[go: up one dir, main page]

DE2314699A1 - Vorrichtung zur verhinderung des fadenbruches als folge der verwicklung des fadens auf dem abwickelstrang bei wickelmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur verhinderung des fadenbruches als folge der verwicklung des fadens auf dem abwickelstrang bei wickelmaschinen

Info

Publication number
DE2314699A1
DE2314699A1 DE19732314699 DE2314699A DE2314699A1 DE 2314699 A1 DE2314699 A1 DE 2314699A1 DE 19732314699 DE19732314699 DE 19732314699 DE 2314699 A DE2314699 A DE 2314699A DE 2314699 A1 DE2314699 A1 DE 2314699A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
strand
rod part
axis
unwinding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19732314699
Other languages
English (en)
Inventor
Armando Canton
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fadis SpA
Original Assignee
Fadis SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fadis SpA filed Critical Fadis SpA
Publication of DE2314699A1 publication Critical patent/DE2314699A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/023Hank to spool winders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H59/00Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators
    • B65H59/02Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package
    • B65H59/04Adjusting or controlling tension in filamentary material, e.g. for preventing snarling; Applications of tension indicators by regulating delivery of material from supply package by devices acting on package or support
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2553/00Sensing or detecting means
    • B65H2553/20Sensing or detecting means using electric elements
    • B65H2553/22Magnetic detectors, e.g. Hall detectors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2553/00Sensing or detecting means
    • B65H2553/40Sensing or detecting means using optical, e.g. photographic, elements
    • B65H2553/41Photoelectric detectors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2555/00Actuating means
    • B65H2555/20Actuating means angular
    • B65H2555/23Actuating means angular magnetic, e.g. rotary solenoids
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Filamentary Materials, Packages, And Safety Devices Therefor (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
  • Tension Adjustment In Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verhinderung des Fadenbruches als Folge der Verwicklung des Fadens auf dem Abwickelatrang bei Wickelmaschinen.
  • ( FUr diese Anmeldung wird die Priorität aus der italienischen Anmeldung Nr. 22628 A/72 vom 30. ärz 1972 in Anspruch genommen.) Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verhinderung des Fadenbruches als Folge der Verwicklung des Fadens auf dem Abwickelstrang bei Wickelmaschinen.-Bekanntlich ist bei Wickolmaschinen, bei denen der Faden von einem Strang abgewickelt und gleichmässig auf eine Spule od.dgl. zwecks weiterer Verwendung aufgewickelt wird, das grundlegende Problem, ein einwandfreies Ab- und Aufwickeln des Fadens in möglichst rascher Weise zu gewährleisten.
  • Dieses Problem tritt deswegen auf, weil der Faden des Stranges nicht regelmässig auf letzterem aufgewickelt ist, so dass er also mehr oder weniger verwickelt sein kann odep sich an gewissen Stellen unter anderen Fäden befindet, die seinen freien Austritt während des Drehens des Stranges verhindern und Spannungen auf den Faden hervorrufen, die zu dessen Bruch führen, wenn die Maschine nicht rechtzeitig abgestellt wird. Die Unregelmäßigkeiten im Strang sind haupt sächlich auf Färbebehandlungen u.dgl. denen der Strang vorher unterworfen wurde, zurückzuführen.
  • Sobald die Maschine abgestellt wurde, ist die Intervention der Arbeitskraft erforderlich, um den Faden zu entwirren, damit der normale Abwickelbetrieb wieder aufgenommen werden kann.
  • Derzeit werden zum Abstellen der Maschinen Vorrichtungen verwendet, die einen im Bereich des Stranges angelenkten Arm aufweisen, an dessen freiem Ende eine oder mehrere Rollen oder Scheiben vorgesehen sind, um welche der Faden läuft, ehe er zur Aufwickelspule gelangt. Dabei läuft der vom Strang abgewickelte Faden zuerst um eine oder mehrere, frei drehbar auf dem Maschinenrahmen montierte Rollen und bildet sodann eine Schleife um die Rollen des Armes, um auf diese Weise auf dem Arm eine Spannung nach unten zu erzeugen, der die RUckholkraft einer Feder entgegenwirkt. Wenn nun eine Verwicklung des Garnes auftritt, wird der Arm durch die grössere Fadenspannung nach unten gezogen, wodurch die Feder immer mehr gespannt wird. Wenn der Arm dann eine vorbestimmte Stellung erreicht hat, wird die Abstellung der Maschine, d.h. sowohl des Stranges als auch der Spule, auf der der Faden aufgewickelt wird, bewirkt.
