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DE2317170A1 - Bildinformationsuebertragungs- und -belichtungsvorrichtung - Google Patents

Bildinformationsuebertragungs- und -belichtungsvorrichtung

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Publication number
DE2317170A1
DE2317170A1 DE2317170A DE2317170A DE2317170A1 DE 2317170 A1 DE2317170 A1 DE 2317170A1 DE 2317170 A DE2317170 A DE 2317170A DE 2317170 A DE2317170 A DE 2317170A DE 2317170 A1 DE2317170 A1 DE 2317170A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image information
image
photosensitive medium
fiber optic
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2317170A
Other languages
English (en)
Inventor
Syusei Tsukada
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Canon Inc
Original Assignee
Canon Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from JP3415572A external-priority patent/JPS5522792B2/ja
Application filed by Canon Inc filed Critical Canon Inc
Publication of DE2317170A1 publication Critical patent/DE2317170A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G15/00Apparatus for electrographic processes using a charge pattern
    • G03G15/22Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20
    • G03G15/32Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the charge pattern is formed dotwise, e.g. by a thermal head
    • G03G15/326Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the charge pattern is formed dotwise, e.g. by a thermal head by application of light, e.g. using a LED array
    • G03G15/328Apparatus for electrographic processes using a charge pattern involving the combination of more than one step according to groups G03G13/02 - G03G13/20 in which the charge pattern is formed dotwise, e.g. by a thermal head by application of light, e.g. using a LED array using a CRT
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
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    • G03B27/522Projection optics
    • GPHYSICS
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    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
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    • G03G15/04Apparatus for electrographic processes using a charge pattern for exposing, i.e. imagewise exposure by optically projecting the original image on a photoconductive recording material
    • G03G15/04036Details of illuminating systems, e.g. lamps, reflectors
    • G03G15/04045Details of illuminating systems, e.g. lamps, reflectors for exposing image information provided otherwise than by directly projecting the original image onto the photoconductive recording material, e.g. digital copiers

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Description

  • Bildinformationsübertragungs-und -belichtungsvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Bildinformationsübertragungs- und -belichtungsvorrichtung, insbesondere auf eine solche, die in Bildinformationsbelichtungsstationen der bisher vorgeschlagenen oder ausgeführten elektrophotographischen Kopiergeräte der verschiedenen Typen geeignet ist, um die Bildinformation über Bildübertragungsglieder zu übertragen und dabei sicherzustellen, daß die Oberfläche eines lichtempfindlichen Mediums mit gleichbleibender Helligkeit und gleichbleibender Auflösung belichtet wird.
  • Die Anmelderin hat früher ein verbessertes elektrophotographisches Verfahren vorgeschlagen. Dieses elektrophotographische Verfahren verwendet ein lichtempfindliches Organ, das grundsätzlich eine Isolierschicht, eine photoleitende Schicht und eine leitende Tragschicht besitzt, und folgende Schritte einschließt: Voraufladen der Isolierschicht des lichtempfindlichen Organs mit positiver oder negativer Polarität in Übereinstimmung mit der N- oder P-Leitfähigkeitsart der photoleitenden Schicht mit Hilfe einer Elektrode, einem Koronaentlader-oder einer Flüssigkeitsentlade oder Ladevorrichtung, um damit Ladungen einer der Polarität der Ladungen in der Oberfläche der Isolierschicht in der Nähe der Berührungsfläche zwischen der photoleitenden Schicht und der Isolierschicht entgegengesetzten Polarität zu erzielen; anschließendes Zuführen irgendeiner gewünschten Spannung zu einer Flüssigkeitsmenge und Inkontaktbringen einer solchen Flüssigkeit mit der Oberfläche der geladenen Isolierschicht, wobei die Flüssigkeit so äiit wird, daß die Beziehung t < t/Ci.d erfüllt ist,wonn Y den spezifischen Widerstand der Flüssigkeit, Ci die elektrostatische Kapazität der Isolierschicht, d die Stärke der Flüss-igkeitsschicht und t die Endlade-.-oder Ladezeit hedeuten; gleichzeitig damit- oder kurz davor ein Belichten des lichtempfindlichen Organs mit dem Originalbild, um dabei die Ladungsverhältnisse auf dem lichtempfindlichen Organ in Sbereinstimmung mit dem Schwarz-Weiß-Muster des Originalbildes zu verändern; ein anschließendes Entfernen der Entlade- oder Ladeflüssigkeit; und danach ein Belichten der gesamten Oberfläche der Isolierschicht mit Licht, um dadurch die Ladungen in der Nähe. der Berührungsç fläche-zwischen der photoleitenden Schicht und der Isolierschicht, die den Dunkelzonen des Originalbildes entsprechen, freizugeben,wodu=h af der Oberfläche des lichtempfindlichen Organs ein elektrostatisches latentes Bild von hohem Kontrast, das dem Originalbild entspricht, entsteht. Das Verfahren schließt darüberhinaus die folgenden Schritte ein: das Sichtbarmachen des elektrostatischen latenten Bildes mit einem Entwickler zur Hauptsache aus geladenen färbenden Teilchen unter Anwendung eines Flüssigkeits- oder Trockenentwicklungsprozesses; das anschließende Übertragen des sichtbar gemachten Bildes auf Papier oder ein ähnliches Übertragungsmedium unter Ausnützung eines inneren oder äußeren elektrisches Feldes und nachfolgendes Erwärmen und Festigen des übertragenen Bildes mit Hilfe einer Infrarot strahlen lampe oder dergl.,um eine elektrophotographische Bildkopie zu erhalten; und das nachfolgende Reinigen der Oberfläche der Isolierschicht, um jeglichen Rest von geladenen Partikeln davon zu entfernen und das photoempfindliche Organ für einen weiteren Kopierzyklus verwendbar zu machen. Wo das verwendete lichtempfindliche Organ aus drei Schichten, nämlich einer Isolierschicht, einer photoleitenden Schicht und einer Isolierschicht besteht, oder eine weitere leitende Schicht enthält, muß die Entlade- oder Ladeflüssigkeit, die während der gleichzeitig mit oder unmittelbar vor der Entladung oder Ladung stattfindenden Belichtung mit dem Bildlicht verwendet wird, so gewählt sein, daß die Beziehung P CS t(Cl+C2)/Cl.C2.d erfüllt ist, worin t den spezifischen Widerstand der Flüssigkeit, C1 und C2 die elektrostatischen Kapazitäten der beiden Isolierschichten, d die Stärke der Flüssigkeitsschicht und t die Entlade- oder Ladezeit bedeuten; eine solche Flüssigkeit wird mit irgendeinem ihr zugeführten, gewünschten Potential verwendet. Diesem folgen weitere Schritte, die bei dem vorhergehenden elektrophotographischen Verfahren beschrieben wurden.
