DE231678C - - Google Patents
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- Publication number
- DE231678C DE231678C DE1909231678D DE231678DA DE231678C DE 231678 C DE231678 C DE 231678C DE 1909231678 D DE1909231678 D DE 1909231678D DE 231678D A DE231678D A DE 231678DA DE 231678 C DE231678 C DE 231678C
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- DE
- Germany
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- drum
- sand
- sandblasting
- blower according
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- Expired
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B24—GRINDING; POLISHING
- B24C—ABRASIVE OR RELATED BLASTING WITH PARTICULATE MATERIAL
- B24C3/00—Abrasive blasting machines or devices; Plants
- B24C3/18—Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially provided with means for moving workpieces into different working positions
- B24C3/26—Abrasive blasting machines or devices; Plants essentially provided with means for moving workpieces into different working positions the work being supported by barrel cages, i.e. tumblers; Gimbal mountings therefor
- B24C3/28—Apparatus using nozzles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Putzen von in einer umlaufenden Trommel
eingeschlossenen Gußstücken u. dgl. durch Aufblasen von Sand. Von ähnlichen bekannten
Maschinen unterscheidet sich die neue Maschine durch eine Einrichtung, mit Hilfe
deren der Sand nach dem Einwirken auf die Gußstücke emporgehoben und den Blasedüsen
gleichmäßig wieder zugeführt wird.
ίο Ein Ausführungsbeispiel der neuen Maschine
ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Stirnansicht bei aufgeklappter Stirnwand;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt mit teilweise in Ansicht gezeichneter Mulde für den
Sand;
Fig. 3 zeigt eine Hinteransicht.
Die die Gußstücke aufnehmende Siebtrommel 25 ist mittels Schienen 26, 29 in der Außentrommel
10 achsial verschiebbar gelagert; die Trommel 10 trägt auf der Innenfläche Taschen
31 zum Hochheben des benutzten, durch die Löcher der Siebtrommel 25 gefallenen Sandes.
Die äußere oder Taschentrommel 10 ruht mit an ihren Enden vorgesehenen Winkelringen 11
wie üblich auf zwei Paaren von Rollen 12 auf; die beiden linksseitigen (Fig. 1) Rollen 12
sind auf die Treibwelle 15 (Fig. 3) aufgekeilt und teilen der Trommel ihre Bewegung mit.
Ein an der vorderen Stirnwand 18 der Taschentrommel 10 zentral angeordneter Hohlzapfen
wird von dem als Auge ausgebildeten Ende 20 eines am Gestell 14 schwingbar, gelagerten
Galgens ig gefaßt.; in dem Hohlzapfen ist ein Wellenstück mit Handrad 23 am äußeren Ende
gelagert, durch dessen Verdrehung die Verriegelungsvorrichtung 21, 22, mittels deren die
Stirnwand 18 mit der Taschentrommel 10 starr
verbunden wird, bewegt wird. Die hintere Wand 16 läuft nicht mit den Trommeln um,
sondern ist mit den Traversen 17 des Gestells 14 fest verbunden; an ihr ist die Mulde 30
mit den drei Blasdüsen 33 und der Luftleitung
34 befestigt; ferner ist in ihr das eine Ende der Welle 36. mit den Durchbohrungen 32 für
die Regelung des Sandzuflusses zu den Düsen und dem Stellhebel 37 gelagert; ferner trägt
sie den Anschlußstutzen für die Preßluftleitung 38 und ein Rohrstück 39 zum Anschließen
einer Staubabsaugvorrichtung; schließlich ist noch ein Vorgelege zum Antreiben einer Stange
35 (Fig. 2), welche mit Flügeln zum Durchrühren des in der Mulde 30 liegenden Sandes
versehen ist, an der ruhenden Wand 16 angeordnet (Fig. 3).