  • Dieses System besitzt grosse Nachteile, die vor allem auf die Trägheit des Armes zurückzuführen sind, so dass in der Praxis, ehe der Arm in die Stellung gelangt ist, in welcher die Abstelleinrichtungen der Maschine in Tätigkeit treten, der Faden bereits gerissen ist. Dieser Fadenbruch erfordert nicht nur die Intervention der Bedienuvgspsrsouf um den Faden wieder zusammenzuknpfen, sondern bringt auch fUr alle nachfolgenden Bearbeitungen des Fadens und vor allem für seine Verwengung Probleme mit sich.
  • Um bei solchen ischinen einen Fadenbruch zu vermeiden, ist es daher notwendig, die Aufwickelgeschwindigkeit niedrig zu halten, um eine zeitgerechte Intervention des Armes zu ermEglichen, ehe der Faden so weit gespannt ist, dass er reisst. Andererseits wird auch durch die Anordnung verschiedener Rollen zwecks Verteilung der Zugkraft des Armes nach unten gleichzeitig auf mehrere Fadenabschnitte nur eine Erhöhung der zusammenwirkenden Widerstände, insbesondere der Reibungswiderstände der Rollen selbst, und als Folge hievon eine ErhBhung der Fadenspannung und der Gefahr des Fadenbruches erreicht.
  • ttberdies darf nicht vergessen werden, dass ei gerade auf Grund der durch eine Feder erzeugten RUckholwirkung auf den Arm notwendig ist, dass zur Erreichung der Interventionsstellung die Fadenspannung allmählich ansteigt, da sich ja auch die Rück holkraft der Feder proportional zur Verschiebung des Armes erhbht. Auf diese Weise kann es leicht zum Fadenbruch noch vor Erreichung der vorbestimmten Interventionsstellung des Armes kommen.
  • Beim erwähnten System ist ferner erforderlich, dass sich der Faden auch während des normalen Abwickelns unter einer gewissen spannung befindet, die größer ist als die zum Aufwickeln zwangsldufig erforderliche Spannung, u.zw. deshalb, weil der Faden wenigstens eine Schleife um den elastisch in entgegegesetzter Richtung belasteten Arm machen muss.
  • Sin Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung welche einen Fadenbruch als Folge eines Verwickelns des Fadens auf dem Strang, von welchem er abgewickelt wird, verhindern lässt und Ueberdies eine bedeutende Erhbhung der Aufwickelgeschwindigkeit des Fadens, bis zur Verdoppelung, ohne der Gefahr eines Fadenbruches, ermöglicht.
  • Weiters bezweckt die Erfindung die Schaffung einer Vorrichtung der vorerwEhnten Art, welche MusserSt einfach ausgeftthrt ist und an jeder beliebigen Wickelmaschine für jede beliebige Faderart, sei es ein Wollfaden, Baumwollfaden oder synthetischer Faden, von beliebigem Titer ohne Vornahme komplizierter Anpassungs arbeiten angebracht werden kann, Erfindungsgemäss werden diese Ziele mit einer an einer Wickelmaschine mit wenigstens einem Badenabwickelstrang und wenigstens einer Fadenaufwickelspule und Antriebseinrichtungen für die Spule anbringbaren Vorrichtung erreicht, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass sie wenigstens einen im wesentlichen parallel zur Rotationsachse des Fadenstranges in einem Abstand von dieser Achse, der grdsser ist als der maximale Radius des Fadenstranges angeordneten Stangenteil aufweist, der von wenigstens einem Faden vor dessen Abwicklung vom Strang aussen umlaufen wird und frei im wesentlichen längs wenigstens eines zur erwähnten Achse konzentrischen Kreisbogens verstellbar ist, wobei Steuerungseinrichtungen vorgesehen sind, die-dem Stangenteil zur Anhalten der Drehung des Stranges und der Spule beim Erreichen einer vorbestimmten Stellung des Stangenteiles längs des erwähnten Kreisbogens zugeordnet sind.
  • Auf diese Weise wird erreicht, dass der aussen den Stangenteil umlaufende Faden bei einem Widerstand während seiner Abwicklung den Stangenteil um die Achse des Stranges zusammen mit diesem verdreht, bis der Stangenteil, bei an'isrndomWider standes, die vorbestimmte Stellung erreicht, um den Stillstand des Stranges und der Aufwickelspule zu bewirken. Während dieser Phase steigt die Fadenspannung praktisch nicht itber den normalen, während des Aufwickelns vorhandenen Wert an.
