DE2318145C3 - Transportvorrichtung - Google Patents
TransportvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung /um berührungsfreien Transportieren von Gegenständen mittels
Druckluft entlang einer lotrechte Schlitze aufweisenden,
ebenen Bahn, an deren zumindest einem Längsrand ein Rohr mit horizontal nach innen gerichteten sowie zu
dessen Längsachse gewinkelt angeordneten Blasdüsen verläuft, wobei die jeweils zu den Bahnschlitzen bzw. /u
den Blasdüsen geleitete Druckluft in ihrer Leistung regelbar ist.
Bekannte Vorrichtungen dieser Art, und zwar sowohl solche mit vertikalen Löchern (US-PS 28 05 398 und
GB-PS 1161596) als auch mit vertikalen Schlitzen
(DT-OS 17 56 070), weisen den Nachteil auf, daß die Bahn mit ihren Düsen und das seitliche Rohr mit seinen
Düsen sowie deren getrennte Druckluftzuführungskanäle einstückig ausgebildet sind und aus einem schweren
und kompliziert profilierten Gußstück bestehen, welches schwer herzustellen, im Ganzen zu montieren und,
beispielsweise für Reinigungs- oder Überholungsarbeiten, auch zu demontieren ist. Ein weiterer Nachteil
besteht bei diesen bekannten Vorrichtungen darin, daß durch eine feste Anordnung der Blasdüsen nur eine
Transportrichtung möglich ist. Es ist zwar auch eine Ausführung bekannt, wobei die Wirkungsrichtung der
Blasdüsen verstellbar ist (DT-PS 12 63 608), jedoch dient diese Maßnahme zur besseren Verteilung der Druckluftstrahlen
hinsichtlich Stützung, Vortrieb und seitliche Führung des zu transportierenden Gegenstandes, ohne
daß auch eine Umkehrung der Transportrichtung vorgesehen ist.
Zweck der Erfindung ist eine mechanische und konstruktive Vereinfachung der eingangs erwähnten
Vorrichtungen und die Schaffung einer Möglichkeit, die Transportrichtung erforderlichenfalls auch umkehren
zu können.
Hierzu ist eine Vorrichtung der beschriebenen Art erfindungsgemäß gekennzeichnet durch eine Bank aus
nebeneinander angeordneten, flachen Rohren, welche zwischen sich nach oben und unten sich erweiternde
Querschlitze bilden und durch in entgegengesetzte Richtungen weisende Blasdüsen mit getrenntem Anschluß
an ihre Druckluftquellen.
Ein Vorteil einer derartigen Ausbildung besteht vor allem darin, daß eine solche Bank mit erheblich
geringeren Kosten herstellbar ist, da sie lediglich aus einfachen, nebeneinander zu legenden Rohren besteht,
die im Bedarfsfall auch einzeln wieder abgenommen werden können, und daß die Bahn dadurch durch
Anflügen oder Wegnahme von Rohren nach den jeweiligen Erfordernissen beliebig verlängert oder
verkürzt werden kann, ohne daß eine Montage oder Demontage schwerer Gußstücke erfolgen muß. Hinzu
kommt der weitere Vorteil einer Umkehrbarkeit <^r
Transportrichtung, so daß eine erfindungsgemäß ausgebildete Transportvorrichtung sowohl den einmal gegebenen
als auch später sich ändernden Einsatzbedingun-,o gen in einfacher Weise angepaßt werden kann.
Wirkungsmäßig besteht bei der Verwendung von flachen Rohren mit rechtwinkligem Querschnitt der
Vorteil, daß der Schlitz zwischen zwei nebeneinander angeordneten Rohren dieser Art an seinem unteren und
oberen Ende breiter ist und seine Seitenwände eine gleichmäßige Krümmung aufweisen, was die Ausbildung
eines Luftkissens wesentlich begünstigt.
In den Zeichnungen ist eine beispielsweise Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Transportvorrichtung dargestellt, wobei zeigen
Fig. 1 eine perspektivische Gesamtansicht,
Fig.2 einen Schnitt entlang der Linie H-Il nach
F i g. 1 und
Fig. 3 einen vergrößerten Teilschnitt der Vorrich-
Fig. 3 einen vergrößerten Teilschnitt der Vorrich-
tung.