  • Die Anmelderin hat auch ein elektrophotographisches Verfahren vorgeschlagen, das ein lichtempfindliches Organ verwendet, das auf einer Isolierschicht, einer photoleitenden Schicht und einem leitenden Tragorgan basiert und folgende Schritte vorsieht: Ein gleichförmiges Aufladen der Oberfläche des lichtempfindlichen Organs auf positive oder negative Polarität; ein anschließendes Entladen der Oberfläche der Isolierschicht mit Hilfe einer Entladeelektrode, die elektrische Konkavkonvexität aufweist, und gleichzeitig damit ein Belichten dieser Oberfläche mit dem Originalbild; und dann erforderlichenfalls ein gleichmäßiges Belichten der gesamten Oberfläche der Isolierschicht mit Licht, wobei auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Organs ein elektrostatisches latentes Bild von hohem Kontrast gebildet wird, das dem Originalbild entspricht; und weitere Schritte ähnlich denjenigen des oben beschriebenen elektrophotographischen Verfahrens.
  • In einem elektrophotographischen Kopiergerät zur Durchführung der beschriebenen Verfahren muß die Belichtung der licht empfindlichen Oberfläche mit der Bildinformation insbesondere von einer Bildinformationsquelle wie einer Kathodenstrahlröhre oder einem Mikrofilmprojektor in der Weise bewerkstelligt werden, daß die Bildinformation über ein Bildübertragungsglied, das zwischen der lichtempfindlichen Oberfläche und der Oberfläche der Bilddarstellung angeordnet list, übertragen wird. In der Vergangenheit ist eine einzige Lichtfaserplatte zwischen der lichtempfindlichen Oberfläche und der Oberfläche der Bilddarstellung eingefügt und als Bildübertragungsglied verwendet worden. Eine derartige einzelne Lichtfaserplatte ist gewöhnlich in der Weise benutzt worden, daß ihre eine Stirnfläche an der fluoreszierenden Schirmfläche der Kathodenstrahlröhre oder dem Projektionsschirm für einen Mikrofilm befestigt war, während die andere Stirnfläche der Faserplatte in einem geringen Abstand von der lichtempfindlichen Oberfläche angeordnet war. Zum Zwecke der Illustration wird der Fall einer Kathodenstrahlröhre als Beispiel genommen. Falls die Oberfläche des lichtempfindlichen Organs nicht gleichförmig glatt sondern wellig war, konnte sich der Abstand zwischen der Bildinformationsaustrittsfläche der ortsfesten Kathodenstrahiröhre und der Oberfläche des lichtempfindlichen Organs während des Betriebs des lichtempfindlichen Organs mehr oder weniger verändern, was zu einer beträchtlichen Verringerung der Auflösung, Helligkeit und Klarheit des Bildlichtes, das der Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums zugeführt wird, führen konnte. Dies rührt daher, daß die Übertragung der Lichtinformation über Lichtfasern ein Maximum an Auflösung, Helligkeit und Klarheit in der Bildinformationsaustrittsfläche verlangt und diese Faktoren veränderbar sind und infolge der Dispersion des Lichts mit zunehmendem Abstand von einer solchen Fläche abnehmen.
