrängung sunt er lage des Körpers verwendeten schweren Flüssigkeit das-Gewicht der Flüssigkeit, die den sie begrenEenäen Mitteln folgt, bestimmt. Wenn die Seitenbretter abgesenkt werden, dann fließt die Flüssigkeit in den Bereich der Seitenbretter und übt Kräfte aus, die überwunden werden müssen. Habendie Seitenbretter nahezu horizontale Lage und hat die Umhüllung für die Flüssigkeit eine hinreichende seitliche Ausdehnung, um über die äußeren Grenzen der Bretter herauszureichen, dann wird ein Gegenreservoir gebildet, und unter extremen Umständen hängt dieses über die Kanten der Seitenbretter herab. Dadurch wird nahezu das gesamte Gewicht der tragenden Flüssigkeit bei größtem Hebelarm auf die Drehbefestigung auferlegt und verlangt größte mechanische Leistung in dem Einstellmechanismus, um die antreibenden Kräfte auf einem vernünftigen Niveau zu halten. Das wird erreicht durch das Verhältnis von der Länge und dem Ort der drehbar gelagerten Hebel in
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dem Antriebsmechanismus und die Mittel zum Verschieben der Lage dieser Drehlagerungen und zum Verschieben des Kraftmomentes um
diese, wenn die Belastung verändert wird.
In einer vorteilhaften Ausfuhrungsform sind Mittel zum Ausgleich
der durch die Flüssigkeit hervorgerufenen Belastung auf den bewegbaren
Seitenbrettern vorgesehen zur Erleichterung der Bewegung der Bretter durch den Antriebsmechanismus.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der. Erfindung ergeben sich
aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Systems zur
Lagerung eines Körpers mit einem Kranken, der in einem Polster schwebt;
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des in Fig. 1 gezeigten
Systems mit einem Kranken in einer Position zur Behandlung, wobei das Schwebebecken auseinandergelegt
ist, um den Kranken freizugeben; und.
Fig. 3 eine Vorderansicht des Exnstellmechanismus für ein
Seitenbrett, wobei das Gestänge für die andere Seite abgebrochen und weggelassen ist.
Die Erfindung wird in einer Anwendung auf ein Bett erläutert.
Fig. 1 zeigt ein federndes System für eine Körperunterlage, die auch in Fig. 1 des oben genannten Gottfried-Patents gezeigt ist.
Das Bett 11. bildet eine federnde Unterlage für den ganzen Körper eines Kranken 12 dadurch, daß der Kranke im wesentlichen in einem
Becken aus einer Flüssigkeit, zweckmäßigerweise Wasser, schwebt. Eine Hülle 13 für die Flüssigkeit besteht aus einem wasserdichten,
flexiblen Bandmaterial, wie einem Neopren, welches mit einem Nylonerzeugnis beschichtet ist, und ist aus einer oberen und einer
unteren Fläche 14 und 15 hergestellt, die an ihren Rändern in einer flüssigkeitsdichten Verbindung 16 aneinandergrenzen, wie es
in Fig. 2 gezeigt ist. Ist das Kissen als ein ganzes Polster für ein Bett 11 ausgebildet, dann hat die Hülle 13 eine etwas größere
Länge als die Länge des Bettes und eine Breite, die um wenigstens das Zweifache der Tiefe des Flüssigkeitsbeckens, das benötigt wird, damit der Kranke frei auf der unter ihm liegenden
Unterlagenoberfläche schweben kann, breiter ist als die Breite
des Kranken. Wenn die Seiten der Umhüllung 13 angehoben und
aufeinander zugebracht werden, dann bildet die untere Fläche einen ausgehöhlten Behälter für die Schwebeflüssigkeit, während
die obere Fläche 14 überreichlich Mataial besitzt, um sich dem Körper des Kranken anzupassen. Wenn der Kranke frei aufgenommen
wird von der untenliegenden Unterlage wie in Fig. 1, dann überträgt
die freie obere Fläche 14 die Tragkraft der durch den Kranken verdrängten Flüssigkeit gleichmäßig über den Auflagebereich des
Körpers des Kranken, wodurch ein Schweben des Bereiches bewirkt wird.