  • Weitere Einzelheiten sind deutlicher der folgenden Beschreibung einer bevorzugten AusfUhrungsform der Vorrichtung zu entnehmen, die beispielsweise in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist. Inder Zeichnung zeigt Fig. 1 in schematischer Seitenansicht eine Wickelmaschine, an welcher die Vorrichtung angebracht ist, Fig 2 eine Seitenansicht in grdsserem Massstab des Faden stranges und der Vorrichtung, Fig. 3 eine Vorderansicht des Stranges und der Vorrichtung, Fig. 4 eine Einzelheit in grösserem Missstab der Steuerungseinrichtungen zum Abstellen der Maschine, Fig. 5 und 6 die Vorrichtung schematisch in zwei Stellungen u. zw. in Ruhestellung und in Interventionsstellung.
  • Die Wickelmaschine, auf welcher die Vorrichtung angebracht ist, besteht aus einem StEtzgestell 1, auf dem drehbar der die Aufwickelspule 3 tragende Arm 2 montiert ist. Die Spule wird durch Reibung durch die Rolle 4 in Drehung versetzt, die durch die nicht dargestellten Antriebsorgane der Maschine betätigt wird. Auf dem Stfitzgestell 1 ist sodann der Arm 5 schwenkbar montiert, der einen Abwickelstrang 6 beliebiger Art trägt. Der Arm 2 ist einer elastisahen Rflckholkraft oder Ausgleichseinrichtungen ausgesetzt, die an sich bekannt und daher nicht im Detail dargestellt sind. Der Arm 2 kann mittels des Hebels 7 angehoben werden. Der Arm 5 hingegen ist mittels des Hebels 8 und des an sich bekannten Meckanismus 8a in seiner I>age feststellbar.
  • Der sich von dem Strang 6 abwickelnde Faden 9 lFuft einige Male um wn die Rollen 10, die drehbar auf dem Fortsatz 11 montiert sind, und wird sodann auf den Rollen 12 geSthrt, ehe er zum Fadenführer 13 gelangt, der in Form einer Alternativbewegung senkrecht zur Zeichnungsebene bewegt wird und eine regelmässige kreuzweise Aufspulung des Fadens auf die Spule gewffhrleistet.
  • Die Vorrichtung zur Vermeidung des Fadenbruches ist deutlicher aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich. Sie besteht aus einem vorzugsweise U-fdrmigen Stangenteil 15, dessen zentraler Teil parallel zur Rotationsachse des Stranges 6 in einem Abstand von dieser Achse, der grösser ist als der Radius des Stranges, angeordnet ist. Insbesondere ist dieser Stangenteil 15 mit seinen seitlichen Schenkeln 16 bzw. 17 koaxial zur Strangachse Über die Scheiben 18 bzw. 19 angelenkt, in welche die erwähnten Schenkel fest eingesteckt sind. Diese Scheiben 18 bzw. 19 sind jeweils drehbar auf einem Arm 20 gelagert, der sich im wesentlichen parallel zum Halterungsarm 5 erstreckt und an diesem befestigt ist. Die Fig. 3 zeigt zwei dieser Arme 20, die zu benachbarten lEschinen gehören, sowie drei Stangenteile 15. I4t anderen Worten gesagt dient jeder der Arme 20 als Halterung für den Schenkel eines Teiles 15 an einer Seite und für den Schenkel eines anderen Teiles 15 an der anderen Seite.
  • Der Stangenteil 15 wird aussen von einem oder mehreren Fäden umlaufen ehe diese vom Strang 6 abgewickelt werden. Bin Anschlag 21 hält den Stangenteil in einer zur Stellung des Armes 20 etwas weggespreizten Stellung die als Ruhestellung bezeichnet wird.
  • Es ist wesentlich, dass der Stangenteil 15 auf einem zur Strangeachse konzentrischen Umfangsbogen schwenkbar ist, ohne praktisch einem Widerstand seitens seiner Halterungsstellen ausgesetzt zu sein. Zu diesem Zweck sind im dargestellten Beispiel die Scheiben 18 und 19 drehbar auf einem Zapfen 22 montiert, der in eine am Arm 20 mittels Muttern 24 und 25 befestig te GewindebÜchse 23 eingesetzt ist. Die Scheiben werden auf dem Zapfen durch Federringe 26 bzw. 27 gehalten. Der Widerstand bei der Verschwenkung des Stangenteiles ist demnach praktisch gleich null.
  • Auf den Scheiben 18 und dem Arm 20 sind Fühler 28 für die Steuerung der Abstellorgane der Maschine d.h. für das rasche Abbrechen der Drehung des Stranges 6 und der Spule 3, vorgesehen.
  • Diese FÜhler wirken Shrend der Verschiebung der Stangenteile in der später näher beschriebenen Weise.
  • Es wird nun auf die Fig. 5 und 6 verwiesen, aus Apnen die Funktionsweise der beschriebenen Vorrichtung zu entnehmen ist.
  • lShrend der Drehung des Stranges 6 befindet sich die Vorrichtung, solange die freie Abwicklung des Fadens 9 nicht behindert ist, in der Ruhestellung oder in einer leicht von dieser abgesetzten Stellung (Fig. 5), Der Faden 9 der letzten Windung (oder auch zwei Fäden der letzten beiden Windungen, wie Fig. 3 beispielsweise zeigt) ist aussen um den Stangenteil 15 gelegt und gleitet auf diesem. Sobald ein Widerstand beim Abwickeln des Fadens auftritt, beispielsweise wenn sich der Faden beim Abwickeln vom Strang unterhalb eines oder mehrerer anderer Fäden befindet, die seinen Austritt behindern, gelangt man in die in Fig.