  • Eine Lösung dieses Problems würde dadurch erreicht werden, daß die Oberfläche des lichtempfindlichen'Organs ohne jede Welligkeit und mit ideal hoher Genauigkeit der Oberflächenglätte gefertigt ist, was jedoch nur mit extremen Schwierigkeiten zu realisieren wäre, da große Sorgfalt bei der Endbearbeitung der lichtempfindlichen Oberfläche aufgewendet werden müßt.e. Falls die ideale Oberflächenglätte überhaupt erhalten werden könnte, würde es extrem schwierig oder unpraktikabel sein, einen gleichmäßigen oder konstanten Abstand zwischen der Oberfläche des licht empfindlichen Organs und der Bildinformationsaustrittsfläche der Lichtfaser allein mit Hilfe mechanischer Genauigkeit vorzusehen. Aus diesem Grunde ist es bisher üblich gewesen, entweder ein Federelement zu verwenden, um ein ganzes Lichtfaserrohr abzustützen und nqrmalerweise gegenrdie Oberfläche des lichtempfindlichen Organs zu drücken, oder das gesamte lichtempfindliche Organ in der Weise abzustützen, daß es in Richtung auf das Lichtfaserrohr gedrückt wird und einen Freiheitsgrad für eine solche Hin- und Zurückbewegung besitzt. Diese Systeme sind; für niedrige Kopiergeschwindigkeiten des lichtempfindlichen Organs geeignet, bei höheren Kopiergeschwindigkeiten ist das Lichtfaserrohr bei seiner freien Bewegung infolge der Position der Oberfläche des licht empfindlichen Organs so großen Massen trägheitskräften unterworfen, daß es für das Lichtfaserrohr schwierig ist, den Lageänderungen der lichtempfindlichen Oberfläche infolge von Ungleichmäßigkeit oder Welligkeit dieser Oberfläche zu folgen und einen konstanten Abstand zwischen sich und dem lichtempfindlichen Organ aufrechtzuerhalten.
  • Mit der Erfindung soll daher eine verbesserte Bildinformationsübertragungs- und Belichtungsvorrichtung geschaffen werden, bei der alle dem Stand der Technik anhaftenden Nachteile eliminiert sind und bei der ein lichtempfindliches Medium und eine Kathodenstrahlröhre feste Positionen ime haben und dennoch eine gleichförmig helle und klare Bildinformation von der Kathodenstrahiröhre auf die Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums geleitet werden kann.
  • Mit der Erfindung wird eine Vorrichtung dieser Art geschaffen, bei der ein Lichtfaserrohr ein an der Kathodenstrahlröhre befestigtes Lichtfaserbündel enthält und ein Ausgleichsorgan vorgesehen ist, das sicherstellt, daß die Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums mit der Bildinformation-von dem Lichtfaserrohr belichtet wird, indem es einen praktisch innigen Kontakt mit der Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums aufrechterhält.
  • Bei einer erfindungsgemäßen Vorrichtung sollen das Lichtfaserrohr und das lichtempfindliche Medium so angeordnet sein, daß die Bildinformationsaustrittsfläche des Lichtfaserrohrs und die Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums (bei gekrümmten Flächen die mittleren Tangenten dieser Flächen) einen Winkel innerhalb von 1800 einschließen, in dem ein bewegbares Lichtfaserzwischenbündel mit für einen innigen Kontakt mit korrespondierenden Oberflächen angepaßten Bildinformationseintritts- und -austrittsflächen zwischen dem Lichtfaserrohr und dem lichtempfindlichen Medium in der Weise untergebracht ist, daß es in Obereinstimmung mit Veränderungen des Abstandes zwischen dem..Lichtfaserrohr und dem lichtempfindlichen Medium verschieb- und verstellbar ist, um sicherzustellen, daß die Oberfläche des Mediums mit der Bildinformation von dem Lichtfaserrohr belichtet wird, indem einimwesentlichen inniger Kontakt zur OberflAche des lichtempfindlichen Mediums aufrechterhalten wird.
  • Erfindungsgemäß ist ferner vorgesehen, eine Menge transparenter Schmierflüssigkeit zwischen dem ortsfesten LichtfaserbUndel und dem beweglichen Lichtfaserzwischenbündel vorzusehen, um eine weiche Keilbewegung des beweglichen Lichtfaserzwischenbündels -sicherzùstellen.
  • Die Erfindung wird nachstehend anhand der Beschreibung von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
  • Es zeigen: Fig. 1(A) eine Schnittansicht der Grundkonstruktion der erfindungsgemäßen Bildinformationsübertragungs - und -belichtungsvorrichtung, Fig. 1(B) eine perspektivische Darstellung der Vorrichtung gemäß Fig. 1(A), Fig. 2 eine schematische Darstellung der Gesamtanordnung eines elektrophotographischen Kopiergeräts, bei dem eine erfindungsgemäße Bildinformationsübertragungs- und -belichtungsvorrichtung verwendet wird, Fig. 3, 4 und 5 perspektivische Ansichten weiterer Ausführungen der Erfindung und Fig. 6 und 7 modifizierte Ausführungsformen der Erfindung.
  • Nachstehend wird die Grundkonstruktion der Erfindung unter Bezugnahme auf die Fig. 1(A) und (B) im Detail beschrieben.
  • Mit 1 ist ein Lichtfaserrohr bezeichnet, das eine Lichtfaserplatte 3 enthält, die an der Schirmfläche einer Kathodenstrahlröhre 2 befestigt ist. In einem im wesentlichen V-förmigen Spalt zwischen der Lichtinformationsaustrittsfläche 4 des Lichtfaserrohrs und der Oberfläche 6 eines lichtempfindlichen Mediums 5 ist eine bewegbare Lichtfaserzwischenplatte 7 angeordnet. Die Lichtinformationseintrittsfläche 8 und die Austrittsfläche 9 der Lichtfaserzwischenplatte 7 können derart eben oder gekrümmt sein, daß sie in gleichmäßigem Kontakt mit der Lichtinformationsaustrittsfläche 4 der Lichtfaserplatte 3 bzw. der Oberfläche 6 des lichtempfindlichen Mediums 5 stehen oder einen geringen Abstand zu dessen Flächen wahren.
