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DE2318158A1 - Aufnahme- und abgabevorrichtung fuer den kaltstrang einer stranggiessanlage - Google Patents

Aufnahme- und abgabevorrichtung fuer den kaltstrang einer stranggiessanlage

Info

Publication number
DE2318158A1
DE2318158A1 DE19732318158 DE2318158A DE2318158A1 DE 2318158 A1 DE2318158 A1 DE 2318158A1 DE 19732318158 DE19732318158 DE 19732318158 DE 2318158 A DE2318158 A DE 2318158A DE 2318158 A1 DE2318158 A1 DE 2318158A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hook
cold
cold strand
winch
track
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732318158
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Maschinenfabrik Sack GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Sack GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Sack GmbH filed Critical Maschinenfabrik Sack GmbH
Priority to DE19732318158 priority Critical patent/DE2318158A1/de
Publication of DE2318158A1 publication Critical patent/DE2318158A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D11/00Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
    • B22D11/08Accessories for starting the casting procedure
    • B22D11/085Means for storing or introducing the starter bars in the moulds

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Carriers, Traveling Bodies, And Overhead Traveling Cranes (AREA)

Description

  • "Aufashne- und Abgabevorrichtung für den Kaltstrang einer Strauggießanlage" Die Erfindung betrifft eine Aufnahme- und Abgabevorrichtung für den als Gliederkette ausgebildeten Kaltstrang einer Stranggießanlage, nit der der Kaltstrang nach Austritt aus der Sekundärkühlstrecke durch ein Hubseil ao Rollgang aufgenolnen und auf eine auf der Gießbühne befindliche waagerechte Förderbahn abgelegt werden kann, um von dort wieder zur neuerlichen Gie6beginn in die Sekundärkühlstrecke zurückgefördert zu werden Eine derartige Vorrichtung erlaubt es, den Kaltstrang auf der Gießbühne für den nächsten Guß vorzubereiten, so daß sich in dem unteren, gefährlichen Nereich der Stranggießanlage niemand aufzuhalten braucht, wie es beispielsweise bei einer Aufnahme- und Zuführeinrichtung nach der DT-AS t Z10 140 noch der Fall ist.
  • Die bisher bekannte Vorrichtung der eingangs definierten Art benötigt jedoch einen Hallenkran, um den waagerecht auf dem Rollgang liegenden Kaltstrang als Ganzes durch einen KS-fig aufzunehmen, diesen Käfig bis über die Gießbühne hochzuheben und Thn dann nach einer Fahrbewegung aut die waagerechte Förderbahn abzulegen, die als Transportwagen ausgebildet ist, um den Kaltstrang von oben in die Kokille ein-Zufädeln DT-AS 1 961 443). Der Kran muss bei dieser Lösung bein Einfädeln erneut in Tätigkeit treten, um das mit den Anfahrkopf versehene Ende des Kaltstranges zu erfassen, danit der Strang bei. Ablaufen von der Förderbahn nicht durch sein zunehmendes freies Eigengeveicht unkontrolliert durch die Kokille durchrutscht, bis er von Führungsrollen der Sekundärkühlstrecke erfasst wird Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde,eine von einem Kran unabhängige Aufnahme- und Abgabevorrichtung für den Kaltstrang zu schaffen, mit der der Kaltstrang auf die Gießbühne verbracht und kontrolliert wieder abgelassen werden kann. Diese Aufgabe wird duch die Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
  • IIierbei wird das dem Anfahrkopf gegenüberliegende Ende des Kaltstranges von dem an einem Seilpaar in Aufnahmerichtung gesichert hängenden haken ohne manuelle Betätigung ergriffen und liegend auf die Förderbahn verbracht. wobei die Seilwinde durch einen bremsenden Rücklauf die Absenkgeschwindigkeit des Kaltstranges kontrolliert, wenn dieser von IIand oder durch mechanische Treibmittel unter Abspulen des Seilpaares soweit zurückbewegt wird, daß er durch sein Eigengewicht nach unten angetrieben wird. chanisch kann der auf die zwecknässig als Rollenbahn mit Losrollen ausgebildete Förderbahn abgelegte Kaltstrang durch einen Treiber bis zur Einstellung des Übergeuichtes zum Absenken bewegt werden.