Das System ist so ausgebildet, daß die Umhüllung in einem Bereich enthalten sein kann, der variieren kann zwischen einem Becken,
welches breit und flach ist, und einem, welches eng und tief ist. Während die Umhüllung solche Abmessungen haben soll, daß das Volumen
der benötigten Flüssigkeit zum Trennen der inneren Oberflächen und der Flächen 14 und 15 ein Minimum ist, soll ein grosser
Bereich verschieden großer Kranken bei ein und derselben Umhüllung
untergebracht werden können. Eine dünne Person kann in einem engeren Flüssigkeitsbecken schweben als eine dickere Person
oder eine Person mit einem dicken Körper, Die Variation wird bewerkstelligt durch das Schaffen eines Bereiches von Stellungen,
in denen die Längskanten der Umhüllung beide gehalten werden im Hinblick auf ihre seitliche Trennung voneinander und ihre Höhe
über/aarunterliegende Hauptfläche der Umhüllungsunterlage.
Um den Patienten zur Behandlung oder Untersuchung freizulegen, muß die obere Fläche 14 der Umhüllung 13, die den Patienten umgibt,
in der in Fig. 2 gezeigten Weise relativ zu der darunter liegenden Unterlage abgesenkt werden. Das wird dadurch bewerkstelligt,
daß das Flüssigkeitsbecken so gestaltet wird, daß der Patient sanft auf die Unterlagenoberfläche 22 unter der unteren Fläche
der Umhüllung 13 herabgelassen wird. Da die tragende Flüssigkeit das Gewicht des Patienten übersteigt, handelt es sich um eine be-
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trächtliche Last, die durch Krankenschwestern und Helfer zu
bewältigen ist. -
Die Veränderung des Flüssigkeitsbettes zwischen den in den
Fig. 1 und 2 gezeigten Zuständen wird durch die Halterung für die Hülle 13 erleichtert. Ein Kopfteil 17 und ein Fußteil 18,
die später noch beschrieben werden, werden durch Schienen 19 miteinander verbunden, die durch Klammern 21 an diesen befestigt werden,
um einen festen Aufbau für die vorher genannte Unterlagplatte 22 für die umhüllung zu schaffen. Eine seitliche Begrenzung für
die Umhüllung 13 wird durch Seitenbretter 23 gebildet,,,, die sich
zwischen dem Kopfteil 17 und dem Fußteil 18 erstrecken. Die parallelen Seitenbretter 23 haben an ihren unteren Kanten 24
einen Abstand voneinander, der gleich der minimalen Breite des Polsters ist. Die Dimension hängt von der maximalen Körperbreite
ab, die bei einer maximalen Flüssigkeitsbettiefe aufgenommen werden soll.
Die Breite und Tiefe des von der Umhüllung 13 umfaßten Beckens
kann bei einem vorhandenen Flüssigkeitsvolumen durch Einstellung der Seitenbretter 23 reguliert werden. Die Seitenbretter 23 sind
an ihrer unteren Kante 24 am Kopfteil 17 und am Fußteil 18 drehbar
befestigt. Das kann erreicht werden durch Vorsehen einer Drehstange 20, die sich von jedem Ende der Seitenbretter her erstreckt.