  • Speziell ist die Lichtinformationsaustrittsfläche der Lichtfaserzwischenplatte konzentrisch zur Peripherie des lichtempfindlichen Mediums gekrümmt ausgebildet, wenn das lichtempfindliche Medium die Form einer Trommel aufweist. Die Lichtfaserzwischenplatte ist allgemein so konstruiert, daß sie in dem Spalt zwischen der Lichtinformationsaustrittsfläche der Lichtfaserplatte und der Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums im wesentlichen eingekeilt werden kann und daß sie in Richtung des Pfeils A bewegbar ist, wenn der Spalt breiter wird, und in Richtung des Pfeils B, wenn der Spalt enger wird, wobei der konstante und gleichmäßige Kontakt bzw. der geringe Abstand zwischen der Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums und der Lichtinformationsaustrittsflche der Lichtfaserzwischenplatte und zwischen der Lichtinfornationsaustrittsfläche des Lichtfaserrohrs und der Lichtinformationseintrittsfiäche der Lichtfaserzwischenplatte aufrechterhalten wird. Dies wird mit Hilfe einer Feder lo oder dgl. erreicht, die dafür ausgelegt ist, normalerweise der Lichtfaserzwischenplatte eine Vorspannung zu erteiien. Die beschriebene Konstruktion stellt sicher, daß die Lichtinformation von dem Lichtfaserrohr mit einem maximalen Grad an Auf lösung auf die Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums aufgebracht wird.
  • Bei der beschriebenen Konstruktion, bei der die Lichtfaserzwischenplatte zwischen dem Lichtfaserrohr 1 und dem lichtempfindlichen Medium 5 angeordnet ist, sei nun angenommein, daß das lichtempfindliche Medium infolge irgendeiner ungleichförmigen oder welligen Kontur seiner Oberfläche oder infolge irgendeiner Exzentrizität bei einem trommelförmigen lichtempfindlichen Medium in Richtung des Pfeils o verrückt wird. Gleichzeitig sei angenommen, daß vor einer derartigen Verrückung die Punkte a und b auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums den Punkten a' und b' auf der Lichtfaserzwischenplatte entsprachen. Nach der Verrückung wird ein Spalt zwischen dem lichtempfindlichen Medium und der Lichtfaserzwischenplatte erhalten, wobei letztere mit Hilfe der Feder aufwärts geführt wird, bis der Spalt zwischen dem lichtempfindlichen Medium und der Lichtfaserzwischenplatte gleich demjenigen vor der Verrckung des lichtempfindlichen Mediums wird. Dadurch korrespondieren nunmehr die Punkte a' und b miteinander. Wenn die Exzentrizität des lichtempfindlichen Mediums andererseits in der dem Pfeil 0 entgegengesetzten Richtung vorliegt, entsteht eine Drehkraft des lichtempfindlichen Mediums in der dem Pfeil 0 entgegengesetzten Richtung; diese Drehkraft des lichtempfindlichen Mediums wirkt auf die Lichtfaserzwischenplatte und preßt diese nach unten. Auf diese Weise kann die Verrückung des lichtempfindlichen Mediums relativ zum Lichtfaserrohr durch die Bewegung der Lichtfaserzwischenplatte aufgefangen werden.
  • Die Form der Lichtfaserzwischenplatte mag aus optischer Sicht vorzugsweise rechteckig parallelepiped sein, zur Durchführung der oben beschriebenen Bewegung ist jedoch die Keilform vorzuziehen.
  • In den Figuren i(A) und (B) ist der Winkel 0 zwischen der Mitteltangemte A-B der gekrümmten Oberfläche der lichtempfindlichen Trommel und der Linie C-D auf der Lichtinformaw tionsaustrittsfläche der Lichtfaserplatte als spitzer Winkel angestellt. Dieser Winkel kann jedoch innerhalb von 180° gewählt werden, wobei die Lichtfaserzwischenplatte die dem gewählten Winkel entsprechende Gestalt erhält. Der Winkel e wird durch die Auflösung bestimmt, mit der die Bildinformation auf die Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums gebracht wird.
  • Nachstehend wird die Beschaffenheit des Kontakts zwischen der Lichtinformationsaustrittsfläche des tichtfaserrohrs und der Lichtinformationseintrittsfläche der Lichtfaserzwischenplatte diskutiert. Der Kontakt kann.so sein, daß ein geringer Spalt zwischen den kdden Flächen verbleibt, wobei ein solcher Spalt zu einer besseren Gleitwirkung zwischen den beiden Lichtfaserplatten führen kann, wenn er mit einer transparenten Flüssigkeit mit guten Schmiereigenschaften gefüllt wird.
  • Wo eine derartige Flüssigkeit zwischengeschaltet wird, muß darauf geachtet werden, daß das Licht von der Faserplatte des Lichtfaserrohrs in der Kontaktfläche nicht infolge von Diffusion, Reflexion und dergleichen geschwächt wird. Zu diesem Zweck muß der Brechungsindex der Flüssigkeit beachtet werden. Ausserdem ist es erforderlich, daß die Flüssigkeit hermetisch abgedichtet wird, um den Zutritt von Luft oder Staub oder ein Verdunsten oder Eintrocknen der Flüssigkeit zu verhindern.