  • Die mit einem Treiber versehene Rollenbahn auf der Gießbühne bietet jedoch auch die Möglichkeit, den Kaltstrang kontrolliert von oben in die Gießkokille einzufädeln. hierzu dienen die Merkmale des nebengeordneten Anspruches 4 durch die das mit dem Haken verbundene Ende des Kaltstranges freigegeben werden kann, um diesen dann mit Hilfe des Treibers kontrolliert abzulassen. Wenn die Rollenbahn nicht so lang ist, daß das freigegebene Kaltstrangende über die Kokille gelangt, kann die Rollenbahn wie bekannt als Transportwagen ausgebildet sein.
  • Es kann unter Umständen zweckmässig sein, bei ein und derselben Stranggießanlage den Kaltstrang wahlweise von oben einzufädeln oder von unten aufwärts zu leiten, bis sein Anfahrkopf die Kokille verschließt. Das Einfädeln von oben ermöglicht es nämlich, unter einem Wechsel der Stahisorte bei gleichbleibendem Strangquerschnitt ununterbrochen zu gießen, indem der Kaltstrang in das flüssige Metall eingetaucht wird.
  • bei diesen Einfädeln von oben muß aber der Treiber ziemlich in die Nähe des der Winde zugeordneten Endes der Rollenbahn angeordnet werden, um den eingefädelten Kaltstrang Möglichst lange bei seinem Abwärtsgang zu kontrollieren. Dann kann er aber nicht den Kaltstrang in der anderen Richtung mit Sicherheit solange fordern, daß dieser durch sein Übergewicht bzw.
  • hängendes Eigengewicht abwärtsgeht. Die aus dieser Problemstellung gefundene Losung gibt der Anspruch 6 an.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Aufnahme-und Abgabevorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt, in dem der wahlweise Betrieb zur Rückführung des Kaltstranges verwirklicht ist, und zwar zeigen Fig. 1 eine teilweise Seitenansicht der Stranggießanlage in Bereich des Rollganges, ohne die Sekundärkühlstrecke, Fig. 2 eine vergrößerte Seitenansicht der Rollenbahn in Bereich der Seilwinde, nit angekuppeltem Kaltstrang Fig. 3 - einen Schnitt nach der Linie III - III in Fig. 2, und Fig. 4 eine schaubildliche Darstellung des in Fig. 3 dargestellten Rtckholwagen Fig. 1 zeigt den an die Sekundärkühlstrecke und die Richtanlage anschließenden Rollgang 1 mit dem Kaltstrang 2. Zwischen zwei Rollen des Rollganges ist ein Haken 3, der bei einer Bra=en-Stranggießanlage wegen der Breite des Kaltstranges zweckmäßig ein Doppelhaken ist, mittels eines Seilpaares 4 und einer Winde 5 absenkbar. Das Seilpaar verhindert pendelnde Drehbewegungen des Hankens 3, so daß seine Aufnahme-3ffnung stets dem dem Aniahrkopf gegenüberliegenden Kaltstrangende in richtig eingesellter Höhenlage gegenüberliegt, so daß der Bolzen 6 der als Gliederkette aufgeführten Kaltstranges durch Vorfahren des Kaltstranges mit dem Hanken gekuppelt werden kann. Bevegt durch die Winde 5 gelangt der Kaltstrang waagerecht liegend auf eine auf der Gießbühne angeordnete Rollenbahn 7 mit Losrollen, die halbkreisförsige Bogenführungen 7 a und 7 b an ihren Enden aufweist.