Die überstehenden Stutzenenden der Stange 20 sitzen in Zylinder lagern 30 in dem Kopfteil und dem Fußteil. An den Drehstangen
20 werden durch Anschweißen Angeln 6 befestigt, die durch Schrauben oder andere Befestigungsmittel an dem Seitenbrett 23
befestigt werden können. Die Breite des Beckens variiert mit der Winkelstellung der Seitenbretter 23 im Verhältnis zum Unterlagebrett
22. Der Querschnitt des Beckens variiert daher zwischen
einem umgekehrten stumpfen Dreieck, wenn die Seitenbretter zwischen der vertikalen und der horizontalen liegen, und einem rechten
Winkel, wenn sich die Seitenbretter in der Vertikalen befinden. Wenn sich die Seitenbretter 23 von der Horizontalen in die Vertikale
verschieben, werden die der Drehstange 20 abgewandten Längskanten der beiden Bretter, die mit der Umhüllung 13 verbunden sind,
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angehoben und vergrößern die Tiefe des Beckens auf die maximale
Tiefe, wenn die Seitenbretter 23 senkrecht zu dem Unterlagebrett 22 liegen.
Um die Seitenbretter 23 in eine Stellung senkrecht zu dem Unterlagebrett
22 zu bringen und in dieser Winkelstellung zu halten, ist ein Mechanismus zum Drehen der Seitenbretter in dem Fußteil
vorgesehen. In einer vorteilhaften Ausführung ist der Mechanismus in der in Fig. 3 gezeigten Weise ausgebildet. Die Seitenbretter
werden um einen Drehpunkt 25 gedreht, der in dem Lager 30 in dem Fußteil und dem Kopfteil zentriert ist. Ein Gelenkarm 26 ist fest
mit dem Seitenbrett 23 über die Drehstange 20 am Drehpunkt 25 verbunden und bewegt sich daher um denselben Winkel wie das
Seitenbrett 23.
Eine mit einem Gewinde versehene Mutter 27 kann sich entlang einer
Gewindewelle 28 bewegen, die so gelagert ist, daß sie durch in dem Fußteil 18 vorgesehene, hier nicht gezeigte Mittel gedreht
werden kann. Die Bewegungsrichtung der Mutter 27 hängt von der Drehrichtung der Welle ab. An der Gewindemutter 27 ist an einem
Drehpunkt 29 ein Gelenkarm 31 befestigt. Am oberen Ende der Gewindewelle 28 befindet sich ein fester Drehlagerungspunkt 32 für
einen Gelenkarm 33. Der Gelenkarm 31 ηηά der Gelenkarm 33 sind
an einem Drehpunkt 34 derart verbunden, so daß, wenn sich die Gewindemutter 27 beispielsweise an der Gewindewelle 28 nach oben
bewegt, die Drehpunkte 29 und 34 nach oben verschoben werden. Der Drehpunkt 34 wird von der Gewindewelle 28 weg bewegt, da sich der
Gewindearm 33 im Gegenuhrzeigersinn in der aus Fig. 3 zu erkennenden
Weise um den Drehpunkt 32 bewegt, um so den Gelenkarm 31 im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt 29 zu drehen.
Wenn sich der Drehpunkt 34 von der Gewindewelle 28 weg bewegt,
so bewegt sich gleichermaßen der Drehpunkt 35 am oberen Ende des Gelenkarmes 31 von der Gewindewelle 28 weg. Der Drehpunkt 35 gehört
zu dem Gelenkarm 36* Der Gelenkarm 36 ist mit dem Kurbeloder Gelenkarm 26 an einem Drehpunkt 37 verbunden. Der Drehpunkt
37 bewegt sich zwangsläufig auf einem Bogen um den Drehpunkt 25, wodurch eine nach außen gerichtete Bewegung des Gelenkarmes 36
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bewirkt, daß der Kurbelarm 26 und das Seitenbrett 23 sich um
den Drehpunkt 25 im Uhrzeigersinn drehen. Das hat zur Folge, daß sich das Seitenbrett 23 im Uhrzeigersinn dreht und seine der Drehstange
20 abgewandte Kante absenkt und die Tiefe des Beckens vermindert. Wird die Gewindemutter 27 an der Gewindewelle 28 nach
unten bewegt, dann treten natürlich die entgegengesetzten Bewegungen
auf, das Seitenbrett 23 dreht sich im Gegenuhrzeigersinn, und die Tiefe des Beckens wird vergrößert. Vorteilhafterweise
kann eine Torsionsfeder 38 an dem Fußteil und dem Seitenbrett in der Weise befestigt werden, daß ein Teil des Gewichtes der
Flüssigkeit in der Umhüllung 13 ausgeglichen wird? wodurch die für das Anheben des Seitenbrettes benötigte Kraft verkleinert und
die Betätigung des Mechanismus auf diese Weise erleichtert wird.