  • Es soll nun die Brechung und Reflexion des Lichts in der Kontaktfläche genauer betrachtet werden. Was die Brechung anbelangt, so sollte vorzugsweise eine Flüssigkeit von höherem Brechungsindex wie beispielsweise öl zum Eintauchen, Siliciumöl od. dgl. Verwendung finden,um die Lichtdiffusion in der Fläche zwischen den beiden Faserplatten zu verhindern oder so klein als möglich zu halten. Ferner sollte die Flüssigkeit einen Brechungsindex besitzen, dessen Wert mit dem der Fasern der Faserplatten übereinstimmt, um die Lichtreflexion in dem überlappten Abschnitt so klein als möglich zu halten.
  • Diese Bedingungen sind im Hinblick auf die Brechung und Reflexion in der Fläche zwischen den beiden Faserplatten wünschenswert; ein solcher Brechungsindex der Flüssigkeit kann von verschiedenen Faktoren der erfindungsgemäßen in einem elektrophotografischen Kopiergerät angewendeten Bildinformationsübertragungs- und -biichtungsvorrichtang bestimmt werden, beispielsweise durch die optische Auf lösung, die Helligkeit des Lichtfaserrohrs, die Lichtempfindlichkeit des lichtempfindlichen Mediums usw.
  • Nachstehend werden die Einflüsse beschrieben, die von der Überlappung zwischen der an dem Lichtfaserrohr befestigten Lichtfaserplatte und der Lichtfaserzwischenplatte ausgehen.
  • Einer dieser Einflüsse besteht in einer Reduzierung der Auflösung. Für die Auflösung bei zwei überlappten Faserplatten kann allqemein folgender Ausdruck qeschrieben werden worin W1 und W2 die Auflösung (LinienJmm) der einzelnen Faserplatten bedeuten. Aus der Überlappung der zwei Faserplatten resultiert also unvermeidbar eine Reduktion der Auflösung; diese kann jedoch dadurch unschädlich gemacht werden, daß die Durchmesser der Fasern der Faserplatten nach der gewünschten Auflösung des schließlich auf der Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums erhaltenen projezierten Bildes durch Rückrechnung der vorstehenden Formel gewählt werden.
  • Falls die optischen Achsen der überlappten Faserplatten in einem Winkel zueinander angeordnet sind, wird darüber hinaus die numerische Apertur der Faserplatten verändert, so daß das kondensierte cder emittierte Licht dadurch eine Bündelung erfahren wird. Wenn'die optischenAchsen der beiden Faserplatten, wie in den Figuren 4 und 5 dargestellt, in einem Winkel zueinander stehen, muß daher eine solche aus der Bündelung von Licht resultierende Veränderung im Kondensierungsvermögen in Betracht gezogen werden, und der Winkel zwischen den optischen Achsen kann nicht beliebig groß gewählt werden.
  • Wenn die Vorrichtung bei einem elektrophotografischen Kopiergerät verwendet wird, wird der Winkel zwischen den optischen Achsen innerhalb eines Bereichs gewählt, der der gewünschten optischen Auflösung gerecht wird.
  • Nachstehend werden einige bestimmte Ausführungsformen der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnung im Detail erlautet.
  • Figur 2 zeigt eine erfindungsgemäße Bildinformationsübertragungs- und-belichtungsvorrichtung in ihrer Anwendung im einem elektrophotografischen Kopiergerät. Die Bezugsziffer 11 bezeichnet eine Trommel, die in Richtung des gezeichneten Pfeils verdrehbar ist und auf ihrem Umfang ein lichtempfindliches Medium aus übereinander liegenden Schichten, nämlich einer leitenden Tragschicht 12, einer photoleitenden Schicht 13 und einer Isolierschicht 14, trägt. Anstelle der verdrehbaren Trommel könnte auch ein endloses Band oder dgl. vorgesehen sein. Das.lichtempfindliche Medium wird zunächst über seine gesamte Oberfläche mit Hilfe einer Ladevorrichtung 15 gleichmäßig aufgeladen und anschließend mit der Bildinformation belichtet, die von einem Lichtfaserrohr 18 über eine Lichtfaserzwischenplatte 20, die mit Hilfe einer Feder 19 auf- und abbewegbar ist, übertragen wird; das Lichtfaserrohr 18 weist eine Kathodenstrahlröhre 16 und eine an dieser befestigte Lichtfaserplatte 17 auf. Zwischen der Lichtfaserplatte 17 und der bewegbaren Lichtfaserzwischenplatte 20 ist eine-Menge Schmierflüssigkeit L1 vorgesehen, um eine gleichmäßige Gleitbewegung der Lichtfaserzwischenplatte zu gewährleisten. Andererseits wird eine Menge von Entlade- oder Ladeflüssigkeit L2 in den Spalt zwischen der lichtempfindlichen Trommel und der Lichtfaserzwischenplatte gespeist; die Flüssigkeit gelangt mit Hilfe einer Pumpe 22 aus einem Speicher-und Sammelbehälter 21 über eine Flüssigkeitszuführungsleitung 23 in diesen Spalt; der Flüssigkeit L2 wird eine geeignete Spannung (einschließlich eines Erdpotentials) zugeführt, wobei die Bildinformationsübertragung und Belichtung gleichzeitig mit oder unmittelbar vor dem gleichzeitigen Einsetzen des Bildlichts und der Entladung oder Ladung MsEL mdet Die auf diese rk is für die Entladung der Ladung verwendete Flüssigkeit wird dann von der Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums mit Hilfe eines Abstreifmessers 25 entfernt. Das Anlegen einer geeigneten Spannung an die Entlade- oder Ladeflüssigkeit kann durch Zuführen der Spannung zu einer dünnen leitenden Schicht auf der Stirnfläche der Lichtfaserzalischenplatte, die der lichtempfindlichen Trommel gegenüberliegt, erfolgen oder durch Zufuhr der Spannung zu dem die Flüssigkeit entfernenden Abstreifmesser, wenn dieses im Hinblick auf eine Leitfähigkeit vorbehandelt ist, oder durch Anlegen der Spannung an eine für diesen Zweck besonders vorgesehene Elektrode.