  • Hier kann der Kaltstrang für den folgenden Guß vorbereitet werden, wonach er von Hand oder mittels eines Treibers 11 unter bremsendenm Rücklauf der Winde 5 wieder auf den Rollgang zurückgebracht werden kann. Hierzu wird eine Rückführschute 17 eingesetzt, die den sich absenkenden Kaltstrang 2 in waagerechte Richtung unlenkt. Die Rückführschute 17 ist quer zum Rollgang verfahrbar, um bei Aufnehmen des Kaltstranges nicht zu stören.
  • Zum Einfädeln des Kaltstranges 2 von oben in die strichpunktiert teilweise angedeutete Kokille 20, die selbstverständlich in Wirklichkeit weiter rechts angeordnet ist, ist die Winde 5 am Ende eines Auslegers 21 der Rollenbahn 7 angeordnet, der als Geradführung für den Haken 3 ausgebildet ist. Unter Einsatz des Treibers 11 kann der Kaltstrang nach rechts gefördert werden, wobei er sich aus den liegenden Haken 3 auskuppelt und mit seinem einen Ende auf die Bogenführung 7 b der Rollenbahn 7 herabfällt. Der Treiber 11 kontrolliert daraufhin das Absenken des Kaltstranges 2 in die Kokille 20, wobei die Rollenbahn 7 als Transportwagen it einem Fahrantrieb ausgebildet sein kann, um den Weg zur Kokille zu überbrücken. Die Kuppelstellung des Kaltstrangendes vor dem Auskuppeln zeigt Fig. 2.
  • Die erfindungsmäßige Vorrichtung ist dahingehend weltergebildet, um den auf der Rollenbahn 7 liegenden Kaltstrang ohne Einsatz des weit rechts angeordneten Treibers 11 in Richtung auf den Rollgang 1 abzufördern, wenigstens soweit, daß ein über die Begenführung 7 a herabgeführtes Ende getugend Ubergewicht hervorruft, um den Kaltstrang entgegen der Bremskraft der Winde 5 durch Eigengewicht abzusenken Hierzu ist die Geradführung im Bereich des Auslegers 21 bis zu einem ortsfesten Anschlag 9 am Ende der Bogenführ ung 7 a in Gestalt zweier U-Schienen 19 verlängert. In diesen U-Schienen t9 laufen zwei Rollenpaare 13 eines Rückholwagens (Fig. 3 und 4), der über ein Seilpaar 16 eine Rückholhilfswinde 15 angeschlossen ist. (Fig. 1) Der R6ckholwagen 10 ist kastenförnig ausgebildet und hat eine Aufnahme 10 b, in die ein abgestuftes Teil 3 a des Hakens 3 unter Anschlag an den Stellen 10 a eintreten kann. Fig. 4 läßt Übrigens den Aufbau eines Doppelhakens für einen Braummenkaltstrang erkennen, der aus zwei gleichartigen leistenförmigen Hakenteilen besteht, die zu einer Einheit zusamengesetzt und an das Seilpaar 4 angeschlossen sind. Über die Winde 5 kann der in Anschlagstellung 9 befindliche Rückholwagen 10 vom Haken 3 durch Anschlag bis in die Endlage nach Fig. 2 mitgeschleppt werden, wobei der Doppelhaken 3 durch den formschlüßigen Eingriff seiner abgestuften Enden 3 a in die Aufnahme 10 b des Rückholwagens kippsicher schwebend gehalten ist. Dies ermöglicht es, das mit dem Haken gekuppelte Ende des Kaltstranges über die Bogenführung 7 a der Rollenbahn zu bringen und beim Entkuppeln auf diese Bogenführung abfallen zu lassen, um den Kaltstrang von oben in die Kokille einzufädeln.