In einer vorteilhaften Ausführung kann die Gewindewelle 28 ein Kegelzahnrad 39 an seinem einen Ende besitzen, das in Eingriff
steht mit einem anderen Kegelzahnrad 41 , welches durch eine Handkurbel
42 (Fig. 1 und 2) gedreht wird. Auf diese Weise kann eine Krankenschwester oder ein Wärter mit Hilfe der Handkurbel 42 die
Seitenbretter 23 anheben oder absenken und dadurch die Tiefe der Flüssigkeit in der Hülfe 13 steuern»
Befindet sich das Seitenbrett 23 in horizontaler Stellung, dann ist das Gewicht der darauf lastenden Flüssigkeit- am größten. Dieses
Gewicht erzeugt ein Moment M- um den Drehpunkt 25 im Uhrzeigersinn.
Zum Ausgleich der Belastung muß eine Kraft an dem Drehpunkt 37 im Gegehuhrzeigersinn sur Erzeugung eines Momentes
an der Kurbel 26 angelegt werden. Ist diese Kraft gleich F- und wird sie in einer Richtung parallel zur Achse des Armes 36 angelegt,
dann ist die Kraft mal der wirksamen Länge/der Kurbel 26 gleich dem an dem Seitenbrett 23 angreifenden Moment? oder
F- χ L-=M-. Die wirksame Länge der Kurbel 26 wird bestimmt durch
Projizieren einer Geraden durch die Drehpunkte 35 und 37 und
das Messen des senkrechten Abstandes sum Drehpunkt 25.
Die Kraft F-j wird ausgeübt durch Anlegen einer Kraft an der Handkurbel
42 und übertragen über die Kegelräder 41 und 39, die Gewin-
dewelle 28 und Gewindemutter 27, so daß eine Komponente F2 der
angewandten Kraft senkrecht zu dem Arm 31 im Drehpunkt 29 ist. Wenn der Abstand zwischen den Drehpunkten 29 und 34 als L2 bezeichnet
wird, dann greift ein Moment F2 x L2 in dem Drehpunkt
34 an. Der senkrechte Abstand zwischen Arm 36 und Drehpunkt 34 ist die wirksame Länge L3 des Abstandes zwischen den Drehpunkten
34 und 35. Daher wird zum Ausgleich der Momente um den Drehpunkt 34 eine Kraft Fg am Drehpunkt 35 erzeugt, parallel zum Arm 36 in
einer Richtung im Gegenuhrzeigersinn und es ist F2 χ L2 = F, χ Lg.
Durch die Kraft an der Handkurbel 42 wird auch eine Kraftkomponente
am Drehpunkt 29 parallel zum Arm 31 erzeugt. Diese Kraftkomponente
wirkt auf den Arm 36 im Drehpunkt 35 zur Erzeugung einer Kraftkomponente F4 parallel zum Arm 36 und in derselben Richtung
wie F1. Auf diese Weise erzeugt die Kombination von F3 und
F4 die Kraft F1 oder F1 - F3 +F4.