  • Die Entlade- oder Ladeflüssigkeit kann darüber hinaus die erwähnte Schmierflüssigkeit darstellen. Nachdem die Entlade-oder Ladeflüssigkeit auf diese Weise mit Hilfe des Abstreifmessers entfernt worden ist, kann die Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums erforderlichenfalls mit einem Blastrockenapparat 26 getrocknet werden; sie wird dann mit Hilfe einer Gesamtbelichtungsvorrichtung 27 einer totalen Belichtung unterworfen, wonach ein Entwicklungsprozess beginnt. Gemäß der Darstellung wird die Entwicklung unter Verwendung einer Flüssigkeitsentwicklungsvorrichtung 28 durchgeführt, es ist jedoch offensichtlich, daß auch eine Trockenentwicklung, bei der eine magnetische Bürste, eine Haarbürste oder dgl. Verwendung findet, durchgeführt werden kann. Das so entwickelte lichtempfindliche Medium wird weiter gedreht, so daß jeglicher Rest noch darauf befindlicher Entwicklerflüssigkeit durch einen Quetschlader 29 weggepreßt wird. Die auf diese Weise weggepreßte Flüssigkeit kann entweder für eine Wiederverwendung in der Entwicklungsuorrichtung 28 gesammelt oder aus dem Gerät herausgeführt werden. Wenn eine Trockenentwicklung vorgenommen wird, wird der Quetschlader als Nachlader zur Erhöhung des übertragungsvermögens des Entwicklungstoners verwendet.
  • Das lichtempfindliche Medium mit dem auf diese Weise sicht bar gemachten Bild erreicht eine Übertragungsstation, wo es von einem Übertragungsmedium 30 berührt wird das in Richtung der Pfeile bewegt wird, wobei das Bild mit Hilfe eines über tragungskoronaladers 31 auf das Übertragungsmedium übertragen, wird. Der so übertragene Toner wird mit Hilfe einer Befesti gungsvorrichtung 32, die Wärme oder dgl. verwendet, auf dem Übertragungsmedium befestigt. Nachdem die Bildübertragung stattgefunden hat, wird das .iichtempfindliche Medium für seine Wiederverwendung mit einer Reinigungsvorrichtung 34, die mit einem Reinigungsmesser 33 ausgestattet ist, gereinigt. Auf diese Weise wird die Information von der Kathodenstrahlröhre 16 auf das Ubertragungsmedium kopierte Fig. 3 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfindung, bei der ein ebenes lichtempfindliches Blatt 35 in Richtung des Pfeils linear bewegbar durch die Bildinformation von dem Lichtfaserrohr 36 belichtet wird, wobei eine bewegbare Lichtfaserzwischenplatte 37 in innigen Kontakt mit dem lichtempfindlichen Blatt gebracht ist. Bei dieser Ausführungsform wird die bewegbare Lichtfaserzwischenplatte stets mit Hilfe ihres eigenen Gewichts und der Bewegung des lichtemDfindllchen Blattes zwischen diesem und dem Lichtfaserrohr eingepaßt und ist in Übereinstimmung mit der änderung des Abstandes zwischen dem lichtempfindlichen Blatt und dem Lichtfaserrohr auf- und abbewegbar, um dabei den innigen Kontakt für die Belichtung aufrechtzuerhalten. Da das lichtempfindliche Blatt eine wölbungsfreie Ebene bildet, bildet die Lichtinformationsaustrittsfläche der Lichtfaserzwischenplatte eine komplementäre wölbungsfreie Ebene. Mit dem Bezugszeichen 38 ist eine Menge von S-chmierflüssig,keit bezeichnet, die die relative Gleitbewegung des Lichtfaserrohrs und der bewegbaren Lichtfaserzwischenplatte begünstigt.
  • Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei dem das Bild eines Mikrofilms anstelle des Bildes von dem Lichtfaserrohr, das die Bildinformationsquelle bei der Ausführung gemäß Fig. 1 darstellt, mit Hilfe einer Lampe 40 über eine Projektionslinse 41 auf einen Projektionsschirm 42 projiziert werden kann. Das auf dem Projektionsschirm 42 erscheinende Bild kann über eine ortsfeste Lichtfaserplatte 43 und darüberhinaus über eine bewegbare Lichtfaserzwischemplatte 45, die von einer Feder 44 nach oben gepreßt wird, auf ein lichtempfindliches Medium 48 übertragen werden, das sich in engem Kontakt mit der Platte 45 befindet, und mit dem Bild von dem Mikrofilm belichtet wird.