  • Indem aber der Rückholwagen 10 im Gegenzug zur Winde 5 an die am anderen Ende der Rollenbahn 7 angeordnete RUckholhilfswinde 15 angeschlossen ist, kann der Haken 3 seinerseits durch Einsatz der Rückholhilfswinde 17 vom Rtckholwagen mitgeschleppt werden, bis dieser am ortsfesten Anschlag 9 anschlägt. Daraufhin löst sich der Haken 3 von dem Rückholwagen 10 unter dem vollen Eigengewicht des Kaltstranges 9, wobei das Seilpaar 4 durch die Aufnahme 10 b des Rückholwagens hindurch unter bremsenden Rücklauf der Winde 5 abgespult wird. Bei dieser Verfahrensweise wird die Rückführschute 17 zuvor in Position geEahren, die selbstverständlich beim Aufnehmen des Kaltstranges seitlich weggefahren sein muß.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Aufnahme- und Abgabevorrichtung für den als Gliederkette ausgebildeten Kaltstrang einer Stranggießanlage, alt der der Kaltstrang nach Austritt aus der Sekundärkühlstrecke durch ein Hubseil vom Rollgang aufgenommen und auf eine auf der Gießbühne befindliche waagerechte Förderbahn abgelegt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Anfahrkopf gegenüberliegende Ende des Kaltstranges (2) durch den Rollgangsantrieb in einen an einem Seilpaar (4) hängenden Haken (3) einrastbar ist, daß das Seilpaar aus der Senkrechten über eine halbkreisförmige Bogenführung (7a) am vorderen Ende der waagerechten Förderbahn in die Waagerechte umgelenkt und auf eine am vorderen Ende der Förderbahn angeordnete Winde (5) aufspulbar ist, so daß der Kaltstrang auf der Förderbahn liegend für den nächsten Guß vorbereitet werden kann, wonach der mit dem Haken gekuppelte Kalt strang unter bremsenden Rücklauf der Winde durch Bigengevicht absenkbar ist, wobei er über eine gekrümmte Rückführschute (17) auf dem Rollgang abgelegt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Forderbahn eine Rollenbahn (7) mit Losrollen ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, daß der auf die Rollenbahn (7) übergeführte Kaltstrang (2) durch einen Treiber (11) bis ur Einstellung des Übergewichtes zum Absinken bewegbar ist.
4. Vorrichtung insbesondere nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zum Einfädeln des Kaltstranges in die Kokille (20) von oben die Rollenbahn (7) an dem der Winde (5) zugeordneten Ende mit einer halbkreisförmigen Bogenführung (7b) versehen ist, der Haken (3> in einem die Winde tragenden Ausieger (213 waagerecht gerade geführt ist und der Treiber (11) zum Entkuppeln des Kaltstranges vom Haken (3> und zum Einfädeln des auf die Bogenführung herabfallenen Endes des Kaltstranges betätigbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenbahn (7) von einem fahrbaren Transportwagen (8) getragen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5 dadurch gekennzeichnet, daß die Geradführung (19) für den Haken (3j bis zum Ende der halbkreisförmigen Bogenführung (7a) zum anderen Ende der Rollenbahn (7) fortgesetzt ist und dort mit einem ortsfesten Anschlag (9) für einen Rückholwagen (10) versehen ist, der seinerseits einen Anschlag (lOa) für den durch die Winde (5) eingeholten Haken, sowie eine Aufnahme (1 Ob) zum kippsicheren Eintritt des hinteren Hakenendes (3a) hat und entgegen der Zugrichtung der an den Haken angeschlossenen Winde von einer Rückholhilfewinde (15) gegen den ortsfesten Anschlag fahrbar ist.
L e e r s e i t e
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2710739A1 (de) * 1976-03-23 1977-09-29 Voest Ag Einrichtung zum einbringen eines mit einem anfahrkopf versehenen flexiblen anfahrstranges in eine stranggiessanlage
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EP0017645A1 (de) * 1979-03-19 1980-10-15 VOEST-ALPINE Aktiengesellschaft Einrichtung zum Ausziehen und zum Einbringen eines Anfahrstranges bei einer Stranggiessanlage
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