Wird das Seitenbrett 23 in die vertikale Stellung gedreht, dann nimmt das Moment M1 ab, da das Gewicht der Flüssigkeit verkleinert
wird, weil diese zu dem Längszentrum des Polstersystems fließt, und die wirksame Länge des Hebels nimmt ab. Da dar Arm 31 im
Gegenuhrzeigersinn um den Drehpunkt 34 gedreht wird, nimmt die Kraftkomponente F2 ab, wodurch die Komponente Fg und damit wiederum
F1 verkleinert werden. Auf diese Weise erzeugt eine konstante
Kraft an der Handkurbel 42 eine maximale Drehkraft, wenn sich das Seitenbrett 23 in horizontaler Stellung befindet, und die Drehkraft
nimmt ab, wenn das Seitenbrett in die vertikale Position gedreht wird. Es ist klar, daß für den Fall, daß ein Anwachsen
der Maximaldrehkraft gewünscht wird, dieses erreicht werden kann durch Vergrößern der Länge der Kurbel 26 oder Verkleinern des Abstandes
zwischen den Drehpunkten 34 und 35 oder Vergrößern des Abstandes zwischen den Drehpunkten 29 und 34 oder eine Kombination
aus diesen.
Die konstante Eingangskraft für das System ist insbesondere vorteilhaft,
wenn das Kegelgetriebe mit einem Elektromotor angetrieben werden soll. Jede Motorart besitzt einen speziellen Punkt in
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seiner Arbeitskurve, in dem er mit maximaler Wirksamkeit.arbeitet.
Es ist wünschenswert, in diesem Arbeitspunkt zu arbeiten,
um den kleinsten und billigsten Motor verwenden zu können. Betrachtet
man die Arme 31 und 33, dann ist zu sehen, daß bei
einer Bewegung der Gewindemutter 27 nach unten an der Gewindewelle
28 um gleiche Abstände der Abstand zwischen dem Drehpunkt
und der Welle kleiner wird durch Vergrößern der Abschnitte. Diese zunehmenden Abschnitte der Horizontalbewegung werden/über Arm 36
zum Arm 26 übersetzt. Dort werden sie in eine vergrößerte Zunahme der Drehbewegung um den Drehpunkt 25 übertragen. Wird auf diese
Weise die Gewindewelle 28 mit einer konstanten Geschwindigkeit gedreht, dann nimmt die Drehgeschwindigkeit des Seitenbrettes 23
von seiner horizontalen Stellung in die vertikale Stellung zu. Da die zur Erzeugung des Momentes erforderliche Drehkraft mit
abnehmender Belastung kleiner wird, bleibt die erforderliche Kraft konstant. Daher ist der Leistungseingang am System konstant, und
der Motor arbeitet mit maximaler Wirksamkeit.
Während die größten Dimensionen des Systems von dem vorhandenen Platz und der zu hebenden maximalen Last abhängen, müssen Sicherheit
sbeziehungen eingehalten werden. Um ein Blockieren oder über den Mittelpunkt Kippen zu vermeiden, muß der Abstand zwischen
den Drehpunkten 29 und 34 und den Drehpunkten 34 und 32 größer
sein als der iöcimalabstand, der zwischen den Drehpunkten 29 und
32 gewünscht wird. Ferner muß der Abstand zwischen den.Drehpunkten
25 und 37 und den Drehpunkten 37 und 35 größer sein als der maximale direkte gerade Abstand zwischen den Drehpunkten 25 und 35,
wenn das Seitenbrett 23 in seiner vertikalen Stellung ist. Schließlich muß der Abstand zwischen den Drehpunkten 34 und 35
und den Drehpunkten 35 und 37 größer sein als der gerade Abstand zwischen den Drehpunkten 34 und 37, wenn sich das Seitenbrett in
seiner horizontalen Stellung befindet.