  • 6 gezeigte Stellung. Der an seinem Austritt behinderte Faden bleibt am Strang 6 hängen und nimmt den Stangenteil 15 inIrehlsE mit sich, da er auch ausserhalb desselben läuft. Dieser ganze Vorgang läuft ab, ohne dass die Fadenspannung merklich ansteigt, da der Stangenteil zusammen mit dem Strang mitbewegt wird und sich in dieser Phase wie ein mit ihm fest verbundener Teil verhält. Nachdem sich der Stangenteil 15 Aber einen gewissen Bogen verschoben hat, werden die Einrichtungen 28 tätig., welche die Abstellung der Maschine steuern.
  • Diese Einrichtungen kennen verschiedenartig konstruiert sein und fungieren auf dem Prinzip, die IZIaschine in Betrieb zu setzen und in Betrieb zu halten, wenn sich der Stangenteil in der Ruhestellung oder fast in dieser befindet, und die Maschine abzustellen, sobald sich der Stangenteil um einen vorbestimmten Bogen verschoben hat. Im dargestellten Beispiel bestehen diese Einrichtungen aus einem AIagnetschalter, gebildet durch zwei kleine Permanentmagnete-29 und 30, die winkelversetzt in der Scheibe 18 montiert sind, und aus einem mit diesen beiden Permanentmagneten zusammenwirkenden BUhlglied 31, das auf dem Arm 20 befestigt ist, In der Ruhestellung des Stangenteiles 15.liegt der Magnet 29 dem Fühlglied 31 gegenüber , woduroh ein Relais ür den Betrieb der Maschine erregt gehalten wird. Nach der Verstellung des Stangenteiles 15 und beim Erreichen einer vorbestimmten Lage befindet sich sodann der magnet 30 dem B5hlglied 31 gegenüber, so dass das Relais entregt wird oder zumindest ein Signal abgegeben wird, wodurch die Antriebsorgane der Spule 3 abgeschaltet und der Strang 6 und die Spule 3 abgebremst wer den, Als Bremsen können in vorteilhafter Weise Magnetbremsen verwendet werden. Die kleinen Permanentmagnete 29 und 30 kennen in verschiedenen Winkelstellungen befestigt werden, so dass es auch möglich ist, erforderlichenfalls den Interventionswinkel des Stangenteiles 15 zu ändern. Es ist offensichtlich, dass auch nur ein einziger Permanentmagnet an Stelle der beiden dargestellten magnete vorgesehen werden kann, der, je nachdem, ob ihm das Fühlglied 31 gegenübersteht oder nicht, ein- oder ausS schaltet.
  • Sobald die Maschine abgestellt ist, wird durch die Bedienungs person der Faden entwirrt, wonach die I-schine wieder in Betrieb gesetzt werden kann. Es ist auch eine automatische Inbetriebnahme der Maschine mit automatischer Rückkehr des Stangenteiles in die Ruhestellung mbglich.
  • Die beschriebene Vorrichtung ermöglicht die Erzielung einer Reihe von Vorteilen, die mit bekannten Vorrichtungen nicht erreicht werden können Da die Fadenspannung nicht einmal im Falle eines Widerstandes beim Abwickeln stark ansteigt, ist auch Titr die Steuerung des Abstellens der Maschine kein Anstieg der Spannung erforderlich, wie hingegen bei den bekannten Vorrichtungen erforderlich war. So ist schon allein aus diesem Grund die Gefahr des Fadenbruches bedeutend herabgesetzt ist. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist weiter derart montiert, dass auch nach der Abstellung wenigstens eine halbe Drehung des Stranges möglich ist, ehe der Faden endgültig abgewickelt wird, Diese Strecke gewährleistet, dass sowohl das Anhalten des Stran ges als auch das der Spule rechtzeitig stattfindet, bevor der Faden den Strang 6 verlässt. Auch dadurch ist eine sichere Verhinderung des Fadenbruches gegeben.
  • Kit der erfindungsgemässen Vorrichtung ist es daher möglich, die Arbeitsgeschwindigkeit wesentlich zu steigern. -In der Praxis wurde festgestellt, dass die ArbeitsgeschwIndigkeitsin bezug auf die mit herkömmlichen, eingangs erwähnten Vorrichtungen versehenen Maschinen ohne Gefahr eines Fadenbruches verdoppelt werden kanne Die Erfindung kann in vieler Hinsicht abgeändert werden, ohne dadurch ihren Rahmen zu Überschreiten. So ist es m5glich, die Einrichtungen für die Steuerung der Abstellung in anderer Weise als dargestellt auszubilden, beispielsweise als photo~ elektrische anstatt magnetische Einrichtungen. Natürlich kann auch ein anderes System für die Halterung des Stangenteiles 15 vorgesehen werden, wie z.Be eine einzige Stange die parallel zum Strang 6 verläuft und frei verschiebbar an ihren sonden in zur Achse des Stranges konzentrischen Führungen angeordnet ist, wobei die Einrichtungen, welche das Abstellen der Maschine steuern, auf den Führungen vorgesehen sind,