Beim Arbeiten der Maschine fällt der Sand nach dem Einwirken auf die in der Siebtrommel
25 hin und her bewegten Gußstücke durch die Löcher dieser Trommel auf die Innenfläche
der Taschentrommel 10, wird durch die Taschen emporgehoben und oben wieder auf
die Trommel 25 geschüttet, so daß er durch deren Löcher wieder in die Mulde 30 hineinfallen
kann. ; Zwecks Ausbringens der geputzten Guß-
stücke und Einbringens neuer wird die Stirnwand 18 der Taschentrommel ίο nach Lösung
der Verriegelung 21, 22 aufgeklappt, wie in Fig. ι gezeigt; alsdann.wird die am Stirnende
mittels der Wand 28 abgeschlossene, am hinteren Ende offene Siebtrommel aus der Taschentrommel
10 herausgezogen.
Die Taschen 31 könnten statt an der Innenfläche
einer besonderen, die Siebtrommel umschließenden und mit ihr umlaufenden, vollwandigen
(Taschen-) Trommel 10 auch an der Außenfläche der (Sieb-) Trommel. 25 selbst
vorgesehen sein. Bei dieser Anordnung darf nur der die eine (innere) Taschenwand bildende
Teil der Trommel 25 siebartig durchs locht sein, die zwischen den die Taschenwände
bildenden Teilen der Trommeiwan i liegenden Wandstücke müssen vollwandig sein; die zweite
Trommel 10 kann dann entbehrt ■ werden. In die jeweils unten liegenden Taschen fällt der
Sand durch die Löcher der Trommelwand an dieser Stelle hinein, er wird von den Taschen
bei der Drehung hochgehoben und in der höchsten Stellung der Taschen durch die Löcher hindurch wieder in den Behälter 30
geschüttet.
Claims (5)
- Patent-Ansprüche:i. Mit einer zur Aufnahme der zu bearbeitenden Werkstücke .dienenden umlaufenden Trommel vereinigtes Sandstrahlgebläse, dem der einmal benutzte Sand während des Betriebes der Maschine zur erneuten Verwendung selbsttätig wieder zu-. geführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwand der Trommel (10) durch schräg nach innen vorstehende Längsleisten gebildete Taschen (31) vorgesehen sind, die bei entsprechender Drehrichtung den niedergefallenen Sand in eine von der einen Stirnwand (16) der Trommel aus zusammen mit· den Blasdüsen im Innern der Trom-'mel angeordnete Mulde (30) ausschütten.
- 2. Sandstrahlgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke, wenige Taschen (31) von verhältnismäßig großem Fassungsraum anordnen zu können, in der Taschentrommel (10) konzentrisch und mit ihr um den Sandbehälter (30) umlaufend eine zur Aufnahme der Werkstücke dienende Siebtrommel (25) angeordnet ist, durch deren Löcher hindurch unten der benutzte Sand auf die Innenfläche der Taschentrommel (10) und oben der von den Taschen (31) hochgehobene Sand in die Mulde (30) fällt.
- 3. Sandstrahlgebläse nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem Zwecke, ein bequemes Einbringen der Werkstücke in die Siebtrommel (25) zu ermöglichen, diese in der Taschentrommel (10) ausziehbar gelagert ist.
- 4. Sandstrahlgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taschentrommel (10) eine in Angeln (19) am Rahmen (14) gelagerte Tür (18) besitzt, die an der Trommel (10) verriegelt werden kann und sich mit dieser um ihren Aufhängezapfen (20) dreht.
- 5. Sandstrahlgebläse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die feststehende Wand (16) der Taschentrommel eine Öffnung (39) besitzt, an die ein Staubableitungsrohr angeschlossen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE231678T | 1909-11-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE231678C true DE231678C (de) | 1911-02-25 |
Family
ID=97796886
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1909231678D Expired DE231678C (de) | 1909-11-06 | 1909-11-06 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE231678C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4553361A (en) * | 1984-07-05 | 1985-11-19 | Cole Sewell Corporation | Tiered drain channel for extruded door insert |
-
1909
- 1909-11-06 DE DE1909231678D patent/DE231678C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4553361A (en) * | 1984-07-05 | 1985-11-19 | Cole Sewell Corporation | Tiered drain channel for extruded door insert |
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