Eine beispielhafte Geometrie des Äntriebsgestänges schließt ein
Kraftmoment ein, das auf das Seitenbrett um den festen Drehpunkt 25 angelegt wird, und ein Antriebsmoment, das über den Hebelarm
am Kopplungspunkt 37 angelegt wird, der sich um einen festen
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Kreisbogen bewegen kann, der durch den Hebel 26 um den festen
Drehpunkt 25 festgelegt wird. Eine zweite feste bogenförmige Bewegungsbahn ist die des Drehpunktes oder Kopplungspunktes 34
über dem festen Drehpunkt 32, wobei dieser Bogen einen Radius
besitzt, der durch den Hebel 33 bestimmt wird. Aus dem Hebel 36
und dem Hebel 31, die drehbar im Punkt 35 aneinandergekoppelt sind, wird ein unterbrochener Hebel mit einer Kniehebelbewegung
gebildet. Beträgt die Seitenbrettbewegung von der Achse der Schraube
28 32,5 cm, dann beträgt der wirksame Radius des ersten Bogens (Hebel 33) 15,25 cm, und der zweite Bogen (Hebel 26) beträgt
10,8 cm, und wenn die wirksame Länge des Hebels 36 21 cm beträgt, während der Abstand zwischen den Drehpunkten 29 und 34 über den
Hebel 31 8,7 cm und zxirischen den Drehpunkten 34 und 35 11?7 cm
beträgt, dreht sich der Hebel 26 um den Drehpunkt 25 um 9° für eine Verschiebung des Drehpunktes 29 aus einer Stellung von
15,25 cm unterhalb des Drehpunktes 32 in eine Stellung von 16,5
cm unterhalb des Drehpunktes 32„ Aufeinanderfolgende Verschiebungen
um jeweils 1,26 cm nach unten vergrößern den Bogen der Bewegung des Hebels 26 im Gegenuhrseigersinn.auf ungefähr 9,5°^ 10,5°,
12°, 14° und 21°. In einer solchen Anordnung ergibt eine Verschiebung des Drehpunktes 29 um 7,62 cm in eine Stellung? in welcher
die Hebel 33 und 31 angenähert eine Gerade bilden, eine winkel- -. förmige
Auslenkung des Hebels 26 um 76°ο Es ist vorteilhaft,
das Seitenbrett 23 so anzubringen, daß es um etwa 30° im Uhrzeigersinn
gegen den Hebel 26 versetzt ist in einer solchen Anordnung,
so daß das Seitenbrett 23 im wesentlichen horizontal liegt, wenn sich der Drehpunkt 29 15,25 cm unterhalb des Drehpunktes
32 befindet.
Gewünschtenfalls kann der Anhebemechanismus in der Endwand 18
einen hydraulischen oder elektromotorischen Antrieb besitzen. Die Hebel können bezüglich ihrer Länge und ihrer winkelmäßigen
Verhältnisse verändert werden, wodurch ihr Vorteil in mechanischer
Beziehung verändert werden kann.
30984S/0424
Claims (11)
- -" 12 -PatentansprücheFedernde Unterlage für Kranke aus einer Umhüllung aus flexiblem, wasserdichten, bahnenförmigen Material, das so mit sich selbst verbunden ist, daß es einen Behälter für eine Flüssigkeit bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter in Längsrichtung größer ist als der von dem Kranken zu lagernde Teil,daß die Umhüllung einen Flüssigkeitskörper bildet, auf dem ein Teil des Kranken wenigstens teilweise durch Verdrängen der Flüssigkeit gelagert wird-,daß eine Unterlage für die Umhüllung mit einem horizontalen Bereich zum Tragen der Hauptfläche der Umhüllung, ein Endteil senkrecht zu dem horizontalen Bereich mit in einem Abstand voneinander befindlichen> im allgemeinen parallelen Hauptflächen, erste und zweite, sich nach oben von der horizontalen Auflagefläche erstreckende Seitenbretter und eine drehbare Befestigung für wenigstens eines der Seitenbretter für eine Drehbewegung um eine Achse neben der und im allgemeinen parallel zu der horizontalen Unterlage, wobei die Umhüllung mit Teilen der Seitenbretter an dem der Drehbefestigung abgewandten Teil verbunden ist, und zwischen den einen Abstand voneinander aufweisenden Hauptflächen des Endteiles eingeschlossene Mittel zum Bewegen des einen Seitenbrettes um die Drehbefestigung vorgesehen sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel so ausgebildet sind, daß sie das Seitenbrett in jeder gewählten Neigung in Bezug auf die horizontale Unterlage halten können. · ■.'".-
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur drehbaren·Befestigung eines zweiten Seitenbrettes entlang einer neben der horizontalen-Unterstützung laufenden Achse und allgemein parallel zu der Drehachse des ersten Seitenbrettes vorgesehen sind und daß die Antriebsmittel das zweite Seitenbrett gleichzeitig mit dem Auslenken des ersten Seitenbrettes um die entsprechende Drehbefestigung bewegen.309845/0424
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenbretter parallel zu ihren Kanten neben der horizontalen Auflage einen Abstand voneinander aufweisen und daß die Auflage eine rechtwinklige Ebene ist. .