  • Fig. 5 zeigt noch eine weitere Ausführungsform der Erfindung, bei der ein Bild von einer Bildinformationsquelle in Form eines gekrümmten Originalblattes 0 mit Hilfe einer Lichtquelle 47 und einem Reflektor 48 projiziert werden kann, um eine ortsfeste Lichtfaserplatte 49 und darüberhinaus eine Lichtfaserzwischenplatte 51, die von einer Feder 50 nach oben gedrückt wird, zu passieren und auf der Oberfläche einer lichtempfindlichen Trommel 52 aufzutreffen, die in innigem Kontakt mit der Lichtfaserzwischenplatte steht. Bei dieser Ausführungsform besitzt die Lichtinformationseintrittsfläche der ortsfesten Lichtfaserplatte 49 eine gekrümmte Form, die derjenigen des gekrümmten Originaiblattes komplementär ist.
  • Die Fig.. 6 und 7 zeigen Modifikationen der Ausführungen gemäß den Fig. 1 bis 5. Bei den vorhergehenden Ausführungen sind die Lichtinformationseintritts- und -austrittsflächen der Lichtfaserpatten in Bezug auf die Richtung der Lichtfasern in Übereinstimmung mit der Ausführungsform schräg angeordnet, was zu einem großen Verlust an Licht und Auflösung führt, wenn die Lichtinformation in die Lichtfaserplatte eintritt und aus dieser austritt. Die vorliegende Modifikation vermeidet diese Nachteile, indem die Lichtinformationseintritts-und -austrittsflächen senkrecht zur Richtung der Lichtfasern.
  • verlaufen. Gemäß Fig. 6 wird dies speziell dadurch erreicht, daß ein Bündel von Lichtfasern im wesentlichen in einem rechten Winkel gebogen wird, und gemäß Fig. 7 dadurch, daß die Lichtinformationseintritts- und -austrittsflächen des ortsfesten Lichtfaserbündels und jene des beweglichen Lichtfaserzwischenbündels sämtlich senkrecht zur Richtung der Fasern verlaufen und daß die einzelnen Fasern an jedem der geteilten Enden untereinander befestigt sind, wobei die dazwischenliegenden Teile jedes Lichtfaserbündels aufgelockert sind, so daß die Lichtinformationseintritts- und eustrittsflächen jedes der Lichtfaserbündel wie gewünscht ausgerichtet werden können.
  • In den Fig. 6 und 7 bezeichnen die Bezugsziffern 53 und 58 die Lichtfaserrohre, die Bezugszifferns 54 und 59 die ortsfesten Lichtfaserbündel, die Bezugsziffern 55 und 60 die Federn für die Belastung der Lichtfaserzwischenbündel 56 und 61 und die Bezugsziffern 57 und 62 die lichtempfindlichen Trommeln, die in Pfeilrichtung verdrehbar sind.
  • Die vorstehende Beschreibung zeigt, daß die erfindungsgemäße Bildinformationsübertragungs- und -belichtungsvorrichtung ein Lichtfaserbündel als Bildinformationsübertragungsglied benützt, das an der (fluoriszierenden) Schirmfläche einer Kathodenstrahlröhre oder dem Projektionsschirm für einen Mikrofilm oder dergleienen befestigt ist, und ein bewegliches Lichtfaserzwischenbündel zum Auffangen jeder Veränderung in dem Abstand zwischen der Oberfläche eines lichtempfindlichen Mediums und der Lichtinformationsaustrittsfläche des Lichtfaserbündels, wenn die Bildinformation auf das lichtempfindliche Medium zum Zwecke der Belichtung über tragen werden soll. Die Anordnung des Lichtfaserzwischenbündels kann darüberhinaus mannigfaltig verändert werden, um dabei die Position der Bildinformationsquelle, beispielsweise der Kathodenstrahlröhre oder dergl., in Bezug auf das lichtempfindliche Medium zu verändern, was zu einer effektiven Ausnützung des Raums in einem elektrophotographischen Kopiergerät, bei dem die Vorrichtung anwendet werden kann, beiträgt und demgemäß eine Verringerung der Größe solcher Geräte erzielen läßt.
  • Obwohl die vorstehenden speziellen Ausführungen der Erfindung in Verbindung mit ihrer Anwendung bei einem besonderen elektrophotographischen System und und,besonderen Formen von Bildinformationsquellen beschrieben sind, -stellen diese nicht die einzig möglichen Anwendungsfälle dar, vielmehr kann die Erfindung selbstverständlich bei allen der verschiedenen bekannten elektrophotographischen Systeme zur Anwendung gelangen. Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann darüberhinaus als eine Vorrichtung zum Aufbringen'einer Bildinformation auf die Oberfläche eines lichtempfindlichen Mediums und gleichzeitigen Entladen einer solchen Oberfläche dienen und ist auch als Vorrichtung einfach zum effektiven Belichten mit einer Bildinformation brauchbar.