Danach besteht die dargestellte Vorrichtung aus einer Bank 1 mit im wesentlichen ebener Oberfläche, welche
aus nebeneinander angeordneten flachen Rohren 2 mit rechtwinkligem Querschnitt gebildet ist. Diese Rohre 2
liegen auf einem Trägerrahmen 3 mit Füßen 4. Sie sind nicht fest aneinander gefügt, sondern durch enge
Schlitze 5 voneinander getrennt. Diese Schlitze 5 haben eine Breite von 0,01 und 2,5 mm. Die Breite dieser Rohre
2 beträgt zwischen 4 und 800 mm, ihre Stärke zwischen 15 und 25 mm.
Auf der Unterseite münden diese Schlitze in Tröge 6, welche dazu bestimmt sind. Luft unter Druck von unten
durch die Schlitze 5 zu drücken. Hierzu sind diese Tröge über Rohrleitungen 7 an eine nicht dargestellte
Druckluftqitelle angeschlossen.
Entlang des einen Bankrandes ist in an sich bekannter Weise ein Rohr mit Blasdüsen 9 angeordnet. Dieses
Rohr 8 ist ebenfalls über eine Rohrleitung 10 an einen nicht dargestellten Luftkompressor angeschlossen.
Diese Blasdüsen 9 sind in einem Winkel von etwa 30° gegenüber der Längsachse ues Rohres 8 angeordnet
und teils in Förderrichtung, teils entgegen der Förderrichtung der zu transportierenden Platte 11
gerichtet, wobei die in einer Förderrichtung wirkenden Blasdüsen und die entgegengesetzt hierzu wirkenden
Blasdüsen unabhängig voneinander mit regelbarer Druckluft gespeist werden können.
Die Bank 1 ist um einige Grad gegenüber der Horizontalen geneigt ausgebildet, wobei sich die
niedrigere Seite an dem Rohr 8 befindet.
Die Arbeitsweise dieser Vorrichtung ist folgendermaßen:
Man bläst in die Leitungen 7 komprimierte Luft mittels einer Druckluftquelle, und zwar mit einem
Druck, welcher proportional der Bankfläche und dem Gewicht pro m2 des zu transportierenden Gegenstandes
ist. Für eine Bank von 6 m2 und eine zu transportierende Platte 11 von 2 m2 und 50 kg Gewicht beträgt
beispielsweise der Druck in den Trögen 160 mm Wassersäule bei einer Leistung von etwa 100 g pro sek.
Bei dieser Leistung wird die Platte durch ein Luftkissen mit einer Stärke zwischen 0,2 und 0,6 mm angehoben.
Der Druckverlust ändert sich nur sehr wenig, ob sich
Der Druckverlust ändert sich nur sehr wenig, ob sich
nun eine Platte über den Schlitzen befindet oder nicht.
Ganz allgemein bleibt die Förderleistung der Luft verhältnismäßig gering.
Die auf diese Weise angehobene Platte 11 bewegt
sich aufgrund der Schwerkraft gegen da» Rohr 8 am Bankrand, wobei dann die Druckluft ε-us den Blasdüsen
9 die Platte ohne unmittelbaren Kontakt entlang der Bank 1 befördert. Diese Blasdüsen 9 haben einen
Abstand von 30 bis 100 mm und ihr Querschnitt beträgt
von 4 bis 10 mm2.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Transportvorrichtung ist außerordentlich einfach in ihrer technischen
Konzeption und besitzt überhaupt keinen beweglichen Bestandteil.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Vorrichtung zum berührungsfreien Transportieren von Gegenständen mittels Druckluft entlang lotrechte Schlitze aufweisenden, ebenen Bahnen, an deren zumindest einem Längsrand ein Rohr mit horizontal nach innen gerichteten sowie zu dessen Längsachse gewinkelt angeordneten Blasdüsen verläuft, wobei die jeweils zu den Bahnschlitzen bzw. zu den Blasdüsen geleitete Druckluft in ihrer Leistung regelbar ist, gekennzeichnet durch eine Bank (1) aus nebeneinander angeordneten, flachen Rohren, weiche zwischen sich nach oben und unten sich erweiternde Querschlitze (5) bilden und durch in entgegengesetzte Richtungen weisende Blasdüsen (9) mit getrenntem Anschluß an ihre Druckluftquellen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH601372 | 1972-04-24 | ||
| CH601372A CH550716A (fr) | 1972-04-24 | 1972-04-24 | Dispositif pour transporter des objets le long d'un chemin au moyen d'un film d'air. |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2318145A1 DE2318145A1 (de) | 1973-11-08 |
| DE2318145B2 DE2318145B2 (de) | 1976-10-14 |
| DE2318145C3 true DE2318145C3 (de) | 1977-06-02 |
Family
ID=
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