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gegenkraft vorgesehen ist, die den Antriebsmechanismus unterstützt, wenn der von der Drehbefestigung abgewandte Teil des Seitenbrettes angehoben wird, und der die Antriebsmittel bremst, wenn der der Drehbefestigung abgewandte Teil des Seitenbrettes abgesenkt wird.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkraft durch eine Torsionsfeder ausgeübt wird.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel Mittel zum Verkleinern der auf das Seitenbrett angewandten Drehkraft und Vergrößern der Geschwindigkeit des Seitenbrettes für eine vorgegebene angelegte Kraft besitzen, wenn das Seitenbrett aus einer Stellung maximaler Belastung in eine Stellung minimaler Belastung gedreht wird.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsmittel durch eine Handkurbel betätigt werden.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zu drehenden Teile durch einen Elektromotor angetrieben werden.
- 10» Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung eine Führungsschraube, eine Mutter auf der Schraube, einen ersten mit einem Ende der Mutter drehbar verbundenen Antriebshebel, einen zweiten drehbar mit dem ersten Antriebshebel an einem von der Mutter abgewandten Punkt drehbar verbundenen zweiten Antriebshebel, einen dritten Hebel, der einen festen Kreis einer Bewegung eines Punktes entlang seiner Länge bestimmt und eine feste Drehlagerung in der Nähe der309846/Q424Achse der Führungsschraube und in einem Abstand von der Mutter besitzt, eine Drehachse von dem festen Bogen, definiert durch den dritten Hebel für den ersten Antriebshebel und verbunden mit dem ersten Antriebshebel zwischen der Mutter und der Drehkopplung mit dem zweiten Antriebshebel, und ein von dem drehbar befestigten Seitenbrett sich aus erstreckender und drehbar mit dem zweiten Antriebshebel an einem Punkt, der einen Abstand von der Drehkopplung zwischen dem ersten und dem zweiten Antriebshebel besitzt, verbundener Kurbelarm vorgesehen sind.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die wirksame Länge des zweiten Antriebshebels und der Kurbel zwischen ihren entsprechenden Drehverbindungen sich dem Abstand der Drehbefestigung von der Achse der Schraube annähert, daß der durch den dritten Hebel bestimmte Radius sich der Hälfte des Abstandes der Drehbefestigungsmittel von der Achse der Schraube annähert und daß die Länge des ersten Antriebshebels die Länge des dritten Hebels übersteigt.309845/0424 ·
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2552557A1 (de) * | 1975-11-21 | 1977-06-02 | Hans Arne Valentin Johansson | Anordnung an tischen fuer liegende patienten |
| DE4333842C1 (de) * | 1993-10-05 | 1995-03-09 | Norbert Dr Petri | Vorrichtung zur Lagerung eines lebenden insbesondere menschlichen Körpers zur operativen/postoperativen Behandlung |
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- 1973-04-18 BE BE130181A patent/BE798418A/xx unknown
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Also Published As
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| US3800342A (en) | 1974-04-02 |
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