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Verhinderung des Fadensbruches als Folge der Verwicklung des Fadens auf dem Abwickelstrang bei Wickelmaschinen mit wenigstens einem Fadenabwickelstrang und wenigstens einer Fadenaufwickelspule und Antriebseinrichtungen für die Spule, dadurch gekennzeichnet, dass sie wenigstens einen im wesentlichen parallel zur Rotationsachse des Fadenstranges (6) in einem Abstand von dieser Achse, der grdsser ist als der maximale Radius des Fadenstranges (6), angeordneten Stangen teil (15) aufweist, der von wenigstens einen Faden (9) vor dessen Abwicklung vom Strang t6) aussen umlaufen wird und frei im wesentlichen längs wenigstens eines zur erwthnten Achse konzentrischen Kreisbogens terstellbar ist, wobei Steuerungseinrichtungen (28-31) vorgesehen sind, die dem Stangenteil (15) zum Anhalten der I)rehung des Stranges (6) und der Spule (3) beim Erreichen einer vorbestimmten Stellung des Stangenteils (15) längs des erwähnten Kreisbogens zugeordnet sind.
  2. 2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stangenteil (15) im wesentlichen U-f8rmig ausgebildet ist und dass seine beiden seitlichen Schenkel (16 bzw, 17) im Bereich der Strangachse frei angelenkt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Stangenteil (15) an zwei parallelen, auf dem Rahmen (i) der Wickeleaschtne montierten Armen (20) angelenkt ist und dass die Steuerungseinrichtungen (28.31) an wenigstens einem der Schenkel (16 bzw. 17) des Stangenteiles (15) und an wenigsteins einem der Arme (20) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nah einem der AnsprÜche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jie Steuerungseinrichtungen aus wenigstens einem Magnetschalter (29 bzw. 30, 31) bestehen.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnt, dass die Schenkel (16 bzw, 17) des Stangenteiles (15) mit an den Armen (20) angelenkten Scheibenteilen (18 bzw. 19) fest verbunden sind und dass die Steuerungseinrichtungen (28-31) an wenigstens einem der Scheibenteile (18 bzw. 19) und wenigstens einem der Arme (20) angeordnet sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stangenteil (15) versehiebbar mit seinen Enden in Kreisbogenförmi gen, zur Achse des Fadenstranges (6) konzentrischen FUhrungen montiert ist und dass die Steuerungseinrichtungen auf den Filhrungen vorgesehen sind.
    L e e r s e i t e
DE19732314699 1972-03-30 1973-03-24 Vorrichtung zur verhinderung des fadenbruches als folge der verwicklung des fadens auf dem abwickelstrang bei wickelmaschinen Pending DE2314699A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
IT2262872A IT950926B (it) 1972-03-30 1972-03-30 Dispositivo per evitare la rottura del filo in macchine avvolgitrici in seguito ad aggrovigliamento del lo stesso sulla matassa di svolgi mento

