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DE231344C - - Google Patents

Info

Publication number
DE231344C
DE231344C DENDAT231344D DE231344DA DE231344C DE 231344 C DE231344 C DE 231344C DE NDAT231344 D DENDAT231344 D DE NDAT231344D DE 231344D A DE231344D A DE 231344DA DE 231344 C DE231344 C DE 231344C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
saw frame
saw
supports
shafts
cutting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT231344D
Other languages
English (en)
Publication of DE231344C publication Critical patent/DE231344C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/22Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with horizontally-reciprocating saw frame

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. August 1909 ab.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine fahrbare Sägemaschine mit hin und her gehendem Sägerahmen zum Quer- und Langschneiden von Baumstämmen. Die beiden Ständer zum Tragen und Führen des Sägerahmens sind auf je einem Wagen mittels Supporte verschiebbar angeordnet. Mittels dieser Supporte wird auch bei wagerechtem Schnitt der Vorschub der Säge erzielt. Durch diese Anordnung soll eine
ίο einfache, leicht zerlegbare und transportierbare Sägemaschine besonders für den Gebrauch im Walde geschaffen werden.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι die Längsansicht der Sägevorrichtung, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 die Draufsicht,
Fig. 3 die Seitenansicht, teilweise im Schnitt, und die Fig. 4 bis 11 stellen Einzelheiten der Maschine dar.
Auf den beiden fahrbaren Grundplatten 1, 2 ist in Führungsstücken je eine Supportplatte 3 mittels der in den Lagern 4 drehbaren Spindeln 5 und Kurbeln 6 in der Längsrichtung verschiebbar gelagert. Auf jeder Platte 3 stehen je zwei einzelne Ständer 7, die an ihren oberen Enden durch eine Kappe 8 verbunden sind. In einem Längsschlitz jedes Ständers 7 sind Lagerkörper 9 (Fig. 4 und 5) geführt, an deren obere Enden die in den Kappen 8 geführten Zahnstangen 10 gelenkig angeschlossen sind. Diese Zahnstangen werden durch die auf der Welle 11 (Fig. 3) sitzenden, von den Handrädern 12 aus mittels der stehenden Wellen 13 und der Zahnräder 14 bewegten Zahntriebe 15 mitsamt den Lagerkörpern 9 und dem daran. befestigten Sägerahmen in ihrer Höhenlage verstellt. Die die Triebe 15 tragenden Wellen 11 sind in den Lagern 18 auf der Kappe 8 gelagert. Die obere der von den beiden Lagerkörpern 9 eines Ständerpaares 7 getragenen beiden Wellen, und zwar die Welle 16, ist auf der einen Seite mit einem Schwungrade 17 versehen und treibt unter Vermittlung der Stirnräderpaare 19 die untere Kurbelwelle 20 an und diese durch die Schubstangen 26 die die Sägerahmen tragenden Führungsstangen 21. Die Stangen 21 bewegen sich in den Auslegern 22, deren Fuß platten, mit schwalbenschwanzartigen Ausnehmungen versehen, auf entsprechend geformten seitliehen Führungsleisten (Fig. 6) an den Ständern 7 gleiten und mittels Schrauben oder auch auf eine andere Weise festgestellt werden können.
Der Sägerahmen besteht, wie bekannt, aus den Seitenstücken 23, dem Sägeblatt und einer Spannstange. Um die Vorrichtung auch zum Querschneiden stehender Baumstämme verwenden zu können, sind die Seitenstücke 23 in bekannter Weise so eingerichtet, daß sie in zwei zueinander rechtwinkligen Stellungen an den Enden der Führungsstangen 21 (Fig. 10 und 11) befestigt werden können. Zu diesem Zwecke sind in den Seitenstücken in zueinander rechtwinkligen Achsen je zwei Schraubenlöcher für ihre Befestigung an einem Flansch am Ende der Stangen 21 vorgesehen.
.. Um. das Umstellen des Sägerahmens aus
der einen in die andere Lage zu erleichtern, sind die Führungsstangen 21 mit einem über den Befestigungsflansch hinaus reichenden Endzapfen versehen, der in eine entsprechende Bohrung der Seitenstücke 23 des Sägerahmens hineingreift, so daß nach Herausziehen der Befestigungsschrauben der Sägerahmen sich auf den Zapfen drehen läßt, ohne seine Höhenlage zu ändern.
Sowohl die Kurbelwelle 20 als auch die an den Schwungrädern 17 sitzenden Handkurbeln 24 sind zueinander versetzt angeordnet; durch das Stirnräderpaar 19 kann eine geeignete Übersetzung bewirkt werden. Die Stützen 25 dienen zum Absteifen der Ständer 7.
Zum Gebrauch der Sägevorrichtung wird
vorerst der Sägerahmen mit der Säge der Lage des zu schneidenden Holzes entsprechend eingestellt. In der in den Fig. 1 und 2 gezeichneten Lage des Sägerahmens dient die Vorrichtung zum Langschneiden von Brettern, Bohlen, Kantholz u. dgl., wobei der Vorschub, wie bereits gesagt, durch die die Supporte 3 verstellenden Handkurbeln 6 bewirkt wird.
Zum Querschneiden liegender Baumstämme wird der Sägerahmen so gestellt, daß das Sägeblatt unten liegt. Durch allmähliches Tieferstellen . der den Sägerahmen tragenden Ausleger 22 mit den gemeinschaftlich gelagerten Wellen 16 und 20 nebst Zubehör, was mittels der Handräder 12 geschieht, greift die Säge in den Stamm immer tiefer ein und erfüllt so ihre Aufgabe. Die Ausleger 22 sind mit seitlichen, die Wellen 20 umfassenden Ringhaltern 27 versehen (Fig. 6), welche das zwangsweise Herunter- und Hochstellen der Ausleger mit den Wellen 16 und 20 zusammen ermöglichen. Die Wagen- und Spindellänge sowie die Breite des Sägerahmens können solche Abmessungen erhalten, daß man auch ganz starke Hölzer schneiden kann.
Sollen stehende Bäume gefällt werden, dann muß man den Sägerahmen umstellen, und zwar wird hierbei die den Sägerahmen mit den Führungsstangen 21 zusammenhaltende Schraubenverbindung gelöst, der Sägerahmen um 90 ° gedreht, so daß er wagerecht zu liegen kommt, und darauf unter Benutzung des zweiten Löcherpaares die Schraubenverbindung wieder hergestellt. 5c
Während des Schneidens werden die Ständer durch besondere Stützen an dem Boden oder untereinander verankert, wodurch seitlichen Schwankungen der Vorrichtung vorgebeugt wird.
. Für den Transport und die Aufbewahrung der Sägevorrichtung wird der Sägerahmen abgeschraubt und die ganze Vorrichtung in drei Teile zerlegt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Fahrbare Sägemaschine mit hin und her gehendem Sägerahmen zum Lang- und Querschneiden von Holzstämmen, dadurch gekennzeichnet, daß die den Sägerahmen tragenden und führenden Ständer (7) auf je einem Wagen mittels Supporte vor- und rückwärts gestellt werden können, und daß die Supporte der Säge bei wagerechtem Schnitt den Vorschub gewähren.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT231344D Active DE231344C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE231344C true DE231344C (de)

Family

ID=491470

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT231344D Active DE231344C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE231344C (de)

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