  • Die erfindungsgemäße Bildinformationsübertragungs-und -belichtungsvorrichtung ist in verschiedenen Typen von ein lichtempfindliches Medium benützenden elektrophotographischen Kopierapparaten anwendbar und enthält eine Bild in formationsquelle, eine Lichtfaserplatte bzw. ein Lichtfaserbündel, die oder das an der Bildinformationsquelle befestigt ist, und eine bewegliche Lichtfaserzwis chenplatte bzw. ein bewegliches Lichtfaserzwischenbündel in einer solchen Anordnung, daß die Bildlnformation von der Bildinformationsquelle über die ortsfeste Lichtfaserplatte bzw. das ortsfeste Lichtfaserbündel auf die Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums gelangt und diese belichtet. Die Lichtfaserzwischenplatte bzw. das Lichtfaserzwischenbündel steht mit seinen Bildinformationseintritts- und -austrittsflächen der Bildinformationsaustrittsfläche der ortsfesten Lichtfaserplatte bzw.
  • des ortsfesten Lichtfaserbündels und der Oberfläche des licht empfindlichen Mediums gegenüber.

Claims (19)

  1. Patentansprüche
    g Bildinformationsübertragungs- und -belichtungsvorrichtung, gekennzeichnet durch ein lichtempfindliches Medium (5; 46; 52; 57; 62),'eine Bildinformationsquelle, ein erstes in engem Kontakt mit der Bildinformationsquelle angeordnetes Bildübertragungsglied zur Übertragung der Bildinformation und ein zweites bewegbares Bildübertragungsglied zur Übertragung der Bildinformation von dem ersten Bildübertragungsglied zum lichtempfindlichen Medium, um dieses mit der Bildinformation zu belichten, wobei das zweite Bildübertragungsglied eine Bildinformationseintritts-fläche (8) gegenüber der Bi--ldinformationsaustrittsfläche (4) des ersten Bildübertragungsgliedes und eine Bildinformationsaustrittsfläche (9) gegenüber der Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums aufweist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als erstes und als zweites Bildübertragungsglied Lichtfaserplatten (3, 7; 17, 20; 43, 45; 49, 51) vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als erstes und als zweites Bildübertragungsglied Lichtfaserbündel (54, 46; 59, 61) vorgesehen sind, deren Bildinformationseintritts- und -austrittsflächen senkrecht zu den Lichtfasern verlaufen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daßdas lichtempfindliche Medium eine ebene Fläche bildet und die Bildinformationsaustrittsfläche des zweiten Bildübertragungsgliedes ebenfalls eben ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennbezeichnet, daß die Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums eine gekrümmte Fläche bildet und die Bildinformationsaustrittsfläche des zweiten Lichtübertragungsgliedes der gekrümmten Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums komplementär gekrümmt ist.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel zwischen der Tangente im Zentrum der Oberfläche des licht empfindlichen Mediums gegenüber dem zweiten Bildübertragungsglied und der Tangente im Zentrum der Bildinformationsaustrittsfläche der Bildinformationsquelle innerhalb von 1800 liegt und der Winkel zwischen der Tangente im Zentrum der Bildinformationseintrittsfläche und der Tangente im Zentrum der Bildinformationsaustrittsfläche des zweiten Bildübertragungsgliedes mit dem erstgenannten Winkel übereinstimmt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Bildinformationsquelle eine Kathodenstrahlröhre (2) vorgesehen ist.
  8. 8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Bildinformationsquelle ein Mikrofilmprojektor C40 - 41 - 42) vorgesehen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem ersten und dem zweiten Bildübertragungsglied eine transparente Schmierflüssigkeit eingefügt ist.
  10. 10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausübung eines Drucks auf das zweite Bildübertragungsglied gegen die Oberfläche des lichtempfindlichen Mediums und gegen das erste, BildUbertragungsglied ein Druckmittel vorgesehen ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckmittel eine Feder (10; 19; 44; 50; 55; 60) vorgesehen ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckmittel die Schwerkraft auf das zweite Bildübertragungsglied ausgenützt ist.
  13. 13. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckmittel' die Verrückung des lichtempfindlichen Mediums eingesetzt ist.
  14. 14. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten und der zweiten Lichtfaserplatte eine ransparente Schmierflüssigkeit eingefügt ist.
  15. 15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die transparente Schmierflüssigkeit einen Brechungsindex besitzt, der in der ähe desjenigen der Fasern der beiden Lichtfaserplatten liegt.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem ersten und dem zweiten Lichtfaserbündel (54, 56; 59, 61) transparente Schmierflüssigkeit eingefügt ist.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmierflüssigkeit einen Brechungsindex besitzt, der in der Nähe desjenigen der Fasern der beiden Lichtfaserbündel (54, 56; 59, 61) liegt.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zum Einführen von Entlade-oder Ladeflüssigkeit in den Spalt zwischen dem lichtempfindlichen Medium und dem zweiten Bildübertragungsglied und eine Anordnung zum Zufflhren eines gewünschten Potentials (einschließlich eines Mass«tentials) zur eingeführten Flüssigkeit zu deren Entladung oder Ladung vorgesehensind.
  19. 19. Vorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß Schmierflüssigkeit zwischen dem ersten und dem zweiten Bildübertragungsglied eingefügt ist und diese Schmierflüssigkeit zugleich als Entlade- oder Ladeflüssigkeit dient.
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