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2314699A1 true DE2314699A1 (de) 1973-10-11

Family

ID=11198597

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19732314699 Pending DE2314699A1 (de) 1972-03-30 1973-03-24 Vorrichtung zur verhinderung des fadenbruches als folge der verwicklung des fadens auf dem abwickelstrang bei wickelmaschinen

Country Status (6)

Country Link
JP (1) JPS4913448A (de)
BR (1) BR7302229D0 (de)
CH (1) CH565104A5 (de)
DE (1) DE2314699A1 (de)
ES (1) ES413143A1 (de)
IT (1) IT950926B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000007920A1 (en) * 1998-08-06 2000-02-17 Ricambi Tessili Ri.Te - S.P.A. Spooling method from hanks and reeling-off device achieving said method
CN116623337A (zh) * 2023-05-06 2023-08-22 江苏英迈杰机械有限公司 一种全自动摇绞机

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1433165A (en) * 1973-09-13 1976-04-22 Wiggins Teape Ltd Coated

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2000007920A1 (en) * 1998-08-06 2000-02-17 Ricambi Tessili Ri.Te - S.P.A. Spooling method from hanks and reeling-off device achieving said method
CN116623337A (zh) * 2023-05-06 2023-08-22 江苏英迈杰机械有限公司 一种全自动摇绞机

Also Published As

Publication number Publication date
BR7302229D0 (pt) 1974-07-25
CH565104A5 (de) 1975-08-15
IT950926B (it) 1973-06-20
ES413143A1 (es) 1976-01-16
JPS4913448A (de) 1974-02-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69925501T2 (de) Vorrichtung zum hochgeschwindigkeitsschären von elastomerfäden
DE925060C (de) Garnzufuehrungsvorrichtung fuer Strickmaschinen
DE2841210C2 (de) Einrichtung zur Ballonbegrenzung an einem Spulengatter
DE2164095C3 (de) Fadenliefer- und -speichervorrichtung für Textilmaschinen
DE4336994C1 (de) Fadenliefervorrichtung mit stufenlos einstellbarer Fadenabzugspannung
DE69408449T2 (de) Spulengestell
DE2357430C3 (de) Fadenführungs- und Überwachungsvorrichtung an einem Schär- und Zettelgatter
EP0247404B1 (de) Fadenspannungs-Reguliereinrichtung für Strickmaschinen
DE2314699A1 (de) Vorrichtung zur verhinderung des fadenbruches als folge der verwicklung des fadens auf dem abwickelstrang bei wickelmaschinen
DE2330961C3 (de) Vorrichtung zur Bildung einer Fadenreserve auf einer Aufwickelspule mit wilder Wicklung an schnellaufenden Spulmaschinen
EP0217373B1 (de) Fadenliefervorrichtung für Textilmaschinen
CH382617A (de) Vorrichtung zur Konstanthaltung der Zugspannung des Wickelgutes bei veränderlicher Abzugsgeschwindigkeit für Wickel- und Spulmaschinen
DE3824605A1 (de) Doppeldrahtzwirnmaschine
DE1063537B (de) Vorrichtung zum periodischen Abwickeln und Abmessen gleicher Laengen des Schussfadens fuer Webmaschinen mit Entnahme des Schussfadens von feststehenden Spulen
DE510880C (de) Schergatter
DE833903C (de) Verfahren und Topfspinn- oder -zwirnmaschine zum Auffinden des Fadenendes und Wiedergewinnen des in den Topf abgelegten Fadens bei Fadenbruch
CH346146A (de) Spulmaschine mit Geschwindigkeitsregler
DE1574407C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen eines zusammengesetzten Stranges
DE99168C (de)
DE653985C (de) Lieferwerk fuer Zwirnmaschinen
AT235726B (de) Vorrichtung zum Herstellen von Wickeln gleicher Fadenlänge auf Ring- oder Flügelzwirnmaschinen
DE73939C (de) Selbstthätige Ausrückvorrichtung für Spulmaschinen zum Aufspulen von Weifgarn auf Spulen oder Röhrchen
DE3139394C2 (de)
AT116904B (de) Maschine zum Umspulen, insbesondere zum Zetteln von Garnen.
AT56140B (de) Reguliervorrichtung für Garnwinden.

Legal Events

Date Code Title Description
OHJ Non-payment of the annual fee